Zum Tag der Zimtschnecke:
Zimt-Kardamom-Schnecken mit Quitte

Heute ist in Schweden „Kanelbullens Dag“ bzw. „Tag der Zimtschnecke“. Ein schöner Grund, mal wieder selbst welche zu backen.

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Zimt-Kardamom-Schnecken mit Quitte

Quellenangabe: Erfasst 04.10.2019 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Quitte, Schweden
Mengenangaben für: 24 Stück

Zutaten:

Teig:
120 g Butter
400 ml Milch; zimmerwarm
20 g Hefe; frisch
100 g Zucker
1/2 Teelöffel Salz
500 g Weizenmehl Type 550
2 Kardamomkapseln
1 Zimtstange; 1 cm lang
1 Ei
2 Esslöffel Hagelzucker
Füllung:
70 g Butter; sehr weich
5 Esslöffel Zucker
4 Kardamomkapseln
1 Zimtstange; 2 cm lang
1 groß Quitte

Zubereitung:

Für den Teig die Butter zerlassen und mit der Milch verrührt in eine Schüssel geben; die Hefe hineinbröckeln und verrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Die Kardamomsamen und Zimtstange für Teig und Füllung gemeinsam mit etwas Zucker in einer Gewürzmühle fein mahlen. Ein Drittel davon mit dem restlichen Zucker für den Teig, Salz und Mehl zur Hefemischung geben. Zu einem feuchten Teig verarbeiten und kräftig durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestäubt ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort (z.B. Backofen mit eingeschalteter Lampe) gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für die Füllung die Quitte waschen und den Flaum entfernen, dann in sehr kleine Stückchen schneiden. Mit der Butter, dem Zucker und der Gewürz-Zucker-Mischung gleichmäßig vermengen.

Den Teig in der Schüssel durchkneten und dann auf der mit etwas Mehl bestäupten Arbeitsfläche weiterkneten. Ist er noch zu feucht, etwas Mehl unterarbeiten. Der Teig sollte nicht mehr an der Arbeitsfläche kleben. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu einem Rechteck von ca. 30 x 40 cm (ca. 5 mm dick) ausrollen.

Die Teigplatte mit der Hälfte der Buttermischung bestreichen, dann die Platte von der Längsseite aufrollen und ca. 2,5 cm dicke Scheiben davon abschneiden und flach auf ein mit Backpapier/ Backfolie belegtes Blech legen. Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren. Zugedeckt noch ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Das Ei in einem Schüsselchen verquirlen und auf die Schnecken pinseln. Mit Hagelzucker bestreuen. Im Backofen für 10-15 Minuten goldgelb backen; ggf. mit Alufolie abdecken. Einige Minuten abkühlen lassen.


Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Tatsächlich stelle ich hier eine Premiere für mich vor, denn ich habe zugegebenermaßen vorher noch nie Flammkuchen zubereitet. Für das neue Event der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ mit dem Thema „Flammkuchen“ war es dann tatsächlich soweit.

Aufgrund unserer letzten Reise in den hohen Norden Europas hatten wir mal wieder Rentierfleisch im Kühlschrank. Es handelte sich hier um leicht geräuchertes, graved (eingelegtes) Rentierfilet. Außerdem war da noch selbstgeräucherter Speck und die ersten Quitten sind mittlerweile auch schon reif. Ab damit auf den Flammkuchen…

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Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Quellenangabe: Erfasst 27.09.2019 von Sus
Kategorien: Backen, Flammkuchen, Rentier, Speck, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Teig:
220 g Weizenmehl Typ 550
3 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
100 ml Wasser; warm
Belag:
100 g Schmand
100 g Saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 große Zwiebel
70 g Geräuchertes Rentierfilet
60 g Speck; (selbst-)geräuchert
1 große Quitte
1 Handvoll Rucola

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig gründlich miteinander verkneten und dann den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein hobeln, ggf. die Ringe halbieren. Schmand mit saurer Sahne gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch in dünne Streifen schneiden. Die Quitte gut abwaschen, den Pelz entfernen und dann ebenfalls sehr dünn in Scheiben hobeln.

