Döner in Dürüm

Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt, grillen wir sehr gerne. Die ganzen Jahre hatten wir ziemlich kleine Grills ohne Deckel, die für uns zwei auch gut gereicht haben. Nun hat im letzten Winter ein Sturm den Grill einmal durch den Garten gefegt und damit auch auseinandergenommen. Jetzt haben wir uns einen Grillwagen mit Deckel zugelegt. Damit können wir nun auch endlich mit indirekter Hitze vernünftig grillen.

Vor Kurzem haben wir z.B. das klassische Bierhuhn ausprobiert und waren begeistert. Da es das garantiert öfter geben wird und diese Bierdosen doch etwas wackelig sind (Außerdem mag ich Aludosen nicht gerne kaufen…), habe ich im Internet nach einer Halterung für Bierhuhn gesucht und gefunden. Allerdings landete dann doch ganz spontan ein kleiner Dönerspieß (16 cm hoch, gibt’s auch größer) in meinem Warenkorb und dann tatsächlich auch im Briefkasten.

Da die FB-Gruppe „Wir retten was zu retten ist“ in der aktuellen Aktion Streetfood retten wollte, war es naheliegend, einen klassischen Döner nachzubasteln.

Und es hat funktioniert:

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Mini-Döner-Spieß
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Der Döner-Tisch

Döner im Dürüm

Quellenangabe: Erfasst 25.07.2022 von Sus
Kategorien: Rind, Street Food, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

600 g Rindfleisch vom Bug
300 g Rinderhack
1 Rote Paprika
1 Rote Zwiebel
Gewürzmischung:
1 Esslöffel Kreuzkümmel; ganz
1 Esslöffel Thymian
1 Esslöffel Rosmarin
1/2 Esslöffel Knoblauchflocken; getrocknet
2 Esslöffel Paprika edelsüß
1 Esslöffel Grobes Meersalz
1 Teelöffel Schwarzer Pfeffer
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 klein Rote Zwiebel; in feine Scheiben geschnitten
Öl
Gemüse für die Füllung:
Eisbergsalat; in feine Streifen geschnitten
Chinakohl; in feine Streifen geschnitten
Cherrytomaten; halbiert
1 klein Rote Zwiebel; in feine Scheiben geschnitten
Knoblauchsauce:
250 g Joghurt
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Dürüm-Fladen:
400 g Mehl
200 ml Wasser
1 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Schwarzkümmel (Nigella)
Hilfmittel:
Dönerspieß mit Fuß
Oder:
1 große Kartoffel
Holzspieße; 20 cm lang

Zubereitung:

Gewürzmischung:
Alle Zutaten in einen Mörser oder Gewürzmühle geben und gleichmäßig fein zerreiben.

Fleisch:
Zwiebeln in dünne, halbe Ringe schneiden. Das Rindfleisch in dünne Scheiben (Größe richten sich nach der Größe des Döner-Spießes; hier: ca. 5×10 cm) schneiden, in eine Schüssel legen und mit ca. 2/3 des Gewürzes, Zwiebeln und Öl vermengen. Das restliche Drittel des Gewürzes nun zum Hackfleisch geben und auch das einmal richtig durchkneten. Beides mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Joghurtsauce:
Knoblauch durch die Knoblauchpresse in den Joghurt geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Im Kühlschrank ziehen lassen.

Dürüm:
Mehl, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben. Mit einer Küchenmaschine oder Handrührer langsam unter Rühren das Wasser hinzugeben bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Die Schüssel abdecken und den Teig ruhen lassen.

Spieß:
Etwa 1,5 Stunden bevor gegessen werden soll, den Grill für indirekte Hitze vorheizen. (Alternative: Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.) Paprika putzen und vierteln. Kartoffeln halbieren und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten legen. Dönerspieß zusammenschrauben (oder die Holzspieße senkrecht in die Kartoffelhälften stecken). Abwechselnd die Rindfleischscheiben und das Hackfleisch auf den Spieß stapeln und gut festdrücken. Dazwischen die Paprikascheiben aufspießen und mit dem Fleisch und Hackfleisch fortfahren. Zwischendurch immer wieder gut von oben festdrücken. Am Ende eine ganze oder halbe rote Zwiebel aufstecken.

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Die erste Döner-Schicht
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Der Döner-Spieß ist fertig.

Eine Grillmatte oder -platte auf den Grill oder in den Backofen legen und den/die Dönerspieß/e daraufstellen. Bei geschlossenem Deckel für ca. 1 Stunde garen. Die Kohle für direkte Hitze umschichten und den/die Spieß/e für eine gute Viertelstunde noch knusprig bräunen.

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Döner-Spieß gegrillt

Dürüm:
Für die Dürümfladen den Teig in 4 gleichgroße Teile teilen und sie zu Kugeln formen. Dann auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz ganz flach und rund ausrollen. Eine beschichtete Pfanne ohne Öl aufheizen. Wenn die Pfanne heiß ist, einen Fladen in die Pfanne geben, mit Schwarzkümmel bestreuen und ihn etwa 1,5 – 2 Minuten von jeder Seite backen, bis er Blasen wirft und ein paar braune Stellen hat. So mit allen 4 Fladen verfahren.

