Erdbeer-Scheiterhaufen

Beinahe hätte ich den Einsendeschluss für das Event „Deutsche Küche“ mit der ersten Station in Bayern verpasst! Dieses Event wird von Sylvia von Brotwein veranstaltet.

Hmm, bayerische Küche… schwierig, wenn man mal von den Klassikern wie Weißwurst, Schweinshaxe oder Semmelknödel absieht. Was ist dann noch ein typisches Gericht? Bayern ist so groß und vielfältig.

Irgendwie fiel mir nichts ein, bis ich dann beim Blättern in einer älteren Zeitschrift auf den Scheiterhaufen stieß. So etwas Ähnliches wollte ich sowieso mal wieder zubereiten. Ein Original-Scheiterhaufen aus dem süddeutschen, österreichischen Raum enthält eigentlich Apfelscheiben, in Rum getränkte Rosinen und Mandeln. Jetzt hatte ich gerade keine Äpfel, aber dafür ziemlich viele Erdbeeren im Haus, die verarbeitet werden wollten. Also wurde es ein Erdbeer-Scheiterhaufen:

ErdbeerScheiterhaufen.jpg

(Leider habe ich vergessen, vor dem Photographieren den Puderzucker auf dem Scheiterhaufen zu verteilen und es erst gemerkt, als dann die Hälfte schon aufgefuttert war. Stellt es Euch bitte weiß bestäubt vor…)

Erdbeer-Scheiterhaufen

Quellenangabe: Erfasst 07.06.2020 von Sus
Kategorien: Dessert, Erdbeere, Backofen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Brötchen oder Baguette, altbacken
500 ml Milch
4 Eier
80 g Zucker
1 Teelöffel Vanillezucker
1 Prise(n) Salz
500 g Erdbeeren
3 Esslöffel Haselnusskrokant
2 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:

Brötchen oder Brot in Scheiben schneiden. Eier, Milch, Zucker und Vanillezucker verquirlen. Erdbeeren putzen und halbieren.

Eine Auflaufform fetten. Die in der Eiermilch geschwenkten Brotscheiben abwechselnd mit den Erdbeeren in die Form schichten und mit der Eiermilch übergießen. Haselnusskrokant darüberstreuen.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen, bis die Eiermilch gestockt ist. Von Anfang an mit Alufolie abdecken, damit die Erdbeeren nicht so stark austrocknen. Folie die letzten 10 Minuten entfernen.

Etwas abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen, dann photographieren und dann geniessen.


Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Die Liste der anderen Teilnehmer folgt noch…
Die Liste der anderen Teilnehmer mit schönen bayerischen Rezepten:

Sylvia von Brotwein mit
    Saure Zipfel – fränkische Bratwürstchen in Essigsud (blaue Zipfel)
Sylvia von Brotwein mit
    Fränkische Kipf – Weck ohne und mit Kümmel (Brötchen)
Sylvia von Brotwein mit
    Bayrischer Kartoffelsalat mit Gurke, Brühe, Essig und Öl
Sylvia von Brotwein mit
    Winzerbrot – fränkisches Bauernbrot mit Wein und Brotgewürz
Dani von Leberkassemmel und mehr mit
    Lammschäufele aus dem Römertopf
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit
    Heidelbeerstriezel aus dem Bayerwald
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit
    Gebrannte Grießsuppe
Rike von genial lecker mit
    Rahmschmarren
Nadine von Möhreneck mit
    Rahmschwammerl mit Spätzle (vegan)
Sylvia von Brotwein mit
    Bierbrot – bayrisches Klosterbrot mit Bier und Brotgewürz
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit
    Prinzregententorte
Katja von Kaffeebohne mit
    Brezensalat
Sylvia von Brotwein mit
    Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Ofen selber machen
Katja von Kaffeebohne mit
    Rohrnudeln mit Pflaumenmarmelade
Volker von Volkermampft mit
    Knieküchle – Fränkische „Auszogne“ Krapfen

Kartoffel-Lauch-Auflauf ohne Käse

Wir retten mal wieder was zu retten ist… dieses Mal dreht sich alles um Aufläufe. Es ist schon erstaunlich, was es alles als Fertigmahlzeit in diesem Sektor zu kaufen gibt. Normalerweise schaue ich gar nicht danach, da die meisten irgendeine Art von Käse enthalten, der bei uns nur auf meinem Teller drauf sein darf. Ein Auflauf ohne Käse und ohne Bechamelsauce ist aber schon eine kleine Herausforderung…

