Döner in Dürüm

Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt, grillen wir sehr gerne. Die ganzen Jahre hatten wir ziemlich kleine Grills ohne Deckel, die für uns zwei auch gut gereicht haben. Nun hat im letzten Winter ein Sturm den Grill einmal durch den Garten gefegt und damit auch auseinandergenommen. Jetzt haben wir uns einen Grillwagen mit Deckel zugelegt. Damit können wir nun auch endlich mit indirekter Hitze vernünftig grillen.

Vor Kurzem haben wir z.B. das klassische Bierhuhn ausprobiert und waren begeistert. Da es das garantiert öfter geben wird und diese Bierdosen doch etwas wackelig sind (Außerdem mag ich Aludosen nicht gerne kaufen…), habe ich im Internet nach einer Halterung für Bierhuhn gesucht und gefunden. Allerdings landete dann doch ganz spontan ein kleiner Dönerspieß (16 cm hoch, gibt’s auch größer) in meinem Warenkorb und dann tatsächlich auch im Briefkasten.

Da die FB-Gruppe „Wir retten was zu retten ist“ in der aktuellen Aktion Streetfood retten wollte, war es naheliegend, einen klassischen Döner nachzubasteln.

Und es hat funktioniert:

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Mini-Döner-Spieß
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Der Döner-Tisch

Döner im Dürüm

Quellenangabe: Erfasst 25.07.2022 von Sus
Kategorien: Rind, Street Food, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

600 g Rindfleisch vom Bug
300 g Rinderhack
1 Rote Paprika
1 Rote Zwiebel
Gewürzmischung:
1 Esslöffel Kreuzkümmel; ganz
1 Esslöffel Thymian
1 Esslöffel Rosmarin
1/2 Esslöffel Knoblauchflocken; getrocknet
2 Esslöffel Paprika edelsüß
1 Esslöffel Grobes Meersalz
1 Teelöffel Schwarzer Pfeffer
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 klein Rote Zwiebel; in feine Scheiben geschnitten
Öl
Gemüse für die Füllung:
Eisbergsalat; in feine Streifen geschnitten
Chinakohl; in feine Streifen geschnitten
Cherrytomaten; halbiert
1 klein Rote Zwiebel; in feine Scheiben geschnitten
Knoblauchsauce:
250 g Joghurt
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Dürüm-Fladen:
400 g Mehl
200 ml Wasser
1 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Schwarzkümmel (Nigella)
Hilfmittel:
Dönerspieß mit Fuß
Oder:
1 große Kartoffel
Holzspieße; 20 cm lang

Zubereitung:

Gewürzmischung:
Alle Zutaten in einen Mörser oder Gewürzmühle geben und gleichmäßig fein zerreiben.

Fleisch:
Zwiebeln in dünne, halbe Ringe schneiden. Das Rindfleisch in dünne Scheiben (Größe richten sich nach der Größe des Döner-Spießes; hier: ca. 5×10 cm) schneiden, in eine Schüssel legen und mit ca. 2/3 des Gewürzes, Zwiebeln und Öl vermengen. Das restliche Drittel des Gewürzes nun zum Hackfleisch geben und auch das einmal richtig durchkneten. Beides mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Joghurtsauce:
Knoblauch durch die Knoblauchpresse in den Joghurt geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Im Kühlschrank ziehen lassen.

Dürüm:
Mehl, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben. Mit einer Küchenmaschine oder Handrührer langsam unter Rühren das Wasser hinzugeben bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Die Schüssel abdecken und den Teig ruhen lassen.

Spieß:
Etwa 1,5 Stunden bevor gegessen werden soll, den Grill für indirekte Hitze vorheizen. (Alternative: Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.) Paprika putzen und vierteln. Kartoffeln halbieren und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten legen. Dönerspieß zusammenschrauben (oder die Holzspieße senkrecht in die Kartoffelhälften stecken). Abwechselnd die Rindfleischscheiben und das Hackfleisch auf den Spieß stapeln und gut festdrücken. Dazwischen die Paprikascheiben aufspießen und mit dem Fleisch und Hackfleisch fortfahren. Zwischendurch immer wieder gut von oben festdrücken. Am Ende eine ganze oder halbe rote Zwiebel aufstecken.

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Die erste Döner-Schicht
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Der Döner-Spieß ist fertig.

Eine Grillmatte oder -platte auf den Grill oder in den Backofen legen und den/die Dönerspieß/e daraufstellen. Bei geschlossenem Deckel für ca. 1 Stunde garen. Die Kohle für direkte Hitze umschichten und den/die Spieß/e für eine gute Viertelstunde noch knusprig bräunen.

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Döner-Spieß gegrillt

Dürüm:
Für die Dürümfladen den Teig in 4 gleichgroße Teile teilen und sie zu Kugeln formen. Dann auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz ganz flach und rund ausrollen. Eine beschichtete Pfanne ohne Öl aufheizen. Wenn die Pfanne heiß ist, einen Fladen in die Pfanne geben, mit Schwarzkümmel bestreuen und ihn etwa 1,5 – 2 Minuten von jeder Seite backen, bis er Blasen wirft und ein paar braune Stellen hat. So mit allen 4 Fladen verfahren.

