Pesto aus Karottengrün…

Neulich lachten mich auf dem Markt die jungen Möhren mit ihren kräftigen Stengeln in sattem Grün an. Prompt habe ich sie mit nach Hause genommen und ein schönes Pesto daraus gemacht.
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Das gab es dann am Wochenende mit Zitronen-Spaghetti und Belper Knolle. Was braucht man mehr, um glücklich zu sein?

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Karottengrün-Pesto

Quellenangabe: Erfasst 27.10.2016 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Karotte, Haselnuss
Mengenangaben für: 3 kleine Gläser

Zutaten:

1 Bund Möhren mit frischem Grün
100 g Haselnüsse
1 Knoblauchzehe
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit einem Tuch die trockene Haut abreiben. Abkühlen lassen und fein mahlen. Die grünen Stengel von den Möhren trennen und gründlich waschen; die Möhren anderweitig verwenden. Knoblauch schälen und grob zerteilen.

Die Blättchen von den Stengeln zupfen. Zusammen mit den Haselnüssen, dem Knoblauch und etwas Öl fein pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. In kleine Gläser füllen und mit Öl bedecken. Kühl lagern.

Anmerkung:

Wer mag, gibt noch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino dazu. Ich bevorzuge Pestos ohne Käse, weil die mir haltbarer vorkommen.


Asia-Pesto

Und weil’s gerade so viel Spaß gemacht hat, kam gleich noch ein Pesto hinterher:

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Asia-Pesto

Quellenangabe: Food Blog Day 2016
Erfasst 12.06.16 von Sus
Kategorien: Pesto, Wildkräuter
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2 Bündel Koriandergrün
5 Blätter Spitzwegerich
1/2 Handvoll Brunnenkresse
5 Stengel Petersilie
4 Blätter Bärlauch
2 Knoblauchzehen
2 cm Ingwer
1/2 Chili, nicht zu scharf
1/2 Passionsfrucht
1/2 Limette; Schale und Saft
2 Eßlöffel Pinienkerne; geröstet
Rapsöl
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Currypulver

Zubereitung:

Kräuter waschen und trocken schleudern. Dickere Stiele entfernen. Alle Zutaten ohne Gewürze mit dem Öl kurz pürieren, dann mit den Gewürzen abschmecken.


Gundermann-Himbeer-Pesto

Letzten Samstag war ich (mal wieder) auf dem Food Blog Day in Frankfurt. Schöne Veranstaltung, die viel Spaß gemacht hat.

Bei einem der Workshops ging es um Rapsöl-Pesto mit Wild- und Küchenkräutern.

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Es war schon toll, aus wievielen Zutaten wir uns unser eigenes Pesto zusammenstellen konnten. Rezeptvorschläge gab es auch, das folgende Rezept ist eine sehr freie Abwandlung…

Und ja, es stimmt, wenn das Pesto mindestens ein paar Stunden gezogen hat, schmeckt es sehr viel „runder“.

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Gundermann-Himbeer-Pesto

Quellenangabe: Food Blog Day 2016
Erfasst 12.06.16 von Sus
Kategorien: Pesto, Wildkräuter, Himbeere
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2 Handvoll Gundermann
1/2 Handvoll Kapuzinerkresse
1/2 Handvoll Sauerampfer
1 Handvoll Himbeeren; TK
1/2 Limette; Schale und Saft
2 Knoblauchzehen
1 Eßlöffel Hanföl; geröstet
Rapsöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kräuter waschen und trocken schleudern. Dickere Stiele entfernen. Alle Zutaten ohne Gewürze mit dem Öl kurz pürieren, dann mit den Gewürzen abschmecken.


Rhabarber-Chutney mit Ingwer

Garten-Koch-Event Mai: Rhabarber [31.05.2015]

Also, ehrlich, so wenig wie in diesem Monat habe ich schon seeehr lange nicht mehr gebloggt. Irgendwie kam anfangs immer was dazwischen und dann habe ich sogar daran gewöhnt. Aber ich gelobe Besserung!

Kurz vor Toresschluß habe ich hier noch ein Rhabarber-Chutney für das Garten-Koch-Event „Rhabarber“ anzubieten. Die Kombination Rhabarber und Ingwer mag ich sehr gerne. Heute abend haben wir gegrillt: Kammkoteletts vom Schwäbisch-Hallischen Schwein. Dazu paßte das Chutney hervorragend! SmileyLecker.gif

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Rhabarber-Chutney

Quellenangabe: Aus dem Internet zusammengebastelt und erfasst 31.05.2015 von Sus
Kategorien: Chutney, Sauce, Rhabarber, Birne, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Rhabarber
3 Birnen
2 Eßlöffel Ingwer; fein gehackt
1 Orange; Saft davon
2 groß Zwiebeln
1 klein Knoblauchzehe
100 g Rohrzucker
1/2 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Rote Pfefferbeeren; gemahlen

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Zwiebel schälen, fein würfeln. Birnen schälen und in ähnliche Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Pfeffer im Mörser zerstoßen.

