Ravioli auf zweierlei Art

Vor vielen, vielen Jahren begann meine Kochkarriere u.a. damit, dass ich die klassischen Dosenravioli mit Pizzagewürz verfeinert habe. Mann, was kam ich mir toll vor! Zwischenzeitlich habe ich noch nicht mal mehr die Dose für den Notfall im Haus, weil ich sie dann doch meist fünf Jahre nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums unauffällig entsorgt hatte.

Deswegen war mir sofort klar, dass ich für das Event „Wir retten, was zu retten ist: Ravioli, Teigtaschen und Co.“ unbedingt klassische Ravioli versuchen musste. Ich muss gestehen, sie sind nicht so schön geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber für’s erste Mal war ich dann doch zufrieden. Geschmeckt haben sie super!

Ravioli auf dem Teller

Vor vielen Jahren hatte ich mir mal eine Ravioli-Form gekauft mit einer Platte mit Halbkreisformigen Löchern und einer Platte mit Ausstechformen. Was soll ich sagen? Die Ausstechformen habe nicht ausgestochen, sondern Schnittmusterränder in den Teig gepresst. Und dann noch mit Abstand, so dass man jedes einzelne Raviolus () ausschneiden musste. Nee, das war nix!

RoteBeteRavioli2.jpgMein zweiter Versuch, auf eine Teigplatte lauter kleine Häufchen zu setzen und diese mit einer weiteren Teigplatte zu bedecken, hat auch nicht richtig funktioniert, so dass ich das auch aufgegeben habe. Zum Schluß habe ich Quadrate aus dem Teig gerädelt, ein Quadrat in die Hand genommen und mit etwas Füllung entweder zu einem kleinen Tütchen (Baby-Dumpling) oder zu einem Dreieck geformt und die Ränder zusammengedrückt.

Für die Füllung sollte für das Event natürlich eine klassische Hackfleisch-Füllung verwendet werden. Aber da ich gleichzeitig in Gedanken bei Roter Bete war, wollte ich auch unbedingt Rote-Bete-Ravioli. Deshalb ist der gestern vorgestellte Koreanische Rote-Bete-Salat eigentlich eine vegetarische Ravioli-Füllung. Der Teig wird natürlich genauso hergestellt.

Ravioli mit Hackfleischfüllung

Quellenangabe: Erfasst 09.03.20 von Sus
Kategorien: Nudeln, Rind, Füllung, Ravioli, Tomate
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
400 g Mehl Typ 00
4 Eier
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Wasser
Salz
Hackfleisch-Füllung
250 g Rinderhackfleisch
1 groß Zwiebel
2 Knoblauchzehen; bis 1/2 mehr
Salz, Pfeffer, Chili
1 Eigelb
Sauce:
250 ml Tomatensauce; gewürzt (eingeweckt) oder
250 ml Passierte Tomaten
1 Esslöffel Pizzagewürz (der guten alten Zeiten wegen)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mehl, Eier, Wasser, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben. Die Masse in 5 bis max. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (lassen). Nach Aus der Schüssel nehmen und zu einer Teigkugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben, würzen und kräftig anbraten.

In einer Schüssel abkühlen lassen und dann mit dem Stabmixer zu einer feinen Paste pürieren. Kühl stellen.

Teig in handliche Stücke portionieren und die nicht benötigten Teile wieder einpacken. Den Teig entweder mit einer Nudelmaschine oder mit einem Nudelholz („Welljerholz“) zu einem dünnen Teig walzen.

Mit einem scharfen Messer oder einem Teigrädchen Quadrate von ca. 4- 5 cm ausschneiden. Jedes Quadrat in die linke Hand (ich bin Rechtshänderin) legen, eine ca. haselnussgroße Portion Füllung in die Mitte legen und entweder die Ecken nach oben zusammendrücken oder ein Dreieck falten und die Ränder zusammendrücken.
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In einem großen Topf die Ravioli in kochendes Salzwasser geben und sofort, wenn sie nach oben steigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen.

Tomatensauce erhitzen (bei passierten Tomaten vorab ca. 1/2 Stunde einköcheln lassen), die Ravioli damit mischen und servieren.



