Bratapfel-Marmelade

Ich weiß, ich bin spät dran mit meinem Beitrag zu Volkers Blog-Event Koch mein Rezept. Dieses Mal hat mir die Glücksfee den Blog Übersee-Mädchen – Der Foodblog vom Bodensee zugelost. Hier hat Isabelle ihr Zuhause, in dem sie kocht und backt und von ihren Reisen erzählt. Neben alltagstauglichen Gerichten findet der Leser auch schöne Torten und Desserts mit vielen wunderschönen Bildern, die einem richtig Appetit machen. Rezensionen von Kochbüchern (natürlich auch mit daraus erprobten Rezepten) gibt es auch.

Ich habe mich für ein Rezept entschieden, mit dem ich meine hübschen roten Äpfel haltbar machen kann: Bratapfel-Marmelade. Bei Isabelle wird sie als Last-Minute-Geschenk für Weihnachten bezeichnet, aber ich bezweifle, dass diese Gläser Weihnachten erleben werden…

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Bratapfel-Marmelade

Quellenangabe: Übersee-Mädchen
Erfasst 27.09.2021 von Sus
Kategorien: Konfitüre, Apfel
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 g Äpfel
250 g Gelierzucker 2:1
150 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
50 g Marzipan
50 g Mandeln
50 g Rosinen
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Speculoos-Gewürzmischung
1/2 Zitrone; geriebene Schale und Saft

Zubereitung:

Mandeln in Wasser aufkochen und schälen, dann trocknen lassen. In einer trockenen Pfanne die Mandeln rösten, abkühlen lassen und mittelfein hacken. Rosinen im Apfelsaft einweichen.

Marmeladengläser mit kochendem Wasser füllen, die Deckel in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Nach einigen Minuten das Wasser abgießen und Gläser und Deckel sauber abtrocknen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Äpfel mit der Butter in einem Topf anschwitzen. Die Mandelstücke, Rosinen und geriebene Zitronenschale unterrühren und mit Apfelsaft und Wasser ablöschen. Für ca. 10 Minuten köcheln lassen, dabei die Apfelstücke mit einem Löffelrücken leict zerdrücken.

Marzipan in kleine Stückchen schneiden und in die Masse einrühren. Gelierzucker unterrühren und nach Anweisung noch ein paar Minuten kochen lassen, dabei mit Speculoos-Gewürz abschmecken.

Bei gelingender Gelierprobe die Marmelade in die Gläser füllen, ggf. die Ränder gut säubern und die Gläser fest verschliessen. Wer mag, dreht sie auf den Kopf und lässt sie ein paar Minuten so stehen.

Anmerkung:

– Speculoos-Gewürz ist eine niederländische/belgische Gewürzmischung und enthält Zimt, Koriander, Muskat, Nelken, Kreuzkümmel, Ingwer, Kardamom und Orangeschale

– Ja, ich weiß, dass es Bratapfel-Konfitüre heißen müsste…


Gestürzter Johannisbeerkuchen

Durch Volkers Aktion „Koch mein Rezept“ habe ich mal wieder einen neuen Blog kennengelernt: Zypresse Unterwegs…. von Ulrike. Seit über 10 Jahren schreibt sie einen Reiseblog, in dem auch leckere Rezepte aus aller Herren Länder vorkommen dürfen. Im Blog schreibt von ihren meist selbstorganisierte Reisen, vorzugsweise barrierefrei, die schon auf alle Kontinente dieser Welt geführt haben. Es gibt Tipps für Ausflüge, Städtetrips und Reiseberichte.

Aus den vielen schönen Rezepten hatte ich mir einen gestürzten Rhabarberkuchen ausgesucht, aber dummerweise war gerade die Rhabarberzeit vorbei. Aber das machte nichts, denn mit ähnlich sauren roten Johannisbeeren war der Kuchen auch sehr lecker.

