Yes, …

world bread day 2009 - yes we bake.(Einsendeschluss 17. Oktober)… we bake! So lautet das Motto des heutigen Brot-Back-Events im Kochtopf anläßlich des World Bread Day, der alljährlich am 16. Oktober stattfindet.

Im Internet finden sich geteilte Meinungen über das sogenannte 3-Minuten-Brot, ein einfaches Hefeteig-Brot, welches in den nicht vorgeheizten Backofen gegeben wird. Bei manchen funktioniert es prima, bei manchen wurde es zur Katastrophe.

Wie immer unter Zeitdruck, habe ich mich für eine Brötchen-Version entschieden. Durch das kleinere Teigvolumen war meiner Meinung nach die Gefahr des Mißlingens geringer. Und siehe da … es hat funktioniert! SmileyGrin.gif

Natürlich habe ich es nicht lassen können, aus einem einfachen Rezept wieder ein bißchen mehr zu machen: die gerösteten Körner inklusive Haferflocken haben sich sehr gut gemacht. (Wo hatte ich bloß die Idee her? Ach ja, sie stammt von hier bzw. hier, nur hatte ich keine Kürbiskerne und keinen Leinsamen im Haus.)

Gut, durch die Körner-Rösterei kann man sie nicht mehr wirklich als 3-Minuten-Brötchen bezeichnen, aber innerhalb von etwas mehr als 45 Minuten können die Brötchen fertig sein.



Schnelle Körnerbrötchen

SchnelleKoernerbroetchen.jpg

Quellenangabe: Variiert nach Rezepte-Wiki; 16.10.2009 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Brötchen, Hefe
Mengenangaben für: 6-8 Stück

Zutaten:

50 g Sesam
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Haferflocken
150 g Weizenmehl
300 g Dinkel-Vollkornmehl
50 g Hartweizengrieß
20 g Frische Hefe
1/4 Teelöffel Salz
100 ml Rübensirup
100 ml Buttermilch
100-150 ml Wasser
1 Teelöffel Salz
1-2 Eßlöffel Wasser

Zubereitung:


In einer Pfanne nacheinander Sesam, Sonnenblumenkerne und Haferflocken leicht braun rösten und danach vermischen.

Das Mehl in die Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe in die Mulde bröseln und den Sirup darauf geben. Das Salz am Rand verteilen, es sollte nicht mit der Hefe in direkten Kontakt kommen.

Buttermilch dazugeben und mit der Hand oder einer Maschine kneten. Jetzt die geröstete Körnermischung im Teig verteilen und dann nach und nach Wasser zugeben und weiter kneten; bis ein glatter, aber nicht zu feuchter Hefeteig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt.

Den Teig zu 6–8 runden Brötchen-Teiglingen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, eventuell oberseitig mit einem scharfen Messer ca. 5 mm tief einschneiden.

Salz mit etwas Wasser in einem Schälchen auflösen und mit einem Pinsel über die Brötchen streichen.

Das Blech in den kalten Ofen schieben, zweite Schiene von unten; ggf. etwas Wasser in den Ofen sprühen und bei 200 °C etwa 20 – 30 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

Anmerkung:


– Die Salzglasur ist mir eingefallen, weil ich im Teig das Salz vergessen hatte. Das schmeckt aber so gut, das werde ich bei Gelegenheit wiederholen.


Resteverwertung …

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

Anfang letzter Woche hatte ich von diesem Experiment noch leicht deformierte Kartoffeln übrig. Da kam mir ein Zeitschriften-Rezept gerade recht, in dem eine Pizza aus Kartoffelteig gebacken wurde. Alle anderen Zutaten habe ich frei Schnauze abgewandelt.

KartoffelPizza.jpg

Kartoffel-Pizza

Quellenangabe: Nach einer Idee aus Lisa – Kochen & Backen 10/2009; 05.10.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Kartoffel, Pilz
Mengenangaben für: 4-5 Portionen

Zutaten:

750 g Kartoffeln
Salz
4 Eßlöffel Olivenöl
50 g Mehl
750 g Tomaten
6 Sardellenfilets
2 Knoblauchzehen
1 kleine Dose Champignons (Ich weiß: Schande über mein Haupt. Aber es war eine Spontan-Idee und es waren keine anderen Pilze da. Und so eine Dose hat doch garantiert jeder im Haus, oder?)
1 Glas Marinierte Artischocken
1 Handvoll Speckwürfel
1 Rosmarinzweig, frisch
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten garen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. 1 TL Salz sowie 2 EL Olivenöl untermengen und abkühlen lassen.

