Klassischer Erbseneintopf

Jetzt in der kalten, ungemütlichen Jahreszeit greifen wir gerne zu deftigen Suppen und Eintöpfen. Dass man dazu nicht unbedingt Dosen aus dem Supermarkt-Regal verwenden, beweist mal wieder unsere Rettungstruppe „Wir retten, was zu retten ist“.

Zugegebenermaßen dauert der klassische Erbseneintopf bei der Verwendung von getrockneten Erbsen doch knapp zwei Stunden (inklusive Vorbereitung wie Gemüse-Schnibbeln, aber ohne Einweichzeit), aber da bei der dreifachen Menge der Aufwand fast identisch war, habe ich gleich ein paar Gläser eingeweckt. Damit ist das beim nächsten Mal genauso schnell wie direkt aus dem Supermarkt…

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Klassischer Erbseneintopf

Quellenangabe: Erfasst 31.01.2023 von Sus
Kategorien: Suppe, Eintopf, Gemüse, Erbse
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

300 g Erbsen; getrocknet
2 Esslöffel Rapsöl
2 mittel Zwiebeln
100 g Bauchspeck (selbst geräuchert)
1 Knoblauchzehe
3 Kartoffeln
2 Karotten
1 klein Lauchstange
1 Petersilienwurzel
200 g Knollensellerie
2 Esslöffel Gemüsebrühenpulver
1 Lorbeerblatt
1/2 Teelöffel Thymian
1/2 Teelöffel Majoran
1/2 Teelöffel Oregano
Salz, Pfeffer
2 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Wenn man ungeschälte Erbsen verwendet, dann sollte man sie für ca. 12 Stunden einweichen. Das Einweichwasser kann zum Kochen weiterverwendet werden. Bei geschälten Erbsen ist das Einweichen nicht notwendig.

Gemüse und Kartoffeln putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln fein und Knoblauch etwas feiner hacken. Speck in kleine Würfel schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Speck, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen, bis Speck und Zwiebeln glasig werden.

Das geschnittene Gemüse (ohne die Kartoffeln) in den Topf geben und unter Rühren etwas anrösten. Mit Wasser und Gemüsebrühenpulver ablöschen und gut verrühren. Erbsen zugeben und mit weiterem Wasser aufkochen, dann die Gewürze zugeben und bei kleiner Hitze ca. 30-40 Minuten köcheln lassen. Die ersten Erbsen sollten zerfallen. Kartoffeln zugeben und weitere 20 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Eventuelle Würste die letzten 10 Minuten im Eintopf erhitzen.

Zum Servieren die Suppe auf Teller verteilen, die Würste dazugeben und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Anmerkung:

Ich habe die dreifache Menge zubereitet und 2/3 davon bei 100°C für 90 Minuten eingekocht.


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Weitere leckere Gerichte aus einem Topf:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Fischsuppe für die Rettungstruppe
Brittas Kochbuch – Grünkohltopf mit Chorizo und Aprikosen
Brotwein – Kartoffelsuppe mit Würstchen
Cahama – Linseneintopf mit gepökeltem Eisbein
Cakes, Cookies and more – Chili con Carne
Kaffeebohne – Graupensuppe

Brookies mit Zwetschgen und Haselnüssen

Bei der letzten Verlosung von „Koch mein Rezept“ von Volker wurde mir Bettinas Blog Homemade & baked“ zugelost. Diesen Blog kannte ich noch nicht und habe mich gleich ans Schmökern gemacht. Doch leider kam dann Einiges dazwischen, so dass ich es tatsächlich bis zum Jahresende nicht mehr geschafft habe.

Bettina führt ihren Blog seit nunmehr 11 Jahren, in dem es sich um Rezepte quer durch die Küche handelt, vorzugsweise mit saisonalen und regionalen Produkten. Ihre Leidenschaft für das Backen und Kochen hat sie bereits von ihrer Mutter und Großmutter geerbt und führt die Tradition mit ihrem Blog erfolgreich weiter.

