Rhabarber-Tarte

Wie schon angekündigt, kommt hier das Rezept, in dem ich einen Teil des Rhabarber-Curd verarbeitet habe. Den Rest haben wir einfach so gefuttert.

RhabarberTarte.jpg

Rhabarber-Tarte

Quellenangabe: Erfasst 21.04.2020 von Sus
Kategorien: Kuchen, Mürbeteig, Rhabarber, Curd
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Mürbeteig:
250 g Mehl
100 g Zucker
1 Teelöffel Vanillierter Zucker
1 Ei
125 g Butter
Belag:
250 ml Rhabarber-Curd
2 Stangen Rhabarber
2 Esslöffel Holunderblütensirup
Oder
2 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Aus Mehl, Zucker, Ei und Butter einen Mürbeteig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Die Rhabarberstangen schälen und in sehr kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Holunderblütensirup oder Zucker ziehen lassen.

Den Mürbeteig in einer gebutterten Springform gleichmäßig verteilen, dabei einen 2-3 cm hohen Rand formen. Das Rhabarber Curd einfüllen, mit eventuell überzähligem Teig und den Rhabarberstücken verzieren.

Bei 220 Grad ca. 30 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.


Advents-Nachlese: Klassische Butterplätzchen

Ich hatte schon so lange keine Butterplätzchen mehr gebacken, dass ich tatsächlich auch das Rezept nicht mehr fand. Die Rezepte in meinen Büchern und im Internet haben mich auch nicht so richtig überzeugt. Mit Hilfe der lieben Natalie habe ich dann doch noch das richtige Rezept gefunden: das mit den 3 Eigelb. Ich konnte mich erinnern, dass ich immer zuviel Eiweiß übrig hatte, welches dann auch irgendwie verarbeitet wurde (meistens Makronen oder Zimtsterne).

Leider hatte ich in der Hektik vergessen, dass die Plätzchen _vor_ dem Backen mit verquirltem Ei bestrichen werden müssen. Dann wurde es eben ein Zuckerguss…

Butterplaetzchen.jpg

Butterplätzchen

Quellenangabe: Schon vor Jahrzehnten so gebacken, zwischenzeitlich das Rezept vergessen, wiedergefunden bei Cucina Casalinga, endlich erfasst 10.12.19 von Sus
Kategorien: Backen, Mürbeteig, Plätzchen, Advent
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

125 g Butter; weich
125 g Zucker
3 Eigelb
250 g Mehl
1 Zitrone; geriebene Schale davon
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Esslöffel Milch

Zubereitung:

Die Butter schaumig rühren, dann langsam Zucker und Eigelb dazugeben. Danach Zitronenschale und gesiebtes Mehl unterrühren und den Teig rasch zusammenkneten. Mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Backofen auf 175 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.

Den Teig 4–5 mm dick ausrollen, beliebige Formen ausstechen, ggf. mit Hilfe einer einer Palette auf das Backblech legen und mit Eigelb bestreichen. Ca. 10-12 Minuten backen.

Die Teigreste sollte man immer wieder zwischen dem Ausrollen kaltstellen.

Alternativ kann man die Plätzchen nach dem Backen mit Zuckerguß bestreichen und nach Lust und Laune verzieren.


Kurkuma-Ingwer-Shortbread

Kurkuma ist ja momentan in aller Munde als das Wundermittel gegen Arthrose, Alzheimer, Diabetes, Rheuma, Krebs und was-weiß-ich-noch-alles. Warum nicht auch in Plätzchen?

Wenn man es denn zu sich nimmt, sollte aber auch immer etwas Pfeffer dabei sein, sonst wird das Curcumin vom menschlichen Körper nur schlecht aufgenommen.

Die folgenden Plätzchen haben mich angelacht, denn ich mag Shortbread.