Tomaten in Scheiben schneiden. (Im Original wurden sie ordentlich geschält, entkernt und in Stücke geschnitten.) Sardellenfilets abbrausen und trocken tupfen. Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Champignons und Artischocken gut abtropfen lassen und in passende Stücke zerteilen. Käse reiben.

Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Ein Backblech fetten oder mit Backpapier belegen. Kartoffelmasse mit dem Mehl verkneten. Teig auf dem Blech verteilen und flachdrücken, dabei einen Rand hochziehen.

Tomaten auf den Teig geben und pfeffern. Artischocken, Knoblauch, Champignons, Sardellen und Speckwürfel darauf verteilen. Mit gehackten Rosmarinnadeln und geriebenem Käse bestreuen und mit dem restlichem Olivenöl beträufeln. (Auf einer Hälfte der Pizza wurden Käse und Sardellen weggelassen, dafür etwas mehr Speckwürfel genommen.) Ca. 40 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen und servieren.

Anmerkung:


– Die Sache mit dem Servieren war gar nicht so einfach: Der Kartoffelteig war noch extrem weich und ich hatte Schwierigkeiten, ihn ordentlich auf die Teller zu bugsieren. Das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl bedarf meiner Meinung nach der Überarbeitung. Aber lecker war’s! SmileyLecker.gif


Ebenfalls …

MarktMainzJuli2009.jpg … auf dem Mainzer Wochenmarkt, der im übrigen wunderschön und riesengroß ist, kam ich am Samstag nicht an einem Stand mit riesigen Moschus- kürbissen (Cucurbita moschata) vorbei. Leider wäre ein ganzer Kürbis viel zu viel geworden, deshalb habe ich mir ’nur‘ ein klitzekleines 2 kg-Scheibchen abschneiden lassen.


Bei dem gestrigen Regenwetter war uns dann nach etwas Warmem und Würzigem:

Chicken Curry mit würziger Tomatensauce (Gari Waali Murghi) und Kürbisgemüse

ChickenCurryMitKuerbis.jpg

Quellenangabe: Idee: FoodFreak und ‚660 Curries‘ von Raghavan Iyer;
frei abgewandelt 11.10.09 von Sus
Kategorien: Curry, Huhn, Kürbis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Kürbis-Gemüse:
500 g Kürbis (hier: Moschus-Kürbis)
3 mittlere Rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
1 cm Ingwer; fein gehackt
Sonnenblumenöl
1 Eßlöffel Geröstete Sesamkörner
1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen, gemahlen
1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
Salz, Pfeffer
Chicken-Curry:
4 Hähnchenbrustfilets
500 ml Passierte Tomaten
1/2 Handvoll Kürbiswürfel
3-4 Rote Zwiebeln
1/2 Geräucherte Knoblauchzwiebel
2 cm Ingwer
Frische Korianderblätter (ich hatte nur luftgetrockneten)
1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen, gemahlen
1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1 Teelöffel Koriander; gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Curry :

Ingwer und Knoblauch mit einem Teelöffel Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. Das Fleisch in große Würfel schneiden und mit dieser Paste gleichmäßig einschmieren; etwas ziehen lassen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Fleischstücke von beiden Seiten jeweils ca. 3 Minuten bräunen lassen, dann beiseite legen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelscheiben darin karamelisieren. Etwas abkühlen lassen und mit den Kürbiswürfeln im Mixer diesmal mit einem Eßlöffel Wasser ebenfalls zu einer glatten Paste verarbeiten.

Jetzt Tomatensauce, Zwiebel-Kürbis-Paste und Gewürze in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem bis ständigem Umrühren einkochen lassen, ca. 20-25 Minuten.

Das Fleisch wieder hinzugeben und noch einmal ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, dabei die Fleischstücke mit der Sauce bedecken. Das Huhn sollte innen noch saftig, aber nicht mehr rosa sein.

