Ungarisches Gulasch

Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass ich dieses Gulasch gekocht habe, aber deswegen muss es ja nicht unveröffentlicht bleiben. Dazu schmeckt es auch einfach viel zu gut!

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Ungarisches Gulasch – Pörkölt

Quellenangabe: Erfasst 11.10.2020 von Sus
Kategorien: Fleisch, Rind, Konservieren, Ungarn
Mengenangaben für: 9 Portionen

Zutaten:

2 kg Rinderschulter
Salz
1 1/2 kg Weiße Zwiebeln
8 Esslöffel Paprikapulver edelsüß
3–4 EL Tomatenmark
1 große Dose gehackte Tomaten
300 ml Rotwein
300 ml Rinderbrühe
3-4 Lorbeerblätter
500 g Rote Spitzpaprika
1 Grüne Paprika
3 groß Knoblauchzehen
1 Esslöffel Pfeffer
3-4 Esslöffel Kümmel
1 Teelöffel Majoran, getrocknet
2 Esslöffel Zitronenthymian; getrocknet
1 Esslöffel Oregano; getrocknet
1 Teelöffel Chili

Zubereitung:

Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden, dabei die gröbsten Talgbrocken und Sehnen entfernen. Etwas Fett darf am Fleisch verbleiben. Die entfernten Reste in einem kleinen Topf mit etwas Wasser auskochen, dann mit den Pürierstab zerkleinern. Diese Flüssigkeit ergibt dann einen Teil der Rinderbrühe. Das Fleisch salzen und eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Zwischenzeitlich die Zwiebeln schälen und mittelfein hacken. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch in einem sehr großen Topf mit etwas Gänseschmalz langsam glasig dünsten. Sie dürfen gerne etwas Farbe annehmen. Mit dem Paprikapulver bestreuen, dann das Fleisch dazugeben und bei mittlerer Hitze etwas anbraten. Tomatenmark und Tomaten hinzugeben und mit der Rinderbrühe und Rotwein ablöschen. Die Gewürze im Mörser fein zermahlen und ca. die Hälfte dazugeben. Bei mittlerer Hitze das Ganze ca. 2 Stunden köcheln lassen. Dabei öfters umrühren und ggf. Flüssigkeit nachgießen.

Zwischenzeitlich die Paprika putzen und in schmale Streifen schneiden. Normalerweise sollen sie ca. 20-30 Minuten mitkochen, aber da ich das Gulasch einkochen wollte, kamen sie erst ca. 5 Minuten vor dem Ende hinzu. Die ganze Masse noch einmal endgültig abschmecken.

Das Gulasch in saubere Einkochgläser füllen und nach Anweisung verschließen. Dann im Einkochtopf für 120 Minuten bei 100 °C konservieren. Sofort herausnehmen, abkühlen lassen und prüfen, ob die Deckel auch richtig fest sitzen. Wenn nicht, diese Portion einfrieren oder gleich verzehren.
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Tipp: Wer kalkhaltiges Leitungswasser hat, sollte einen Schuss Essig in den Einkochautomaten dazugeben. Das erspart das spätere mühsame Reinigen der Gläser.


Weihnachtliches Beef-Jerky

Heute gibt es ein Last-Minute-Geschenk für Fleischliebhaber.

Für Jerky bevorzuge ich Gulasch, denn das hat schon in etwa die richtige Größe und ich muss es nur noch in dünne Scheiben schneiden.

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Weihnachtliches Beef-Jerky

Quellenangabe: Erfasst 08.12.2020 von Sus
Kategorien: Rind, Konservieren, Advent, Geschenk
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

250 g Rindergulasch, mager
100 ml Rotwein (ca.)
3-4 Esslöffel Sojasauce, mild
1 Teelöffel Zucker
1 Zehe Knoblauch; zerdrückt
1 Sternanis
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Ingwer; getrocknet, gemahlen
2 Pimentkörner
1/2 Teelöffel Gochugaru oder Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Das Rindfleisch gegen die Faser in dünne Scheiben (ca. 0,5 cm) schneiden. Die Gewürze im Mörser zermahlen, den Sternanis in Brocken brechen. Die Gewürze mit den Flüssigkeiten verrühren. Das Fleisch mit der Marinade gut mischen und in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank für 24 Stunden ziehen lassen.

