Gestürzter Johannisbeerkuchen

Durch Volkers Aktion „Koch mein Rezept“ habe ich mal wieder einen neuen Blog kennengelernt: Zypresse Unterwegs…. von Ulrike. Seit über 10 Jahren schreibt sie einen Reiseblog, in dem auch leckere Rezepte aus aller Herren Länder vorkommen dürfen. Im Blog schreibt von ihren meist selbstorganisierte Reisen, vorzugsweise barrierefrei, die schon auf alle Kontinente dieser Welt geführt haben. Es gibt Tipps für Ausflüge, Städtetrips und Reiseberichte.

Aus den vielen schönen Rezepten hatte ich mir einen gestürzten Rhabarberkuchen ausgesucht, aber dummerweise war gerade die Rhabarberzeit vorbei. Aber das machte nichts, denn mit ähnlich sauren roten Johannisbeeren war der Kuchen auch sehr lecker.

JohannisbeerkuchenGestuerzt2.jpg

Gestürzter Johannisbeerkuchen

Quellenangabe: Frei nach Zypresse Unterwegs
Erfasst 28.07.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Rührteig, Johannisbeere
Mengenangaben für: 1 Kuchen 26 cm Durchmesser

Zutaten:

400 g Rote Johannnisbeeren
75 g Butter
2 Teelöffel Vanillezucker
250 g Zucker
250 g Mehl
150 g Speisestärke
3 Eier
2 Teelöffel Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben
Schlagsahne

JohannisbeerkuchenGestuerzt1.jpg

Zubereitung:

Eine 26er Springform gut einfetten und mit Semmelbrösel oder gemahlenen Mandeln bestreuen.

Johannisbeeren zupfen und waschen, auf dem Boden der Springform verteilen.

Butter mit Zucker schaumig rühren. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und die Hälfte davon unter die Butter-Ei-Masse mischen. Einzeln die Eier einrühren, dann die restliche Mehlmischung.

Den Teig auf den Johannisbeeren verteilen und bei 170° C Heißluft ca. 40 Minuten backen. Nach dem Backen ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

Mit geschlagener Sahne servieren.


Rhubarb & Rasberry Brownies

Und schon wieder ein Rhabarber-Rezept!
 
Eigentlich fiel mir nichts Schickes ein für das aktuelle Event der „Kulinarischen Weltreise in unseren Blogs“ von Volker Mampft, bei dem dieses Mal Australien besucht wird, bis mir – fast auf den letzten Drücker – am Wochenende zufällig ein australisches Magazin in die Hände fiel, welches ich vor eine paar Jahren als Souvenir mitgebracht bekommen hatte. Beim Blättern blieb ich natürlich bei dem folgenden Rhabarber!-Himbeer!-Brownie!-Rezept hängen. Im Original wurden nach dem Backen getrocknete Himbeerbrösel auf den Brownies verteilt, die hatte ich gerade nicht vorrätig…

RhabarberHimbeerBrownies.jpg

Rhabarber-Himbeer-Brownies

Quellenangabe: Gourmet Traveller 10/2018,
eine australische Rezeptzeitschrift
Erfasst 25.05.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Brownie, Rhabarber, Himbeere, Australien, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300 g Zucker
4 Eier
170 g Mehl
110 g Kakao
1 Teelöffel Salz
250 g Butter
1/2 Teelöffel Vanillezucker
360 g Dunkle Schokolade 70%
300 g Rhabarber
3 Esslöffel Himbeergelee

Zubereitung:

Rhabarber ggf. schälen und in diagonale Stücke schneiden.

Eier mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis die Masse steif wird (ca. 4-5 Minuten).

Butter schmelzen. Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Mehl, Kakao, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Geschmolzene Butter unterrühren. Die Ei-Zucker-Masse ebenfalls unterrühren. Geschmolzene Schokolade zugeben und gleichmäßig unterheben.

