Koreanisches Spargel-Banchan mit Erdnüssen

Still ist es hier geworden, dabei würde ich gerne viel mehr bloggen, erst recht, weil ich ja momentan auch viel mehr koche als „normal“. Normal wäre allerdings auch, im Büro den Tag über am Computer zu sitzen, danach heimzufahren, ein bisschen was erledigen und dann Lust zu haben, am eigenen Computer am eigenen Schreibtisch zu sitzen und zu surfen oder zu bloggen. Da aber mein eigener Schreibtisch seit über einem Jahr auch mein Büroschreibtisch ist, habe ich abends einfach keine Lust mehr. Verständlich, oder?

Aber jetzt habe ich doch endlich mal wieder aufgerafft. Juchhu!

Wir Ihr vielleicht wisst, mag ich die koreanische Küche sehr gerne. Neulich habe ich in Frankfurt-Höchst einen (zumindest für mich) neuen koreanischen Supermarkt entdeckt und gleich mal ausprobiert. Ich musste aufpassen, dass ich nicht den ganzen Laden leerkaufe….

Da ich auch frische Perillablätter bekommen hatte, gab es Bulgogi mit mariniertem Rindfleisch und Speckstreifen mit verschiedenen Banchan, teils gekauft, teils selbstgemacht. Eine der selbstgemachten Beilagen waren die folgenden Spargel mit Erdnüssen. Frei nach dieser Idee habe ich dann experimentiert. Wenn ich dem Internet glauben darf, ist in Korea zwar grüner Spargel wohl bekannt, aber den weißen gibt es dort eher nicht. Aber das macht ja nichts, oder?

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Blog-Event CLXXIV - Es ist Spargelzeit! (Einsendeschluss 15. Mai 2021)
Wir waren überrascht, wie gut Spargel und Erdnüsse zusammenpassen!
 
Mit diesem Rezept nehme ich dann noch ganz schnell am Blog-Event CLXXIV – Es ist Spargelzeit im Kochtopf teil, welches dieses Mal von Conny von food for the soul ausgerichtet wird.

Koreanisches Spargel-Banchan mit Erdnüssen

Quellenangabe: Erfasst 07.05.2021 von Sus
Kategorien: Spargel, Beilage, Erdnuss, Korea
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 g Spargelspitzen, weiß, dünn
2 Teelöffel Doenjang (oder Misopaste)
1 Teelöffel Gochujang Chilipaste
1 Esslöffel Koreanische Sojasauce
60 ml Wasser
Butter
2-3 Esslöffel Geröstete Erdnüsse, ohne Salz oder Öl
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Erdnüsse in einem Mörser oder mit dem Mixer (ganz kurz) grob zerstoßen.

Spargelspitzen waschen und ggf. schälen. Butter in einer großen Pfanne erhitzen, bis sie zu bräunen beginnt. Den Spargel in der Butter anbraten. Doenjang und Gochujang im Wasser auflösen, Sojasauce hinzufügen und in die Pfanne geben. Bei großer Hitze weiterkochen, bis die Flüssigkeit fast verdunstet ist. Die Erdnüsse zugeben, mit Zucker bestreuen und alles etwas karamellisieren lassen.


 
Hier noch einmal der ganze Tisch; als Feuerstellenersatz musste unser Raclette-Grill herhalten. Hat ganz gut funktioniert.

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Kürbis-Kartoffel-Stampf

Die Beilage zum Rinderbraten war auch sehr gut:

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Kürbis-Kartoffel-Stampf

Quellenangabe: Erfasst 17.11.2020 von Sus
Kategorien: Beilage, Kartoffel, Kürbis, Irland, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

400 g Hokkaido-Kürbis
400 g Mehlige Kartoffeln
100 ml Milch
2 Esslöffel Butter
1 Kräftige Prise Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Kürbis-Kartoffel-Stampf die Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen. Dann den gewaschenen und ebenfalls grob gewürfelten Kürbis dazugeben und weitere 10 Minuten kochen. Das Gemüse sollte weich sein, aber nicht zerfallen. Das Kochwasser abgießen. Die Milch zusammen mit Butter und Muskat in den Topf geben und leicht erhitzen. Die Masse mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und vermischen. Zum Schluss mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.


