Feldsalat mit Weißwurst und Paprikadressing

Jetzt beginnt sie wieder: die Zeit, in der es Feldsalat gibt. Ich mag ihn einfach. Er ist auch sehr vielseitig und passt mit seinem kräftigen Geschmack zu eigentlich allen Zutaten. Außerdem kann man ihn so schön portionieren.

Allerdings kaufe ich ihn immer frisch vom Bauern, sehr selten im Supermarkt. Ich verstehe sowieso nicht, wie man fertig geschnittenen, abgepackten Salat aus dem Kühlregal kaufen kann, gerne auch mit einem gruseligen Dressing dazu. Es ist doch hinreichend bekannt, dass solche Salate Keimschleudern schlechthin sind. Außerdem sind gerade Salate sehr schnell gemacht und auch sehr individuell gestaltbar. Deshalb hat sich diesem Monat die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ der Salate angenommen.

Hier nun mein Beitrag:

FeldsalatMitWeisswurst.jpg

Feldsalat mit Weißwurstscheiben und Paprika-Dressing

28

Quellenangabe: Erfasst 27.09.2021 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Wurst, Weisswurst
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

2 Weißwürste; gebrüht
80 g Feldsalat
3 Stengel Glatte Petersilie
2 Esslöffel Körnermischung (Sonnenblume, Kürbis, Pinie)
Dressing:
1 Rote Paprika
1 Lauchzwiebel
2 Esslöffel Süßer Senf
2-3 Esslöffel Orangenessig
2 Esslöffel Distelöl
Salz, Pfeffer
Chili; gemahlen

Zubereitung:

Für das Dressing die Paprika in kleine Stückchen und die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. Aus dem Senf, Essig und Öl und den Gewürzen ein Dressing anrühren und Paprika und Zwiebeln untermischen. 1-2 Stunden ziehen lassen, ggf. noch einmal abschmecken.

Weißwürste häuten und in dünne Scheiben schneiden. Wer kann, brät die Wurstscheiben in einer Pfanne knusprig an. Andernfalls entweder kalt verwenden oder in der Mikrowelle kurz erhitzen.

Feldsalat und Petersilie putzen und auf einen Teller geben. Mit Dressing mischen, mit den Wurstscheiben belegen und mit Körnern bestreuen.


WirRettenWasZuRettenIst.jpg.jpg

Und jetzt folgenden die anderen leckeren Salate:
Brittas Kochbuch – Prinzessbohnen-Kaiserschotensalat mit Orange und Haselnüssen
Brotwein – Rote Bete Salat mit Walnüssen und Joghurt
Cahama – Budapester Salat
Cakes, Cookies and more – Hörnlisalat
Das Mädel vom Lande – Bloody Mary-Salat
Kaffeebohne – Bulgursalat mit Zuckerschoten und Erbsen
Pane-Bistecca – Schweizer Nuesslisalat mit Ei, Speck und selbstgemachten Croutons

Nachgekocht: Feldsalat mit lauwarmen Linsen und gebratenen Kartoffelwürfeln

Es ist ein Brauch, an Silvester und Neujahr ein Gericht mit Linsen zu essen, denn sie symbolisieren Geldmünzen und durch ihre hohe Anzahl eben Reichtum und Wohlstand. Am Neujahrswochenende fiel mir ein, dass ich kurz vor Weihnachten ein schönes Gericht bei Cahama gesehen hatte. Sämtliche Zutaten waren (in etwas abgewandelter Form) im Haus, also ran ans Werk…

Ich habe einen Gemüsehobel, mit dem man kleine Würfel hobeln kann. Deshalb sind meine Karotten etwas größer und die Kartoffeln etwas kleiner als im Originalrezept. Etwas andere Linsen, etwas anderes Dressing (momentan mein absolutes Lieblingsdressing!), etwas andere Kerne (von den Pferdeäpfeln hatte ich noch geröstete Sonnenblumenkerne und Sesam übrig), aber ansonsten doch sehr ähnlich. Und sehr, sehr lecker!