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Dürüm in der Pfanne

Wenn das Fleisch gar ist, den Döner zusammenbauen. Die Fladen mit dem Gemüse belegen. Mit einem scharfen Messer das Fleisch von oben nach unten vom Spieß schneiden und auf den Dönerfladen legen. Etwas Knoblauchsoße drüber geben, mit Chilipulver bestreuen und den Döner einrollen.

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Döner-Spieß angeschnitten
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Döner mit allen Zutaten
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Und jetzt reinbeißen…


Und hier sind die weiteren leckeren Street Food-Rezepte:

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Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Waffeln für die Rettungstruppe
Brittas Kochbuch – Lahmacun
Brotwein – Gelbes Thai Curry Rezept
Cahama – Sommerrollen
Cakes, Cookies and more – Momos
Kaffeebohne – Cornish Pastys
Labsalliebe – sibzamini
Pane-Bistecca – Kwek Kwek one of Manila’s Streetfood
Turbohausfrau – Streetfood

Feldsalat mit Weißwurst und Paprikadressing

Jetzt beginnt sie wieder: die Zeit, in der es Feldsalat gibt. Ich mag ihn einfach. Er ist auch sehr vielseitig und passt mit seinem kräftigen Geschmack zu eigentlich allen Zutaten. Außerdem kann man ihn so schön portionieren.

Allerdings kaufe ich ihn immer frisch vom Bauern, sehr selten im Supermarkt. Ich verstehe sowieso nicht, wie man fertig geschnittenen, abgepackten Salat aus dem Kühlregal kaufen kann, gerne auch mit einem gruseligen Dressing dazu. Es ist doch hinreichend bekannt, dass solche Salate Keimschleudern schlechthin sind. Außerdem sind gerade Salate sehr schnell gemacht und auch sehr individuell gestaltbar. Deshalb hat sich diesem Monat die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ der Salate angenommen.

Hier nun mein Beitrag:

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Feldsalat mit Weißwurstscheiben und Paprika-Dressing

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Quellenangabe: Erfasst 27.09.2021 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Wurst, Weisswurst
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

2 Weißwürste; gebrüht
80 g Feldsalat
3 Stengel Glatte Petersilie
2 Esslöffel Körnermischung (Sonnenblume, Kürbis, Pinie)
Dressing:
1 Rote Paprika
1 Lauchzwiebel
2 Esslöffel Süßer Senf
2-3 Esslöffel Orangenessig
2 Esslöffel Distelöl
Salz, Pfeffer
Chili; gemahlen

Zubereitung:

Für das Dressing die Paprika in kleine Stückchen und die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. Aus dem Senf, Essig und Öl und den Gewürzen ein Dressing anrühren und Paprika und Zwiebeln untermischen. 1-2 Stunden ziehen lassen, ggf. noch einmal abschmecken.

Weißwürste häuten und in dünne Scheiben schneiden. Wer kann, brät die Wurstscheiben in einer Pfanne knusprig an. Andernfalls entweder kalt verwenden oder in der Mikrowelle kurz erhitzen.

Feldsalat und Petersilie putzen und auf einen Teller geben. Mit Dressing mischen, mit den Wurstscheiben belegen und mit Körnern bestreuen.


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Und jetzt folgenden die anderen leckeren Salate:
Brittas Kochbuch – Prinzessbohnen-Kaiserschotensalat mit Orange und Haselnüssen
Brotwein – Rote Bete Salat mit Walnüssen und Joghurt
Cahama – Budapester Salat
Cakes, Cookies and more – Hörnlisalat
Das Mädel vom Lande – Bloody Mary-Salat
Kaffeebohne – Bulgursalat mit Zuckerschoten und Erbsen
Pane-Bistecca – Schweizer Nuesslisalat mit Ei, Speck und selbstgemachten Croutons

Brokkoli-Nudel-Topf

Neben asiatischen Tütensuppen ist für mich der Brokkoli-Nudel-Topf der Platzhalter schlechthin für Fertigfutter, welches man einfach mit heißem Wasser aufbrüht. Zustande kam dies durch einen Sketch der damals legendären SWF3-Show „Gagtory“. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie der Sketch ablief, aber es handelte sich eben um einen Brokkoli-Nudel-Topf und wir haben uns dabei schlapp gelacht.

Warum ich das erzähle? Bei der FB-Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ geht es in dieser Runde um Suppen aus der Tüte und aus der Dose. Natürlich geht das Übergießen mit heißem Wasser oder das Erhitzen eines Doseninhalts sehr schnell und es gibt Gelegenheiten, bei denen diese Suppen auch ihre Berechtigungen haben mögen. Aber ganz ehrlich? Gerade momentan, in Zeiten des Home Office, braucht die folgende selbstgemachte Suppe auch nicht viel länger:

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Brokkoli-Nudel-Topf

Quellenangabe: Erfasst 30.10.2020 von Sus
Kategorien: Nudeln, Brokkoli
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

100 g Speck, (selbst-)geräuchert
1/2 Kopf Brokkoli
500 ml Wasser
200 g Bandnudeln (hier: Chili)
1 Esslöffel Gemüsebrühpulver (eigenes)
3 Esslöffel Zitronensaft
100 ml Sahne
2 Esslöffel Kräftiger Käse; frisch gerieben (hier: Belper Knolle – nicht im Bild)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Vom Brokkoli kleine Röschen abtrennen und waschen. Den Rest anderweitig verwenden. Speck in Scheiben schneiden. Speck und Brokkoli in einem großen Topf 2 Minuten anbraten.

