Leinsamen-Buchweizen-Knäckebrot mit Allerlei

Merkwürdiger Titel, ich weiß. Es ist aber auch ein merkwürdiges Rezept.

Angefangen hat es mit dem Event „Belegte Brote / Wraps“ der FB-Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“. Es gibt immer mehr Wraps, Sandwiches und auch fast normal belegte Brote im Supermarkt zu kaufen, leider gepaart mit Zusatzstoffen, die man nicht unbedingt haben möchte. Dabei ist das doch fast das Einfachste der Welt, diese selbst zu machen. Ja schon, aber nur, wenn man nicht mehr versucht als man kann.

Ich hatte mir Wraps aus einem Leinsamen-Buchweizen-Teig, gefüllt mit Rote-Linsen-Hummus, Schinken oder Lachs, Avocado, Rucola, Tomate und Karotte vorgestellt. Soweit, so gut. Nur wollte der Teig nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte. Er ließ sich nicht vernünftig in der Pfanne verstreichen und wie ein Pfannkuchen backen, von Wenden war erst recht keine Rede. Da habe ich den restlichen Teig einfach genommen und für ein paar Stunden in den Dörrapparat gesteckt. Heraus kam: Knäckebrot!

Nun gut, dann ist es eben ein belegtes Knäckebrot geworden, warum auch nicht? So etwas wie ein ent-wickelter Wrap… Die Zutaten haben sich beim Belegen auch leicht geändert.

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Leinsamen-Buchweizen-Knäckebrot mit Allerlei

Quellenangabe: Erfasst 27.05.2020 von Sus
Kategorien: Brot, Knäckebrot, Leinsamen, Buchweizen, Low Carb
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Knäckebrot:
1 Tasse(n) Leinsamen
1 Tasse(n) Buchweizen
1-2 Tasse(n) Wasser
1 kleine Knoblauchzehe
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Kurkuma
1/2 Teelöffel Pfeffer
Belag:
4 Esslöffel Rote-Linsen-Hummus
1 Scheibe(n) Lachs
1/4 Avocado
5 Scheibe(n) Entenbrust
etwas Frische Mango
1 Radieschen
Rucola (aus dem Garten)
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Leinsamen und Buchweizen in einer Kaffee- oder Gewürzmühle fein zu Mehl vermahlen. Die geschälte Knoblauchzehe mit der Knoblauchpresse zerdrücken und mit dem Mehl und Wasser und den restlichen Gewürzen zu einer dicken Paste verrühren. Nach und nach Wasser hinzugeben, bis sich die Masse leicht verstreichen lässt. Entweder auf Backfolie oder auf die engmaschigen Silikoneinsätze für Dörrautomaten streichen. Mit der Rückseite eines Messers Rechtecke in die Teigmasse einritzen, damit das später gute Bruchstellen ergeben. Im Dörrautomat für ca. 5 Stunden bei 70°C oder im Backofen bei höheren Temperaturen entsprechend kürzer trocknen lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Stücke durchbrechen und wenden.

Für den Belag kann man alles verwenden, was der Kühlschrank so hergibt. Im diesem Fall zuerst mit Hummus aus roten Linsen (Rezept folgt) bestreichen, mit Lachs und Avocadostreifen oder gegrillte Entenbrust mit Mangostreifen darauflegen, dann mit Radieschenstreifen und Rucola belegen.


 
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Und es sind wieder viele schöne Rezepte für #WirRettenWasZuRettenIst zusammengekommen. Schaut selbst:

BackeBackeKuchen – Gefüllte Partybrezel
BrigittasKulinarium – Farinata di ceci
Brittas Kochbuch – Roastbeef-Brot mit Remoulade
Brotwein – Crostini – meine besten Rezepte mit Tomate, Steinpilz, Spargel
cahama – Hähnchen-Fajitas
Cakes, Cookies and more – Chicken Wraps
evchenkocht – Erdbeer-Crostini
genial lecker – Sandwich mit Grillgemüse
Kaffeebohne – Tramezzini mit Thunfisch-Tomaten-Creme
Kleines Kuliversum – Spargel Ziegenfrischkäse Stulle
Labsalliebe – Falafelwrap mit selbstgemachter Tahini Sauce
lieberlecker – Belegtes Salami Brot
our food creations – Sandwiches international
Pane-Bistecca – Avocado-Spargel-Ei Brot
Turbohausfrau – Smoerrebroed

Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Tatsächlich stelle ich hier eine Premiere für mich vor, denn ich habe zugegebenermaßen vorher noch nie Flammkuchen zubereitet. Für das neue Event der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ mit dem Thema „Flammkuchen“ war es dann tatsächlich soweit.

Aufgrund unserer letzten Reise in den hohen Norden Europas hatten wir mal wieder Rentierfleisch im Kühlschrank. Es handelte sich hier um leicht geräuchertes, graved (eingelegtes) Rentierfilet. Außerdem war da noch selbstgeräucherter Speck und die ersten Quitten sind mittlerweile auch schon reif. Ab damit auf den Flammkuchen…

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Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte

Quellenangabe: Erfasst 27.09.2019 von Sus
Kategorien: Backen, Flammkuchen, Rentier, Speck, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Teig:
220 g Weizenmehl Typ 550
3 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
100 ml Wasser; warm
Belag:
100 g Schmand
100 g Saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 große Zwiebel
70 g Geräuchertes Rentierfilet
60 g Speck; (selbst-)geräuchert
1 große Quitte
1 Handvoll Rucola

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig gründlich miteinander verkneten und dann den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein hobeln, ggf. die Ringe halbieren. Schmand mit saurer Sahne gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch in dünne Streifen schneiden. Die Quitte gut abwaschen, den Pelz entfernen und dann ebenfalls sehr dünn in Scheiben hobeln.

Backofen mit Backstein oder -blech auf 240°C vorheizen. Teig so dünn wie möglich auf einem Stück Backpapier ausrollen und mit der Schmand- Sahne-Mischung bestreichen. Erst Zwiebeln und Quitten gleichmäßig und relativ flächendeckend, dann das Fleisch locker darauf verteilen.

Mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für ca. 10-15 Minuten backen, bis der Bode kross ist und Farbe annimmt. Vor dem Servieren mit gewaschenem und zurechtgezupftem Rucola bestreuen.

Anmerkung: Wenn man den klassischen Belag aus Schmand etc. nicht mag, kann man ihn auch durch in Scheiben geschnittene Tomaten ersetzen. Schmeckt auch!


 

#WirRettenWasZuRettenIst

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Die Beiträge der anderen Teilnehmer findet Ihr hier:

BackeBackeKuchen – Flammkuchen mit Kürbis und Ricottacreme
Brittas Kochbuch – Tarte flambée alsacienne
Brotwein – Flammkuchen mit Lachs und Spinat
Cakes, Cookies and more – Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse
CorumBlog 2.0 – Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte
Kleines Kuliversum – Flammkuchen mit Brie und Birnen
lieberlecker – Flammkuchen mit Kaviar
Madam Rote Rübe – Mallorquinischer Spinat-Flammkuchen mit Rosineni, Feta und knusprigem Vollkornboden
Pane-Bistecca – Herbstlicher Flammkuchen mit Kuerbis und Feigen

Dank auch an Barbara, Britta und Tamara für die Ausrichtung des Events!

Leinsamenfladen mit Tomate

Neulich kam mir beim Räumen eine Packung Leinsamen in die Hände, deren MHD nicht mehr allzu weit entfernt war. Da kam dieses Rezept gerade recht:

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Wir haben diese Fladen als Cracker gegessen. Man kann sie aber auch als Brot ansehen und entsprechend belegen.

Das Trocknen kann entweder mit einem Dörrautomat oder in einem normalen Backofen mit leicht geöffneter Tür geschehen.

