Oh dieser Duft…

… nein, nicht der Blüten, sondern der Früchte!

Mein kleiner Zierquitten-Busch hat dieses Jahr wieder reichlich geblüht und fast genauso reichlich getragen.

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Wenn genügend Früchte zusammenkommen, mache ich daraus die – meiner Meinung nach – weltbeste Marmelade (ja, ich weiß: Konfitüre), die es geben kann.

Leider werden die kleinen Früchte immer nur nacheinander schön reif, so daß ich die ersten kühl und trocken lagern muß. Das hindert sie aber nicht daran, etwas zu schrumpfen und runzelig zu werden. Deshalb lege ich die Zierquitten vor der Verarbeitung für einige Zeit ins Wasser, damit sie sich wieder ein bißchen vollsaugen können.

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Zierquitten-Marmelade

Quellenangabe: Erfaßt 11.10.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Marmelade, Konfitüre, Quitte, Zierquitte
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Zierquitten
Wasser
250 g Gelierzucker 2:1
250 g Zucker

Zubereitung:

Zierquitten in Wasser für ein bis zwei Stunden einweichen. Wasser wechseln und mit so wenig Wasser wie möglich in einem Topf die Quitten weichköcheln, bis sie mit der Gabel zerdrückt werden können. Aus dem Wasser fischen und so durch ein Sieb/Flotte Lotte/Fleischwolf mit Beerenaufsatz passieren, daß die Kerngehäuse und Kerne zurückbleiben.

Die Fruchtmasse einem Topf mit den Gelierzucker mischen, kurz ziehen lassen, dann nach Anweisung zu Konfitüre kochen. Die fertige Masse in vorbereitete, sterilisierte Gläser mit Schraubdeckel füllen, diese gut verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Kühl und dunkel lagern.

Anmerkung:

Obwohl ich die Menge an Gelierzucker schon verringert habe, hätte wahrscheinlich auch normaler Zucker ohne Pektin gereicht, denn gerade Zierquitten enthalten recht viel Pektin.


So vollgefuttert war ich schon lange nicht mehr…

Am Samstag fand wieder einmal das Große Genußblogger-Treffen in Würzburg statt, an dem nicht nur Würzburger und Franken teilnehmen. Die Hessen-Fraktion war ganz schön gut vertreten! Glücklicherweise hatte ich rechtzeitig daran gedacht, ein Hotelzimmer zu bestellen, denn durch das verlängerte Wochenende war Würzburg … voll. So viele Menschen, wie sich bei dem strahlenden Sonnenschein durch die Straßen und auf der alten Mainbrücke drängelten, kann man sich kaum vorstellen. (Außer man wohnt in Tokio.)

Nach einem gemütlichen Stadtbummel meinerseits trafen wir uns – wie gehabt – auf dem Domvorplatz.

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Der Dom bei strahlend blauem Himmel – vom Vorplatz aus gesehen

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Fußgängerzone landeten wir im versteckt liegenden Café „Wunschlos Glücklich“.

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Ein etwas längerer Spaziergang folgte, der uns auf der anderen Mainseite zum schon vertrauten „Il Castello“ brachte.

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Eigentlich wollte ich ja auch wieder meine Photos der leckeren Gerichte auflisten, aber da ich heute nachmittag noch beschäftigt war, sind mir andere zuvorgekommen. Und irgendwie ähneln sich die Bilder doch ziemlich… SmileyGrin.gif

Deshalb erspare ich Euch meine Photos vom wunderbaren Abend (die auch alle etwas zu dunkel gerieten, da der amtlich bestallte Beleuchter am Nachbartisch saß) und verweise ganz einfach auf die schon veröffentlichten Beiträge.

Zum Beispiel hier:

Außerdem:

Es war mal wieder ein wunderschöner Abend mit lieben, netten Menschen! Und auch einen besonderen Dank an das Team des „Il Castello“ für den unermüdlichen Einsatz und das echt leckere Essen!