Backofen mit Backstein oder -blech auf 240°C vorheizen. Teig so dünn wie möglich auf einem Stück Backpapier ausrollen und mit der Schmand- Sahne-Mischung bestreichen. Erst Zwiebeln und Quitten gleichmäßig und relativ flächendeckend, dann das Fleisch locker darauf verteilen.

Mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für ca. 10-15 Minuten backen, bis der Bode kross ist und Farbe annimmt. Vor dem Servieren mit gewaschenem und zurechtgezupftem Rucola bestreuen.

Anmerkung: Wenn man den klassischen Belag aus Schmand etc. nicht mag, kann man ihn auch durch in Scheiben geschnittene Tomaten ersetzen. Schmeckt auch!


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Die Beiträge der anderen Teilnehmer findet Ihr hier:

BackeBackeKuchen – Flammkuchen mit Kürbis und Ricottacreme
Brittas Kochbuch – Tarte flambée alsacienne
Brotwein – Flammkuchen mit Lachs und Spinat
Cakes, Cookies and more – Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse
CorumBlog 2.0 – Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte
Kleines Kuliversum – Flammkuchen mit Brie und Birnen
lieberlecker – Flammkuchen mit Kaviar
Madam Rote Rübe – Mallorquinischer Spinat-Flammkuchen mit Rosineni, Feta und knusprigem Vollkornboden
Pane-Bistecca – Herbstlicher Flammkuchen mit Kuerbis und Feigen

Dank auch an Barbara, Britta und Tamara für die Ausrichtung des Events!

Winterliche Quitten-Muffins

Am Wochenende habe ich mal wieder ein paar einfache Muffins gebacken. Diesmal habe ich ausprobiert, ob mein neuer Lieblingsteig auch für Muffins verwendet werden kann. Und siehe da: es funktioniert prima. Die Muffins sind richtig schön fluffig! Selbst ein bis zwei Tage später sind sie immer noch recht locker. (Danach waren keine mehr da zum Testen…)

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Winterliche Quitten-Muffins

Quellenangabe: Erfasst 24.02.18 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Quitte, Haselnuss, Bergamotte
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

150 g Butter
150 g Roh-Rohrzucker; fein gemahlen
200 g Mehl
100 g Haselnüsse; geeröstet und gemahlen
5 g Backpulver
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Zimt; gemahlen
1/2 Bergamotte-Zitrone; Saft davon
2 Prise(n) Bergamotten-Zitronen-Schale; gerieben
20 Teelöffel Quittenmus (oder Apfelmus)

Zubereitung:

Backofen auf ca. 175-180°C vorheizen.

Butter schmelzen. Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver, Salz und Zimt mischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Handrührgerät mischen. Ca. die Hälfte des Mehls untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren. Zitronensaft und – Schale mit dem restlichen Mehl untermischen.

Muffinformen einfetten und jeweils einen Esslöffel Teig in die Mulden geben. Je zwei Teelöffel Quittenmus daraufgeben und mit dem restlichen Teig bedecken.

Im Backofen für ca. 30 Minuten backen lassen.

Mit flüssiger Schokolade verzieren.


Quitten-Schokoladen-Tarte

Bei diesem stürmischen Wetter macht man es sich doch lieber auf der Couch gemütlich. Ein schönes Buch oder ein netter Film, ein bisschen Internet, so lässt es sich aushalten. Ein Heißgetränk der Wahl und etwas Süßes dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Wie wäre es denn mit diesem sowas von schokoladigem Kuchen mit Quitten?

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Im Anschnitt:

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Quitten-Schokoladen-Tarte

Quellenangabe: Gebacken und erfasst 29.10.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Schokolade, Haselnuss, Quitte
Mengenangaben für: 1 Tarte-Form, 26 cm Durchmesser

Zutaten:

Quitten:
1/2 l Wasser
1/2 Sternanis
2 cm Zimtstange
1 Esslöffel Zitronensaft
3 Quitten
50 g Zucker
Teig:
4 Eier
150 g Rohrohrzucker
200 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
150 g Butter
100 g Haselnüsse; geröstet; gemahlen
50 g Mehl
1 Prise(n) Salz
Zum Bestreuen:
Puderzucker
Form:
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

Wasser mit Zucker, Zitronensaft, Sternanis und Zimt in einen Topf geben. Quitten schälen, möglichst vierteln und vom Kerngehäuse befreien. In den Topf geben. Wenn beim Schneiden kleinere Stücke anfallen, diese ebenfalls in den Topf geben. Alles bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Quitten gar, aber noch bissfest sind. Abtropfen lassen.

