Kleine Quitten-Strudel

In der letzten Runde von „Koch mein Rezept“ wurde mir Petras Blog „Genusswerke“ zugelost, ein Blog, den ich zugegebenermaßen vorher noch nicht kannte. Da sieht man doch schön den Erfolg von Volkers Aktion.
Vor unserem Urlaub hatte ich schon in dem sehr interessanten, aber schwierig zu durchsuchenden Blog mit tollen Rezepten gestöbert und mir ein Rezept ausgesucht, welches ich nach dem Urlaub aber dummerweise nicht wiedergefunden habe. Und da mir die Zeit davon gelaufen ist, habe ich mir ein weiteres hübsches, ziemlich aktuelles Rezept geholt und nachgebacken, natürlich nicht ohne Änderungen. Schließlich ist es Herbst, der Quittenbaum hängt voller Früchte und wenn ich das Wort „Apfel“ lese, ersetze ich es automatisch durch „Quitte“. Daher gibt es:

QuittenStrudel.jpg

Kleine Quitten-Strudel

Quellenangabe: Genusswerke
Erfasst 01.10.2020 von Sus
Kategorien: Backen, Quitte, Strudel, Yufka
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

12 Scheibe(n) Filo-/Yufkateig (dreieckig)
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Puderzucker
Füllung:
2 große Quitten
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Quittensaft/Apfelsaft/ Apfelwein/Wasser
2-3 Kapseln Kardamom
2 Esslöffel Zucker
1/2 Esslöffel Vanillezucker (Zucker mit gemahlener Vanilleschote)
3-4 Esslöffel Haselnüsse; geröstet und gehackt
2 Esslöffel Rosinen

Zubereitung:

Den Flaum von den Quitten abreiben und sie dann in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf schmelzen und die Quittenstücke darin andünsten, ggf. etwas Flüssigkeit zugeben, die zermahlenen Kardamomkörnchen, Zucker und Vanillezucker zugeben und weich kochen. Dann die Quitten abkühlen lassen und die gerösteten und gehackten Haselnüsse und die Rosinen unterrühren.

Den Backofen auf 175° C vorheizen.

Die Butter für den Yufkateig schmelzen. Jede Teigplatte auf die Arbeitsfläche legen und dünn mit Butter bestreichen. Ca. 2 Esslöffel Quittenkompott auf die Spitze des Teigs geben, die Teigspitze einrollen und die Seiten des Teigs einklappen. Den Teig an den neu entstandenen Kanten mit Butter bepinseln und den Teig weiter einrollen. Mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backfolie belegtes Backblech legen und auf der Oberseite mit Butter bestreichen.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen, bis der Teig knusprig-braun wird. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Gegrillte Bananen mit Kokos-Karamellsauce

Neulich haben wir beim Grillen endlich mal wieder eines meiner Lieblingsdesserts zubereitet. Die Karamellsauce schmeckt einfach genial!

Die Bananen haben wir aber dieses Mal einfach nur für 10 Minuten in der Schale auf den Grill gelegt und dann geschält in die Sauce gegeben.

Eis war auch keines da…

BananenMitAsiatischerKaramellsauce.jpgFazit: SmileyLecker.gif

Gegrillte Bananen mit Kokos-Karamellsauce

Quellenangabe: Raichlen, Steven: The Barbecue Bible!
Erfasst 16.01.05(!) von Sus
Kategorien: Banane, Grillen, Kokos, Dessert, Asien
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

Karamellsauce:
500 ml Kokosmilch
150 g Zucker (Rohrzucker, braun)
1 Stück Zimtstange
1 Stengel Zitronengras
1 Teelöffel Speisestärke
1 Esslöffel Wasser
Bananen:
6 Bananen, reif und fest
250 ml Kokosmilch
250 g Zucker (Rohrzucker, braun)
…Und Ausserdem:
1 kg Vanilleeis

Zubereitung:

Zucker im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und karamellisieren (nicht zu dunkel, das geht sehr schnell!). Topf vom Herd nehmen und Kokosmilch einrühren. Kurz aufkochen, um das Karamell aufzulösen. Zimtstange und Zitronengras (etwas gepresst) dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Speisestärke in Wasser auflösen und einrühren. Zimtstange und Zitronengras herausfischen. Sauce kaltstellen.

Grill vorheizen. Bananen schälen und vierteln (1 x längs und 1 x quer schneiden). Nacheinander in Kokosmilch und Zucker wälzen. Grillrost mit etwas Öl bepinseln und die Bananen ca. 6-10 Minuten bei mittlerer, direkter Hitze grillen.