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Der Dom bei Nacht – von der Alten Mainbrücke (tatsächlich mal menschenleer!) aus gesehen
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Der Dom im Nebel – vom Hotelzimmer aus gesehen


Hot Chocolate …

Die Kombination Chili und Schokolade gibt es ja nun schon seit einigen Jahren. Tomatensaucen mit Schokolade sind auch kein wirklicher Geheimtip mehr. Da müsste doch eine Verbindung aller drei Komponenten auch funktionieren?

Genau das habe ich heute abend noch ausprobiert, damit ich am Garten-Koch-Event „Peperoni“ auf den letzten Drücker noch teilnehmen kann.

Garten-Koch-Event September 2014: Peperoni [30.09.2014]

Weil ich so spät dran bin, kommt ein vernünftiges Photo erst morgen bei Tageslicht. (Oder auch nicht.)

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Fazit: SmileyLecker.gif SmileyLecker.gif Saulecker!

Schokoladen-Chili-Ketchup

Quellenangabe: Erfasst 30.09.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Sauce, Tomate, Ketchup, Chili, Schokolade, Blog-Event
Mengenangaben für: 750 ml

Zutaten:

600 g Tomaten
2-4 Chilis
1 große Zwiebel
1 großer Apfel
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Neutrales Öl
1 Esslöffel Zucker
1 cm Ingwer
100 ml Apfelwein
100 ml Apfelessig
1 Esslöffel Zuckerrübensirup
2 Esslöffel Paprikamark
1 Teelöffel Salz; geräuchert
1/2 Teelöffel Piment; gemahlen
1/2 Teelöffel Koriandersaat; gemahlen
1/3 Teelöffel Muskatnuss
50 g Schokolade 70%; ggf. mehr

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und mittelfein hacken. Apfel (ohne Kerngehäuse) in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit etwas Öl in einem mittelgroßen Topf anschwitzen. Mit Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Mit Apfelwein ablöschen.

Tomaten grob zerkleinern (Stielansatz entfernen) und in dem Topf geben. Bei den Chilis ebenfalls den Stielansatz entfernen; je nach Schärfeempfindlichkeit auch die Kernchen. Chilis fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Restlichen Apfelwein und -essig zugeben. Gewürze zugeben und auf mittlerer Hitze unter regelmäßigem Umrühren so lange köcheln lassen, bis sich die Äpfel leicht zerdrücken lassen und sich die Flüssigkeitsmenge um ca. 1/3 reduziert hat.

Die Masse mit einem Stabmixer fein pürieren. Jetzt noch einmal die Schärfe überprüfen und ggf. etwas mehr Chilis oder mehr Tomaten zugeben und unterpürieren. Die Masse danach noch einige Zeit köcheln lassen. Gegen Ende stückweise die Schokolade zugeben und unterrühren. Das Ketchup sollte nicht zu stark nach Schokolade schmecken, sondern so, dass man kurz überlegen muss, um welchen Geschmack es sich handelt.

Heiß in vorbereitete Flaschen füllen und sofort verschließen.


Alle Jahre wieder…

Natürlich haben wir die Himbeeren nicht einfach nur so gepflückt und gegessen, sondern sie auch aus gegebenem Anlaß in einem Kuchen verarbeitet. Himbeeren und Schokolade sind immer eine unschlagbare Kombination, deshalb gab es eine Himbeer-Schokoladen-Biskuitrolle mit extra viel Guß obendrauf.

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Himbeer-Schokoladen-Biskuitrolle

Quellenangabe: 11.09.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Biskuit, Himbeere, Schokolade
Mengenangaben für: 1 Rolle

Zutaten:

4 Eigelb
3 Eßlöffel Warmes Wasser
4 Eiweiss
125 g Zucker
1/4 Vanilleschote; das Mark davon
125 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Kakao
1 Prise Salz
Füllung:
300 ml Sahne
3 Eßlöffel Zucker
1 Packung Sahnesteif
300 g Himbeeren
3 Eßlöffel Zucker
Guss:
Dunkle Kuvertüre
Schöne Himbeeren

Zubereitung:

Himbeeren auslesen und durch ein feines Sieb passieren, um die Kernchen zu entfernen. Je nach Säure der Früchte Mit etwas Zucker verrühren.

