Kürbissuppe

Momentan stehe ich vor einer kleinen Herausforderung, an die ich früher nie gedacht habe. Wie Ihr vielleicht wisst, sind der Liebste und ich voll berufstätig. Das bedeutet logischerweise, dass wir unser Mittagessen in der jeweiligen Kantine zu uns nehmen. Oft bastele ich mir zwar lieber einen Salat aus frischen Zutaten, die ich mir morgens vor der Arbeit im Supermarkt noch schnell besorgt habe, oder mache mir eine Kleinigkeit warm. Der Liebste ist es gewohnt, mittags eine warme Mahlzeit zu bekommen. Zur Zeit sind wir – dank des Corona-Virus – beide zuhause im Home Office, bzw. dem sogenannten ‚Mobilen Arbeit‘. Ich hatte zugegebenermaßen noch nie die Notwendigkeit, täglich in sehr kurzer Zeit ein warmes Essen zubereiten zu müssen. Auf Fertigfutter möchte ich aber auch nicht zurückgreifen. Daher kam mir die Idee der lieben Rike von genial lecker gerade recht, eine Liste von schnell kochbaren Alltagsrezepten zusammenzustellen. Als ich sie so durchlas, fiel mir ein, dass im kühlen Keller tatsächlich noch ein Muskat-Kürbis schlummerte. Gut, der musste geschält werden, so dass es etwas länger gedauert hat als geplant, aber dafür hatten wir dann auch für zwei Tage etwas zu essen.

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Kürbissuppe mit Ingwer

Quellenangabe: genial lecker
Nachgekocht 25.03.2020 von Sus
Kategorien: Suppe, Kürbis, Ingwer
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Muskat-Kürbis; geputzt (Original: Hokkaido)
250 g Kartoffeln, mehligkochend
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa walnussgroß
2 Esslöffel Öl
1 Esslöffel Honig
1/2 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Gochugaru (kor. Chili)
200 ml Apfelwein (Original: Weißwein)
1 l Kräftige Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl

Zubereitung:

Muskatkürbis schälen (Hokkaido nur waschen), halbieren, Kerne herauskratzen, das Fleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Kartoffel und Karotte ebenfalls schälen, würfeln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen, fein hacken.

Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen, Honig zugeben und mit dem Gewürzen bestäuben. Nochmal anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen und diesen komplett verkochen lassen. Dann alles mit der Brühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten köcheln lassen. Alles pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will, mit etwas Kürbiskernöl beträufelt servieren.


Romanesco-Kartoffel-Suppe

Am Sonntag gab es ein ofengeröstetes Romanesco-Kartoffel-Gericht mit Huhn und Speck. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich erwähnenswert. Jetzt hat zufälligerweise gestern Barbara ein Rezept für eine schnelle Blumenkohlsuppe vorgestellt, welches mich angelacht hat. Da ich Sonntags immer so viel koche, dass wir am Montag auch noch etwas davon haben, war natürlich noch genug da, um eine Variante nachzukochen.

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Dieses Mal gibt es kein richtiges Rezept. Wenn man sich an Barbaras Rezept orientiert, sind hier die Abweichungen:

  • keine Kokosmilch, stattdessen Gemüsebrühe
  • keine Cashewkerne, dafür in der Pfanne angebratene Hühnerfleischstücke
  • Knusprig ausgelassener Pancetta
  • Garam Masala und Gochugaru
  • Kein Ingwer, dafür Zitronensaft
  • Knoblauch und Schalotten waren schon drin, Kartoffeln und Romanesco-Blumenkohl-Stücke waren zum großen Teil schon geröstet, die noch rohen Stücke wurden gekocht.
  • Ach ja, Granatapfelkerne habe ich noch drübergestreut.

Lecker war’s! SmileyLecker.gif


Schlürf!

Letzte Woche an Himmelfahrt hatte ich etwas Probleme mit meinen Kauwerkzeugen. Deshalb gab es ein leckeres Süppchen, bei dem man nicht allzuviel beißen mußte.

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Zucchinicremesuppe

Quellenangabe: frei nach Schnell, schneller, Henssler! von Steffen Henssler
Erfaßt 30.05.2014 von Sus
Kategorien: Suppe, Zucchini
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Kartoffel
2 Eßlöffel Olivenöl
1 Eßlöffel Butter
500 ml Gemüsefond
500 g Zucchini
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Muskat
1 Teelöffel Zitronenthymian
1 Teelöffel Zitronenabrieb
150 g Sahne
Salz, Pfeffer
1 Eßlöffel Zitronensaft
1 Handvoll Petersilienblätter
4 Eßlöffel Spargel-Chutney

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kartoffel schälen und auf der Küchenreibe grob raspeln.

