Gegrillte Bananen mit Kokos-Karamellsauce

Neulich haben wir beim Grillen endlich mal wieder eines meiner Lieblingsdesserts zubereitet. Die Karamellsauce schmeckt einfach genial!

Die Bananen haben wir aber dieses Mal einfach nur für 10 Minuten in der Schale auf den Grill gelegt und dann geschält in die Sauce gegeben.

Eis war auch keines da…

BananenMitAsiatischerKaramellsauce.jpgFazit: SmileyLecker.gif

Gegrillte Bananen mit Kokos-Karamellsauce

Quellenangabe: Raichlen, Steven: The Barbecue Bible!
Erfasst 16.01.05(!) von Sus
Kategorien: Banane, Grillen, Kokos, Dessert, Asien
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

Karamellsauce:
500 ml Kokosmilch
150 g Zucker (Rohrzucker, braun)
1 Stück Zimtstange
1 Stengel Zitronengras
1 Teelöffel Speisestärke
1 Esslöffel Wasser
Bananen:
6 Bananen, reif und fest
250 ml Kokosmilch
250 g Zucker (Rohrzucker, braun)
…Und Ausserdem:
1 kg Vanilleeis

Zubereitung:

Zucker im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und karamellisieren (nicht zu dunkel, das geht sehr schnell!). Topf vom Herd nehmen und Kokosmilch einrühren. Kurz aufkochen, um das Karamell aufzulösen. Zimtstange und Zitronengras (etwas gepresst) dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Speisestärke in Wasser auflösen und einrühren. Zimtstange und Zitronengras herausfischen. Sauce kaltstellen.

Grill vorheizen. Bananen schälen und vierteln (1 x längs und 1 x quer schneiden). Nacheinander in Kokosmilch und Zucker wälzen. Grillrost mit etwas Öl bepinseln und die Bananen ca. 6-10 Minuten bei mittlerer, direkter Hitze grillen.

Mit Karamellsauce und Vanilleeis servieren.


Hähnchenspieße mit Aprikosen

Letztes Wochenende haben wir mal wieder gegrillt, wie fast jedes Wochenende seit dem Frühjahr. Es gab Hähnchenspiesse mit Aprikosen und dazu Paprika-Couscous.
Da es so lecker war, will ich Euch die Rezepte nicht vorenthalten.

HaehnchenspiesseMitAprikosen.jpg

Hähnchenspieße mit Aprikosen

Quellenangabe: Erfasst 14.07.2020 von Sus
Kategorien: Grillen, Spieß, Huhn, Aprikose
Mengenangaben für: 5 Spiesse

Zutaten:

10 Hähnchenoberkeulensteaks
8 Aprikosen; fest
1 Zucchini
10 Champignons
5 kleine Bratpaprika
5 Datteln
5 Stück Getrocknete Tomaten („soft“)
2 Esslöffel Knoblauchöl
1 Zitrone; Saft davon

Zubereitung:

Das Hühnerfleisch ein paar Stunden in dem Zitronensaft einlegen. Gemüse waschen. Bei den Paprikas den Stiel abschneiden und die Kerne herausholen. Zucchini in breite Stücke schneiden und in Knoblauchöl marinieren.

Jede Paprika mit einer Datteln und einer getrockneten Tomate füllen. Auf jedes Stück Hähnchen eine halbe Aprikose legen und zusammengewickelt auf die Spieße stecken, dass beide Enden und die Aprikose festgehalten werden. Ich habe mit einem Champignon angefangen, dann ein Stück Hähnchen mit Aprikose, ein Stück Zucchini, wieder ein Stück Hähnchen, die gefüllte Paprika, eine ganze halbe Aprikose und als Abschluß wieder einen Champignon.

Auf dem heißen Grill mit direkter Hitze grillen, bis das Hähnchenfleisch eine schöne Farbe angenommen hat.


Pimientos de Padrón

vor zwei Jahren habe ich mir aus Spanien Samen für die Pimientos de Padrón besorgt und sowohl letztes als auch dieses Jahr erfolgreich ausgesät.