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Gestürzter Johannisbeerkuchen

Quellenangabe: Frei nach Zypresse Unterwegs
Erfasst 28.07.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Rührteig, Johannisbeere
Mengenangaben für: 1 Kuchen 26 cm Durchmesser

Zutaten:

400 g Rote Johannnisbeeren
75 g Butter
2 Teelöffel Vanillezucker
250 g Zucker
250 g Mehl
150 g Speisestärke
3 Eier
2 Teelöffel Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben
Schlagsahne

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Zubereitung:

Eine 26er Springform gut einfetten und mit Semmelbrösel oder gemahlenen Mandeln bestreuen.

Johannisbeeren zupfen und waschen, auf dem Boden der Springform verteilen.

Butter mit Zucker schaumig rühren. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und die Hälfte davon unter die Butter-Ei-Masse mischen. Einzeln die Eier einrühren, dann die restliche Mehlmischung.

Den Teig auf den Johannisbeeren verteilen und bei 170° C Heißluft ca. 40 Minuten backen. Nach dem Backen ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

Mit geschlagener Sahne servieren.


Schwedischer Apfelkuchen – Äppelpaj bzw. Äppelkaka

Es ist immer wieder schön, unbekannte Blogs zu entdecken und gleich ein halbes Dutzend Rezepte auf die Merkliste zu setzen. Passiert ist mir dies mit dem Blog „Küchenmomente“ von Tina, der mir bei der Aktion „Koch mein Rezept“ von Volker zugelost wurde. In ihrem Blog geht es seit fünf Jahren hauptsächlich um Backen, sei es süß oder herzhaft, einfach oder aufwendig. Tina veröffentlicht mehrere Rezepte pro Woche und so ist schon eine beachtliche Menge an wirklich tollen Rezepten und Bildern zusammengekommen. Wer sich inspirieren lassen möchte, ist dort bestens aufgehoben.

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Schwedischer Apfelkuchen – Äppelpaj

Quellenangabe: Küchenmomente
Erfasst 14.03.2021 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Apfel, Schweden
Mengenangaben für: 26 Cm

Zutaten:

4 Äpfel
1 Zitrone; geriebene Schale und Saft
200 g Weiche Butter
250 g Brauner Zucker
5 Eier
350 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise(n) Salz
2 cm Zimtstange
10 Kardamomkapseln
100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm einfetten.

Die Kardamomkapseln zerdrücken und die Kerne entnehmen. Zimtstange in kleinere Stücke zerbrechen. Zusammen mit etwas Zucker in einer Gewürzmühle fein mahlen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft und etwas braunem Zucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen, dann zum Abkühlen beiseite stellen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Die ersten beiden Eier einzeln unter Rühren hinzugeben. Dann die Hälfte des gesiebten Mehl mit dem Backpulver, Salz und Kardamom-Zimt-Mischung mischen und unterrühren. Mit den restlichen Eiern und dem restlichen Mehl ebenso verfahren.

Die Apfelstücke mit einem Löffel unterheben. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Mit den Mandelblättchen bestreuen und ca. 55 Minuten backen. Achtung! Damit die Mandeln nicht zu dunkel werden, nach ca. 40 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. Nach der Backzeit den Kuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen, danach aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Anmerkung:

– Bei mir hat der Kuchen nur 45 Minuten gebraucht, daher rechtzeitig die Stäbchenprobe durchführen.

– Im Originalrezept wurde eine Springform mit 24 cm Durchmesser verwendet. Habe ich aber nicht. Daher habe ich die Mengen angepasst und ca. 20% mehr Zutaten verwendet. Für die 24er-Version bitte hier entlang…

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft


Spekulatiuscreme

Bei der Aktion „Koch mein Rezept“ von „Volker Mampft“ wurde mir der Blog Genial Lecker zugelost. Diesen Blog, der von Rike geführt wird, kenne ich schon seit vielen Jahren und habe daraus auch schon einige Rezepte ausprobiert, wie zum Beispiel hier diese Kürbissuppe. Ihr Rezept für Schupfnudeln habe ich auch schon sehr oft nachgekocht.

Bei Genial Lecker geht es seit Mitte 2006 um alltagstaugliche Gerichte für die ganze Familie in allen Jahreszeiten. Rike hat zwei Mädchen, die im Laufe der Zeit immer mehr in der Küche mitgeholfen haben und auch begeistert kochen und backen.

