Vorspeise 1: Bulgur-Sushi

Bei Algenblättern fällt Einem natürlich sofort Sushi ein. Und wer sagt, dass man Sushi nur mit Reis machen kann? (Naja, die Japaner wahrscheinlich…) Egal, mit Bulgur hat’s auch funktioniert, nachdem ich ein bisschen Stärke zugegeben habe, damit die Masse etwas klebriger wird und nicht aus den Algenröllchen rauskrümelt.

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Bulgur-Sushi

Quellenangabe: Erfaßt 10.06.2015 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Tapas, Bulgur, Sushi, Algen, Spargel, Vegetarisch
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

125 g Bulgur
Salz
1/2 Teelöffel Stärkemehl
Rote Pfefferbeeren; gemahlen
2 Spargelstangen; gekocht
2 Platten Nori-Algen
2 Eßlöffel Tomaten; gehackt
4 Zuckererbsen; bis 1/2 mehr
1 Eßlöffel Reisessig
1 Eßlöffel Ume-su (jap. Ume-Aprikosen-Würze)
Chilifäden

Zubereitung:

Bulgur mit etwas Salz nach Anweisung kochen und ziehen lassen. Mit Reisessig, Ume-su und rotem Pfeffer würzen. Stärkemehl in etwas heißem Wasser verrühren, unter den Bulgur rühren und diesen noch einmal ganz kurz aufkochen lassen. Der Bulgur sollte dann schön klebrig sein.

Ein großes Algenblatt auf eine Sushimatte (ein Papier-Küchentuch hat auch nicht so schlecht funktioniert) legen. Auf ein Drittel des Algenblatts die Hälfte des Bulgur verteilen. Spargel und Zuckerschoten bzw. Spargel und Tomaten längs auf den Bulgur legen. Von dieser Seite aus mit der Sushi-Matte das Algenblatt fest aufrollen. Falls notwendig, das Ende des Algenblatts mit etwas Wasser festkleben.

Mit dem anderen Algenblatt ebenso verfahren. Die Rollen jeweils in 4 Stücke zerteilen. Mit Chilifäden verzieren und bis zum Servieren kalt stellen


Pimientos de Padrón

vor zwei Jahren habe ich mir aus Spanien Samen für die Pimientos de Padrón besorgt und sowohl letztes als auch dieses Jahr erfolgreich ausgesät.

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Mittlerweile sind die Früchte groß genug, daß es sich lohnt, sie zu ernten. Bei diesen Peperonis sollte man auch nicht allzulange damit warten, denn schon jetzt sind sie gut scharf. Für die Regel „Neun sind mild, die zehnte ist scharf“ sind wir auch dieses Jahr wieder zu spät dran. SmileyGrin.gif

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Pimientos de Padrón, gegrillt

Quellenangabe: Erfaßt 20.08.2014 von Sus
Kategorien: Paprika, Chili, Grill, Spanien, Tapas
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

8 Pimientos de Padrón (deutsch: Spanische Bratpaprika)
1-2 Eßlöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Mittelgrobes Meersalz

Zubereitung:

Paprikaschoten ganz lassen, waschen und trockentupfen. Von allen Seiten gut mit Öl bestreichen und auf den Grill legen. Solange regelmäßig umdrehen und auch mit noch etwas Öl bestreichen, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Mit Salz bestreut servieren.


Mutige Kartoffeln…

Vegetarische Weltreise - Spanien

Wenn ich schon mal Kartoffeln koche, kann man sich sicher sein, daß es am nächsten Tag Bratkartoffeln gibt. Dieses Mal mit einen scharfen Sößchen gewürzt und als Beitrag zum Blog-Event „Vegetarische Weltreise: Spanien“ von Tomateninsel.de als Patatas bravas serviert.

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Und weil mir die Kombination Rosmarin & Honig gerade so gut schmeckt, wurde sie auch hier erfolgreich eingesetzt. SmileyGrinsStatic.gif

Patatas Bravas (my way)

Quellenangabe: Ausgedacht und erfaßt 17.03.2014 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Beilage, Kartoffel, Tapas, Beilage, Spanien
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

3 Salzkartoffeln; gekocht
1 Esslöffel Olivenöl
1 Rote Paprika
1 Rote Zwiebel
1 Scharfe Peperoni (alternativ: Peperonipaste oder entsprechende Menge Cayennepfeffer)
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Tomatenmark
Oder
3 Esslöffel Ketchup
1 Esslöffel Rosmarinnadeln
2 Esslöffel Honig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken; Paprika und Peperoni putzen, waschen und grob hacken. Mit einem Schuss Öl in einen Topf geben und anbraten. Tomatenmark oder Ketchup und Gewürze zugeben und alles mit einem Pürierstab zerkleinern.