Mit Karamellsauce und Vanilleeis servieren.


Marillen-Röster

Ich als Deutsche wusste bisher gar nicht so genau, was ein Röster ist. Ok, das Wort „Zwetschgen-Röster“ hatte ich schon mal gehört und dass es sich um eine Art Kompott handelt, war mir auch bekannt. Im Urlaub in der Wachau bestellte sich der Liebste in Dürnstein einen Kaiserschmarrn mit Marillen-Röster. Das war lecker! Natürlich wollte ich das zuhause sofort nachkochen.

Fündig wurde ich bei der lieben Susi, der Turbohausfrau von Prostmahlzeit.

MarillenRoester.jpg

Marillenröster

Quellenangabe: Prostmahlzeit
Erfasst 18.08.17 von Sus
Kategorien: Marille, Aprikose, Dessert, Konserve
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2 kg Marillen
1 Stück Zimtrinde
3 Nelken
3 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Wasser
Marillenbrand oder Obstler

Zubereitung:

Marillen halbieren, entkernen, mit Wasser,Zucker und den Gewürzen ganz sanft zum Kochen bringen. Die Marillen kocht man, bis sie weich sind und schon ein wenig zerfallen.

Die Gewürze herausfischen. Entweder abgekühlt gleich servieren oder noch heiß randvoll in sterilisierte Gläser geben, einen Teelöffel Marillenbrand obendrauf geben und anzünden. Sofort mit dem Deckel verschließen.

Anmerkung:

Zitat: „Ein Röster ist kein Kompott mit ganzen Fruchtstücken, auch kein Mus, sondern ein wenig elegantes Zwischending mit zerkochten Früchten.“
Aber lecker! SmileyLecker.gif


Feigen-Tarte mit Pinienkernen

Mein armer Blog! Total vernachlässigt! Kann einem richtig leid tun!

Nun ja, es ist wie es ist, die nicht-virtuelle Welt ist nun mal im Moment etwas fordernder. Selbst zum Kochen und Backen reicht es kaum.

Garten-Koch-Event Oktober 2015: Feige

Aber für das Garten-Koch-Event „Feige“ habe ich doch noch schnell den Backofen angeschmissen und eine schöne Feigentarte gebacken.

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Feigentarte mit Pinienkernen

Quellenangabe: Dolci, Verlag Zabert-Sandermann
Erfasst 31.10.15 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Tarte, Feige, Pinienkern, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Tarteform à 26 cm

Zutaten:

Mürbeteig:
150 g Mehl
1 Eßlöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 g Butter; kalt
Butter für die Form
Mehl für die Arbeitsfläche
Füllung:
8 Feigen
250 g Sahne
1 Ei
2 Eßlöffel Zucker
1/3 Vanilleschote; das Mark davon
Tonkabohne
50 g Pinienkerne

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit Zucker und Salz mischen, auf die Arbeitsfläche häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei und die Butter in Stücken in die Mitte geben. Alle Zutaten mit einem Messer gut durchhacken, daß kleine Teigkrümel entstehen. Diese dann mit kalten Händen zu einem Teig verkneten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren.

Feigentarte1.jpgDen Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Tarteform einfetten, bzw. mit Backpapierstreifen auskleiden. Mit dem Teig die Form auskleiden, dabei auch einen Rand formen. Den Teig mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Die Feigen waschen und abtrocknen, dann in Viertel schneiden. Diese aufrecht (wie das gehen soll, kann mir auch niemand erklären) auf den Teig stellen. Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten vorbacken.

In dieser Zeit die Sahne mit dem Ei, Zucker, Vanillemark und Tonkabohnenabrieb verquirlen. Die Tarte aus dem Ofen nehmen, die Sahne-Mischung vorsichtig auf den Teig gießen, mit Pinienkernen bestreuen und nochmals ca. 20 Minuten backen, bis der Guß eine goldbraune Farbe annimmt.

Die Feigentarte etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Feigentarte2.jpg

Anmerkung:

– Die Sahne-Ei-Masse wollte bei mir einfach nicht stocken. Erst noch einmal 20 Minuten später (mit Alufolie) war die Tarte einigermaßen fest.

– Etwas Zitronenschale hätte auch nicht geschadet.


Aprikosen-Mandel-Kuchen

Ende vorvorletzter Woche kam irgendwann die unten erwähnte Zeitschrift heraus. Beim Durchblättern hat mich der Aprikosenkuchen so angelacht, dass ich ihn gleich nachgebacken habe.