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Dürüm in der Pfanne

Wenn das Fleisch gar ist, den Döner zusammenbauen. Die Fladen mit dem Gemüse belegen. Mit einem scharfen Messer das Fleisch von oben nach unten vom Spieß schneiden und auf den Dönerfladen legen. Etwas Knoblauchsoße drüber geben, mit Chilipulver bestreuen und den Döner einrollen.

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Döner-Spieß angeschnitten
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Döner mit allen Zutaten
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Und jetzt reinbeißen…


Und hier sind die weiteren leckeren Street Food-Rezepte:

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Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Waffeln für die Rettungstruppe
Brittas Kochbuch – Lahmacun
Brotwein – Gelbes Thai Curry Rezept
Cahama – Sommerrollen
Cakes, Cookies and more – Momos
Kaffeebohne – Cornish Pastys
Labsalliebe – sibzamini
Pane-Bistecca – Kwek Kwek one of Manila’s Streetfood
Turbohausfrau – Streetfood

Feldsalat mit Paprika, Pomelo und gebratenem Schweinefilet

Im aktuellen Event „Koch mein Rezept“ von Volker wurde mir der Blog Chili und Ciabatta zugelost. Das ist witzig, denn dort kocht und schreibt die zweite Petra, der ich zuerst im Usenet und dann im Internet schon seit vielen, vielen Jahren folge. Petra hat bereits 2004 einen der ersten deutschsprachigen Foodblogs eröffnet. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht ein leckeres Rezept veröffentlicht, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir haben uns auf der legendären fress:publica08 (mein Gott, wie die Zeit vergeht…) auch schon persönlich kennengelernt.

Dieses Mal hat mich gleich das (damals) oberste Rezept im Blog so richtig angelacht, dass ich nicht weiter gesucht habe. Ich hätte sowieso viel zu viele Rezepte gefunden, die ich unbedingt hätte nachkochen wollen. Nun sind Grapefruits allerdings eines der sehr wenigen Lebensmittel, die ich partout nicht essen kann. Deshalb habe ich sie kurzerhand durch Pomelo ersetzt, denn die sind nicht ganz so bitter. Allerdings sind sie auch nicht für ihre Saftausbeute bekannt, weshalb ich dem Dressing noch ein wenig frischgepressten Orangensaft hinzugefügt habe.

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Feldsalat mit Paprika, Pomelo und gebratenem Schweinefilet

Quellenangabe: Chili und Ciabatta
Erfasst *RK* 01.02.22 von Petra Holzapfel
Nachempfunden von Sus 06.02.2022
Kategorien: Hauptspeise, Salat, Zitrus, Schwein, Pomelo
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

280 g Schweinefilet
10 g Butterschmalz; zum Braten
Salz, Pfeffer
1 Prise Geräuchertes Chilipulver; nicht zu scharf
100 g Feldsalat
1/2 Rote Paprika; in kleinen Würfelchen
1/2 Gelbe Paprika; in kleinen Würfelchen
1/3 Pomelo; filetiert, den Saft aufgefangen
2-3 Frühlingszwiebeln; in Röllchen geschnitten
Dressing:
Pomelosaft vom Filetieren (ergänzt durch frischen Orangensaft)
1 Esslöffel Reisessig
1 Esslöffel Sherry
Salz, Pfeffer
Pfeffer
1/2 Teelöffel Dijonsenf
1 Teelöffel Honig
2 Esslöffel Rapsöl

Zubereitung:

Das Schweinefilet etwa 1 Stunde vor dem Braten auf Raumtemperatur bringen.

FeldsalatDressing.jpgAlle Zutaten für das Dressing verrühren und abschmecken. Schalotten und Paprika-Würfelchen hineingeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen mit einem Teller auf 70°C vorheizen. Das Filetstück in Scheiben von etwa 2 cm Dicke schneiden, diese salzen und pfeffern.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Schweinemedaillons darin von beiden Seiten etwa 2-3 Minuten kräftig anbraten. Die Scheiben auf den Teller legen und etwa 10 Minuten im Backofen ruhen lassen. Mit etwas geräuchertem Chili bestreuen. Den Bratensatz mit einem Schluck Wasser ablöschen und loskochen.

Den Feldsalat im Dressing wenden und auf große tiefe Teller verteilen. Die Pomelofilets sowie die Medaillons darauf setzen und mit dem Bratensaft beträufeln.


Gefüllte Auberginen-Schnitzel

Es gibt mal wieder was zu retten: Paniertes. Wer kennt sie nicht, die dünnen. trockenen Scheiben Schweinefleisch mit blasser Panade in Plastikfolie verpackt im Kühlregal? (Ich kann mich allerdings nicht erinnern, diese jemals gekauft zu haben.) Bei Fischstäbchen z.B. gebe ich zu, diese schon häufiger mitgenommen zu haben, wobei ich sie in den letzten Jahren auch eher selbst gemacht habe.

