Mein Lieblingsessen, wenn ich gefrustet nach Hause komme, es denn mal wieder schnell gehen soll und ich keine Lust auf Schokoriegel habe, ist Ei. Ich liebe Eier in allen Formen: Spiegeleier und auch gekochte Eier (bevorzugt: 2,5 Minuten und ja, auch abends), aber der wahre Seelentröster ist ein schönes Rührei. Es ist schnell zubereitet und man kann es nach Lust und Laune (oder was der Kühlschrank hergibt) variieren.
Damit ist es der ideale Kandidat für das Event ‚Speed Cooking‘ im Kochtopf, dieses Mal ausgerichtet von Alex von Mein i-Tüpfelchen.
Dieses Mal bin ich von der klassischen Variante (Eier mit Gewürzen und einem Schuss Mineralwasser verkleppern und ab in die Pfanne damit) etwas abgewichen und habe das Rührei nach der einzig wahren (™) Methode zubereitet. Zugegebenermaßen war es gut. 

Buntes Rührei
| Quellenangabe: | u.a. Fool for Food und die dortigen Links Erfasst 14.03.2012 vonSus |
| Kategorien: | Ei, Rührei, Schnell |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
Zutaten:
| 4 | Eier | |
| 1 | Eßlöffel | Butter |
| 2 | Lauchzwiebeln; in Ringe geschnitten | |
| 2 | Mini-Paprikas; fein geschnitten | |
| 8 | Kirschtomaten | |
| 2 | Scheibe | Gekochter Schinken; in kleine Stückchen geschnitten |
| 2 | Eßlöffel | Schnittlauch; frisch geschnitten |
| 2 | Eßlöffel | Minze; frisch gehackt |
| Salz, Pfeffer | ||
| Knoblauch; gemahlen |
Zubereitung:
In einem kleinen Topf die Eier aufschlagen und die Butter dazugeben. Bei mäßiger Hitze die Eier unter beständigem Rühren stocken lassen. Bis zum ersten Stocken habe ich die Eimasse mit dem Schneebesen bearbeitet. Das kann ein bißchen dauern. Sobald etwas Ei am Topfboden stockt, den Topf kurz von der Herdplatte nehmen und das gestockte Ei mit einem Kochlöffel oder Spatel wieder unterrühren. Den Topf wieder auf die Platte geben und beständig weiterrühren.
Parallel dazu in einer kleinen Pfanne mit ein bißchen Öl die Paprikastückchen schmurgeln lassen, dann die Tomaten dazugeben. Gegen Ende Zwiebel- und Schinkenstückchen ebenfalls kurz anbraten. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.
Offiziell soll man kurz vor Ende etwas Sahne in das Rührei unterrühren, damit die Masse noch etwas cremiger wird und der Kochprozess unterbrochen wird.
Das habe ich nicht gemacht, sondern die noch nicht ganz fertige Eimasse gesalzen und gepfeffert in die Pfanne mit den übrigen Zutaten gegeben und gleichmäßig untergerührt. Dann kam die Pfanne noch kurz für – keine Ahnung – ca. 1/2 Minute auf die heiße Herdplatte. Mit Schnittlauch und Minze bestreut wurde das Ganze dann serviert.
Fazit: Lecker, fluffig, schnell, paßt!


– Ich habe ca. die doppelte Menge des angegebenen Rezepts zubereitet. Das Brot auf den Bildern entspricht einem Drittel dieser doppelten Menge.
Vor ca. einem Jahr habe ich auf einem Flohmarkt einen niedlichen winzig-winzig-kleinen Römertopf entdeckt. (Natürlich musste ich ihn mitnehmen … 1 Euro – ich bitte Euch!) Allerdings hatte ich bisher dann auch keinen wirklichen Verwendunsgzweck dafür. Bis Zorra’s 

![Garten-Koch-Event Februar 2012: Gemüse-Konserven [29.02.2012]](http://farm8.staticflickr.com/7157/6829087261_5dd016f370.jpg)
Vor
Das Sauerkraut ist zwar ein wenig zu grob geschnitten und (wirklich nur) ein ganz klein bißchen zu salzig (gibt sich beim Kochen), um kommerziell bestehen zu können, aber es schmeckt echt ober-affen-gut!!!
Ein besseres Photo zum Beispiel?





Muffinform mit großen Mulden leicht einölen oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig in 6 Stücke teilen, diese auf einer bemehlten Fläche zu Kugeln formen und in die Muffinform legen. Noch einmal gehen lassen, während der Backofen auf 175°C aufgeheizt wird. Für 20- 25 Minuten backen lassen.




– Für die Fleischesser gab’s dazu Rindfleisch, im Ofen Niedertemperatur-gegart.