Es haben mich viele Rezepte angelacht, aber schlussendlich habe ich mich für ihre herbstlichen Brookies entschieden. Habt Ihr schon einmal von Brookies gehört? Ich muss gestehen, ich nicht, obwohl ich zwischenzeitlich weiß, dass man sie sogar als Fertigware im Supermarkt kaufen kann.

Brookies sind klassische Brownies, aber mit einer knusprigen Keksschicht obendrauf. Das fand ich sehr interessant und da ich noch ziemlich viele Zwetschgen im Gefrierschrank habe, musste ich dieses Rezept einfach nachmachen.

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Fazit: Sehr lecker! Innen schön saftig und obendrauf schön knackig-knusprig!

Brookies mit Zwetschgen und Haselnüssen

Quellenangabe: Homemade & baked
Erfasst 23.01.2023 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Brownie, Zwetschge, Haselnuss
Mengenangaben für: 25 X 25 cm

Zutaten:

Brownieteig:
500 g Zwetschgen
175 g Butter; weich
150 g Zucker
1 Prise(n) Salz
3 Esslöffel Kakao
50 g Dunkle Schokolade; fein gehackt
3 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Esslöffel Speisestärke
100 g Haselnüsse; geröstet u. gemahlen
Cookieteig:
100 g Haselnüsse; geröstet u. gemahlen
125 g Weiche Butter
100 g Brauner Zucker
1 Prise(n) Salz
1/2 Teelöffel Zimtpulver
1 Esslöffel Vanillezucker (mit Zucker gemahlene Vanilleschote)
1 Ei
150 g Mehl

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform (ca. 25 x 25 cm) mit Backpapier auslegen oder gut einfetten.

Die Zwetschgen waschen, längs aufschlitzen, den Stein entfernen und die Früchte von den Spitzen her bis zur Mitte einschneiden, sodass sie sich flach auseinanderziehen lassen. Sie Schokolade relativ fein hacken.

Brownieteig:

Für den Brownieteig die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Salz, Zitronenschale und Kakao zugeben und unter Rühren nach und nach die Eier ergänzen. Die Masse schaumig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen, auf die Schaummasse sieben und mit den Nüssen und der Schokolade unterziehen.

Den Teig in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben, glatt streichen und mit den Zwetschgen belegen.

Cookieteig:

Für die Cookiemasse Butter, Zucker, Salz, Zimt und Vanillezucker miteinander cremig verrühren. Zuerst das Ei, dann das Mehl und die Nüsse unterrühren.

Den Cookieteig mithilfe eines Teelöffels in kleinen Klecksen auf den Zwetschgen verteilen.

Im heißen Ofen (Mitte) ca. 30-40 Minuten leicht gebräunt backen (Achtung: Unbedingt Stäbchenprobe!). Der Kuchen sollte innen noch weich und saftig (aber nicht nass!), oben aber knusprig sein. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Anmerkung:

Schmeckt sowohl noch warm serviert als auch durchgezogen am nächsten Tag.


Zitronen-Kuchen aus ganzen Meyer-Zitronen

Ende des letzten Jahres habe ich beim Tag des Gugelhupfs teilgenommen. Von den schönen Rezepten, die da zusammengekommen sind, hat mich eines besonders fasziniert: Ein Mandarinen-Gugelhupf, in dem die ganzen Früchte mit Schale verarbeitet wurden. Als dann kurz darauf das Paket mit Yuzus und Meyer-Zitronen eintraf, wusste ich genau, was ich als Erstes damit anfangen wollte:

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Zitronen-Kuchen aus ganzen Meyer-Zitronen

Quellenangabe: Von Evchen kocht nachgebacken
Erfasst 29.11.2022 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Zitrone
Mengenangaben für: 1 Kastenform 26x10x7 cm

Zutaten:

4 Meyer-Zitronen mit unbehandelter Schale
Fett zum Ausstreichen der Form
3 Eier (Größe M)
200 g Zucker
50 ml Rapsöl
150 g Weizenmehl Type 550
2 Gestrichene TL Backpulver
200 g Mandeln; gemahlen
Guss:
200 g Puderzucker
3 Esslöffel Zitronensaft
Zitronenzesten

Zubereitung:

Zunächst die gewaschenen Zitronen in einem kleinen Topf mit Wasser bedecken und ca. eine Stunde lang weichkochen lassen. Das Wasser abschütten, die Zitronen halbieren und die Kerne entfernen. Die Zitronen mit dem Pürierstab pürieren. Das Püree beiseite stellen und auskühlen lassen.