Kürbis-Gemüse:

Für das Gemüse den Kürbis in würfelähnliche Stückchen schneiden. Die Zwiebeln halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Kürbis hineingeben. Würzen und unter Rühren erst anbraten und dann weich köcheln. Wenn notwendig, ein wenig Flüssigkeit (Wasser, Wein, Gemüsebrühe) zugeben. Mit den gerösteten Sesamkörnern vermischen.

Dazu Reis oder Naan servieren.


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Versteckte Birnen …

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine KuchenDie Hedonistin von Low Budget Cooking wünscht sich kleine Kuchen, die von Singles oder Paaren in kurzer Zeit bewältigt werden können.

Meistens backe ich am Samstagmorgen. Da kann ich oft gleich am selben Tag ein Viertel weiterverschenken. Dann frühstücken wir am Sonntag noch ein Viertel. Damit bleibt meinem Liebsten der Rest der Woche, um einen ganzen halben Kuchen kleinzukriegen. (Gelegentlich hat er schon gemeutert …)

Dieses Wochende kam ich erst am Samstagabend zum Backen. Das war eine gute Gelegenheit, mal einen kleineren Kuchen zu backen. Auf dem Markt in Mainz habe ich ein paar Gellerts Butterbirnen erstanden, den Lieblingsbirnen meiner Großmutter.

BirnenKokosKuchen.jpg

Birnen-Kokos-Kuchen

Quellenangabe: Idee: ooooooh’rangenblog; abgewandelt 10.10.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Birne, Kokos
Mengenangaben für: 1 Springform, 20 cm

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Stange Vanille
2 Eier
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
125 ml Buttermilch
1 Eßlöffel Öl
Belag:
2 kleine Birnen (lieber doppelte Menge)
100 g Zucker
150 g Butter
150 g Kokosraspel

Zubereitung:


Backofen auf 175° C vorheizen.

Das Mehl mit Zucker, Vanilleschotenmark und Backpulver, den Eiern, der Buttermilch und dem Öl mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. In eine gefettete Springform geben.

Die Birnen schälen und in Scheiben schneiden, diese überlappend auf den Teig legen. Die Form für 10-15 Minuten in den Backofen geben.

In einem Topf die Butter und Zucker zergehen lassen und die Kokosraspeln untermengen. Den Kuchen kurz aus dem Ofen holen und den Belag auf den Kuchen streichen. Den Kuchen dann backen, bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr dran klebt – 10-20 Minuten. Falls der Belag dabei zu dunkel wird, eine Alufolie drüber legen.

Anmerkung:


– Bei mir hat der Kuchen in der zweiten Backphase gute 30 Minuten gebraucht, bis der Teig nicht mehr am Stäbchen klebte.

– Es waren etwas zu wenig Birnen und beim nächsten Mal würde ich sie im Teig verteilen.

– Kommentar des Liebsten: „Oh, eine Riesen-Kokosmakrone!“ SmileyGrin.gif


Es wird …

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

… wohl doch leider – und entgegen aller Wünsche und Beschwörungen – wirklich langsam Spät-Spät-Sommer …

Das fünfzigste Event im Kochtopf wird diesen Monat von Smoothbreeze veranstaltet. Sie verbindet – ganz im Zeichen des Herbstes – Kartoffeln mit Pilzen.

Diese Kombination habe ich mir ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann wurde die klassische Variante ‚gefüllte Riesenchampignons mit Kartoffelpüree-statt-Käse überbacken‘ invertiert: wie wäre es mit ‚Kartoffeln mit Chamipgnonfüllung‘? Eine schöne Idee, die allerdings bei der Ansicht von wunderschönen Pfifferlingen auf dem Markt augenblicklich zu ‚Kartoffeln mit Pfifferlingen‘ mutierte …

Kartoffeln mit Pfifferlingen

KartoffelMitPfifferlingen.jpg
Quellenangabe: 03.10.2009; frei Schnauze von Sus
Kategorien: Kartoffel, Pilz, Pfifferling, Steinpilz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten:

2 sehr große Kartoffeln; wenn normal groß, dann doppelte Menge
2 Lorbeerblätter
300 Gramm Pfifferlinge
1 Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
2 Getrocknete Tomaten; gehackt
50 Gramm Speckwürfel
4 Gramm Steinpilze; getrocknet, feinst gewürfelt
Butter
Salz, Pfeffer
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Basilikum

