… und zwei Gelegenheiten:
Gestern waren wir zu einer Geburtstags-cum-Wohnungseinweihungs-Feier eingeladen. Weil sowieso gerade kein Brot mehr im Haus war, habe ich nachgeholfen und gleich zwei Brote gebacken: eines als Geschenk hübsch verpackt und mit einer Portion Salz und eines pragmatischerweise als heutiges Abendessen.
Weil es schnell gehen sollte, habe ich auf Zorras bewährte Brotrezepte zurückgegriffen und mich dieses Mal auf das Standardrezept beschränkt.

Basis-Brotrezept
| Quellenangabe: | „1 Basisrezept – 12 weitere Brote“ von Zorra Das Basis-Rezept; leicht abgewandelt Gebacken 11.03.2012 und erfaßt 12.03.2012 von Sus |
| Kategorien: | Brot, Weizen |
| Mengenangaben für: | 1 Laib |
Zutaten:
| Vorteig: | ||
| 100 | g | Weizenmehl |
| 50 | g | Vollkornweizenmehl (Sus: Vollkorndinkelmehl) |
| 100 | g | Wasser |
| 2 | g | Frischhefe |
| 2 | g | Salz |
| Endgültiger Teig: | ||
| 250 | g | Weizenmehl |
| 100 | g | Vollkornweizenmehl (Sus: Vollkorndinkelmehl) |
| 210 | g | Wasser |
| 7 | g | Frischhefe |
| 8 | g | Salz |
| Pfeffer; aus der Mühle (Sus: kommt bei mir immer in Brotteig) | ||
| 254 | g | Vorteig |
Zubereitung:
Vorteig:
Zuerst Hefe abwiegen, das geht am besten mit einer Löffelwaage. Wer keine hat, einfach ein paar Krümel Hefe in die kleine Schüssel geben. Wasser zur Hefe geben und mit der Hefe verrühren, damit sie sich auflöst.
Mehl und Salz dazugeben und zu einem Teig verrühren und dann ca. 2 Minuten kneten.
Deckel auf die Schüssel legen, aber nicht verschließen. Der Teig braucht Luft. 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend für 12 bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn es kühl genug ist (16 °C), kann der Teig auch draußen stehen bleiben. Am nächsten Morgen sollte er sein Volumen verdoppelt haben. Falls der Teig im Kühlschrank war, mindestens 30 Minuten vor der Teigherstellung aus dem Kühlschrank holen. Sollte er noch nicht so viel gegangen sein, etwas länger stehen lassen.
Teig:
Für den endgültigen Teig die Hefe in etwas Wasser auflösen oder direkt ins Mehl krümeln. Wasser zum Vorteig geben und etwas auflösen. Alle Zutaten außer Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1.5 (von 4) kneten.
Salz und Pfeffer dazugeben und auf Stufe 2 (von 4) 6 Minuten fertigkneten. Der Teig ist ‚richtig‘, wenn er noch ganz leicht an der Schüssel kleben bleibt, aber man ihn trotzdem von Hand zu einem Ballen formen kann. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur oder im ganz leicht aufgeheizten Ofen insgesamt 60-75 Minuten ruhen lassen. Man kann beispielsweise den Ofen während 1 Minute auf 50 Grad aufheizen. So hat er gerade die richtige Temperatur für den Teig. Es funktioniert auch, wenn man nur die Beleuchtung einschaltet. Der Backofen darf auf keinen Fall über 40 °C haben, sonst stirbt die Hefe und der Teig geht nicht mehr auf.
Nach 30 Minuten den Teig 1x falten. Dazu den Teig aus der Schüssel auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und zu einem Rechteck drücken.
Das obere Drittel ca. in die Hälfte falten, dann das untere Drittel darüber falten. Wie, wenn man einen Brief 3-fach faltet. Nochmals wiederholen, jetzt aber von der Seite her. Wieder in die Schüssel legen und im Backofen wieder gehen lassen.
Nach insgesamt 60-75 Minuten einen runden Laib formen und mit Schluss nach unten in ein rundes Brotkörbchen legen.
Ofen und Backblech auf 230 °C vorheizen. Brot vorsichtig direkt aufs heiße Blech kippen. Etwas Wasser in den Backofen sprühen. 15 Minuten backen, dann kurz die Ofentür öffnen, um Dampf entweichen zu lassen, Temperatur auf 210 Grad herunterschalten und in ca. 20 Minuten fertigbacken. Backofen ausschalten, die Ofentüre mit einer Kelle einen Spalt offen halten und das Brot weitere 5 Minuten im Backofen lassen. Die Unterseite des Brotes sollte hohl klingen, wenn man mit den Fingerknöcheln darauf klopft. Danach das Brot herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Anmerkungen:
– Ich habe ca. die doppelte Menge des angegebenen Rezepts zubereitet. Das Brot auf den Bildern entspricht einem Drittel dieser doppelten Menge.
– Ich hatte keine passendes Brotkörbchen, da habe ich flache Silikonbackformen verwendet und den Teig auch darin gehen lassen. Das runde Brot war als Geschenk gedacht, für das kleinere Brot hatte ich dann nur noch eine Herzform. Jetzt haben wir heute abend ein Herz-Brot. 🙂
– Für Bild-Referenzen, weitere Erläuterungen und Rezeptideen siehe das PDF von Zorra.

Vor ca. einem Jahr habe ich auf einem Flohmarkt einen niedlichen winzig-winzig-kleinen Römertopf entdeckt. (Natürlich musste ich ihn mitnehmen … 1 Euro – ich bitte Euch!) Allerdings hatte ich bisher dann auch keinen wirklichen Verwendunsgzweck dafür. Bis Zorra’s 

![Garten-Koch-Event Februar 2012: Gemüse-Konserven [29.02.2012]](http://farm8.staticflickr.com/7157/6829087261_5dd016f370.jpg)
Vor
Das Sauerkraut ist zwar ein wenig zu grob geschnitten und (wirklich nur) ein ganz klein bißchen zu salzig (gibt sich beim Kochen), um kommerziell bestehen zu können, aber es schmeckt echt ober-affen-gut!!!
Ein besseres Photo zum Beispiel?
) ausstechen, auf die andere Seite transferieren, mit Sauerkraut füllen (so daß es nicht übersteht) und die beiden Seiten fest zusammendrücken. Vorsichtig aus der Form lösen und beiseite legen. Wenn alle Maultaschen fertig geformt sind, einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Maultaschen hineingeben und in ca. 5 bis 10 Minuten (je nach Größe) gar ziehen lassen. Aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.





Muffinform mit großen Mulden leicht einölen oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig in 6 Stücke teilen, diese auf einer bemehlten Fläche zu Kugeln formen und in die Muffinform legen. Noch einmal gehen lassen, während der Backofen auf 175°C aufgeheizt wird. Für 20- 25 Minuten backen lassen.




– Für die Fleischesser gab’s dazu Rindfleisch, im Ofen Niedertemperatur-gegart.