Die Form einfetten. Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

In einer ausreichend großen Schüssel Eier, Zucker und Öl miteinander mit dem Schneebesen verrühren. Mehl und Backpulver darüber sieben und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Alles miteinander verrühren und das Zitronenpüree am Ende zügig unterheben.

Den Teig in die vorbereitete Form einfüllen und glattstreichen. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und insgesamt 40-50 Minuten backen. Nach 20 Minuten Backzeit die Temperatur auf 175 Grad herunterdrehen. Der Kuchen ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchen haftet. Den Ofen ausschalten und den Kuchen bei geöffneter Ofentür kurz etwas abkühlen lassen. Vorsichtig aus der Form nehmen.

Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren, über den abgekühlten Kuchen verstreichen und mit Zitronenzesten garnieren.

Im Idealfall den Kuchen über Nacht abgedeckt durchziehen lassen. So ist er perfekt saftig und noch aromatischer.


Weihnachtsplätzchen 2022

Huch, CorumBlog hat heute Geburtstag! Und zwar tatsächlich schon den Siebzehnten!

Deshalb zeige ich Euch heute völlig zusammenhanglos den diesjährigen Plätzchenteller:

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Von oben im Uhrzeigersinn:

  • Stollen-Cantucchini
  • Schoko-Köpfchen bzw. Marshmallow-Plätzchen
  • PB&J Plätzchen
  • Mohnplätzchen mit Meyer Lemon Curd
  • Anis-Butter-Plätzchen
  • Lakritz-Cantucchini
  • Bremer Brot
  • Vanillekipferl
  • Quittenpaste
  • Elisenlebkuchen vom Blech
  • Rumkugeln
  • Nicht im Bild: Spitzbuben mit Yuzu
  •  
    Wie immer, werden die noch fehlenden Rezepte (vielleicht) nach und nach vorgestellt und verlinkt.


    Rumkugeln – Reloaded

    Die Weihnachtszeit nähert sich in rasanten Schritten – die Zeit, in der die meisten Süßigkeiten gegessen werden. Neben Apfel, Nuss und Mandelkern sind natürlich die schokoladigen Naschereien die Beliebtesten. Deshalb hat sich die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ dieses Mal des Themas „Schokolade“ angenommen.

    Das folgende Rezept ist super-einfach, schnell gemacht und so was von schokoladig…

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    Das Rezept gab es bereits vor einer Ewigkeit hier im Blog, aber etwas untypischerweise mit schwarz-weißen, zuckerhaltigen Schokostreuseln. So mache ich sie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Außerdem habe ich die Mengenangaben endlich mal an die Realität angepasst.

    Rumkugeln

    Quellenangabe: Erfasst 29.11.2022 von Sus
    Kategorien: Konfekt, Praline, Rum, Schokolade, Advent
    Mengenangaben für: 80 Stück

    Zutaten:

    125 Gramm Butter
    400 Gramm Blockschokolade; gerieben
    4-6 Esslöffel Rum
    100 Gramm Schokolade; geraspelt

    Zubereitung:

    Geriebene Schokolade mit der geschmolzenen Butter verrühren, Rum hinzufügen, alles zu einer homogenen Masse bringen und fest werden lassen. Nach ca. drei Stunden oder am nächsten Tag ca. haselnussgroße Stücke herausnehmen und mit den Händen zu Kugeln rollen, dann sofort in den Schokoladenraspeln wälzen. Kühl und trocken lagern.