Zwiebelwürfel, Rohrohrzucker mit Orangensaft aufkochen, auf kleinster Stufe unter Rühren ca. 5 Min. kochen lassen, dann Rhabarber, Birnen, Ingwer, Pfeffer, Kurkuma, Prise Salz zugeben und weitere ca. 10 Min. kochen, bis das Chutney andickt, anschließend abkühlen lassen.

Anmerkung:

– Das Andicken hat bei mir länger gedauert.

– Zum Aufbewahren (einige Wochen) noch heiß in saubere Gläser füllen, diese sofort verschließen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

– Schmeckt wie leicht scharfes Rhabarberkompott mit Zwiebeln. Naja, ist es ja eigentlich auch. SmileyGrinsStatic.gif


Saison-Eröffnung: Bärlauch-Knoblauchrauke-Gremolata

Garten-Koch-Event April 2015: Frühlingskräuter [30.04.2015]

Vorletztes Wochenende kündigte sich der Frühling mit aller Macht an. Deshalb beschlossen wir, die Saison in mehrfacher Hinsicht zu eröffnen: Es gab den ersten Spargel und zwei schöne Steaks landeten auf dem Grill. Dazu gab es eine einfache Gremolata aus dem eigenen Garten mit Bärlauch und Knoblauchrauke.

Und ab damit zum Garten-Koch-Event „Frühlingskräuter“ im Gärtner-Blog.

Bärlauch-Knoblauchrauke-Gremolata

Quellenangabe: Erfasst 19.04.2015 von Sus
Kategorien: Beilage, Dip, Bärlauch, Knoblauchrauke, Petersilie
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

20 Blätter Bärlauch
40 Blätter Knoblauchrauke
8 Stengel Glatte Petersilie
100 g Mandeln; gemahlen
2 Eßlöffel Zitronenschale, unbehandelt; gerieben

Zubereitung:

Mandeln in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett vorsichtig goldbraun rösten, auf einem Teller abkühlen lassen und beiseitestellen.

Schale fein abreiben. Kräuter waschen und trocken schleudern. Mittelfein hacken. Mit der Zitronenschale und den Mandeln zu einer Gremolata mischen.


Grün: Kürbiskern-Pesto

Garten-Koch-Event November: Kürbiskerne [30.09.2014]

Eigentlich wollte ich das folgende Rezept zusammen mit Nudeln und Kürbisstücken servieren und photographieren. Jetzt ist mir leider die Zeit davongelaufen und deshalb gibt es das Kürbiskernpesto für das Garten-Koch-Event „Kürbiskerne“ eben solo:

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Kürbiskern-Pesto

Quellenangabe: Erfaßt 28.11.2014 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Kürbis, Basilikum
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Steirische Kürbiskerne
50 ml Steirisches Kürbiskernöl
1 Teelöffel Salz
25 g Basilikum
1 Prise Chili
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Kürbiskerne im „Universalzerkleinerer“ des Stabmixers sehr fein zerhacken. Salz und gehacktes Basilikum zugeben. Nach und nach das Kürbiskernöl eintröpfeln lassen, bis bei wiederholtem Mixen eine sämige Paste entsteht. Mit Chili abschmecken.

In saubere Gläser füllen und mit Sonnenblumenöl abdecken. Im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen.


Hot Chocolate …

Die Kombination Chili und Schokolade gibt es ja nun schon seit einigen Jahren. Tomatensaucen mit Schokolade sind auch kein wirklicher Geheimtip mehr. Da müßte doch eine Verbindung aller drei Komponenten auch funktionieren?

Genau das habe ich heute abend noch ausprobiert, damit ich am Garten-Koch-Event „Peperoni“ auf den letzten Drücker noch teilnehmen kann.

Garten-Koch-Event September 2014: Peperoni [30.09.2014]

Weil ich so spät dran bin, kommt ein vernünftiges Photo erst morgen bei Tageslicht. (Oder auch nicht.)

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Fazit: SmileyLecker.gif SmileyLecker.gif Saulecker!