Paprika-Couscous

Hier ist das Rezept für das Paprika-Couscous, welches letztes Wochenende die Beilage für die Hühnerspiesse mit Aprikosen war.

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Paprika-Couscous

Quellenangabe: Erfasst 14.07.2020 von Sus
Kategorien: Beilage, Couscous, Paprika
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

125 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Butter
2 Rote Zwiebeln
1 Rote Paprika
200 g Tomaten
1 Bündel Koriander
1 Handvoll Rucola
1 Zitrone; geriebene Schale davon
Salz, Pfeffer
2 Esslöffel Süße Chilisauce

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und fein hacken. Gemüse und Kräuter waschen und putzen. Paprika in feine Streifen schneiden, Tomaten würfeln, Koriander und Rucola grob hacken.

Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen, dann die Paprika zugeben und unter Rühren etwas anbraten.

Couscous in einem größeren Topf mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen, etwas Butter unterrühren und bei geschlossenem Deckel quellen lassen.

Wenn der Couscous fertig ist, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Koriander und Zitronenschale untermengen. Mit Chilisauce, Salz und Pfeffer abschmecken.


Rote Bete Gnocchi

Nachtrag: Dies ist der Beitrag mit dem Rezept der Rote Bete Gnocchi; der Beitrag für das Blog-Event „Wir retten, was zu retten ist: Gnocchi“ mit den Verlinkungen auf die anderen Teilnehmer findet sich zwei Beiträge weiter unten. Ich habe die Links versehentlich vertauscht.

Die Gnocchi mit Roter Bete schmecken richtig gut nach Roter Bete und sind schön fluffig. Leider hat es mit dem Formen nicht so gut geklappt, da der Teig durch die Rote Bete sehr, sehr weich wurde und ich mich nicht getraut habe, noch mehr Mehl in den Teig einzuarbeiten.

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Rote-Bete-Gnocchi

Quellenangabe: Erfasst 27.07.2019 von Sus
Kategorien: Nudeln, Kartoffel, Rote Bete
Mengenangaben für: 80 Stück (ca.)

Zutaten:

600 g Kartoffeln
1 große Rote Bete
1 Ei
100 g Mehl
Salz
Muskatnuss
2 Stengel Glatte Petersilie
Mehl zum Formen der Gnocchi

Zubereitung:

Kartoffeln und Rote Bete im Backofen bei 200°C ca. 1 Stunde backen, dann vollständig abkühlen lassen.

Beide Knollen schälen, die Rote Bete in eine flache Schüssel (oder einen Kochtopf) geben und mit dem Pürierstab pürieren. Kartoffeln zugeben und mit dem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis eine cremige, quietschrote Masse entstanden ist. Für die Kartoffeln keinen Pürierstab verwenden, da sonst der Teig zu fest wird. Deshalb auch nach der Zugabe des Eis und der Gewürze das Mehl mit einer Gabel mit der Kartoffelmasse vermengen.

RoteBeteGnocchiHaende.jpgArbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig in große Stücke zerteilen. Diese jeweils zu einer ca. 2 cm dicken Rolle formen und mit einem Messer oder Teigschaber in genauso breite Stücke teilen. Die Gnocchis auf einer bemehlten Fläche (z.B. einem Backblech) so zwischenparken, daß sie sich nicht berühren. Mit einer feuchten Gabel das typische Rillenmuster eindrücken.

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen; etwas Salz zufügen. Portionsweise die Gnocchis ins kochende Wasser geben. Wenn sie an die Wasseroberfläche steigen, mit ein Seihlöffel entnehmen und in einem Sieb warmstellen. Die restlichen Gnocchis ebenso kochen.