Und hier kommen noch viele schöne Rezepte, in denen leckere Füllungen in Teig versteckt werden:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Wildschweinmaultaschen
BackeBackeKuchen – Kasnudeln mit Bärlauchfülle
BrigittasKulinarium – Schlutzkrapfen
Brittas Kochbuch – Teigtaschen mit Flusskrebsfüllung auf Spinatsauce
Cahama – Bärlauch-Maultaschen
Cakes, Cookies and more – Empanadas
genial lecker – Mit Leberwurst und Äpfeln gefüllte Pasta
lieberlecker – Fagottini mit Crevetten
Madam Rote Rübe – Buchweizen-Taschen mit Brennessel-Feta-Füllung auf Tomatensoße
Pane-Bistecca – Blutwurst Ravioli
Turbohausfrau – Japanische Germknödel mit Fleischfülle

Zitronen-Fluffins

Mit meinem Lieblingsteig kann man auch wunderbar weiche, fluffige Muffins backen. Diese habe ich kurzerhand Fluffins getauft.

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Weil ich soviel Zitrone darin verarbeitet habe, dürfen meine Fluffins auch an Zorras Blog-Event CLX: Zitrusfrüchte teilnehmen, welches dieses Mal von Zorra selbst durchgeführt wird. Witzigerweise stand das Blog-Event VIII: Zitrusfrüchte auch unter diesem Motto und es war das erste Blog-Event überhaupt, bei dem ich teilgenommen hatte. Und danach entwickelte sich dieser Blog zu einem Koch- und Backblog. Danke, Zorra!

Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)

Zitronen-Fluffins

Quellenangabe: Erfasst 13.02.20 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Biskuit, Zitrone, Blog-Event
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

2 Zitronen; unbehandelt
200 g Butter
200 g Puderzucker
4 mittel Eier
200 g Mehl
5 g Weinstein-Backpulver (oder weniger)
1 Prise(n) Salz
1 Esslöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Zitronen waschen, trocknen und die Schale abreiben. Dann die Zitrone schälen und filetieren, den Saft dabei auffangen. Die Filets in 2-3 Stücke zerteilen.

Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.

Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte des Mehls untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.

Vanillezucker, Zitronenschale und -saft einrühren und das restliche Mehl hinzufügen. Die Zitronenstückchen unterheben.

Muffinform etwas einölen und mit dem Teig zu 3/4 füllen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 30-40 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.


Zimtwaffeln mit Zwetschgenröster

Zu Weihnachten lag ein Buch unter dem Weihnachtsbaum mit 24 Krimis und 24 dazu passenden Rezepten. Unter anderem war da ein Rezept für Zimtwaffeln enthalten. Waffeln hatten wir schon lange nicht mehr…

ZimtwaffelnMitZwetschgenroester.jpg

Blog-Event CLIX - Verrückt nach Waffeln (Einsendeschluss 15. Januar 2020)Außerdem gibt es da ja noch ein Blog-Event im Kochtopf: Blog-Event CLIX: Verrückt nach Waffeln, ausgerichtet von Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum. Ich muss gestehen, wir haben auch mehr als ein Waffeleisen. Nach meinem ersten Aufenthalt in Südkorea musste unbedingt ein Waffeleisen her, welches auch Fische backen kann. Aber meistens verwenden wir doch das klassische Waffeleisen mit den Herzchen-Waffeln.

Zimtwaffeln mit Zwetschgenröster

Quellenangabe: Erfasst 12.01.20 von Sus
Kategorien: Waffel, Zimt, Zwetschge, Blog-Event
Mengenangaben für: 6 Waffeln

Zutaten:

Waffeln:
250 g Weizenmehl Typ 550
125 g Zucker
125 Butter
3 Eier
4-5 Esslöffel Zimt
100 ml Schlagsahne
Zwetschgenröster:
800 g Zwetschgen; entkernt und halbiert
70 g Zucker
30 ml Portwein
50 ml Cranberrysaft
1/3 Vanilleschote; das Mark davon
1/2 Zimtstange
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Teelöffel Speisestärke
Sahne:
150 ml Schlagsahne
2 Teelöffel Zucker

Zubereitung:

Waffeln:

Weiche Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln dazugeben und unterrühren, dann die Sahne verrühren..

Zimt und Mehl mischen, löffelweise dazugeben und unterrühren. Den fertigen Waffelteig mindestens eine Stunde, besser über Nacht, kaltstellen.

Zwetschgenröster:

Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

Zucker in einem breiten Topf unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze goldgelb karamellisieren. Mit Sherry und Saft ablöschen. Weiterköcheln lassen, bis sich der Zucker wieder gelöst hat.

