… auf’s Brot:

Blütenblätter vom Löwenzahn auf Ziegenfrischkäse auf frischem Weißbrot
Einfach, aber köstlich!
Am Wochenende war das Wetter ja wirklich schön – so könnte es den restlichen Sommer weitergehen …
Natürlich haben wir wieder unseren kleinen Grill herausgeholt und ihn dieses Mal mit Spießen bestückt. Auch hierfür sind Radieschen sehr gut geeignet! Die Radieschen werden dann natürlich nicht mehr ganz so knackig, schmecken dafür aber mehr ‚gemüsig‘.
Die Sauce (Ketchup? Salsa?) ist zwar mehr zufällig aus der Marinade entstanden, aber der leichte Orangen-Geschmack (auch am Fleisch) war wirklich gut.

| Quellenangabe: | 25.04.2010 von Sus |
| Kategorien: | Schwein, Radieschen, Spieß |
| Mengenangaben für: | 6 Stück |
| 6 | Minuten-Steaks vom Schwein | |
| 12 | Radieschen | |
| 12 | Champignons | |
| 9 | Blatt | Bärlauch |
| 1 | große | Zwiebel |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| 4 | Blutorangen | |
| 2 | Körner | Piment; zermahlen |
| 2-3 | Eßlöffel | Olivenöl |
| 1 | Teelöffel | Sojasauce |
| 1 | Eßlöffel | Rosmarinnadeln; hier: am Strauch gefriergetrocknet 🙁 |
| Salz, Pfeffer | ||
| 2 | Messerspitzen | Pimenton de la vera, scharf |
| 3 | Eßlöffel | Tomatenmark (besser: gestückelte Tomaten) |
Holzspieße wässern. Radieschen putzen und leicht mit Olivenöl bestreichen. Champignons putzen und mit einer ‚Sauce‘ aus Olivenöl, Sojasauce, zermahlenem Rosmarin und etwas Salz außen und innen bepinseln.
Marinade grob von den Steaks wischen, dabei sowohl Flüssigkeit und Zwiebeln aufheben! Das Fleisch jeweils der Länge nach in drei Streifen schneiden. Bärlauchblätter längs halbieren, dabei den Stiel entfernen. Auf jeden Fleischstreifen einen Streifen Bärlauch legen. So zusammenrollen, daß der Bärlauch mal innen und bei einem anderen Fleischstück mal außen ist.
Abwechselnd Fleischstücke (3 pro Spieß), Champignons und Radieschen auf die Spieße stecken. Vom Liebsten grillen lassen.
Zwischenzeitlich die Marinade mit den Zwiebelstückchen in einen Topf geben, Tomatenmark bzw. Tomatenstücke hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver würzen. Unter regelmäßigem Rühren ca. 1/2 Stunde einköcheln lassen, ggf. noch etwas Orangensaft hinzugeben und wieder einköcheln lassen.
Das aktuelle Event im Kochtopf möchte gerne „Ohne“ kochen. Ich muss gestehen, ich hatte mit diesem Thema leichte Schwierigkeiten. „Ohne“, hmm …. ich habe schon oft Gerichte, in denen normalerweise Käse vorkommt, gänzlich oder zur Hälfte ohne diesen gekocht. Aber das ist ja keine große Kunst. Gerne hätte ich mal ein Kuchen-Rezept mit Stevia anstatt Zucker ausprobiert, aber meine Stevia-Sämlinge sind gerade mal 2 cm hoch, das dauert noch.
Gestern abend, ganz kurz vor knapp, kam mir dann die rettende Idee: Aioli ohne Knoblauch! Da aber eine Aioli per definitionem nach Knoblauch schmecken muss (sonst wäre es ja einfach Mayonnaise), habe ich stattdessen Bärlauch verwendet.
Und die Füllung der rechten Eier ist noch ohner: Da fehlt auch noch das Öl.