Mit etwas glatter Petersilie servieren.


Baechu-Namul (배추나물)

Letzte Woche gab es bei uns im kleinen Supermarkt violetten Chinakohl zum ganz normalen Preis zu kaufen. Da ich den noch nie gesehen hatte, wanderte ein Exemplar sofort in den Einkaufswagen.

Gestern war es dann soweit: Wir hatten noch koreanische Mandus im Gefrierschrank (das sind so kleine Teigtaschen, ein bisschen ähnlich wie zu groß geratene Ravioli, die meist mit Fleisch, aber auch mit Gemüse oder Tofu gefüllt sind), da passte Chinakohl doch ganz gut dazu.

Im Internet habe ich dann etliche Rezepte gefunden, in denen Chinakohl mal nicht zu Kimchi verarbeitet wird, und daraus mein eigenes Rezept zusammengestellt.

Manche Gemüse verlieren ja die violette Färbung beim Kochen, der Chinakohl tut das nicht. Aber das Kochwasser war nach dem Blanchieren trotzdem richtig hübsch türkisblau. Ich muss mal schauen, ob ich vor Ostern noch so einen violetten Chinakohl finden kann, dann färbe ich ein paar Eier damit.

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Die Mandu kann man dämpfen oder mit Öl anbraten. Da ich seit einigen Wochen unfreiwilligerweise Besitzer einer Heißluft-Fritteuse bin, wollte ich es mal damit ausprobieren. Hat mich nicht überzeugt.

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Baechu-Namul (배추나물 / Chinakohl-Beilage)

Quellenangabe: Aus dem Internet zusammengesucht & erfasst 12.03.18 von Sus
Kategorien: Beilage, Chinakohl, Korea
Mengenangaben für: 4-6 Portionen

Zutaten:

1 Chinakohl
4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Gochugaru (koreanisches Chilipulver)
1/2 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Esslöffel Neutrales Öl
1 Spritzer Essig
1 Esslöffel Sojasauce
Salz
1 Esslöffel Sesamsamen; geröstet

Zubereitung:

Den Chinakohl entblättern und waschen. Die Blätter diagonal in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Chinakohl für 1-2 Minuten kochen lassen, dann mit einem Seiher in das Eiswasser geben. Gut abtropfen lassen und ggf. trockentupfen.

Frühlingszwiebeln schälen und in längliche Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe in kleine Stückchen schneiden. Beides in einer kleinen Schüssel mit dem Öl, Essig, Sojasauce, Chili und Salz mischen und abschmecken. Die Sauce gleichmäßig über dem Chinakohl verteilen und gut untermischen.

Mit Sesamsaat bestreut servieren.

Anmerkung:

Auf dem Photo fehlt der Sesam…


Frittierter Tofu mit frittiertem Koriander

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Frittierter Tofu mit frittiertem Koriander

Quellenangabe: Erfasst 15.06.2017 vonSus
Kategorien: Tofu, Koriander, Korea, Beilage
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

200 g Fester Tofu
4 Stengel Koriandergrün
Sonnenblumenöl
Dunkle Sojasauce
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1/2-1 Teelöffel Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Tofu in Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit der Sojasauce und dem Gochugaru vermischen. Den Tofu darin mindestens 1 Stunde marinieren.

Koriander putzen und grob zupfen. Die Tofuwürfel abtropfen lassen.

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu von allen Seiten knusprig frittieren und auf einem Teller mit einem Küchentuch wieder abtropfen lassen. Korianderblätter vorsichtig ebenfalls frittieren. Zum Servieren mit etwas Salz und Gochugaru abschmecken.