KurkumaShortbread.jpg

Kurkuma-Ingwer-Shortbread

Quellenangabe: Frei nach Brigitte 23/2019
Erfasst 10.12.19 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Advent, Mürbeteig, Ingwer, Kurkuma
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

30 g Kandierter Ingwer
25 g Frischer Ingwer
150 g Mehl (Type 550)
50 g Reismehl
120 g Butter, salzig; kalt
40 g Vollrohrzucker; fein
20 g Akazienhonig
1/2 Teelöffel Pfeffer
1 Teelöffel Frischer Kurkuma; gerieben
Oder
1 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
Mehl (zum Bearbeiten)
2 Esslöffel Vollrohrzucker (fein, zum Bestreuen)

Zubereitung:

Kandierten Ingwer fein hacken. Frischen Ingwer und Kurkuma schälen und fein reiben. Mehl und Reismehl mischen und in eine Schüssel sieben. Butter klein würfeln, mit Zucker, Honig, beiden Ingwersorten, Pfeffer und Kurkuma zur Mehlmischung geben. Mit den Knethaken des Handrührers kurz zu einem glatten Teig verarbeiten, eventuell nochmals kurz mit den Händen kneten. Teig zu einem flachen Fladen formen und abgedeckt für 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 24 x 16 cm Größe ausrollen. Die Teigplatte in 24 Streifen von jeweils 2 x 8 cm schneiden. Teigstreifen im Abstand von 3 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem Holzspieß je 5–6 Löcher in die Plätzchen stechen. Die Oberfläche dünn mit Wasser bestreichen und mit Vollrohrzucker bestreuen. Plätzchen im heißen Ofen auf der 2. Schiene von unten etwa 12–15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.


Zwetschgenstreusel mit Mürbeteig

Jetzt beginnt sie wieder, die Zwetschgenzeit. In diesem Jahr trägt unser Baum besonders reichlich.

Zwetschgenbaum2019.jpg

Es sind mal wieder gute 30 kg zusammengekommen:
ZwetschgenErnte2019.jpg

Ich hatte nicht schon wieder Lust auf den klassischen Hefestreusel (um den ich wahrscheinlich trotzdem nicht drumherum kommen werde) und habe das folgende Rezept einfach mal ausprobiert. Gefunden habe ich es hier.

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Zwetschgenstreusel mit Mürbeteig

Quellenangabe: Café Schönleben
Erfasst und abgewandelt 24.08.2019 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Zwetschge, Mürbeteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen 28cm

Zutaten:

Mürbeteig:
50 g Zucker
100 g Butter
150 g Mehl
1 Ei
1/3 Teelöffel Backpulver
1 Prise(n) Vanille
30 g Haselnüsse; gemahlen
Füllung:
800 g Zwetschgen; entsteint
100 g Zucker
30 g Haselnüsse; gemahlen
30 g Kartoffelstärke
Streusel:
100 g Butter; kalt
100 g Zucker
200 g Mehl
5 g Frischer Rosmarin; fein gehackt

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und der Vanille verkneten. Ei untermengen, dann das Mehl mit Backpulver einarbeiten. Zu einer Kugel formen und mit Folie bedeckt im Kühlschrank mindestens 3 Stunden oder über Nacht kaltstellen.

Zuerst die Zwetschgen waschen, Steine entfernen und die Früchte der Länge nach in vier Teile schneiden. Mit dem Zucker und der Stärke mischen.

Für die Streusel Butter mit Zucker verkneten, dann Mehl und Rosmarin einarbeiten.

Springform einfetten und den Mürbeteig in die Form drücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Den Teig mit den gemahlenen Haselnüssen bestreuen.

Die Zwetschgenfüllung auf dem Teig und darauf die Streusel verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40-50 Minuten backen, ggf. mit etwas Alufolie abdecken. Nach dem Backen auskühlen lassen.


Zwetschgenkuchen 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2014, 2018

Pistazienplätzchen

Das ist übrigens aus den Pistazien geworden, die ich letztens geschält habe:

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Pistazienplätzchen

Quellenangabe: Ratgeber Frau und Familie 12/2017
Erfasst 13.12.2017 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Advent, Pistazie, Mürbeteig
Mengenangaben für: 18 Stück

Zutaten:

Teig:
50 g Rohrohrzucker
200 g Mandeln; gemahlen
50 g Butter; weich
1 Ei
Füllung:
60 Pistazienkerne
50 g Butter; weich
40 g Rohrohrzucker
50 g Mandelmus
Ausserdem:
Mandeln; gemahlen; zum Ausrollen
Pistazien; zum Verzieren

Zubereitung:

Den gesamten Zucker in der Küchenmaschine zu Puderzucker mahlen. Für die Kekse die gemahlenen Mandeln mit dem Zucker für den Teig und der Butter fein zerbröseln, dann das Ei untermischen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

Für die Füllung die Pistazien in der Küchenmaschine zu Pulver mahlen. Die weiche Butter mit dem restlichen Rohrohrzucker verrühren, das Mandelmus und das Pistazienpulver zufügen und gleichmäßig vermischen.

