Hurra, hurra, …

… das Paket ist da! dfssgf-gelbklein.jpg DFssgF5Paket2.jpg Ich trau mich nicht … Supergut verpackt!

Die Absenderin des Päckchen ist Andrea von einfach guad, welche eine interessante Mischung aus eigenen Produkten und italienischen Spezialitäten zusammengestellt hat.

Nach dem Auspacken:
DFssgF5Paket.jpg

Grissini Torinesi – besonders dünne und knusprige Gebäckstangen, die supergut zu dem feinem italienischen Bruschetta passen. Dazu ein Glas griechischer Kalamata-Oliven und die Vorspeisenplatte ist perfekt!

Aus eigener Produktion stammen die Zwetschgen-Ingwer-Marmelade und der Holunderlikör. Hmm, da freue ich mich schon drauf – Zwetschgen-Marmelade in allen Variationen lieben wir und Holunderlikör wollte ich schon immer mal probieren!

Zum Nachtisch gibt es leckere selbstgebackene Lebkuchen, die das ganze Päckchen weihnachtlich duften lassen, und eine Tafel Schokolade mit Karamell und Salz.

Und nicht zu vergessen: das kleine Engelchen, welches darauf aufpaßt, das niemand Unbefugtes sich zu schnell an den schönen Sachen vergreift. (Gell, Liebster?)

Liebe Andrea, vielen, vielen Dank für das schöne Freßpaket!

Und auch Dankeschön an Rosa von Schnuppensuppe für die Veranstaltung des fünften DFssgF.

Spontan …

Am Wochenende wollte ich vom Liebsten wissen, auf welchen Kuchen er denn Lust hätte. Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Gewürzkuchen!“ Ja, warum nicht? Aus diversen Rezepten habe ich dann das folgende zusammengebastelt:

Marmorierter Gewürzkuchen

GewuerzMarmorKuchen.jpg

Quellenangabe: 21.11.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Gewürz, Quitte
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Dunkler Teig:
100 g Zuckerrübensirup
60 g Butter
60 g Brauner Zucker
2 Eier
180 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
4 Pimentkörner
4 Kardamomkapseln; ohne Schale
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
3 Nelken
1 Teelöffel Ingwer; gefroren gerieben
 
Heller Teig:
80 g Butter
70 g Zucker
2 Eßlöffel Milch
2 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Orange; geriebene Schale davon
1/2 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Vanillezucker
1 kleine Quitte
 
Glasur:
4 Eßlöffel Quittengelee

Zubereitung:

Dunkler Teig:
Sirup, Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Gewürze im Mörser fein mahlen, mit Mehl und Backpulver mischen und unter die Mischung rühren. Den Teig in die gefettete Kastenform füllen.

Heller Teig:
Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Milch hinzugeben. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und unter die Mischung rühren. Quitte schälen, in kleine Stückchen schneiden und im Teig verteilen.

Den hellen Teig auf den dunklen Teig füllen und mit dem Löffel vorsichtig vermischen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50-60 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit Quittengelee bestreichen.

Anmerkung:

– Ja, ich weiß, das Photo ist grauenvoll, aber ich war in Eile und jetzt ist es zu spät – der Kuchen ist so gut wie aufgegessen …


Selbstgefüllt …

Blog-Event LI - Rund um den Olivenbaum - Oliven & Olivenöl (Einsendeschluss 15. November 2009)

Mit einem Beitrag für dieses Event aus dem Kochtopf, diesmal veranstaltet von Mestolo, habe ich mich erstaunlicherweise schwer getan. Ich mag Oliven sehr, aber nur die grünen. Die wenigsten schwarzen Oliven schmecken mir. Aber dummerweise stehe ich mit Oliven überhaupt in unserem Haushalt etwas alleine da.

Auf dem örtlichen Wochenmarkt decke ich mich jeden Freitag bei dem Olivendealer meines Vertrauens mit meinen Lieblingsoliven (und wahlweise eingelegten Auberginen, eingelegtem Ziegen- oder Schafskäse, roten oder grünen Peperoni oder frisch gebackenem Oliven-Weißbrot SmileyLecker.gif) ein. Diese Lieblingsoliven sind große, grüne Oliven aus Griechenland, die mit Zitronenstücken gefüllt sind.