Die Tarteform mit Butter einfetten und mit den gemahlenen Haselnüssen ausstreuen.

Die Eier mit dem Rohrohrzucker zu einer hellen Creme aufschlagen. Die Schokolade mit der Butter in einer Schüssel im Wasserbad zum Schmelzen bringen und unter Rühren zu der Eiercreme geben. Anschließend die Haselnüsse, das Mehl und das Salz unterrühren.

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Den Teig in die Form füllen. Kleinere Quittenstücke tief in den Teig hineindrücken, dann die Teigoberfläche wieder glattstreichen. Die Quittenviertel längs mehrfach einschneiden und auf den Teig legen, leicht andrücken. Den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 25 Minuten backen. Der Kern darf innen noch feucht und cremig sein. Mit etwas Puderzucker bestreuen und lauwarm servieren.

Anmerkung:

Man kann das Mehl auch weglassen, dann ist der Kuchen glutenfrei.


Hefeschnecken mit Marzipan und Quitten

Dieses Jahr hatten wir – bedingt durch den späten, aber umso heftigeren Frost im Frühjahr – eine Quittenernte von genau einer (1!!!) Quitte. Für die fest eingeplante weihnachtliche Quittenpaste dann doch ein bisschen wenig…

Ich hatte mich schon darauf eingestellt, die notwendigen Früchte aus dem türkischen Laden um die Ecke kaufen zu müssen, als ein netter Kollege meinte, er hätte so viele Quitten, dass er gar nicht wüsste, wohin damit. Na gut, jetzt hat er zwei Eimer weniger…

Und deshalb war am Wochenende auch dieser Kuchen möglich:

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Hefeschnecken mit Marzipan und Quitten

Quellenangabe: Erfasst 17.10.17 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Quitte, Marzipan, Schnecke
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

20 g Hefe
225 ml Milch; lauwarm
30 g Zucker
150 g Marzipanrohmasse
80 Butter; weich
500 g Mehl
1 Ei
1 Prise(n) Salz
150 g Quittengelee (alternativ: Aprikosenkonfitüre)
2-3 Quitten

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen, den Zucker dazugeben und alles verrühren. 1/3 des Marzipans mit einer Küchenreibe raspeln, damit mit Butter, Mehl, Ei, Salz und der Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit einem Küchenhandtuch zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen, bzw. bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Rand und Boden einer Springform (Durchmesser 26 cm) einfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und rechteckig (40 x 60 cm) ausrollen. Das Quittengelee gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und das restliche Marzipan mit der Küchenreibe darüberraspeln.

Die Quitten schälen, das Fruchtfleisch rund um das Kerngehäuse abschneiden und würfeln. Die Stückchen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Den belegten Teig von der langen Seite her einrollen und die Rolle in 12 gleichgroße Scheiben schneiden. Die Schnecken auf der Schnittfläche in die Form setzen, zuerst am Rand, dann in der Mitte. Den Kuchen zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit etwas Alufolie abdecken. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Die Schnecken dabei mit etwas Quittengelee bestreichen.

Anmerkung:

Das Marzipan zum Raspeln vorher in das Gefrierfach legen. Alternativ mit den Fingern in kleine Flocken zerdrücken.


Lammhackbällchen in Quitten-Granatapfel-Ragout

Dieses Jahr gab es auch bei uns eine recht ergiebige Quittenernte. Deshalb musste ich das folgende Rezept unbedingt nachkochen als ich es bei Petra von Chili und Ciabatta gelesen hatte.

