Rote Bete-Aufstrich

Bei Volkers Blog-Event „Koch mein Rezept“ wurde mir der Blog „Frau Inga ist kreativ“ zugelost, einen Blog, den ich vorher noch nicht kannte. Und ich muss sagen: der Name ist Programm. Frau Inga kocht und backt vegetarisch, sie häkelt, macht sich Gedanken, sie gibt Bastelanleitungen und Buchempfehlungen und das seit knapp 3,5 Jahren. Ihre Rezepte enthalten viele Hintergrundinformationen und schöne Photos. Ihre Pestos und Chutneys hatten es mir angetan und ich habe mich für den Rote-Bete-Aufstrich entschieden. Das Originalrezept sieht Ajowan-Samen vor. Ich habe zwar viele Gewürze, dieses aber (noch) nicht. Da Ayowan aber Thymole enthält und ein starkes Thymianaroma haben soll, habe ich es kurzerhand durch frischen und getrockneten Thymian ersetzt.

Ich hatte mich schon auf den Rote Bete-Aufstrich festgelegt und entsprechend eingekauft, als Frau Ingas neuestes Rezept „Brotaufstrich mit Petersilienwurzel, Rosinen und Curry“ mich auch sehr anlachte. Na gut, dann gibt es das eben demnächst…

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Eigentlich hatte ich mir diesen Rote Bete-Aufstrich auch gut als veganes Topping für Grillkartoffeln vorgestellt, anstatt z.B. saurer Sahne. Da jetzt aber keine Grillsaison mehr ist, gab es eben Bratkartoffeln. (Vegetarier denken sich jetzt einfach mal das Fleisch auf dem Photo weg…)
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Rote Bete-Aufstrich

Quellenangabe: https://ingalandwehr.de/rote-bete-aufstrich
Erfasst 07.11.2020 von Sus
Kategorien: Rote Bete, Brotaufstrich, Blog-Event, Vegan
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Rote Bete; frisch
3 Zweige Thymian; frisch
1 Teelöffel Thymian; getrocknet
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 Teelöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Ingwer; frisch, gerieben
Kräutersalz
Szechuanpfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen, Rote Bete gründlich waschen. Rote Bete und Zwiebel im Dampfgarer in ca. 20 Minuten weich kochen, danach die Rote Bete schälen.

Szechuanpfeffer und getrockneten Thymian im Mörser zerreiben, die Blättchen vom frischen Thymian abzupfen. Alle Zutaten in eine geeignete Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer möglichst glatten Paste verarbeiten. Abschmecken.

Im Kühlschrank etwas durchziehen lassen, dann entwickeln sich die Aromen besser.


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Awanturka – Käsecreme mit geräuchertem Fisch

Die Kulinarische Weltreise von Volker hält diesen Monat in Polen. Hmm, Polen. Bis vor drei Wochen konnte ich sagen, dass ich da noch nie war. Aber wir haben Anfang September Urlaub im schönen Spreewald gemacht (ein paar Impressionen finden sich bei Instagram) und sind natürlich auch mal über die deutsch-polnische Grenze, einmal nach Łęknica bei Bad Muskau und dann noch nach Słubice bei Frankfurt/Oder. Beides waren allerdings sehr kurze Ausflüge, so dass die Kulinarik keine große Rolle spielte.

Bei der Suche nach einem schönen, schnellen Rezept stieß ich auf einer deutschen Webseite auf Awanturka mit Schafskäse und Sardinen. Als ich dann weitersuchte, kam ich auf die Idee, polnische Seiten zu durchsuchen und mir übersetzen zu lassen. Da stellte sich dann heraus, dass a) es viele, viele Varianten gibt b) es eher mit Frischkäse oder Hüttenkäse gemacht wird, wobei der Hüttenkäse nicht unserem deutschen körnigen Hüttenkäse entspricht, sondern fester ist c) es Varianten mit Mayonnaise gibt, wenn die Masse zu trocken ist d) Sardinen selten verwendet werden, sondern eher geräucherter Fisch wie Sprotten oder Makrele.

Nun gut, den Schafskäse hatte ich schon gekauft, Sprotten hatte ich im Vorrat, also habe ich mir meine eigene Variante kreiert. Ich muss sagen, es schmeckt!