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Kartoffel-Lauchauflauf ohne Käse

Quellenangabe: Erfasst 27.11.2019 von Sus
Kategorien: Auflauf, Kartoffel, Lauch, Chorizo, Blog-event
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 mittlere Kartoffeln
2 Stangen Lauch
4 Chorizo-Würste; scharf
5 Eier
100 ml Schlagsahne
1 Esslöffel Gemüsebrühenpulver
Salz, Pfeffer
Muskat
10 Esslöffel Semmelbrösel
50 g Butter

Zubereitung:

KartoffelLauchAuflauf2.jpgKartoffeln schälen und in feine Scheiben (2mm) hobeln. Lauch putzen und (fast) genauso dünn schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig anbraten. Die ausgetretene Flüssigkeit in der Pfanne belassen.

Den Boden einer Auflaufform mit einer Schicht Kartoffelscheiben legen, darauf eine Schicht Lauch mit Chorizoscheiben. Immer abwechselnd, zum Schluss eine Schicht Kartoffelscheiben auflegen.

Eier mit Sahne verkleppern und mit den Gewürzen kräftig würzen. Den Auflauf gleichmäßig mit dieser Masse übergießen.

Semmelbrösel und Butter in der Pfanne mit dem Chorizoöl schaumig anbraten und auf dem Auflauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30-40 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Andere leckere Aufläufe könnt Ihr hier sehen:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Brotauflauf in herzhaft
Pane-Bistecca – Gratin aus geröstetem Gemüse
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta
BrigittasKulinarium – Lasagne – ganz klassisch
Brittas Kochbuch – Rote-Linsen-Auflauf
Brotwein – Spaghettikürbis im Backofen – Kürbis mit Hackfleisch und Käse
Cakes, Cookies and more – Kartoffelgratin mit Süsskartoffeln
genial lecker – Nudelauflauf mit Rosenkohl und Hack
Madam Rote Rübe – Kartoffel-Steckrüben-Gratin mit Zitronensoße und Thymianbrösel
our food creations – Kürbis-Cannelloni

Rendang Daging – Malaysisches Rindercurry

Letztes Wochenende war ein richtiges Schmuddelwetter: nass, kalt, grau. Da kam ein schönes Schmorgericht mit ein bisschen Schärfe und ein bisschen Fernweh gerade recht.

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Allerdings hatte ich auch keine Lust, dauernd auf den Herd aufzupassen. Deshalb habe ich meinen geliebten Römertopf aus dem Schrank geholt und das Fleisch nach dem Anbraten darin vor sich hin schmoren lassen.

Rendang Daging – Rindercurry aus Malaysia

Quellenangabe: Currys – 200 Rezepte aus aller Welt von Atul Kochhar und diverse Internet-Rezepte
Erfasst 16.01.19 von Sus
Kategorien: Curry, Rind, Römertopf, Malaysia
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Gewürzpaste:
4 Schalotten; geschält
1 Stengel Zitronengras; geschält und fein gehackt
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Inger; gehackt
2 Esslöffel Pflanzenöl
2 Esslöffel Chilipaste; nach Belieben mehr
1 Teelöffel Salz
Rendang:
600 g Rinderfilet
3 Kaffirlimettenblätter
2 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
1-2 cm Zimtstange; fein gemahlen
3 Kardamomkapseln; fein zermörsert
100 g Kokosraspel; geröstet
400 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Man kann dieses Gericht in einem großen Schmortopf zubereiten und muss dabei gelegentlich umrühren oder man bereitet Schritt 2 und 3 in einer großen Pfanne zu und füllt zum Schmoren das Ganze in einen gut gewässerten Römertopf, stellt ihn in den Backofen und vergisst ihn für die nächsten paar Stunden.

1. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Feuchtigkeit bei mittlerer Hitze unter ständiger Bewegung anrösten, bis sie leicht braun sind. In eine Schüssel geben und beiseite stellen.