Die selben Oliven gibt es auch mit oder ohne Kern, die letztere Variante super geeignet zum Selberfüllen. Dies habe ich jetzt auch versucht:

OlivenGefuellt.jpg

Gefüllte Oliven

Quellenangabe: 15.11.09 von Sus
Kategorien: Olive, Tapas, Mozzarella, Schinken
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

15 große Grüne, griechische Oliven; entsteint
Füllung 1:
2 Mozzarellabällchen
1 Stengel Basilikum
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Olivenöl
Füllung 2:
2 Mozzarellabällchen
3 Getrocknete Tomaten in Öl
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 kleine Tomate
1 Teelöffel Pinienkerne; geröstet
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Olivenöl
Füllung 3:
2 Scheiben Serranoschinken

Zubereitung:


Füllung 1:
Mozzarellabällchen mit Gewürzen und kleingehacktem Basilikum in Olivenöl am Besten über Nacht marinieren. Bällchen in Streifen schneiden und diese in die seitlich aufgeschnittenen Oliven stecken.

Füllung 2:
Alle Zutaten im Mixer zu einer stückigen Masse verarbeiten und mit einem Löffel (Stiel zu Hilfe nehmen!) in die Oliven füllen.

Füllung 3:
Serranoschinken in Fetzen reißen und mit dem Löffelstiel in die Oliven stopfen.

Anmerkung:

– Die Dekoration ist ein selbstgepflückter Zweig aus der Türkei.

– Mit diesen Oliven hätte ich an drei aktuellen Events teilnehmen können: Eben diesem Oliven-Event, der Mozzarella-Revolution und dem Spanien-Event. SmileyGrin.gif


Türkisch …

1st Mediterranean cooking event - TURKEY - tobias cooks! - 10.10.2009 -10.11.2009

Nach einem kurzen Ausflug in den anatolischen Westen letzte Woche kommt das Koch-Event von Tobias „1st Mediterranean Cooking Event – Turkey“ gerade recht, um die neuen Urlaubseindrücke zu verarbeiten.

Tuerkei2009Laodikeia.jpg

Im vor Ort erstandenen türkischen Kochbuch werden Böreks und andere Kombinationen mit Yufka-Teig lapidar eingeleitet: „Man verwende fertige Yufka-Teigblätter, denn die hat die türkische Hausfrau sowieso immer im Haus.“ Aha. Im türkischen Supermarkt zeigte sich dann, daß Yufka-Teig nur aus Mehl, Wasser und Salz besteht. Wenn’s weiter nichts ist, …

Die Vorlage für das zweite Rezept entdeckten wir zuerst an einer kleinen Raststätte mitten im Gebirge: mit Sesam und Honig kandierte Erdnüsse. Suchtfaktor: Sehr hoch! Um den Vorrat nicht zur Neige gehen zu lassen, habe ich gleich zuhause eine Portion zubereitet.

Sigara Böregi

SigaraBoerek.jpg

Quellenangabe: 08.11.09 von Sus
Kategorien: Lamm, Hack, Teig, Türkei
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Yufka-Teig:
200 g Mehl (Hier: Dinkel-Vollkorn und Weizenmehl)
100-125 ml Wasser
1/4 große Prise Salz
Füllung:
250 g Lamm- oder Rinderhack
5 Stiele Glatte Petersilie
5 Stiele Minze
4 Eßlöffel Feinen Couscous
2-3 Tomaten (oder Tomatenmark)
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
Kreuzkümmel
Olivenöl
Beilage:
4 Türkische Spitzpeperoni
4-6 kleine Tomaten
150 g Joghurt
1 Stiel Minze
1 Stiel Glatte Petersilie
Salz

Zubereitung:

Für den Joghurt Minze und Petersilie mittelfein hacken und mit einer Prise Salz unter den Joghurt mischen.