Wasser mit Gemüsebrühpulver, dann die Nudeln und den Zitronensaft hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen.

Sahne untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frisch geriebenem Käse bestreuen und sofort servieren.


 

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Schaut Euch auch die anderen Suppen an:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Tomatencremesuppe
BackeBackeKuchen – Gulaschsuppe
Bonjour Alsace – Erbseneintopf
BrigittasKulinarium – Französische Zwiebelsuppe
Brittas Kochbuch – Mulligatawnysoup
Brotwein – Pichelsteiner Eintopf – Rezept für Gemüseeintopf mit Rindfleisch
Cahama – Französische Knoblauchsuppe mit Croûtons
Cakes, Cookies and more – Selbstgemachte Tütensuppe im Glas
Das Mädel vom Land – Serbische Bohnensuppe
evchenkocht – Klare Rinderbrühe mit Blutwurst-Teigtaschen
Kaffeebohne – Blumenkohl-Brokkoli-Suppe
Kleines Kuliversum – Lensenzopp – luxemburgische Linsensuppe
Möhreneck – Gemüsesuppe
our food creations – Champignoncrèmesuppe
Pane-Bistecca – Chinesische Nudelsuppe schnell gemacht
Turbohausfrau – Französische Zwiebelsuppe
Volkermampft – Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandeln

Amaranth-Pesto

Amaranth ist eines der ältesten Grundnahrungsmittel der Menschen und enthält sehr viele wertvolle Mineralstoffe. Es wurden nicht nur die Samen wie Getreide verarbeitet, auch die Blätter wurden gegessen.

Vor einigen Jahren bekam ich drei kleine rote Amaranth-Pflanzen geschenkt. Die wuchsen im Laufe des Jahres zu richtig großen Pflanzen heran und bekamen neben ihren dunkleroten Blättern auch dunkelrote Blütenstände. Amaranth-Pflanzen gehören zu den Fuchsschwanz-Gewächsen, bei meiner Variante stehen die Blüten allerdings. Die vielen kleinen Samenkörnchen haben sich natürlich im halben Garten und in den Blumentöpfen verteilt und dort überwintert. Amaranth.jpgIn den folgenden Jahren hatte ich zu meiner Überraschung nicht nur rote Pflanzen, sondern auch grüne mit grünen Blütenständen und grüne Pflanzen mit roten Blütenständen. Mittlerweile habe ich fast nur noch grüne Pflanzen.

Da mein Amaranth auch in Blumentöpfen wuchert, in dem eigentlich andere Pflanzen wohnen, wird er regelmäßig rausgerupft. Wenn genügend Kraut zusammengekommen ist, mache ich z.B. Spinat daraus. Die Blätter schmecken sehr würzig und passen in schmalen Streifen auch gut in einen Salat. Ich habe auch zwar schon versucht, die Samenkörnchen zu ernten, aber das ist eine Heidenarbeit, piekst an den Händen und bringt nicht viel. Daher habe ich für das folgende Pesto aus Amaranth-Blättern Amaranth-Körnchen gekauft, die ich dann aber selber gepufft habe.

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Und warum schreibe ich eigentlich diesen Beitrag? Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal das Thema „Pesto, Kräuterbutter und Co.“ vorgenommen. Es gibt unendlich viel Pesto in den Supermärkten, von Dips und Buttervarianten anderen ganz zu schweigen. Und damit es haltbar ist und auch schön aussieht, sind mal wieder viele, viele Zusatzstoffe enthalten. So ein Pesto ist in wenigen Minuten selbst hergestellt (man muss ja nicht unbedingt auf die Idee kommen, sein Amaranth selbst poppen zu wollen…) und man kann – wie man sieht – auch einfach kreativ sein.

Amaranth-Pesto

Quellenangabe: Erfasst 27.07.2020 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Amaranth
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

4 Handvoll Amaranth-Blätter
3-4 Esslöffel Amaranth-Samen
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Salz
Rapsöl

Zubereitung:

Einen nicht zu niedrigen Topf auf der Herdplatte so stark erhitzen, dass ein Wassertropfen sofort zischend verdampft. Einen Teelöffel Amaranth in den Topf geben und unter ständigem Rühren oder Schütteln warten, bis die meisten Körnchen geplatzt sind. Achtung: sie werden sehr schnell dunkel. Wenn sie dunkel werden, ohne aufzuplatzen, ist der Topf nicht heiß genug. Die geplatzten Körnchen durch ein Sieb schütten, um die ungeplatzten Körnchen zu entfernen. Mit dem nächsten Teelöffel weitermachen, bis alle Samen verbraucht sind. Abkühlen lassen.

Die Amaranth-Blätter gut waschen und mit der geschälten Knoblauchzehe, dem Salz und etwas Öl in den Mixer (oder eine hohe Schüssel mit Stabmixer) geben und zu einer homogenen Masse pürieren. Gepufften Amaranth unterheben und gleichmäßig verteilen. In ein Glas füllen und mit Öl bedecken.