Zubereitung:


Steinpilze in warmem Wasser ca. 30 Minuten einweichen, dann nochmal ca. 15 Minuten in selben Wasser köcheln lassen

Die Kartoffeln sauber waschen und ggf. dunkle Stellen entfernen; nicht schälen. Jede Kartoffel der Länge nach halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Kartoffeln und die herausgenommenen Stücke in Salzwasser zusammen mit den Lorbeerblättern weich kochen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwiebel, Knoblauchzehe, Tomaten und Speckwürfel in einer Pfanne anbraten. Pfifferlinge und Steinpilzstückchen dazugeben und unter Umrühren ebenfalls kurz anraten. Mit etwas Weißwein und einem Teil des Einweichwassers ablöschen. Etwas Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas Gemüsebrühe abschmecken. Noch ein paar Minuten vor sich hin schmurgeln lassen.

Die Kartoffelhälften auf ein Backblech legen. Mit der Pfifferlingmasse auffüllen. Die restlichen Kartoffelstücke mit etwas Butter, Salz und Einweichwasser zu Püree zerstampfen. Masse dekorativ auf die Kartoffeln spritzen (muß ich wohl noch ein bißchen üben). Mit geriebenem Käse bestreuen. Im Backofen nochmal 5-10 Minuten backen, ggf. Grill einschalten.

Basilikumblätter hacken und darüberstreuen.

Anmerkung:


– Ich habe zuerst versucht, die Kartoffeln am Stück zu kochen und dann auszuhöhlen. Da sie innen noch etwas hart waren, gestaltete sich das Aushöhlen etwas schwierig: sie sind zerbrochen. Deshalb habe ich es noch einmal mit zwei neuen Kartoffeln versucht.


Sommer-Frische

Garten-Koch-Event

Letzten Mittwoch abend schien die Sonne noch so schön (ja, auch nach diesem nebligen Start), daß wir abends unbedingt auf der Terrasse einen schönen Salat essen wollten – halt nochmal so richtig ‚Sommer- und Urlaubs-Feeling‘.

Naja, bis ich dann fertig war, hatte sich die Sonne leider schon schneller als erwartet verabschiedet …

MangoldNektarinenSalat1.jpg

Und da der Abend dann doch etwas frischer wurde, habe ich mich mit den Photos beeilt, so sehr, daß ich beim Dekorieren die Hälfte vergessen hatte. Deshalb zeigt das folgende Photo zwar einen etwas angefutterten Salat, aber diesmal mit allen Zutaten.

Lauwarmer Mangoldsalat mit karamelisierten Nektarinen


MangoldNektarinenSalat2.jpg

Quellenangabe: 23.09.09 von Sus
Kategorien: Salat, Mangold, Obst
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

400 g Junger Mangold
30 g Pinienkerne
2 g Nektarinen
2-3 Eßlöffel Rohrzucker
2 Ziegenfrischkäserollen
1 kleine Zwiebel
4 Scheiben Serrano-Schinken
1 Handvoll Mini-Tomaten (hier: Johannisbeer- und gelbe birnenförmige Tomaten)
Distelöl
Himbeeressig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Nektarinen schälen, entkernen und in Schnitze schneiden.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten und beiseite stellen.

Danach in der selben Pfanne den Zucker schmelzen lassen und die Nektarinenschnitze hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren und Wenden die Schnitze karamelisieren lassen (Wobei das bei mir durch den austretenden Saft mehr Nektarinen in Sirup ergeben hat.) Beiseite legen.

Eine Vinaigrette aus der kleingeschnittenen Zwiebel, Essig, Öl, Salz und Pfeffer bereiten.

Den Mangold gründlich waschen. Je nach Größe die Stiele abtrennen und in schmale Stifte schneiden, die Blätter gabelgerecht kleinzupfen. Kleine Blättchen können am Stück bleiben; ein paar ganz kleine beiseite legen.

Eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser bereitstellen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen und zuerst die Mangoldstiele ca. 3-4 Minuten kochen lassen. Währenddessen in das kalte Wasser einige Eiswürfel geben. Die Stiele mit einem Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser herausnehmen und in das Eiswasser geben. Nun das Ganze zuerst mit den großen Blattstücken und dann mit den kleinen Blättchen wiederholen, dabei die Kochzeit auf jeweils zwei und eine Minute verkürzen.

Mangold gut abtropfen lassen.

Die Schinkenscheiben in Stücke reißen und entweder in der Pfanne (oder in der Mikrowelle – funktioniert prima) kross braten.

Den Mangold auf den Tellern verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln, darüber Tomaten, Schinken, zerkrümelten Ziegenkäse, Nektarinenschnitze und Pinienkerne verteilen und servieren.

Zubereitung:


– Wenn möglich, Mangold ‚Bright Lights‘ mit bunten Stielen verwenden.


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Nem a la platja … *

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009

‚Schon fünf Jahre gibt es 1x umrühren bitte, der Blog mit dem wohl bekanntesten deutschsprachigen Koch-Blog-Event, dieses Mal bereits in neunundvierzigster Folge …

Zorra wünscht sich im Ausklang der Sommer- und Ferienzeit Rezepte mit den liebsten Feriengerichten. Das ist dieses Mal ganz einfach: Zufälligerweise sind wir gerade in der Gegend, in der ich mit meinen Eltern die ersten Mittelmeerurlaube verbracht habe. Dort gab es für mich am Strand (neben klebrig-süßem Wasser-Eis) die Ferien-Mahlzeit schlechthin:

Bocadillos.jpgMorgens wurde ich zum Bäcker um die Ecke geschickt, frisches Brot zu holen. Vom Wechselgeld durfte ich mir dann Lutscher oder Kaugummis kaufen. Das Brot wurde dann mit quietschroter Salami, Käse und Paprika belegt, gut eingepackt und mit an den Strand genommen. Nach ein paar Stunden in der Sonne waren die Salami und der Käse so richtig schön zerlaufen. Fein!

Soweit zur Vergangenheit – heute ist alles anders: die Einheimischen sprechen offiziell nicht mehr ’spanisch‘ sondern katalanisch, die Salami ist nicht mehr so schön quietschrot, der Käse ist Emmentaler oder Gouda und Paprikas findet man auch nur noch im richtigen Supermarkt, nicht mehr im Tante-Emma-Laden um die Ecke. Die Orangenlimo ist auch blasser geworden und schmeckt langweilig international. Aber das Brot riecht noch genauso lecker wie damals, die Lutscher gibt es noch und immerhin die Zitronenlimo schmeckt noch genauso wie in der Erinnerung.

Strand-Bocadillos

Quellenangabe: 14.09.2009 von Sus
Kategorien: Brot, Spanien, Urlaub
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 spanisches Weißbrot
einfache Salami; in Scheiben
Käse; in Scheiben
2 grüne Paprika
2 Stunden Sonne

Zubereitung:

Paprika waschen und entkernen. Brot der Länge nach aufschneiden und mit Salami, Käse und Paprika belegen.

In einer Plastiktüte in die Badetasche legen und diese in der Sonne stehen lassen.

Anmerkung:

(*) Katalanisch für „Vamos a la playa‚“ (obwohl die damals aktuelle Musik eher bei „Eviva España“ lag)


Unbelievable …

Dead Link: BreadBakingDay #23 - Something You’ve Never Made Before (Last day of submission: September 1st)I can’t believe this: I was just writing this article for the Bread Baking Day #23, this time hosted by imafoodblog.com, when I looked into my feed reader. And what do I detect? Eva of Deichrunner’s Küche has also baked a bread with hemp seed and presented it today. Quite a coincindence, isn’t it?

But whereas Eva did a quite a professional job with long rising times and multiple kneading and folding, I took the easy way: A yeast bread with a very short rising time because of the preheated loaf pan (which wasn’t really necessary at these outside temperatures we have right now: even without preheating the dough tried to leave the pan in record time.)

The hemp seed I found in the organic section of a large department store. According to the brand label it should be found in Germany in almost every second organic supermarket. I always wanted to bake something with it, but somehow for the last six months I didn’t get around to it. Now isn’t this event the best opportunity to use it in a bread, which I haven’t done before?