Für den Teig Salz zum Mehl geben und mit dem Wasser zu einem relativ festen, elastischen Teig kneten. Zugedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung die Zwiebel sehr fein schneiden oder reiben. Knoblauchzehe fein hacken, Tomaten fein würfeln und die gewaschenen Kräuter fein hacken. Den Couscous mit 1-2 Eßlöffel heißem Wasser ein paar Minuten quellen lassen.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln mit Knoblauch kurz anschwitzen lassen. Die Zwiebeln mit dem Hackfleisch, dem Couscous und der Hälfte der Kräuter vermengen und in der Pfanne anbraten, bis die Masse krümelig wird. Tomaten hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Restliche Kräuter untermischen. Noch ein paar Minuten zusammen anbraten, dann beiseite stellen.

Mit dem verbliebenen Fett in der Pfanne die entkernten und in große Stücke geschnittenen Paprikas anbraten, bis die Haut Blasen wirft. Geviertelte Tomaten hinzugeben und kurz miteinander schmurgeln lassen. Warm stellen.

Den Yufka.Teig in 6-8 Kugeln teilen und diese so dünn wie möglich zu einem Dreieck ausrollen. An der breiten Seite etwas Hackfleischmasse darauflegen und zur Spitze hin aufrollen. Die Rolle (Zigarre) mit etwas Wasser bestreichen.

Öl in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Die Rollen darin von allen Seiten anbraten. Die übrig gebliebene Hackfleischmasse ggf. in der Pfanne wieder aufwärmen.

Rollen zusammen mit Gemüse und Joghurt servieren.

Anmerkung:

– Ich hatte etwas mehr Hackfleischmasse zubereitet und sie – nicht gerollt – dazu serviert.


Sesam-Erdnüsse


ErdnuesseMitSesam.jpg

Quellenangabe: Irgendwo an einer Raststätte in der Türkei zum ersten Mal gefuttert; nachgemacht 08.11.09 von Sus
Kategorien: Snack, Süßspeise, Erdnuß, Sesam, Türkei
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 g Erdnüsse (mit Schale geröstet)
3-4 Eßlöffel Sesam
2 Eßlöffel Honig (möglichst dunkel und kräftig)
1 Prise Salz

Zubereitung:

Erdnüsse von der Schale und der braunen Haut befreien.

Sesamkörner in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu platzen. Beiseite legen.

Erdnüsse in der selben Pfanne kurz anrösten, dann den Honig dazugeben und gleichmäßig verrühren. Vorsichtig salzen. Nach zwei bis drei Minuten den Sesam über die Erdnüsse geben und alles zusammen unter ständigem Rühren noch kurz weiterrösten.

Auf ein mit Backpapier (oder Silikonmatte) ausgelegtes Blech ausbreiten und kalt werden lassen.


3 Generationen …

Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

Die Hüttenhilfe hat nach der Sommerpause wieder zu einem Fremdkochen-Event aufgerufen. Dieses Mal sollen wir keine Rezepte aus anderen Blogs mopsen nachempfinden, sondern uns an unsere liebsten Rezepte unserer Mamas erinnern.

Sind auch Groß-Mama-Rezepte zugelassen? Dann würde ich gerne den Apfelpfannkuchen beisteuern, den meine Oma regelmäßig gebacken hat. Die zwei Boskop-Äpfel sind aber von Mamas Baum – jetzt paßt’s wieder!

Apfel-Pfannkuchen


Apfelpfannkuchen.jpg

Quellenangabe: Großmama; 25.10.09 von Sus
Kategorien: Pfannkuchen, Ei, Apfel
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

250 g Mehl
3 Eier
1/4 Liter Milch
1/8 Liter Wasser
Mineralwasser mit Kohlensäure
2 Eßlöffel Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Säuerliche Äpfel
4 Eßlöffel Zimt-Zuckermischung
Neutrales Öl

Zubereitung:


Eier mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz verquirlen. Mehl gleichmäßig unterrühren, Wasser hinzufügen bis der Teig gerade dünnflüssig ist. Ruhen lassen.

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen, bis ein hineingestellter Holzstiel Bläschen wirft. Einen großen Schuß Mineralwasser mit Kohlensäure unter den Teig rühren.