Das Rezept ist ganz einfach: Man bereite eine Mayonnaise nach Petras genialem Video zu und mixe gleichzeitig noch ein paar Bärlauchblätter unter. (Ich habe etwas zu wenig Öl verwendet, weil ich nicht so viel Aioli zubereiten wollte, daher ist das Ganze etwas flüssiger geblieben.)
Für die Füllung des rechten Eis habe ich das gekochte Eigelb beider Eier mit Bärlauch, Salz und Pfeffer gemixt.
Huch, was haben denn die Radieschen da verloren? Die sind doch noch gar nicht dran. 
… kann man diesen Beitrag nicht ganz nennen, denn gekocht wurde hier gar nichts.
Für die Vorspeise an Ostern habe ich endlich die bei der fress:publica09 servierte „Hessische Gazpacho“ zubereitet. Und ich muss sagen, sie hat sogar noch besser als in der Erinnerung geschmeckt.
.
Mit dieser Suppe habe ich sogar einer ob der grünen Farbe ziemlich misstrauischen Suppenverächterin ein „Schmeckt ja wirklich gar nicht schlecht!“ abgerungen. 

| Quellenangabe: | fress:publica09 04.04.2010 nachgekocht von Sus |
| Kategorien: | Suppe, Kalt, Grün, Apfel |
| Mengenangaben für: | 3 nicht besonders große Portionen |
| 1 | Schlangengurke | |
| 2 | Grüne Äpfel, säuerlich | |
| 2 | Grüne Paprika | |
| 2 | Blätter | Bärlauch [*] |
| 150 | ml | Apfelwein |
| 450 | ml | Fleischbrühe [hier: Rinderfond] |
| 1-2 | Eßlöffel | Apfelessig |
| 2 | Messerspitzen | Chili [* Cayennepfeffer] |
| Salz, Pfeffer | ||
| Chilifäden, mild [*] |
[*] = eigene Änderungen/Anmerkungen
Gewaschene und geputzte grüne Äpfel und gleiche Menge grüne Paprika und geschälte Gurke [und Bärlauch] mit einer Apfelwein-Fleischbrühe- Mischung (1/4 zu 3/4) pürieren und durch ein feines Sieb streichen. [Dabei kräftig drücken, damit auch genügend ‚Fruchtfleisch‘ durchkommt. Gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit zugeben.] Mit Apfelessig, feingehacktem Chili [mit Absicht wenig Cayennepfeffer], Salz und Pfeffer abschmecken. Die Konsistenz sollte fein-sämig sein. Eventuell mit Flüssigkeit auffüllen. Gut kühlen.
Vor dem Servieren aufmixen und mit entsprechenden Zutaten, sprich Apfel-/Gurken-/ Paprikawürfelchen [und Chilifäden] garnieren.
– Die Blüten stammen vom hier verwendeten Choi Sum.
Am Ostersonntag gab es die mehr oder weniger obligatorische Lammkeule, diesmal mit – wer hätte es gedacht? – einer Kruste aus Grüne-Sauce-Pesto. Dazu habe ich Kartoffeln und asiatisches Sesamgemüse (Pak Choi, Choi Sum und noch so ein Grünzeug aus dem Asialaden, dessen Namen ich aber nicht erfahren habe, mit Sesam und Sesamöl im Prinzip wie Spinat zubereitet) serviert. Ich sage Euch, die Lammkeulen waren ein Gedicht: super-zart und absolut lecker! 