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Lammhackbällchen in Quitten-Granatapfel-Ragout

Quellenangabe: Erfasst 14.11.2016 von Sus
frei nach Petra von Chili und Ciabatta
frei nach Yotam Ottolenghi „Jerusalem“
Kategorien: Lamm, Hackfleisch, Quitte
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Lammhackbällchen:
500 g Lammhack
1 Ei (M)
35 g Semmelbrösel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe; gehackt
15 g Ingwer; gerieben
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Piment; gemahlen
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1 Teelöffel Zitronenthymian; gerieben
Chilis; gemahlen; nach Geschmack
4 Eßlöffel Gehacktes Koriandergrün
Olivenöl; zum Braten
Ragout:
1 Eßlöffel Olivenöl
1 große Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
15 g Ingwer; gerieben
4 Teelöffel Granatapfelsirup; Nar eksisi
1 Eßlöffel Honig
6 Kardamomkapseln; Körnchen zerstoßen und gemahlen
1/2 Teelöffel Piment
400 ml Lammbrühe (hier: Rinderbrühe)
3 Quitten; geschält, entkernt, in Würfeln
4-5 Eßlöffel Granatapfelkerne; zum Bestreuen
Frisches Koriandergrün; zum Bestreuen
Beilage:
1 Tasse(n) Basmatireis
2 Tasse(n) Wasser
Salz

Zubereitung:

Für die Fleischbällchen die Zwiebeln und den Knoblauch in wenig Olivenöl andünsten. Lammhack, Zwiebelmasse, Ei, Semmelbrösel, Ingwer, Piment, Chilis und Koriandergrün, gut verkneten und dabei mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Aus der Masse Fleischbällchen formen und bis zum Braten abgedeckt kalt stellen.

Für das Ragout das Olivenöl in einem breiten Bräter erhitzen und die Zwiebel, Knoblauch und den Ingwer darin andünsten. Die Quittenwürfel zugeben, unter gelegentlichem Rühren einige Minuten mitschmoren. Granatapfelsirup, Honig und Gewürze zugeben. Wenn beim Braten der Hackbällchen (siehe unten) bereits Bratensaft ausgetreten ist, diesen ebenfalls zu den Quitten geben, mit Brühe aufgießen. Alles halb bedeckt schmurgeln, bis die Quitten fast gar sind.

Währenddessen die Fleischbällchen in einer großen Pfanne in etwas Olivenöl rundum braun anbraten, dann bei mäßiger Hitze durchbraten.

Parallel dazu den Reis kochen.

Das Gericht vor dem Servieren mit Granatapfelkernen und Koriandergrün bestreuen.

Fazit: SmileyLecker.gif


Quitten-Muffins

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Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)Die liebe Zorra von 1x Umrühren, bitte feiert nun schon zum zwölften Mal ihren Blog-Geburtstag und wünscht sich dazu beim 124. Blog-Event ganz, ganz viele Muffins. Da kann ich natürlich nicht nein sagen, auch wenn’s ein bisschen später kommt als geplant. Zumal ich mit einem eingereichten Muffin-Rezept bei Zorras 8. Blog-Event mich damals ™ in die Riege der Foodblooger einreihte.

Happy Birthday, liebe Zorra!

Quitten-Muffins

Quellenangabe: Erfasst 15.10.16 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Quitte, Blog-Event
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

200 g Weizenmehl 550
50 g Stärke
2 Teelöffel Backpulver
60 g Haselnüsse; geröstet und gemahlen
1/4 Vanilleschote; das Mark davon
2 große Quitten; gerieben
1 Ei
140 g Brauner Zucker
80 ml Pflanzenöl
250 ml Buttermilch
Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen. Muffinformen mit etwas Öl auspinseln.

Mehl mit Stärke, Backpulver, Zucker und den Haselnüssen in eine Schüssel geben. Das Ei mit der Buttermilch und dem Öl verquirlen. Die Quitten waschen und mit einem Tuch den Flaum abreiben. Mit einer feinen Reibe die Quitten in die Mehlmasse reiben und gleichmäßig verteilen. Die Flüssigkeit unterrühren, dass ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Die Teigmasse gleichmäßig in die Muffinformen veteilen. Im Backofen für ca. 20-25 Minuten backen lassen. Die fertigen Muffins in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stellen und mit flüssiger Kuvertüre bestreichen. Nach Belieben verzieren, z.B. mit Sternchen und etwas Geburtstagsglitzer…


Oh dieser Duft…

… nein, nicht der Blüten, sondern der Früchte!