FeldsalatMitLinsen.jpg

Feldsalat mit lauwarmen Linsen und gebratenen Kartoffelwürfeln

Quellenangabe: Cahama
Erfasst 04.01.2021 von Sus
Kategorien: Salat, Linsen, Kartoffeln, Neujahr
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

250 g Feldsalat
200 ml Le Puy Linsen
3 Karotten/Möhren
1 Frühlingszwiebel
1/2 Esslöffel Sonnenblumenöl
70 ml Weißwein, trocken
200 ml Gemüsebrühe
Salz
400 g Kartoffeln
Salz
1 Esslöffel Gänseschmalz
40 g Sonnenblumenkerne & Sesam; geröstet
Optionale Fleischbeilage:
4 Debrecziner
Dressing:
1 Frühlingszwiebel
2 Esslöffel Reisessig
2 Esslöffel Perillaöl (Alternative: Dunkles Sesamöl)
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Karotten in kleine Würfel („Brunoise“) schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden.

In einem Topf das Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Karotten dazu geben und 2 bis 3 Minuten mit dünsten. Linsen und Weißwein dazu geben; Weißwein auf die Hälfte einreduzieren. Zunächst nur ca. 3/4 der Gemüsebrühe dazu geben. Dann den Deckel auflegen, alles zum Kochen bringen; bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Linsen „bissfest sind. Falls erforderlich, die restliche Geflügelbrühe ganz oder teilweise dazu geben. Am Ende sollte die gesamte Flüssigkeit verkocht sein. Das Ganze dauert bei uns ca. 20 Minuten.

In der Zwischenzeit sowohl – einzeln – die Sonnenblumenkerne als auch den Sesam in einer trockenen Pfanne – die später für die Kartoffeln verwendet wird – rösten.

Die Debrecziner in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden (Kantenlänge ca. 5 mm). In einer Pfanne das Schmalz erhitzen. Die leicht gesalzenen Kartoffelwürfel darin bei starker Hitze braten bis sie etwas Farbe angenommen haben. Nach der Hälfte der Zeit die Debrecziner zugeben. Die Pfanne vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Wenn die Linsen bissfest gegart sind, diese ebenfalls vom Herd nehmen, salzen und etwas abkühlen lassen.

Für das Dressing die Zutaten miteinander verrühren. Feingehackte Frühlingszwiebel unterheben.

Den Feldsalat auf Tellern anrichten. Linsen, Kartoffelwürfel und Wurst darauf verteilen. Mit dem Dressing beträufeln und mit den gerösteten Saaten bestreuen.


Sommerlicher Gurken-Zucchini-Salat

Volker von volkermampft hat ein neues Blog-Event „Koch mein Rezept“ kreiert, bei dem es darum geht, in den Blogs der Anderen zu stöbern und dabei neue alte Rezepte wieder ins Rampenlicht zu bringen. Die Zuordnung der einzelnen Blogs wird ausgelost. Mir wurde dadurch der Blog „Brotwein“ zugeteilt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich kenne Sylvia persönlich von einigen Genussblogger-Treffen in Würzburg.

Bei ihr ist der Name Brotwein Programm, denn sie liebt die Verbindung von Brot und Wein. In ihrem Blog schreibt sie seit fünf Jahren über Weine und Winzer, sie backt Brote und Kuchen, sie veranstaltet Blog-Events, sie nimmt an Blog-Events teil, sie kocht saisonal und regional tolle Rezepte, …

Zum Nachkochen hatte ich schon einige Rezepte auf meiner Liste, konnte mich aber nicht entscheiden, denn sie klingen alle sehr lecker. Letzte Woche war der Liebste im Büro, während ich weiter im Home Office gearbeitet habe. Da kam ich spontan darauf, den Gurken-Zucchini-Salat mit Parmesan und gerösteten Pinienkernen nachzu“kochen“.