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Und diese Rezepte findet Ihr bei den Anderen:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Grundkurs Pesto mit Variationen
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Sommerlicher Kräuterquark
Bonjour Alsace – Beurre Maître d’Hôtel
Brittas Kochbuch – Pesto Rosso
Brotwein – Basilikum-Pesto – Pesto alla Genovese selber machen
Cahama – Brennessel-Pesto
Das Mädel vom Land – Königskerzenblütenpesto
genial lecker – Thymian-Senf-Butter mit Honig
Kaffeebohne – Würzige Tomatenbutter
Kleines Kuliversum – Rote Linsen Kurkuma Dip
Labsalliebe – Rosen-Butter
Möhreneck – Pesto Genovese (vegan)
our food creations – Kräuterbutter für Mädchen und echte Kerle
Pane-Bistecca – Kraeuterbutter fuer Grillfleisch und mehr
Turbohausfrau – Zwei provencalische Dips
Volkermampft – Möhrennudeln mit Möhrenpesto – Alles von der Wurzel


Asiatische Tütensuppe selbstgemacht

Zu den typischsten Fertiggerichten des asiatischen Raums zählen für mich die klassischen Tütensuppen im (fast) quadratischen Päckchen mit trockenen Nudeln, einem Tütchen Gewürze mit dem Versprechen einer beliebigen Geschmacksrichtung und vielen mehrsilbigen Zutaten, die man weder aussprechen kann noch anderweitig in den Mund nehmen mag, und einem Tütchen Chiliöl. Dazu eine hübsch bunte Verpackung. Ich gestehe, dass ich diese Suppen früher immer als Notration im Schrank oder im Schreibtisch im Büro hatte und auch ganz gerne gegessen habe.

Als sich jetzt die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ zum Chinesischen Neujahrsfest asiatische Fertiggerichte vorgenommen hatte, war für mich klar, dass ich eine solche Tütensuppe nachbauen wollte.

Nicht ohne Grund habe ich vorgestern das Rezept für Beef-Jerky vorgestellt, denn die Suppe sollte einen ordentlichen realen Fleischanteil besitzen.

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Asiatische Tütensuppe

Quellenangabe: Erfasst 24.01.2020 von Sus
Kategorien: Konserve, Suppe, Asien, Rind
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Gemüsebrühpulver:
1 Stange Lauch
2 Karotten
1 Zwiebel
1 kleine Sellerieknolle
Asia-Pulver:
1 Stange Zitronengras
3-4 Kaffirlimettenbläter
1-3 Chilischoten, scharf; je nach Geschmack
4-5 Austernpilze
2-3 cm Ingwer
2 Knoblauchzehen
2 Sardellenfilets; in Salz eingelegt
50 g Kokosraspel
1 Esslöffel Brauner Zucker
Asia-Suppe:
70 g Wok-Nudeln
1 Esslöffel Gemüsebrühenpulver
1-2 Esslöffel Asiapulver
50 g Beef-Jerky

Zubereitung:

Für das Gemüsebrühenpulver alle Zutaten waschen und putzen. Die Karotten mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden, diese dann halbieren oder dritteln. Sellerie so dünn wie möglich hobeln. Lauch in schmale Ringe schneiden und diese halbieren. Zwiebeln in Scheiben schneiden und diese dann vierteln.

Alle Zutaten auf den Gittern des Dörrautomaten verteilen und für 4-5 Stunden bei 60 °C trocknen. Wenn es wirklich trocken ist, im Mixer oder der Gewürzmühle zu feinem Pulver zermahlen.

Für das Asiapulver alle Zutaten (außer Zucker) möglichst klein schneiden und ebenfalls bei 4-5 Stunden bei 60 °C trocknen und danach mit dem Zucker zu Pulver zermahlen. Wer sich mit den Chilis bezüglich Schärfe nicht so sicher ist, lässt sie aus der Mischung heraus und schmeckt damit später die Suppe ab.

Für die Suppe die gewünschte Menge Nudeln in eine Schüssel geben, dazu kommt das Rindfleisch. Je einen Esslöffel Gemüsebrühen- und Asiapulver darüberstreuen, ggf. noch mit Chili abschmecken. Mit heißem Wasser übergießen, kurz umrühren und zugedeckt ca. 4-5 Minuten ziehen lassen.

Fertig ist die selbstgemachte Tütensuppe ohne künstliche Geschmacksstoffe und -verstärker.

Anmerkung:

Wenn man das Suppenpulver wirklich für längere Zeit warm lagern möchte, sollte man das Kokosnusspulver weglassen. Durch das enthaltene Öl könnte ich mir vorstellen, dass das Pulver ranzig wird.