Entweder im Backofen oder im Dörrapparat bei 70 °C für gute 6 Stunden dörren.


Irischer Rinderbraten mit Whiskey-Sauce aus dem Römertopf

Nein, im Titel ist kein Schreibfehler, denn in Irland wird das Wasser des Lebens mit einem ‚e‘ geschrieben. Und um Irland geht es im aktuellen Event der Kulinarischen Weltreise von Volker. Hach ja, Irland, das Land der grünen Wiesen, der glücklichen Kühe und der niedlichen Dörfer mit einem Lachs auf der Kirchturmspitze. Ich merke gerade, wir waren schon viel zu lange nicht mehr dort…

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Die irische Küche war lange Zeit als noch einfallsloserer kleiner Bruder der englischen Küche verschrien, was auch zum Teil durch das relativ geringe Einkommen der Bevölkerung und der wetterbedingten schlechten Versorgung mit Getreide- und Gemüsesorten zustande kam. Ja, als wir dort waren, war das Essen einfach, aber meiner Meinung bestachen die Zutaten eben einfach durch ihre Frische und Qualität.

Vor einigen Tagen hatten wir die Gelegenheit, an einen Braten vom einem frisch geschlachteten Galloway-Rind zu bekommen, der musste natürlich gebührend gewürdigt werden.

Als Beilage gab es Kürbis-Kartoffel-Stampf und Feldsalat mit Perilla-Dressing.

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Irischer Rinderbraten mit Whiskey-Sauce aus dem Römertopf

Quellenangabe: Erfasst 17.11.2020 von Sus
Kategorien: Rind, Römertopf, Irland
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Rinderbraten
1-2 Esslöffel Senf
Salz, Pfeffer
1 Bündel Suppengrün (Lauch, Karotten, Sellerie)
3-4 Zwiebeln
10-15 Champignons
2 Lorbeerblätter
2-3 Zweige Thymian
350 ml Rotwein
2 Esslöffel Tomatenmark
100 ml Whiskey (Irischen natürlich)
100 ml Sahne
Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Römertopf eine gute Stunde lang wässern.

Das Suppengrün klein schneiden. Zwiebeln schälen und vierteln. Die Kräuter kurz abspritzen und trocknen. Champignons putzen und in grobe Stücke brechen.

Vom Rinderbraten eventuelle Sehnen oder Silberhaut entfernen. Das Fleisch kurz mit kaltem Wasser abspülen und mit einem Küchenpapier trocknen. Mit Salz und Pfeffer rundherum würzen und mit Senf einreiben.

In einer Pfanne mit heißem Öl den Rinderbraten rundherum anbraten. Herausnehmen und das Suppengemüse, die Zwiebeln und die Pilze hinein geben und ebenfalls scharf anbraten. Das Tomatenmark hinzugeben und weiter gut anbraten.

RinderbratenImRoemertopf.jpgDas Gemüse und die Lorbeerblätter in den Römertopf geben, die Pfanne mit etwas Rotwein ablöschen und dann die Flüssigkeit in den Römertopf dazugeben. Das Fleisch in das Gemüse legen (nicht nur obendrauf) und noch etwas Rotwein dazugießen.

Den Römertopf verschließen und in den nicht vorgeheizten Backofen stellen. Den Backofen auf 120°C einstellen und den Braten für ca. 2,5 Stunden im Ofen lassen. Zwischendurch nachschauen und auch mal das Fleisch wenden. Die mit einem Fleischthermometer gemessene Kerntemperatur sollte ca. 65°C betragen.