| Quellenangabe: | 04.04.2010 (Ostersonntag) von Sus |
| Kategorien: | Lamm, Römertopf, Grüne Sauce, Kräuter |
| Mengenangaben für: | 8 Portionen |
| 2 | Lammkeulen à 2 kg (mit Knochen) | |
| 1 | große | Gemüsezwiebel |
| 1 | Portion | Grüne-Sauce-Pesto |
| 3-4 | Knoblauchzehen | |
| Weißwein, trocken (Bergstraße) | ||
| 400 | ml | Fleischbrühe [hier: Rinderfond] |
| Sauce: | ||
| 1-2 | Esslöffel | Grüne-Sauce-Pesto |
| Weißwein | ||
| Maisstärke | ||
| Salz, Pfeffer |
Am Vortag Lammkeulen von Fett und Sehnen befreien. Knoblauchzehen zerquetschen. Keulen mit dem größten Teil des Pesto und dem Knoblauch gleichmäßig einreiben, besonders in den Ritzen und Falten. In Folie wickeln und über Nacht kalt stellen.
Am nächsten Tag den Römertopf wässern (1/2 Stunde). Gemüsezwiebel in dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten in der Pfanne anrösten und beiseite legen. Lammkeulen von allen Seiten gleichmäßig kräftig anbraten.
Die Zwiebeln auf den Boden des Römertopfs legen, darauf die Lammkeulen. Den restlichen Inhalt der Pfanne mit etwas Wein ablöschen und zusammen mit dem Fond über das Fleisch gießen. Restlichen Anteil der Pesto-Portion auf den Keulen verstreichen. Nicht zuviel Flüssigkeit zugeben, denn die Keulen produzieren noch genügend Fettbrühe.
Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen geben und 180°C einstellen. Da dieses Mal die Keulen nicht gewendet werden, sie ca. alle halbe Stunde mit der Bratenflüssigkeit übergießen. Ich hatte für die beiden Keulen ca. 3 Stunden bei 180°C veranschlagt. Nach anderthalb Stunden habe ich die Temperatur auf 130°C heruntergedreht. Dadurch waren sie nach 4 Stunden extrem zart und saftig.
Zwischendurch für die Sauce eine entsprechende Menge Bratenflüssigkeit entnehmen und so kalt wie möglich stellen, damit sich eine harte Fettschicht bildet, die leicht entfernt werden. (Mit den entsprechenden Gerätschaften wie Fett-Trenner geht es wahrscheinlich schneller, aber bei Lamm dauert es auch nicht sehr lange.)
Danach die Sauce mit etwas Wein und dem Esslöffel Pesto verrühren, mit Stärke nach Anleitung binden und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Eine gute halbe Stunde vor dem Servieren den Backofen einfach nur ausschalten.
Jetzt noch das vorbereitete Gemüse und die Kartoffeln zubereiten, Lammkeulen aufschneiden und servieren.
… bin ich die letzten Tage kaum ins Internet, geschweige denn zum Bloggen gekommen. Dabei wollte ich Euch doch meine Oster-Leckereien nicht vorenthalten!
Angefangen hat alles damit, daß der Liebste Milchprodukte in säuerlicher Form nun so gar nicht mag. Wie kann ich ihm dann nur den tollen Geschmack einer grünen Sauce nahe bringen?
Da momentan eine Welle von Pestos (Pesti?), die kein Basilikum enthalten, durch das Internet schwappt (tagesaktuelles Beispiel: Lamiacucina), kam ich auf die Idee, ein Paket Kräuter für grüne Sauce zu Pesto zu verarbeiten.
| Quellenangabe: | 02.04.2010 (Karfreitag) von Sus |
| Kategorien: | Grüne Sauce, Kräuter, Pesto |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
| 1 | Paket | Grüne Sauce – Kräuter |
| 3-4 | Blätter | Bärlauch |
| 50-100 | g | Haselnüsse, gemahlen |
| 2 | Teelöffel | Sonnenblumenöl |
| Salz |
Wenn das Pesto haltbarer gemacht werden soll, mehr Salz zugeben und im Glas mit Öl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren.

| Quellenangabe: | 02.04.2010 (Karfreitag) von Sus |
| Kategorien: | Fisch, Grüne Sauce, Kräuter |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 400 | g | Seelachsfilet |
| 1/2 | Portion | Portion Grüne-Sauce-Pesto |
| 1 | Ei | |
| Panko- oder Semmelbrösel | ||
| Salz, Pfeffer |
In einer Pfanne etwas Öl heiß werden lassen, die Fischstäbchen erst von unten, dann von beiden Seiten und zum Schluss (vorsichtig) auf der Oberseite mit der Panade anbraten.
… Beitrag für das Garten-Koch-Event „Portulak“, allerdings außer Konkurrenz, weil
a) zu spät und b) zu wenig Portulak-Anteil.
Trotzdem lecker.