Denn Panieren ist wirklich nicht schwer: einfach drei Teller nebeneinander stellen; in den ersten Teller kommt etwas Mehl, in den zweiten Teller kommt das mit einer Gabel aufgeschlagene Ei und in den dritten Teller kommen die Semmelbrösel. Hier variiere ich auch gern: man kann wunderbar Knäckebrot zermahlen, altes Brot oder natürlich auch Brötchen. Panko oder ungesüßte Cornflakes sind auch eine Option. Auch mit dem Gewürzen kann man hier noch schön herumspielen: z.B. Sesam oder Nigella-Samen zu den Bröseln geben oder die Eimasse mit Kräutern oder Chili verfeinern. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Das folgende Rezept war ein Experiment, welches tatsächlich geklappt hat: Panierte, mit Hackfleisch-Gemüsemasse gefüllte Auberginenscheiben.

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Gefüllte Auberginen-Schnitzel

Quellenangabe: Erfasst 29.07.2021 von Sus
Kategorien: Aubergine, Hackfleisch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

2 Auberginen
Füllung:
250 g Rinderhack
1 kleine Zwiebel
1 Rote Paprika
1 Knoblauchzehe
Semmelbrösel (hier: 2 Scheiben altes Vollkornbrot)
2 Eier
Salz, Pfeffer
Zitronenthymian
Geräuchertes Paprikapulver
Panade:
Mehl
2 Eier
100 g Panko (oder Semmelbrösel)
Salz, Pfeffer
Ausserdem:
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Auberginen waschen und quer in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Glas in geeigneter Größe die Mitte jeder Scheibe ausstechen.

Für die Füllung die geputzte Paprika, Zwiebel, Knoblauchzehe und einen Teil der ausgestochenen Auberginenplätzchen (also das, was im Glas war) mit einem Blitzhacker zu einer feinkrümeligen Masse verarbeiten. Mit dem Hackfleisch, den Bröseln und den Eiern mischen und kräftig würzen.

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Die Löcher in den Auberginenscheiben mit der Hackfleischmasse füllen. In einer Pfanne reichlich Öl gut erhitzen. In jeweils einen Teller Mehl, mit der Gabel aufgeschlagenes und gewürztes Ei und Panko geben und die gefüllten Auberginenscheiben vorsichtig nacheinander von beiden Seiten (und ggf. auch am Rand) bemehlen, durch die Eimasse ziehen und mit den Panko-Bröseln bestreuen.

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Im nicht zu heißen Öl von beiden Seiten (und am Rand) anbraten, damit das Fleisch eher gar wird als die Panade schwarz.

Fertige Auberginenscheiben im Backofen warmhalten. Mit Salat servieren.
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Anmerkung:

Ruhig kräftig würzen, denn die Aubergine und die Panade schlucken viel Aroma.
Für eine vegetarische Variante das Hackfleisch durch mehr Aubergine ersetzen.


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Die weiteren Teilnehmer dieser Aktion:

Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Piccata Milanese
Barbaras Spielwiese – Klassisches Wiener Schnitzel nach Johann Lafer
Brittas Kochbuch – Champignons in Kräuterpanierung mit Aioli und Salat
Brotwein – Münchner Schnitzel
Cahama – Panierter Fisch Fischstäbchen Style
Das Mädel vom Lande – Veggie-Nuggets
Kaffeebohne – Blumenkohl-Bites
Pane-Bistecca – Poliniertes Fischfilet mit Gemuese und Kartoffeln

Ungarisches Gulasch

Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass ich dieses Gulasch gekocht habe, aber deswegen muss es ja nicht unveröffentlicht bleiben. Dazu schmeckt es auch einfach viel zu gut!

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Ungarisches Gulasch – Pörkölt

Quellenangabe: Erfasst 11.10.2020 von Sus
Kategorien: Fleisch, Rind, Konservieren, Ungarn
Mengenangaben für: 9 Portionen

Zutaten:

2 kg Rinderschulter
Salz
1 1/2 kg Weiße Zwiebeln
8 Esslöffel Paprikapulver edelsüß
3–4 EL Tomatenmark
1 große Dose gehackte Tomaten
300 ml Rotwein
300 ml Rinderbrühe
3-4 Lorbeerblätter
500 g Rote Spitzpaprika
1 Grüne Paprika
3 groß Knoblauchzehen
1 Esslöffel Pfeffer
3-4 Esslöffel Kümmel
1 Teelöffel Majoran, getrocknet
2 Esslöffel Zitronenthymian; getrocknet
1 Esslöffel Oregano; getrocknet
1 Teelöffel Chili

Zubereitung:

Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden, dabei die gröbsten Talgbrocken und Sehnen entfernen. Etwas Fett darf am Fleisch verbleiben. Die entfernten Reste in einem kleinen Topf mit etwas Wasser auskochen, dann mit den Pürierstab zerkleinern. Diese Flüssigkeit ergibt dann einen Teil der Rinderbrühe. Das Fleisch salzen und eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Zwischenzeitlich die Zwiebeln schälen und mittelfein hacken. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch in einem sehr großen Topf mit etwas Gänseschmalz langsam glasig dünsten. Sie dürfen gerne etwas Farbe annehmen. Mit dem Paprikapulver bestreuen, dann das Fleisch dazugeben und bei mittlerer Hitze etwas anbraten. Tomatenmark und Tomaten hinzugeben und mit der Rinderbrühe und Rotwein ablöschen. Die Gewürze im Mörser fein zermahlen und ca. die Hälfte dazugeben. Bei mittlerer Hitze das Ganze ca. 2 Stunden köcheln lassen. Dabei öfters umrühren und ggf. Flüssigkeit nachgießen.

