Erdbeer-Limonade für Erwachsene

Neulich habe ich bei Harald ein Rezept gesehen, welches ich sofort ausprobieren musste. Das einzige Problem dabei war, in dieser Zeit an Trockenhefe heranzukommen. Frische Hefe gibt es ja wieder genügend zu kaufen, aber Trockenhefe ist immer noch Mangelware. Schließlich habe ich dann doch welche aufgetrieben.

Ich muss Euch sagen, das Zeug schmeckt oberaffengeil!
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Auf dem Bild seht Ihr das letzte Glas. Deshalb gehe ich jetzt in die Küche und setze die nächste Portion an…

Erdbeer-Limonade für Erwachsene

Quellenangabe: Cahama
Erfasst 15.06.2020 von Sus
Kategorien: Getränk, Alkohol, Erdbeere
Mengenangaben für: 2 ,2 l

Zutaten:

200 g Erdbeeren
25 g Ingwer, frisch
350 g Braunen Zucker
1 Teelöffel Trockenhefe
1 Zitrone; Saft und geriebene Schale
4 Flasche/n à 1 l Fassungsvermögen mit Bügelverschluss

Zubereitung:

ErdbeerLimo1.jpgErdbeeren in kleine Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.

1 Liter Wasser in einen Topf geben. Zucker, Erdbeeren und Ingwer zufügen alles zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen, 30 Minuten ziehen lassen.

1 Liter kaltes Wasser, Zitronensaft und -schale zufügen, weiter abkühlen lassen.

Hat die Flüssigkeit 36 – 38 Grad erreicht, die Trockenhefe einrühren.

Die Mischung abgedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden ziehen lassen.

Nach diesen 24 Stunden die Flüssigkeit durch ein (vorher mit klarem Wasser ausgewaschenem) Mulltuch oder sehr feinem Filter absieben. Alles auf 4 Flaschen verteilen, verschließen und mindestens 2 Tage im Kühlschrank reifen lassen.

Die Flaschen dürfen nur bis ca. zur Hälfte gefüllt werden, da beim Reife-/ Gärprozess Kohlensäure entsteht.

Je länger sie im Kühlschrank reifen, desto mehr Kohlensäure (und auch Alkohol??) entsteht, also vorsichtig öffnen!

Schmeckt am besten gut gekühlt! Achtung: Warm gelagert, führt es beim Öffnen der Flasche zu einer riesigen Schaum-Explosion!

Anmerkung:

– Im Originalrezept war es die doppelte Menge an Ingwer, aber auch jetzt schmeckt er deutlich vor.
– Außerdem waren im Original zwei Limetten und etwas Zitronensäure gedacht, hatte ich aber nicht im Haus.
– Die übrigen Erdbeeren nicht einfach wegschmeißen, sondern entweder direkt futtern oder mit etwas Vanilleeis genießen.


Zitronenmelisse-Eistee mit Basilikum

Für das Event „Wir retten, was zu retten ist: Sommerparty“ bringe ich kurzerhand einen leckeren Kräuter-Eistee mit, denn bei diesen Temperaturen muss und will man ja viel trinken.

Diesen Eistee (ohne Zucker!) trinken wir nun schon den ganzen Sommer fast täglich. Angefangen hat es damit, dass meine Zitronenmelisse an Stellen im Garten wucherte, wo sie das nicht tun sollte. Aber zum Wegschmeißen war sie mir dann doch zu schade. Also haben wir sie zuerst mit etwas Minze gemischt als Kräutertee getrunken. Irgendwann hatten wir zuviel Tee angesetzt und der Rest kam kurzerhand in den Kühlschrank. Am nächsten Tag war der Tee kalt noch viel leckerer.

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Zum Basilikum kam es eines Tages, als ich gerade ein Bund auf dem Markt gekauft hatte und der so neben dem Wasserkocher in der Vase stand. Also kamen auch ein paar Blätter in den Tee. Was soll ich sagen? Jetzt kommt immer Basilikum in den Eistee… SmileyLecker.gif

Zitronenmelisse-Eistee mit Basilikum

Quellenangabe: Erfasst 24.08.2019 von Sus
Kategorien: Getränk, Tee, Zitronenmelisse, Basilikum
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 Liter Wasser
3-6 Stengel Zitronenmelisse
2 Stengel Stengel Basilikum
1 Stengel Stengel Minze

Zubereitung:

Die Kräuter pflücken und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Kräuter in ein hohes schmales Gefäß geben, welches beständig gegen kochendes Wasser ist. Das Wasser für den Tee zum Kochen bringen und damit die Kräuter übergießen. Zugedeckt so lange bei Raumtemperatur stehen lassen, bis der Tee diese erreicht hat, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag nach Belieben die Kräuter entfernen und genießen.