| Quelle: | 28.03.2010 von Sus Inspiriert von Gusto&Aroma |
| Kategorien: | Huhn, Süßkartoffel, Brokkoli, Portulak |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| Huhn: | ||
| 4 | Hühnerbrustfilets | |
| 2-3 | Zweige | Thymian |
| 2-3 | Zweige | Oregano |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| Cayennepfeffer | ||
| 2 | Paprika | |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1/2-1 | Teelöffel | Öl |
| Gemüse: | ||
| 500 | g | Brokkoli |
| 50 | g | Mandelsplitter |
| Salz, Pfeffer | ||
| Sättigungsbeilage: | ||
| 4 | Süßkartoffeln | |
| 1 | Handvoll | Portulak; verlesen |
| 1 | Crème Fraîche (Saure Sahne wäre mir lieber gewesen, war aber nicht im Haus) |
Die Süßkartoffeln putzen, salzen und in Alufolie gewickelt im Backofen bei 200 °C je nach Größe 30-60 Minuten backen (Druck- und Stäbchentest).
Für den Brokkoli zuerst die Mandelsplitter in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten (Vorsicht: Am Anfang passiert gar nichts und dann ist plötzlich die Hälfte der Mandelscheiben schwarz!) Gewaschenen Brokkoli in Röschen zerteilen und in wenig Salzwasser gar kochen.
Hühnerbrustfilets von allen Seiten anbraten, dann ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel bei verringerter Hitze braten lassen. Beiseite legen. Portulak im Bratensaft kurz schwenken.d anbraten
Zum Servieren die Hühnerbrustfilets, Süßkartoffeln mit Crème Fraîche und gebratenem Portulak und Brokkoli mit Mandelblättern anrichten.
… war gar nicht so einfach, für das aktuelle Garten-Koch-Event an Winterportulak heranzukommen. Vor zwei Jahren hatte ich den zwar im Garten gehabt und auch immer mal wieder zu Rezepten verarbeitet, aber mittlerweile ist nichts mehr davon übrig. Hier noch ein Bild von damals:
Dieses Jahr bin ich von einem Bauern zum nächsten gerannt, habe aber nichts bekommen. Einer hätte mir eine ganze Steige mit 2,5 kg vom Großmarkt besorgt, aber das war mir dann doch etwas zuviel.
Ich habe mir dann eine schöne Portion aus dem Schwarzwald mitbringen lassen. Einen Teil davon haben wir ganz profan als Salat verzehrt, einen anderen Teil unter’s Spiegelei geschubst (siehe unten) und den letzten Teil erst in der Pfanne angebraten und dann auf einer Süßkartoffel verteilt (Rezept kommt wahrscheinlich morgen).
Wenn man als Foodie in seiner Be- und Verwandtschaft verschrien bekannt ist, bekommt man auch Küchenzubehör der unnötigen besonderen Art geschenkt, z.B. Herz-Spiegelei-Formen. Man nehme die Form, presse sie an den Boden der heißen Pfanne und lasse das Ei in die Form gleiten. Eine wahrlich gute Methode, um festzustellen, ob man eine plane Pfanne hat. Wenn das Ei aus der Form herausläuft, ist der Pfannenboden krumm. (Ich werde mir wohl eine neue Pfanne kaufen müssen.)

Wie man sieht, kann Portulak ganz schön unordentlich aussehen. Das habe ich natürlich erst nach dem Essen beim Anschauen der Photos bemerkt.
Das Rezept ist ganz einfach:
| Quelle: | 24.03.2010 von Sus |
| Kategorien: | Portulak, Ei, Brot, Schinken |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 2 | Scheiben | Dunkles Roggenbrot |
| 2 | dicke Scheiben | Serranoschinken |
| 2 | Handvoll | Portulak; verlesen |
| 2 | Eier | |
| 1 | Frühlingszwiebel | |
| Salz, Pfeffer |
Brot auf den Teller legen, Schinken und Portulak darauf verteilen, Spiegelei darauf und würzen. Fertig ist das schnelle Abendessen.
… lecker! Für einen Kastenkuchen zwar etwas Geschirr-intensiv, aber es lohnt sich!
Witzigerweise hat sich die Mohnschicht trotz strikter Einhaltung der Einfüllanweisungen ganz nach unten gemogelt. Die würde ich das nächste Mal auch etwas dicker machen.