2. Schalotten, Zitronengras, Knoblauch und Ingwer im Mörser oder im Mixer zu einer Paste zermahlen. Das Öl in einem Schmortopf mit schwerem Boden oder einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Mischung darin anbraten, bis sie goldbraun und trocken ist und aromatisch duftet, dabei häufig umrühren. Die gewünschte Menge Chilipaste unterrühren und salzen. Das Rindfleisch zugeben und bei etwas stärkerer Temperatur unter Rühren rundherum in der Würzmischung anbraten.

RendangDaging2.jpg3. Kaffirlimettenblätter, Zimt, Kardamon und Kurkuma unterrühren und das Fleisch weiter unter Rühren garen, bis es zart und der austretende Saft verkocht ist.

4. Die Masse gegebenenfalls in den gut gewässerten Römertopf umfüllen oder im Schmortopf belassen. Die Kokosmilch zugießen, bis das Fleisch bedeckt ist, die Kokosraspel dazugeben und gut unterrühren. Den Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und bei 110 °C Ober-/Unterhitze ca. 3 Stunden schmoren lassen. Bei höheren Temperaturen geht es natürlich schneller. Im Schmortopf braucht es bei mittlerer Hitze ca. 1,5 Stunden. In beiden Fällen sollte die Mischung richtig dickflüssig werden und sich bräunlich verfärbt haben. Idealerweise ist das Fleisch so zart, dass es von alleine zerfällt.

Dazu gibt es natürlich Reis.

Fazit:


Hühnerbeine mit Rhabarber

Letzte Woche hatte ich total vergessen, das Rezept für Hühnerbeine mit Rhabarber vozustellen:

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Mit Spargeln als Beilage hat es wenigstens zwei der drei Komponenten „Rhabarber – Mascarpone – Spargel“ des nun verstrichenen Calendar of Ingredients-Events bei Claudia von Ofenkieker.

Hühnerbeine mit Rhabarber

Quellenangabe: Erfasst 20.05.16 von Sus
Kategorien: Huhn, Römertopf, Rhabarber
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 Hühnerbeine
3 Stangen Rhabarber
3 Zwiebeln
Marinade:
5 Eßlöffel Neutrales Öl
3 Eßlöffel Honig
1 Eßlöffel Zitronenschale; gerieben
4 Prise Pimentón de la Vera dulce
1 Prise Pimentón de la Vera picante
Thymian, frisch
Rosmarin, frisch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hühnerbeine waschen und trockentupfen. Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren und die Hühnerbeine damit bestreichen. Im Kühlschrank für mindestens eine Stunde ziehen lassen. Römertopf wässern. Zwiebeln schälen und vierteln. Rhabarber schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Hühnerbeine in einer Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten, dann in den Römertopf legen. Die Zwiebeln ebenfalls anbraten. Den entstandenen Bratensaft mit den Zwiebeln in den Römertopf geben. Den Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und diesen auf 190°C einstellen. Die Hühnerbeine für eine knappe Stunde braten lassen, dabei gelegentlich mit der restlichen Marinade bestreichen. 15 Minuten vor Ende den Rhabarber hinzufügen. Wer mag, kann am Schluss den Deckel abnehmen und die Hühnerbeine unter dem Grill noch etwas knuspriger werden lassen.

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Dazu gab es Spargel und noch ein paar Bärlauch-Gnocchi, die an Ostern übrig geblieben waren.


Orangen-Lammkeule aus dem Römertopf

Ich hatte Euch ja noch das Rezept für unsere diesjährige Oster-Lammkeule versprochen, auch wenn das nun schon ein paar Tage her ist.

Nach dem Anbraten:
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Im Römertopf:
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Drei Stunden später:
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Auf dem Tisch:
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Gefüllte Orangen-Lammkeule

Quellenangabe: Erfasst 28.03.2016 von Sus
Kategorien: Lamm, Orange, Ostern, Römertopf
Mengenangaben für: 8 Personen

Zutaten:

2 Lammkeulen ohne Knochen à 1500 g
1 Knoblauchzwiebel
2 kleine Orangen
2 Orange; Saft davon
1 große Zwiebel
2 kleine Zwiebeln
2 Möhren
1 Stange Lauch
2 Pastinaken
375 ml Weißwein
3 Stengel Rosmarin
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Römertopf für mind. 30 Minuten wässern.