Leinsamenfladen mit Tomate

Quellenangabe: Erfasst 10.03.2019 von Sus
Kategorien: Brot, Dörren, Leinsamen, Tomate
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Leinsamen
200 ml Wasser
30 g Getrocknete Tomaten
2 Stengel Glatte Petersilie
1 Esslöffel Sojasauce
Salz
Pfeffer; frisch gemahlen

Zubereitung:

Leinsamen in Sieb mit Wasser durchspülen; mit 200 ml Wasser in eine Schüssel geben und 1-2 Stunden oder länger einweichen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Getrocknete Tomaten klein schneiden.

Den gequollenen Leinsamen mit der Sojasauce im Mixer pürieren, die Tomaten, Petersilie, Pfeffer und je nach Salzgehalt der Tomaten mehr oder weniger Salz zugeben. Alles zu einer möglichst homogenen Masse pürieren. Die Teigmasse auf passend geschnittenem Backpapier (oder Dörrfolie) 4-5 mm dick aufstreichen und bei max. 42°C insgesamt ca. 12-16 Stunden trocknen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nach ca. 5-6 Stunden den gut angetrockneten Teig vorsichtig vom Backpapier lösen, wenden und mit einem Messer in Stücke aufteilen und fertig trocknen.

Kühl und trocken aufbewahren.


Pizza mit Rhabarber und mehr…

Die FB-Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal der Pizza angenommen. Laut Internet isst jeder Deutsche ca. 10 mal im Jahr eine Tiefkühl-Pizza, Tendenz steigend. Auch die Branche der Pizza-Lieferdienste boomt. Da der Liebste keinen Käse mag, kommen Tiefkühl-Pizzas für uns erst gar nicht in Frage und auch der Lieferdienst wird eher selten in Anspruch genommen. Klar sind beide Varianten praktisch. Aber ganz ehrlich: eine Pizza selbst zu backen macht nicht viel mehr Mühe und man weiß, was in und auf den Teig kommt.

Dieses Mal hatten der Liebste und ich unterschiedliche Vorstellungen vom Belag, deshalb ist sie auch so bunt gemischt ausgefallen. Tomatensauce gleichmäßig überall verteilt mit Käse auf der linken Hälfte. Dann im Prinzip der Länge nach halbiert mit je Salami und gekochtem Schinken und dann in drei schmäleren Streifen jeweils mit Mais, Rhabarber und Tomate belegt.

Die Kombination gekochter Schinken und Rhabarber war sehr lecker, das gibt es nochmal. Aber auch die restliche Pizza hat uns gut geschmeckt. Durch das Vollkornmehl ist die Pizza schön knusprig geworden.

Und so einfach ist es, eine extrem individuelle Pizza zusammenzustellen…

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Pizza mit Rhabarber und mehr

Quellenangabe: Erfasst 09.05.19 von Sus
Kategorien: Pizza, Salami, Schinken, Rhabarber, Mais
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
250 g Weizenmehl 550
50 g Roggenvollkornmehl
150 ml Wasser
10 g Hefe
Salz, Pfeffer
Belag:
200 ml Tomatensauce (hier: selbst eingemacht)
80 g Gouda; geräuchert; in kleinen Stückchen oder gerieben
2 Stangen Rhabarber; geschält und in Stücken
2 große Tomaten; fest
100 g Scharfe Salami; in Scheiben
1 Rote Zwiebel; in Stückchen
100 g Mais (aus der Dose)
2 Scheibe(n) Gekochter Schinken; in Stücken

Zubereitung:

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Gewürze dazugeben. Zu einem Teig verkneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Im Kühlschrank für ca. 8-10 Stunden kalt stellen. Ca. 1/2-1 Stunde vor Backbeginn den Teig herausholen und aufwärmen lassen.

Backofen mit Backstein auf 230 °C vorheizen. Pizzateig noch einmal mit der Hand und etwas Mehl durchkneten und auf Backpapier ausrollen.