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Awanturka – Käsecreme mit geräuchertem Fisch

Quellenangabe: Erfasst 23.09.2020 von Sus
Kategorien: Aufstrich, Käse, Fisch, Polen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Schafskäse
100 g Frischkäse
200 g Sprotten; geräuchert
2 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer
Paprikapulver, mild
Paprikapulver, scharf
1-2 Gewürzgurken
Weißbrot

Zubereitung:

Den Käse in einer nicht zu kleinen Schüssel mit der Gabel vermengen. Die ganz fein gehackte Frühlingszwiebel und die Sprotten dazugeben und ebenfalls mit der Gabel zerdrücken und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.

Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken, dann für mind. 1 Stunde kühl stellen, damit das Ganze durchzieht.

Zum Servieren mit Frühlingszwiebelröllchen und Paprikapulver bestreuen. Auf Cracker oder Weißbrot geben und mit Gurkenscheiben belegen.


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Polen

Die Liste der anderen Teilnehmer folgt… jetzt:

Michelle von The Road Most Traveled mit 5 Gerichte, die du in Krakau probiert haben musst
Jill von Kleines Kuliversum mit Barszcz – vegetarischer Borschtsch aus Polen
Ulrike von Küchenlatein mit Dunkles Schlesisches Roggenbrot – Chleb
Ulrike von Küchenlatein mit Polnisches Landbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana —
Ulrike von Küchenlatein mit Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni
Ulrike von Küchenlatein mit Polnische saure Suppe – Żurek
Carina von Coffee2Stay mit Pierogi Ruskie: Polnische Kartoffel-Käse-Piroggen
Michael von SalzigSüssLecker mit Torte „Pani Walewska“
Simone von zimtkringel mit Skubaniec oder Plesniak
Britta von Brittas Kochbuch mit Polnisches Roggensauerteigbrot mit Kürbiskernen
Britta von Brittas Kochbuch mit Masurischer Kartoffel-Majorankuchen
Tina von Küchenmomente mit Piegusek – Mohnkuchen aus Polen
Britta von Backmaedchen 1967 mit Rogaliki polnische Marmeladenhörnchen
Ulrike von Küchenlatein mit Bigos aus dem Slowcooker
Sylvia von Brotwein mit Borschtsch – Rezept für Rote Bete Suppe
Susanne von magentratzerl mit Tomatensuppe polnische Art
Gabi von slowcooker.de mit Rosół – polnische Hühnersuppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Würzige Kürbispierogi
Sebastian von Brittas Kochbuch mit Kapuśniak – Spitzkohleintopf mit Tomaten, Dill und Bacon
Britta von Brittas Kochbuch mit Blumenkohl polnische Art
Britta von Brittas Kochbuch mit Polnischer Apfelkuchen
Sebastian von Brittas Kochbuch mit Gemischtes Gulasch mit braunen Champignons, geschmorter Rote Bete und Kopytka
Sebastian von Brittas Kochbuch mit Gulasch mit Gretschnewaja Kascha
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Polnischer Schokokuchen – Originalrezept
Volker von Volkermampft mit Pulpety – polnische Hackbällchen in Dill-Sahne Soße
Volker von Volkermampft mit Restaurant Kuchnia – polnisches Küche in Hamburg
Conny von food for the soul mit Piegusek – Polnischer Mohnkuchen
Volker von Volkermampft mit Krokiety – Polnische Kroketten mit Hackfüllung
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Kaninchen in Specksauce – Królik w smietanie z boczkiem

Amaranth-Pesto

Amaranth ist eines der ältesten Grundnahrungsmittel der Menschen und enthält sehr viele wertvolle Mineralstoffe. Es wurden nicht nur die Samen wie Getreide verarbeitet, auch die Blätter wurden gegessen.

Vor einigen Jahren bekam ich drei kleine rote Amaranth-Pflanzen geschenkt. Die wuchsen im Laufe des Jahres zu richtig großen Pflanzen heran und bekamen neben ihren dunkleroten Blättern auch dunkelrote Blütenstände. Amaranth-Pflanzen gehören zu den Fuchsschwanz-Gewächsen, bei meiner Variante stehen die Blüten allerdings. Die vielen kleinen Samenkörnchen haben sich natürlich im halben Garten und in den Blumentöpfen verteilt und dort überwintert. Amaranth.jpgIn den folgenden Jahren hatte ich zu meiner Überraschung nicht nur rote Pflanzen, sondern auch grüne mit grünen Blütenständen und grüne Pflanzen mit roten Blütenständen. Mittlerweile habe ich fast nur noch grüne Pflanzen.