Salzkartoffeln in Scheiben schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne knusprig anbraten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite legen.

Honig in der Pfanne weich werden lassen und die Rosmarinnadeln darin leicht karamellisieren.

Zum Servieren die Sauce auf die Kartoffeln geben und gut untermischen. Mit Rosmarin-Honig beträufeln. (Auf dem Bild kamen noch ein paar Rosmarin-Nadeln extra dazu, weil ich mich in der benötigten Menge verschätzt hatte.)


It’s a full day…

Momentan hat mich der Alltag voll im Griff. Da bleibt irgendwie nicht viel Zeit zum Bloggen.

Natürlich gab es auch schöne Momente in der letzten Zeit: einen gemütlichen Nachmittag mit der Gärtnerin,

MargareteFfm2014_Zuckertuetchen.jpgkurz darauf ein toller Abend beim 1. Foodblogger-Treffen Rhein-Main mit neuen und bekannten Gesichtern inklusive Gästen von außerhalb,

ZierkirschePlankstadt2013.jpgdas schöne Wetter mit all seinen Vorzügen.


Natürlich gibt es auch wieder ein neues Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog: in diesem Monat ist Spinat das Gemüse der Wahl.

Garten-Koch-Event März 2014: Spinat [31.03.2014]

Ein schnell (mehr oder weniger) geplantes Abendessen:

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Spinat-Ei-Bruschetta

Quellenangabe: Erfaßt 11.03.2014 von Sus
Kategorien: Antipasti, Brot, Ei, Spinat, Käse
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

4 Scheiben Ciabatta
250 g Frischen Spinat
3-4 Lauchzwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 Teelöffel Dunkles Sesamöl
4 Eier
1 Spritzer Mineralwasser mit Kohlensäure
Salz, Pfeffer
Rosenpaprika
Muskatnuß, gemahlen
1 Eßlöffel Öl
2 Eßlöffel Sesamsaat
1 Eßlöffel Parmesankäse; gehobelt

Zubereitung:

Spinat putzen, Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Öl in einen Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen.

Spinat, etwas Wasser und Sesamöl zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und den Spinat zerfallen lassen. Gegen Ende der Kochzeit mit Muskat würzen.

In der Zwischenzeit in einer kleinen trockenen Pfanne die Sesamkörner vorsichtig rösten, bis die ersten Kernchen hochspringen. Beiseite legen und abkühlen lassen.

Eier in einer Schüssel aufschlagen und gut „verkleppern“ (mit einer Gabel oder einem Schneebesen schaumig aufschlagen), dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Einen Schuß Mineralwasser unterrühren.

Ein ganz klein wenig Öl in die noch heiße Pfanne geben und die Brotscheiben von beiden Seiten darin anbraten. Herausnehmen.

Jetzt die Eimasse in die Pfanne schütten und mit einem Pfannenwender gleichmäßig durchrühren und dabei das Rührei stocken lassen.

Das fertige Rührei auf die Brotscheiben verteilen, etwas abgetropften Spinat darauflegen, Parmesankäse gleichmäßig verteilen und mit Sesamkörnern bestreuen. Die Bruschettas noch kurz unter den Grill geben, bis der Käse geschmolzen ist.


Schlabbegummern!

GelbeSchmorgurken2010.jpgJetzt folgt ein Rezept, welches ich schon seit vielen Jahren (lange vor der Bloggerzeit) regelmäßig anwende. Es nennt sich im Hessischen „Schlabbegummern“ was soviel wie „Schlaffe Gurken“ heißt und eigentlich „Senfgurken“ bedeutet.

Hierfür werden vorzugsweise die großen gääle Gummern (`tschuldigung: große gelbe Schmorgurken) verwendet, es funktioniert natürlich auch mit zu groß geratenen grünen Gurken.