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Und die tollen folgenden Rezepte sind zusammengekommen:

Barbaras Spielwiese – Foodblog – Sojasbohnenprossen und Karotten aus dem Wok
Bonjour Alsace – Hähnchen oder Tofu süß-sauer
Brittas Kochbuch – Gebackenes Schweinefleisch süß-sauer
Brotwein – Bihunsuppe – Rezept für indonesische Glasnudelsuppe
Cakes, Cookies and more – Poulet Kung Pao
Das Mädel vom Land – Vegetarische Riesen-Frühlingsrollen mit süß-saurer Sauce
evchenkocht – Chinesische Hom Bao
Kaffeebohne – Gebratener Reis – Huo Tui Dan Chao Fan
Kleines Kuliversum – Chả giò chay – vegane Frühlingsrollen aus dem Vietnam
Madam Rote Rübe – Vegetarisches Bami-Goreng, das Pfannengericht aus der 30-Minuten-Küche
our food creations – Schnelle Nudelpfanne
Pane-Bistecca – Pot Stickers – Chinese Dumplings for Chinese New Year
Turbohausfrau – Tofu im Asia-Style

Kürbis-Konfitüre

Wir retten … Alles mit Kürbis! Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal den Kürbis vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich hierzulande noch nicht so viele Fertigprodukte mit Kürbis wahrgenommen habe, hauptsächlich Kürbis süßsauer im Glas. ABER DAS GIBT ES HIER IN DIESEM BLOG NICHT! Den hat meine Großmutter jeden Herbst selbstgemacht und mich dann den Winter über zu jeder zweiten Mahlzeit beglückt gequält.

Glücklicherweise habe ich dann vor ein paar Jahren entdeckt, dass man mit Kürbis auch andere Gerichte zubereiten kann. Und seitdem finden sich hier einige leckere Rezepte.

Zurück zum Thema. In den USA wird Ende November Thanksgiving gefeiert und üblich ist dort der Pumpkin Pie mit Pumpkin Pie Spice, wobei dort alle Zutaten natürlich fertig oder halbfertig zu kaufen sind.
Ich habe jetzt keinen Pumpkin Pie gebacken, aber diese Kürbiskonfitüre schmeckt mindestens genauso gut und ist viel länger haltbar. Theoretisch zumindest… SmileyLecker.gif

Da wir natürlich keine Kürbisstücke aus der Dose verwenden, musste ich zur Rettung zuerst einen Kürbis meucheln…
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.. bevor ich ihn zur Konfitüre verarbeiten konnte…
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Wie man sieht, ist für weitere Experimente noch genügend Kürbismaterial vorhanden…

Kürbis-Konfitüre

Quellenangabe: Erfasst 28.10.2018 von Sus
Kategorien: Konfitüre, Kürbis, Thanksgiving
Mengenangaben für: 3 Gläser à 250 ml

Zutaten:

750 g Hokkaido (ungeputzt)
150 ml Orangensaft (frisch gepresst)
400 g Brauner Zucker
1 mittlere Zitrone; geriebene Schale und Saft
2 Teelöffel Kürbisgewürz
Kürbisgewürz:
4 cm Zimtstange
1 Teelöffel Ingwer; gefriergetrocknet
1/4 Vanilleschote; ausgekratzt und getrocknet
1 Teelöffel Muskatnuss; gemahlen
2 Gewürznelken
4 Körner Piment
2 Kapseln Kardamom (*); die Kernchen davon

Zubereitung:

Für das Kürbisgewürz die Gewürze grob zerkleinern und in einer Gewürz- oder Kaffeemühle sehr fein zermahlen. In ein Glas geben und dunkel aufbewahren.

Für die Konfitüre beim Hokkaido die Schale gründlich waschen, bei einem anderen Kürbis die Schale entfernen. Die Kerne und Fäden mit einem Löffel aus dem Kürbis herausschaben. Das Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Kürbis mit Orangensaft und Zucker in einem großen Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist (ca. 45 Minuten).

Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Zusammen mit dem Kürbisgewürz zum Kürbis geben, von der Kochstelle nehmen und sorgfältig mit dem Pürierstab fein pürieren. Noch einmal unter beständigem Rühren kurz aufkochen.

Sofort randvoll in sterilisierte Gläser füllen, diese verschliessen und fünf Minuten auf den Deckel stellen.

Anmerkung:

– Ich habe einen Rest mit gemahlenen scharfen Chilis gemischt: Sehr fein! Ich werde wohl noch ein paar Gläser kochen müssen.
– (*) Kardamon ist kein klassisches Pumpkin-Spice-Gewürz, macht sich aber trotzdem gut.


 
 
WirRettenWasZuRettenIst_300x111.jpgEbenfalls wurde der Kürbis gerettet bei:

auchwas – Kürbis süß-sauer
Bonjour Alsace – Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
Brigittas Kulinarium – Kürbisravioli aus Kartoffelteig
Brittas Kochbuch – Kürbisrisotto
Brotwein – Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
Cakes Cookies an more – Mac and Cheese mit Kürbis
Das Mädel vom Land – Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
evchenkocht – Kürbis-Cannelloni
Fliederbaum – Kürbis-Kartoffel-Gratin
genial-lecker – Kürbis-Möhren-Quiche
lieberlecker – Kürbis Vermicelles
Madam Rote Rübe – Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
our food creations – Vielseitiges Kürbismus
Pane-Bistecca – Kuerbis Prussien
Unser Meating – Kürbis-Käse-Suppe
Turbohausfrau – Kürbistascherl mit Grammeln

Dank auch an die Organisatoren Ingrid und Susi von #WirRettenWasZuRettenIst.