BallymaloeVollkornbrotMitHanf.jpg

Ballymaloe Wholemeal Bread with Hemp Seed

Source: ‚Brotrezepte aus aller Welt‘ (‚Bread‘) by Eric Treuille and Ursula Ferrigno, Bassermann Verlag, 1999
Varied 31.08.2009 by Sus
Categories: Bread, Hemp Seed, Yeast, Ireland
Yields: 1 Bread(s)

Ingredients:

100 gram Hemp seed
3 teaspoons Dry Yeast
400 ml Water; lukewarm
1,5 teaspoons Molasses
500 gram Wheat wholemeal flour
2 teaspoons Salt

Preparation:

Put not quite half of the hemp seed in a mixer and ground it medium fine. Take the other half and let it soak in some milk for about an hour, then drain.

Butter a loaf pan (for 500 g) and preheat in the oven at about 120 °C.

Take 150 ml water and put the yeast in. Let sit for 5 minutes, then stir to dissolve the yeast. Add the melasse and let sit for another 10 minutes. Finally stir in the remaining water.

Mix flour, ground hemp seed and salt in a large bowl, make a depression in the middle and pour in the dissolved yeast. Stir until the dough is strong and heavy. Keep 2 table spoons of the soaked hemp seed and add the rest to the dough. Knead it for approx. 1 minute, until it doesn’t stick to the bowl any longer.

Put the dough into the prewarmed loaf pan, cover it with a clean towel and let it rise for about 25-30 minutes, until it is 1 cm above the pan. Sprinkle the remaining hemp seed on top.

Preheat the oven to 220 °C and bake for about 30 minutes, then reduce the temperature to 200 °C and bake for another 15 minutes. Remove the bread from the pan und put it back in the oven upside down. Bake for another 10 minutes until it sounds hollow when you knock on the bottom of the bread. Cool for some time before cutting it.


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Das glaub ich jetzt aber nicht …

Dead Link: BreadBakingDay #23 - Something You’ve Never Made Before (Last day of submission: September 1st)Das gibt’s doch nicht: Eben schreibe ich noch an meinem Beitrag für den Bread Baking Day #23, dieses Mal bei imafoodblog.com, dann schaue ich mal kurz in meinen Feedreader. Und was sehe ich da: Eva von Deichrunner’s Küche hat genau heute auch ein Hanfbrot gebacken und vorgestellt. Zufälle gibt’s!

Aber während Eva mal wieder ein „richtig ordentliches“ Brot mit langer Gehzeit, mehrfachem Kneten und Falten gebacken hat, habe ich es mir einfacher gemacht: Ein Hefebrot mit extrem kurzer Gehzeit durch die vorgewärmte Backform (was aber bei den aktuellen Temperaturen gar nicht notwendig war: der Teig ist auch ohne Vorwärmen innerhalb kürzester Zeit aus der Form gekrabbelt.)

Die Hanfsamen habe ich übrigens in der Bio-Abteilung eines Kaufhauses gefunden. Nach dem Label zu urteilen, müßte es die wohl mittlerweile in jedem zweiten Bio-Supermarkt geben.

BallymaloeVollkornbrotMitHanf.jpg

Ballymaloe-Vollkornbrot mit Hanf

Quellenangabe: Brotrezepte aus aller Welt von Eric Treuille und Ursula Ferrigno, Bassermann Verlag, 1999
Variiert 31.08.2009 von Sus
Kategorien: Brot, Hanf, Hefe, Irland
Mengenangaben für: 1 Brot(e)

Zutaten:

100 Gramm Hanfsamen
3 Teelöffel Hefegranulat
400 Milliliter Wasser; lauwarm
1 Teelöffel Melasse oder Rübensirup
500 Gramm Weizenvollkornmehl
2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Knapp die Hälfte des Hanfs im Mixer mittelfein mahlen. Den restlichen Samen in etwas Milch ca. 1 Stunde einweichen; abtropfen lassen.

Eine 500-g-Kastenform mit Butter ausstreichen und im Backofen bei 120 °C vorwärmen.

150 ml des Wassers abnehmen, die Hefe hineinschütten. 5 Minuten stehen lassen. Rühren, damit sich die Hefe auflöst. Die Melasse zugeben, nochmals 10 Minuten stehen lassen, dann das restliche Wasser einrühren.

