Ofen-gebackene Auberginen
Eigentlich sollte dieser Beitrag ja spätestens gestern online gehen, aber mir ist leider etwas ziemlich Hässliches dazwischen gekommen. Aber ich denke, die Veranstalterin des Garten.Koch-Events „Koriander“ wird ein Einsehen haben… 
Das folgende Rezept habe ich bei Ulrike gesehen und es hat mich so angelacht, dass ich gleich losgezogen bin, um Auberginen zu besorgen. Ich habe es noch um Koriander erweitert und deshalb nimmt es auch am Event teil.

Ofen-gebackene Auberginen
| Quellenangabe: | Küchenlatein Erfasst 31.08.15 von Sus |
| Kategorien: | Aubergine, Koriander, Beilage, Ofen |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
Zutaten:
| 2 | große | Auberginen |
| 2-3 | Esslöffel | Olivenöl |
| 2 | Teelöffel | Kreuzkümmel; gemahlen |
| 1/2-1 | Teelöffel | Cayennepfeffer |
| 1 | Teelöffel | Koriander; grob gemahlen |
| Salz, Pfeffer | ||
| 2 | Esslöffel | Honig |
| 1 | Esslöffel | Sesamsaat, weiß |
| 1 | Esslöffel | Schwarzer Sesam (Nigella) |
| 1 | Bio-Zitrone, in Scheiben | |
| Minz-Sauce: | ||
| 1/2 | Bündel | Minze |
| 100 | g | Joghurt, natur |
| 100 | g | Schmand |
| Meersalz |
Zubereitung:
Backofen auf 220° vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auberginen waschen und je nach Dicke der Länge nach halbieren oder in dicke Scheiben schneiden. Das Fruchtfleisch der Auberginenhälften mehrmals kreuzweise bis zur Schale hinein-, aber nicht durchschneiden, sodass ein Gittermuster entsteht. Großzügig mit Olivenöl einpinseln und gleichmäßig mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Koriander, Salz und Pfeffer bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Blech legen und ca. 20 Min. im Ofen (Mitte) rösten.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Auberginenhälften umdrehen. Nun die Schnittflächen mit Honig beträufeln, mit Sesam bestreuen und mit je einer Scheibe Zitrone belegen und noch mal 15–20 Min. rösten. Die Auberginen sollen ein wenig zusammengeschrumpelt, komplett durchgebacken und die Schnittflächen appetitlich gebräunt sein. Andernfalls noch etwas weiterrösten und dabei eventuell den Grill dazuschalten (dann aber unbedingt neben dem Ofen stehen bleiben, die Auberginen können schnell verbrennen!).
Für die Sauce die Minze abbrausen, trocken schütteln, sehr fein hacken und unter die Joghurt-Schmand-Mischung rühren. Mit Salz abschmecken. Wenn möglich, am Tag zuvor zubereiten, damit es schön durchziehen kann.
Zusammen servieren; entweder als Hauptmahlzeit oder als Beilage zu z.B. einem schönen gegrillten Steak.
Buchweizen-Pizza ‚Mexiko‘ mit Pfifferlingen
Ist zwar schon ein paar Tage her, aber diese Pizza wollte ich Euch nicht vorenthalten:

Das Buchweizenmehl hat für eine interessante Geschmacksnote gesorgt, denn damit wurde der Teig nicht nur etwas dunkler im Aussehen, sondern hat auch „dunkler“ und kräftiger geschmeckt.
Buchweizen-Pizza ‚Mexiko‘ mit Pfifferlingen
| Quellenangabe: | Erfaßt 10.08.2015 von Sus Teigrezept frei nach Sammelhamster |
| Kategorien: | Pizza, Buchweizen, Ziegenkäse, Hackfleisch, Mais, Pfifferling |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
Zutaten:
| Teig: | ||
| 150 | g | Weizenmehl 550 |
| 150 | g | Buchweizenmehl |
| 10 | g | Frische Hefe |
| 150 | ml | Wasser; lauwarm |
| 3 | Eßlöffel | Buttermilch; lauwarm |
| 3 | Eßlöffel | Olivenöl |
| 1 | Eßlöffel | Zitronenthymian |
| Salz, Pfeffer(!) | ||
| Belag: | ||
| 200 | g | Rinder-Hackfleisch |
| 1 | Zwiebel | |
| 1/2 | Teelöffel | Gochugaru (oder Cayennepfeffer) |
| 100 | g | Mais |
| 2 | Rote Spitzpaprika | |
| 200 | ml | Pizza-Tomatensauce |
| 100 | g | Ziegen-Gouda |
Zubereitung:
Wasser und Milch mischen, Hefe hineinbröseln und kurz gehen lassen. Mehl, Öl, Wasser und Gewürze dazugeben und 5 Minuten kräftig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zugedeckt im Kühlschrank ca. 8 Stunden ruhen lassen.
Hackfleisch mit der gehackten Zwiebel und Gochugaru in einer Pfanne anbraten, dann beiseite legen. Geputzte und zerteilte Pfifferlinge ebenfalls kurz anbraten. Paprika putzen und in kleine Stücke schneiden; Mais abtropfen lassen. Käse reiben (oder bei Scheiben in kleine Stücke schneiden/zupfen).
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und ca. 30 Minuten aufwärmen lassen. Den Backofen auf 230°C Intensivhitze (inkl. Backstein, falls vorhanden) aufheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche gut durchkneten und zurecht formen. Mit Tomatensauce bestreichen, dann die restlichen Zutaten gleichmäßig darauf verteilen.
Im Backofen ca. 20 Minuten backen.

Mittlerweile hat es sich ganz gut eingespielt, Backpapier auf ein umgekehrtes Backblech zu legen und darauf den Pizzateig auszurollen. Dann läßt sich die Pizza ziemlich leicht auf den Backstein ziehen. Nach dem Backen wird die Pizza einfach wieder auf das Backblech gezogen.
Würzburg im August …
Letzten Freitag war es mal wieder Zeit für den Genußbloggertreff in Würzburg. Trotz später Anmeldung fand sich in kleiner Runde noch ein Plätzchen für mich.
Nach kurzem Shopping habe ich mir auf der alten Mainbrücke noch einen kleinen Aperitiv gegönnt:

Jetzt nur noch über die Brücke zur Osteria Trio und dabei die Aussicht genießen:

Dort gab es Pizza:

Und nochmal Pizza:

Pizza Siziliana: Kapern, Sardellen, Oliven, Tomaten
Und dann wieder ein kleiner Spaziergang über die Brücke. Merkwürdigerweise haben die Heiligen jetzt merkwürdige Dinge auf dem Kopf:
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Zum Nachtisch gab es Eis von der Eisdiele:

Und danach noch einen kleinen Absacker:

Leider war der Abend mal wieder viel zu kurz und es ging pünktlich wieder nach Hause:

Alles in allem: wieder mal ein sehr schöner Abend in netter Gesellschaft!
Trüffel-Büffel-Mozzarella auf Zucchinisalat
Neulich im Großmarkt kam ich einem Käse mit dem wohlklingenden Namen „Mozzarella di Latte di Bufala al Tartufo“ nicht vorbei. (Hessisch heißt das dann wohl „Trüffel-Büffel-Kees“.)
Zusammen mit der marinierten Zucchini ein schönes italienisch inspiriertes Mittagessen!