Von den Lammkeulen das Fett und die Sehnen entfernen, dann mit Salz würzen. In einer Pfanne die Keulen von allen Seiten kräftig anbraten, beiseite legen. Die geputzten und in grobe Stücke geschnittenen Karotten, Pastinaken, eine Zwiebel (die große) und den Lauch ebenfalls in der Pfanne anrösten.

Von einer Orange die Schale fein abreiben und dann den Saft auspressen. Die beiden kleinen Orangen schälen. Die Keulen jeweils mit einer geschälten Orange, etwas geriebener Orangenschale, einer kleinen Zwiebel, einem Stiel Rosmarin und zwei bis drei Knoblauchzehen füllen. dabei auch innen noch mit Salz und Pfeffer würzen. Das angebratene Suppengemüse, noch etwas geriebene Orangenschale und die restlichen Knoblauchzehen in den Römertopf legen, darauf die Lammkeulen legen. Mit Weißwein angießen, dass die Keulen zu knapp einem Drittel in der Flüssigkeit liegen. Den Römertopf in den kalten Ofen stellen und diesen auf 180 °C einstellen. Jetzt haben die Lammkeulen 3 Stunden Zeit, gar zu werden. Nach der Hälfte der Zeit kann man etwas Flüssigkeit und einen Teil des Gemüses für die Sauce abschöpfen und dabei die Lammkeulen einmal umdrehen.

Für die Sauce das Gemüse und die Flüssigkeit in einem kleinen Topf pürieren, noch etwas Wein dazugeben und auf mittlerer Hitze einköcheln lassen. Mit etwas Orangensaft abschmecken.


Geschmorte Ochsenbacken

Vor einiger Zeit gab’s beim Metzger Ochsenbacken. Einfach so. Da habe ich zugegriffen, sie aber – mangels passender Gelegenheit – kurzerhand in den Tiefkühler verfrachtet. Anfang Februar war es dann soweit und ich habe sie wieder herausgeholt. Nach etwas Forschen im Internet und in Büchern kam dann das folgende Rezept dabei heraus:

OchsenbackenGeschmort.jpg

Geschmorte Ochsenbacken

Quellenangabe: Erfasst 21.02.16 von Sus
Kategorien: Fleisch, Rind, Römertopf
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Ochsenbacken à 600 g
500 g Zwiebeln
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
! Stange Lauch
2-3 Knoblauchzehen
4 groß Getrocknete Tomaten
3-4 Lorbeerblätter; halbiert
2 Wacholderbeeren; zerdrückt
2-3 cm Tomatenmark aus der Tube
Salz, Pfeffer
500 ml Rotwein
Neutrales Öl

Zubereitung:

Den Römertopf mind. 20 Minuten wässern.

Die Ochsenbacken waschen und trockentupfen. Die dicke Haut und gröbere Sehnen mit einem scharfen Messer entfernen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein hacken; das Gemüse putzen und mit den getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.

In einer hohen Pfanne Öl erhitzen und die Ochsenbacken von allen Seiten schön dunkel und knusprig anbraten. Beiseite legen.

Das kleingeschnittene Gemüse in der Pfanne anrösten; Tomatenmark dazugeben, mit dem Rührlöffel verteilen und ebenfalls anrösten. Den Rotwein glasweise hinzugeben und jeweils unter Rühren einkochen lassen.

Das Gemüse mit der Flüssigkeit in den Römertopf geben. Die Ochsenbacken darauf legen und soviel Brühe zugeben, dass die Ochsenbacken zu zwei Drittel bedeckt sind. Die Flüssigkeit noch etwas vermischen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben.

Den geschlosssenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen geben und diesen auf 170 °C einstellen.

Die Ochsenbacken brauchen jetzt gute drei Stunden. Nach ca. zwei Stunden die Ochsenbacken einmal umdrehen. Dabei kann man schon mal prüfen, wie weit sie sind. Sie sind gar, wenn ein eingestecktes Holzstäbchen ganz leicht durch das Fleisch geht.

Eine halbe Stunde vor dem Servieren einen Teil der Flüssigkeit inklusive Zwiebeln und Gemüse entnehmen und in einen kleinen Topf geben. Mit dem Pürierstab sämig pürieren. Jetzt etwas Rotwein zugeben, nach Belieben abschmecken und einköcheln lassen.

Zum Servieren die Ochsenbacken entnehmen und in Scheiben schneiden.