Anmerkung:

Im Frühsommer braucht man weniger Zitronenmelisse; jetzt im Spätsommer ist sie schon nicht mehr so ansehnlich und hat nur noch wenig Blätter.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Die Beiträge der anderen Partygäste findet Ihr hier:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Sommerlicher Flammkuchen
BackeBackeKuchen – Focaccia mit Tomaten und Feta
Barbaras Spielwiese – Bulgarischer Schopska-Salat
Brittas Kochbuch – Kalte Zucchini-Joghurtsuppe
Brotwein – Forelle grillen – Lachsforelle vom Holzkohlegrill
Cakes, Cookies and more – Pouletfilet und Gemüse vom Grill
evchenkocht – Blumenkohlsalat
genial lecker – Spaghetti mit Zucchini und Zitrone
Madam Rote Rübe – Bunter Paprikasalat mit weißen Riesenbohnen und schwarzen Oliven
Kleines Kuliversum – Weiße Sangria
Turbohausfrau – Hauchdünnes Tomatenbrot

Mors Reloaded

Und wieder hatten wir Obst im Überfluss. Deshalb habe ich am Wochenende aus einem Teil unserer Aroniabeeren, einem Bund Minze und ein paar Äpfeln noch einmal Mors hergestellt.

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Eine gute Alternative zu Marmelade, denn so werden die Vorräte viel schneller verbraucht…


Mors mit Johannisbeeren und Maulbeeren

Momentan findet ja die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland statt. Deshalb sind alle Werbezeitschriften voll mit Informationen über dieses Land, darunter natürlich auch Rezepte. Über das folgende Rezept bin ich beim Altpapier-Ausmisten gestolpert. Von „Mors“ (russisch: морс) hatte ich vorher noch nie gehört. Mors ist ein traditionelles russisches Fruchtsaftgetränk, welches aus frischen (Wald-)Beeren, Wasser und Zucker/Honig/Birkensaft hergestellt wird.

Die unten beschriebene Methode ist wohl die klassische Version; die Auswahl der Früchte stammt von mir.

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Mors mit Johannis- und Maulbeeren

Quellenangabe: Erfasst 18.06.18 von Sus
Kategorien: Getränk, Saft, Johannisbeere, Maulbeere, Russland
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1000 g Rote Johannisbeeren
400 g Maulbeeren
3 l Wasser; heiß
250 g Zucker
100 g Honig

Zubereitung:

Gezupfte und gewaschene Johannis- und Maulbeeren in einem Mixer geben und fein pürieren. Die Masse durch ein feines Sieb filtern und den aufgefangenen Saft kalt stellen.

Den Inhalt des Siebs in einen großen Kochtopf geben und das heiße Wasser hinzufügen. Zucm Kochen bringen und 7 Minuten lang kochen.

Den Inhalt des Topfes durch ein Sieb abfiltern, dabei den Fruchtbrei gut auspressen, diesen dann wegschmeißen.

Die Flüssigkeit wieder in den Topf geben und Zucker und Honig hinzufügen. Aufkochen, bis sich Zucker und Honig aufgelöst haben. Nun die Flüssigkeit abkühlen lassen, bis sie sich nur noch warm anfühlt (nicht mehr als 35°C). Den vorherigen Saft untermischen und alles in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Kalt gelagert hält sich der Saft für 1-2 Wochen.


Saison-Wechsel…

Ich bin ja immer wieder erstaunt, welche Frucht-Kombinationen in Marmeladen Konfitüren verarbeitet werden. So sind meiner Meinung nach Brombeer-Holunder oder Erdbeer-Physalis oder Johannisbeer-Pflaume oder Himbeer-Orange oder Pflaume-Feige überhaupt nicht sinnvoll machbar, denn dieses Obst ist bei uns nicht gleichzeitig reif bzw. saisonal erhältlich.

Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, mit diesem Rezept das letzte Winterobst mit den ersten Frühlingsfrüchten (ja, ich weiß, Rhabarber ist ein Gemüse…) zu kombinieren. Allerdings wurde es kein Konfitüre, sondern ein Sirup:

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Rhabarber-Orangen-Sirup

Quellenangabe: Diverse Zeitschriften
aus dem selben Verlag und das Internet
Erfaßt 08.05.2014 von Sus
Kategorien: Getränk, Konserve, Sirup, Rhabarber, Orange
Mengenangaben für: 750 ml

Zutaten:

1 kg Rhabarber
300 g Zucker
1 Bio-Saftorange
5 Orangen, die nicht unbedingt Bio sein müssen
Alternativ:
500 ml Orangensaft (Direktsaft aus dem Kühlregal)
1/2 Vanilleschote

Zubereitung:

Beide Enden von den Rhabarberstangen abschneiden. Stangen schälen, in 2 cm dicke Stücke schneiden und mit dem Zucker in einem großen Topf mischen. Von der Bio-Orange die Schale gründlich waschen, dünn abschälen und zum Rhabarber geben. Die angegebene Menge Orangensaft aus den Früchten pressen und mit der Orangenschale zum Rhabarber geben. Offen aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 20 Minuten kochen lassen.

Rhabarber-Orangenmasse in einem feinen Sieb oder einem Passiertuch über einem Topf 1 Stunde abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen.

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Mark und Schote zum Rhabarber-Orangen-Gemisch geben und bei starker Hitze in 15–20 Minuten auf die Rezeptmenge (Original 750 ml) sirupartig einkochen lassen. Vanilleschote entfernen. Sirup abschäumen, sofort randvoll in sterile Flaschen füllen und verschließen.

Ungeöffnet hält sich der Sirup sechs Monate. Nach dem Öffnen sollte er im Kühlschrank gelagert und rasch verbraucht werden.

Anmerkung Sus: Bei mir ergab der Rhabarber nicht so viel Flüssigkeit, so daß ich ca. 600 ml Sirup erhalten habe.

Fazit: Ziemlich vanillig; der Sirup pur hat mir am Besten geschmeckt; in Verdünnung mit Mineralwasser verschwindet der Rhabarbergeschmack ziemlich schnell.


Sommer!

Auch wenn Ulrike von Küchenlatein der Meinung ist, es hätten schon genügend Leute dieses Rezept nachgekocht, reihe ich mich einfach mal in die Liste mit ein. Nachdem ich es letztes Jahr schon mit Rhabarbersaft probiert hatte, sollte es dieses Jahr eben Sirup sein.

Einige Rezeptvarianten verwenden zusätzlich Vanille oder Ingwer. Bei dieser relativ großen Menge wollte ich mich nicht vorab festlegen; das kann man später mit anderen Sirupen nachholen.

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Rhabarbersirup

Quellenangabe: Übernommen von Küchenlatein 16.06.2013 von Sus; ursprünglich von Coconut&Vanilla
Kategorien: Rhabarber, Sirup, Konserve, Getränk
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 kg Rhabarber, vorbereitet gewogen
650 g Zucker
400 ml Wasser
1 Limette; Saft davon

Zubereitung:

Den Rhabarber gründlich waschen und die Enden abschneiden. Anschließend in dünne Scheiben schneiden. In einem großen Topf den Rhabarber mit dem Zucker vermischen und über Nacht im Kühlschrank Saft ziehen lassen. Wasser und Limettensaft dazugeben, aufkochen und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett zerfallen ist. Durch ein feines Sieb abgießen und abtropfen lassen, ggf. noch etwas durch Rühren nachhelfen.

Den Sirup noch einmal kurz aufkochen und in sterilisierte Flaschen füllen.