Die Arbeitsfläche mit gemahlenen Mandeln bestreuen und den Teig ausrollen. Pro angegebener Plätzchenmenge zwei Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 10 Minuten backen, abkühlen lassen.

Auf die Hälfte der Kekse einen Teelöffel der Pistazienfüllung setzen, die anderen Kekse als Deckel auflegen. Mit der übrigen Pistaziencreme kleine Tupfen auf den Deckeln verteilen und mit gehackten Pistazien bestreuen.

Anmerkung:

Das Mandelmus habe ich übrigens auch aus blanchierten Mandeln und etwas Distelöl durch längeres Mahlen selbst hergestellt.


Grünes Shortbread mit Matcha

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Matchatee-Shortbread

Quellenangabe: Für Sie 24/2015
Erfasst 06.12.15 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Matcha, Maulbeere
Mengenangaben für: 40 Stück

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
125 g Reismehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 Teelöffel Matchatee-Pulver
1 Limette; geriebene Schale
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
250 g Butter; weich; gewürfelt
Ausserdem:
100 g Dunkle Konfitüre (hier: Maulbeere, sonst Brombeere oder schw. Johannisbeere)
40 Mandelscheiben

Zubereitung:

Mehle, Zucker, Salz und Teepulver in einer Schüssel mischen. Limettenschale, Vanille und Butter untermischen. Mit den Händen zu Bröseln verarbeiten, dann zu einem galtten Teig kneten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Teig halbieren, jeweils rechteckig (ca. 20×16 cm) ca. 1 cm dick ausrollen. Ein Rechteck mit glatt gerührter Konfitüre bestreichen. Das zweite Rechteck darauflegen. Abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden kalt stellen.

Teigblock längs halbieren, dann jeweils 1 cm breite Streifen mit einem großen scharfen Messer (glatte Klinge) abschneiden. Mit einer Schnittfläche und etwas Abstand auf’s vorbereitete Blech (Backpapier) legen. Bei 150 °C (Mitte) 12-13 Minuten backen.

Anmerkung: Da ich nicht genug Butter hatte (ca. 200 g), wurde der Teig recht krümelig. Statt zwei große Rechtecke auszurollen, habe ich mit einem rechteckigen Förmchen jeweils zwei Rechtecke ausgestochen, eines mit Marmelade bestrichen und das andere darauf gesetzt. Und damit’s hübscher aussieht, kamen noch Mandelscheiben obendrauf.


Feigen-Tarte mit Pinienkernen

Mein armer Blog! Total vernachlässigt! Kann einem richtig leid tun!

Nun ja, es ist wie es ist, die nicht-virtuelle Welt ist nun mal im Moment etwas fordernder. Selbst zum Kochen und Backen reicht es kaum.

Garten-Koch-Event Oktober 2015: Feige

Aber für das Garten-Koch-Event „Feige“ habe ich doch noch schnell den Backofen angeschmissen und eine schöne Feigentarte gebacken.

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Feigentarte mit Pinienkernen

Quellenangabe: Dolci, Verlag Zabert-Sandermann
Erfasst 31.10.15 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Tarte, Feige, Pinienkern, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Tarteform à 26 cm

Zutaten:

Mürbeteig:
150 g Mehl
1 Eßlöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 g Butter; kalt
Butter für die Form
Mehl für die Arbeitsfläche
Füllung:
8 Feigen
250 g Sahne
1 Ei
2 Eßlöffel Zucker
1/3 Vanilleschote; das Mark davon
Tonkabohne
50 g Pinienkerne

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit Zucker und Salz mischen, auf die Arbeitsfläche häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei und die Butter in Stücken in die Mitte geben. Alle Zutaten mit einem Messer gut durchhacken, daß kleine Teigkrümel entstehen. Diese dann mit kalten Händen zu einem Teig verkneten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren.

Feigentarte1.jpgDen Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Tarteform einfetten, bzw. mit Backpapierstreifen auskleiden. Mit dem Teig die Form auskleiden, dabei auch einen Rand formen. Den Teig mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Die Feigen waschen und abtrocknen, dann in Viertel schneiden. Diese aufrecht (wie das gehen soll, kann mir auch niemand erklären) auf den Teig stellen. Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten vorbacken.

In dieser Zeit die Sahne mit dem Ei, Zucker, Vanillemark und Tonkabohnenabrieb verquirlen. Die Tarte aus dem Ofen nehmen, die Sahne-Mischung vorsichtig auf den Teig gießen, mit Pinienkernen bestreuen und nochmals ca. 20 Minuten backen, bis der Guß eine goldbraune Farbe annimmt.