Anmerkung:

Hier mit Grünkohlgemüse und Kartoffelpüree und viel Sauce.

Fazit: SmileyLecker.gif


Gänsekeulen mit Gewürzhonig

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

Tina Foodina fragt im Kochtopf, ob wir die Gewürzkombination Zimt, Kardamom und Nelke eher indisch oder eher weihnachtlich empfinden. Hmm, schwierig. Einzeln kommen die Gewürze in meiner Küche regelmäßig vor, ohne daß ich dabei an indische oder weihnachtliche Küche denken muß.

Deshalb sind meine Gänsekeulen mit Gewürzhonig einfach nur … lecker! SmileyLecker.gif

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Gänsekeulen mit Gewürzhonig

Quellenangabe: Erfasst 14.12.15 von Sus
Kategorien: Gans, Römertopf, Weihnachten, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Gänsekeulen
2 Zwiebeln
1 Zitrone; ungespritzt
Gewürzhonig
3 Eßlöffel Honig
3 Nelken
3 Kardamomkapseln
1 Teelöffel Zimt
1 Prise Chili
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Römertopf mind. 1/2 Stunde wässern. Gänsekeulen waschen und trockentupfen. Für die Marinade den Honig ggf. leicht erwärmen und mit den gemahlenen Gewürze mischen. Die Gänsekeulen damit von allen Seiten bestreichen und auch mind. 1/2 Stunde – lieber länger ziehen lassen. Zwiebeln schälen und halbieren, Zitrone abwaschen und halbieren. Zusammen in den Römertopf legen, darauf kommen die Gänsekeulen.

Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen, dann auf 200°C aufheizen. Die Gänsekeulen brauchen gut 1 1/ 2 Stunden. Gegen Ende für die Sauce die ausgetretene Bratenflüssigkeit abschöpfen, das Fett weitestmöglich trennen und mit etwas Rotwein vermischt einköcheln lassen.

Dazu gab es selbstgemachtes Rotkraut und böhmische Knedliky aus der Tüte.


Was für ein Wochenende…

Am Samstag ging es (glücklicherweise bei strahlendem Sonnenschein) recht früh los zum Pflanzenflohmarkt in Rüsselsheim. Das Wetter war schön, die Kollegen waren nett und die Kunden haben tatsächlich auch gut eingekauft.

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Dieses Mal habe ich sehr pünktlich meinen Stand zusammengepackt, bin nach Hause gefahren, habe die restlichen Pflanzen in den Hof gepfeffert, bin kurz vor den Spiegel und dann gleich wieder im Schweinsgalopp auf die Autobahn. Denn ich wollte pünktlich um 14:30 Uhr hier sein:

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Der Frankonia-Brunnen vor der Residenz in Würzburg = der Treffpunkt für das tatsächlich schon fünfte große Würzburger Genußblogger-Treffen!

Das habe ich auch fast geschafft. Ein kleines Viertelstündchen Verspätung war aber noch absolut im Plan. 🙂 (Und ich weiß jetzt, daß mein blaues Schneggsche tatsächlich – mit viel Anlauf – auch auf 190 km/h kommen kann…)

Als die Gruppe dann soweit vollzählig war, ging es hinab in den Weinkeller der Residenz. Dunkel ist er. Und groß. Die Fässer auch. Das größte Faß dort faßt 50000 Liter. Das reicht für ein mittleres Besäufnis, denke ich.
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Auf dem Weg nach draußen habe ich noch diese beiden Jungs entdeckt:
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Danach ging es weiter ins Café, wo der Rest der Teilnehmer auch noch eintraf. Ich bin vorher schnell ins Hotel, um einzuchecken und mir den Nachtschlüssel geben zu lassen. Man weiß ja nie…

Insgesamt waren dabei (in alphabetischer Reihenfolge):
Andreas, Barbara, Eva, Evi, Hartwig, Karin, Noëmi, Petra, Ralf, Werner, Yushka

Nach einer gemütlichen Plauderei (im Hof sitzend! Im Oktober! Nicht frierend!) sind wir mit knurrendem Magen über die alte Mainbrücke zur Osteria Trio geschlendert.

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Dort gab es zuerst einen Aperitiv ein kleines Sokoban mit Tischen und Stühlen und dann einen Aperitiv.