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    Ebenfalls im Namen der Schokolade waren unterwegs:

    Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Sablés au Chocolat
    Barbaras Spielwiese – Elisenlebkuchen mit Schokolade
    Brittas Kochbuch – Schoko-Orangen-Kuchen
    Brotwein – Mousse au Chocolat – Rezept original
    Cahama – Toffee-Brownies
    Cakes, Cookies and more – Rocky Road Chunks
    Kaffeebohne – Weihnachtliche Pralinen
    Pane-Bistecca – Schokolade Mini Aepfel

    Gugelhupf mit Kirschen und Schokolade

    Heute jährt sich mal wieder Tag des Gugelhupfs. Und da finden sich viele Gugelhupf-Aficionados, die diesen Tag mit einem leckeren Hupf feiern. Dieses Jahr bin ich mit einen fruchtig-schokoladigen-adventlichen Gugelhupf dabei:

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    Gugelhupf mit Kirschen und Schokolade

    Quellenangabe: Erfasst 12.11.22 von Sus
    Kategorien: Backen, Kuchen, Kirsche, Schokolade, Blog-Event, TagDesGugelhupfs
    Mengenangaben für: 1 Rezept

    Zutaten:

    100 g Schokolade, zartbitter
    150 g Butter
    130 g Zucker
    4 Eiweiß
    1 Prise(n) Salz
    4 Eigelb
    50 g Zucker
    300 g Mehl
    50 g 4-Korn-Flocken (oder Haferflocken)
    2 Teelöffel Backpulver
    2 Teelöffel Lebkuchengewürz-Mischung
    1 Prise Salz
    100 ml Mineralwasser
    2 Esslöffel Rum
    400 g Schattenmorellen
    Puderzucker, zum Bestäuben
    Fett, für die Form

    Zubereitung:

    GugelhupfMitKirschen2.jpgEine Gugelhupf-Form gut einfetten. Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Schattenmorellen gut abtropfen lassen.

    Schokolade in kleine Stücke hacken. Butter schmelzen und mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eigelbe mit den restlichen 130 g Zucker schaumig schlagen. Rum unterrühren.

    Mehl, Backpulver, Gewürze und Haferflocken mischen und in den Teig einrühren. Je nach Festigkeit des Teigs etwas Mineralwasser dazugeben.

    Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. 50 g Zucker einrieseln lassen und weiter fest schlagen. Eischnee vorsichtig unterheben. Kirschen und Schokostückchen unter den Teig heben. Teig in die Gugelhupfform füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe!

    Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

    Anmerkung:

    Mein Gugelhupf flutschte problemlos aus seiner Form, um dann auf dem Teller in zwei Teile auseinanderzubrechen. Tja…


     
    Und auch hier wurden leckere Hupfe gebacken:
    foodundco.de Gewürz-Gugelhupf mit Kirschen

    Linal’s Backhimmel Weihnachtlicher Red Velvet Gugelhupf

    homemade & baked Pistazien Limetten Gugelhupf

    Ina Is(s)t Apfel Cider Gugelhupf

    evchenkocht Mandarinen-Gugelhupf

    zimtkringel Klassischer Hefegugelhupf

    SalzigSüssLecker Monkey Bread Gugelhupf

    Küchentraum & Purzelbaum Saftiger Nuss-Gugelhupf

    ninamanie Orangen-Dattel-Gugelhupf

    Jahreszeit Kokos-Ananas-Gugelhupf

    Barbaras Spielwiese Apfelmus-Gugelhupf

    ÜberSee-Mädchen Mini-Gugelhupf: Das Grund-Rezept mit Tipps zum Abwandeln

    Turbohausfrau Marmorgugelhupf

    1x umrühren bitte aka kochtopf Zoes Schokoladen-Kürbis-Gugelhupf

    Obers trifft Sahne Spekulatius-Gugelhupf mit Rumrosinen-Quark Füllung

    FEL!X KITCHEN Matcha-Gugelhopf & Miso-Karamell-Sauce

    Hirsch-Bolognese mit Pilzen

    So langsam wird das Wetter usseliger – grau, dunkel, feucht und kalt. Da wünscht man sich einen Kamin, eine warme Decke, ein oder zwei schnurrende Katzen und ein schönes Buch. Und natürlich etwas Schönes zu essen. Wenn ich dem Liebsten eine Freude machen will, gibt es Nudeln mit Bolognese-Sauce. Für das herbstliche Ambiente habe ich ein schönes Rezept gefunden und gleich ausprobiert:

    Fettucine mit Hirsch-Bolognese und Pilzen

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    Optisch nicht der Brüller, aber umso leckerer!

    Hirsch-Bolognese mit Pilzen

    Quellenangabe: frei nach einem Rezept von tegut
    Erfasst 09.11.22 von Sus
    Kategorien: Fleisch, Wild, Hirsch, Nudeln, Pilz
    Mengenangaben für: 4 Portionen

    Zutaten:

    500 g Hirschgulasch
    2 Zwiebeln
    1 Knoblauchzehe
    1 Prise(n) Salz
    1 Prise(n) Pfeffer (aus der Mühle)
    1 Stück Sellerie
    3 Karotten
    1 mittel Quitte
    2 Esslöffel Rapsöl
    1 Esslöffel Tomatenmark
    1 Esslöffel Wildgewürz (Nelken, Wacholderbeeren, Piment)
    150 ml Rotwein
    350 ml Wild-Fond
    1 Teelöffel Speisestärke
    750 g Pilze (dunkle Champignons, Austernpilze)
    2 Esslöffel Rapsöl
    1 Knoblauchzehe
    1 Prise(n) Salz
    1 Prise(n) Pfeffer; gemahlen
    500 g Nudeln (Fettucine)
    Hartkäse (Belper Knolle); gerieben

    Zubereitung:

    Wildgulasch durch den Fleischwolf drehen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, fein schneiden. Gemüse waschen, Quitte abreiben und waschen, trocknen, bzw. schälen, putzen und klein würfeln.

    Zwiebeln und Knoblauch in einem großen Topf in Öl anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und in ca. 8 Min. krümelig anbraten. Gemüse- und Quittenwürfel, Tomatenmark, und die Gewürze zugeben, ca. 5 Min. weitergaren, alles mit Rotwein ablöschen. Wild-Fond angießen, dann zugedeckt ca. 40 Min. garen. Mit in etwas kaltem Wasser angerührter Stärke binden.

    Pilze putzen, in Stücke schneiden, in Öl bei starker Hitze 3–5 Min. braten, mit fein gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

    Nudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung ca. 10 Min. garen, mit Wildbolognese, den Pilzen und geriebenem Käse servieren.


     
    Und weil wir beide nach dem Genuss keine Katzen mehr brauchten (denn wir haben vor Freude selbst geschnurrt…), geht dieses Rezept zum „Blog-Event CXCI – Hygge & Cozy – Comfortfood für den Herbst“ im Kochtopf, diesen Monat veranstaltet von Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum.

    Blog-Event CXCI - Hygge & Cozy – Comfortfood für den Herbst (Einsendeschluss 15. November 2022)

    Kürbis-Hackfleisch-Pie

    In den letzten Tagen gab es hier ja tatsächlich noch ein paar schöne Herbsttage, die der Liebste und ich aber leider nicht genießen konnten, da wir beide ziemlich flach auf der Nase lagen.

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    Dabei wollte ich doch unbedingt meine/n Kürbis-Hackfleisch-Pie im aktuellen Blog-Event „Blog-Event CXC – Pies“ im Kochtopf vorbeibringen, welcher dieses Mal von Laura von Aus Lauras Küche ausgerichtet wird. Es geht um herbstliche Pies aller Varianten.