Schokoladen-Chili-Ketchup

Quellenangabe: Erfaßt 30.09.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Sauce, Tomate, Ketchup, Chili, Schokolade, Blog-Event
Mengenangaben für: 750 ml

Zutaten:

600 g Tomaten
2-4 Chilis
1 große Zwiebel
1 großer Apfel
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Neutrales Öl
1 Esslöffel Zucker
1 cm Ingwer
100 ml Apfelwein
100 ml Apfelessig
1 Eßlöffel Zuckerrübensirup
2 Eßlöffel Paprikamark
1 Teelöffel Salz; geräuchert
1/2 Teelöffel Piment; gemahlen
1/2 Teelöffel Koriandersaat; gemahlen
1/3 Teelöffel Muskatnuss
50 g Schokolade 70%; ggf. mehr

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und mittelfein hacken. Apfel (ohne Kerngehäuse) in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit etwas Öl in einem mittelgroßen Topf anschwitzen. Mit Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Mit Apfelwein ablöschen.

Tomaten grob zerkleinern (Stielansatz entfernen) und in dem Topf geben. Bei den Chilis ebenfalls den Stielansatz entfernen; je nach Schärfeempfindlichkeit auch die Kernchen. Chilis fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Restlichen Apfelwein und -essig zugeben. Gewürze zugeben und auf mittlerer Hitze unter regelmäßigem Umrühren so lange köcheln lassen, bis sich die Äpfel leicht zerdrücken lassen und sich die Flüssigkeitsmenge um ca. 1/3 reduziert hat.

Die Masse mit einem Stabmixer fein pürieren. Jetzt noch einmal die Schärfe überprüfen und ggf. etwas mehr Chilis oder mehr Tomaten zugeben und unterpürieren. Die Masse danach noch einige Zeit köcheln lassen. Gegen Ende stückweise die Schokolade zugeben und unterrühren. Das Ketchup sollte nicht zu stark nach Schokolade schmecken, sondern so, daß man kurz überlegen muß, um welchen Geschmack es sich handelt.

Heiß in vorbereitete Flaschen füllen und sofort verschließen.


Ersatzhandlungen…

Gestern habe ich bei Ulrike ein schönes Rezept für Johannisbeer-Ketchup gesehen, welches ich eigentlich gleich nachkochen wollte. Als ich aber nach einem zehnstündigen Arbeitstag, in dem sich ca. sechs Stunden Besprechungen verteilt hatten, im Supermarkt keine Johannisbeeren mehr bekam, aber unbedingt noch etwas Sinnvolles an diesem Tag anstellen wollte, griff ich kurzerhand zu schönen, dunklen Süßkirschen (aus Rheinhessen). Aus dem Internet habe ich mir dann ein paar Anregungen geholt und fröhlich drauf los gewerkelt:

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Kirsch-Tomaten-Ketchup

Quellenangabe: Erfaßt 22.07.2014 von Sus
Kategorien: Sauce, Ketchup, Tomate, Kirsche
Mengenangaben für: ~700 ml

Zutaten:

500 g Dunkle Süßkirschen
400 ml Tomaten in der Dose
1 kleine Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Eßlöffel Frischer Ingwer; fein gehackt
75 g Zucker
150 ml Rotwein
80 ml Tomatenessig
1/2-1 Teelöffel Pimentón de la Vera picante
1 Zimtstange
2 Lorbeerblätter
1 Eßlöffel Zitronengras; in ganz feinen Ringen
1 Prise Piment
1 Teelöffel Salz
1 Eßlöffel Öl

Zubereitung:

KirschTomatenKetchup2.jpgKirschen waschen und entsteinen. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in einem Topf zusammen mit Zitronengras, Ingwer, Zimtstange und Lorbeer mit etwas Öl anschwitzen. Mit Rotwein und Essig ablöschen. Tomaten grob zerkleinern und mit den Kirschen dazugeben.

Alles zusammen aufkochen lassen und dann solange köcheln, bis die Kirschen anfangen, zu zerfallen. Lorbeer und Zimtstange herausholen und die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren. Dann unter rgelmäßigem Umrühren ca. 30-45 Minuten einkochen lassen, bis die Masse ziemlich dickflüssig wird.

Noch heiß in sterilisierte Flaschen bis zum Rand füllen, den Flaschenrand sorgfältig abwischen und diese sofort verschließen.

Fazit: Dunkel-fruchtig, leicht pikant, lecker! SmileyLecker.gif


Nochmal Mais…

Als Beilage zu den gegrillten Zwiebelsteaks gab es ein Mais-Relish frei nach Steven Raichlen. Ich konnte es leider nicht sehr scharf würzen, da nicht alle Mitessenden scharfe Speisen gewöhnt sind.

