Purzeltag …

(nein, nicht meiner…)

Familiäre Ereignisse, die einem gelegentlich vom Bloggen abhalten, bringen auch wieder Inhalte für neue Beiträge. So hält es sich dann wohl die Waage…

SchokoladenZwetschgenKuchen.jpg

Schokoladen-Zwetschgen-Kuchen

Quellenangabe: Abgewandelt nach http://www.kochmeister.com/r/65167-schoko-rotwein-zwetschgen-kuchen.html am 11.09.2010 von Sus
Kategorien: Kuchen, Zwetschgen, Schokolade
Mengenangaben für: 1 Rezept bzw. 2 Herzen

Zutaten:

150 g Butter
150 g Zartbitterschokolade 70%
1 Teelöffel Zimt
1 Eßlöffel Kakaopulver, ungesüßt
80 ml Rotwein
3 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 Teelöffel (gestr.) Backpulver
250 g Mehl

Zubereitung:

Butter cremig weich, fast flüssig schmelzen. Darin den Kakao und Zimt glatt verrühren, dann die geschmolzene und abgekühlte Schokolade untermischen. Rotwein unterrühren.

Inzwischen die Eier mit dem Zucker und Salz locker und cremig aufschlagen. Die Butter-Schokomasse leicht unterziehen, dann das mit Backpulver versiebte Mehl unterheben.

In eine 24er-Form (oder 2 Herz-Formen) einfüllen, mit geviertelten Zwetschgen (hochkant) dicht belegen. Im Backofen bei 180° in etwa 20- 30 Min. backen. Nach dem Abkühlen mit Zucker bestreuen.


Chaos … Hektik …

Blog-Event LX - In Hülle und Fülle (Einsendeschluss 15. September 2010)

Urlaub, ein Laptop-Zusammenbruch und Familienfeiern können ein Blog-Leben schon ein wenig durcheinanderbringen. So war ich heute morgen noch felsenfest überzeugt, für das LX.te (60.te) Koch-Event im Kochtopf noch mindestens zwei Tage Zeit zu haben.

Tja, der Kalender im Büro hat mich dann eines Besseren belehrt. Deswegen kommt hier ein schnelles Dessert, welches vor der bevorstehenden Quittenschwemme noch schnell versucht, die letzten Reste der letztjährigen Ernte zu verarbeiten. SmileyGrin.gif

QuittenHaselnussRollen.jpg

Quitten-Haselnuss-Rollen

Quellenangabe: 15.09.2010 von Sus
Kategorien: Dessert, Blätterteig, Quitte, Haselnuss
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

4 Scheiben Blätterteig, quadratisch (TK)
1 kleine Quitte; in Scheiben (eigen-TK; aufgetaut)
75 g Haselnüsse; geröstet
4 Eßlöffel Cranberries; getrocknet
100 ml Sahne
1 Prise Zucker

Zubereitung:


Blätterteigplatten einzeln auftauen und mit den Nudelholz noch etwas ausrollen.

Quittenschnitze mit den gerösteten Haselnüssen und Cranberries im Mixer grob zerkleinern.

Jeweils 2-3 Eßlöffel Fruchtmasse am Rand einer Teigplatte verteilen und denn Blätterteig entlang dieser Seite aufrollen.

Oberseite der Rollen mit etwas Fruchtmasse bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 20 Minuten backen.

Zwischenzeitlich die restliche Fruchtmasse im Mixer fein zerkleinern und mit der Sahne in einem kleinen Topf erwärmen. Evtl. mit etwas Zimt abschmecken.

Zum Servieren etwas Sahne-Frucht-Mischung auf dem Teller verteilen und eine Blätterteigrolle darauf legen.


Gesund, oder?

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Aronia-Mandel-Muffins

Quellenangabe: Gebacken und erfaßt 03.09.2010 von Sus
Kategorien: Aronia, Mandeln, Backen, Kuchen
Mengenangaben für: 7 Stück

Zutaten:

125 g Butter
150 g Brauner Rohrzucker
1 Packung Vanillezucker (oder Äquivalent)
3 Eier
300 Gramm Dinkelvollkornmehl
1/2 Packung Backpulver
4 Eßlöffel Sahne
100 g Mandelstifte; geröstet
150 g Aroniabeeren

Zubereitung:


Butter mit Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier unterschlagen. Vanillezucker unterstreuen.