Ca. 1/2 Stunde vor dem Garwerden einen großen Teil der Flüssigkeit mit einigen Zwiebelstücken aus dem Römertopf in einen kleinen Kochtopf umfüllen. Die Zwiebeln in der Sauce pürieren, den Topf auf den Herd stellen, Whiskey, Rosmarin und Thymian zugeben und die Sauce einköcheln lassen. Mit etwas Tomatenmark abschmecken. Sahne zugeben und warm halten, nicht mehr kochen lassen.

Anmerkung:

– Die Sahne hatte ich tatsächlich vergessen.

– Das geschmorte Gemüse haben wir am nächsten Tag gegessen. Man kann auch das ganze Gemüse in der Sauce pürieren.


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft
In Irland ebenfalls mit dabei waren:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Marmorierter Schokomousse-Kuchen aus Irland
Carina von Coffee2Stay mit Irisches Sodabread mit Haferflocken
Cornelia von SilverTravellers mit Irish Stew mit Rindfleisch und Guinnes
Sonja von fluffig & hart mit Irish Soda Bread
Sonja von fluffig & hart mit Traditional Irish Stew aus der Cook4Me
Simone von zimtkringel mit Irish Cream
Andrea von our food creations mit Whiskey-Schokoladen-Kuchen
Andrea von our food creations mit Colcannon
Britta von Brittas Kochbuch mit Colcannon
Andrea von our food creations mit Dublin Coddle
Andrea von our food creations mit Irish Seafood Chowder
Andrea von our food creations mit Guinness-Hähnchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Soda Bread
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Fish Chowder
Andrea von our food creations mit Waterford Blaas
Andrea von our food creations mit Boxty – irische Kartoffelküchlein
Andrea von our food creations mit Irish Whiskey Cream Liqueur
Andrea von our food creations mit Irish Apple Crumble
Andrea von our food creations mit Caife Gaelach – Irish Coffee
Andrea von our food creations mit Apple-Cider-Cake
Carina von Coffee2Stay mit Guinness-Schokoladen-Aufstrich
Andrea von our food creations mit Irish Champ
Wilma von Pane-Bistecca mit Irisches Gulasch mit Kraeuterbroetchen Topping
Susanne von magentratzerl mit Guinness Stew
Michael von SalzigSüssLecker mit Sheperds Pie
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Weihnachtliche Scones
Andrea von our food creations mit Strong Farmer’s Beef & Barley Soup
Andrea von our food creations mit Rich & Creamy Sunday Porridge
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Irischer Käseauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Irischer Apfelkuchen
Tina von Küchenmomente mit Irish Cream Cheesecake mit Whiskey-Karamell
Sylvia von Brotwein mit Scones backen – Rezept für klassisches Gebäck zum 5-Uhr-Tee
Carina von Coffee2Stay mit Der Sneaky Stanley
Volker von Volkermampft mit Shepherd’s Pie – Hackfleischauflauf mit Kartoffelpüree
Volker von Volkermampft mit Irish Stew – der leckere Lammeintopf
Andrea von our food creations mit Corned Beef & Cabbage

Beef Jerky Asiatisch

Die Methode, Lebensmittel durch Trocknen haltbar zu machen, ist die einfachste der Welt. Zumindest, wenn man in Gegenden mit genügend Wärme und Sonnenschein wohnt. Oder – wie im hohen Norden – mit Kälte und trockener Luft. So bekommt man Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst richtig schön getrocknet. Leider sind hierzulande weder die Sommer noch die Winter passend dafür. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit einen kleinen Dörrautomaten zugelegt, um Wetter-unabhängig zu sein. Nach einigen erfolgreichen Versuchen mit Leinsamenfladen, Zwetschgen, Quitten, Gemüse und Kräutern habe ich mich jetzt auch mal an Fleisch gewagt.
Ich mag Jerky, dieses getrocknete Fleisch mit Gewürzen. Allerdings ist es mir im Supermarkt meistens zu teuer. Außerdem sind da manchmal Inhaltsstoffe dabei, die für mich nicht sein müssen. Gut, meine Variante mag nicht so super lange haltbar sein, aber so lange überlebt es sowieso nicht.