Eine rechteckige Form (20x30cm; hier: 25x25cm) einfetten und/oder mit Backpapier auskleiden. Teig in die Form geben und den Rhabarber darüber gleichmäßig verteilen. Himbeergelee in kleinen Flecken auf den Teig geben.

Im auf 160°C vorgeheizten Backofen für ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach dem Abkühlen in Stücke von ca. 5x5cm schneiden.

Anmerkung:

Trotz erfolgreicher Stäbchenprobe waren die Brownies noch sehr schokoladig-feucht. Lecker! SmileyLecker.gif


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Australien - die besten Rezepte und Gerichte

Die Rezepte der Mitreisenden:

Britta von ‚Backmaedchen 1967‘ mit Kokoswürfel/Lamingtons
Michael von ‚SalzigSüssLecker‘ mit Lamingtons
Sonja von ‚fluffig & hart‘ mit Chicken parmigiana
Sonja von ‚fluffig & hart‘ mit Fairy Bread mit Flat White
Kathrina von ‚Küchentraum & Purzelbaum‘ mit Lamingtons
poupou von ‚poupous geheimes laboratorium‘ mit Impossible Pie
Gabi von ‚Slowcooker.de‘ mit Mini-Pavlovas mit Erdbeeren
Tina von ‚Küchenmomente‘ mit ANZAC-Kekse aus Australien
Simone von ‚zimtkringel‘ mit Australian Meat Pie
Anna fuer Wilma von ‚Pane-Bistecca‘ mit Anna’s ANZAC Biscuits!
Britta von ‚Brittas Kochbuch‘ mit Banana Macadamia Cookies
Petra aka Cascabel von ‚Chili und Ciabatta‘ mit Wattleseed Cheesecake mit Lemon Myrtle-Macadamia-Boden
Petra aka Cascabel von ‚Chili und Ciabatta‘ mit Lemon Myrtle Dampers
Sylvia von ‚Brotwein‘ mit Meat Pie – Rezept für Fleisch Pastete
Susanne von ‚magentratzerl‘ mit Dimmies – Australische Dim Sun
Carina von ‚Coffee2Stay‘ mit ANZAC Biscuits aus Australien
Dirk von ‚low-n-slow‘ mit Boxing Day Beach Barbie Cocktails
Susi von ‚Turbohausfrau‘ mit Australische Laksa
Britta von ‚Brittas Kochbuch‘ mit Lamingtons aus Resten
Petra aka Cascabel von ‚Chili und Ciabatta‘ mit Potato Scallops mit Würzsalz
Britta von ‚Brittas Kochbuch‘ mit (vegane) Fish Burgers
Britta von ‚Brittas Kochbuch‘ mit Strawberry Pavlova

Rhabarber-Tarte

Diese Rhabarber-Tarte gab es bei uns schon im April. Eigentlich hatte ich gehofft, für das Event „Quiches oder Tartes“ von „Wir retten, was zu retten ist“ noch ein photogeneres Objekt zu finden bzw. zu backen, aber ganz urplötzlich waren sechs Wochen vorbei. Komisch, wie schnell manchmal die Zeit vergeht…

Nun denn, was gut schmeckt, muss ja auch nicht immer gut aussehen, oder? Außerdem handelt es sich hier um eine sogenannte „Rustic Tart“, bei der der Teigdeckel mit einer schwungvollen Bewegung vom Nudelholz auf den Rhabarber geschmissen werden soll. Wie man sieht, hat das bei mir nicht funktioniert: eine Hälfte des Teigs ist ganz schwungvoll neben der Form gelandet. Deshalb habe ich die Vorgehensweise im Rezept etwas angepasst.

RhabarberTarte.jpg

Rhabarber-Tarte

Quellenangabe: Tarts With Tops On von Tamasin Day-Lewis
Erfasst 25.05.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Tarte, Mürbeteig, Rhabarber, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

750 g Rhabarber
80 g Zucker
225 g Mehl
110 g Butter
1 Prise Salz
1 Eiweiß
1 Esslöffel Brauner Zucker

Zubereitung:

RhabarberTarte2.jpgDas Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben. Die kalte Butter in Stückchen schneiden und entweder mit dem Rührgerät oder mit den Händen verkneten. Gegebenenfalls etwas kaltes Wasser zugeben. Den Teig zu einem festen Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für ca. eine Stunde parken.