GurkenZucchiniSalat.jpg

Parmesankäse hatte ich nicht vorrätig, deshalb habe ich einen 3 Jahre alten Gouda verwendet. Der hat auch sehr gut dazu gepasst. Meine Zucchini war schon in Streifchen geschnitten, da habe ich es mit den restlichen Zutaten ebenso gemacht. Sieht etwas rustikaler aus, schmeckt aber bestimmt genauso gut. Die Kombination aus dem frischen Gemüse und dem Käse mit den Pinienkernen ist echt genial.

Gurken-Zucchini-Salat mit Parmesan und Pinienkernen

Quellenangabe: Sylvia von Brotwein
Erfasst 16.07.2020 von Sus
Kategorien: Salat, Gurke, Zucchini
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Minigurke oder 1/2 Salatgurke
1 klein Zucchini
25 g Pininkerne
15 g Parmesankäse (hier: 3- jähriger Gouda)
1/2 Bündel Koriandergrün oder Petersilie (hier: Petersilie)
2 Esslöffel Olivenöl
4 Esslöffel Zitronensaft
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Zitronenthymian; gerieben (hier)

Zubereitung:

Salatgurke und Zucchini waschen und längs in feine Streifen hobeln. In einer Schüssel Öl, Zitronensaft, Thymian, Salz und Pfeffer mischen und die Gurken- und Zucchinistreifen damit vermengen und einige Minuten ziehen lassen.

Die Pininkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Den Koriander bzw. Petersilie waschen, trockenschütteln und sehr grob hacken.

Zum Servieren die Gurken-Zucchini-Streifen auf Tellern anrichten. Den Parmesankäse in feinen Scheiben drüberhobeln und mit Pinienkernen und Koriandergrün bestreuen.


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen

WirRettenWasZuRettenIst_130x250.jpgDie Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal Fertigmahlzeiten zum Mitnehmen ausgesucht. Es gibt ja zwischenzeitlich (so gut wie) nichts mehr, was man nicht fertig zubereitet und abgepackt im Supermarkt kaufen kann.

Ich schaue immer mit Faszination meinen Kollegen zu, die zur Mittagszeit schnell in den Supermarkt laufen und sich so einen fertigen Salat in der Plastikschale mit ein bisschen Wurst und Käse oder Croutons oder Hühnerstreifen, sowie einem Döschen Dressing und einer meist klappbaren Plastikgabel (benutzt die überhaupt jemals jemand?) holen und dann am Tisch mit Hingabe das Dressing durch Schütteln im Salat verteilen. Kennt Ihr bestimmt auch. Abgesehen davon, dass das ein riesiger Plastikberg ist, der da für so einen kleinen Salat anfällt, bin ich auch nicht so der Freund von fertig geputzten Salaten aus dem Kühlregal. Auch beispielsweise fertige Sandwiches schaue ich nur von der Seite an. Den neuesten Trend, fertige Salate aus aller Art von Getreide anzubieten, verfolge ich allerdings mit Interesse. Aber nur, um mir neue Ideen für eigene Rezepte zu holen. SmileyGrinsStatic.gif

Momentan habe ich richtig Lust auf Reis, was selten genug vorkommt. Was liegt nun näher, einen kleinen Reissalat zu basteln? Und damit bei diesem trüben Wetter es mal richtig sonnig leuchtet, habe ich den Reis beim Kochen einfach mit etwas Kurkuma eingefärbt.

GelberReissalatMitPute2.jpg

Sonnengelber Reissalat mit Pute

Quellenangabe: Erfasst 05.02.19 von Sus
Kategorien: Reis, Pute, Salat, Curry, Büro
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1/2 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
2 Blutorangen
1 Zitrone
6 Pomelo-Spalten
4 Stengel Glatte Petersilie; bis 1/2 mehr
Chili
Sesamsaat
Fleisch:
200 g Putenschnitzel
1 Zitrone; Saft und etwas geriebene Schale davon
2 Esslöffel Helles Sojaöl
Curry-Gewürzmischung nach Wahl (oder selbst zusammengestellt)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Putenfleisch in Streifen schneiden und in einer Marinade aus Sojaöl, Curry, Zitronensaft und -schale wenden und für ein paar Stunden im Kühlschrank parken.