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Vorher…
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Nachher…

Ich muss sagen, viel einfacher geht es nicht. Jerky mache ich mir jetzt nur noch selbst.

Beef-Jerky mit asiatischer Marinade

Quellenangabe: Erfasst 24.01.2020 von Sus
Kategorien: Konserve, Dörren, Rind
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Dünne Scheiben Rindfleisch, z.B. Rouladen
2 Esslöffel Koreanische Sojasauce (mild)
1 Esslöffel Neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
1 Teelöffel Gochugaru (Chilipulver)
1 Knoblauchzehe; zerdrückt
1 cm Ingwer; zerrieben
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Teelöffel Ahornsirup (stand so rum – ansonsten: 1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fleisch am Besten quer zur Faser in mundgerechte Stücke schneiden, dabei Fett und Sehnenreste entfernen. (Bei anderem Fleisch als Rouladen natürlich zuerst die dünnen Scheiben schneiden.) Aus den übrigen Zutaten eine Marinade anrühren und das Fleisch damit von allen Seiten gleichmäßig befeuchten. In einer geschlossenen Schüssel im Kühlschrank (oder im Moment auf dem Balkon) einen Tag ziehen lassen. Fleisch gleichmäßig auf dem Rost eines Dörrautomaten verteilen, etwas trockentupfen und bei 70°C ca. 8-10 Stunden trocknen lassen. Das Fleisch ist gut, wenn es beim Biegen knackt oder bricht (dann ist es schon sehr trocken).

Luftdicht, trocken und kühl in geschlossenen Gefäßen aufbewahrt hält das Fleisch mind. 1-2 Monate. Man kann es auch vakuumieren, dann hält es sich voraussichtlich 3-4 Monate. Achtung: Vor dem Verpacken sollte das Fleisch wirklich trocken sein!

Anmerkung:

Ich habe für den Test Rindfleisch gewählt, weil das ja weniger anfällig für schlechte Keime ist als z.B. Huhn oder Schwein. Aber auch hier muss auf saubere Verarbeitung geachtet werden.


Geschmorte Ochsenbacken

Vor einiger Zeit gab’s beim Metzger Ochsenbacken. Einfach so. Da habe ich zugegriffen, sie aber – mangels passender Gelegenheit – kurzerhand in den Tiefkühler verfrachtet. Anfang Februar war es dann soweit und ich habe sie wieder herausgeholt. Nach etwas Forschen im Internet und in Büchern kam dann das folgende Rezept dabei heraus:

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Geschmorte Ochsenbacken

Quellenangabe: Erfasst 21.02.16 von Sus
Kategorien: Fleisch, Rind, Römertopf
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Ochsenbacken à 600 g
500 g Zwiebeln
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
! Stange Lauch
2-3 Knoblauchzehen
4 groß Getrocknete Tomaten
3-4 Lorbeerblätter; halbiert
2 Wacholderbeeren; zerdrückt
2-3 cm Tomatenmark aus der Tube
Salz, Pfeffer
500 ml Rotwein
Neutrales Öl

Zubereitung:

Den Römertopf mind. 20 Minuten wässern.

Die Ochsenbacken waschen und trockentupfen. Die dicke Haut und gröbere Sehnen mit einem scharfen Messer entfernen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein hacken; das Gemüse putzen und mit den getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.

In einer hohen Pfanne Öl erhitzen und die Ochsenbacken von allen Seiten schön dunkel und knusprig anbraten. Beiseite legen.

Das kleingeschnittene Gemüse in der Pfanne anrösten; Tomatenmark dazugeben, mit dem Rührlöffel verteilen und ebenfalls anrösten. Den Rotwein glasweise hinzugeben und jeweils unter Rühren einkochen lassen.