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Leider habe ich vergessen, den angeschnittenen Kuchen zu photographieren… er war so schnell weg … SmileyLecker.gif

Aprikosen-Mandel-Kuchen

Quellenangabe: meine Familie&ich 09/15
Erfasst 01.08.15 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Aprikose, Mandel
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Rührteig:
200 g Butter; weich
180 g Zucker
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
1 Prise Salz
4 Eier
350 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Belag:
750 g Aprikosen
125 g Butter
150 g Zucker
200 g Mandelstifte (hier: selbstgehackte Mandeln)
4 Eßlöffel Schlagsahne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech streichen, die Aprikosen darauf verteilen und leicht eindrücken.

Den Kuchen im Ofen ca. 15 Minuten backen. In dieser Zeit für den Belag die Butter in einem Topf schmelzen und den Zucker darin auflösen. Mandelstifte und Sahne unterrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Mandelmischung gleichmäßig bestreichen. Den Kuchen weitere 15-20 Minuten im Ofen backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Anmerkung:

Im Originalrezept hat der Teig nicht für ein ganzes Backblech gereicht – ich habe hier ca. ein Drittel mehr aufgeschrieben. Dafür habe ich aber viel weniger Aprikosen gebraucht.


Couscous-Salat mit Erdbeeren und Algen

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Optisch jetzt nicht so der Brüller, aber trotzdem ziemlich lecker:

Couscous-Salat mit Erdbeeren und Algen

Quellenangabe: Erfasst 16.07.15 von Sus
Kategorien: Salat, Couscous, Erdbeere, Algen, Vegan, Büro
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

125 g Instant-Couscous
10 Erdbeeren
1 Pfirsich
3 kleine Blätter Geröstete Algen
Dressing:
2 Eßlöffel Zwiebeln; gehackt
1 Eßlöffel Japanische Sojasauce
1 Eßlöffel Distelöl
1 Eßlöffel Apfelessig
Salz, Pfeffer
Knoblauch (hier: aus der Mühle)
Chili

Zubereitung:

Couscous nach Anleitung zubereiten und abkühlen lassen.

Erdbeeren und Pfirsich waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Zutaten für das Dressing mischen und das Obst darin ziehen lassen. Mit Couscous mischen, abschmecken und mit zerzupften Algenblättern garnieren.

Anmerkung:

Hier war der Couscous aus einer Packung Fertig-Couscous mit Spinat. Deshalb ist der Salat etwas grüner als geplant.


Rhabarber-Rosenwasser-Makronen

Jetzt schneit’s auch noch… SmileyGrin.gif

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Rhabarber-Rosenwasser-Makronen

Quellenangabe: Sweet Dreams 1/2015
Leicht verändert und erfasst 21.06.15 von Sus
Kategorien: Backen, Rhabarber, Rose, Gebäck
Mengenangaben für: 18 Stück

Zutaten:

200 g Marzipan-Rohmasse
1 Eiweiß
50 g Puderzucker; gesiebt
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
3 Stangen Rhabarber; sehr fein gewürfelt
2 Teelöffel Rosenwasser oder -likör
1/2 Teelöffel Salz
100 g Mehl Typ 1050
60 g Mandeln; fein gehackt

Zubereitung:

Marzipan fein reiben oder hacken. Mit Eiweiß, Puderzucker und Vanille ca. 2 Minuten kräftig aufschlagen. Rhabarber, Rossenwasser und Salz zugeben und 1 Minute weiterschlagen. Mehl und Mandeln mischen und gründlich unterrühren. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Arbeitsfläche gleichmäßig mit Puderzucker bestreuen. Jeweils ca. 1 Teelöffel Teig auf dem Puderzucker zu einer gleichmäßigen Kugel rollen und auf dem Blech verteilen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen. Danach jeweils etwas flach drücken.

Backofen auf ca. 175 °C (Umluft nicht geeignet) vorheizen. Teigkugeln ca. 15-18 Minuten backen, dann auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.


Sommer? Erdbeer-Pfirsich-Smoothie

Pünktlich zum Sommeranfang verdünnisiert er sich… Aber was soll’s, Regen brauchen wir ja dringend. (Der könnte aber ruhig ein wenig wärmer sein.)