Rhabarber gegebenenfalls schälen und in kurze Stücke schneiden. In einer Schüssel mit etwas Zucker bestreuen und ziehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig mit einem Nudelholz rund ausrollen, ca. 1/3 bis 1/2 mal größer als der Durchmesser der Form. Den Teig in die Form legen und den Rand überstehen lassen. Den abgetropften Rhabarber verteilen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Den Teig von außen über den Rhabarber klappen.

Den Teig mit verquirltem Eiweiß bestreichen und mit etwas braunem Zucker bestreuen.

Die Form in den Backofen geben, nach ca. 20 Minuten die Temperatur auf 180°C herunterschalten und für weitere 25-30 Minuten backen.


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Die weiteren Teilnehmer mit auch sehr leckeren Rezepten:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Spaghetti-Pie
Barbaras Spielwiese – Rhabarber-Zitronenmelisse-Tarte
Brittas Kochbuch – Spinattarte
Brotwein – Paprika Quiche mit Käse
Cahama – Quiche vom grünen Spargel
Cakes, Cookies and more – Walliser Spargeltarte
evchenkocht – Tarte mit karamellisierter weißer Schokolade
Kaffeebohne – Caprese Quiche
Kleines Kuliversum – Erdbeer Tarte mit Vanillecreme
Möhreneck – vegane Schokoladentarte
Pane-Bistecca – Zwiebel Confit und 4 Kaese Quiche
Turbohausfrau – Tarte
Volkermampft – Linsen-Cotechino Tarte mit Rotwein-Ricotta Creme

Schwedischer Apfelkuchen – Äppelpaj bzw. Äppelkaka

Es ist immer wieder schön, unbekannte Blogs zu entdecken und gleich ein halbes Dutzend Rezepte auf die Merkliste zu setzen. Passiert ist mir dies mit dem Blog „Küchenmomente“ von Tina, der mir bei der Aktion „Koch mein Rezept“ von Volker zugelost wurde. In ihrem Blog geht es seit fünf Jahren hauptsächlich um Backen, sei es süß oder herzhaft, einfach oder aufwendig. Tina veröffentlicht mehrere Rezepte pro Woche und so ist schon eine beachtliche Menge an wirklich tollen Rezepten und Bildern zusammengekommen. Wer sich inspirieren lassen möchte, ist dort bestens aufgehoben.

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Schwedischer Apfelkuchen – Äppelpaj

Quellenangabe: Küchenmomente
Erfasst 14.03.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Apfel, Schweden
Mengenangaben für: 26 Cm

Zutaten:

4 Äpfel
1 Zitrone; geriebene Schale und Saft
200 g Weiche Butter
250 g Brauner Zucker
5 Eier
350 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise(n) Salz
2 cm Zimtstange
10 Kardamomkapseln
100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm einfetten.

Die Kardamomkapseln zerdrücken und die Kerne entnehmen. Zimtstange in kleinere Stücke zerbrechen. Zusammen mit etwas Zucker in einer Gewürzmühle fein mahlen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft und etwas braunem Zucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen, dann zum Abkühlen beiseite stellen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Die ersten beiden Eier einzeln unter Rühren hinzugeben. Dann die Hälfte des gesiebten Mehl mit dem Backpulver, Salz und Kardamom-Zimt-Mischung mischen und unterrühren. Mit den restlichen Eiern und dem restlichen Mehl ebenso verfahren.