Das Gemüse mit der Flüssigkeit in den Römertopf geben. Die Ochsenbacken darauf legen und soviel Brühe zugeben, dass die Ochsenbacken zu zwei Drittel bedeckt sind. Die Flüssigkeit noch etwas vermischen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben.

Den geschlosssenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen geben und diesen auf 170 °C einstellen.

Die Ochsenbacken brauchen jetzt gute drei Stunden. Nach ca. zwei Stunden die Ochsenbacken einmal umdrehen. Dabei kann man schon mal prüfen, wie weit sie sind. Sie sind gar, wenn ein eingestecktes Holzstäbchen ganz leicht durch das Fleisch geht.

Eine halbe Stunde vor dem Servieren einen Teil der Flüssigkeit inklusive Zwiebeln und Gemüse entnehmen und in einen kleinen Topf geben. Mit dem Pürierstab sämig pürieren. Jetzt etwas Rotwein zugeben, nach Belieben abschmecken und einköcheln lassen.

Zum Servieren die Ochsenbacken entnehmen und in Scheiben schneiden.

Anmerkung:

Hier mit Grünkohlgemüse und Kartoffelpüree und viel Sauce.

Fazit: SmileyLecker.gif


Koreanisch: Bulgogi Deopbap

Letzte Woche hatte der Metzger unseres Vertrauens Rindfleisch im Angebot und der Liebste hatte Lust auf Reis und asiatisch. Prima, dann gibt’s Deopbap.

Deopbap (덮밥) ist ein koreanisches Gericht, bei dem verschiedene Gemüsesorten zusammen mit Fleisch oder Fisch vermischt auf Reis serviert werden. Bulgogi (불고기) ist mariniertes Rindfleisch, welches normalerweise gegrillt wird.

Eigentlich wollte ich Pak-Choi dazu verwenden, habe aber leider keinen bekommen und stattdessen Mangold gekauft. Ist ja ein bißchen ähnlich…

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Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert ihren vierten Blog-Geburtstag und wünscht sich dafür Photos und Geschichten vom Mitbringseln aus dem Urlaub, die dann einen Platz in der Küche bekommen haben.

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der Küche

Das ist doch die Gelegenheit, meine neuen koreanischen Eßstäbchen vorzuführen, die ich mir natürlich bei meinem viel zu kurzen Aufenthalt in Südkorea kaufen mußte. Koreanische Stäbchen sind aus Metall und im Querschnitt nicht rund oder quadratisch, sondern rechteckig. Außerdem werden sie immer in Kombination mit einem Löffel angeboten, so wie bei uns Messer und Gabel zusammengehören. Angeblich ist es sogar so, daß nur ein Ausländer seinen Reis mit Stäbchen ist, der Koreaner ist da pragmatischer und verwendet den Löffel.

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Auch das Schälchen (ich habe zwei davon) ist von einer original koreanischen Resterampe in Suwon und wird fast täglich für alles Mögliche benutzt. Hier gerade für ein bißchen Kimchi. Das ist übrigens auch noch aus Korea, genauso wie das unten verwendete Gochugaru.

Aber jetzt zum Rezept:

Bulgogi Deopbap mit Mangold

Quellenangabe: Erfaßt 17.03.2015 von Sus
Kategorien: Rind, Korea, Mangold, Blog-Event
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400 g Rinderhüfte
100 ml Marinade
2 Stangen Lauch
2 Köpfe Junger Mangold
1 Rote Zwiebel
1 Rote Spitzpaprika
3 Eßlöffel Sesamkörner
1 Eßlöffel Frischer Ingwer; fein gehackt
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
Salz, Pfeffer
Gochugaru (korean. Chilipulver)
Marinade:
100 ml Sojasauce
3 Eßlöffel Zucker
1 Eßlöffel Dunkles Sesamöl
3 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Lauchzwiebeln; in feine Streifen geschnitten
1/4 Teelöffel Gochugaru (korean. Chilipulver)
Pfeffer
1/4 Teelöffel Frischer Ingwer; fein gehackt
Beilage:
2 Tassen Reis
4 Tassen Wasser
Salz

Zubereitung:

Das Rindfleisch in feine, dünne Streifen schneiden. Die Zutaten für die Marinade mischen und das Fleisch für 1-2 Stunden darin einlegen.