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Wenig (hüstel) später standen dann auch die Vorspeisen auf dem Tisch. Es war ein wenig schwierig, die vollen Teller zu photographieren, da jeder seinen Anteil ergattern wollte.

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Weiter ging es mit zwei Nudelvarianten:
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Und dann gab es Pizza – noch eine Pizza – eine Pizza nach der anderen – allesamt lecker!
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Wer dann noch nicht genug hatte, durfte sich auf den Nachtisch stürzen:
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Trotz der kleineren Schwierigkeiten mit der richtigen Anzahl der Gäste und dem späteren Bezahlmodus war es ein schöner und sauleckerer Abend.

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Da wir aber irgendwie alle noch nicht ins Bett wollten, ging es in die nächste übernächste Kneipe, wo wir fröhlich weiter nur Unsinn quatschten.

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Nach einer sehr kurzen Nacht in einem Hotel mit sehr dünnen Wänden haben am nächsten Morgen getreulich die Würzburger Glocken geläutet. (Dieses Mal zum Glück nicht direkt neben mir!)

Nach dem Frühstück ging es wieder auf die Heimreise. Zuhause angekommen war dann aber nicht gemütliches Chillen angsagt, sondern der Besuch des Groß-Gerauer Bauernmarktes, der immer am Ernte-Dank-Fest stattfindet. Es gab viel zu futtern, Informationsstände und auch Verkaufsstände für Obst, Gemüse und Selbstgemachtes.

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Wieder zuhause war das Wetter leider immer noch nicht soweit gediehen, daß wir die Hähnchenbeine wie beabsichtigt auf den Grill schmeißen konnten. Da habe ich eben ein paar Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln kleingeschnibbelt, gewürzt, in den Römertopf getan und mit Apfelwein übergossen. Danach kamen die gewürzten Hähnchenbeine mit ein paar Scheiben Bio-Zitrone drauf und alles zusammen mit Deckel für eine gute Stunde in den Backofen.

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Ein Rezept gibt’s diesmal keines.

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Ostern: Lammkeule à la Provence

An Ostern gab es mal wieder Lammkeule. (Ich hatte zwar Lust auf etwas anderes, wurde aber überstimmt. Pech.) Klassischerweise habe ich sie dann wieder im Römertopf zubereitet, diese Mal mit viel Knoblauch…

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Dazu gab’s frühlingshaftes Mairübengemüse und Bratkartoffel-Wedges.

 

Hier noch die Lammkeulen vor dem Backofen und ca. 2 1/4 Stunden später:

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Vorher
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Nachher

Lammkeule à la Provence

Quellenangabe: Erfasst 07.04.2015 von Sus
Kategorien: Lamm, Frankreich, Römertopf, Ostern
Mengenangaben für: 8 Portionen

Zutaten:

2 Lammkeulen (à 1300 g mit Knochen)
2 Möhren
1 Stange Lauch
3-4 große Knoblauchzehen; in Scheiben
5 Stengel Thymian
2 Stengel Rosmarin
4 Lorbeerblätter
10 kleine Getrocknete Tomaten in Öl
375 ml Kräftiger Rotwein
100 ml Schlagsahne
1 Teelöffel Speisestärke
1 Eßlöffel Sherry
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Am Vortag Fett und Sehnen von den Lammkeulen entfernen und diese dann mit den Kräutern, den Tomaten und dem Knoblauch in Rotwein über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Den Römertopf gut wässern. Das Gemüse putzen und grob zerteilen.

Die Kräuter von den Lammkeulen zupfen und beiseite legen. Die Keulen gut abtupfen und in einer Pfanne von allen Seiten kräftig anbraten. Beiseite legen und das Gemüse in der Pfanne enbenfalls anrösten, dann in den gewässerten Römertopf legen. Die Lammkeulen kommen darauf. Die Kräuter und Tomaten wieder über das Fleisch verteilen und mit der Marinade begießen. Eventuell noch etwas Rotwein zufügen.

Den Römertopf schließen und den Backofen auf 130°C einstellen. Dann brauchen die Keulen etwas mehr als zwei Stunden, um eine Kerntemperatur von 70°C zu erreichen.