Da mein Amaranth auch in Blumentöpfen wuchert, in dem eigentlich andere Pflanzen wohnen, wird er regelmäßig rausgerupft. Wenn genügend Kraut zusammengekommen ist, mache ich z.B. Spinat daraus. Die Blätter schmecken sehr würzig und passen in schmalen Streifen auch gut in einen Salat. Ich habe auch zwar schon versucht, die Samenkörnchen zu ernten, aber das ist eine Heidenarbeit, piekst an den Händen und bringt nicht viel. Daher habe ich für das folgende Pesto aus Amaranth-Blättern Amaranth-Körnchen gekauft, die ich dann aber selber gepufft habe.

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Und warum schreibe ich eigentlich diesen Beitrag? Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal das Thema „Pesto, Kräuterbutter und Co.“ vorgenommen. Es gibt unendlich viel Pesto in den Supermärkten, von Dips und Buttervarianten anderen ganz zu schweigen. Und damit es haltbar ist und auch schön aussieht, sind mal wieder viele, viele Zusatzstoffe enthalten. So ein Pesto ist in wenigen Minuten selbst hergestellt (man muss ja nicht unbedingt auf die Idee kommen, sein Amaranth selbst poppen zu wollen…) und man kann – wie man sieht – auch einfach kreativ sein.

Amaranth-Pesto

Quellenangabe: Erfasst 27.07.2020 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Amaranth
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

4 Handvoll Amaranth-Blätter
3-4 Esslöffel Amaranth-Samen
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Salz
Rapsöl

Zubereitung:

Einen nicht zu niedrigen Topf auf der Herdplatte so stark erhitzen, dass ein Wassertropfen sofort zischend verdampft. Einen Teelöffel Amaranth in den Topf geben und unter ständigem Rühren oder Schütteln warten, bis die meisten Körnchen geplatzt sind. Achtung: sie werden sehr schnell dunkel. Wenn sie dunkel werden, ohne aufzuplatzen, ist der Topf nicht heiß genug. Die geplatzten Körnchen durch ein Sieb schütten, um die ungeplatzten Körnchen zu entfernen. Mit dem nächsten Teelöffel weitermachen, bis alle Samen verbraucht sind. Abkühlen lassen.

Die Amaranth-Blätter gut waschen und mit der geschälten Knoblauchzehe, dem Salz und etwas Öl in den Mixer (oder eine hohe Schüssel mit Stabmixer) geben und zu einer homogenen Masse pürieren. Gepufften Amaranth unterheben und gleichmäßig verteilen. In ein Glas füllen und mit Öl bedecken.


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Und diese Rezepte findet Ihr bei den Anderen:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Grundkurs Pesto mit Variationen
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Sommerlicher Kräuterquark
Bonjour Alsace – Beurre Maître d’Hôtel
Brittas Kochbuch – Pesto Rosso
Brotwein – Basilikum-Pesto – Pesto alla Genovese selber machen
Cahama – Brennessel-Pesto
Das Mädel vom Land – Königskerzenblütenpesto
genial lecker – Thymian-Senf-Butter mit Honig
Kaffeebohne – Würzige Tomatenbutter
Kleines Kuliversum – Rote Linsen Kurkuma Dip
Labsalliebe – Rosen-Butter
Möhreneck – Pesto Genovese (vegan)
our food creations – Kräuterbutter für Mädchen und echte Kerle
Pane-Bistecca – Kraeuterbutter fuer Grillfleisch und mehr
Turbohausfrau – Zwei provencalische Dips
Volkermampft – Möhrennudeln mit Möhrenpesto – Alles von der Wurzel


Rote-Linsen-Hummus

Im letzten Beitrag habe ich Euch das Rezept für das Rote-Linsen-Hummus auf dem Knäckebrot versprochen. Hier ist es:

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Rote-Linsen-Hummus

Quellenangabe: Dunja Gulin – Hummus
Erfasst 07.06.20 von Sus
Kategorien: Linsen, Hummus, Dip, Aufstrich
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

150 g Rote Linsen
450 ml Wasser; heiß
4 cm Kombu-Algen
1 Lorbeerblatt
1 Esslöffel Paprikapulver; geräuchert
1/4 Teelöffel Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Salz
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Senf
Zitronensaft
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Ume-Su-Essig (*)
2 Esslöffel Glatte Petersilie; gehackt

Zubereitung:

Rote Linsen waschen und abtropfen lassen. In einen großen Topf geben und mit dem heißen Wasser übergießen. Lorbeer und Kombu-Alge dazugeben und das Ganze bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, den Deckel halb auflegen und die Linsen ca. 10 Minuten köcheln lassen. Unter gelegentlichem Umrühren die Linsen so lange kochen lassen, bis sie zu einem weichen Püree zerfallen. Am Ende der Garzeit mit Paprika, Cayennpfeffer und Salz abschmecken.

Den Topf vom Herd nehmen und den zerdrückten Knoblauch, Senf, Zitronensaft, Olivenöl und Essig zugeben. Alles gründlich miteinander vermischen und vor dem Servieren mindestens eine Stunde ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden und das Hummus fester wird.

Zum Servieren mit etwas Paprikapulver und gehackter Petersilie bestreuen.

Anmerkung:

* Den Ume-Su-Essig kann man durch einen Teil Sojasauce, einen Teil Apfelessig und ggf. etwas Salz ersetzen.


Karotten-Hummus

In der letzten Zeit versuche ich mich vermehrt an selbstgemachten Brotaufstrichen, sei es auf Frischkäse- und/oder Gemüsebasis. Bei den meisten im Supermarkt angebotenen Varianten ist mir die Zutatenliste viel zu lang und hat zu viele Silben. Finde ich dann halbwegs brauchbare Versionen, denke ich „Das kannst Du auch selbst…“ und kaufe es dann auch nicht. Tja.

Beim folgenden Hummus gefällt mir die frischgeraspelte Karotte besonders gut und die Kresse gibt auch noch einen kleinen Kick dazu.

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Weil es gerade so schön passt, nehme ich endlich mal wieder an Zorras Blog-Event CLV – Mezze teil, welches diesmal von Susan von Labsalliebe.de ausgerichtet wird.

Blog-Event CLV - Mezze (Einsendeschluss 15. August 2019)

Karotten-Hummus

Quellenangabe: Ausgedacht und erfasst 10.08.2019 von Sus
Kategorien: Dip, Aufstrich, Kichererbse, Karotte, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Kichererbsen (hier: aus der Dose)
4 Karotten
2 Esslöffel Tahini (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe
1 cm Frischer Ingwer
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
1-2 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Teelöffel Zahtar-Gewürzmischung (Thymian, Sesam, Sumach)
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz
Gochugaru oder anderes Chilipulver
Kresse

Zubereitung:

Die Kichererbsen abschütten (Wer mag, hebt das Kichererbsenwasser für veganen Eischnee auf…), in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. 3/4 der Karotten in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Topf mit etwas Wasser nicht ganz weich kochen, sie sollten noch etwas Biss haben.

Kichererbsen, gekochte Karotten, grob zerkleinerter Ingwer und Knoblauch mit der Tahini und dem Öl in einen Mixer geben und das Ganze zu einer homogenen Paste pürieren. Die nicht gekochten Karotten fein raspeln und unterheben. Mit den Gewürzen abschmecken und im Kühlschrank ein paar Stunden stehen lassen, damit der Geschmack durchzieht.

Zum Servieren mit etwas Kresse und Chilipulver bestreuen.