 

Den übriggebliebenen Rhabarberbrei bloß nicht wegwerfen, sondern als Kompott genüßlich verzehren:

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Rhabarber-Kompott mit Maul- und Walderdbeeren

 


Lieblingsgetränk 2.0

Blog-Event LXXVIII - EISgekühlt (Einsendeschluss 15. Juni 2012)

Aber immer nur Rhabarber-Schorle ist auch langweilig. Deshalb gibt es – nachdem sich die Sonne endlich wieder hinter den Wolken hervorwagt – für Amika von Essen ohne Grenzen, die in diesem Monat das Event im Kochtopf veranstaltet, zwei schöne EISgekühlte Drinks für heiße Tage.

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Rhabarberinha und Rhabarber-Secco

Quellenangabe: Erfaßt 14.06.2012 von Sus
Kategorien: Getränk, Rhabarber, Drink, Cachaça, Sekt
Mengenangaben für: je 1 Portion

Zutaten:

Rhabarberinha:
100 ml Rhabarbersaft; gekühlt
40 ml Cachaça
1/2 Limette
2-4 Teelöffel Brauner Zucker; nach Geschmack (*)
4-5 Eßlöffel Zerstoßenes Eis
Rhabarber-Secco:
50 ml Rhabarbersaft; gekühlt
100 ml Sekt oder Mineralwasser; gekühlt
1 Scheibe Zitrone
2-4 Teelöffel Weißer Zucker; Menge nach Geschmack (*)
4-5 Eßlöffel Zerstoßenes Eis

Zubereitung:

Rhabarberinha:

Heiß abgewaschene Limette achteln und auf die Gläser verteilen. Nach Geschmack braunen Zucker darüberstreuen und mit einem Stößel die Limettenstücke kräftig zerdrücken. Gläser zur Hälfte mit Eis auffüllen, Rhabarbersaft und Cachaça zugeben. Mit Strohhalm servieren.

Rhabarber-Secco:

Glas am Rand anfeuchten und in ein Tellerchen mit Zucker drücken. Mit Eis auffüllen und ggf. noch etwas Zucker darüberstreuen. Mit Rhabarbersaft und Sekt (oder Mineralwasser) auffüllen und mit Zitronenscheibe garnieren.

Anmerkung:

Mein Rhabarbersaft war fast gar nicht gesüßt, daher habe ich hier etwas mehr Zucker verwendet. Gekaufter Rhabarbersaft ist meist schon vorgesüßt.


Neues Lieblingsgetränk…

In den letzten Tagen war es hier im Blog eher still. Wir hatten Urlaub und waren neben kurzen Ausflügen eher in Haus und Garten beschäftigt als am Computer. Selbst das Kochen und Backen kam ein wenig zu kurz, weil ich in dieser Zeit auch versucht habe, den Gefrierschrank etwas zu leeren.

Letztes Jahr habe ich in Nordhessen eine wunderbar leckere Rhabarber-Schorle kennengelernt: Schön fruchtig, nicht zu süß und richtig rhabarberig. Leider gibt es sie hier nicht zu kaufen und andere Produkte, die ich bis jetzt ausprobiert hatte, waren entweder zu süß oder haben nach nichts geschmeckt. Also: Selber machen!

Dummerweise mickert mein Rhabarber, der letztes Jahr so viele dicke Stengel und so riesige Blätter hatte, in diesem Jahr aus unerfindlichen Gründen vor sich hin. Den wollte ich in dieser Saison doch lieber verschonen.

Als sich dann die Gelegenheit bot, größere Mengen an Rhabarber günstig zu erstehen, konnte ich nicht widerstehen. So kam es, daß ich jetzt zum ersten Mal Rhabarbersaft selbst produziert habe.

Viele von Euch haben schon Rhabarbersaft zubereitet, indem sie den Rhabarber weichgekocht haben und dann durch ein Passiertuch abtropfen ließen. Da ich aber einen Dampfentsafter im Keller stehen habe, wurde dieser zur Arbeit herangezogen.

Und siehe da: ein voller Erfolg – mit Mineralwasser gemischt eine wunderbare Erfrischung! SmileyLecker.gif

Rhabarbersaft

Quellenangabe: Erfaßt 10.06.2012 von Sus
Kategorien: Saft, Getränk, Rhabarber
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 kg Rhabarber
2-3 Eßlöffel Zucker
Wasser

Zubereitung:

RhabarberSaft.jpgZur Vorbereitung die Flaschen heiß ausspülen (Variante: etwas Wasser einfüllen und in der Mikrowelle so lange erhitzen, bis das Wasser sprudelnd kocht. Mit Handschuhen herausnehmen, verschließen und kräftig schütteln. Wieder öffnen und Wasser ausgießen. Auf einem sauberen Handtuch parken.)