Sesam in einer trockenen Pfanne anrösten, dann beiseite legen. Reis mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Herd abschalten. Deckel auflegen und ziehen lassen.

Gemüse putzen; den Lauch in Ringe schneiden, Mangold in Streifen schneiden, dabei die weißen, dicken Blattadern einzeln schneiden. Paprika und Zwiebel ebenfalls in Streifen schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Lauch und Zwiebel darin anschwitzen; mit etwas Marinade ablöschen. Mangold, Paprika und Ingwer zugeben und unter Rühren anbraten, bis das Gemüse gerade noch bißfest ist. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronenschale abschmecken.

Währenddessen in einer anderen Pfanne das Fleisch mit der Marinade von allen Seiten kurz und kräftig anbraten.

Zum Servieren Gemüse auf den Reis geben, Fleisch darüber verteilen und mit Sesam bestreuen.


Grillen auf Südkoreanisch…

… schreibt sich so: 바비큐. Aha!

Jetzt habe ich doch glatt das erste Spiel der Südkoreaner verpaßt. So was! Aber das macht nichts, denn sie müssen ja mindestens noch zwei Spiele spielen. SmileyGrinsStatic.gif

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Von Bekannten, die schon öfter in Südkorea waren, weiß ich, daß neben den beliebten Suppen und Eintöpfen die Koreaner recht gerne grillen. Prima, wir auch.

Deshalb gab es bei uns am Feiertag gegrillte Spieße koreanischer Art mit Beilagen aus Glasnudeln (leider nicht die koreanische Version) und Radieschen-Kimchi. Ich weiß zwar nicht, ob ein Koreaner sein Essen wiedererkannt hätte, aber uns hat’s geschmeckt!

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Koreanische Rind- und Gemüsespieße vom Grill

Quellenangabe: Authentic recipes from Korea von Injoo Chun
Erfaßt 19.06.2014 von Sus
Kategorien: Rind, Grill, Spieß, Korea, Blog-Event
Mengenangaben für: 2-3 Portionen

Zutaten:

300 g Rinder-Sirloin-Steak (hier: Minutensteaks)
4 Shiitake-Pilze oder Champignons
1 kleine Rote oder grüne Paprika
4 Frühlingszwiebeln; nur den weißen Abschnitt hier:
1 kleine Lauchstange mit grünem Abschnitt
2 Eßlöffel Sonnenblumenöl
Bulgogi-Marinade:
2 Knoblauchzehen; zerdrückt
4 Eßlöffel Sojasauce
1 Eßlöffel Brauner Zucker
1 Eßlöffel Maissirup oder Zuckersirup
1/2 Teelöffel Pfeffer; frisch gemahlen
2 Eßlöffel Reiswein oder Sake
1 Eßlöffel Dunkles Sesamöl
1 große Nashi-Birne (hier: 1/2 Granny Smith-Apfel); gerieben
2 Frühlingszwiebeln; in feinen Streifen
125 ml Rinderbrühe (optional)
Beilage:
100 g Glasnudeln
4 Eßlöffel Sesamkörner
1 Eßlöffel Sesamöl
1-2 Eßlöffel Zucker
1 Eßlöffel Sojasauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren. Das Rindfleisch in schmale Streifen schneiden und in der Marinade gut bedeckt im Kühlschrank 2 Stunden ziehen lassen.