Zucchini-Pesto

Ein ideales Rezept, um wieder ein paar Zucchini zu vernichten…

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Zucchini-Pesto

Quellenangabe: Inspiriert durch Cahama
Erfasst 27.07.2019 von Sus
Kategorien: Pesto, Dip, Zucchini
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 g Grüne Zucchini, Nettogewicht (ohne Kerne und weiches inneres Fruchtfleisch)
2 Esslöffel Olivenöl
60 g Mandeln
3 Stengel Glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen
25 g Mandelblättchen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mandeln schälen, mit Wasser übergießen und über Nacht einweichen lassen. Mandelblättchen in der trockenen Pfanne rösten. Wenn die Zucchini Bio-Qualität haben, kann die Schale mit verarbeitet werden; ansonsten schälen. Längs halbieren, ggf. Kerne und weiches Fruchtfleisch entfernen. Zucchini in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.

Mandeln aus dem Wasser nehmen und gründlich abtrocknen. Mandeln und Olivenöl in einen schmalen, hohen Becher (Messbecher) geben und mit dem Pürierstab grob zerkleinern. Knoblauchzehen grob zerkleinern und zu den Mandeln geben. Zucchinistücke und Petersilie ebenfalls dazugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nun alles fein pürieren und abschmecken.

Zum Servieren die Mandelblättchen darauf verteilen.


Süßkartoffel-Hummus

Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Brotaufstrichen und/oder Dips herum. Vor einigen Wochen habe ich eine ziemlich große Portion Sesamsaat geröstet, die nach und nach verarbeitet werden möchte. Eine gute Verwendung dafür ist – neben Brötchen zu Bestreuseln – das Verarbeiten in Hummus. Aber immer nur Kichererbsen-Hummus ist ja auch langweilig. Da kann man auch andere Gemüse verwenden, wie zum Beispiel Süßkartoffeln und Pastinaken:

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Die Pastinake hatte schon eine gewisse Lagerzeit hinter sich, was dieses Hummus zu einem geeigneten Kandidaten für das Blog-Event „Zu gut für die Tonne!“ im Kochtopf macht. Das Event wird dieses Mal von Jette von LanisLeckerEcke ausgerichtet wird.

Leider habe ich vergessen, ein Photo von der Pastinake zu machen, aber wie ein schrunzeliges Wurzelgemüse aussieht, weiß wohl jeder.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Süßkartoffel-Hummus

Quellenangabe: Frei nach Stevan Paul
Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Dip, Hummus, Süßkartoffel, Pastinake, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Pastinake
2 kleine Süßkartoffeln
Salz
1 kleine Knoblauchzehe
1 Handvoll Sesamsaat
1 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Prise(n) Kreuzkümmel; gemahlen
1 Prise(n) Chili
Kresse

Zubereitung:

Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden und gut riechen. Abkühlen lassen. In einem Mixer oder mit dem Pürierstab mit dem Sesamöl zu einer glatten Paste verarbeiten.

Süßkartoffeln und Pastinake schälen und fein würfeln, in Salzwasser ca. 20-25 Minuten weichkochen.

Knoblauch pellen und mit der Sesampaste in die Küchenmaschine geben. Gemüse abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Mit wenig Salz, Kreuzkümmel und Chili bestreuen und in der Küchenmaschine fein pürieren, evtl. durch Zugabe von etwas Wasser zur gewünschten Cremigkeit bringen. Zum Servieren mit Kresse bestreuen.


Marillen-Chutney

Weiter geht’s mit der Marillen-Verarbeitung. Ich kann zwischenzeitlich sagen, dass das Chutney nach einer Woche richtig schön durchgezogen war und saumäßig lecker schmeckt…

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Marillen-Chutney

Quellenangabe: Weck LandJournal 4/2017
Erfasst 11.08.17 von Sus
Kategorien: Konserve, Chutney, Marille, Aprikose
Mengenangaben für: 2 Gläser

Zutaten:

Marillen-Chutney:
500 g Reife Marillen / Aprikosen
100 g Getrocknete Marillen / Aprikosen (vorzugsweise ohne Schwefel)
100 g Weiße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
15 g Ingwer; frisch
150 g Rohrohrzucker
150 ml Apfelessig
1/2 Teelöffel Koriandersamen
1/2 Teelöffel Gelbe Senfsamen
1/2 Teelöffel Rote Pfefferbeeren
Salz, Pfeffer
1 Prise(n) Chili-Flocken
Marillen-Chutney-Marmelade:
200 ml Chutney-Flüssigkeit
100 g Zucker
5 g Gelierpulver 2:1

Zubereitung:

Die frischen Marillen waschen, halbieren, Steine entfernen und das Fruchtfleisch in 1/2 cm große Würfel schneiden. Die getrockneten Marillen sehr klein würfeln. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe pellen und ganz fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken.