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(Fast) Scharfes Mais-Relish

Quellenangabe: Steven Raichlen: Sauces, Rubs and Marinades
Leicht modifiziert 03.10.2013 von Sus
Kategorien: Grill, Sauce, Mais
Mengenangaben für: 6 -8 Portionen

Zutaten:

200 g Mais aus der Dose (Original: Frische Maiskolben)
2 Esslöffel Olivenöl
1 Rote Zwiebel; fein gehackt (Original: 2 Lauchzwiebeln)
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Teelöffel Ingwer; fein gerieben
1/2 Scharfe Chili (Czech Black); geputzt & fein gehackt (Original: 1-2 Jalapenos)
1/2 Rote Paprika; geputzt & fein gehackt
1/2 Grüne Paprika; geputzt & fein gehackt
1 große Rote Tomate; nur das Fruchtfleisch
1 Esslöffel Ahornsirup (Original: Brauner Zucker)
2 Esslöffel Tomatenessig (Original: Apfelessig)
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Geröstete Erdnüsse; grob gehackt
3 Esslöffel Gemischte Kräuter (Original: Koriandergrün)

Zubereitung:

Öl in einem Topf auf mittlere Hitze erhitzen; Lauchzwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chilies hinzufügen und bei mittlerer Hitze garen, aber nicht braun werden lassen.

Bei stärkerer Hitze Mais, Paprika und Tomate hinzufügen. Solange kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdunstet ist.

Ahornsirup, Essig, Chili-Sauce, Salz und Pfeffer hinzufügen; solange kochen, bis das Gemüse sehr weich wird. Erdnüsse und Koriander zufügen; mit Salz und Pfeffer und/oder Essig/Zucker abschmecken.

Das Relish kann warm oder kalt serviert werden.

Anmerkung:

– Durchziehen lassen. Dann schmeckt’s noch besser!

– Für Schärfe-Liebhaber sehr fein gehackte Chili zum Nachwürzen dazu reichen.


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Ich würd’s wieder tun…

Schon vor ein paar Tagen hatte ich ja das Rezept für diese Barbeque-Sauce angekündigt. Für das Photo mußte ich aber bis zum nächsten Grillen warten, denn vorher wollte ich das Glas nicht öffnen.

Und am Sonntag war es dann soweit: zuerst den Tag am Badesee im angenehmen Schatten verdöst und dann abends ein paar Schwenksteaks vom letzten Vereinsgrillen auf’s Feuer geschmissen.

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Erdbeer-BBQ-Sauce mit Thymian

Quellenangabe: Erfasst 29.06.2013 von Sus
Kategorien: Sauce, Grill, Erdbeere, Thymian, Konserve
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 große Rote Zwiebel
2 Lauchzwiebeln/Schalotten
500 g Erdbeeren
100 ml Orangensaft
3 Esslöffel Apfelessig
50 g Brauner Zucker
8 Stiele Zitronenthymian
(geräuchertes) Salz, Pfeffer
1/2-1 Teelöffel Adobo-Paste (*)

Zubereitung:

Schalotten abziehen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen und grob hacken. Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Thymian abbrausen und die Blättchen abzupfen.

Zwei Drittel der Erdbeeren mit der Zwiebel, Essig, Orangensaft, Zucker und Adobo-Paste 1-2 Minuten köcheln lassen. Thymianblättchen dazugeben, ein paar zurückbehalten. Noch ein bisschen köcheln lassen, dann mit dem Pürierstab die Masse zu einer gleichmäßigen Sauce pürieren. Die Flüssigkeit unter regelmäßigem Rühren so lange einkochen lassen, bis sie eine Ketchup-ähnliche Konsistenz erreicht hat. Mit Salz, Pfeffer, Chili abschmecken.

Übrige Erdbeeren mit den Schalottenstreifen und noch ein paar Thymianblättchen zur Fruchtmasse geben und ca. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Noch einmal abschmecken.

Sauce in heiß ausgespülte Gläser füllen und gut verschließen. Umdrehen und auf dem Deckel ca. 10 Minuten stehen lassen, wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Wenn man das Ketchup vor dem Verzehr mindestens eine Woche ziehen läßt, schmeckt es intensiver.

(*) Entweder selbst gemacht wie z.B. hier oder einfach nur die Sauce von Chipotles in Adobo – es geht mehr um den Geschmack als um die Schärfe. Andere Alternativen: geräuchertes Chilipulver oder etwas BBQ-Sauce beliebiger Art.

Anmerkung:

– Die BBQ-Sauce ist relativ süß geworden. Beim Kochen war das meiner Meinung nach nicht so stark. Beim nächsten Mal werde ich auch hier den Zucker reduzieren.

– Fazit: Sehr erdbeerig, pikant, aber auch wirklich wie eine BBQ-Sauce schmeckend. SmileyLecker.gif