Die Zwetschgen mit Vanille, Zimtstange und Zitronensaft hinzufügen. Bei kleiner Hitze 5-10 Minuten köcheln lassen.

Speisestärke mit wenig Wasser anrühren, unterrühren und den Röster damit binden. Noch 2 Minuten weiter köcheln lassen. Nach dem Abkühlen die Zimtstange entfernen.

Schlagsahne mit etwas Zucker steif schlagen.

Servieren:

Das Waffeleisen mit etwas Öl einpinseln und die Waffeln gemäß Gebrauchsanweisung knusprig braun backen. Mit Zwetschgenröster und geschlagener Sahne sofort servieren.

Anmerkung:

Der Teig wird durch die lange Gehzeit ziemlich fest. Dafür sind die Waffeln dann aber auch richtig knusprig.


Kartoffel-Lauch-Auflauf ohne Käse

Wir retten mal wieder was zu retten ist… dieses Mal dreht sich alles um Aufläufe. Es ist schon erstaunlich, was es alles als Fertigmahlzeit in diesem Sektor zu kaufen gibt. Normalerweise schaue ich gar nicht danach, da die meisten irgendeine Art von Käse enthalten, der bei uns nur auf meinem Teller drauf sein darf. Ein Auflauf ohne Käse und ohne Bechamelsauce ist aber schon eine kleine Herausforderung…

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Kartoffel-Lauchauflauf ohne Käse

Quellenangabe: Erfasst 27.11.2019 von Sus
Kategorien: Auflauf, Kartoffel, Lauch, Chorizo, Blog-event
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 mittlere Kartoffeln
2 Stangen Lauch
4 Chorizo-Würste; scharf
5 Eier
100 ml Schlagsahne
1 Esslöffel Gemüsebrühenpulver
Salz, Pfeffer
Muskat
10 Esslöffel Semmelbrösel
50 g Butter

Zubereitung:

KartoffelLauchAuflauf2.jpgKartoffeln schälen und in feine Scheiben (2mm) hobeln. Lauch putzen und (fast) genauso dünn schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig anbraten. Die ausgetretene Flüssigkeit in der Pfanne belassen.

Den Boden einer Auflaufform mit einer Schicht Kartoffelscheiben legen, darauf eine Schicht Lauch mit Chorizoscheiben. Immer abwechselnd, zum Schluss eine Schicht Kartoffelscheiben auflegen.

Eier mit Sahne verkleppern und mit den Gewürzen kräftig würzen. Den Auflauf gleichmäßig mit dieser Masse übergießen.

Semmelbrösel und Butter in der Pfanne mit dem Chorizoöl schaumig anbraten und auf dem Auflauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30-40 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Andere leckere Aufläufe könnt Ihr hier sehen:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Brotauflauf in herzhaft
Pane-Bistecca – Gratin aus geröstetem Gemüse
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta
BrigittasKulinarium – Lasagne – ganz klassisch
Brittas Kochbuch – Rote-Linsen-Auflauf
Brotwein – Spaghettikürbis im Backofen – Kürbis mit Hackfleisch und Käse
Cakes, Cookies and more – Kartoffelgratin mit Süsskartoffeln
genial lecker – Nudelauflauf mit Rosenkohl und Hack
Madam Rote Rübe – Kartoffel-Steckrüben-Gratin mit Zitronensoße und Thymianbrösel
our food creations – Kürbis-Cannelloni

Fermentierter Kürbis

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Momentan fermentiere ich alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Deshalb habe ich die Gelegenheit des Blog-Events „Kür mit Biss“ im Kochtopf, dieses Mal ausgerichtet von Jenny von Jenny is Baking, genutzt, um mit Kürbis zu experimentieren.

Interessant fand ich den Ansatz, die Kürbisschale auszukochen und die Flüssigkeit als Lake zu verwenden. Damit kommt wahrscheinlich mehr Kürbisgeschmack in die Angelegenheit. Jetzt heißt es Abwarten und das Glas nicht zu früh öffnen…

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Fermentierter Kürbis

Quellenangabe: Frei nach „Milchsauer eingelegt“ von Claudia Lorenz-Ladener
Erfasst 15.11.19 von Sus
Kategorien: Kürbis, Apfel, Konserve, Fermentieren, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Glas

Zutaten:

1 kleiner Hokkaidokürbis
1 Säuerlicher Apfel
2 Rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 cm Ingwer
1 l Wasser
25 g Salz
1 Esslöffel Gochugaru (Chilipulver, mittelscharf)

Zubereitung:

Hokkaidokürbis gründlich waschen und schälen. Die Schalen in dem Salzwasser ca. 1/2 Stunde auskochen; die Lake abkühlen lassen.