Die Apfelstücke mit einem Löffel unterheben. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Mit den Mandelblättchen bestreuen und ca. 55 Minuten backen. Achtung! Damit die Mandeln nicht zu dunkel werden, nach ca. 40 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. Nach der Backzeit den Kuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen, danach aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

SchwedischerApfelkuchen2.jpg

Anmerkung:

– Bei mir hat der Kuchen nur 45 Minuten gebraucht, daher rechtzeitig die Stäbchenprobe durchführen.

– Im Originalrezept wurde eine Springform mit 24 cm Durchmesser verwendet. Habe ich aber nicht. Daher habe ich die Mengen angepasst und ca. 20% mehr Zutaten verwendet. Für die 24er-Version bitte hier entlang…

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft


Pferdeäpfel

Nein, jetzt kommt kein Beitrag, wie man am Besten seinen Garten düngt oder in was man reintreten kann, wenn man auf Waldwegen unvorsichtig ist, sondern es handelt sich hier um ein Plätzchen-Rezept aus dem hohen Norden Deutschlands.

Entdeckt habe ich dieses Rezept über Facebook bei Martin Schönleben. Die Kombination von Marzipan, Sesam und Sonnenblumenkernen fand ich spannend, deshalb musste ich diese Plätzchen natürlich ausprobieren.

PferdeAepfel.jpg

Fazit: Empfehlenswert! Die Plätzchen sind lockerer als sie aussehen und schmecken wirklich gut!

Pferdeäpfel

Quellenangabe: Martin Schönleben im Münchner Merkur
Erfasst 08.12.2020 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Advent, Marzipan
Mengenangaben für: 70 Stück (ca.)

Zutaten:

350 g Marzipanrohmasse
140 g Zucker
2 g Zimt
1 Prise(n) Salz
50 g Haselnüsse; geröstet, gemahlen
30 g Hartweizengrieß
60 g Eiweiß (1 Eiweiß = 30g)
80 g Sesam; geröstet
120 g Sonnenblumenkerne; geröstet

Zubereitung:

Zuerst Sesam und Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Sesam und Sonnenblumenkerne auf einem flachen Teller mischen. Den Teig zu mehreren gleichdicken Rollen formen und diese im Sesam- Sonnenblumengemisch rollen. Jetzt plätzchengroße Stücke abschneiden und die beiden Flachseiten in die Körnermischung tauchen, dann auf ein mit Backfolie belegtes Blech legen.

Die Bleche in den vorgeheizten Ofen bei etwa 180 °Celsius (Umluft) acht bis zwölf Minuten lang gold-braun backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Weihnachtsplätzchen 2020

Die diesjährigen Weihnachtsplätzchen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

WeihnachtsPlaetzchen2020.jpg
– Früchteplätzchen mit Pistazien
Pferdeäpfel nach Martin Schönleben
Rumkugeln
– Mandel-Dattel-Taler
Vanillekipferl
Quittenpaste
– Spekulatiusherzen nach Yotam Ottolenghi
– Kokosstäbchen
Weihnachtsmandeln mit und ohne Schokolade
Butterplätzchen (Mailänderli), dieses Mal mit Ei

Wie immer*, werde ich nach und nach noch ein paar Rezepte online stellen, wie es sich gerade ergibt.
 


 
(*) Warum steht bei dem Wörtchen „immer“ ein Sternchen?

Zufälligerweise hat dieser Blog heute Geburtstag, und zwar den 15.!!! mileyGeburtstagTorte.gif (Das ist dann schon ein bisschen „immer“, oder?)

Das hätte ich mir damals auch nicht gedacht, dass das eine so langlebige Sache wird. Wenn es hier auch in der letzten Zeit ein bisschen ruhiger geworden ist, macht es doch immer noch Spaß! Nun denn, auf die nächsten 15 Jahre!

Fluffige Schoko-Yuzu-Gugelhupfe

Heute ist der Tag des Gugelhupfs. Nachdem ich ja momentan genügend Zitrusfrüchte im Hause habe, musste ich unbedingt etwas mit Yuzus backen. Dafür habe ich mal wieder meinen Lieblingsteig verwendet, denn damit werden Kuchen, Muffins und eben auch kleine Hupfe so herrlich fluffig.