Zwischenzeitlich die Paprika putzen und in schmale Streifen schneiden. Normalerweise sollen sie ca. 20-30 Minuten mitkochen, aber da ich das Gulasch einkochen wollte, kamen sie erst ca. 5 Minuten vor dem Ende hinzu. Die ganze Masse noch einmal endgültig abschmecken.

Das Gulasch in saubere Einkochgläser füllen und nach Anweisung verschließen. Dann im Einkochtopf für 120 Minuten bei 100 °C konservieren. Sofort herausnehmen, abkühlen lassen und prüfen, ob die Deckel auch richtig fest sitzen. Wenn nicht, diese Portion einfrieren oder gleich verzehren.
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Tipp: Wer kalkhaltiges Leitungswasser hat, sollte einen Schuss Essig in den Einkochautomaten dazugeben. Das erspart das spätere mühsame Reinigen der Gläser.


Weihnachtliches Beef-Jerky

Heute gibt es ein Last-Minute-Geschenk für Fleischliebhaber.

Für Jerky bevorzuge ich Gulasch, denn das hat schon in etwa die richtige Größe und ich muss es nur noch in dünne Scheiben schneiden.

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Weihnachtliches Beef-Jerky

Quellenangabe: Erfasst 08.12.2020 von Sus
Kategorien: Rind, Konservieren, Advent, Geschenk
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

250 g Rindergulasch, mager
100 ml Rotwein (ca.)
3-4 Esslöffel Sojasauce, mild
1 Teelöffel Zucker
1 Zehe Knoblauch; zerdrückt
1 Sternanis
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Ingwer; getrocknet, gemahlen
2 Pimentkörner
1/2 Teelöffel Gochugaru oder Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Das Rindfleisch gegen die Faser in dünne Scheiben (ca. 0,5 cm) schneiden. Die Gewürze im Mörser zermahlen, den Sternanis in Brocken brechen. Die Gewürze mit den Flüssigkeiten verrühren. Das Fleisch mit der Marinade gut mischen und in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank für 24 Stunden ziehen lassen.

Entweder im Backofen oder im Dörrapparat bei 70 °C für gute 6 Stunden dörren.


Irischer Rinderbraten mit Whiskey-Sauce aus dem Römertopf

Nein, im Titel ist kein Schreibfehler, denn in Irland wird das Wasser des Lebens mit einem ‚e‘ geschrieben. Und um Irland geht es im aktuellen Event der Kulinarischen Weltreise von Volker. Hach ja, Irland, das Land der grünen Wiesen, der glücklichen Kühe und der niedlichen Dörfer mit einem Lachs auf der Kirchturmspitze. Ich merke gerade, wir waren schon viel zu lange nicht mehr dort…

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Die irische Küche war lange Zeit als noch einfallsloserer kleiner Bruder der englischen Küche verschrien, was auch zum Teil durch das relativ geringe Einkommen der Bevölkerung und der wetterbedingten schlechten Versorgung mit Getreide- und Gemüsesorten zustande kam. Ja, als wir dort waren, war das Essen einfach, aber meiner Meinung bestachen die Zutaten eben einfach durch ihre Frische und Qualität.

Vor einigen Tagen hatten wir die Gelegenheit, an einen Braten vom einem frisch geschlachteten Galloway-Rind zu bekommen, der musste natürlich gebührend gewürdigt werden.

Als Beilage gab es Kürbis-Kartoffel-Stampf und Feldsalat mit Perilla-Dressing.

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Irischer Rinderbraten mit Whiskey-Sauce aus dem Römertopf

Quellenangabe: Erfasst 17.11.2020 von Sus
Kategorien: Rind, Römertopf, Irland
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Rinderbraten
1-2 Esslöffel Senf
Salz, Pfeffer
1 Bündel Suppengrün (Lauch, Karotten, Sellerie)
3-4 Zwiebeln
10-15 Champignons
2 Lorbeerblätter
2-3 Zweige Thymian
350 ml Rotwein
2 Esslöffel Tomatenmark
100 ml Whiskey (Irischen natürlich)
100 ml Sahne
Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Römertopf eine gute Stunde lang wässern.

Das Suppengrün klein schneiden. Zwiebeln schälen und vierteln. Die Kräuter kurz abspritzen und trocknen. Champignons putzen und in grobe Stücke brechen.

Vom Rinderbraten eventuelle Sehnen oder Silberhaut entfernen. Das Fleisch kurz mit kaltem Wasser abspülen und mit einem Küchenpapier trocknen. Mit Salz und Pfeffer rundherum würzen und mit Senf einreiben.

In einer Pfanne mit heißem Öl den Rinderbraten rundherum anbraten. Herausnehmen und das Suppengemüse, die Zwiebeln und die Pilze hinein geben und ebenfalls scharf anbraten. Das Tomatenmark hinzugeben und weiter gut anbraten.

RinderbratenImRoemertopf.jpgDas Gemüse und die Lorbeerblätter in den Römertopf geben, die Pfanne mit etwas Rotwein ablöschen und dann die Flüssigkeit in den Römertopf dazugeben. Das Fleisch in das Gemüse legen (nicht nur obendrauf) und noch etwas Rotwein dazugießen.