Ich war gerade fertig mit Erdbeer-Marmelade-Kochen, da fielen mir die Pfirsiche ins Auge, die ihre besten Tage schon hinter sich hatten. Hmm, ein paar Erdbeeren sind noch da – noch eine Marmelade? Och nö. Also schnell die Pfirsiche kleingeschnibbelt, ein paar Erdbeeren und etwas Ingwer dazu und durchpüriert. Und da stand dabei direkt vor mir ein Basilikumtöpfchen und roch verführerisch. Warum nicht? Ein paar Blätter abgezupft und mitpüriert war schneller getan als ich es gerade eintippe.
Etwas Eis dazu – fertig! SmileyLecker.gif

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Erdbeer-Pfirsich-Basilikum-Smoothie

Quellenangabe: Erfasst 21.06.15 von Sus
Kategorien: Getränk, Smoothie, Erdbeere, Pfirsich, Basilikum, Ingwer
Mengenangaben für: 2 Gläser

Zutaten:

4 Pfirsiche
10 Erdbeeren
8 Blätter Basilikum
1/2 Teelöffel Ingwer; frisch gerieben
8 Eiswürfel; crushed
Basilikum zur Dekoration
Mineralwasser

Zubereitung:

Pfirsiche schälen und in Stücke schneiden; Erdbeeren putzen. Zusammen mit den Basilikumblättern und dem frisch geriebenen Ingwer pürieren.

In ein Glas geben. Wer mag, verdünnt den Smoothie mit etwas Mineralwasser. Mit dem Eis auffüllen. Garnieren.


Nachspeise: Karamellisierter Chicoree mit Erdbeeren

Eine ungewöhnliche Kombination, zugegebenermaßen, aber die leichte Bitterkeit des Chicoree mit der Süße des Honig und der Erdbeeren und der Würzigkeit des Gins macht sich richtig gut zusammen.

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Karamellisierter Chicoree mit Gin-Erdbeeren und gerösteten Kichererbsen

Quellenangabe: Erfaßt 12.06.15 von Sus
Kategorien: Dessert, Chicoree, Erdbeere, Gin, Kichererbse
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8 mittlere Blatt Chicoree
12 Erdbeeren
100 ml Gin
1 Handvoll Geröstete Kichererbsen
1 Eßlöffel Zucker
2 Eßlöffel Honig
Minzeblätter

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen und in mundgerechte Stücke zerteilen. In einer kleinen Schüssel für ein paar Stunden in Gin einlegen.

Die Erdbeeren abtropfen lassen. Zucker in eine Pfanne streuen, die Hälfte des Honigs dazu. Die Pfanne vorsichtig erhitzen, bis der Zucker karamelisiert. Die Chicoreeblätter vorsichtig darin schwenken, daß sie möglichst gleichmäßig ein bißchen Farbe bekommen. Herausnehmen und auf einen Teller legen. Die Erdbeeren und die Kichererbsen auf dem Chicoree verteilen, dann mit dem restlichen Honig und der Minze garnieren.

Sofort servieren, denn sonst wird der Chicoree unansehnlich.


Geschichtet…

Garten-Koch-Event August 2014: Holunderbeeren [31.08.2014]

Irgendwie war es bei diesem Garten-Koch-Event wie verhext: Ich wußte zwar schon gleich von Anfang an, was ich zubereiten wollte, aber als ich dann die Holunderbeeren pflücken wollte, waren die Büsche … abgeholzt!! SmileySauer.gif Alle anderen Büsche, die ich dann ausfindig machen konnte, waren schon abgeerntet. Deshalb mußte ich tatsächlich auf Holunderbeersaft angewiesen. Es gibt sogar Holunderbeer-Direktsaft im Supermarkt von mehreren Herstellern, hätte ich nicht gedacht.

Die Kombination von Apfel und Holunder mag ich sehr gerne. Zuerst hatte mir ja eine Art Apfel-Granité vorgeschwebt, aber bei dem aktuellen Wetter war dann ein etwas herbstlicher angehauchtes Dessert passender.

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Apfel-Holunder-Dessert

Quellenangabe: Erfaßt 31.08.2014 von Sus
Kategorien: Dessert, Apfel, Holunder, Sahne
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 Äpfel
50 g Zucker
1 Eßlöffel Zitronensaft
250 ml Süße Sahne
4 Blatt Gelatine
100 ml Holunderbeersaft

Zubereitung:

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen Kochtopf stückig zerkochen. Auf die Gläser aufteilen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Gelatine nach Anweisung auflösen und mit dem Holundersaft, ggf. etwas Zucker und etwas Sahne gleichmäßig verrühren. Ebenfalls kaltstellen.

Zum Servieren die Holundercreme auf das Apfelkompott schichten, dann etwas geschlagene Sahne darübergeben. Mit Holunderbeeren (falls vorhanden) oder tropfenweise Holundersaft dekorieren.