Die Feigentarte etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Feigentarte2.jpg

Anmerkung:

– Die Sahne-Ei-Masse wollte bei mir einfach nicht stocken. Erst noch einmal 20 Minuten später (mit Alufolie) war die Tarte einigermaßen fest.

– Etwas Zitronenschale hätte auch nicht geschadet.


Shortbread mit Zitrone, Orange … und … Ingwer!

Garten-Koch-Event Februar 2015: Ingwer [28.02.2015]

Das folgende Rezept habe ich kürzlich bei Zorra entdeckt und gleich ausprobieren müssen. Ich habe ihre Mengenangaben verdoppelt und dann in drei Teile geteilt, weil ich mich nicht für eine Variante entscheiden wollte/konnte.

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Selbst jetzt kann ich keine Variante bevorzugen: Alle sind wunderbar mürb-knusprig und schmecken jeweils total nach Zitrone, Orange oder Ingwer. Die Ingwer-Version hätte für mich ein bißchen schärfer sein können, schmeckt aber auch einfach supergut. Ab dem zweiten Tag waren die Plätzchen sogar noch ein Tick besser.

Natürlich habe ich die Ingwer-Variante nicht ganz zufällig gebacken. Sie sind mein Beitrag für das Garten-Koch-Event „Ingwer“ im Februar.

IngwerShortbreadBluemchen.jpg

Zitronen-, Orangen- oder Ingwer-Shortbread

Quellenangabe: Erfasst 25.02.15 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Shortbread, Zitrone, Orange, Ingwer
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

85 g Kalte Butter
120 g Mehl
15 g Maizena
40 g Mit Vanille aromatisierter Zucker
1 Prise Salz
Zitrone:
1 Zitrone; feingeriebene Schale davon
40 ml Frisch gepresster Zitronensaft
Orange:
1 Orange; feingeriebene Schale davon
40 ml Frisch gepresster Orangensaft
Ingwer:
50 g Frischer Ingwer
Milch oder Wasser
Zucker zum Wälzen:
2-3 Eßlöffel Puderzucker

Zubereitung:

Für die Ingwer-Variante den Ingwer schälen und fein reiben, Saft dabei auffangen.

Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl, Stärke, Salz, Zucker und Zitronen-/Orangenschale oder geriebenen Ingwer in den Foodprozessor geben und solange mixen bis die Butter feingerieben ist. Zitronen-/Orangensaft oder den Ingwersaft mit etwas Milch (Wasser geht auch) dazugiessen und wieder solange mixen bis der Teig zusammenkommt.

Teig sofort auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick auswallen und in längliche Rechtecke/Dreiecke schneiden oder mit kleinen Förmchen ausstechen. (Das sollte allerdings schnell gehen, damit der Teig nicht zu warm und damit zu weich wird.) Diese mit einer Gabel 2- 3x einstechen und im Puderzucker wälzen und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen.

Das Backblech auf mittlerer Stufe in den kalten Backofen bei 180 °C Unter-/Oberhitze 15 Minuten backen bzw. so lange bis sie leicht hellbraun sind.

Anmerkung:

– Die Backzeit betrug bei mir allerdings mit drei Blechen und Umluft bei 170° C ca. 25 Minuten.


Unter der Haube…

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Wie gestern schon erzählt, haben wir Maulbeeren im Überfluß. Gleichzeitig habe ich mich für das Blog-Event Kick aus fernen Töpfen bei Aus meinem Kochtopf mit den Ländern Australien und Südkorea eingetragen. Als ich so darüber nachdachte, was man den so Australisches kochen/grillen/backen könnte, kam mir die Idee, mal in der Suchmaschine „Mulberries“ und „Australia“ einzugeben. Bingo! SmileyFreu.gif

In Australien gibt es wohl relativ viel Maulbeerbäume und eines der Lieblingsgerichte damit scheint Mulberry Pie zu sein. Na prima!

Ich habe mehrere kleine Pies gemacht, denn, wie immer, habe ich einen Teil verschenkt und außerdem lassen sich kleine Pies viel einfacher vor dem Fernseher verputzen.