Wie jedes Jahr, variiere ich ein bißchen am Ursprungsrezept herum. Letztes Jahr waren sie durch zwei extrem heftige Peperonis etwas zu scharf geraten, deshalb gibt’s dieses Jahr gar keine. Den Zuckergehalt versuche ich auch immer so gering wie möglich zu halten, weil mir sonst die Gurken zu süß sind. Das ist auch der Grund, warum ich so ungern Gurken im Glas kaufe: Der Trend zu zucker- bzw. süßstofflastigen Gurken in der letzten Zeit ist mir einfach zuwider! SmileySauer.gif

Deshalb jetzt meine eigenen Schlabbegummern SmileyLecker.gif Senfgurken2010.jpg

Quellenangabe: 15.08.2010 von Sus Kategorien: Gurke, Einmachen, Ingwer, Chili Mengenangaben für: 2 Gläser à 1500 ml

Zutaten:

3 große Schmorgurken
200 Gramm Schalotten
20 Gramm Ingwerknolle; frisch
8 Dillblüten
4 Chilischoten (dieses Mal nicht)
8 Lorbeerblätter
500 Liter ml Weißwein-Essig
100 Gramm Zucker
4 Eßlöffel Senfkörner
1 Eßlöffel Schwarzen Pfeffer; ganze Körner, im Mörser leicht angequetscht
3 Eßlöffel Salz
2 Eßlöffel Ascorbinsäure (Vitamin C)
500 ml Wasser

Zubereitung:


Gurken schälen, das bittere Ende abschneiden. Gurken der Länge nach durchschneiden und die Kerne herausschaben. Gurkenhälften in mundgerechte Stücke schneiden.

Schalotten schälen und 1x längs durchschneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dillblüten und Chilischoten waschen.

Essig, Wasser, Zucker, Schalotten, Ingwer, Senfkörner, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter aufkochen. Gurken zufügen, 2 Minuten in dem Sud kochen.

Mit einer Schaumkelle herausnehmen, mit Chilischoten, Gewürzen aus dem Sud und Dillblüten in Gläser schichten. Sud nochmals aufkochen, Ascorbinsäure unterrühren und heiß über die Gurken gießen, bis sie gut abgedeckt sind. Sofort verschließen, bei Twist-Off-Deckeln 5 Minuten umgekehrt auf dem Deckel stehen lassen. Kühl aufbewahren.

Anmerkung:


– Original: 450 g Zucker und 1 Päckchen Einmachhilfe, keine Ascorbinsäure
– Es sind zwar Einmachgläser, aber ich habe sie als ’normale‘ Gläser verwendet.


Selbstgefüllt …

Blog-Event LI - Rund um den Olivenbaum - Oliven & Olivenöl (Einsendeschluss 15. November 2009)

Mit einem Beitrag für dieses Event aus dem Kochtopf, diesmal veranstaltet von Mestolo, habe ich mich erstaunlicherweise schwer getan. Ich mag Oliven sehr, aber nur die grünen. Die wenigsten schwarzen Oliven schmecken mir. Aber dummerweise stehe ich mit Oliven überhaupt in unserem Haushalt etwas alleine da.

Auf dem örtlichen Wochenmarkt decke ich mich jeden Freitag bei dem Olivendealer meines Vertrauens mit meinen Lieblingsoliven (und wahlweise eingelegten Auberginen, eingelegtem Ziegen- oder Schafskäse, roten oder grünen Peperoni oder frisch gebackenem Oliven-Weißbrot SmileyLecker.gif) ein. Diese Lieblingsoliven sind große, grüne Oliven aus Griechenland, die mit Zitronenstücken gefüllt sind.

Die selben Oliven gibt es auch mit oder ohne Kern, die letztere Variante super geeignet zum Selberfüllen. Dies habe ich jetzt auch versucht:

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Gefüllte Oliven

Quellenangabe: 15.11.09 von Sus
Kategorien: Olive, Tapas, Mozzarella, Schinken
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

15 große Grüne, griechische Oliven; entsteint
Füllung 1:
2 Mozzarellabällchen
1 Stengel Basilikum
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Olivenöl
Füllung 2:
2 Mozzarellabällchen
3 Getrocknete Tomaten in Öl
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 kleine Tomate
1 Teelöffel Pinienkerne; geröstet
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Olivenöl
Füllung 3:
2 Scheiben Serranoschinken

Zubereitung:


Füllung 1:
Mozzarellabällchen mit Gewürzen und kleingehacktem Basilikum in Olivenöl am Besten über Nacht marinieren. Bällchen in Streifen schneiden und diese in die seitlich aufgeschnittenen Oliven stecken.

Füllung 2:
Alle Zutaten im Mixer zu einer stückigen Masse verarbeiten und mit einem Löffel (Stiel zu Hilfe nehmen!) in die Oliven füllen.

Füllung 3:
Serranoschinken in Fetzen reißen und mit dem Löffelstiel in die Oliven stopfen.

Anmerkung:

– Die Dekoration ist ein selbstgepflückter Zweig aus der Türkei.

– Mit diesen Oliven hätte ich an drei aktuellen Events teilnehmen können: Eben diesem Oliven-Event, der Mozzarella-Revolution und dem Spanien-Event. SmileyGrin.gif