Mehl mit Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Masse rühren, mit etwas Sahne (oder Milch) den Teig etwas feuchter machen.

Mandelstifte unterrühren, Aroniabeeren vorsichtig unterheben. Teigmasse in Muffinformen füllen und im vorgeheizten Backofen (180° C) für ca. 20-25 Minuten backen.

Anmerkung:

– Ich weiß, daß es keine echten Muffins sind.


Die ägyptische Antwort auf Kirschenmichel …

11ter mediterraner Kochevent - Ägypten - tobias kocht! - 10.08.2010-10.09.2010

Ich war noch nie in Ägypten (was ich aber irgendwann einmal ändern möchte…), aber Tobias möchte trotzdem gerne ein ägytisches Gericht für sein 11. mediterranes Kochevent. Deshalb hatte ich mir vor ein paar Tagen aus dem Internet ein nettes, unkompliziertes Dessert ausgesucht: Om Ali oder Umm Ali, was soviel bedeutet wie Alis Mutter oder Großmutter – das Internet ist sich da nicht ganz einig. Ebenfalls nicht einig ist es sich über die Zubereitung: es scheint mal wieder ebenso viele Rezepte zu geben wie es ägyptische Mütter bzw. Großmütter gibt. Da stört es dann wohl auch nicht weiter, daß ich anstatt Rosinen in Ägypten eher unübliche Cranberries verwendet habe. SmileyGrin.gif

OmAli.jpg

Om Ali

Quellenangabe: Erfaßt 01.09.2010 von Sus
Kategorien: Dessert, Backen, Cranberry, Filo, Ägypten
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

5 Filo- oder Yufkateig-Platten
250 Milliliter Milch
2 Eßlöffel Butter
3 Eßlöffel Sahne
75 Gramm Haselnüsse
75 Gramm Mandelstifte
100 Gramm Cranberries; getrocknet
Zucker nach Geschmack
Zimt

Zubereitung:


Die einzelnen Teigplatten locker auf ein Backblech oder Drahtgitter legen und bei mittlerer Temperatur im Backofen backen bis sie goldbraun und knusprig ist.

Erst die Mandelstifte, dann die Haselnüsse in einer Pfanne trocken rösten bis sie braun werden. Nach dem Abkühlen kann dann die Haut von den Haselnüssen abgerieben werden.

In der Zwischenzeit in einem Topf die Milch mit Zucker erhitzen bis sie kocht und dich der Zucker aufgelöst ist. Die Cranberries und die Nüsse in der Milch ein paar Minuten quellen lassen.

Den Strudelteig mit den Händen in mittelgroße Stücke brechen. Lagenweise eine Auflaufform legen und jeweils die Milch mit den Früchten darüber gießen. Die Milch sollte 2/3 der Form füllen.

Den Backofen auf 200° C erhitzen. Die Auflaufform für ca. 15 Minuten in den auf 200° C erhitzten Backofen stellen, bis der Teig beginnt, die Milch aufzusaugen und er allmählich aufgeht.

Die Auflaufform nun aus dem Ofen nehmen und darüber Butter und Sahne verteilen. Noch etwas Zucker und Zimt darüberstreuen und noch einmal 10-15 Minuten backen.

Heiß servieren.

Anmerkung:
– Schmeckt am nächsten Tag auch kalt sehr gut.
Fazit: SmileyLecker.gif


Pech gehabt …

Garten-Koch-Event August 2010: Brombeere - Teilnahme bis 31.08.2010

Dieses verflixte Wetter! Anfang Juni hatte meine Brombeere noch so vielverprechend geblüht und auch reichlich Früchte angesetzt. BrombeerBluete2010.jpg Nach und nach wurden die roten Brombeeren immer dunkler, Barbara rief „Brombeeren“ als das neue Thema des Garten-Koch-Events aus, ich habe mich schon gefreut, daß ich so richtig aus dem Vollen schöpfen kann, … und es fing an, zu regnen … und zu regnen … und zu regnen … und die schönen Brombeeren gingen direkt vom Zustand „unreif“ in den Zustand „verschimmelt“ über.

Gerade mal 6 Brombeeren habe ich für die Dekoration zusammenbekommen. Deshalb musste ich auch leider auf Brombeermarmelade aus dem Keller ausweichen.