YuzuGugelhupfe.jpg

Eigentlich wollte ich alle Gugelhupfe mit weißer Kuvertüre bepinseln, damit der Yuzu-Geschmack nicht überdeckt wird. Habt Ihr schon mal versucht, weiße Kuvertüre in einem Glas in der Mikrowelle zu schmelzen? Ich hielt das für eine gute Idee, bis ich nach dem ersten Hupf gesehen habe, dass die Kuvertüre in der Mitte total verbrannt war. Dann musste eben doch dunkle Schokolade auf die Gugelhupfe, denn ich hatte ja Schokolade versprochen. Hat sich geschmacklich auch sehr gut gemacht, die Yuzu war noch deutlich zu schmecken und riechen.

Schoko-Yuzu-Gugelhupfe

Quellenangabe: Erfasst 15.11.2020 von Sus
Kategorien: Backen, Gugelhupf, Muffin, Biskuit, Yuzu, Blog-Event
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

1 Yuzu; unbehandelt
200 g Butter
200 g Puderzucker
4 mittlere Eier
200 g Mehl
5 g Weinstein-Backpulver (oder weniger)
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
Kuvertüre (Weiß oder Dunkel)

Zubereitung:

Yuzu waschen, abtrocknen und schälen. Die Schale auf die Arbeitsplatte legen und mit einem Wellenschliffmesser das Weiße (Albedo) abkratzen. Die Schale in dünne Streifchen schneiden, einige davon beiseite legen und den Rest fein würfeln. Falls Saft angefallen sein sollte, diesen später zum Teig geben, aber Fruchtfleisch und Saft sind bei Yuzus eher wenig vorhanden.

Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.

Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte des Mehls untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.

Vanillezucker einrühren und das restliche Mehl hinzufügen. Die Stückchen der Yuzuschale unterheben.

Gugelhupfform etwas einölen und mit dem Teig füllen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Die Kuvertüre so auf die Gugelhupfe geben, dass sie mehr oder weniger gleichmäßig an den Seiten herunterläuft. Mit den übrigbehaltenen Schalenstreifchen verzieren.


 
Ebenfalls am Tag des Gugelhupfs haben teilgenommen:

foodundco.de Orangen-Gugelhupf mit Zimtglasur
Linal’s Backhimmel Amarenakirsch-Gugelhupf
Ina Is(s)t Saftiger Gugelhupf mit Schokostückchen und Schokoglasur
krimiundkeks Pflaumen-Rotwein-Gugelhupf
SalzigSüssLecker Orangen-Brioche Gugelhupf
Jahreszeit Gugelhupf mit Maronencreme
zimtkringel Erdnuss-Marmor-Gugelhupf
evchenkocht Marmor-Gugelhupf mit Kastanien
Meine Torteria Schoko-Walnuss-Gugelhupf
1x umrühren bitte aka kochtopf Bananen-Erdnuss-Schoko-Gugelhupf mit Karamellsauce
Cookie und Co Marzipan Gugelhupf | Marzipankuchen mit Gewürzen
Kleid & Kuchen Lebkuchen-Guglhupf
Lindenthalerin.com Rote-Bete-Walnuss-Gugelhupf
ninamanie Apfel-Schoko-Gugelhupf
Küchenmomente Orangen-Gugelhupf mit Pistazien
Mein wunderbares Chaos Minigugel mit Grapefruit und Rosmarin
kohlenpottgourmet Super saftige Mini-Guglhupfe
Whatinaloves glutenfreier-Marzipan-Nuss-Gugelhupf
Gernekochen Spekulatius Gugelhupf
Jessis Schlemmerkitchen Apfel Gugelhupf mit Walnüssen und Karamellglasur
Coffee2Stay Zitronen-Hupf mit Rosmarin
Jankes*Soulfood Gewürzkuchen-Gugel mit Birnen
USA kulinarisch Cranberry-Orangen-Gugelhupf
Turbohausfrau Zitronen-Olivenöl-Gugelhupf
Loui Bakery Weihnachtlicher Stollen-Gugelhupf
Volkermampft Klassischer Gugelhupf mit süßem Sauerteig
food for the soul Schokoladen-Eierlikör-Gugelhupf
Wienerbrød Klassischer Elsässer Kougelhopf mit Blaubeeeren
Küchenliebelei Kaffee-Schokoladen-Gugelhupf
Homemade & baked Walnuss Birnen Gugelhupf mit weißer Schokoglasur
Obers trifft Sahne Mini-Gugelhupfe
spiceundice Marmorgugelhupf mit Rumkirschenfüllung und dunklem Schokoüberzug
Tinnis Zuckerwelt Schoko Mandel Guglhupf
Backmaedchen 1967 Orangen-Frischkäse Gugelhupf mit Schokoglasur
Holladiekochfee Saftiger Nutella Gugelhupf
Pearl’s Harbor Kreativblog Zuckersüßer Minigugel als Geschenk aus meiner Küche
Labsalliebe Zitronen-Joghurt-Gugelhupf mit Pistazien
Küchenjungs Zimtschnecken Gugelhupf mit Apfel