Die Kerne aus dem Kürbis kratzen und das Fleisch in Viertel schneiden. Den gewaschenen Apfel ebenfalls vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Zwiebel schälen. Alles in dünne Scheiben hobeln.

Knoblauch und Ingwer in feine Scheiben schneiden, zusammen mit dem Gochugaru zu dem gehobelten Gemüse geben und alles gleichmäßig vermischen.

Alles in ein Einmachglas schichten; dabei darauf achten, dass sowenig Hohlräume wie möglich entstehen.

Mit einem Fermentiergewicht beschweren und mit soviel Lake auffüllen, dass alles bedeckt ist und ca. 1-2 cm Luftraum übrigbleiben. Darauf achten, dass keine Stückchen an der Wasseroberfläche schwimmen.

Das Glas mit Gummiring und Klammern verschließen und auf einem hohen Teller bei Raumtemperatur lichtgeschützt für ca. 1 Woche stehen lassen. Danach kühl und trocken lagern.


Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Tatsächlich stelle ich hier eine Premiere für mich vor, denn ich habe zugegebenermaßen vorher noch nie Flammkuchen zubereitet. Für das neue Event der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ mit dem Thema „Flammkuchen“ war es dann tatsächlich soweit.

Aufgrund unserer letzten Reise in den hohen Norden Europas hatten wir mal wieder Rentierfleisch im Kühlschrank. Es handelte sich hier um leicht geräuchertes, graved (eingelegtes) Rentierfilet. Außerdem war da noch selbstgeräucherter Speck und die ersten Quitten sind mittlerweile auch schon reif. Ab damit auf den Flammkuchen…

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Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Quellenangabe: Erfasst 27.09.2019 von Sus
Kategorien: Backen, Flammkuchen, Rentier, Speck, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Teig:
220 g Weizenmehl Typ 550
3 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
100 ml Wasser; warm
Belag:
100 g Schmand
100 g Saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 große Zwiebel
70 g Geräuchertes Rentierfilet
60 g Speck; (selbst-)geräuchert
1 große Quitte
1 Handvoll Rucola

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig gründlich miteinander verkneten und dann den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein hobeln, ggf. die Ringe halbieren. Schmand mit saurer Sahne gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch in dünne Streifen schneiden. Die Quitte gut abwaschen, den Pelz entfernen und dann ebenfalls sehr dünn in Scheiben hobeln.

Backofen mit Backstein oder -blech auf 240°C vorheizen. Teig so dünn wie möglich auf einem Stück Backpapier ausrollen und mit der Schmand- Sahne-Mischung bestreichen. Erst Zwiebeln und Quitten gleichmäßig und relativ flächendeckend, dann das Fleisch locker darauf verteilen.

Mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für ca. 10-15 Minuten backen, bis der Bode kross ist und Farbe annimmt. Vor dem Servieren mit gewaschenem und zurechtgezupftem Rucola bestreuen.

Anmerkung: Wenn man den klassischen Belag aus Schmand etc. nicht mag, kann man ihn auch durch in Scheiben geschnittene Tomaten ersetzen. Schmeckt auch!


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Die Beiträge der anderen Teilnehmer findet Ihr hier:

BackeBackeKuchen – Flammkuchen mit Kürbis und Ricottacreme
Brittas Kochbuch – Tarte flambée alsacienne
Brotwein – Flammkuchen mit Lachs und Spinat
Cakes, Cookies and more – Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse
CorumBlog 2.0 – Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte
Kleines Kuliversum – Flammkuchen mit Brie und Birnen
lieberlecker – Flammkuchen mit Kaviar
Madam Rote Rübe – Mallorquinischer Spinat-Flammkuchen mit Rosineni, Feta und knusprigem Vollkornboden
Pane-Bistecca – Herbstlicher Flammkuchen mit Kuerbis und Feigen

Dank auch an Barbara, Britta und Tamara für die Ausrichtung des Events!

Zitronenmelisse-Eistee mit Basilikum

Für das Event „Wir retten, was zu retten ist: Sommerparty“ bringe ich kurzerhand einen leckeren Kräuter-Eistee mit, denn bei diesen Temperaturen muss und will man ja viel trinken.