PimientosDePadron2014.jpg

Mittlerweile sind die Früchte groß genug, daß es sich lohnt, sie zu ernten. Bei diesen Peperonis sollte man auch nicht allzulange damit warten, denn schon jetzt sind sie gut scharf. Für die Regel „Neun sind mild, die zehnte ist scharf“ sind wir auch dieses Jahr wieder zu spät dran. SmileyGrin.gif

PimientosDePadronGegrillt2014.jpg

Pimientos de Padrón, gegrillt

Quellenangabe: Erfaßt 20.08.2014 von Sus
Kategorien: Paprika, Chili, Grill, Spanien, Tapas
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

8 Pimientos de Padrón (deutsch: Spanische Bratpaprika)
1-2 Eßlöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Mittelgrobes Meersalz

Zubereitung:

Paprikaschoten ganz lassen, waschen und trockentupfen. Von allen Seiten gut mit Öl bestreichen und auf den Grill legen. Solange regelmäßig umdrehen und auch mit noch etwas Öl bestreichen, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Mit Salz bestreut servieren.


Grillen auf Südkoreanisch…

… schreibt sich so: 바비큐. Aha!

Jetzt habe ich doch glatt das erste Spiel der Südkoreaner verpaßt. So was! Aber das macht nichts, denn sie müssen ja mindestens noch zwei Spiele spielen. SmileyGrinsStatic.gif

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Von Bekannten, die schon öfter in Südkorea waren, weiß ich, daß neben den beliebten Suppen und Eintöpfen die Koreaner recht gerne grillen. Prima, wir auch.

Deshalb gab es bei uns am Feiertag gegrillte Spieße koreanischer Art mit Beilagen aus Glasnudeln (leider nicht die koreanische Version) und Radieschen-Kimchi. Ich weiß zwar nicht, ob ein Koreaner sein Essen wiedererkannt hätte, aber uns hat’s geschmeckt!

KoreanischeSpiesseMitBeilagen.jpg

Koreanische Rind- und Gemüsespieße vom Grill

Quellenangabe: Authentic recipes from Korea von Injoo Chun
Erfaßt 19.06.2014 von Sus
Kategorien: Rind, Grill, Spieß, Korea, Blog-Event
Mengenangaben für: 2-3 Portionen

Zutaten:

300 g Rinder-Sirloin-Steak (hier: Minutensteaks)
4 Shiitake-Pilze oder Champignons
1 kleine Rote oder grüne Paprika
4 Frühlingszwiebeln; nur den weißen Abschnitt hier:
1 kleine Lauchstange mit grünem Abschnitt
2 Eßlöffel Sonnenblumenöl
Bulgogi-Marinade:
2 Knoblauchzehen; zerdrückt
4 Eßlöffel Sojasauce
1 Eßlöffel Brauner Zucker
1 Eßlöffel Maissirup oder Zuckersirup
1/2 Teelöffel Pfeffer; frisch gemahlen
2 Eßlöffel Reiswein oder Sake
1 Eßlöffel Dunkles Sesamöl
1 große Nashi-Birne (hier: 1/2 Granny Smith-Apfel); gerieben
2 Frühlingszwiebeln; in feinen Streifen
125 ml Rinderbrühe (optional)
Beilage:
100 g Glasnudeln
4 Eßlöffel Sesamkörner
1 Eßlöffel Sesamöl
1-2 Eßlöffel Zucker
1 Eßlöffel Sojasauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren. Das Rindfleisch in schmale Streifen schneiden und in der Marinade gut bedeckt im Kühlschrank 2 Stunden ziehen lassen.

KoreanischeRindUndGemueseSpiesse.jpgVon den Pilzen die Stiele entfernen und die Köpfe halbieren. Paprika putzen und in passende Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln zurechtschneiden. Alle Stücke nacheinander auf die leicht gefetteten Spieße stecken, dabei Fleisch und Gemüse abwechseln. Gemüse leicht mit etwas Öl bestreichen. Auf dem aufgeheizten Grill für 6-12 Minuten bei direkter Hitze grillen.

KoreanischeGlasnudeln.jpgFür die Beilage zuerst die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis die ersten Körnchen platzen. Beiseite legen und abkühlen lassen. Dann die Glasnudeln in kochendem Wasser zwei Minuten ziehen, dann abtropfen lassen. Mit Sojasauce, Sesamöl, Salz und Pfeffer würzen. Mit dünnen Streifchen vom Gemüse der Spieße garnieren und mit Sesamkörnern bestreuen.

Fussballmaennchen.jpgUnd noch was habe ich verpeilt: Das Fußball-Männchen fehlt auf den Photos. Deshalb bekommt es noch schnell ein Extra-Bild:


Gegrillter Rhabarber?