Da mir momentan die Zeit fehlt, habe ich mir ein schnelles, aber leckeres Rezept ausgesucht. Die Spekulatiuscreme ist nicht nur als Weihnachtsgeschenk geeignet, sie dient auch vortrefflich dazu, übrige Spekulatiuskekse zu verarbeiten.

Ich habe das Originalrezept noch etwas vereinfacht, das Ergebnis ist ein cremiger Brotaufstrich mit Suchtgefahr!

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Spekulatiuscreme

Quellenangabe: Genial Lecker
Erfasst 29.01.2021 von Sus
Kategorien: Brotaufstrich, Spekulatius, Geschenk
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Butter
150 g Gewürzspekulatius
250 ml Mandelmilch (Menge ggf. anpassen)
2 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Die Kekse fein zerkrümeln, vorzugsweise im Standmixer oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz.

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß (oder den Standmixer) geben und fein pürieren. In die Gläser füllen, Deckel drauf und im Kühlschrank fest werden lassen.


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Nachgekocht: Feldsalat mit lauwarmen Linsen und gebratenen Kartoffelwürfeln

Es ist ein Brauch, an Silvester und Neujahr ein Gericht mit Linsen zu essen, denn sie symbolisieren Geldmünzen und durch ihre hohe Anzahl eben Reichtum und Wohlstand. Am Neujahrswochenende fiel mir ein, dass ich kurz vor Weihnachten ein schönes Gericht bei Cahama gesehen hatte. Sämtliche Zutaten waren (in etwas abgewandelter Form) im Haus, also ran ans Werk…

Ich habe einen Gemüsehobel, mit dem man kleine Würfel hobeln kann. Deshalb sind meine Karotten etwas größer und die Kartoffeln etwas kleiner als im Originalrezept. Etwas andere Linsen, etwas anderes Dressing (momentan mein absolutes Lieblingsdressing!), etwas andere Kerne (von den Pferdeäpfeln hatte ich noch geröstete Sonnenblumenkerne und Sesam übrig), aber ansonsten doch sehr ähnlich. Und sehr, sehr lecker!

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Feldsalat mit lauwarmen Linsen und gebratenen Kartoffelwürfeln

Quellenangabe: Cahama
Erfasst 04.01.2021 von Sus
Kategorien: Salat, Linsen, Kartoffeln, Neujahr
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

250 g Feldsalat
200 ml Le Puy Linsen
3 Karotten/Möhren
1 Frühlingszwiebel
1/2 Esslöffel Sonnenblumenöl
70 ml Weißwein, trocken
200 ml Gemüsebrühe
Salz
400 g Kartoffeln
Salz
1 Esslöffel Gänseschmalz
40 g Sonnenblumenkerne & Sesam; geröstet
Optionale Fleischbeilage:
4 Debrecziner
Dressing:
1 Frühlingszwiebel
2 Esslöffel Reisessig
2 Esslöffel Perillaöl (Alternative: Dunkles Sesamöl)
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Karotten in kleine Würfel („Brunoise“) schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden.

In einem Topf das Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Karotten dazu geben und 2 bis 3 Minuten mit dünsten. Linsen und Weißwein dazu geben; Weißwein auf die Hälfte einreduzieren. Zunächst nur ca. 3/4 der Gemüsebrühe dazu geben. Dann den Deckel auflegen, alles zum Kochen bringen; bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Linsen „bissfest sind. Falls erforderlich, die restliche Geflügelbrühe ganz oder teilweise dazu geben. Am Ende sollte die gesamte Flüssigkeit verkocht sein. Das Ganze dauert bei uns ca. 20 Minuten.

In der Zwischenzeit sowohl – einzeln – die Sonnenblumenkerne als auch den Sesam in einer trockenen Pfanne – die später für die Kartoffeln verwendet wird – rösten.

Die Debrecziner in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden (Kantenlänge ca. 5 mm). In einer Pfanne das Schmalz erhitzen. Die leicht gesalzenen Kartoffelwürfel darin bei starker Hitze braten bis sie etwas Farbe angenommen haben. Nach der Hälfte der Zeit die Debrecziner zugeben. Die Pfanne vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Wenn die Linsen bissfest gegart sind, diese ebenfalls vom Herd nehmen, salzen und etwas abkühlen lassen.