Reis zusammen mit Kurkuma wie gewohnt kochen, abkühlen lassen. Zitrone halbieren, aus einer Hälfte den Saft auspressen und unter den Reis mischen. Die andere Hälfte, sowie die Orangen und Pomelosegmente filetieren und in Stücken ebenfalls unter den Reis mischen.

Putenstreifen in einer Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten anbraten, so dass sie durch, aber nicht trocken sind.

GelberReissalatMitPute1.jpgPetersilie waschen und zupfen.

Alles zusammen entweder in einen oder mehrere Behälter geben und für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Zum Servieren mit etwas geröstetem Sesam und Chili bestreuen.


WirRettenWasZuRettenIst_300x111.jpg

Hinter den folgenden Links findet Ihr auch viele andere Ideen, was man unterwegs oder im Büro lecker essen kann, ohne auf Fertiggerichte zurückzugreifen. Vielen Dank auch wieder an die Veranstalter Christine, Susi und Ingrid.

Anna Antonia – Quiche mit Reh und Meerrettich
auchwas – Tartelettes mit Kaki und Blauschimmelkäse
Brigittas Kulinarium – Chioggia-Rübensalat mit Feta to go
Brittas Kochbuch – Chicken Teriyaki Sub
Brotwein – Club Sandwich Varianten – Huhn, vegetarisch, Avocado, Thunfisch
Cakes Cookies an more – Focaccia mit Frischkäse und Rohschinken
CorumBlog 2.0 – Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen
Das Mädel vom Land – Jausenhasen
evchenkocht – Bulgur-Salat mit Hackbällchen
Fliederbaum – Veganes Essen zum Mitnehmen aus Mandelmilchproduktion
Food for Angels and Devils – Salat to go
genial-lecker – Asiatischen Steckrübensuppe
Katha kocht! – Karotten-Selleriesalat mit Rosinen
Kleines Kuliversum – Wintersalat mit Honig-Senf Dressing aus dem Glas
Madam Rote Rübe – Schoko-Chiapudding mit Cashew-Mandelcreme und Birne – Leckeres zum Mitnehmen
Pane-Bistecca – Chaeschuechli
Unser Meating – Eier-Geflügelsalat to go
Turbohausfrau – Müsli to go

Schnitzel mit Kartoffelsalat

Neulich war in unserem Ort das gesellschaftliche Groß-Ereignis des Jahres: der Zwiebelmarkt. Hier haben die Vereine, die Partnerstädte und auch ein paar wenige gewerbliche Anbieter die Gelegenheit, kulinarische „Köstlichkeiten“ feilzubieten. Einige Angebote lieben wir tatsächlich, wie z.B. frisches Lángos mit Knoblauch oder die richtig scharfe Paprikawurst. Der Backfisch ist auch immer wieder sehr lecker, aber der dazu gereichte Kartoffelsalat (aus dem großen Eimer) ist einfach nur … eklig.

Nun passt es aber gut, dass die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ sich dieses Mal Oktoberfest-Spezialitäten vorgenommen hat. Ok, ich war noch nie auf dem Oktoberfest, aber ich denke, Schnitzel und Kartoffelsalat bekommt man dort garantiert auch in jedem zweiten Bierzelt. Auch einige Lebensmittel-Händler hatten zum Oktoberfest in ihren Prospekten Fertig-Schnitzel und Fertig-Kartoffelsalat angeboten. Das muss dann doch wirklich nicht sein…

SchnitzelMitKartoffelsalat.jpg

Meine Großmutter hat früher gerne den typischen Kartoffelsalat mit Maggi-Würze gemacht. Interessanterweise war das ihre einzige Verwendung für dieses Gebräu. Aber den Salat haben wir geliebt. Ich habe kein Maggi im Vorrat, aber Liebstöckel schmeckt ja recht ähnlich und ein paar Blättchen habe ich meiner Pflanze noch abringen können, bevor sie sich für den Winter im Boden versteckt.