Mit Tomatensauce bestreichen und mit etwas Käse bestreuen. Die restlichen Zutaten auf der Pizza nach Belieben verteilen und den restlichen Käse darüberstreuen. Die Pizza mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für 10-15 Minuten backen lassen.


Jetzt folgen die Rezepte der Mitretter:

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Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
Cakes, Cookies and more – pizza
Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
BrigittasKulinarium – Pinsa-romana
lieberlecker – Pizza Miss
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
genial lecker – Familienpizza
Bonjour Alsace – PIZZA TONNO E CIPOLLE
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
Our food creations – Pizza Piccolini Bianca
katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

Zucchini-Speck-Pizza

Wir hatten Lust auf Pizza…

Es lohnt sich, schon zu Beginn der Zucchini-Saison die kleinen Biester zu dezimieren, denn sonst steht man plötzlich vor einem Berg Gemüse und weiß nicht mehr, wohin damit.

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Zucchini-Speck-Pizza

Quellenangabe: Erfasst 30.06.2017 von Sus
Kategorien: Pizza, Hefe, Zucchini, Speck, Champignon
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
300 g Mehl
150 ml Wasser
10 g Hefe
Salz, Pfeffer
Belag:
1 kleine Grüne Zucchini
1 kleine Gelbe Zucchini
150 g Braune Champignons
200 ml Tomatensauce (hier: selbst eingemacht)
100 g Südtiroler Speck
200 g Alter Gouda; gerieben
Marinade:
2-3 Eßlöffel Neutrales Öl
1 Teelöffel Zitronensaft
1 große Knoblauchzehe
Rosmarin
Zitronenthymian
Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Gewürze dazugeben. Zu einem Teig verkneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Im Kühlschrank für ca. 8-10 Stunden kalt stellen. Ca. 1/2-1 Stunde vor Backbeginn den Teig herausholen und sich aufwärmen lassen.

Zucchini gut waschen und mit Schale in hauchdünne Streifen hobeln. Ebenso die Champignons hobeln. Öl mit Zitronensaft mischen, die Kräuter ganz fein hacken oder zerreiben, den Knoblauch fein hacken oder pressen und alles zum Öl geben. Die Zucchini- und Champignonscheiben mit der Marinade mischen und im Kühlschrank 1-2 Stunden ziehen lassen. Den Speck in hauchdünne Streifen schneiden.

Backofen mit Backstein auf 230 °C vorheizen. Pizzateig noch einmal mit der Hand und etwas Mehl durchkneten und auf Backpapier ausrollen. Mit Tomatensauce bestreichen und mit etwas Käse bestreuen. Das marinierte Gemüse abtropfen lassen und auf der Pizza verteilen. Speck und restlichen Käse gleichmäßig verteilen. Die Pizza mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für 10-15 Minuten backen lassen.


Paprika-Pizza mit Pfifferlingen und Salsiccia

Neulich habe ich mal wieder unseren Vorrat an Ajvar aufgestockt. Da noch Paprikas übrig waren, wurden sie gleich auf eine Pizza gelegt, die dieses Mal völlig ohne Tomaten auskommt.

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Paprika-Pizza mit Pfifferlingen und Salsiccia

Quellenangabe: Erfasst 21.09.2016 von Sus
Kategorien: Pizza, Paprika, Pfifferling, Salsiccia, Käse, Basilikum
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
250 g Weizenmehl Tipico 00
50 g Hartweizengrieß
10 g Frische Hefe
150 ml Wasser; warm
3 Eßlöffel Olivenöl
Salz
Belag:
100 ml Ajvar
100 g Västerbotten-Käse
125 g Frische Pfifferlinge
1 große Rote Paprika
200 g Salsiccia mit Rosmarin
50 g Basilikum

Zubereitung:

Hefe in das Wasser hineinbröseln und kurz gehen lassen. Mehl, Öl, Salz und Pfeffer dazugeben und 5-10 Minuten kräftig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Mit einem Tuch abgedeckt „den Rest des Tages“ kalt ruhen lassen (hier: 8 Stunden bei 19°C).