Die Hälfte der Apfelscheiben für diesen Pfannkuchen(!) in die Pfanne geben (Achtung: spritzt!) und 1-2 Schöpfkellen Pfannkuchenteig darüber verteilen. Pfanne ggf. schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Die andere Hälfte der Apfelscheiben, die für diesen Pfannkuchen vorgesehen war, auf den Teig geben.

Wenn die Unterseite braun ist, den Pfannkuchen wenden. und die andere Seite ebenfalls bräunen. Auf den Teller geben und mit Zimtzucker bestreuen.

Anmerkung:

Das mit dem Wenden klappt nicht immer, aber das gehört einfach dazu!


Herbst …

… heißt Zwiebelernte, Nebel, Traubenernte, Federweißer, warme Küche, lecker Essen …

Garten-Koch-Event Oktober 2009: Trauben & Wein [31. Oktober 2009

Deshalb habe ich für das Garten-Koch-Event „Trauben & Wein“, welches diesen Monat im Gärtner-Blog stattfindet, das folgende Rezept meiner Schwiegermama abgeluchst:

ZwiebelTraubenKuchen.jpg

Schwäbischer Zwiebelkuchen mit Trauben

Quellenangabe: Schwiegermutters „Querbeet durch die gute Küche“
23.10.09 von Sus
Kategorien: Backen, Zwiebel, Traube, Hefeteig
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
400 g Weizenmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
1 Würfel Hefe
1 Eigelb
125 g Margarine
1/8 l Milch
1/2-1 Teelöffel Salz
Belag:
10 Zwiebeln
250 g Trauben
50 g Butter oder Öl
200 g Magerspeck; klein gewürfelt
1/2-1 Teelöffel Kümmel
4 Eier
1 Tasse Rahm (= Saure Sahne)
1 Teelöffel Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung:


Hefe in Milch mit dem Eigelb und einer Prise Zucker gehen lassen. 10 Minuten gehen lassen. Salz, Eigelb und geschmolzenes Fett dazu gut kneten und schlagen. Gleich ausrollen, auf’s Blech legen und gehen lassen.

Währenddessen die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Trauben waschen, halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Zusammen mit der Hälfte der Speckwürfelchen anschließend in etwas Fett glasig dünsten.

Rahm mit Eiern, Gewürzen und dem restlichen Speck verquirlen und auf den Teig geben. Zwiebel- und Traubenmasse darüber verteilen.

Bei (vorgeheizter) Mittelhitze (180-190°C) 30 Minuten backen.


Technorati: , ,

Dies ist …

… übrigens u.a. der Grund, warum ich auf der Suche nach Quitten-Rezepten bin:

Quittenbaum2009.jpg

QuittenDampfentsaften.jpgDieses Jahr hat unser Bäumchen 70 Quitten getragen!

Ein paar waren schon etwas lädiert, die habe ich gleich zu Saft und Quittenpaste verarbeitet.

Mittlerweile sind aber schon wieder einige Quitten hinzugekommen: Zitat: „Du magst doch Quitten. Und bei uns vergammeln sie nur.“ Seufz!


Versunkener Quittenkuchen

VersunkenerQuittenkuchen.jpg

Quellenangabe: Mal wieder frei nach: Elke Blome: Backen, was allen schmeckt, Falken-Verlag, 1984
Gebacken 17.10.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Backen, Rührteig, Quitte
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
200 Gramm Butter oder Margarine
200 Gramm Zucker
4 Eier
300 Gramm Dinkelvollkornmehl
100 Gramm Stärkemehl
1 Päckchen Backpulver
etwas Quittensaft (Original: Milch)
1 Ungespritzte Orange; abgeriebene Schale und Saft
Belag:
3 grosse Quitten
etwas Zitronensaft
Puderzucker

Zubereitung:


1. Die weiche Butter oder Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.



2. Nacheinander die Eier und die abgeriebene Orangenschale unterrühren.



3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und langsam unterrühren. Bei Bedarf Orangensaft und Quittensaft/Milch hinzufügen.



4. Den Teig in eine Springform geben und glattstreichen.



5. Die Quitten abreiben, schälen und vierteln; das Kerngehäuse herausschneiden. Wenn dabei unbeabsichtigt kleine Quittenstückchen entstehen, was bei den doch etwas härteren Früchten vorkommt, diese kleingeschnitten im Teig verteilen.