| Quelle: | ARD-Buffet 04/2010 Erfaßt 27.03.2010 von Sus |
| Kategorien: | Kuchen, Marzipan, Karotte, Mohn |
| Mengenangaben für: | 1 Kastenform, 30 cm lang |
| 150 | Milliliter | Milch |
| 200 | Gramm | Marzipan-Rohmasse |
| 75 | Milliliter | Milch |
| 225 | Gramm | Zucker |
| 45 | Gramm | Mohn; frisch gemahlen |
| 2 | Teelöffel | Zucker |
| 1 | Teelöffel | Zitronenschale; fein gerieben |
| 15 | Gramm | Butter |
| 175 | Gramm | Karotte; grob geraspelt |
| 2 | Teelöffel | Orangenschale; fein gerieben |
| alternativ: | ||
| 3 | Esslöffel | Orangensaft; frisch gepreßt |
| 200 | Gramm | Butter; weich |
| 1 | Prise | Salz |
| 5 | Eier | |
| 275 | Gramm | Mehl |
| 25 | Gramm | Stärke |
| 3 | gestr. Teelöffel | Backpulver |
| Butter oder Öl; für die Form | ||
| Guß: | ||
| 200 | Gramm | Puderzucker |
| 3 | Esslöffel | Zitronensaft |
Möhre putzen, schälen und grob(!) reiben. Möhrenraspel mit der Orangenschale mischen. (Ich hatte gerade keine unbehandelte Orange da, da mußte Orangensaft herhalten.)
Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Kastenform gut fetten.
200 g Butter, Salz und 225 g Zucker in eine Rührschüssel geben. Mit dem Schneebesen des Handrührgerätes hellcremig rühren. Eier einzeln gründlich unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und portionsweise unter die Butter-Ei-Masse rühren. Zuletzt die Marzipanmilch kurz unterschlagen.
Ca. 1/3 des Teigs abnehmen und mit dem Mohn verrühren. Möhrenraspel unter den übrigen Teig ziehen. Hellen Möhrenteig bis auf 4 Eßlöffel in der Form verstreichen, den Mohnteig darauffüllen, den restlichen hellen Teig darauf verstreichen.
Kuchen ca. 70 Minuten im Backofen backen. Nach ca. 20 Minuten vorsichtig herausziehen und der Länge nach mit einem Messer an der Oberfläche etwas einschneiden. (Habe ich nicht gemacht; ich mag aufgerissene Kuchen.) Weiterbacken, gegen Ende evtl. mit etwas Alufolie abdecken.
Anschließend herausnehmen und ca. 1/2 Stunde in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig abkühlen lassen.
Puderzucker und Zitronensaft zu einem dicklichen Guß verrühren und den Kuchen damit überziehen. Weitere Verzierungen nach Belieben. Guß vollständig trocknen lassen.
– Ich habe die Möhre etwas zu fein gerieben: es sind zu wenig orangefarbene Fitzelchen zu sehen.
– Das nächste Mal werde ich den Anteil des Mohnteig erhöhen.
Durch eine akute Steigerung des Arbeitsvolumens und dem gleichzeitigen Versuch, bei dem nun doch eingetrudelten Frühlingswetter im Garten klar Schiff zu machen, hat das Bloggen ein wenig darunter gelitten. Deshalb hier nun etwas verspätet das „Gebäck“ von letztem Wochenende:

| Quelle: | 20.03.2010 von Sus |
| Kategorien: | Kuchen, Schokolade, Rotwein, Haselnuss |
| Mengenangaben für: | 6 Blumen und 6 Gugelhupfe oder 1 Kuchen |
| 200 | Gramm | weiche Butter |
| 150 | Gramm | Zucker |
| 50 | Gramm | Vanillezucker (Zucker, aromatisiert durch Vanillestangen) |
| 200 | Gramm | Mehl |
| 100 | Gramm | Haselnüsse; gemahlen |
| 1/8 | Liter | Rotwein |
| 5 | Eier (getrennt) | |
| 100 | Gramm | Zartbitter-Schokolade; geraspelt |
| 1,5 | Teelöffel | Backpulver |
| Haselnuß-Guß | ||
| 2 | Teelöffel | Zartbitter-Schokolade; geraspelt |
Dann Mehl, Backpulver, Schokolade und gemahlene Haselnüsse unterrühren. Zuerst den Rotwein, dann den steifgeschlagenen Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. Teig in gefettete Blümchen-, Gugelhupf- oder Muffinformen füllen.
Bei 180 °C so lange backen, bis die Stäbchenprobe erfolgreich ist (ca. 25-35 Minuten).
Nach dem Abkühlen die Stückchen mit Haselnuß-Guß bestreichen und diesen mit Schokoladen-Streuseln bestreuen/verstreichen.
– Wenn man vorsichtig pustet, kann man sogar beim Ausblasen der Eier Eiweiß und Eigelb voneinander trennen. Und bei einem Kuchen, in dem das geschlagene Eiweiß untergerührt wird, machen ein oder zwei Tropfen Eigelb auch nichts aus.
– Haselnuss-Guss schmeckt auch nicht mehr so haselnussig wie früher (tm). Kann man den eigentlich selbst machen?