KoreanischeRindUndGemueseSpiesse.jpgVon den Pilzen die Stiele entfernen und die Köpfe halbieren. Paprika putzen und in passende Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln zurechtschneiden. Alle Stücke nacheinander auf die leicht gefetteten Spieße stecken, dabei Fleisch und Gemüse abwechseln. Gemüse leicht mit etwas Öl bestreichen. Auf dem aufgeheizten Grill für 6-12 Minuten bei direkter Hitze grillen.

KoreanischeGlasnudeln.jpgFür die Beilage zuerst die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis die ersten Körnchen platzen. Beiseite legen und abkühlen lassen. Dann die Glasnudeln in kochendem Wasser zwei Minuten ziehen, dann abtropfen lassen. Mit Sojasauce, Sesamöl, Salz und Pfeffer würzen. Mit dünnen Streifchen vom Gemüse der Spieße garnieren und mit Sesamkörnern bestreuen.

Fussballmaennchen.jpgUnd noch was habe ich verpeilt: Das Fußball-Männchen fehlt auf den Photos. Deshalb bekommt es noch schnell ein Extra-Bild:


Es fängt wieder an …

Die Suchanfragen, die auf diesen Blog führen, enthalten zur Zeit sehr oft den Begriff „Quitte“. Das kann ich verstehen, denn ich könnte auch noch ein paar gute Rezepte gebrauchen. SmileyGrin.gif

Deshalb habe ich hier noch ein schnelles Rezept anzubieten, welches ich irgendwann letzten Monat zubereitet hatte, als die Sonne noch schien, das Leben noch schön war und kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel noch richtige kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel waren.

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Gebratene Leber mit Quitten auf Salat

Quellenangabe: 27.09.09 von Sus
Kategorien: Salat, Leber, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 kleine Scheiben Rinderleber
2 Esslöffel Mehl
2 Lauch- oder Frühlingszwiebeln
1 Quitte, so weich wie möglich
2 Handvoll Schnabelsalat (oder anderen Blattsalat)
2 Handvoll Johannisbeertomaten
Distelöl
Himbeeressig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Leber in schmale Streifen schneiden und in einem Teller in dem Mehl wälzen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Quitte waschen und vom Flaum befreien, ggf. schälen, danach in schmale Scheiben schneiden.

Salat waschen und gabelgerecht zerteilen; Tomaten waschen.

Das Weiße der Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer verrühren.

Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, die Leberstückchen mit den restlichen Zwiebeln von allen Seiten anbraten. Wenn die Leber fertig gebraten ist, beiseite legen und warm halten.

Pfanneninhalt mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Apfelwein oder -saft) ablöschen und die Quittenstücke hineingeben und weichköcheln lassen.

Salat, Tomaten, Leber und Quitten auf dem Teller anrichten und die Vinaigrette darüber verteilen.


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Gar nicht so einfach, …

Fremdkochen Bärlauch

ein Rezept zum Nachkochen zu finden, auf das man auch gerade Lust hat. Bärlauch-Pesto unterschiedlichster Varianten, Bärlauch in verschiedensten Käsecremes, Bärlauch in Risotto, Bärlauch in … alles ganz tolle Rezepte, die leider in diesem Haushalt nur von einer Person gegessen werden würden.

Bärlauchnudeln, Bärlauchspinat, Bärlauch in der Suppe oder im Omelett oder auch Bärlauch-Muffins gab es in diesem Blog bereits schon im Laufe der letzten Jahre.

Nach längerer Suche wurde ich dann doch noch hier fündig:

Bärlauch-Frikadellen

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Quellenangabe: Inspiration durch Hausmannskost
26.04.09 von Sus
Kategorien: Rind, Frikadelle, Bärlauch, Grillen
Mengenangaben für: 9-10 Stück

Zutaten:

1 kg Rinderhackfleisch
1 Brötchen
1 Zwiebel
5-6 Stücke getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen In diesem Fall nicht nötig!
10-15 Blatt Bärlauch
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel

Zubereitung:

Das Brötchen und die getrockneten Tomaten (natürlich getrennt!) für ca. 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Die Tomaten danach in kleine Stücke hacken. Die Zwiebel schälen und kleinhacken, den Bärlauch waschen und kleinhacken. Das Brötchen auspressen und alle Zutaten mit dem Ei gleichmäßig unter das Hackfleisch kneten. Mit den Gewürzen abschmecken.