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backtrennpapier oder -folie auslegen.

Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und die Vanille dazugeben. Solange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben.

Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

Den Teig ca. 1 cm dick auf das Blech streichen und sofort im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier sehr vorsichtig, aber schnell abziehen. Die Biskuitplatte behutsam von der Längsseite her durch Anheben des Tuchs einrollen und abkühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnefestiger sehr steif schlagen. Die Hälfte der Sahne in eine weitere Schüssel geben und löffelweise mit dem Himbeermus vorsichtig verrühren. Dabei darauf achten, daß die Masse nicht zu flüssig wird.

Die Biskuitrolle abrollen. Abwechselnd einen Streifen Schlagsahne und einen Streifen Himbeersahne auf den Teig geben. (So ähnlich wie hier.) Die Biskuitrolle vorsichtig wieder aufrollen.

Die Kuvertüre schmelzen und die Rolle gleichmäßig dick damit bestreichen. Im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren ein paar Himbeeren auf der Biskuitrolle verteilen.

Achtung: Durch die frischen, nicht erhitzten Himbeeren muß der Kuchen gut gekühlt gelagert und baldigst verzehrt werden. Himbeermarmelade würde es etwas haltbarer machen, aber durch die Schlagsahne auch nicht viel länger.


Ein Tag im Odenwald…

Da wir in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in den warmen (und eben zu sonnigen) Süden fahren können, vertreiben wir uns die Urlaubszeit mit Gartenarbeiten, Technikbasteleien und gelegentlichen Ausflügen.

Letzte Woche waren wir mal für einen Tag im Odenwald unterwegs, der ja zugegebenermaßen nicht sehr weit von hier ist. Mit meiner Großmutter habe ich früher als kleines Kind gerne dort Urlaub gemacht und ein paar Orte wollte ich mal wiedersehen.

Zuerst haben wir die Burgruine Rodenstein besucht. Das Hotel davor hat sich sehr verändert, die Ruine überhaupt nicht. SmileyGrinsStatic.gif

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Mühlturm
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Graben um die Burg
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Mauerstücke am Zwinger
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Mühlturm und Mantelmauer
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Landschaft
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Kühe unter tragenden Apfelbäumen

Danach haben wir endlich einmal die Hüttenthaler Molkerei besucht. Es handelt sich hier um der letzten hessischen Molkereien in Privatbesitz. Wir haben zwar bei uns zuhause das Glück, einige Produkte auch in wenigen Supermärkten zu finden, aber leider nicht alle. Deshalb haben wir uns dort (in Maßen) eingedeckt.

Nach dem Mittagessen (siehe weiter unten) ging es weiter nach Gras-Ellenbach mit dem Gassbachtal. Hier habe ich früher viel Zeit verbracht. Allerdings kam mir die Parkanlage heute sehr viel verwilderter renaturierter vor als früher. Ich kann mich aber auch täuschen.

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Teichanlage im Gassbachtal
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Teichanlage im Gassbachtal andersherum

Vor dem Kaffeetrinken sind wir noch ein bißchen im Wald spazierengegangen:

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Flaschenstäubling
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Verwitterter Baumstumpf mit Pilzen

Gut gegessen haben wir natürlich auch:

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Braten vom Soay-Wildschaf im Gasthaus „Zur Schmelz“
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Nibelungensteigtorte mit einem Kännchen Kaffee im NibelungenCafé

Danach sind wir ziemlich satt und gemütlich wieder heimgefahren, mit einem kleinen Umweg über Groß-Umstadt, um noch ein paar frische Himbeeren selbst zu pflücken. Die dabei sonst übliche Bauch-Vollschlagerei entfiel aus verständlichen Gründen.