Mein kleiner Zierquitten-Busch hat dieses Jahr wieder reichlich geblüht und fast genauso reichlich getragen.

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Wenn genügend Früchte zusammenkommen, mache ich daraus die – meiner Meinung nach – weltbeste Marmelade (ja, ich weiß: Konfitüre), die es geben kann.

Leider werden die kleinen Früchte immer nur nacheinander schön reif, so daß ich die ersten kühl und trocken lagern muß. Das hindert sie aber nicht daran, etwas zu schrumpfen und runzelig zu werden. Deshalb lege ich die Zierquitten vor der Verarbeitung für einige Zeit ins Wasser, damit sie sich wieder ein bißchen vollsaugen können.

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Zierquitten-Marmelade

Quellenangabe: Erfaßt 11.10.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Marmelade, Konfitüre, Quitte, Zierquitte
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Zierquitten
Wasser
250 g Gelierzucker 2:1
250 g Zucker

Zubereitung:

Zierquitten in Wasser für ein bis zwei Stunden einweichen. Wasser wechseln und mit so wenig Wasser wie möglich in einem Topf die Quitten weichköcheln, bis sie mit der Gabel zerdrückt werden können. Aus dem Wasser fischen und so durch ein Sieb/Flotte Lotte/Fleischwolf mit Beerenaufsatz passieren, daß die Kerngehäuse und Kerne zurückbleiben.

Die Fruchtmasse einem Topf mit den Gelierzucker mischen, kurz ziehen lassen, dann nach Anweisung zu Konfitüre kochen. Die fertige Masse in vorbereitete, sterilisierte Gläser mit Schraubdeckel füllen, diese gut verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Kühl und dunkel lagern.

Anmerkung:

Obwohl ich die Menge an Gelierzucker schon verringert habe, hätte wahrscheinlich auch normaler Zucker ohne Pektin gereicht, denn gerade Zierquitten enthalten recht viel Pektin.


Meine Erste!

Traraa! Darf ich vorstellen: Meine erste ganze Gans!

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Bisher habe ich mich nur an Gänsekeulen (z.B. hier oder hier) gewagt, aber in diesem Jahr war ich’s leid. Ich wollte eine Gans, eine ganze! Nun sind wir ein Zwei-Personen-Haushalt, der mit einem klassischen 4-5 Kilo schweren Tier heillos überfordert wäre.

Glücklicherweise fand ich eine ca. 3-Kilo-Gans, die auch zufälligerweise genau in meinen heißgeliebten Römertopf paßt. Und so gab es am Sonntag eine leicht verspätete …

Martinsgans mit Pilz-Maronen-Quitten-Füllung

Quellenangabe: Erfaßt 14.11.2011 von Sus
Kategorien: Gans, Herbst, Römertopf
Mengenangaben für: 3-4 Portionen

Zutaten:

3 kg Gans
1/2 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch)
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
Füllung:
1 Gänseleber
3 Scheiben Toastbrot
20 g Steinpilze; getrocknet
100 g Champignons; frisch
75 g Maronen; vorgekocht
3-4 Stengel Petersilie
1-2 Quitten (alternativ: Äpfel)
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
Majoran
2-3 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Römertopf von allen Seiten 30-60 Minuten wässern. Steinpilze in Wasser ca. 30 Minuten einweichen.

Innereien aus der Gans entnehmen und die Gans gründlich waschen und abtrocknen. Mit Salz und Pfeffer von allen Seiten, auch innen, gleichmäßig einreiben.

Für die Füllung die Steinpilze aus dem Wasser nehmen und leicht ausdrücken. Die Flüssigkeit verwahren. Steinpilze, geputzte und grob gehackte Champignons, gewürfeltes Toastbrot, Maronen, grob gehackte Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Gänseleber hinzufügen und mit anbraten. Mit etwas Einweichwasser von den Pilzen ablöschen und einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer, Majoran, gehackter Petersilie und zerdrückten Wacholderbeeren würzen. In einen Mixerbehälter geben oder mit dem Stabmixer nicht zu fein zerkleinern. Noch einmal ruhig etwas kräftiger abschmecken, das verliert sich später wieder.

Quitte oder Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Unter die Füllmasse mischen.