Letztes Wochenende hatte ich etwas zuviel Rhabarber eingekauft und kam auf die Idee, diesen doch einmal grillen zu wollen. Da der Liebste es dann aber arg seltsam fand, ganze Rhabarberstangen auf den Grill zu schmeißen, und ich auch nicht wirklich davon überzeugt war, daß da was Gutes bei rauskommt, haben wir es erst einmal in der kleinen Variante probiert.

HaehnchenspiesseMitCouscous2.jpg

Ergebnis: Gar nicht mal so schlecht. Wer es süß-säuerlich mag, dem wird es schmecken. SmileyLecker.gif Vielleicht probieren wir es ja doch mal mit ganzen Stangen…

Gegrillte Hähnchen-Spieße mit Rhabarber

Quellenangabe: Erfasst 19.05.2014 von Sus
Kategorien: Grill, Huhn, Rhabarber, Couscous
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

300 g Hühnerbrustfilet
1 Zucchini
1 dicke Stange Rhabarber
6 Champignons
1 Rote Paprika
Gewürzmischung für das Fleisch:
2 Eßlöffel Distelöl
Kräutersalz
Ancho-Chili; gemahlen
Rosenpaprika
Garam Masala-Gewürzmischung
Gewürzmischung für den Rhabarber:
1 Eßlöffel Honig
1/2 Eßlöffel Distelöl
1 Prise Kräutersalz
Couscous:
250 g Couscous
4 Stengel Glatte Petersilie
2 Eßlöffel Butter
1 Eßlöffel Zitronenöl
Salz

Zubereitung:

Hühnerbrustfilets waschen, trockentupfen und in Spieß-gerechte Stücke schneiden. Die Gewürzmischung anrühren und die Fleischstücke damit gleichmäßig bestreichen und etwas ziehen lassen. Rhabarber in Stücke schneiden und mit der Honig-Salz-Öl-Mischung bestreichen.

Gemüse waschen, dann die Zucchini schälen, Paprika und Champignons putzen und alles in passende Stücke schneiden.

Abwechselnd Fleisch- und Gemüsestücke auf einen (ggf. gewässerten) Spieß stecken und für ca. 10-15 Minuten grillen.

Währenddessen den Couscous nach Anleitung zubereiten. Beim letzten Garen lassen die kleingehackte Petersilie und das Zitronenöl zugeben.


Nochmal Mais…

Als Beilage zu den gegrillten Zwiebelsteaks gab es ein Mais-Relish frei nach Steven Raichlen. Ich konnte es leider nicht sehr scharf würzen, da nicht alle Mitessenden scharfe Speisen gewöhnt sind.

MaisRelish.jpg

(Fast) Scharfes Mais-Relish

Quellenangabe: Steven Raichlen: Sauces, Rubs and Marinades
Leicht modifiziert 03.10.2013 von Sus
Kategorien: Grill, Sauce, Mais
Mengenangaben für: 6 -8 Portionen

Zutaten:

200 g Mais aus der Dose (Original: Frische Maiskolben)
2 Esslöffel Olivenöl
1 Rote Zwiebel; fein gehackt (Original: 2 Lauchzwiebeln)
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Teelöffel Ingwer; fein gerieben
1/2 Scharfe Chili (Czech Black); geputzt & fein gehackt (Original: 1-2 Jalapenos)
1/2 Rote Paprika; geputzt & fein gehackt
1/2 Grüne Paprika; geputzt & fein gehackt
1 große Rote Tomate; nur das Fruchtfleisch
1 Esslöffel Ahornsirup (Original: Brauner Zucker)
2 Esslöffel Tomatenessig (Original: Apfelessig)
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Geröstete Erdnüsse; grob gehackt
3 Esslöffel Gemischte Kräuter (Original: Koriandergrün)

Zubereitung:

Öl in einem Topf auf mittlere Hitze erhitzen; Lauchzwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chilies hinzufügen und bei mittlerer Hitze garen, aber nicht braun werden lassen.

Bei stärkerer Hitze Mais, Paprika und Tomate hinzufügen. Solange kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdunstet ist.

Ahornsirup, Essig, Chili-Sauce, Salz und Pfeffer hinzufügen; solange kochen, bis das Gemüse sehr weich wird. Erdnüsse und Koriander zufügen; mit Salz und Pfeffer und/oder Essig/Zucker abschmecken.

Das Relish kann warm oder kalt serviert werden.

Anmerkung:

– Durchziehen lassen. Dann schmeckt’s noch besser!

– Für Schärfe-Liebhaber sehr fein gehackte Chili zum Nachwürzen dazu reichen.