Zucker und Essig in einem Topf unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die frischen und die getrockneten Marillen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Ingwer und die Gewürze dazugeben und alles unter Rühren einmal aufkochen lassen. Die Hitze etwas reduzieren, offen bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten leicht köcheln lassen, dabei öfter umrühren.

Das Chutney in die vorbereiteten (sterilisierten) Gläser füllen. Zum Einkochen diese nach Vorschrift mit Einkochring, Glasdeckel und Klammern verschließen. Im 90°C-heißen Wasserbad 30 Minuten einkochen.

Anmerkung:

Ich habe das Chutney nicht eingekocht, da es nur zwei Gläser waren. Kühl gelagert hält sich das Chutney auch so ein paar Wochen. Und dann ist es garantiert alle.

Beim Abfüllen in die Gläser hat für meinen Geschmack das Chutney noch zuviel Flüssigkeit enthalten, aber weiterkochen wollte ich es auch nicht. Da habe ich das Chutney etwas abtropfen lassen und die restliche Flüssigkeit mit etwas Zucker und Geliermittel zu einer sehr pikanten Marmelade verarbeitet.


Avocado-Käse-Aufstrich

Diana von Kochen mit Diana richtet im Kochtopf das nunmehr 129. Blog-Event aus. Sie wünscht sich mehr Phantasie auf’s Brot bzw. Brötchen. SmileyGrinsStatic.gif

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Neulich hatte ich eine Avocado, die zufälligerweise den richtigen Reifegrad aufwies, um gegessen werden zu können. Meist sind sie ja entweder noch zu hart oder sie sind überreif und haben dunkle Flecken. Zusammen mit dem Feta und dem Bärlauch war das dann eine richtig leckere Kombination.

Avocado-Käse-Aufstrich

Quellenangabe: Erfasst 24.03.17 von Sus
Kategorien: Aufstrich, Dip, Avocado, Schafskäse, Bärlauch, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 g Körniger Frischkäse („Hüttenkäse“)
100 g Feta
1 Avocado
1 Teelöffel Sonnenblumenöl
1/2 Zitrone; Saft und Schale
1 Blatt Bärlauch
Salz, Pfeffer
Chili (Gochu Garu)

Zubereitung:

Zitrone heiß waschen und die Schale fein reiben, dann die Zitrone auspressen. Bärlauch fein hacken.

Frischkäse und Feta in eine Schüssel geben. Avocado halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und mit Zitronensaft beträufeln. Avocado zum Käse geben und mit einer Gabel alles miteinander zerdrücken. Eventuell etwas Öl zugeben. Salz, Pfeffer, gehackter Bärlauch und geriebene Zitronenschale unterheben.

Zum Servieren mit Chili bestreuen.


Pesto aus Karottengrün…

Neulich lachten mich auf dem Markt die jungen Möhren mit ihren kräftigen Stengeln in sattem Grün an. Prompt habe ich sie mit nach Hause genommen und ein schönes Pesto daraus gemacht.
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Das gab es dann am Wochenende mit Zitronen-Spaghetti und Belper Knolle. Was braucht man mehr, um glücklich zu sein?

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Karottengrün-Pesto

Quellenangabe: Erfasst 27.10.2016 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Karotte, Haselnuss
Mengenangaben für: 3 kleine Gläser

Zutaten:

1 Bund Möhren mit frischem Grün
100 g Haselnüsse
1 Knoblauchzehe
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit einem Tuch die trockene Haut abreiben. Abkühlen lassen und fein mahlen. Die grünen Stengel von den Möhren trennen und gründlich waschen; die Möhren anderweitig verwenden. Knoblauch schälen und grob zerteilen.

Die Blättchen von den Stengeln zupfen. Zusammen mit den Haselnüssen, dem Knoblauch und etwas Öl fein pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. In kleine Gläser füllen und mit Öl bedecken. Kühl lagern.

Anmerkung:

Wer mag, gibt noch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino dazu. Ich bevorzuge Pestos ohne Käse, weil die mir haltbarer vorkommen.