Das Olivenöl und die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Kartoffelraspel dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsefond ablöschen, den Deckel auflegen, aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Zucchini längs vierteln und in 1 cm große Stücke schneiden. Zucchini, Zimt, Zitronenabrieb und Thymian zur Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Petersilienblätter fein hacken.

Suppe vom Herd nehmen. Sahne dazugeben. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe in tiefen Tellern anrichten. Mit Petersilie bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln.

Anmerkung: Bei uns gab es statt Olivenöl etwas Spargel-Orangen-Chutney zum Garnieren.


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Nachgekocht …

… kann man diesen Beitrag nicht ganz nennen, denn gekocht wurde hier gar nichts.

Für die Vorspeise an Ostern habe ich endlich die bei der fress:publica09 servierte „Hessische Gazpacho“ zubereitet. Und ich muss sagen, sie hat sogar noch besser als in der Erinnerung geschmeckt. SmileyLecker.gif.

Mit dieser Suppe habe ich sogar einer ob der grünen Farbe ziemlich mißtrauischen Suppenverächterin ein „Schmeckt ja wirklich gar nicht schlecht!“ abgerungen. SmileyFreu.gif

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Hessische Gazpacho

Quellenangabe: fress:publica09
04.04.2010 nachgekocht von Sus
Kategorien: Suppe, Kalt, Grün, Apfel
Mengenangaben für: 3 nicht besonders große Portionen

Zutaten:

1 Schlangengurke
2 Grüne Äpfel, säuerlich
2 Grüne Paprika
2 Blätter Bärlauch [*]
150 ml Apfelwein
450 ml Fleischbrühe [hier: Rinderfond]
1-2 Eßlöffel Apfelessig
2 Messerspitzen Chili [* Cayennepfeffer]
Salz, Pfeffer
Chilifäden, mild [*]

Zubereitung:

[*] = eigene Änderungen/Anmerkungen

Gewaschene und geputzte grüne Äpfel und gleiche Menge grüne Paprika und geschälte Gurke [und Bärlauch] mit einer Apfelwein-Fleischbrühe- Mischung (1/4 zu 3/4) pürieren und durch ein feines Sieb streichen. [Dabei kräftig drücken, damit auch genügend ‚Fruchtfleisch‘ durchkommt. Gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit zugeben.] Mit Apfelessig, feingehacktem Chili [mit Absicht wenig Cayennepfeffer], Salz und Pfeffer abschmecken. Die Konsistenz sollte fein-sämig sein. Eventuell mit Flüssigkeit auffüllen. Gut kühlen.

Vor dem Servieren aufmixen und mit entsprechenden Zutaten, sprich Apfel-/Gurken-/ Paprikawürfelchen [und Chilifäden] garnieren.

Anmerkung:

– Die Blüten stammen vom hier verwendeten Choi Sum.


Saint Patrick zum Dritten …

St. Pat's Day: Green or Irish

Parsnip Soup

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Herkunft: Irland
Quellenangabe: http://www.irishabroad.com – By Darina Allen
Erfasst 08.03.2007 von Sus
Kategorien: Suppe, Pastinake, Irland
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

55 Gramm Butter
110 Gramm Frühlingszwiebeln; gehackt
10 Blatt Bärlauch; gehackt
1 Bund Schnittlauch; gehackt
350 Gramm Pastinaken; geschält und grob gewürfelt
Curry
Muskatnuss
1 Liter Hühner- oder Gemüsebrühe
150 Milliliter Milch

Zubereitung:

Die Butter in einem größeren Topf schmelzen. Die Zwiebeln und die Pastinaken mit Salz und Pfeffer darin schwenken und ca. 10 Minuten vorsichtig anschwitzen, bis die Pastinaken weich sind und ein bißchen Farbe angenommen haben. Mit Curry würzen und die Brühe dazugeben. Köcheln lassen bis die Pastinaken vollständig weich sind.
Die Hälfte des Schnitt- und des Bärlauchs dazugeben und mit einem Rührstab alles zerkleinern. Wenn die Masse zu dickflüssig ist, kann man sie entweder als Püree verwenden oder mit der Milch nach Bedarf verdünnen. Mit Muskat abschmecken.
Mit dem Rest des Schnitt- und des Bärlauchs servieren.

Anmerkung:

Im Originalrezept ist statt des Bärlauchs nur Knoblauch vorgesehen. Da ich aber zum ersten Mal Bärlauch in freier Natur in Irland erlebt hatte („Was stinkt denn hier so?“), finde ich das einen passenden Ersatz.