6. Die Außenrundungen gleichmäßig mit einem Küchenmesser einschneiden (einkerben) und die Stücke sofort mit Zitronensaft bepinseln, damit sie nicht braun anlaufen.



7. Die Quittenstücke mit der Rundung nach oben auf dem Kuchenteig verteilen. Die Früchte tief in den Teig drücken, so, daß sie noch herausschauen.



8. Den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Backofens (E: 225°C, G: 4) für etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).



9. Nach dem Erkalten mit etwas Puderzucker bestreuen. (Auf dem Photo noch nicht geschehen.)

Anmerkung:


– Bei sehr harten Quitten empfiehlt es sich, diese vorher in ein wenig Wasser etwas weicher zu kochen.

– Am Folgetag schmeckt der Kuchen noch besser! SmileyLecker.gif


Es fängt wieder an …

Die Suchanfragen, die auf diesen Blog führen, enthalten zur Zeit sehr oft den Begriff „Quitte“. Das kann ich verstehen, denn ich könnte auch noch ein paar gute Rezepte gebrauchen. SmileyGrin.gif

Deshalb habe ich hier noch ein schnelles Rezept anzubieten, welches ich irgendwann letzten Monat zubereitet hatte, als die Sonne noch schien, das Leben noch schön war und kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel noch richtige kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel waren.

LeberQuittenSalat.jpg

Gebratene Leber mit Quitten auf Salat

Quellenangabe: 27.09.09 von Sus
Kategorien: Salat, Leber, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 kleine Scheiben Rinderleber
2 Esslöffel Mehl
2 Lauch- oder Frühlingszwiebeln
1 Quitte, so weich wie möglich
2 Handvoll Schnabelsalat (oder anderen Blattsalat)
2 Handvoll Johannisbeertomaten
Distelöl
Himbeeressig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Leber in schmale Streifen schneiden und in einem Teller in dem Mehl wälzen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Quitte waschen und vom Flaum befreien, ggf. schälen, danach in schmale Scheiben schneiden.

Salat waschen und gabelgerecht zerteilen; Tomaten waschen.

Das Weiße der Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer verrühren.

Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, die Leberstückchen mit den restlichen Zwiebeln von allen Seiten anbraten. Wenn die Leber fertig gebraten ist, beiseite legen und warm halten.

Pfanneninhalt mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Apfelwein oder -saft) ablöschen und die Quittenstücke hineingeben und weichköcheln lassen.

Salat, Tomaten, Leber und Quitten auf dem Teller anrichten und die Vinaigrette darüber verteilen.


Index: , ,

Und weil’s so schön war …

… und das Wetter irgendwie nach Backofen ruft, gleich noch eine Pizza, diesmal aber mit normalem Teig:

Kuerbispizza.jpg

Kürbispizza

Quellenangabe: Eigenkreation 15.10.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Kürbis, Rucola
Mengenangaben für: 4-6 Portionen

Zutaten:

Teig:
500 g Mehl (hier: Dinkel-Vollkorn)
40 g Hefe
250 ml Wasser
3-4 Eßlöffel Olivenöl
Salz
Belag:
1 Hokkaido-Kürbis
1 kleine Dose Tomaten
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
200 g Paprika-Salami
100 g Ziegenfrischkäse
2-3 Lauchzwiebeln
1 Handvoll Rucola

Zubereitung:


Für den Teig die Hefe in warmem Wasser auflösen. Mehl und Salz dazugeben und mit dem Öl zu einem festen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, den Teig noch einmal richtig gut durchkneten (geht am besten mit etwas Öl an den Händen) und wieder warm stellen.

Kürbis schälen und die Kerne entfernen. Kürbisfleisch in Schnitze schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, hacken und in einem mittleren Topf mit wenig Öl anschwitzen. Die Kürbisschnitze dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, zerstoßenem Koriander und Nelken würzen. Falls notwendig, etwas Wasser dazugeben. Wenn die Schnitze ein bißchen weich geworden sind, ca. ein Viertel des Kürbisfleischs (vorzugsweise die stärker zerkochten Stücke) im Topf lassen, den Rest herausnehmen und beiseite legen. Jetzt kommen die Tomaten grob zerteilt in den Topf.