Und das haben wir mitgebracht:

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  • Ziegenmilch und diverse Ziegen- und Kuhmilchkäse von der Hüttenthaler Molkerei
  • Dort gekauften Mozzarella aus Münster bei Dieburg
  • Ebenfalls dort gekaufte hausgemachte Leberwurst
  • Ein Odenwald-Kochbuch
  • Drachenfutter aus dem NibelungenCafé im Gras-Ellenbach
  • Fallobst von diversen Apfelbäumen
  • Selbstgepflückte Himbeeren aus Groß-Umstadt
  • Nicht im Bild: ein großes Apfelweinglas

Der Gummern dritter Teil: Slowakisches Gurkengemüse

Weil wir immer noch Gurken zu verarbeiten hatten, gab es zum gegrillten Huhn ein slowakisches Gurkengemüse, dessen Rezept zigfach im Internet zu finden ist, aber deshalb nicht weniger lecker!

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Slowakisches Gurkengemüse

Quellenangabe: Diverse Internetquellen bzw. „Slowakische Rezepte – Die besten Kochrezepte aus der Slowakei“ von Konrad Renzinger
Erfaßt 24.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Beilage, Speck
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Schmorgurken
150 g Speck
3 Zwiebeln
1 Zitrone; Saft davon
1 Bündel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Gurken waschen, schälen, halbieren und mit einem Löffel entkernen; das Gurkenfleisch in schmale Streifen schneiden. Speck würfeln, in einem großen Topf ausbraten. Zwiebeln schälen und in schmale Viertelringe schneiden und mit dem Speckfett anbraten. Die Gurkenstücke dazugeben und glasig dünsten – nicht zu weich werden lassen. Mit Salz (Achtung: Je nach Salzgehalt des Specks vorsichtig dosieren!), Pfeffer und mit Zitronensaft abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Fazit: SmileyLecker.gif


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Der Gummern zweiter Teil: Gefüllte Schmorgurke mit Pfifferlingen

Die größeren Gurken muß man nicht kleinschneiden, sondern man kann sie auch füllen:

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(Gruseliges Bild, ich weiß.)

Gefüllte Schmorgurke mit Pfifferlingen

Quellenangabe: http://lecker.de
Erfaßt 26.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Pilz, Pfifferling
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1-2 Monster-Schmorgurken
1 Rote Zwiebel
1 Gelbe Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Schlagsahne
1 Spritzer Essig (hier: Holunderblüte)
Rosenpaprika
Muskatnuß
Salz, Pfeffer
300 g Pfifferlinge
100 g Speckwürfel
2-3 Frühlingszwiebeln
3 Tomaten
3 Stengel Glatte Petersilie

Zubereitung:

Gurke waschen, streifig schälen und in gut 10 cm breite Stücke schneiden. Mit einem Kugelausstecher die Gurken so aushöhlen, das ein dünner Rand und Boden stehen bleibt, dabei die Kerne entfernen und das herausgelöste Fruchtfleisch beiseite legen und später grob hacken. (Bei den Mittelstücken geht es auch ohne Boden.)

Zwiebeln schälen, fein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen. das Gurken-Fruchtfleisch hinzugeben, kurz mit anschwitzen und mit ca. 500 ml Gemüsebrühe ablöschen. Alles aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten waschen, vierteln und Kerne entfernen und zum Fond geben. Fruchtfleisch in Würfel schneiden und beiseite legen. Gurken in den Topf geben und ca. 8 Minuten zugedeckt schmoren. Gurken aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Fond auf die Hälfte einkochen, Sahne zugießen, mit Essig und Salz abschmecken. Fein pürieren, durch ein Sieb passieren und wieder zurück in den Topf geben.

Während die Gurken schmoren, schon einmal die Pfifferlinge waschen und putzen. Den Speck klein schneiden, die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein würfeln, Tomaten ebenfalls würfeln. Petersilie waschen und grob zerzupfen.

3 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Pfifferlinge goldbraun anbraten, Schalottenwürfel und Speck zugeben. 2-3 Minuten weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd ziehen. Tomatenwürfel und ca. 100 ml Soße zugeben und alles mischen. Pfifferlingsrahm in die Gurken füllen, zurück in den Bräter setzen und weitere 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren. Mit Petersilie bestreut servieren.