Zwischendurch von der entstandenen Bratenflüssigkeit ca. 500 ml abschöpfen, etwas erkalten lassen und das oben schwimmende Fett entfernen. Die Brühe mit etwas Rotwein in einem kleinen Topf auf der Herdplatte leicht köcheln und dabei reduzieren lassen. Etwas Gemüse aus dem Römertopf (vor allem ein paar Tomaten) in die Sauce geben und pürieren. Schlagsahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Sherry abschmecken. Noch ein bißchen weiter köcheln lassen, dann ggf. mit Stärke binden.

Die Lammkeulen aus dem Römertopf nehmen, das Fleisch von den Knochen lösen, in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.


Martinsgans mal anders: Asiatische Gänsekeulen

Passend zum morgigen Martinstag gab es bei uns gestern Gans – keine ganze Gans, sondern mal wieder „nur“ Gänsekeulen.

Zur Abwechslung habe ich die Keulen in eine asiatisch inspirierte Marinade eingelegt, bevor ich sie – wie gewohnt – in den Römertopf verfrachtet habe. Dazu gab es eine mehr oder weniger klassische deutsch-asiatische Gemüsemischung.

Fazit: SmileyLecker.gif Lecker!

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Asiatische Gänsekeulen

Quellenangabe: Erfaßt 28.10.2014 von Sus
Kategorien: Gans, Römertopf, Kürbis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Gänsekeulen
2 Zwiebeln
3 Karotten
Marinade:
1-2 Esslöffel Hoisin-Sauce
1 große Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
2 Esslöffel Zwiebeln; gehackt
1 Esslöffel Orangenschale; gerieben
1 Esslöffel Reisessig
Szechuanpfeffer
Cayennepfeffer
1 Esslöffel Ume-Su
Alternativ:
2 Prisen Zucker
2 Prisen Salz
1 Esslöffel Apfelessig
Asia-Gemüse:
1 kleiner Hokkaidokürbis
200 g Bambussprossen
50 g Asiatische Pilzmischung
Bessere Alternative:
100 g Frische Shiitake-Pilze
1 Packung Frische Mungbohnensprossen
150 g Erbsen (TK)
1 Bündel Lauchzwiebeln
1/2 Stange Porree (Lauch)
1 Zitrone; Saft davon
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
1 Esslöffel Sesam; geröstet

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade miteinander verrühren, dabei Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln jeweils durch die Knoblauchpresse drücken. Gänsekeulen waschen und trockentupfen, dabei evtl. Federkiele und überflüssiges Fett entfernen. Die Keulen von allen Seiten mit der Marinade einreiben und zugedeckt im Kühlschrank ein paar Stunden ziehen lassen. Römertopf mindestens 1/2 Stunde wässern. Zwiebeln schälen und halbieren; Möhren putzen und in große Stücke schneiden. Gänsekeulen in einer Pfanne mit wenig Öl (es tritt noch genug Fett aus!) von allen Seiten anbraten; Zwiebeln und Möhren ebenfalls anbraten.

Zwiebeln und Möhren in den Römertopf geben, die Gänsekeulen darauflegen und die restliche Marinade darüber verteilen. Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und diesen auf 200°C Ober-/Unterhitze einstellen (Umluft nicht empfehlenswert). Für gut 2 Stunden braten lassen, dabei zwischendurch etwas ausgetretene Fettbrühe abschöpfen und kalt stellen, um das Fett zu entfernen.

In der Zeit, in der die Gänsekeulen vor sich hin schmoren, in aller Gemütsruhe das Gemüse vorbereiten. Bei getrockneten Pilzen diese für ca. eine Stunde in lauwarmes Wasser einlegen. Den Kürbis gut abwaschen und in „Würfel“ von ca. 1,5 cm schneiden. Lauch putzen und in halb so breite Ringe schneiden; Lauchzwiebeln in Streifen schneiden.

Die Kürbiswürfel in etwas Gänsefett in einer großen Pfanne (Wok) anbraten, bis sie noch bißfest sind. Bis hierhin kann das Gemüse vorbereitet werden, der Rest sollte ca. 10 Minuten vor dem Servieren zubereitet werden. Bambus, Lauch, (gut abgetropfte) Pilze, Erbsen zugeben und unterrühren, würzen, auch mit dem Zitronensaft. Wer mag, gibt noch etwas Chili hinzu. Lauchzwiebeln und Sprossen erst am Ende hinzufügen.

Parallel dazu Mie-Bandnudeln kochen. Zum Servieren mit geröstetem Sesam bestreuen.