Aus der Fleischmasse zuerst Kugeln formen. Wenn sie auf den Grill (oder in die Pfanne) gelegt werden, flachdrücken. Von beiden Seiten gut anbraten, bis das Innere nur noch ganz leicht rosa ist.

Dazu gab es Spargel mit einer Bärlauch-Sauerampfer-Hollandaise und gegrilltes Peperoni-Weißbrot.


McWhopper

Blog-Event XXV - American Cooking [15. Juli 2007]Kaum habe ich diesen Beitrag zur Veröffentlichung aufbereitet, entdecke ich im Kochtopf das neue Blog-Event „Blogevent XXV: American Cooking Festival“. Es werden typisch amerikanische Rezepte gesucht; oder auch Rezepte mit typisch amerikanischen Zutaten. Aber:

… Hauptsache, Ihr beweist, dass amerikanische Küche nicht nur aus runden oder länglichen Fleischzubereitungen im Wabbelbrötchen besteht. …

Na gut, dann nehme ich mit meinen Burger eben NICHT am Koch-Event teil. SmileyGrin.gif

Lecker war er, ätsch!

Burger vom Grill

BurgerGegrillt.jpg

Quellenangabe: 10.06.2007 von Sus
Kategorien: Fleisch, Burger, Grill
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

500 Gramm Rinderhackfleisch
1/2 Brötchen, vom Vortag; gerieben
1 Ei
1/2 Zwiebel, fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen; fein gehackt
50 Gramm Speck; fein gewürfelt
1 Esslöffel Ketchup ‚Barbecue‘
Salz, Pfeffer
Paprika
Chili-Flocken
4 Scheiben Bacon oder Schinkenspeck (evtl. doppelte Menge, je nach Größe)
4 Scheiben Salat (evtl. doppelte Menge, je nach Größe)
4 Scheiben Käse, kräftig (z.B. Cheddar)
4 Hamburger-Brötchen
Weitere Zutaten:
1/2 Zwiebel; in Ringe geschnitten
Jalapenos
Oliven
Cocktail-Tomaten
diverse Ketchup-Varianten
Mayonnaise
Senf

Zubereitung:

Die gehackte Zwiebel mit den Speckwürfeln und dem Knoblauch in der Pfanne kurz anbraten.

Das Hackfleisch in einer Schüssel mit dem geriebenen Brötchen, dem Ei und den angebratenen Zutaten gleichmäßig vermengen. Solange die Pfanne noch heiß ist, die Zwiebelringe ebenfalls kurz anbraten.

Die Fleischmasse mit Ketchup, Salz, Pfeffer, Paprika und Chili abschmecken.

Aus der Masse Frikadellen formen und flach drücken. Auf den gut aufgeheizten Holzkohlengrill legen und von beiden Seiten ca. 10-15 Minuten (je nach Dicke) grillen.

In den letzten fünf Minuten die Schinkenspeck-Scheiben und die Brötchen-Hälften mitgrillen. Die Oliven auf einen Spieß stecken und ebenfalls kurz grillen.

Mit den übrigen Zutaten servieren und individuelle Burger zusammenbauen.

Anmerkung:

– Die rohe Fleischmasse muss recht fest sein, sonst bröckelt sie beim Grillen durch das Gitter.
– Käse-Esser legen ihren Käse noch auf dem Grill auf den ausgewählten Burger. Nicht-Käse-Esser bringen ihren Burger rechtzeitig in Sicherheit.


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