Für das Dressing die Zutaten miteinander verrühren. Feingehackte Frühlingszwiebel unterheben.

Den Feldsalat auf Tellern anrichten. Linsen, Kartoffelwürfel und Wurst darauf verteilen. Mit dem Dressing beträufeln und mit den gerösteten Saaten bestreuen.


Rote Bete-Aufstrich

Bei Volkers Blog-Event „Koch mein Rezept“ wurde mir der Blog „Frau Inga ist kreativ“ zugelost, einen Blog, den ich vorher noch nicht kannte. Und ich muss sagen: der Name ist Programm. Frau Inga kocht und backt vegetarisch, sie häkelt, macht sich Gedanken, sie gibt Bastelanleitungen und Buchempfehlungen und das seit knapp 3,5 Jahren. Ihre Rezepte enthalten viele Hintergrundinformationen und schöne Photos. Ihre Pestos und Chutneys hatten es mir angetan und ich habe mich für den Rote-Bete-Aufstrich entschieden. Das Originalrezept sieht Ajowan-Samen vor. Ich habe zwar viele Gewürze, dieses aber (noch) nicht. Da Ayowan aber Thymole enthält und ein starkes Thymianaroma haben soll, habe ich es kurzerhand durch frischen und getrockneten Thymian ersetzt.

Ich hatte mich schon auf den Rote Bete-Aufstrich festgelegt und entsprechend eingekauft, als Frau Ingas neuestes Rezept „Brotaufstrich mit Petersilienwurzel, Rosinen und Curry“ mich auch sehr anlachte. Na gut, dann gibt es das eben demnächst…

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Eigentlich hatte ich mir diesen Rote Bete-Aufstrich auch gut als veganes Topping für Grillkartoffeln vorgestellt, anstatt z.B. saurer Sahne. Da jetzt aber keine Grillsaison mehr ist, gab es eben Bratkartoffeln. (Vegetarier denken sich jetzt einfach mal das Fleisch auf dem Photo weg…)
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Rote Bete-Aufstrich

Quellenangabe: https://ingalandwehr.de/rote-bete-aufstrich
Erfasst 07.11.2020 von Sus
Kategorien: Rote Bete, Brotaufstrich, Blog-Event, Vegan
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Rote Bete; frisch
3 Zweige Thymian; frisch
1 Teelöffel Thymian; getrocknet
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 Teelöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Ingwer; frisch, gerieben
Kräutersalz
Szechuanpfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen, Rote Bete gründlich waschen. Rote Bete und Zwiebel im Dampfgarer in ca. 20 Minuten weich kochen, danach die Rote Bete schälen.

Szechuanpfeffer und getrockneten Thymian im Mörser zerreiben, die Blättchen vom frischen Thymian abzupfen. Alle Zutaten in eine geeignete Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer möglichst glatten Paste verarbeiten. Abschmecken.

Im Kühlschrank etwas durchziehen lassen, dann entwickeln sich die Aromen besser.


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Sommerlicher Gurken-Zucchini-Salat

Volker von volkermampft hat ein neues Blog-Event „Koch mein Rezept“ kreiert, bei dem es darum geht, in den Blogs der Anderen zu stöbern und dabei neue alte Rezepte wieder ins Rampenlicht zu bringen. Die Zuordnung der einzelnen Blogs wird ausgelost. Mir wurde dadurch der Blog „Brotwein“ zugeteilt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich kenne Sylvia persönlich von einigen Genussblogger-Treffen in Würzburg.

Bei ihr ist der Name Brotwein Programm, denn sie liebt die Verbindung von Brot und Wein. In ihrem Blog schreibt sie seit fünf Jahren über Weine und Winzer, sie backt Brote und Kuchen, sie veranstaltet Blog-Events, sie nimmt an Blog-Events teil, sie kocht saisonal und regional tolle Rezepte, …

Zum Nachkochen hatte ich schon einige Rezepte auf meiner Liste, konnte mich aber nicht entscheiden, denn sie klingen alle sehr lecker. Letzte Woche war der Liebste im Büro, während ich weiter im Home Office gearbeitet habe. Da kam ich spontan darauf, den Gurken-Zucchini-Salat mit Parmesan und gerösteten Pinienkernen nachzu“kochen“.