Käse fein reiben; Paprika putzen und in Streifen schneiden; Pfifferlinge putzen; Salsiccia aus der Haut drücken und zu kleinen Fleischbällchen formen.

Backofen auf 230°C Intensivhitze (inkl. Backstein, falls vorhanden) aufheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche gut durchkneten und zurecht formen. Mit Sauce bestreichen und die Hälfte des Käses gleichmäßig verteilen. Die restlichen Zutaten (ohne Basilikum) auf der Pizza verteilen, dann den restlichen Käse darüberstreuen.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen, währenddessen den Basilikum putzen. Pizza aus dem Ofen nehmen und die Basilikumblätter darüber verteilen und servieren.


Zucchiniboden-Pizza mit Hackfleisch

Zucchini wachsen bei mir nicht so besonders, meist dadurch bedingt, dass sie von den Schnecken aufgefressen werden. Aber glücklicherweise gibt es ja Schwiegereltern mit schneckenfreiem Schrebergarten…

Auf der Suche nach einem interessanten Rezept, welches möglichst viel Zucchini benötigt, bin ich an verschiedenen Stelle auf die Methode gestoßen, feingeraspelte Zucchini als Pizzaboden zu verwenden. Das musste ich ausprobieren!
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Fazit: Sehr lecker! SmileyLecker.gif Der Boden war jetzt nicht so knusprig wie erhofft, aber das war nicht weiter schlimm. Die Zucchinimasse gut würzen und so wenig Flüssigkeit wie möglich verwenden!

Zucchiniboden-Pizza mit Hackfleisch

Quellenangabe: Erfasst 23.08.2016 von Sus
Kategorien: Backen, Pizza, Zucchini, Hackfleisch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 1/2 große Zucchini
Salz
3 Eier
50-100 g Weizenmehl
220 ml Tomatensauce; gewürzt und eingekocht
Belag:
1 Zwiebel; fein gehackt
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
400 g Rinder-Hackfleisch
100 g Türkischer Frischkäse; krümelig (oder jeder andere Pizzakäse)
4 Stengel Glatte Petersilie; gezupft

Zubereitung:

Backofen auf 220 Grad (Umluft) vorheizen. Zucchini gut waschen und dann in kleine Streifchen raspeln. (Ich habe die Julienne-Scheibe der Küchenmaschine verwendet.) Die Streifchen und mit etwas Salz vermengen und ca. 15 Minuten abtropfen lassen. Danach in ein Passiertuch geben und kräftig auspressen. Und nochmal. Und nochmal.

Die Zucchinimasse jetzt mit Mehl und den Eiern gut vermengen. Mit Pfeffer, Muskat und mildem Pimenton de la Vera würzen. Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Die Schicht sollte nicht dicker als 1/2 cm sein! Den Boden auf der mittleren Schiene mindestens 20 Minuten backen, bis die Pizza schön braun aussieht.

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In der Zwischenzeit die kleingehackte Zwiebel und Knoblauchzehe mit dem Hackfleisch schön krümelig-knusprig anbraten. Dabei mit Salz, Pfeffer, etwas Chili, Thymian, Majoran und was einem sonst noch so einfällt würzen.

Die Pizza aus dem Ofen nehmen und mit der Tomatensauce bestreichen und mit den Hackfleischkrümeln belegen. Wer mag, gibt noch Käse darüber und verteilt eine Chilischote über dem Ganzen.

Nun die Pizza nochmals in den Ofen geben bis der Käse zerlaufen und etwas gebräunt ist. Vor dem Servieren mit der gezupften Petersilie bestreuen.

Anmerkung:

Im Original waren statt des Mehls 200 g geriebener Käse vorgesehen. Das geht bei uns ja nicht und da es mir nicht auf Low Carb oder so ankommt, habe ich den Käse eben durch Mehl ersetzt.