Den Römertopf verschließen und in den nicht vorgeheizten Backofen stellen. Den Backofen auf 120°C einstellen und den Braten für ca. 2,5 Stunden im Ofen lassen. Zwischendurch nachschauen und auch mal das Fleisch wenden. Die mit einem Fleischthermometer gemessene Kerntemperatur sollte ca. 65°C betragen.

Ca. 1/2 Stunde vor dem Garwerden einen großen Teil der Flüssigkeit mit einigen Zwiebelstücken aus dem Römertopf in einen kleinen Kochtopf umfüllen. Die Zwiebeln in der Sauce pürieren, den Topf auf den Herd stellen, Whiskey, Rosmarin und Thymian zugeben und die Sauce einköcheln lassen. Mit etwas Tomatenmark abschmecken. Sahne zugeben und warm halten, nicht mehr kochen lassen.

Anmerkung:

– Die Sahne hatte ich tatsächlich vergessen.

– Das geschmorte Gemüse haben wir am nächsten Tag gegessen. Man kann auch das ganze Gemüse in der Sauce pürieren.


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft
In Irland ebenfalls mit dabei waren:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Marmorierter Schokomousse-Kuchen aus Irland
Carina von Coffee2Stay mit Irisches Sodabread mit Haferflocken
Cornelia von SilverTravellers mit Irish Stew mit Rindfleisch und Guinnes
Sonja von fluffig & hart mit Irish Soda Bread
Sonja von fluffig & hart mit Traditional Irish Stew aus der Cook4Me
Simone von zimtkringel mit Irish Cream
Andrea von our food creations mit Whiskey-Schokoladen-Kuchen
Andrea von our food creations mit Colcannon
Britta von Brittas Kochbuch mit Colcannon
Andrea von our food creations mit Dublin Coddle
Andrea von our food creations mit Irish Seafood Chowder
Andrea von our food creations mit Guinness-Hähnchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Soda Bread
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Fish Chowder
Andrea von our food creations mit Waterford Blaas
Andrea von our food creations mit Boxty – irische Kartoffelküchlein
Andrea von our food creations mit Irish Whiskey Cream Liqueur
Andrea von our food creations mit Irish Apple Crumble
Andrea von our food creations mit Caife Gaelach – Irish Coffee
Andrea von our food creations mit Apple-Cider-Cake
Carina von Coffee2Stay mit Guinness-Schokoladen-Aufstrich
Andrea von our food creations mit Irish Champ
Wilma von Pane-Bistecca mit Irisches Gulasch mit Kraeuterbroetchen Topping
Susanne von magentratzerl mit Guinness Stew
Michael von SalzigSüssLecker mit Sheperds Pie
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Weihnachtliche Scones
Andrea von our food creations mit Strong Farmer’s Beef & Barley Soup
Andrea von our food creations mit Rich & Creamy Sunday Porridge
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Irischer Käseauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Irischer Apfelkuchen
Tina von Küchenmomente mit Irish Cream Cheesecake mit Whiskey-Karamell
Sylvia von Brotwein mit Scones backen – Rezept für klassisches Gebäck zum 5-Uhr-Tee
Carina von Coffee2Stay mit Der Sneaky Stanley
Volker von Volkermampft mit Shepherd’s Pie – Hackfleischauflauf mit Kartoffelpüree
Volker von Volkermampft mit Irish Stew – der leckere Lammeintopf
Andrea von our food creations mit Corned Beef & Cabbage

Sigara böreği

Irgendwie kommt es immer anders als man es vorhat…

Eigentlich wollte ich für das Event „Die Kulinarische Weltreise“ von volkermampft mit dem aktuellen Ziel Türkei irgendetwas mit Zucchini bereiten, denn davon haben wir gerade auch mehr als erwartet. Richtig fündig wurde ich nicht auf der Suche nach einem schönen Rezept. Dann kam dazu, dass ich am Samstag meinen Lieblings-Markt für koreanische Lebensmittel besucht habe, weil endlich die koreanischen Melonen eingetroffen waren. Da habe ich mich natürlich auch mit anderen schönen Lebensmitteln eingedeckt, die wir natürlich dann zum Teil am Sonntag schon gegessen haben. Da blieb für türkische Zucchini kein Platz mehr.

Weil aber die Zeit unerbittlich voranschreitet, habe ich heute Mittag auf die Schnelle ein paar Sigara Böreği gemacht, dünne Teigrollen mit unterschiedlichen Füllungen. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass ich dieses Gericht das letzte Mal vor ca. 11 Jahren zubereitet habe, damals sogar mit selbstgemachtem Teig.

Dafür war dieses Mal keine Zeit. Dummerweise hatte ich auch keine kleinen, dreieckigen Teigplatten bekommen, sondern nur riesengroße runde. Da man mit Yufka-Teig schnell sein muss, damit er nicht austrocknet (mit feuchtem Handtuch bedecken), wurden die Böreği nicht sehr ordentlich. Aber geschmeckt haben sie!