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Parmesankäse hatte ich nicht vorrätig, deshalb habe ich einen 3 Jahre alten Gouda verwendet. Der hat auch sehr gut dazu gepasst. Meine Zucchini war schon in Streifchen geschnitten, da habe ich es mit den restlichen Zutaten ebenso gemacht. Sieht etwas rustikaler aus, schmeckt aber bestimmt genauso gut. Die Kombination aus dem frischen Gemüse und dem Käse mit den Pinienkernen ist echt genial.

Gurken-Zucchini-Salat mit Parmesan und Pinienkernen

Quellenangabe: Sylvia von Brotwein
Erfasst 16.07.2020 von Sus
Kategorien: Salat, Gurke, Zucchini
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Minigurke oder 1/2 Salatgurke
1 klein Zucchini
25 g Pininkerne
15 g Parmesankäse (hier: 3- jähriger Gouda)
1/2 Bündel Koriandergrün oder Petersilie (hier: Petersilie)
2 Esslöffel Olivenöl
4 Esslöffel Zitronensaft
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Zitronenthymian; gerieben (hier)

Zubereitung:

Salatgurke und Zucchini waschen und längs in feine Streifen hobeln. In einer Schüssel Öl, Zitronensaft, Thymian, Salz und Pfeffer mischen und die Gurken- und Zucchinistreifen damit vermengen und einige Minuten ziehen lassen.

Die Pininkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Den Koriander bzw. Petersilie waschen, trockenschütteln und sehr grob hacken.

Zum Servieren die Gurken-Zucchini-Streifen auf Tellern anrichten. Den Parmesankäse in feinen Scheiben drüberhobeln und mit Pinienkernen und Koriandergrün bestreuen.


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Erdbeer-Limonade für Erwachsene

Neulich habe ich bei Harald ein Rezept gesehen, welches ich sofort ausprobieren musste. Das einzige Problem dabei war, in dieser Zeit an Trockenhefe heranzukommen. Frische Hefe gibt es ja wieder genügend zu kaufen, aber Trockenhefe ist immer noch Mangelware. Schließlich habe ich dann doch welche aufgetrieben.

Ich muss Euch sagen, das Zeug schmeckt oberaffengeil!
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Auf dem Bild seht Ihr das letzte Glas. Deshalb gehe ich jetzt in die Küche und setze die nächste Portion an…

Erdbeer-Limonade für Erwachsene

Quellenangabe: Cahama
Erfasst 15.06.2020 von Sus
Kategorien: Getränk, Alkohol, Erdbeere
Mengenangaben für: 2 ,2 l

Zutaten:

200 g Erdbeeren
25 g Ingwer, frisch
350 g Braunen Zucker
1 Teelöffel Trockenhefe
1 Zitrone; Saft und geriebene Schale
4 Flasche/n à 1 l Fassungsvermögen mit Bügelverschluss

Zubereitung:

ErdbeerLimo1.jpgErdbeeren in kleine Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.

1 Liter Wasser in einen Topf geben. Zucker, Erdbeeren und Ingwer zufügen alles zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen, 30 Minuten ziehen lassen.

1 Liter kaltes Wasser, Zitronensaft und -schale zufügen, weiter abkühlen lassen.

Hat die Flüssigkeit 36 – 38 Grad erreicht, die Trockenhefe einrühren.

Die Mischung abgedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden ziehen lassen.

Nach diesen 24 Stunden die Flüssigkeit durch ein (vorher mit klarem Wasser ausgewaschenem) Mulltuch oder sehr feinem Filter absieben. Alles auf 4 Flaschen verteilen, verschließen und mindestens 2 Tage im Kühlschrank reifen lassen.

Die Flaschen dürfen nur bis ca. zur Hälfte gefüllt werden, da beim Reife-/ Gärprozess Kohlensäure entsteht.