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Schnelle Brombeer-Biskuit-Törtchen

Quellenangabe: 28.08.2010 von Sus
Kategorien: Biskuit, Kuchen, Brombeere
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten:

Biskuit:
4 Eigelb
4 Eiweiß
5 Eßlöffel Warmes Wasser
125 Gramm Zucker
1 Packung Vanillinzucker (oder entsprechende Menge selbst hergestellten Vanillezucker)
75 Gramm Mehl
50 Gramm Stärkemehl
1 Teelöffel Backpulver
Belag:
400 ml Schlagsahne; gut gekühlt
1 Packung Sahnesteif
1 Packung Vanillinzucker
200 Gramm Brombeeren
2 Eßlöffel Zucker
oder
200 Gramm Brombeermarmelade

Zubereitung:


Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und den Vanillinzucker dazugeben. So lange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben. Mehl mit Stärkemehl und Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

BrombeerBiskuitToertchen1.jpgEine 6er-Halbkugel- oder Muffinform gut einfetten und mit der Hälfte des Teigs füllen, die andere Hälfte auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Fläche sollte in etwa der Außenmaße der verwendeten Form entsprechen. Bei einem halben Backblech einen Alustreifen zur Abtrennung verwenden. Sofort im vorgeheizten Backofen (175° C) für ca. 15-20 Minuten backen.

Nach einer kurzen Abkühlphase die Halbkugeln aus der Form lösen. Aus der Biskuitteigplatte mit einem Glas 6 Kreise ausstechen, die einen etwas größeren Durchmesser als die Halbkugeln/Muffins haben.

Brombeeren verlesen und mit etwas Zucker durch ein Sieb passieren, Brombeeren für die Dekoration aufheben. Alternativ Brombeermarmelade verwenden (diese ebenfalls durch ein Sieb passiert, falls noch Kernchen enthalten sein sollten). Schlagsahne mit Vanillinzucker und Sahnesteif schlagen. Ca. 3/4 der Brombeermasse unterrühren und weiter schlagen, bis die Sahne richtig fest ist.

BrombeerBiskuitToertchen2.jpgSahne auf einen Biskuitkreis verstreichen, Halbkugel bzw. Muffin daraufsetzen und rundherum mit Sahne bestreichen. Einen Klecks Brombeermasse mit der Gabel verteilen und mit einer (oder mehreren, wenn vorhanden) Brombeere verzieren.


Schlabbegummern!

GelbeSchmorgurken2010.jpgJetzt folgt ein Rezept, welches ich schon seit vielen Jahren (lange vor der Bloggerzeit) regelmäßig anwende. Es nennt sich im Hessischen „Schlabbegummern“ was soviel wie „Schlaffe Gurken“ heißt und eigentlich „Senfgurken“ bedeutet.

Hierfür werden vorzugsweise die großen gääle Gummern (`tschuldigung: große gelbe Schmorgurken) verwendet, es funktioniert natürlich auch mit zu groß geratenen grünen Gurken.

Wie jedes Jahr, variiere ich ein bißchen am Ursprungsrezept herum. Letztes Jahr waren sie durch zwei extrem heftige Peperonis etwas zu scharf geraten, deshalb gibt’s dieses Jahr gar keine. Den Zuckergehalt versuche ich auch immer so gering wie möglich zu halten, weil mir sonst die Gurken zu süß sind. Das ist auch der Grund, warum ich so ungern Gurken im Glas kaufe: Der Trend zu zucker- bzw. süßstofflastigen Gurken in der letzten Zeit ist mir einfach zuwider! SmileySauer.gif

Deshalb jetzt meine eigenen Schlabbegummern SmileyLecker.gif Senfgurken2010.jpg

Quellenangabe: 15.08.2010 von Sus Kategorien: Gurke, Einmachen, Ingwer, Chili Mengenangaben für: 2 Gläser à 1500 ml

Zutaten:

3 große Schmorgurken
200 Gramm Schalotten
20 Gramm Ingwerknolle; frisch
8 Dillblüten
4 Chilischoten (dieses Mal nicht)
8 Lorbeerblätter
500 Liter ml Weißwein-Essig
100 Gramm Zucker
4 Eßlöffel Senfkörner
1 Eßlöffel Schwarzen Pfeffer; ganze Körner, im Mörser leicht angequetscht
3 Eßlöffel Salz
2 Eßlöffel Ascorbinsäure (Vitamin C)
500 ml Wasser

Zubereitung:


Gurken schälen, das bittere Ende abschneiden. Gurken der Länge nach durchschneiden und die Kerne herausschaben. Gurkenhälften in mundgerechte Stücke schneiden.