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Sigara böreği

Quellenangabe: Gekocht und erfasst 25.08.2020 von Sus
Kategorien: Yufka, Lamm, Frittieren, Türkei
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

400 g Ücgen Yufka-Teig (dreieckig)
Pflanzenöl
Füllung 1: Amaranth-Spinat
2 große Handvoll Amaranth-Blätter
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1 Prise(n) Muskat
1 Teelöffel Öl
Füllung 2: Lamm-Hackfleisch
150 g Lammhackfleisch
2 Stängel Glatte Petersilie
2 Stängel Minze
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Tomatenmark
1/2 Teelöffel Pul Biber, scharf (oder Cayennepfeffer)
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
Füllung 3: Käse
100 g Ziegen-Feta (oder Schaf) in Salzlake
2 Stängel Glatte Petersilie
2 Stängel Minze

Zubereitung:

Die Amaranth-Blätter gründlich waschen und ggf. etwas kleiner zupfen. Knoblauch in feine Scheiben und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und diese mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen. Amaranth dazugeben, würzen und zusammenfallen lassen. Vielleicht noch ein kleines bisschen Wasser zugeben. Amaranth aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen.

Für die Hackfleischfüllung das Hackfleisch kurz in der Pfanne krümelig anbraten. Die Blätter der Kräuter fein hacken, ebenso die Knoblauchzehe. Restliche Zutaten mit dem Hackfleisch gleichmäßig vermengen.

Für die Käsefüllung ebenfalls die Blätter der Kräuter fein hacken. Den Käse mit der Gabel zerdrücken und die Kräuter untermischen.

Die Yufka-Blätter mit der Spitze nach oben auf die Arbeitsfläche legen und großzügig und schnell mit Wasser bestreichen, die jeweilige Füllung am unteren Rand länglich auf den Teig legen, dass auf jeder Seite ein Rand verbleibt. Von unten her aufrollen, dabei die Seiten einschlagen. Einige Minuten auf der Seite mit der Spitze ruhen lassen.

Wenn alle Böreks gerollt sind, etwas Öl in einem Topf erhitzen (180°C bzw. es sollte ein Stück Yufka-Teig schnell bräunen) und die Böreks nacheinander unter Wenden frittieren. Aufpassen, sie werden schnell schwarz. Auf einem Küchentuch entfetten und mit etwas Salat servieren.


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Mitreisende:

Andrea von our food creations mit Mercimek Çorbası – Türkische Linsensuppe
Ulrike von Küchenlatein mit Frikadellen mit Tomaten – Salçali Köfte
Ulrike von Küchenlatein mit Augenbohnensalat – Klasik piyaz
Ulrike von Küchenlatein mit Paprika-Fladen – Biberli ekmek
Ulrike von Küchenlatein mit Joghurt-Käse-Creme – Haydari
Ulrike von Küchenlatein mit Türkisches Dorfbrot aus dem Topf
Ulrike von Küchenlatein mit Röstfleisch Gärtnerin – Bahçe Kebabi
Ulrike von Küchenlatein mit Zucchini mit Bulgur in Olivenöl
Ulrike von Küchenlatein mit Weizengrütze mit Gemüse
Wilma von Pane-Bistecca mit Muhammara – Tuerkischer Pepperoni Dip
Carina von Coffee2Stay mit Mantı mit Acili Ezme
Michelle von The Road Most Traveled mit Pasta mal türkisch: Rezept für scharfe türkische Joghurt-Pasta
Susi von Turbohausfrau mit Mücver
Andrea von our food creations mit Kısır – Bulgursalat
Britta von Brittas Kochbuch mit Hähnchen im Fladenbrot
Sonja von fluffig & hart mit Kısır – türkischer Bulgursalat
Sonja von fluffig & hart mit Mercimek Köfte – vegetarische türkische Linsen-Frikadellen
Susanne von magentratzerl mit Mantı
Susanne von magentratzerl mit Faule Mantı
Susanne von magentratzerl mit Açma – Flauschige Brötchen
Jill von Kleines Kuliversum mit Çılbır – pochierte Eier mit Joghurt
Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Blätterteigrolle mit Spinat und Schafskäse, Zaziki, Rote-Bete-Trauben-Salat
Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Köfte-Pfanne mit Gemüse und türkischen Reisnudeln
Susi von Turbohausfrau mit Pasta mit Lamm und Joghurt
Britta von Brittas Kochbuch mit İmam bayıldı
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Großmutters Pilav – İç Pilav
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Geschmorte Zucchini – Kabak yahnisi
Wilma von Pane-Bistecca mit Kiymali Pide – Tuerlisches gefuelltes Fladenbrot
Simone von zimtkringel mit Tscherkessenhuhn – Çerkez Tavuğu
Volker von Volkermampft mit Wassermelonen Gazpacho – Karpuz Çorbası – vegan oder mit Krabben
Wilma von Pane-Bistecca mit Sandal Sefasi – Bootausflug auf tuerkisch
Michael von SalzigSüssLecker mit Gözleme (gefüllte Teigfladen) mit Spinat und Schafskäse
Tina von Küchenmomente mit Revani Tatlisi – Türkischer Grießkuchen vom Blech
Ulrike von Küchenlatein mit Karotten-Joghurt-Salat – Havuçlu Yoğurt Salatası
Nadine von Möhreneck mit vegane Pide mit zweierlei Füllung
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grüne Bohnen mit Lammfleisch (kuzu etli ile yeşil fasulye) und türkischer Reis
Britta von Backmaedchen1967 mit Açma-fluffige türkische Brötchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grieß-Helva mit Himbeer-Joghurteis – dondurmalı helva
Sylvia von Brotwein mit Paprika Feta Dip – pikante Schafskäse Creme
Sylvia von Brotwein mit Adana Kebap – Rezept für Hackfleisch Spieße vom Grill
Sylvia von Brotwein mit Türkisches Fladenbrot Rezept
Sylvia von Brotwein mit Yoğurtlu Kebap – Grillfleisch mit Joghurt und Fladenbrot
Sylvia von Brotwein mit Rote Bete Hummus Rezept
Sylvia von Brotwein mit Şiş Kebap – Rezept für türkische Fleischspieße vom Grill
Britta von Brittas Kochbuch mit Gefüllte Weinblätter
Susan von Labsalliebe mit Sigara Börek – Börek mit Spinat und Feta aus dem Ofen
Volker von Volkermampft mit Mezze – Acılı Ezme – Rezept für den scharfen türkischen Dip
Volker von Volkermampft mit Domates Soslu Köfte – Türkische Hackbällchen in Tomatensoße
Volker von Volkermampft mit Dana etli güveç – Türkisches Kalbsgulasch mit viel Gemüse
Volker von Volkermampft mit No Knead Pide – kleine türkische Fladenbrote ohne Kneten
Volker von Volkermampft mit Die 5 besten türkische Restaurants in Hamburg!