Diesen Eistee (ohne Zucker!) trinken wir nun schon den ganzen Sommer fast täglich. Angefangen hat es damit, dass meine Zitronenmelisse an Stellen im Garten wucherte, wo sie das nicht tun sollte. Aber zum Wegschmeißen war sie mir dann doch zu schade. Also haben wir sie zuerst mit etwas Minze gemischt als Kräutertee getrunken. Irgendwann hatten wir zuviel Tee angesetzt und der Rest kam kurzerhand in den Kühlschrank. Am nächsten Tag war der Tee kalt noch viel leckerer.

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Zum Basilikum kam es eines Tages, als ich gerade ein Bund auf dem Markt gekauft hatte und der so neben dem Wasserkocher in der Vase stand. Also kamen auch ein paar Blätter in den Tee. Was soll ich sagen? Jetzt kommt immer Basilikum in den Eistee… SmileyLecker.gif

Zitronenmelisse-Eistee mit Basilikum

Quellenangabe: Erfasst 24.08.2019 von Sus
Kategorien: Getränk, Tee, Zitronenmelisse, Basilikum
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 Liter Wasser
3-6 Stengel Zitronenmelisse
2 Stengel Stengel Basilikum
1 Stengel Stengel Minze

Zubereitung:

Die Kräuter pflücken und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Kräuter in ein hohes schmales Gefäß geben, welches beständig gegen kochendes Wasser ist. Das Wasser für den Tee zum Kochen bringen und damit die Kräuter übergießen. Zugedeckt so lange bei Raumtemperatur stehen lassen, bis der Tee diese erreicht hat, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag nach Belieben die Kräuter entfernen und genießen.

Anmerkung:

Im Frühsommer braucht man weniger Zitronenmelisse; jetzt im Spätsommer ist sie schon nicht mehr so ansehnlich und hat nur noch wenig Blätter.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Die Beiträge der anderen Partygäste findet Ihr hier:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Sommerlicher Flammkuchen
BackeBackeKuchen – Focaccia mit Tomaten und Feta
Barbaras Spielwiese – Bulgarischer Schopska-Salat
Brittas Kochbuch – Kalte Zucchini-Joghurtsuppe
Brotwein – Forelle grillen – Lachsforelle vom Holzkohlegrill
Cakes, Cookies and more – Pouletfilet und Gemüse vom Grill
evchenkocht – Blumenkohlsalat
genial lecker – Spaghetti mit Zucchini und Zitrone
Madam Rote Rübe – Bunter Paprikasalat mit weißen Riesenbohnen und schwarzen Oliven
Kleines Kuliversum – Weiße Sangria
Turbohausfrau – Hauchdünnes Tomatenbrot

Karotten-Hummus

In der letzten Zeit versuche ich mich vermehrt an selbstgemachten Brotaufstrichen, sei es auf Frischkäse- und/oder Gemüsebasis. Bei den meisten im Supermarkt angebotenen Varianten ist mir die Zutatenliste viel zu lang und hat zu viele Silben. Finde ich dann halbwegs brauchbare Versionen, denke ich „Das kannst Du auch selbst…“ und kaufe es dann auch nicht. Tja.

Beim folgenden Hummus gefällt mir die frischgeraspelte Karotte besonders gut und die Kresse gibt auch noch einen kleinen Kick dazu.

KarottenHummus.jpg

Weil es gerade so schön passt, nehme ich endlich mal wieder an Zorras Blog-Event CLV – Mezze teil, welches diesmal von Susan von Labsalliebe.de ausgerichtet wird.

Blog-Event CLV - Mezze (Einsendeschluss 15. August 2019)

Karotten-Hummus

Quellenangabe: Ausgedacht und erfasst 10.08.2019 von Sus
Kategorien: Dip, Aufstrich, Kichererbse, Karotte, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Kichererbsen (hier: aus der Dose)
4 Karotten
2 Esslöffel Tahini (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe
1 cm Frischer Ingwer
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
1-2 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Teelöffel Zahtar-Gewürzmischung (Thymian, Sesam, Sumach)
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz
Gochugaru oder anderes Chilipulver
Kresse

Zubereitung:

Die Kichererbsen abschütten (Wer mag, hebt das Kichererbsenwasser für veganen Eischnee auf…), in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. 3/4 der Karotten in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Topf mit etwas Wasser nicht ganz weich kochen, sie sollten noch etwas Biss haben.