Entstehung:

MaulbeerPies1.jpg

Fertig:

MaulbeerPies2.jpg

Grinsend:

MaulbeerPies3.jpg

Beinahe hätte ich das Bild mit dem kleinen Fußball-Männchen vergessen:

MaulbeerPieMitKickerUndSonnenroeschen.jpg

Maulbeeren-Pie

Quellenangabe: Erfaßt 30.05.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Maulbeere, Australien
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Füllung:
500 g Frische Maulbeeren
50 g Zucker
1 Eßlöffel Zitronensaft
1 Eßlöffel Wasser
Teig:
300 g Mehl
150 g Butter; kalt
1 Prise Salz
2-3 Eßlöffel Wasser; kalt
1 Ei
2 Eßlöffel Brauner Zucker

Zubereitung:

Maulbeeren aussortieren und waschen. Die Stielchen müssen nicht entfernt werden, denn sie stören später überhaupt nicht.

Die Hälfte der Maulbeeren in einen Topf geben, Zucker, Zitronensaft und das Wasser hinzufügen. Bei niedirger Hitze für ca. 5 -10 Minuten köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Beeren weich werden. Die Speisestärke mit etwas Saft aus dem Topf verrühren und in den Topf geben. Wenn die Masse andickt, den Topf beiseite stellen.

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben. Die kalte Butter in kleine Stückchen schneiden und mit dem Mehl so schnell wie möglich verkneten. Nach Bedarf Wasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Eine Pie- oder Tarteform von ca. 20 x 30cm oder 20 cm Durchmesser leicht einfetten. Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Zwei Drittel des Teigs ausrollen und in die Form legen, dann den Teig soweit zurechtdrücken, daß der Rand nach oben etwas übersteht. Zuerst ein paar frische Maulbeeren einfüllen, dann das Maulbeerkompott darübergeben; eventuelle Löcher mit frischen Maulbeeren ausfüllen. Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und damit die Maulbeeren bedecken. Die Ränder durch Zusammendrücken des Teigs gut verschließen. In die Oberfläche nach Geschmack einen einfachen Schnitt oder hübsche Muster einschneiden, damit beim Backen der Dampf entweichen kann.

Das Ei verquirlen und damit die Oberfläche bestreichen. Für ca. 15 Minuten im Ofen backen. Den Herd auf 190°C einstellen und noch ca. 30 Minuten weiterbacken. 10 Minuten vor Ende wieder mit etwas Ei bestreichen und mit dem Zucker bestreuen.

Dazu paßt frisch geschlagene Schlagsahne, am Besten nur schwach gesüßt, wenn überhaupt.


Weißt Du, wieviel Sternlein stehen?

Ich konnte natürlich nicht widerstehen: Zuerst haben mich die Bilder angelacht, dann durfte sie auch noch probieren. Da stand fest: die gibt es dieses Weihnachten als Plätzchen.

Wovon ich rede: Von Juttas, Karens und ursprünglich Nancys Traumstücken. Es gibt dort mittlerweile eine ellenlange Liste von Nachbäckern, bei der ich leider auch feststellen mußte, daß meine Idee mit den Sternen doch nicht so einzigartig ist.

Das macht mir aber gar nichts aus, denn sie schmecken trotzdem tierisch lecker! SmileyLecker.gif

Traumsterne.jpg

Traum – Stücke Sterne

Quellenangabe: Original: Samt und Sahne,
über Karens Backwahn,
modifiziert 09.09.2013 von Jutta Schnuppschnüss,
nachgebacken 06.12.2013 von Sus
Kategorien: Backen, Mürbeteig, Plätzchen, Vanille
Mengenangaben für: 2 Bleche

Zutaten:

250 g Butter
45 g Vanillezucker (hier: 1/3 Vanilleschote mit Zucker fein zermahlen)
150 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eigelb
500 g Mehl
Puderzucker

Zubereitung:

Butter, Zucker und Salz ausgiebig aufschlagen. Eier nach und nach unterziehen. Mehl unterkneten. Teig in mehrere große Stücke teilen, jeweils in Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Traumsterne2.jpgBackofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Jedes Teigstück einzeln ca. 1 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Teigreste schnell zusammenkneten, ausrollen und weitere Sterne ausstechen. Ist das Backblech voll (kann ruhig relativ eng belegt werden), für ca. 12-15 Minuten backen; sie sollten goldbraun werden. Zwischenzeitlich aus den anderen Teigstücken Sterne ausstechen und damit das nächste Blech belegen.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Noch lauwarm in einer großen Schüssel dick mit Puderzucker bestäuben und vorsichtig umwälzen.