Hähnchenspieße mit Aprikosen

Letztes Wochenende haben wir mal wieder gegrillt, wie fast jedes Wochenende seit dem Frühjahr. Es gab Hähnchenspiesse mit Aprikosen und dazu Paprika-Couscous.
Da es so lecker war, will ich Euch die Rezepte nicht vorenthalten.

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Hähnchenspieße mit Aprikosen

Quellenangabe: Erfasst 14.07.2020 von Sus
Kategorien: Grillen, Spieß, Huhn, Aprikose
Mengenangaben für: 5 Spiesse

Zutaten:

10 Hähnchenoberkeulensteaks
8 Aprikosen; fest
1 Zucchini
10 Champignons
5 kleine Bratpaprika
5 Datteln
5 Stück Getrocknete Tomaten („soft“)
2 Esslöffel Knoblauchöl
1 Zitrone; Saft davon

Zubereitung:

Das Hühnerfleisch ein paar Stunden in dem Zitronensaft einlegen. Gemüse waschen. Bei den Paprikas den Stiel abschneiden und die Kerne herausholen. Zucchini in breite Stücke schneiden und in Knoblauchöl marinieren.

Jede Paprika mit einer Datteln und einer getrockneten Tomate füllen. Auf jedes Stück Hähnchen eine halbe Aprikose legen und zusammengewickelt auf die Spieße stecken, dass beide Enden und die Aprikose festgehalten werden. Ich habe mit einem Champignon angefangen, dann ein Stück Hähnchen mit Aprikose, ein Stück Zucchini, wieder ein Stück Hähnchen, die gefüllte Paprika, eine ganze halbe Aprikose und als Abschluß wieder einen Champignon.

Auf dem heißen Grill mit direkter Hitze grillen, bis das Hähnchenfleisch eine schöne Farbe angenommen hat.


Beef Jerky Asiatisch

Die Methode, Lebensmittel durch Trocknen haltbar zu machen, ist die einfachste der Welt. Zumindest, wenn man in Gegenden mit genügend Wärme und Sonnenschein wohnt. Oder – wie im hohen Norden – mit Kälte und trockener Luft. So bekommt man Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst richtig schön getrocknet. Leider sind hierzulande weder die Sommer noch die Winter passend dafür. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit einen kleinen Dörrautomaten zugelegt, um Wetter-unabhängig zu sein. Nach einigen erfolgreichen Versuchen mit Leinsamenfladen, Zwetschgen, Quitten, Gemüse und Kräutern habe ich mich jetzt auch mal an Fleisch gewagt.
Ich mag Jerky, dieses getrocknete Fleisch mit Gewürzen. Allerdings ist es mir im Supermarkt meistens zu teuer. Außerdem sind da manchmal Inhaltsstoffe dabei, die für mich nicht sein müssen. Gut, meine Variante mag nicht so super lange haltbar sein, aber so lange überlebt es sowieso nicht.

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Vorher…
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Nachher…

Ich muss sagen, viel einfacher geht es nicht. Jerky mache ich mir jetzt nur noch selbst.

Beef-Jerky mit asiatischer Marinade

Quellenangabe: Erfasst 24.01.2020 von Sus
Kategorien: Konserve, Dörren, Rind
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Dünne Scheiben Rindfleisch, z.B. Rouladen
2 Esslöffel Koreanische Sojasauce (mild)
1 Esslöffel Neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
1 Teelöffel Gochugaru (Chilipulver)
1 Knoblauchzehe; zerdrückt
1 cm Ingwer; zerrieben
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Teelöffel Ahornsirup (stand so rum – ansonsten: 1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fleisch am Besten quer zur Faser in mundgerechte Stücke schneiden, dabei Fett und Sehnenreste entfernen. (Bei anderem Fleisch als Rouladen natürlich zuerst die dünnen Scheiben schneiden.) Aus den übrigen Zutaten eine Marinade anrühren und das Fleisch damit von allen Seiten gleichmäßig befeuchten. In einer geschlossenen Schüssel im Kühlschrank (oder im Moment auf dem Balkon) einen Tag ziehen lassen. Fleisch gleichmäßig auf dem Rost eines Dörrautomaten verteilen, etwas trockentupfen und bei 70°C ca. 8-10 Stunden trocknen lassen. Das Fleisch ist gut, wenn es beim Biegen knackt oder bricht (dann ist es schon sehr trocken).