KartoffelsalatMitLiebstoeckel.jpg

Schnitzel mit Kartoffelsalat

Quellenangabe: Erfasst 01.10.2018 von Sus
Kategorien: Schwein, Kartoffel, Salat, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Schnitzel:
2 Schweineschnitzel
1 Ei
4-5 Esslöffel Mehl
4-5 Esslöffel Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
Kartoffelsalat:
8 mittelgroße Kartoffeln; festkochend
3 Zweige Liebstöckel
200 ml Kräftige Gemüsebrühe
3 Esslöffel Saure Sahne
1 Teelöffel Mayonnaise
1 Teelöffel Essig; mild
1 Esslöffel Öl
1 Messerspitze Senf
Salz, Pfeffer
4 Esslöffel Pancetta (oder Speck); klein geschnitten
2 kleine Zwiebeln

Zubereitung:

Kartoffelsalat:

Liebstöckel waschen und zupfen, dann mit etwas Gemüsebrühe grob pürieren.

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser kochen, abgießen und abdämpfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (Dicke der Scheiben je nach Vorliebe; ich mag sie etwas dicker.) und in eine Schüssel geben. Die Gemüsebrühe über die heißen Kartoffeln gießen und das Ganze mehrmals vorsichtig schwenken, dass alle Kartoffeln von allen Seiten benetzt sind. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, die restliche Gemüsebrühe abgießen und auffangen.

Pancetta und Zwiebeln in einer kleinen Pfanne anschwitzen und bräunen lassen.

Für die Sauce saure Sahne, Mayonnaise, Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer gleichmäßig verrühren; ggf. etwas Gemüsebrühe zugeben. Die Kartoffeln damit begießen und mit dem Speck und den Zwiebeln gleichmäßig vermengen. Vor dem Servieren ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Schnitzel:

Die Schnitzel mit einer kleinen Pfanne oder einem Fleischklopfer platt klopfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. In drei Suppenteller jeweils das Mehl, das verklepperte Ei und die Semmelbrösel (gemischt mit etwas Salz und Pfeffer) geben. Wenn das Öl heiß ist, jedes Schnitzel erst im Mehl wälzen, dann im Ei und dann in den Semmelbröseln. Darauf achten, dass alle Stellen des Schnitzel bedeckt sind. In der Pfanne von beiden Seiten braten, bis die Panade eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Klassisch mit einen Schnitz Zitrone servieren.


RettungsfotoOktoberfest.jpg
Und die lieben Mitretter und Mitretterinnen waren diesmal:

auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
Cakes Cookies and more – Semmelknödel mit Pilzrahmsauce
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht! – Obazda “Light”
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda

Rotkrautsalat mit Pistazien

Rotkraut.jpgIch mag Rotkraut. Meist klassisch (gehobelt, gesalzen und geknetet, ziehen lassen, mit den üblichen Gewürzen wie Zwiebeln, Lorbeer, Nelke und Wacholder) gekocht und dazu eine schönes Stück Fleisch wie Gänsekeule oder Frikadelle.

Genau das gab es bei uns am letzten Wochenende. Obwohl ich schon extra einen kleinen Kohlkopf gekauft hatte, war er für zwei Personen natürlich viel zu groß. So habe ich einen Teil von dem gehobelten Kraut wie bei der Herstellung von Sauerkraut in kleinen Mengen in ein Einmachglas gepresst und mit Salz verknetet, um es fermentieren zu lassen. Mal sehen, was daraus wird.

RotkrautBeimGaeren.jpg

Allerdings hatte ich auch Lust auf einen Salat aus frischem Rotkraut. Zusammen mit einer Karotte, Pistazien und etwas Pomelo war er richtig lecker.

RotkrautSalat.jpg

Und weil er so lecker war, darf er auch an der Aktion Wir retten, was zu retten ist: Kohl, wie immer organisiert von Susi und Sina. Noch einmal lieben Dank für die Aufnahme!