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Abgrillen…

Letzten Donnerstag war das Wetter noch ganz schön. Auf jeden Fall schön genug, daß wir beschlossen, noch einmal den Grill anzuschmeißen.

Der Liebste mag Schwenksteaks bzw. marinierte Schweinesteaks sehr gerne. Und da er ja immer am Grill stehen darf muß darf, sollte es beim wahrscheinlich letzten Mal in diesem Jahr eben solche geben.

Leider habe ich vergessen, ein Photo von den vor sich hin marinierenden Steaks zu machen – deshalb nur ein Bild des (sehr leckeren) Resultats.

SchwenksteaksMitZwiebelMarinade.jpg

Mittlerweile habe ich auch gelesen, daß Zwiebelsaft früher sehr gerne verwendet wurde, um zähes Fleisch etwas weicher zu bekommen, in dem man das Fleisch darin einlegt. Hier scheint es möglicherweise funktioniert zu haben, denn die Steaks waren wirklich schön saftig und zart.

Schwenksteaks mit Zwiebelmarinade

Quellenangabe: Erfaßt 03.10.2013 von Sus
Kategorien: Grill, Marinade, Fleisch, Schwein, Zwiebel
Mengenangaben für: 10 Steaks

Zutaten:

10 Schweinenackensteaks
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Teelöffel Tomatenmark
2 große Tomaten
1 Eßlöffel Dunkle Sojasauce
1 Eßlöffel Tomatenessig
3 Eßlöffel Distelöl
1 Teelöffel Oregano; frisch
2 Teelöffel Zitronenthymian; getrocknet
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Garten-Koch-Event Oktober 2013: Zwiebel [31.10.2013]Zwiebeln schälen und sehr grob hacken; geschälte Knoblauchzehen hacken; geschälte Tomaten grob hacken. Alles zusammen im Mixer so kurz wie möglich pürieren. (Besser wäre, alles miteinander extrem fein zu hacken – Zwiebeln mögen es nicht, wenn man sie zerquetscht, denn dann werden sie bitter.) Übrige Zutaten unterrühren. Die Steaks von allen Seiten damit bestreichen und im Kühlschrank 4-6 Stunden ziehen lassen.

Und weil das Ganze so schön zwiebelig war, darf es auch gleich beim neuen Garten-Koch-Event „Zwiebel“ teilnehmen.


Kolbenfresser…

Garten-Koch-Event September 2013: Mais [30.09.2013]

Bei diesem schönen Wetter kann man ja gar nicht anders als noch (mindestens) einmal zu grillen. So gab es letztes Wochenende Maiskolben mit Rumpsteaks und Hähnchenbeine mit Grillpeperonis.

Zuerst zu den Maiskolben, denn die sollen ja auch am Garten-Koch-Event „Mais“ im Gärtner-Blog teilnehmen.

Normalerweise gibt es bei uns gegrillte Maiskolben ganz klassisch mit Butter und etwas Salz. Das war mir dieses Mal zu langweilig und ich habe eine kleine Marinade zusammengerührt und die Maiskolben erst darin gebadet und dann auf den Grill gelegt.

MaiskolbenGegrillt.jpg

Marinierte, gegrillte Maiskolben

Quellenangabe: Erfaßt 24.09.2013 von Sus
Kategorien: Mais, Grill, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Maiskolben
Marinade:
3 Eßlöffel Sonnenbumenöl
1 Knoblauchzehe; zerdrückt
1 kleine Scharfe Peperoni (hier: Czech Black)
1/2 Teelöffel Zitronenthymian
1/2 Teelöffel Rosa Pfefferbeeren (Schinus terebinthifolius)
1 Lorbeerblatt; in grobe Stücke gebrochen
Grobes Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:

Frische Maiskolben in Salzwasser ca. 15-20 Minuten vorkochen.

Marinade aus den Zutaten zusammenrühren. Die gut abgetropften Maiskolben damit von allen Seiten bestreichen und in einer Schüssel mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen; gelegentlich wenden.

Auf dem heißen Grill von allen Seiten gut angrillen; dabei weiter mit der Marinade bestreichen.

Zum Servieren mit grobem Salz bestreuen.


Geheimnisse…

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Melanie von Pimpimella möchte im Kochtopf von uns Rezepte sehen, die wir ohne dieses Event nie gezeigt hätten. Och, da fallen mir auf Anhieb einige ein: der Riesen-Rhabarber-Muffin, der echt genial geschmeckt hat, nur leider aus Rharbarber und vielen Krümeln bestand, die hübschen Spargel-Würstchen-Spieße, weil ich vergessen hatte, sie zu photographieren und noch vieles mehr.