Luftdicht, trocken und kühl in geschlossenen Gefäßen aufbewahrt hält das Fleisch mind. 1-2 Monate. Man kann es auch vakuumieren, dann hält es sich voraussichtlich 3-4 Monate. Achtung: Vor dem Verpacken sollte das Fleisch wirklich trocken sein!

Anmerkung:

Ich habe für den Test Rindfleisch gewählt, weil das ja weniger anfällig für schlechte Keime ist als z.B. Huhn oder Schwein. Aber auch hier muss auf saubere Verarbeitung geachtet werden.


Lachsforelle Graved Art und Schweinefilet Graved Art

Die weihnachtliche Vorspeise wollte ich Euch nicht vorenthalten, denn sie war einfach zu lecker:

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Lachsforelle Graved Art in zwei Variationen und Schweinefilet Graved Art Mediterran.

Dazu frisches, selbstgebackenes Baguette mit Dill-Zitronenbutter (für den Fisch) und frisches Tomatensalsa (für das Fleisch), garniert mit Vitaminen.

2 x Lachsforelle Graved Art nach Stevan Paul

LachsforelleGravedArt2.jpg

Quellenangabe: Nutriculinary
Erfasst 02.01.2020 von Sus
Kategorien: Fisch, Vorspeise, Lachsforelle
Mengenangaben für: 8 Portionen

Zutaten:

Klassisch:
2 Seite(n) Lachsforellenfilet (auf der Haut)
3 Esslöffel Gin
40 g Salz
60 g Zucker
1/2 Zitrone, unbehandelt
1/2 Saftorange, unbehandelt
1/2 Bund Dill
Asiatisch:
2 Seite(n) Lachsforellenfilet (auf der Haut)
3 Esslöffel Sake (hatte ich nicht, habe wieder Gin verwendet)
1 Limette, unbehandelt
40 g Salz
50 g Brauner Zucker
30 g Ingwer
Koriandergrün

Zubereitung:

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Klassisch:

Fisch kalt abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und die Fleischseite mit Gin einreiben. Salz mit Zucker mischen. Zitrone und Orange fein abreiben, Abrieb unter das Salz–Zucker-Gemisch rühren und über die Lachsforellenseiten verteilen. Dill fein schneiden, die Filets damit bedecken und mit der Fleischseite aufeinander legen. Zugedeckt im Kühlschrank 24 Stunden beizen, dabei 1-2 Mal wenden.

Asiatisch:

Fisch kalt abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und die Fleischseite mit Sake (hier: ebenfalls Gin) einreiben. 1/2 Limette auspressen, den Saft über das Filet geben. Salz mit braunem Zucker mischen. Ingwer fein reiben, den Abrieb in einem Sieb auspressen, den Ingwersaft über den Fisch träufeln. Übrige Limettenhälfte in dünne Scheiben schneiden und auf dem Fisch verteilen; mit den Korianderblättern belegen, die Salz-Zucker Mischung über dem Fisch verteilen und die Filets mit der Fleischseite aufeinander legen. Zugedeckt im Kühlschrank 24 Stunden beizen, dabei 1-2 Mal wenden.

Beide:

Die Beize unter kaltem Wasser abspülen, das Filet mit Küchenpapier trocken tupfen. Gut gekühlt hält die gebeizte Lachsforelle im Kühlschrank weitere zwei Tage frisch. Zum Servieren das Filet von der Haut und dann wahlweise in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden – oder klassisch auf der Haut belassen und mit einem scharfen Messer schräg in dünne Scheiben schneiden.


Schweinefilet Graved Art

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Quellenangabe: Erfasst 02.01.2020 von Sus
Kategorien: Fleisch, Schwein, Vorspeise
Mengenangaben für: 4-6 Portionen

Zutaten:

1 Schweinefilet
2 Esslöffel Getrocknete Tomaten
4 Esslöffel Mediterrane Kräuter (TK)
1 Lauchzwiebel
1 klein Knoblauchzehe
40 g Salz
40 g Zucker

SchweinefiletGravedArt.jpg

Zubereitung:

Schweinefilet unter kaltem Wasser abbrausen und trockentupfen. Getrocknete Tomaten mit den Kräutern, Knoblauchzehe und geputzter Lauchzwiebel im Mixer pürieren. Die Paste mit Zucker und Salz mischen und das Schweinefilet von allen Seiten damit einreiben. Zugedeckt, mit einem Gewicht beschwert, ca. 24-36 Stunden marinieren lassen, dabei 2-3 Mal umdrehen.

Die Beize unter kaltem Wasser abspülen, das Filet mit Küchenpapier trocken tupfen. Gut gekühlt hält sich das Fleisch im Kühlschrank mindestens zwei Tage frisch. Zum Servieren das Filet mit einem scharfen Messer schräg in dünne Scheiben schneiden.