    Blog-Event CXC - Pies (Einsendeschluss 15. Oktober 2022)

    Ob es sich jetzt in diesem Beitrag um ein/e Pie oder eine Tarte ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Im Original-Rezept ist es eine Tarte, ohne Angabe von Gründen. Im Internet finden sich Beschreibungen, die da sagen, dass eine Tarte nur einen Teigboden hat und keinen Teigdeckel. Damit wäre es eine Tarte. Andere Quellen sagen, wenn die Füllung (also hier das Hackfleisch) nicht zu sehen ist, handelt es sich um eine/n Pie. Das passt hier auch. Und nun? Der Klassiker – Shepherd’s Pie – ist eigentlich ähnlich aufgebaut, daher beschließe ich hiermit, dass es sich um eine/n Pie handelt!

    Kürbis-Hackfleisch-Pie

    Quellenangabe: Frei nach: das schmeckt! 11/2022
    Erfasst 11.10.22 von Sus
    Kategorien: Mürbeteig, Kürbis, Rind, Mais, Blog-Event
    Mengenangaben für: 6 -8 Portionen

    Zutaten:

    Teig:
    250 g Weizenmehl Tp 550
    1 Ei
    125 g Butter
    Butter für die Form
    1 Prise(n) Salz
    Füllung:
    1 Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    200 g Kirschtomaten
    150 g Maiskörner
    1 Esslöffel Öl; bis doppelte Menge
    500 g Rinderhack
    Pfeffer
    Paprikapulver
    800 g Kürbis (Muskat oder Butternut)
    2 Eier
    Muskat; gerieben
    2 Esslöffel Kürbiskerne

    Zubereitung:

    Mehl, Ei, Butter in Stückchen, Salz mit 1-2 Esslöffel kaltem Wasser verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mind. 60 Minuten kühlen.

    Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken. Tomaten waschen und halbieren bzw. vierteln. Mais abtropfen lassen. Das Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch in heißem Öl krümelig anbraten. Tomaten und Mais dazugeben und erhitzen. Füllung mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

    Kürbis ggf. schälen und Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und in Salzwasser in ca. 10 Minuten garen. Abgießen, dabei das Kochwasser auffangen. Kürbis pürieren, ggf. etwas von dem Kochwasser hinzugeben. Eier untermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

    Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen.

    Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine runde Tarte-/Pie-Form buttern oder mit runder Dauerbackfolie auskleiden. Form mit dem Teig auskleiden, dabei den Rand hochziehen. Hackmasse darauf geben und das Kürbispüree darauf verteilen. Alles zusammen für ca. 25-30 Minuten backen. Mit Kürbiskernen bestreut servieren.

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    Anmerkung:

    Im Original war für das Kürbispüree ein Ei und 100 g geriebener Gouda vorgesehen.


    Hering in Tomatensauce

    In dieser Runde von „Wir retten, was zu retten ist“, geht es um fertige Fischgerichte. Da ist die Auswahl riesig: Angefangen von Fischstäbchen oder sogenannten Schlemmerfilets in den Gefriertruhen über Salate aller Art im Kühlregal bis hin zu den Dauerkonserven. Mir fiel prompt DIE klassische Konserve ein: Hering in Tomatensauce. Genau, das sollte es sein! Da ich mich sowieso gerade im Einkochwahn befinde, wollte ich mir ein paar Dosen bzw. Gläser davon in den Keller stellen.

    Leider hatte ich nicht bedacht, dass es gar nicht so einfach ist, momentan an frische (bzw. gefrorene) Heringe heranzukommen, selbst im Großmarkt mit guter Fischabteilung nicht. Alle anderen Heringe, die man so zu kaufen bekommt, sind bereits gesalzen, gesäuert, in Öl eingelegt oder mit Enzymen behandelt. Deshalb eignen sie sich auch für den sofortigen Verzehr, werden aber durch größere Einkochaktionen extrem weich.