Natürlich möchte ich schöne Photos von meinen Gerichten machen, aber ich muß ja zugeben, bei (halbwegs) gelungenen Rezepten mit mißratenen Photos bin ich relativ schmerzfrei, sie doch noch im Blog zu veröffentlichen. Schließlich kann ja jeder selbst anhand des Rezepts entscheiden, ob er/sie es nachbacken/-kochen möchte. (Außerdem werden die BIlder dann auch nicht so leicht geklaut…)

In diesem Frühsommer hatte ich eine ganz tolle Idee: gegrillte Spargel in Brotteig, „Stock-Spargel“ sozusagen. In meiner Vorstellung war das ganz toll: schöne dicke Spargel mit einer relativ dünnen, schön knusprigen Kruste umhüllt. Beim Schneiden macht es nette, leicht krachende Geräusche, es kommt dampfend ein Spargel zum Vorschein und man hat einen knusprig-zartschmelzenden Bissen im Mund. Äh ja, soweit zur Theorie. Die Praxis sah dann leider so aus:

SpargelImBrotteig01.jpgVersucht mal, einen geschälten Spargel trocken zu tupfen – der guckt Euch mit großen Augen an und ist sofort wieder nass. Dadurch ließ sich der Teig nicht so schön um die Spargel wickeln, wie ich mir das vorgestellt hatte.


SpargelImBrotteig02.jpgDie Teigschicht wurde dicker und unregelmäßiger als geplant, was sich dann natürlich auch auf den Grillvorgang ausgewirkt hat: Der Teig ging an manchen Stellen noch auf und wurde dadurch nicht ganz durch und an anderen Stellen doch sehr knusprig. Die Spargel waren aber tatsächlich gar!


Weil die Spargel auch recht lange gebraucht hatten, war es zwischenzeitlich schon recht dunkel geworden und dadurch die Photoqualität auch nicht unbedingt besser.

SpargelImBrotteig.jpg

Ach ja, dazu gab es Rinder-Minuten-Steaks natur und einen grünen Salat.

Notiz an mich selbst: Vielleicht beim nächsten Mal (ja, ich bin stur!) Blätter- oder Yufkateig verwenden?

Spargel in Brotteig gegrillt – „Stockspargel“

Quellenangabe: Erfaßt 13.08.2013 von Sus
Kategorien: Spargel, Hefe, Grill
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8 Weiße Spargel, relativ dick
Teig:
300 g Mehl
15 g Frische Hefe
100 ml Wasser
1 Prise Zucker
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Hefe im laufwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem glatten Teig kneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Zugedeckt ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Noch einmal kneten und den Teig in n Stücke teilen (n = Anzahl der Spargel). Teigstücke auf der bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn rechteckig so ausrollen, daß es etwas mehr als der Spargellänge und dem -umfang entspricht.

Geschälten und abgetrockneten Spargel auf die Teigplatte legen und darin einwickeln. Teigränder gut zusammendrücken.

Auf dem eingeölten Grill von allen Seiten gleichmäßig grillen, bis der Teig braun und knusprig ist und die Spargel gar sind. Das kann man mit einem vorsichtigen Messerstich überprüfen.


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Hähnchen haben kurze Beine …

Bei dem tollen Wetter am Wochenende haben auch wir den Grill wieder hervorgeholt. Nach Durchsuchen des Gefrierschranks nach Grilltauglichem hatten wir als Vorspeise

Scharfe Hähnchenschlegel vom Grill

Quellenangabe: 02.10.2011 von Sus
Kategorien: Huhn, Chili, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

ScharfeHaehnchenschlegel.jpg

Zutaten:

7 Hähnchenschlegel („Drumsticks“)
1 Chipotle (in Adobo = Tomatensauce)
1 Knoblauchzehe; feingehackt
1 Knoblauchzehe; in Scheiben
1 Teelöffel Rosenpaprika (für die Farbe)
1 Zitrone; Saft davon
2-3 Eßlöffel Distelöl

Zubereitung:

Hähnchenschlegel waschen und gut abtrocknen. Unter die Haut jedes Schlegels ein bis zwei Scheiben Knoblauch stecken.

Chipotle mit der Sauce pürieren, mit den restlichen Zutaten vermischen und die Hähnchenschlegel darin einlegen. Für 2-3 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen, dann grillen, dann abknabbern.


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