Gans mit der Füllung äh… füllen, aber nicht zu voll, denn die Masse dehnt sich beim Braten noch aus. Je nach Vorliebe mit Zahnstochern, Küchengarn oder Metallpieksern die Öffnungen verschließen und die Gliedmaßen beisammenhalten.

Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In der gleichen Pfanne anrösten, mit Pilz-Wasser oder etwas Rotwein ablöschen.

Gemüse in den Römertopf verteilen und etwas Flüssigkeit (Pilz-Wasser, Rotwein, Gemüsebrühe oder Wasser, je nach persönlicher Vorliebe) angießen. Die Gans mit Rücken nach oben daraufsetzen. Den verschlossenen Römertopf in den nicht aufgeheizten Backofen stellen und bei 180°C gute 3 – 3,5 Stunden braten lassen. Nach der Hälfte der Zeit schon mal etwas von der entstandenen Flüssigkeit abschöpfen und die Gans wenden, daß die Brustseite oben liegt.

Gegen Ende der Garzeit die Hitze etwas herunterdrehen und den Deckel des Römertopfs abnehmen. Soviel Flüssigkeit und Suppengemüse wie möglich abschöpfen oder -gießen.

Von der herausgenommenen Flüssigkeit das oben schwimmende Fett weitgehend abschöpfen und den Rest mit ca. 1/3 des Suppengemüses pürieren. Falls noch Pilz-Einweichwasser vorhanden ist, damit angießen, ansonsten wieder Rotwein, Gemüsebrühe und/oder Wasser verwenden. Etwas einkochen lassen, abschmecken und andicken, falls notwendig.

Zum Servieren die Gans aus dem Römertopf entnehmen, das Füllsel herausholen und in eine Schüssel geben.

Beilagen: Rosenkohl und Salzkartoffeln


Schicksal …

Nachdem ich dieses Rezept in einer der aktuellen Zeitschriften und dann eine Stunde später beim Rezeptbücher-Blättern noch einmal gesehen habe, konnte es kein Zufall sein: Diese Lebkuchen mussten gebacken werden.

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Elisenlebkuchen mit Quittenpaste

Quellenangabe: Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck
Abgewandelt 04.12.2010 von Sus
Kategorien: Gebäck, Lebkuchen, Advent, Weihnachten, Quitte
Mengenangaben für: 20 Stück

Zutaten:

1/2 Teelöffel Hirschhornsalz
1 Esslöffel Rum
40 Gramm Orangeat
30 Gramm Zitronat
oder
100 Gramm Quittenpaste
200 Gramm Geriebene Mandeln
50 Gramm Geriebene Haselnüsse
40 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
4 Eiweiß
190 Gramm Zucker
130 Gramm Marzipanrohmasse
20 Runde Oblaten (9 cm Durchmesser)
150 Gramm Ganze Mandeln; oder andere Nüsse
  Zum Verzieren:
1 Eiweiß
100 Gramm Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:


Das Hirschhornsalz im Rum auflösen. Das Orangeat und das Zitronat bzw. die Quittenpaste möglichst fein hacken und mit den geriebenen Mandeln und Haselnüssen, dem Mehl, Salz und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem festen, cremigen Schnee schlagen.

Das Marzipan auf der Küchenreibe raspeln und mit 2 EL Eischnee in einer Schüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts glatt rühren. Das aufgelöste Hirschhornsalz hineinrühren. Dann mit dem Teigschaber die Mehlmischung abwechselnd mit dem Eischnee unter das Marzipan ziehen.

Die Masse kuppelförmig auf die Oblaten streichen. Mit den Mandeln oder anderen Nüssen belegen, auf Backbleche setzen und 1/2 – 1 Tag trocknen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen und die Lebkuchen etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

In der Zwischenzeit für die Glasur das Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die ofenwarmen Lebkuchen damit bestreichen.

Tipp: Die Lebkuchen werden beim Backen noch schöner, wenn der Teig vor dem Aufstreichen auf die Oblaten 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchzieht.

Anmerkung:


– Die Oblaten habe ich weggelassen; auf Backpapier ging’s auch problemlos.
– Die Mandeln zum Verzieren habe ich vergessen auch weggelassen.