Je länger sie im Kühlschrank reifen, desto mehr Kohlensäure (und auch Alkohol??) entsteht, also vorsichtig öffnen!

Schmeckt am besten gut gekühlt! Achtung: Warm gelagert, führt es beim Öffnen der Flasche zu einer riesigen Schaum-Explosion!

Anmerkung:

– Im Originalrezept war es die doppelte Menge an Ingwer, aber auch jetzt schmeckt er deutlich vor.
– Außerdem waren im Original zwei Limetten und etwas Zitronensäure gedacht, hatte ich aber nicht im Haus.
– Die übrigen Erdbeeren nicht einfach wegschmeißen, sondern entweder direkt futtern oder mit etwas Vanilleeis genießen.


Zucchini-Pesto

Ein ideales Rezept, um wieder ein paar Zucchini zu vernichten…

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Zucchini-Pesto

Quellenangabe: Inspiriert durch Cahama
Erfasst 27.07.2019 von Sus
Kategorien: Pesto, Dip, Zucchini
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 g Grüne Zucchini, Nettogewicht (ohne Kerne und weiches inneres Fruchtfleisch)
2 Esslöffel Olivenöl
60 g Mandeln
3 Stengel Glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen
25 g Mandelblättchen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mandeln schälen, mit Wasser übergießen und über Nacht einweichen lassen. Mandelblättchen in der trockenen Pfanne rösten. Wenn die Zucchini Bio-Qualität haben, kann die Schale mit verarbeitet werden; ansonsten schälen. Längs halbieren, ggf. Kerne und weiches Fruchtfleisch entfernen. Zucchini in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.

Mandeln aus dem Wasser nehmen und gründlich abtrocknen. Mandeln und Olivenöl in einen schmalen, hohen Becher (Messbecher) geben und mit dem Pürierstab grob zerkleinern. Knoblauchzehen grob zerkleinern und zu den Mandeln geben. Zucchinistücke und Petersilie ebenfalls dazugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nun alles fein pürieren und abschmecken.

Zum Servieren die Mandelblättchen darauf verteilen.


Navettes

Heute, am 2. Februar, ist Maria Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, der Tag, an dem Jesus „dem Herrn dargestellt“ wurde. Und damit ist offiziell die Weihnachtszeit nun endgültig vorbei.

Zugegebenermaßen hat für uns dieser Tag keinerlei Bedeutung. Aber heute morgen beim Instagram-Stöbern las ich bei Martin Schönleben von sogenannten Navettes mit Olivenöl und Orangenblütenwasser. Diese Plätzchen stammen aus Frankreich aus der Gegend um Marseilles und wurden eben an Maria Lichtmess (Chandeleur) gebacken. Ihre Form soll an ein Boot erinnern.

Da ich noch keine Ahnung hatte, was ich heute backen sollte, wurden es eben diese kleinen Plätzchen.

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Fazit: Der Teig ist arg klebrig, man muss sich beim Formen sehr beeilen. Aber dafür ist der Geschmack ist interessant und ziemlich lecker. SmileyLecker.gif

Navettes

Quellenangabe: Erfasst 02.02.19 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Orange, Frankreich
Mengenangaben für: 50 Stück

Zutaten:

400 g Mehl (hier: Weizenvollkornmehl)
150 g Puderzucker
3 Eier
75 ml Olivenöl
1/2 Teelöffel Vanille; gemahlen
1 Zitrone; die geriebene Schale
1 Prise(n) Salz
3 Esslöffel Eau de Fleur d’Oranger

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, der ziemlich fest (und klebrig) wird.

Dann den Teig in Folie eingewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig in handliche Stücke teilen, die noch nicht benötigten Stücke weiter im Kühlschrank lagern. Den Teig zu einer ca. 1,5 cm dicken Rolle formen, dann Stücke von ca. 4 cm Länge abschneiden. Die Stücke zwischen den Händen rollen, dass die Enden spitz werden. Man kann auch mit den Fingern nachhelfen. Auf das Backblech mit Backpapier legen und mit einem scharfen Messer in der Mitte der Länge nach einschneiden.

Im Ofen für ca. 15 Minuten backen. Die Navettes sollten nicht zu dunkel werden.