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Herzförmige Valentinspizza aus Sauerteig

Da wir heute auf einen Geburtstag eingeladen sind und wir heute abend deshalb garantiert keinen Hunger mehr haben werden, gab es die für heute gedachte Valentinspizza eben bereits gestern abend. Inspiriert wurde ich durch die fertigen Mozzarella-Herzen, die aber nach dem Backen leider ihre Form etwas verloren haben.

Vor dem Backen:

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Nach dem Backen:

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Habt einen schönen Valentinstag! SmileyWinken.gif

Herzförmige Valentinspizza aus Sauerteig

Quellenangabe: Erfasst 14.02.16 von Sus
Kategorien: Backen, Pizza, Sauerteig, Valentinstag
Mengenangaben für: 2 Herzen

Zutaten:

80 g Roggen-Sauerteig (war da und musste weg)
200 g Weizenmehl 00 (Pizzamehl)
20 g Maisgrieß
2 Eßlöffel Olivenöl
100 ml Wasser
Salz
Pfeffer
Belag:
200 ml Tomatensauce; gewürzt (eingekochter Vorrat)
2 Handvoll Blattspinat
Mozzarella-Herzen oder – Kugeln
10 Scheibe Peperonisalami (je nach Größe und Dicke der Scheiben); bis 1/2 mehr
1 Gelbe Paprika
5 Kirschtomaten; bis doppelte Menge
Salz, Pfeffer
1 Prise Chili

Zubereitung:

Mehl mit Sauerteig, Salz und Pfeffer mischen. Olivenöl dazugeben. Alles gut verkneten; soviel Wasser dazugeben, bis ein elastischer, nicht zu weicher Teig entstanden ist.

Zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und in einer Schüssel im Kühlschrank 12-24 Stunden ruhen lassen.

2 Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Falls er sich nicht merklich vergrößert hat, den Teig noch einmal durchkneten, dann ruhen lassen.

Mit einem geeigneten Plätzchenausstecher in Herzform aus der Salami und der geputzten Paprika Herzen ausstechen. Tomaten halbieren und den Strunk so ausschneiden, dass sie herzförmig werden. Spinat gründlich waschen.

Backofen (mit Backstein, wenn vorhanden) auf 230°C aufheizen.

Den Teig in zwei Teile teilen, noch einmal durchkneten und so dünn wie möglich herzförmig auf ein/e Backpapier oder Backfolie legen. Wenn man mag, einen Rand um die Herzen formen. Den Teig mit Tomatensauce bestreichen, Spinat darauflegen, dann die restlichen Zutaten verteilen. Würzen.

Im Backofen ca. 15 Minuten backen.

Anmerkung:

Der Teig war bei uns ein wenig zu dick, so dass die Pizza noch 5 Minuten länger gebraucht hat.

Sehr lecker! SmileyLecker.gif


Ein neues Jahr …

Bread Baking Day #63 - Topfbrot/Bread in a pot (last day of submission Januar 1, 2014)… und das Bloggen geht weiter…

Schon seitdem Jutta den Reigen fortführte, den Sandra „From-Snuggs Kitchen“ mit ihrem Topfbrot begann, konnte ich die Gelegenheit kaum erwarten, auch einmal ein Brot im Topf zu backen. In Ermangelung eines gußeisernen Topfs kam ich auf die Idee, meinen heißgeliebten Römertopf dafür zu verwenden. Aus Gewohnheit habe ich das Rezept in der Handhabung (und die Rezeptur nach den vorhandenen Materialien) ein wenig abgewandelt, denn ein Römertopf darf nicht in den heißen Backofen gestellt werden. Allerdings, nach nochmaligem Durchlesen von Juttas und Sandras Rezept, hätte ich es wohl genauso handhaben können wie dort. Das macht aber nichts, denn das Brot ist auch so sehr schön geworden. SmileyLecker.gif

Und irgendwie ist es passend, wie sich der Reigen schließt, denn wer richtet den Bread Baking Day #63, initiiert von Zorra aus? Richtig, Sandra „From-Snuggs Kitchen“!