Schalotten schälen und 1x längs durchschneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dillblüten und Chilischoten waschen.

Essig, Wasser, Zucker, Schalotten, Ingwer, Senfkörner, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter aufkochen. Gurken zufügen, 2 Minuten in dem Sud kochen.

Mit einer Schaumkelle herausnehmen, mit Chilischoten, Gewürzen aus dem Sud und Dillblüten in Gläser schichten. Sud nochmals aufkochen, Ascorbinsäure unterrühren und heiß über die Gurken gießen, bis sie gut abgedeckt sind. Sofort verschließen, bei Twist-Off-Deckeln 5 Minuten umgekehrt auf dem Deckel stehen lassen. Kühl aufbewahren.

Anmerkung:


– Original: 450 g Zucker und 1 Päckchen Einmachhilfe, keine Ascorbinsäure
– Es sind zwar Einmachgläser, aber ich habe sie als ’normale‘ Gläser verwendet.


Saure-Gurken-Zeit …

Gewuerzgurken2010.jpg … es ist.

(Ich glaube, im Moment läuft zuviel Star Wars im Fernsehen, kann das sein? SmileyGrinsStatic.gif)

Ich habe nämlich eben festgestellt, daß ich fast das gleiche Rezept bereits vor drei Jahren hier schon einmal vorgestellt hatte. Naja, macht nix, denn schmecken die Gurken schon tun… SmileyGrin.gif

Gewürzgurken mit Dill und Knoblauch

Quellenangabe: 15.08.2010 von Sus
Kategorien: Gurke, Einmachen, Sauer
Mengenangaben für: 2 Liter

Zutaten:

1 Kilo Gurken, möglichst klein
4 Eßlöffel Salz
Wasser
1 Bund Dill
6-8 Dillblüten
6 Lorbeerblätter
1/2 Teelöffel Schwarze Pfefferkörner; im Mörser leicht angequetscht
1/2 Teelöffel Pimentkörner; im Mörser leicht angequetscht
2 Teelöffel Koriandersaat
3 Eßlöffel Senfkörner
1 große Knoblauchzehe; in Scheiben
500 ml Weißwein-Essig
500 ml Wasser
3 Eßlöffel Zucker
4 Eßlöffel Senfkörner

Zubereitung:


Gurken waschen, abwechslungsweise mit 3 EL Salz in einen Steinguttopf, Einmachglas oder großen Kochtopf schichten. Mit Wasser bedeckt 24 Stunden ziehen lassen. Abseihen.

Knoblauchscheiben und Dillblüten und -zweige abwechslungsweise mit den Gurken in ein sauberes, heiß ausgespültes Schraubdeckel- oder Einmachglas oder einen Steinguttopf schichten.

Wasser, Weißweinessig, restliche Gewürze, Zucker und 1/2 TL Salz miteinander 5 Minuten kochen. Heiß über die Gurken gießen. Sofort verschließen. Dunkel und kühl aufbewahren.

Anmerkung:


– Auf dem Bild ist ein 1,5-Liter-Glas zu sehen. Außerdem wurde noch ein normales Schraubdeckelglas (720 ml) voll. Das Einmachglas habe ich nur wegen seiner Größe verwendet.


Es wird herbstlich …

Bei diesem Wetter hat mensch mal wieder Lust auf etwas einfache, klassische Hausmannskost:

Kartoffel-Lauch-Auflauf

KartoffelLauchAuflauf.jpg

Quellenangabe: 15.08.2010 von Sus
Kategorien: Auflauf, Lauch, Kartoffel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Speckwürfel
1 Eßlöffel Butter
400 ml Sahne
2 Eier
Ggf. Käse (hier: Ziegenfrischkäse)
Salz, Pfeffer
Paprika, nach Geschmack mild oder scharf
Muskat

Zubereitung:


Wurzeln und Grünes vom Lauch abschneiden, gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen, halbieren und in dünne Scheibchen schneiden. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln.