Johannisbeer-Butterkuchen

Es wurde dringend Zeit, die letzten Johannisbeeren zu ernten und zu verarbeiten. Dieses Jahr fiel die Ernte der beiden Büsche auch nicht besonders groß aus, es reichte gerade mal für zwei Kuchen. Auf Streuselkuchen hatte ich keine Lust, da kam mir dieses Rezept gerade recht, bei dem ich bedauert hatte, dass wir keine Sauerkirschen mehr haben. Aber Johannisbeeren sind ja auch nicht gerade für ihre Süße bekannt.

JohannisbeerButterkuchen.jpg

Superlecker, aber Ihr solltet nicht gerade eine Diät machen wollen!

Johannisbeer-Butterkuchen

Quellenangabe: Sauerkirsch-Butterkuchen von cahama
Erfasst 19.07.2020 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Johannisbeere, Kokos
Mengenangaben für: 1 Backblech

Zutaten:

Hefeteig:
400 g Mehl, Typ 405
30 g Frische Hefe
160 ml Vollmilch
75 g Zucker
1 Packung(en) Vanillezucker
75 g Butter; Zimmertemperatur
1 großes Ei
Belag:
500 g Rote Johannisbeeren
200 g Butter
250 g Zucker
1 Packung(en) Vanillezucker
10 ml Vollmilch
100 g Kokosblättchen

Zubereitung:

Hefeteig:

Milch und Zucker in eine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln. Abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Die restlichen Zutaten dazu geben und 8 bis 10 Minuten auf kleiner Stufe kneten.

Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. (Backofen mit eingeschalteter Lampe funktioniert hervorragend!)

Backblech mit Backpapier oder -matte auslegen. Den Teig auf die Größe des Backbleches ausrollen und darauf legen. Abgedeckt nochmals 30 bis 40 Minuten gehen lassen.

Belag:

Butter, Zucker, Vanillezucker zusammen mit der Milch in einen Topf geben. Unter Rühren erhitzen und so lange Rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das dauert eine Weile. Topf vom Herd nehmen und die Hälfte der Kokosblättchen vorsichtig unterrühren. Die Masse sollte noch lauwarm sein, wenn sie auf den Kuchen kommt.

In den Hefeteig mit den Fingern Mulden in den Teig drücken – bis auf den Boden, aber so, dass der Teig nicht reißt, Abstand zwischen den Mulden ca. 4 cm.

Johannisbeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und darüber die Kokosmasse so gleichmäßig wie möglich verteilen. Mit den restlichen Kokosblättchen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen – bis der Kokos schön braun sind.