Mehl, gemahlenen Hanf und Salz in einer großen Schüssel mischen, eine Mulde hineindrücken und die aufgelöste Hefe hineingeben. Mit dem Mehl verrühren, bis ein schwerer Teig entsteht.

Vom eingeweichten Hanfsamen ca. 2 Eßlöffel zurückbehalten und den Rest in den Teig geben. Diesen in der Schüssel 1 Minute mit den Händen kneten, bis er sich als weicher Kloß vom Schüsselrand löst.

Den Teig in die vorgewärmte Kastenform geben und mit einem Handtuch bedeckt 25-30 Minuten gehen lassen, bis er 1 cm weit über den Rand der Form ragt. Restlichen Hanf darüberstreuen.

Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten bei 220 °C backen, dann die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 15 Minuten backen. Das Brot aus der Form nehmen, mit dem Boden nach oben erneut in den Ofen geben und 10 Minuten backen, bis es hohl klingt, wenn man gegen den Boden klopft. Auf einem Drahtrost auskühlen lassen.


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Gewickelte Bohnen …

Garten-Koch-Event August 2009: Bohnen [Einsendeschluß: 31.08.2009]

Nachdem ich in diesem Monat hier und hier schon Rezepte mit grünen Bohnen mehr oder weniger erfolgreich gekocht habe, lachte mich letzte Woche dieses Rezept bei Eva in Deichrunner’s Kitchen an. Und nachdem mir so langsam die Ideen ausgingen, und ich die Kombination von grünen Bohnen mit Pfifferlingen mag, habe ich es einfach adoptiert adaptiert.

Crêpes mit grünen Bohnen und Pfifferlingen

CrepesMitGruenenBohnenUndPfifferlingen.jpg

Quellenangabe: http://Lecker.de
Erfasst *RK* 18.08.09 von Eva Ohrem auf Deichrunner’s Kitchen
Abgewandelt und erfasst 21.08.09 von Sus
Kategorien: Crêpe, Grüne Bohnen, Pfifferling, Speck
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

100 Gramm Mehl
1/4 l Milch
3 Eier (Größe M)
1/2 Teelöffel Salz
1 Zwiebel
300 Gramm Pfifferlinge
400 Gramm Grüne Bohnen
1 Stengel Bohnenkraut
1 Scheibe Schinkenspeck; klein geschnitten
4-5 Eßlöffel Öl
5 Wacholderbeeren
Pfeffer
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Schlagsahne
1/2 Bund Petersilie, glatt
8 Scheiben Schinkenspeck

Zubereitung:

Mehl, Milch, Eier und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes verrühren. Ca. 1 Stunde quellen lassen.

Inzwischen Zwiebel schälen und fein würfeln. Bohnen putzen. Den kleingeschnittenen Schinkenspeck und ein paar Zwiebelwürfel in einem Topf anbraten, die Bohnen und etwas Wasser (und ggf. Bohnenkraut) hinzugeben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Die Bohnen sollten noch nicht ganz gar sein.

Die Pfifferlinge putzen, wenn notwendig, waschen und gut abtropfen lassen. 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und die restliche Zwiebel darin anbraten. Pilze zufügen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. Wacholder fein hacken oder im Mörser zerstoßen.. Pilze mit Wacholder, Salz und Pfeffer würzen. Mit Brühe und Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Evtl. mit wenig Mehl binden und nochmals abschmecken. Petersilie waschen, trocken tupfen,
Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Zum Pilzrahm geben und unterrühren.

Restliches Öl in einer Pfanne (ca. 24 cm Ø) erhitzen und nacheinander 6-8 dünne Pfannkuchen (bei mir war der Teig etwas dickflüssig und es wurden nur 4 Pfannkuchen) darin backen.

Crépes in der Mitte mit Pfifferlingsrahm füllen und zusammenrollen. Mit je einer Scheibe Speck umwickeln und in eine gefettete Gratinform legen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) 15-20 Minuten backen. Nach Belieben mit Petersilie und restlichen Bohnen und Pfifferlingen garniert servieren.

Anmerkung:

Fremdkochen PfifferlingEigentlich wäre dies auch ein schöner Beitrag für das aktuelle Fremdkochen der Hüttenhilfe.