Mairübensalat auf koreanische Art

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Mairübensalat auf koreanische Art

Quellenangabe: Erfasst 15.06.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Mairübe, Korea, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

2-3 Mairüben
1/2-1 Teelöffel Gochugaru (Chilipulver)
1 Knoblauchzehe; sehr fein gehackt
2-3 Stengel Glatte Petersilie
Salz
1/2 Teelöffel Brauner Zucker
Dunkles Sesamöl

Zubereitung:

Mairüben waschen und putzen, in dünne Streifen schneiden. Mit viel Salz bestreuen und für ca. 1 Stunde ziehen lassen. Danach unter fließendem Wasser auswaschen und mit den Händen die restliche Flüssigkeit gut ausdrücken.

Petersilie waschen und putzen. Die Blätter in Streifen schneiden. Zusammen mit den Mairübenstreifen mit den restlichen Zutaten mischen und kühl stellen.


Spinat-Bärlauch-Salat

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Spinat-Bärlauch-Salat

Quellenangabe: Nach Miss Boulette
Erfasst 15.06.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Spinat, Bärlauch, Korea, Beilage
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

250 g Frischer Blattspinat
1 Bündel Bärlauch
2 Eßlöffel Sesam
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Knoblauchzehe; sehr fein gehackt
Salz

Zubereitung:

Sesam in einer Pfanne trocken rösten, bis die ersten Kernchen platzen. Auf einem Teller abkühlen lassen.

Spinat und Bärlauch gründlich säubern und putzen. In einem großen Topf Salzwasser sprudelnd kochen und die Blätter hinzugeben. Sobald das Wasser wieder aufkocht, einmal wenden und wieder aufkochen lassen (dauert jeweils ca. 1-2 min). Das Wasser abschütten, Blätter sofort in sehr kaltes Wasser geben und abschrecken. Gut (aber vorsichtig) in den Händen ausdrücken und mit dem Messer grob zerteilen. Mit allen weiteren Zutaten mit der Hand gut vermengen. Mit Salz abschmecken.


Gebratener Blumenkohl mit Karotte

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Gebratener Blumenkohl mit Karotte

Quellenangabe: Erfasst 15.06.2017 von Sus
Kategorien: Blumenkohl, Karotte, Beilage, Korea
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1/2 Blumenkohl
2 Karotten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Blumenkohl in sehr kleine Röschen zerteilen. Die Karotten in dünne Streifchen schneiden. Blumenkohl mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten anrösten; gegen Ende die Karottenstreifen dazugeben und ebenfalls anbraten.


Lauwarmes Radieschen-Gemüse

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Wir mögen Radieschen sehr; meist einfach frisch gewaschen und mit etwas Salz zum Abendbrot dazu, wie es wohl die Meisten hierzulande machen. Was aber nicht heißt, daß wir sie nur auf diese Art essen. Hinter dem Link findet Ihr die Liste der Radieschen-Rezepte in diesem Blog.

Dieses Mal war es eine einfache Beilage, schnell in der Pfanne zusammengerührt, die aber durch das Sesamöl und die Sesamsaat schön exotisch geschmeckt hat.

Und weil mal wieder Ende des Monats ist, ganz schnell damit zum Gärtner-Blog und seinem Garten-Koch-Event „Radieschen“


Garten-Koch-Event Mai: Radieschen [01.05.-31.05.2016]

Lauwarmes Radieschen-Gemüse

Quellenangabe: Erfasst 31.05.2016 von Sus
Kategorien: Beilage, Gemüse, Radieschen, Sesam, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Bündel Radieschen
1 klein Zwiebel
1/2 Bündel Petersilie
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Eßlöffel Sonnenblumenöl; bis doppelte Menge
1 Eßlöffel Sesamsaat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Radieschen waschen und in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen und grob hacken. Zwiebel würfeln.

Sesamsaat in einer trockenen Pfanne anrösten und beiseite legen. Sonnenblumenöl in die Pfanne geben und die Zwiebelwürfel anschwitzen. Radieschen und Sesamöl zugeben und ebenfalls anschwitzen. Wenn die Radieschen anfangen, glasig zu werden, die Petersilie dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren etwas abkühlen lassen und mit der Sesamsaat bestreuen.