    Ich habe mich dann für eine Packung „Heringe mit Ölfilm“ entschieden, die kamen mir noch halbwegs unverarbeitet vor, was sich aber leider als Trugschluss herausstellte. Die waren sowas von süß gewürzt, dass ich sie erst einmal eine Viertelstunde gewässert habe. Dann haben sie zumindest halbwegs neutral geschmeckt. Das mit dem Backofen habe ich dann aber leider doch sein gelassen.

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    Es wird im Internet auch davon gesprochen, dass man den Fisch auch einkochen könnte, was ich ja eigentlich auch vorhatte, aber ich habe leider nirgends vernünftige Zeiten und Temperaturen gefunden. Es kann sein, dass für wirklich haltbare Heringe mit höheren Temperaturen als 100 °C gearbeitet werden muss.

    Aber natürlich lassen sich die Heringe in Tomatensauce auch sehr gut in einzelnen Portionen einfrieren. Das haben wir mit der Hälfte der Heringe getan und die andere Hälfte mit einer schönen Scheibe Roggenbrot verzehrt.

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    Hering in Tomatensauce

    Quellenangabe: Erfasst 29.09.2022 von Sus
    Kategorien: Fisch, Hering, Tomate, Sauce, Konserve
    Mengenangaben für: 5 Portionen

    Zutaten:

    5 Grüne Heringe
    Oder
    10 Heringsfilets (vorzugsweise ebenfalls frisch, aber Matjes geht auch, siehe Text)
    Tomatensauce:
    1 Esslöffel Öl
    2 Zwiebeln
    1 Knoblauchzehe
    3 Esslöffel Tomatenmark
    700 ml Pürierte Tomaten
    2 Stengel Dill
    2 Körner Piment; zerstossen
    1 Lorbeerblatt
    Salz
    Pfeffer; frisch gemahlen
    1 Prise(n) Zucker
    1 Esslöffel Rotweinessig

    Zubereitung:

    Frische Heringe ggf. ausnehmen, putzen und filetieren. Bereits verarbeitete Heringsfilets evtl. etwas wässern.

    Die Hälfte der Zwiebeln in feine Scheiben schneiden, die andere Hälfte fein hacken. Knoblauchzehe fein hacken. Dill in feine Spitzen zupfen.

    Öl in einem Topf erhitzen, Gehackte Zwiebeln und Knoblauch darin etwas anschwitzen, dann das Tomatenmark dazugeben, verrühren und etwas anbraten. Pürierte Tomaten, Zucker, Essig, Salz, Pfeffer, Piment und Lorbeerblatt zugeben und zusammen einköcheln lassen, so ca. 10-15 Minuten lang. Danach die Sauce abkühlen lassen.

    Einen flachen Behälter mit Deckel bereitstellen.

    Bei frischen Heringen den Backofen auf 180 °C vorheizen. (Der Behälter sollte dann natürlich Backofen-geeignet sein.)

    In dem Behälter zuerst etwas Tomatensauce verteilen, dann eine Schicht Heringsfilets darauf legen. Darauf ein paar Zwiebelringe und Dillspitzen verteilen. Dies so lange wiederholen, bis die Heringe alle im Behälter sind. Mit Tomatensauce bedecken.

    Bei frischen Heringen alles für ca. 30-35 Minuten im Backofen backen, bis die Kerntemperatur 90 °C beträgt. Aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

    Bei Matjes und anderen bereits verarbeiteten Heringen entfällt das Backen.

    In beiden Fällen im Kühlschrank für ca. 24 Stunden durchziehen lassen.

    Angeblich hält in beiden Fällen der Hering bis zu zwei Wochen im Kühlschrank.

    Anmerkung:

    Die Tomatensauce kann natürlich mit beliebigen Gewürzen variiert werden.


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    Hier die weiteren Rezepte zur Rettung des Fisches in der Lebensmittelindustrie:

    Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Backfisch
    Brittas Kochbuch – Roter Heringssalat mit Rindfleisch
    Brotwein – Pasta mit Lachs-Sahne-Soße – Rezept
    Cahama – Fischfilet à la Bordelaise „de luxe“
    Cakes, Cookies and more – Schlemmerfilets auf Spinat