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden; gründliches Schälen ist nur dann notwendig, wenn man die Fruchtmasse weiterverwenden möchte. In einer Schüssel mit etwas Zucker bestreuen (Menge nach Geschmack) und ziehen lassen. In den Dampfentsafter geben und nach Gebrauchsanweisung kochen lassen, bis die Masse keine Flüssigkeit mehr hergibt. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, die erste Hälfte der erhaltenen Flüssigkeit wieder in den Topf schütten. Den Saft randvoll in die vorbereiteten Flaschen füllen und diese dicht verschließen. So sollte sich der Saft – kühl und trocken gelagert – einige Monate halten.

2 Kilogramm ungeputzter Rhabarber ergaben bei mir knapp 1,2 Liter Saft. (Auf dem Bild fehlt schon die mittlere Flasche.)

Achtung: Dieser Saft ist ziemlich sauer! Entweder gleich mehr Zucker verwenden oder später nachsüßen!


Sich einen Wolf leiern …

Letzten Samstag habe ich auf dem Dieburger Flohmarkt einen Fund gemacht, auf den ich schon sehr lange gewartet habe: Eine funkelnagelneue manuelle Saftpresse wie aus Großmutters Zeiten. Dumm nur, daß das Teil so schwer ist und ich es am Anfang des Flohmarkts gekauft habe. Gegen Ende waren meine Arme so um ein bis zwei Zentimeter länger.

Da unser Maulbeerbaum mal wieder übervoll mit Früchten hängt, die beim leisesten Windhauch (oder Amselhüpfen) herunterfallen, habe ich die Saftpresse gestern gleich ausprobiert. Funktioniert einwandfrei!

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Und jetzt?

Nach etwas Suchen bin ich bei Bethany von Dirty Kitchen Secrets aus dem Libanon fündig geworden: Sie beschreibt mit vielen Bildern, wie man Sharab El Toot bzw. Maulbeersirup zubereitet.

Sharab El Toot – Maulbeersirup

Quellenangabe: Vom Dirty Kitchen Secrets abgeguckt und erfaßt 02.06.2011 von Sus
Kategorien: Sirup, Maulbeere
Mengenangaben für: 800 ml Sirup und 200 g Marmelade

Zutaten:

g Maulbeer-Sirup
800 g Dunkle Maulbeeren
800 g Zucker
g Maulbeer-Marmelade
100 g Maulbeerbrei
100 g Zucker
4 g Gelierpulver 1:1
g Maulbeer-Limonade
Eiskaltes Mineralwasser
Zitronensaft

Zubereitung:

Die Maulbeeren waschen und verlesen. Wie oben im Bild entsaften – der Trester, der vorne herausgedrückt wird, kann in dem Kompost.

Den aufgefangenen, sehr dicklichen Saft durch ein Tuch laufen lassen, den dabei entstehenden breiigen Rest in einen Topf geben.

Für den Sirup den Saft abwiegen und in einem anderen Topf mit der doppelten Menge Zucker mischen. Aufkochen lassen und einige Zeit unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit reduziert hat. Den entstehenden Schaum regelmäßig abschöpfen und zum Maulbeerbrei für die Marmelade geben.

Im Original wird der Sirup erst nach dem Abkühlen abgefüllt; ich habe gleich die heiße Flüssigkeit in Flaschen gefüllt.

Den Maulbeerbrei mit der gleichen Menge Zucker vermischen. Entsprechende Menge Gelierpulver mit einem Eßlöffel Zucker mischen und die Marmelade nach Gebrauchsanweisung des Gelierzuckers kochen. Nach erfolgreicher Gelierprobe in die vorbereiteten Gläser füllen, diese verschließen und kurz auf den Kopf stellen.

Zum Servieren etwas Maulbeersirup in ein Glas geben, kaltes Mineralwasser und ggf. Eiswürfel dazugeben und mit ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Die Marmelade wird natürlich auf’s Brötchen geschmiert.

MaulbeerFrucht2011.jpg MaulbeerGeleeUndSirup.jpg
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