In einer heißen Pfanne die Zwiebeln mit der Butter mischen, Speck dazugeben und zusammen anschwitzen lassen. Lauch und Knoblauch dazugeben. Nach ein bis zwei Minuten Rühren 3/4 der Sahne zufügen. Unter regelmäßigem Umrühren die Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Eine Auflaufform mit Butter bestreichen. Zuerst eine Lage Kartoffelscheiben leicht überlappend in die Form legen. Darauf kommt eine Lage Lauchgemüse, wieder eine Lage Kartoffeln, dann wieder Lauchgemüse etc., bis die Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Lauch bestehen, man kann diese aber auch mit überzähligen Kartoffelscheiben garnieren. 🙂

Eier in einer kleinen Schüssel mit der Sahne (und Käse) mischen; mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Diese Masse gleichmäßig über den Auflauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (200 °C) für 40 Minuten backen (variiert je nach Dicke der Kartoffelscheiben) bis die oberste Schicht leicht bräunt.

Anmerkung:


– Dazu gab’s eine überzählige Bratwurst vom Firmen-Sommerfest am Samstag (damals, als noch die Sonne schien…)


Nachschlag …

Weil am Montag vom Tag zuvor noch Fleisch übrig war, aber kein Gemüse mehr, habe ich vorhandene Paprikas frei Schnauze zu einer weiß-grünen Peperonata verarbeitet.

PeperonataWeiss.jpg

Weiße Peperonata

Quellenangabe: 09.08.2010 von Sus
Kategorien: Paprika, Zwiebel, Beilage
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

500 g Ungarische gelbe Paprika
3 Lauchzwiebeln
1/2 Bund Glatte Petersilie
3-4 Eßlöffel Gemüsebrühe oder Wasser
1 große Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 Teelöffel Öl
3-4 Teelöffel Zucker
3-4 Eßlöffel Weißwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Zwiebel schälen, vierteln und dann in sehr dünne Streifen schneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln mit Knoblauch darin anschwitzen. Zucker darüberstreuen und karamelisieren lassen. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Zwiebeln aus dem Topf nehmen und beiseite legen.

Paprika putzen und quer in dünne Streifen schneiden. Petersilie putzen und grob hacken, aber vorher die Stiele entfernen und sehr fein hacken. Lauchzwiebeln in schmale Ringe schneiden.

Paprikastreifen und gehackte Petersilienstiele in den selben Topf geben, ggf. etwas Gemüsebrühe hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren köcheln lassen, dabei die Lauchzwiebeln hinzufügen. Würzen.

Wenn die Paprika fast fertig ist, die Zwiebeln wieder hinzufügen und die restliche gehackte Petersilie untermischen. Noch 2-3 Minuten im Topf lassen, dann servieren.


Zucchini aus dem Backofen

Nach der Heimkehr aus der Kurpfalz wurde dann dem heranziehenden Regen getrotzt und gegrillt. Dazu habe ich die von Robert bei lamiacucina angepriesene Dicke-Zucchini-Vernichtungs-Methode ausprobiert. Ich habe mich stark an sein Rezept (frischer Oregano und Knoblauch) angelehnt (aus technischen Gründen: zwei Bleche einlagig bedeckt, mit Umluft gebacken, den Backofen regelmäßig geöffnet), aber den Käse weggelassen.

ZucchiniScheibenGebackenVorher.jpg ZucchiniScheibenGebackenNachher.jpg

Ich muss gestehen, ich war ein bißchen enttäuscht: Sehr intensiv haben sie doch nicht geschmeckt, obwohl sie richtig schön kross waren. Und von der Menge her waren vier normale Zucchini plötzlich zu zwei knappen Portionen zusammengeschrumpft. SmileySauer.gif

Ich hatte noch eine Zucchini übrig, die habe ich dann schnell mit drei Lauchzwiebeln klassisch im Topf angebraten und mit dem Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer und Knoblauch gewürzt. Das gab’s noch dazu.

SchweinelachsMitGebackenenZucchinischeiben.jpg

Aber: Am nächsten Tag habe ich mir einen vom Mund abgesparten Rest der Backofen-Zucchinis mit etwas Käse in der Mikrowelle aufgewärmt, da haben sie plötzlich sehr viel kräftiger nach Zucchini geschmeckt. Also ist wohl der Käse als Geschmacksträger notwendig.