Schnitzel mit Kartoffelsalat

Neulich war in unserem Ort das gesellschaftliche Groß-Ereignis des Jahres: der Zwiebelmarkt. Hier haben die Vereine, die Partnerstädte und auch ein paar wenige gewerbliche Anbieter die Gelegenheit, kulinarische „Köstlichkeiten“ feilzubieten. Einige Angebote lieben wir tatsächlich, wie z.B. frisches Lángos mit Knoblauch oder die richtig scharfe Paprikawurst. Der Backfisch ist auch immer wieder sehr lecker, aber der dazu gereichte Kartoffelsalat (aus dem großen Eimer) ist einfach nur … eklig.

Nun passt es aber gut, dass die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ sich dieses Mal Oktoberfest-Spezialitäten vorgenommen hat. Ok, ich war noch nie auf dem Oktoberfest, aber ich denke, Schnitzel und Kartoffelsalat bekommt man dort garantiert auch in jedem zweiten Bierzelt. Auch einige Lebensmittel-Händler hatten zum Oktoberfest in ihren Prospekten Fertig-Schnitzel und Fertig-Kartoffelsalat angeboten. Das muss dann doch wirklich nicht sein…

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Meine Großmutter hat früher gerne den typischen Kartoffelsalat mit Maggi-Würze gemacht. Interessanterweise war das ihre einzige Verwendung für dieses Gebräu. Aber den Salat haben wir geliebt. Ich habe kein Maggi im Vorrat, aber Liebstöckel schmeckt ja recht ähnlich und ein paar Blättchen habe ich meiner Pflanze noch abringen können, bevor sie sich für den Winter im Boden versteckt.

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Schnitzel mit Kartoffelsalat

Quellenangabe: Erfasst 01.10.2018 von Sus
Kategorien: Schwein, Kartoffel, Salat, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Schnitzel:
2 Schweineschnitzel
1 Ei
4-5 Esslöffel Mehl
4-5 Esslöffel Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
Kartoffelsalat:
8 mittelgroße Kartoffeln; festkochend
3 Zweige Liebstöckel
200 ml Kräftige Gemüsebrühe
3 Esslöffel Saure Sahne
1 Teelöffel Mayonnaise
1 Teelöffel Essig; mild
1 Esslöffel Öl
1 Messerspitze Senf
Salz, Pfeffer
4 Esslöffel Pancetta (oder Speck); klein geschnitten
2 kleine Zwiebeln

Zubereitung:

Kartoffelsalat:

Liebstöckel waschen und zupfen, dann mit etwas Gemüsebrühe grob pürieren.

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser kochen, abgießen und abdämpfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (Dicke der Scheiben je nach Vorliebe; ich mag sie etwas dicker.) und in eine Schüssel geben. Die Gemüsebrühe über die heißen Kartoffeln gießen und das Ganze mehrmals vorsichtig schwenken, dass alle Kartoffeln von allen Seiten benetzt sind. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, die restliche Gemüsebrühe abgießen und auffangen.

Pancetta und Zwiebeln in einer kleinen Pfanne anschwitzen und bräunen lassen.

Für die Sauce saure Sahne, Mayonnaise, Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer gleichmäßig verrühren; ggf. etwas Gemüsebrühe zugeben. Die Kartoffeln damit begießen und mit dem Speck und den Zwiebeln gleichmäßig vermengen. Vor dem Servieren ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Schnitzel:

Die Schnitzel mit einer kleinen Pfanne oder einem Fleischklopfer platt klopfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. In drei Suppenteller jeweils das Mehl, das verklepperte Ei und die Semmelbrösel (gemischt mit etwas Salz und Pfeffer) geben. Wenn das Öl heiß ist, jedes Schnitzel erst im Mehl wälzen, dann im Ei und dann in den Semmelbröseln. Darauf achten, dass alle Stellen des Schnitzel bedeckt sind. In der Pfanne von beiden Seiten braten, bis die Panade eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Klassisch mit einen Schnitz Zitrone servieren.


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Und die lieben Mitretter und Mitretterinnen waren diesmal:

auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
Cakes Cookies and more – Semmelknödel mit Pilzrahmsauce
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht! – Obazda “Light”
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda

Mein Lieblingskuchen

Seit ziemlich genau einem Jahr habe ich einen neuen Lieblingskuchen. Er ist einfach, geht schnell und ist sagenhaft lecker. Damals kamen wir gerade mit vielen Marillen im Gepäck aus der Wachau zurück und ich suchte ein schönes Rezept für einen Kuchen. Fündig wurde ich bei Katarina Seiser.

Seitdem habe ich diesen Kuchen in vielen Varianten gebacken:

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Aprikosen und Johannisbeeren
RhabarberBlechBiskuit.jpg
Rhabarber
ZwetschgenBlechBiskuit.jpg
Zwetschgen
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Reineclauden

Da das aktuelle Thema bei „Wir retten was zu retten ist“ der gute alte Blechkuchen ist, stand das Rezept für mich natürlich schon fest. Mit diesem Kuchen ist es wirklich einfach, schnell einen Blechkuchen zu backen, da braucht man nicht zu gefrorenen Kuchen aus dem Supermarkt zu greifen.

Den Teig kann man auch problemlos mit ein paar gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln abwandeln; beim Zwetschgenkuchen war etwas Zimt im Teig.