Die Tomatensauce unter Rühren nicht ganz auf die Hälfte reduzieren lassen, dabei nach Geschmack würzen (z.B. Cayennepfeffer, ein bißchen Oregano und Rosmarin).

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier ausbreiten. Zuerst die Tomaten-Kürbissauce, dann die Kürbisspalten, Salami- und Käsescheiben gleichmäßig darauf verteilen. Mit Lauchzwiebel-Ringen bestreuen.

Im Backofen für 20-30 Minuten backen. Wenn die Pizza so gut wie fertig ist, Rucola darauf verteilen und noch zwei Minuten weiterbacken.


Yes, …

world bread day 2009 - yes we bake.(Einsendeschluss 17. Oktober)… we bake! So lautet das Motto des heutigen Brot-Back-Events im Kochtopf anläßlich des World Bread Day, der alljährlich am 16. Oktober stattfindet.

Im Internet finden sich geteilte Meinungen über das sogenannte 3-Minuten-Brot, ein einfaches Hefeteig-Brot, welches in den nicht vorgeheizten Backofen gegeben wird. Bei manchen funktioniert es prima, bei manchen wurde es zur Katastrophe.

Wie immer unter Zeitdruck, habe ich mich für eine Brötchen-Version entschieden. Durch das kleinere Teigvolumen war meiner Meinung nach die Gefahr des Mißlingens geringer. Und siehe da … es hat funktioniert! SmileyGrin.gif

Natürlich habe ich es nicht lassen können, aus einem einfachen Rezept wieder ein bißchen mehr zu machen: die gerösteten Körner inklusive Haferflocken haben sich sehr gut gemacht. (Wo hatte ich bloß die Idee her? Ach ja, sie stammt von hier bzw. hier, nur hatte ich keine Kürbiskerne und keinen Leinsamen im Haus.)

Gut, durch die Körner-Rösterei kann man sie nicht mehr wirklich als 3-Minuten-Brötchen bezeichnen, aber innerhalb von etwas mehr als 45 Minuten können die Brötchen fertig sein.



Schnelle Körnerbrötchen

SchnelleKoernerbroetchen.jpg

Quellenangabe: Variiert nach Rezepte-Wiki; 16.10.2009 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Brötchen, Hefe
Mengenangaben für: 6-8 Stück

Zutaten:

50 g Sesam
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Haferflocken
150 g Weizenmehl
300 g Dinkel-Vollkornmehl
50 g Hartweizengrieß
20 g Frische Hefe
1/4 Teelöffel Salz
100 ml Rübensirup
100 ml Buttermilch
100-150 ml Wasser
1 Teelöffel Salz
1-2 Eßlöffel Wasser

Zubereitung:


In einer Pfanne nacheinander Sesam, Sonnenblumenkerne und Haferflocken leicht braun rösten und danach vermischen.

Das Mehl in die Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe in die Mulde bröseln und den Sirup darauf geben. Das Salz am Rand verteilen, es sollte nicht mit der Hefe in direkten Kontakt kommen.

Buttermilch dazugeben und mit der Hand oder einer Maschine kneten. Jetzt die geröstete Körnermischung im Teig verteilen und dann nach und nach Wasser zugeben und weiter kneten; bis ein glatter, aber nicht zu feuchter Hefeteig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt.

Den Teig zu 6–8 runden Brötchen-Teiglingen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, eventuell oberseitig mit einem scharfen Messer ca. 5 mm tief einschneiden.

Salz mit etwas Wasser in einem Schälchen auflösen und mit einem Pinsel über die Brötchen streichen.

Das Blech in den kalten Ofen schieben, zweite Schiene von unten; ggf. etwas Wasser in den Ofen sprühen und bei 200 °C etwa 20 – 30 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

Anmerkung:


– Die Salzglasur ist mir eingefallen, weil ich im Teig das Salz vergessen hatte. Das schmeckt aber so gut, das werde ich bei Gelegenheit wiederholen.