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Landbrot aus dem Römertopf

Quellenangabe: Rezept modifiziert. Original: Sandras Blog „From Snugg’s Kitchen“
Erfaßt 14.10.2013 von Jutta Hanke
Erfaßt 30.12.2013 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Weizen, Hefe, Sauerteig, Römertopf, Sesam
Mengenangaben für: 1 Brot

Zutaten:

1/2 Teelöffel Zucker
10 g Hefe, frisch
250 g Weizenmehl
250 g Weizenvollkornmehl
250 ml Wasser
75 g Sauerteig, flüssig
1 Eßlöffel Zuckerrübensirup
1 Eßlöffel Helles Sesamöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
5 Eßlöffel Sesamsaat
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer

Zubereitung:

In 30 ml lauwarmem Wasser den Zucker mit Hefe auflösen. abgedeckt stehen lassen. abgedeckt stehen lassen. Die Hälfte der Mehlsorten mit dem lauwarmem Wasser verrühren, 1 Std. abgedeckt ruhen lassen.

Nach einer Stunde das restliches Mehl sowie alle anderen Zutaten zur Mehl-Wasser-Mischung geben. Den Teig nun 5 Min. auf niedrigster Stufe, dann 10 min. auf der nächsten Stufe kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist, der sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig 45 min. gehen lassen, nach jeweils 15 Minuten insgesamt 2 x falten. Rund wirken, mit dem Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen und für 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen,

In der Zwischenzeit den Römertopf in lauwarmem Wasser einweichen. Unterteil mit etwas Öl einfetten. Den Teig rund wirken, mit dem Schluss nach unten in den Römertopf legen, mit etwas Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen. Für eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.

Den Römertopf mit Deckel in den kalten Ofen stellen, auf 220° C einstellen und ca. 50-60 Minuten backen. Die letzten 10 Minuten den Deckel entfernen, damit eine Kruste entsteht.


Australian Bush Bread

breadbakingday #18 - Quick BreadsMansi from Fun & Food Blog invites us to the 18th Bread Baking Day, originated by Zorra. She chose the theme „Quick Breads“. This is a very good idea, since I’d often like to bake a bread for dinner, but know beforehand, that I’ll not have enough time after work to let a dough rise, knead it, let it rise some more, knead it again, bake it … I think, doing this, dinner would be around midnight. So, most of the time, I simply go to the bakery and buy some bread.

On the other hand, a bread where you just throw together the ingredients, give it a shake or a bit of kneading and bake it immediately is a good alternative. So I am quite excitedly waiting for all the other entries for this event to get new ideas to bake.

The following bread was invented by Australian ‚cowboys‘ camping in the bush, who copied it from the Australian Aborigines. They baked it in the hot ash of the camp fire, most of the time without any leavening agent and no milk.

Damper – Australian Bush Bread with Corn

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Source: March 28, 2009 by Sus
Categories: Bread, Corn, Australia
Yields: 1 small bread

Ingredients:

150 g Wheat flour
100 g Corn flour
2 teaspoon Baking powder
1/2 teaspoon Salt
200 ml Milk
20 ml Oil (here:safflower oil)

Preparation:

Sieve meal, baking powder and salt into a large bowl. Make a well in the centre.

Mix milk and oil together and add to the flour to get a sticky dough. Put the dough on a floured surface and knead for about 1 minute until it is soft and smooth.

Shape the dough into a round ball and put it on a baking tray with baking paper. Brush the top with some milk and dust it with some corn flour.With a sharp knife cut the loaf crosswise, about 2 cm deep.

Bake for 15 Minuten in the preheated oven (200 °C), then reduce the heat to 180 °C and bake for 25 more minutes, until the crust is golden brown and the bread sounds hollow knocking on the underside (with your finger knuckles – do not use your nose!). Let cool on a rack.

Notes:

– This is a very small bread for two persons. Use double quantities for a normal sized bread.

– In the original recipes there is no corn flour: Either replace it with ’normal‘ flour or with wholemeal flour. With the corn flour the bread has somewhat more flavour, but it also crumbles more easily.


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