Letzes Wochenende fand sich viel Obst im Vorrat, aber von jeder Sorte nur ein paar Früchte. Da habe ich sie eben wie bei einem Obstsalat zusammengemischt und auf den Kuchen gegeben.

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Obstsalat-Kuchen

Quellenangabe: http://www.esskultur.at/index.php/2012/07/10/macht-marillenkuchen/
bzw. http://wassersch.eu/corumblog/2017/08/marillenkuchen-schnell-und-lecker/
Erfasst 20.08.2018 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Obst, Rührteig, Biskuit
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

1 kg Gemischtes Obst (Aprikose, Johannisbeere, Aroniabeere, Apfel, Weinberg-Pfirsich)
200 g Butter
200 g Puderzucker
4 mittel Eier
200 g Mehl
5 g Weinstein-Backpulver (oder weniger)
1 Prise(n) Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
1/2 Orange; die abgeriebene Schale davon

Zubereitung:

Obst waschen und trocken tupfen, dann ggf. entsteinen oder zupfen, evtl. in geeignete Stücke zerteilen.

Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.

Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte vom Mehl untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.

Vanillezucker und Orangenschale einrühren und das restliche Mehl hinzufügen.

Die recht flüssige Masse auf ein Blech mit Backpapier gleichmäßig verteilen und mit dem vorbereiteten Obst (bei halbierten Früchten mit der Schnittfläche nach oben) belegen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


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#WirRettenWasZuRettenIst

 
Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:
 
Anna Antonia – Apfel-Karamell-Kuchen
Barbaras Spielweise – Blondies mit Johannisbeeren
Bonjour Alsace – Mirabellen-Blechkuchen
Brittas Kochbuch – Sahne-Mandel-Becherkuchen
Brotwein – Schlesischer Streuselkuchen mit Quark und Hefeboden vom Blech
Cakes Cookies an more – Blechkuchen mit Zwetschgen
Das Mädel vom Land – Zitronenkräuterkuchen mit weißer Schokolade und Kokos
Fliederbaum – Obstkuchen mit Haselnussteig
genial-lecker – Pflaumenkuchen mit Quark-Guß vom Blech
Madam Rote Rübe – Apfel-Nuss-Vollkorn-Kuchen nach Bratapfel-Art vom Blech
Turbohausfrau – Apfelkuchen
Unser Meating – Cheesecake-Brownies vom Blech

Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Es gilt einmal wieder, das zu retten, was zu retten ist. Dieses Mal haben wir uns den Nudelgerichten zugewandt, die ja nun wirklich nicht schwer selbst zu machen sind: Man suche im Kühlschrank nach etwas Leckerem, z.B. frischem Gemüse, Pesto oder anderen Sößchen, Fleisch oder Wurst, einen schönen Weich-oder Hartkäse, …schnibbele dieses klein, schmeiße es je nach Geschmack noch schnell in heißes Wasser oder in die Pfanne, währenddessen die Nudeln bereits kochen. Alles gut vermischen und fertig ist das Nudelgericht. Das dauert mit den geeigneten Nudeln auch nicht länger als die ganzen Tüten und Päckchen mit ihren Aromastoffen und gefriergetrockneten Zutaten.

Gegen Ende der Spargelsaison muss ich noch unbedingt das folgende Rezept vorstellen, denn es hat einfach zu gut geschmeckt. SmileyLecker.gif

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Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Quellenangabe: Eigenes Rezept
Erfasst 04.06.18 von Sus
Kategorien: Nudeln, Spargel, Curry, Kokos, Karotte, Austernpilz
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400 g Spargelspitzen
2 mittlere Karotten
7 Radieschen
200 g Bambusstreifen
150 g Austernpilze
400 g Kokosmilch
2 Frühlingszwiebeln; bis 1/2 mehr
1 Knoblauchzehe
2 Teelöffel Rote Currypaste
1 Stengel Zitronengras; in feine Ringe geschnitten
5 Kaffierlimettenblätter
400 g Frische Udonnudeln

Zubereitung:

Von den Spargelspitzen die unteren Enden abschneiden, die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden; Radieschen in etwas dickere Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Austernpilze grob in Stücke zerteilen. Knoblauch fein hacken.

Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl in einem Topf anschwitzen. Karotten, Zitronengras und halbierte Limettenblätter dazugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Rote Currypaste unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Nacheinander Spargelspitzen, Bambusstreifen, Radieschen und Pilze hinzufügen und köcheln lassen.

Die Udon-Nudeln gemäß Anleitung zubereiten. (Wenn man denn eine findet… Wikipedia: Die frischen Nudeln werden in kochendes Wasser gegeben; sobald dieses wieder aufkocht, wird kaltes Wasser hinzugegeben. Fängt daraufhin das Wasser wieder an zu kochen, sind die Nudeln gar.)