#WirRettenWasZuRettenIst

Rotkrautsalat mit Pistazien

Quellenangabe: Erfasst 14.01.2018 von Sus
Kategorien: Salat, Rotkraut, Pomelo, Pistazie
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Handvoll Rotkraut; frisch gehobelt
1 Karotte
4 Schnitze Pomelo
4 Esslöffel Pistazienkerne; ungesalzen
Salz
Dressing:
2 klein Lauchzwiebeln
Pistazienöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Karotte mit den Sparschäler erst schälen und dann in dünne Streifen schneiden. Zusammen mit dem Rotkraut in eine Schüssel geben und leicht, aber gleichmäßig salzen. Einige Zeit ziehen lassen, dann mit den Händen kräftig durchkneten, dass Saft austritt. (Gegebenenfalls Handschuhe anziehen, das Rotkraut färbt ab.) Weiter ein bis zwei Stunden stehen lassen, gerne auch länger.

Die Lauchzwiebeln putzen, in kleine Röllchen schneiden und mit den übrigen Dressing-Zutaten vermischen.

Das Dressing ca. zwei Stunden (auch hier gerne früher) vor dem Servieren mit dem Rotkraut mischen.

Zum Servieren das Kraut auf einen Teller geben und mit den geputzten und zerkleinerten Pomelostücken und Pistazien garnieren.

Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:

Anna Antonia – Cole-Slaw ganz einfach
auchwas – Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese – Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
Bonjour Alsace – Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch – Winterliche Minestrone
Brotwein – Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
Cakes, Cookies and more – Bunter Wintersalat
evchenkocht – Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum – Klassisches Rotkraut
Genial Lecker – Grünkohl mit knusprigem Schweinebauch
German Abendbrot – Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde – Rotkraut auf polnische Art
Katha kocht! – Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
kebo homing – Romanesco-Kichererbsen-Suppe
LanisLeckerEcke – Cole Slaw
madamroteruebe – Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse
magentratzerl – Kohl hoch zwei
Obers triftt Sahne – Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen
our food creations – Kale Salad
Paprika meets Kardamom – Ungarischer Blumenkohl-Gulasch-Auflauf
Schmeckt nach mehr – 5 Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben – Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche – Weißkohlcurry
Turbohausfrau – Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating – Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping


Scharfer Gurken-Spargel-Salat

Bei Hitze machen sich Salate immer gut. Scharfes Essen bringt uns zum Schwitzen und hilft dadurch bei der Abkühlung des Körpers. Deshalb gab es mit den aller-allerletzten Spargeln im Büro einen schönen Gurken-Spargel-Salat mit viel „Scharf“ aus frischem Ingwer und Chili.

Natürlich kann man den Spargel auch durch andere Gemüse wie z.B. Kohlrabi- oder Karottenstreifen ersetzen.

GurkensalatScharf.jpg

Scharfer Gurken-Spargel-Salat

Quellenangabe: Erfasst 18.06.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Gurke, Spargel, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1/2 Schlangengurke
10 Spargelspitzen; gekocht
1 Handvoll Zitronenmelisseblätter
2 Eßlöffel Eingelegter Meerfenchel (alternativ: Kapern)
1-2 Prisen Gochugaru (Chilipulver)
1 Eßlöffel Sesamsaat; geröstet
1 Eßlöffel Reisessig
2 Eßlöffel Distelöl
1 Lauchzwiebel; in feinen Ringen
1 Stück Ingwer; gerieben
Salz

Zubereitung:

Aus Essig, Öl, Salz, Ingwer und Zwiebelringen eine Vinaigrette erstellen.

Gurke schälen und in dünne Scheiben schneiden; Melisseblätter waschen und zupfen. Gurken, Melisse, Meerfenchel und Spargel mit der Vinaigrette gut vermischen und gekühlt ziehen lassen.

Zum Servieren mit Chili und Sesam bestreuen.