Hallongrottor – Himbeertörtchen

Volker von Volkermampft führt schon seit einiger Zeit die Foodblogger auf eine kulinarische Weltreise. Bisher habe ich die jeweiligen Stationen entweder zu spät mitbekommen oder konnte mit dem Land und seiner Küche rein gar nichts anfangen (oder hatte einfach keine Zeit…).

Diesmal hat es geklappt: Wir sind in Schweden. Seit unseren großen Touren vor einigen Jahren (und einer weiteren, über die ich anscheinend nichts erzählt habe – schade eigentlich…) habe ich doch ein bisschen mehr Beziehungen zu Skandinavien. Und da die nördlichen Länder sowieso gerade der Hype sind (oder schon nicht mehr?), gibt es genügend Koch- und Backbücher, aus denen man sich bedienen kann.

Ich erzähle Euch bestimmt nichts Neues, wenn ich sage, dass die Schweden Kaffee und süße Stückchen lieben. Fika, das gemeinsame Treffen, um selbiges zu verzehren, wird zu jeder Tageszeit genossen.

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Zu diesem Rezept wurde geschrieben, dass diese Stückchen so ziemlich das Erste sind, was kleine Kinder mit ihren Müttern oder Großmüttern gemeinsam backen. Hallongrottor heißt übersetzt „Himbeerhöhlen“, weil in die runden Stückchen mit dem Finger eine Höhle gedrückt wird, um dort die Himbeermarmelade einzufüllen. Witzigerweise fand ich es in schwedischen Supermärkten bemerkenswert, dass dort Marmelade in Tuben verkauft wird. Jetzt weiß ich, warum…. SmileyGrinsStatic.gif

Hallongrottor – Himbeertörtchen

Quellenangabe: Fika & Hygge – Skandinavisch backen von Brontë Aurell
Erfasst 08.07.2020 von Sus
Kategorien: Backen, Kleingebäck, Schweden, Himbeere
Mengenangaben für: ca. 15 Stück

Zutaten:

250 g Butter; gewürfelt
1 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
200 g Weizenmehl
80 g Speisestärke
1 Esslöffel Vanillezucker
75 g Puderzucker
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise(n) Salz
150 g Himbeerkonfitüre
Mandelblättchen (hier: Mandelstifte)
Puderzucker

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter, Zitronenschale, Mehl, Stärke, Vanille, Puderzucker, Backpulver und Salz zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig möglichst nicht zu lange rühren.

Den Teig zu einer Rolle formen und in Scheiben von ca. 20 g schneiden und diese zu Bällchen formen. Die Bällchen in die gefetteten Mulden eines Muffinblechs legen.

Mit dem Daumen in die Mitte der Bällchen eine Vertiefung drücken. Die Konfitüre in einen Spritzbeutel füllen und in jede Vertiefung einen Klecks Marmelade spritzen. Es geht aber auch einfach mit einem Teelöffel. Die Teigränder mit Mandelblättchen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen in 15-20 Minuten goldgelb backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


 
Und ab damit zu Volkers Weltreise:
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Schweden
… und den anderen Teilnehmern:

Ulrike von Küchenlatein mit Safranpfannkuchen – Saffranspannkaka
Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwedische Haferflocken-Kekse
Janke von Jankes*Soulfood mit Blåbärssoppa – schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen
Nadine von Möhreneck mit Köttbullar mit Rahmsauce (vegan)
Tina von Küchenmomente mit Typisch schwedische Zimtschnecken mal anders
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka – schwedischer Schokokuchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor – Schwedische Kartoffelkloesse
Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe – Haselnusskuchen mit Kaffee
Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa – Schwedische Sommersuppe
Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sockerkringlor mit Zitronenfüllung
Wilma von Pane-Bistecca mit Svenska Koettbullar – Schwedische Hackfleischbaellchen
Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums
Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan – Schweinefilet mit Banane
Ulrike von Küchenlatein mit Citrondrömmar – Zitronentraum
Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob
Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta – Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren
Ulrike von küchenlatein mit Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian
Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk – schwedische Kartoffelpfannkuchen
Ulrike von Küchenlatein mit Stachelbeerkuchen mit Mandel – Krusbärspaj med mandel
Conny von food for the soul mit Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken
Britta von Brittas Kochbuch mit Krispig Blåbärpaj – Knusperblaubeerkuchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf
Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse – Janssons Versuchung
Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME – mit Moosbeeren
Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen – Kanelbullesockerkaka
Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping
Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd – Knäckebrot
Katja von Kaffeebohne mit Sommersalat
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pyttipanna
Tina von Küchenmomente mit Brödkakor – rustikales Fladenbrot aus Schweden
Nadine von Möhreneck mit vegane Kanelbullar
Britta von Brittas Kochbuch mit Schwedische Haferkekse
Katja von Kaffeebohne mit Schwedischer Garnelencocktail
Carina von Coffee2Stay mit Grötbröd – Porridge-Brot
Sylvia von Brotwein mit Lachs beizen – Rezept mit Gin, Zitrone und Rote Bete
Christian von SavoryLens mit Chokladbollar – Schwedische Schokoladenkugeln
Andrea von our food creations mit Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark
Andrea von our food creations mit Glasierter Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce
Andrea von our food creations mit Kleine F(r)ischkäse Törtchen – angelehnt an die schwedische Smörgåstårta
Sylvia von Brotwein mit Roggen Knäckebrot Rezept – knusprig herzhaft
Volker von Volkermampft mit Schwedische Köttbullar – besser als bei Ikea!
Volker von Volkermampft mit Kalops – Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete


Rhabarber-Zimt-Schnecken

Man sollte es nicht glauben, aber ich habe frische Hefe im Laden bekommen! Das musste natürlich ausgenutzt werden und deshalb gibt es heute diese hübschen Rhabarber-Zimt-Schnecken. Die Füllung schmeckt vor dem Backen sehr intensiv nach dem Zuckerrübensirup, aber das gibt sich. Der Geschmack ist dann ausgewogener und passt gut zu dem Rhabarber.

RhabarberZimtSchnecken.jpg

Rhabarber-Zimt-Schnecken

Quellenangabe: Erfasst 10.05.2020 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Rhabarber, Marzipan, Schnecke
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Teig:
20 g Hefe
225 ml Milch; lauwarm
30 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse
80 Butter; weich
500 g Mehl
1 Ei
1 Prise(n) Salz
Füllung:
3 Esslöffel Zuckerrübensirup
100 g Butter; flüssig
120 g Zucker
20 g Stärke
1-2 Teelöffel Zimt; gemahlen
2 Dicke Stangen Rhabarber
Glasur:
1/4 Vanilleschote
20 ml Milch
1/2 Teelöffel Zimt; gemahlen
50 g Puderzucker

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen, den Zucker dazugeben und alles verrühren. 1/3 des Marzipans mit einer Küchenreibe raspeln, damit mit Butter, Mehl, Ei, Salz und der Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit einem Küchenhandtuch zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen, bzw. bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Währenddessen für die Füllung Zuckerrübensirup, flüssige Butter, Zucker, Stärke und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen des Handrührgeräts zu einer glatten Masse verrühren. Rhabarber ggf. schälen und in kurze, schmale Stücke schneiden.

RhabarberZimtSchnecken2.jpgDen Rand und Boden einer Springform (Durchmesser 26 cm) einfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und rechteckig (40 x 60 cm) ausrollen. Die Zimtmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den Rhabarber darüberstreuen.

Den belegten Teig von der langen Seite her einrollen und die Rolle in 12 (hier: 18) gleichgroße Scheiben schneiden. Die Schnecken auf der Schnittfläche in die Form setzen, zuerst am Rand, dann in der Mitte. Den Kuchen zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit etwas Alufolie abdecken.

Zwischenzeitlich für die Glasur die Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Zimt, Puderzucker und Vanille vermischen. Die Schnecken aus dem Backofen holen und noch warm mit der Glasur bestreichen.

Den Kuchen in der Form auskühlen lassen.