Zucchinisalat mit Trüffelmozzarella
| Quellenangabe: | Erfasst 20.08.15 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Zucchini, Käse, Tomate, Büro |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
Zutaten:
| 1 | kleine | Zucchini |
| 7 | Getrocknete Tomaten in Öl | |
| 1 | Frühlingszwiebel; fein gehackt | |
| 1 | Büffelmozzarella (mit Trüffel) | |
| 1 | Handvoll | Erbensprossen |
| Dressing: | ||
| Öl von den Tomaten | ||
| Apfelessig | ||
| Salz, Pfeffer | ||
| Zitronenthymian |
Zubereitung:
Zucchini waschen, ggf. schälen und in schmale Streifen schneiden. Tomaten abtropfen lassen (das Öl dabei für die Salatsauce auffangen) und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Zwiebelstückchen in der Salatsauce ca. 1 Stunde (gern auch länger) marinieren lassen.
Zum Servieren den Mozzarella in mundgerechte Stücke zupfen und mit den Erbsensprossen auf die Zucchini geben.
Anmerkung:
Es geht auch ohne den Trüffel im Mozzarella…
Aprikosen-Mandel-Kuchen
Ende vorvorletzter Woche kam irgendwann die unten erwähnte Zeitschrift heraus. Beim Durchblättern hat mich der Aprikosenkuchen so angelacht, dass ich ihn gleich nachgebacken habe.

Leider habe ich vergessen, den angeschnittenen Kuchen zu photographieren… er war so schnell weg … 
Aprikosen-Mandel-Kuchen
| Quellenangabe: | meine Familie&ich 09/15 Erfasst 01.08.15 von Sus |
| Kategorien: | Backen, Kuchen, Aprikose, Mandel |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
Zutaten:
| Rührteig: | ||
| 200 | g | Butter; weich |
| 180 | g | Zucker |
| 1/2 | Vanilleschote; das Mark davon | |
| 1 | Prise | Salz |
| 4 | Eier | |
| 350 | g | Mehl |
| 1/2 | Päckchen | Backpulver |
| Belag: | ||
| 750 | g | Aprikosen |
| 125 | g | Butter |
| 150 | g | Zucker |
| 200 | g | Mandelstifte (hier: selbstgehackte Mandeln) |
| 4 | Eßlöffel | Schlagsahne |
Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
Für den Teig die Butter mit dem Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech streichen, die Aprikosen darauf verteilen und leicht eindrücken.
Den Kuchen im Ofen ca. 15 Minuten backen. In dieser Zeit für den Belag die Butter in einem Topf schmelzen und den Zucker darin auflösen. Mandelstifte und Sahne unterrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Mandelmischung gleichmäßig bestreichen. Den Kuchen weitere 15-20 Minuten im Ofen backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Anmerkung:
Im Originalrezept hat der Teig nicht für ein ganzes Backblech gereicht – ich habe hier ca. ein Drittel mehr aufgeschrieben. Dafür habe ich aber viel weniger Aprikosen gebraucht.
Gurkensalat mit zweierlei Koriander
Weil’s so schön einfach ist und der Koriander aus dem Banner dringend verwendet werden wollte, kommt hier mein gestriger Gurkensalat-Rezept mit zweierlei Koriander:

Gurkensalat mit zweierlei Koriander
| Quellenangabe: | Erfasst 12.08.2015 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Gurke, Koriander, Blog-Event |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
Zutaten:
| 1 | Landgurke | |
| 5 | Stengel | Koriander |
| 1 | Frühlingszwiebel | |
| Dressing: | ||
| Salz, Pfeffer | ||
| 3-4 | Koriandersamen | |
| 1 | Prise | Chilipulver |
| 1 | Teelöffel | Dunkle Sojasauce |
| 1/2 | Teelöffel | Granatapfelsirup |
| 1 | Eßlöffel | Distelöl |
| 1 | Eßlöffel | Apfelessig |
Zubereitung:
Frühlingszwiebel putzen und fein hacken. Gurke waschen, Enden ab- und den Rest in dünne Scheiben schneiden und halbieren. Korianderblättchen waschen und zupfen; Koriandersaat im Mörder zermahlen.
Die Zutaten für das Dressing mischen und mit den restlichen Zutaten vermengen, dabei etwas Koriander zurückbehalten. Kühl stellen und ziehen lassen.
Zum Servieren mit Koriander bestreuen.
Es gibt Dinge, …
Paprikagemüse mit Lavendel
Neulich sprachen wir über Lavendel im Essen. Das hat sich dann bei mir festgesetzt und so gab es vorletzte Woche als Grillbeilage folgendes:

Paprikagemüse mit Lavendel
| Quellenangabe: | Frei nach Schuhbeck Erfasst 31.07.15 von Sus |
| Kategorien: | Beilage, Paprika, Zucchini, Tomate, Lavendel |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
Zutaten:
| 1 | Zwiebel | |
| 3 | Bunte Paprikas | |
| 1 | kleine | Zucchini |
| 4 | Tomaten | |
| 1 | Eßlöffel | Öl |
| 1 | Eßlöffel | Tomatenmark |
| 150 | ml | Gemüsebrühe |
| 1 | klein | Knoblauchzehe |
| 1 | Lavendelblüte | |
| Salz, Pfeffer | ||
| Pimentón de la Vera |
Zubereitung:
Zwiebel schälen und in 1 bis 2 cm große Rauten schneiden. Die Paprikaschoten putzen und in 1 bis 2 cm große Rauten schneiden. Zucchini putzen, waschen, ggf. schälen, längs halbieren und in 1/2 cm breite Stücke schneiden. Tomaten vierteln, Knoblauch in Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Paprikaschoten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten. Mit der Brühe ablöschen. Knoblauch, Tomaten und Zucchinistücke dazugeben, erhitzen und einige Minuten ziehen lassen. Lavendelblüte zerzupfen und ganz fein hacken. Die Hälfte davon gleich unter das Gemüse mischen. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken.
Zum Servieren den restlichen Lavendel über das Gemüse streuen.
Buchweizen-Fladenbrötchen mit Za’tar
Letzte Woche gab es bei uns kleine Fladenbrote oder Fladenbrötchen. Weil ich im Küchenschrank noch ein Paket Buchweizenmehl gefunden hatte, welches von unserem letzten Frankreich-Ausflug stammte und dringend verbraucht werden will, wollte ich dieses auch verwenden. Das Internet hat mich belehrt, dass ein reines Buchweizenmehl-Brot nicht funktionieren kann, weil der Kleber fehlt. Ein Mischungsverhältnis von annähernd 1:1 ist sinnvoll.
Dieses Rezept nimmt auch noch schnell am Bread Baking Day #76 im Kochtopf teil, in dem es dieses Mal um … Fladenbrote geht.

Buchweizen-Fladenbrötchen mit Za’tar
| Quellenangabe: | Erfasst 23.07.15 von Sus |
| Kategorien: | Backen, Brot, Buchweizen, Blog-Event |
| Mengenangaben für: | 8 Stück |
Zutaten:
| 7 | g | Trockenhefe |
| 130 | ml | Warmes Wasser |
| 5 | Eßlöffel | Olivenöl |
| 130 | g | Buchweizenmehl |
| 100 | g | Dinkel-Griess |
| 120 | Weizenmehl 550 | |
| 1 | Teelöffel | Salz |
| Pfeffer | ||
| Einfaches Za’tar: | ||
| 1/2 | Teelöffel | Thymian |
| 1 | Eßlöffel | Sesam; geröstet |
| 1/2 | Teelöffel | Sumach |
| 1 | Teelöffel | Olivenöl |
Zubereitung:
Hefe im Wasser auflösen; Olivenöl dazugeben. Mehl, Griess, Salz und Pfeffer zugeben und solange verrühren, bis ein (leicht klebriger) Teig entsteht. Ggf. etwas Wasser zugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen.
Den Teig in 8 Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel rollen. Diese weitere 10 Minuten gehen lassen.
Jede Teigkugel flach auf das mit Backpapier belegte Backblech drücken. Die Gewürze im Mörser zermahlen und mit etwas Olivenöl auf den Broten verstreichen. Mit einem feuchten Küchentuch bedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.
In dieser Zeit den Backofen auf 230°C vorheizen.
Die Fladenbrote jeweils 10 Minuten backen, bis sie eine goldbraune Farbe entwickeln. Auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.

![Garten-Koch-Event August: Koriander [31.08.2015]](https://farm1.staticflickr.com/284/20161517590_82338e323a_o.jpg)