Spinat-Bärlauch-Salat

SpinatBaerlauchSalat.jpg

Spinat-Bärlauch-Salat

Quellenangabe: Nach Miss Boulette
Erfasst 15.06.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Spinat, Bärlauch, Korea, Beilage
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

250 g Frischer Blattspinat
1 Bündel Bärlauch
2 Eßlöffel Sesam
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Knoblauchzehe; sehr fein gehackt
Salz

Zubereitung:

Sesam in einer Pfanne trocken rösten, bis die ersten Kernchen platzen. Auf einem Teller abkühlen lassen.

Spinat und Bärlauch gründlich säubern und putzen. In einem großen Topf Salzwasser sprudelnd kochen und die Blätter hinzugeben. Sobald das Wasser wieder aufkocht, einmal wenden und wieder aufkochen lassen (dauert jeweils ca. 1-2 min). Das Wasser abschütten, Blätter sofort in sehr kaltes Wasser geben und abschrecken. Gut (aber vorsichtig) in den Händen ausdrücken und mit dem Messer grob zerteilen. Mit allen weiteren Zutaten mit der Hand gut vermengen. Mit Salz abschmecken.


Lebenszeichen: Flusskrebs-Zucchini-Salat

Ja, es gibt noch Leben hier, wenn auch etwas winterschläfrig. Abhilfe könnte zum Beispiel der folgende Salat schaffen:

FlusskrebsZucchiniSalat.jpg

Flusskrebs-Zucchini-Salat

Quellenangabe: Erfasst 02.03.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Zucchini, Flusskrebs, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

150 g Flusskrebse
1 kleine Zucchini
3 Stengel Koriandergrün
3 Scheiben Ziegengouda
Dressing:
1 Spritzer Sojasauce
3 Eßlöffel Ayran
1 Eßlöffel Öl
1/2 Eßlöffel Essig
Salz, Pfeffer
2 Prisen Curry-Gewürzmischung
1 Prise Gochu Garu (oder Cayennepfeffer)

Zubereitung:

Zucchini waschen und schälen, dann in geviertelte Scheiben schneiden. Koriander waschen und zupfen. Käse in kleine Stücke zupfen.

Für das Dressing die flüssigen Zutaten miteinander mischen, mit den Gewürzen abschmecken. Zucchini, Koriander und Käse im Dressing ziehen lassen. Zum Servieren die Flusskrebse unterheben, alles auf einen Teller geben und mit Gewürzen bestreuen.


Trüffel-Büffel-Mozzarella auf Zucchinisalat

Neulich im Großmarkt kam ich einem Käse mit dem wohlklingenden Namen „Mozzarella di Latte di Bufala al Tartufo“ nicht vorbei. (Hessisch heißt das dann wohl „Trüffel-Büffel-Kees“.)

Zusammen mit der marinierten Zucchini ein schönes italienisch inspiriertes Mittagessen!

ZucchiniSalatMitTrueffelmozzarella.jpg

Zucchinisalat mit Trüffelmozzarella

Quellenangabe: Erfasst 20.08.15 von Sus
Kategorien: Salat, Zucchini, Käse, Tomate, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 kleine Zucchini
7 Getrocknete Tomaten in Öl
1 Frühlingszwiebel; fein gehackt
1 Büffelmozzarella (mit Trüffel)
1 Handvoll Erbensprossen
Dressing:
Öl von den Tomaten
Apfelessig
Salz, Pfeffer
Zitronenthymian

Zubereitung:

Zucchini waschen, ggf. schälen und in schmale Streifen schneiden. Tomaten abtropfen lassen (das Öl dabei für die Salatsauce auffangen) und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Zwiebelstückchen in der Salatsauce ca. 1 Stunde (gern auch länger) marinieren lassen.

Zum Servieren den Mozzarella in mundgerechte Stücke zupfen und mit den Erbsensprossen auf die Zucchini geben.

Anmerkung:

Es geht auch ohne den Trüffel im Mozzarella…