Kichererbsen, gekochte Karotten, grob zerkleinerter Ingwer und Knoblauch mit der Tahini und dem Öl in einen Mixer geben und das Ganze zu einer homogenen Paste pürieren. Die nicht gekochten Karotten fein raspeln und unterheben. Mit den Gewürzen abschmecken und im Kühlschrank ein paar Stunden stehen lassen, damit der Geschmack durchzieht.

Zum Servieren mit etwas Kresse und Chilipulver bestreuen.


Rote Bete Gnocchi

Nachtrag: Dies ist der Beitrag mit dem Rezept der Rote Bete Gnocchi; der Beitrag für das Blog-Event „Wir retten, was zu retten ist: Gnocchi“ mit den Verlinkungen auf die anderen Teilnehmer findet sich zwei Beiträge weiter unten. Ich habe die Links versehentlich vertauscht.

Die Gnocchi mit Roter Bete schmecken richtig gut nach Roter Bete und sind schön fluffig. Leider hat es mit dem Formen nicht so gut geklappt, da der Teig durch die Rote Bete sehr, sehr weich wurde und ich mich nicht getraut habe, noch mehr Mehl in den Teig einzuarbeiten.

RoteBeteGnocchi.jpg

Rote-Bete-Gnocchi

Quellenangabe: Erfasst 27.07.2019 von Sus
Kategorien: Nudeln, Kartoffel, Rote Bete
Mengenangaben für: 80 Stück (ca.)

Zutaten:

600 g Kartoffeln
1 große Rote Bete
1 Ei
100 g Mehl
Salz
Muskatnuss
2 Stengel Glatte Petersilie
Mehl zum Formen der Gnocchi

Zubereitung:

Kartoffeln und Rote Bete im Backofen bei 200°C ca. 1 Stunde backen, dann vollständig abkühlen lassen.

Beide Knollen schälen, die Rote Bete in eine flache Schüssel (oder einen Kochtopf) geben und mit dem Pürierstab pürieren. Kartoffeln zugeben und mit dem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis eine cremige, quietschrote Masse entstanden ist. Für die Kartoffeln keinen Pürierstab verwenden, da sonst der Teig zu fest wird. Deshalb auch nach der Zugabe des Eis und der Gewürze das Mehl mit einer Gabel mit der Kartoffelmasse vermengen.

RoteBeteGnocchiHaende.jpgArbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig in große Stücke zerteilen. Diese jeweils zu einer ca. 2 cm dicken Rolle formen und mit einem Messer oder Teigschaber in genauso breite Stücke teilen. Die Gnocchis auf einer bemehlten Fläche (z.B. einem Backblech) so zwischenparken, daß sie sich nicht berühren. Mit einer feuchten Gabel das typische Rillenmuster eindrücken.

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen; etwas Salz zufügen. Portionsweise die Gnocchis ins kochende Wasser geben. Wenn sie an die Wasseroberfläche steigen, mit ein Seihlöffel entnehmen und in einem Sieb warmstellen. Die restlichen Gnocchis ebenso kochen.

Mit etwas glatter Petersilie servieren.


Zucchini-Pesto

Ein ideales Rezept, um wieder ein paar Zucchini zu vernichten…

ZucchiniPesto.jpg

Zucchini-Pesto

Quellenangabe: Inspiriert durch Cahama
Erfasst 27.07.2019 von Sus
Kategorien: Pesto, Dip, Zucchini
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 g Grüne Zucchini, Nettogewicht (ohne Kerne und weiches inneres Fruchtfleisch)
2 Esslöffel Olivenöl
60 g Mandeln
3 Stengel Glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen
25 g Mandelblättchen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mandeln schälen, mit Wasser übergießen und über Nacht einweichen lassen. Mandelblättchen in der trockenen Pfanne rösten. Wenn die Zucchini Bio-Qualität haben, kann die Schale mit verarbeitet werden; ansonsten schälen. Längs halbieren, ggf. Kerne und weiches Fruchtfleisch entfernen. Zucchini in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.

Mandeln aus dem Wasser nehmen und gründlich abtrocknen. Mandeln und Olivenöl in einen schmalen, hohen Becher (Messbecher) geben und mit dem Pürierstab grob zerkleinern. Knoblauchzehen grob zerkleinern und zu den Mandeln geben. Zucchinistücke und Petersilie ebenfalls dazugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nun alles fein pürieren und abschmecken.

Zum Servieren die Mandelblättchen darauf verteilen.