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, ausgerichtet von Susi und Christina:

 

1x umrühren bitte aka kochtopf – Pasta mit warmem Brokkoli-Pesto
Anna Antonia – Cannelloni mit Garnelen
auchwas – Lasagne klassisch
Aus meinem Kochtopf – Käse-Makkaroni – Macaroni and Cheese – Klassiker in jedem Diner
Bonjour Alsace – Grundrezept Pasta
Brittas Kochbuch – Nudelauflauf
Brotwein – Pasta all’arrabbiata – feurig scharf!
Cakes Cookies an more – Macaroni and Cheese
Dynamite Cakes – Überbackene Bandnudeln mit Spinat-Pesto
evchenkocht – Lamm-Lasagne
Fliederbaum – Nudelpfanne Jäger-Art
German Abendbrot – Bavette mit Spargel, Shrimps und Basilikumöl
Karambakarinas Welt – Nudel-Schinken-Gratin
Kleines Kuliversum – Fetucchini in cremiger Zitronensauce mit Dill und Spargel
Leberkassemmel und mehr – Spaghetti mit Meeresfrüchten
Madam Rote Rübe – Spaghetti mit Rucola und schwarzen Oliven
magentratzerl – Instantnudel-Gewürzpaste auf Vorrat
our food creations – Pasta-Klassiker
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Spaghetti mit geroestetem Gemuese und Lachs
Schönes + Leben – Spaghetti mit Guacamole, Kirschtomaten und Peperoni
Summsis Hobbyküche – Tortellini mit Spinat – Ricotta – Füllung
The Apricot Lady – Glasnudelsalat
Turbohausfrau – Ragù Bolognese

Lamm-Frikadellen

Das aktuelle Thema bei „Wir retten, was zu retten ist“ sind „Fleischlaberl, Bouletten, Fleischpflanzerl und Konsorten“, wobei diese Teile hierzulande einfach „Frikadellen“ heißen. Aber zugegebenermaßen sind gute Frikadellen auch hier schwer zu finden. Abgepackt im Supermarkt geht schon mal gar nicht und selbst an Metzgertheken bin ich schon böse reingefallen. Da bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als sie selbst zu machen. Ist auch eigentlich nicht schwer, nur muss man danach dem Herd und seiner Umgebung ein klein wenig Zeit widmen. Auch aus diesem Grund mache ich meist die doppelte Portion und friere einen Teil ein.

Die Spargel auf dem Bild sind übrigens noch keine neuen Spargel, obwohl hier in der Gegend schon die ersten Exemplare gestochen und verkauft werden. Allerdings wurden diese unter Folientunneln und mit Fußbodenheizung angezogen, das halte ich dann auch für etwas übertrieben. (Wenn das so weitergeht, gibt es an Weihnachten auch heimischen Spargel frisch zu kaufen. Das muss nun wirklich nicht sein…) Nein, im Gefrierschrank habe ich noch ein Paket in der hintersten Ecke gefunden. Da die Spargel vakuumiert eingeschweißt waren, haben sie wirklich fast wie frischer Spargel geschmeckt.

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Lamm-Frikadellen

Quellenangabe: Erfaßt 08.04.18 von Sus
Kategorien: Fleisch, Lamm, Frikadelle, Kräuter
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

Frikadellen:
1200 g Lammkeule ohne Knochen
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Eier
10 Scheiben Roggen-Knäckebrot
150 ml Ajvar (ca.)
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Chilipulver
1 Teelöffel Currypulver nach Geschmack
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
8 Blätter Bärlauch
2 Handvoll Knoblauchrauke- Blätter
4 Stengel Petersilie
Sauce:
3 Eßlöffel Ajvar
2 Blätter Bärlauch
1/2 Handvoll Knoblauchrauke-Blätter
2 Stengel Petersilie
3 Eßlöffel Bratenfett von den Frikadellen
200 ml Gemüse- oder andere Brühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fett und Sehnen von der Lammkeule entfernen. Zwiebeln und Knoblauchzwiebeln schälen. Alles in passende Stücke schneiden und zusammen durch den Fleischwolf (mittlere Lochgröße) in eine Schüssel treiben. Knäckebrot grob zerkleinern, im Mixer fein zermahlen und zu dem Hackfleisch geben. Eier, Ajvar und grob zerhacktes Grünzeug ebenfalls zugeben, dann alles gut vermischen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Masse darf ruhig etwas stärker gewürzt schmecken, das verliert sich noch. Etwas ruhen lassen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, aus der Fleischmasse Frikadellen formen und auf beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Hitze etwas herunterregeln, ggf. Deckel auf die Pfanne legen, damit die Frikadellen beim Garen nicht austrocknen.

Aus Bratenfett, Ajvar und etwas Brühe eine Sauce köcheln, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls ein paar Kräuter unterrühren.

Anmerkung:

Das im Rezept erwähnte Knäckebrot war ursprünglich nicht beabsichtigt, aber wie das so ist, waren weder ein altbackenes Brötchen noch Semmelbrösel im Haus. Hat aber super funktioniert und gut geschmeckt.

Dazu gab’s ein paar Nudeln.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, wie immer ausgerichtet von Susi und Sina:

 

auchwas – Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch – Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more – Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
genial-lecker – Fischbuletten
German Abendbrot – Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde – Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt – Fischfrikadellen mit Dip „a la Remoulade“
Katha kocht! – Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr – Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker – Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe – Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl – Pastinakenlaibchen
our food creations – Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca – Panierte Chuegeli
Turbohausfrau – Butterschnitzel
Unser Meating – Vegetarische Fleischküchle