Der Gummern erster Teil: Gurkengemüse mit Borretsch

Ich habe Euch ja schon einmal unsere Gurkenpflanze im passenden Topf vorgestellt. Wie es bei Gurkengewächsen nun einmal so ist: Kaum schaut man nicht hin, sind die Biester plötzlich riesengroß.

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Als Einlegegurken waren diese Monstergurken nicht mehr zu gebrauchen. (Das stimmt so nicht ganz; hier ist mein Lieblingsrezept für Schlabbegummern ..äh.. Senfgurken). Gurken wollte ich dieses Jahr aber keine einlegen, deshalb blieb mir nur die Suche nach Rezepten, mit denen Gurken gleich verzehrt werden können und die keine Sahne, Schmand oder ähnliches enthalten. Das erste stelle ich hiermit vor, die nächsten kommen im Laufe der Woche.

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Gurkengemüse mit Borretsch

Quellenangabe: Nach Stöbern im Internet selbst zusammengestellt und erfaßt 17.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Beilage, Borretsch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Dicke Gurken (siehe Bild oben)
1 Bündel Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Borretschblätter
Borretschblüten
25 g Gemischte Kräuter (TK)
1 Eßlöffel Öl
1 Eßlöffel Gelbe Senfkörner
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
100 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Gurken schälen und längs halbieren. Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Die Gurkenhälften noch einmal längs halbieren und in knapp 1 cm breite Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Borretschblätter waschen, trocken tupfen und mittelfein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Senfkörner und Kreuzkümmel darin leicht anschwitzen. Gurken dazugeben. Die Brühe angießen und die Gurken zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 10 Min. schmoren; gegen Ende die Kräuter und den Borretsch unterrühren. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Borretschblüten garniert servieren.


Ha!

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber gelegentlich merke ich, daß mir Pizza etwas schwerer im Magen liegt. Daß ich eigentlich heute gar keinen Beitrag schreiben, sondern gerade jetzt im Flieger nach Südkorea sitzen wollte, wißt Ihr vielleicht. Zusammenhang? Der Liebste wünschte sich eigentlich mal wieder Pizza, was ich aber kategorisch auf die Zeit meiner Heimkehr verschoben hatte. Nun, es kam, wie es kommen mußte: ich fliege heute nicht (und auch morgen oder nächste Woche nicht). Deshalb gab es gestern Pizza und die wird heute gebloggt. So einfach ist das!

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Schinken-Pizza mit Ziegenfeta und Rucola

Quellenangabe: Erfaßt 01.09.2014 von Sus
Teigrezept frei nach Sammelhamster
Kategorien: Pizza, Ziegenkäse, Schinken, Rucola
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
300 g Weizenmehl Tipico 00
10 g Frische Hefe
150 ml Wasser; warm
3 Eßlöffel Milch; warm
3 Eßlöffel Olivenöl
Salz
Belag:
200 ml Pizza-Tomatensauce
100 g Ziegen-Feta
200 g Serrano- oder Schwarzwälder Schinken
50 g Rucola

Zubereitung:

Wasser und Milch mischen, Hefe hineinbröseln und kurz gehen lassen. Mehl, Öl und dazugeben und 5 Minuten kräftig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Mit einem Tuch abgedeckt „den Rest des Tages“ ruhen lassen (hier: 8 Stunden bei 19°C).

Backofen auf 230°C Intensivhitze (inkl. Backstein, falls vorhanden) aufheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche gut durchkneten und zurecht formen. Mit Sauce bestreichen und den Feta in Bröckchen darauf verteilen. Schinken zerzupfen und verteilen.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen, währenddessen den Rucola putzen. Pizza aus dem Ofen nehmen und den Rucola darüber verteilen und servieren.


Geschichtet…

Garten-Koch-Event August 2014: Holunderbeeren [31.08.2014]

Irgendwie war es bei diesem Garten-Koch-Event wie verhext: Ich wußte zwar schon gleich von Anfang an, was ich zubereiten wollte, aber als ich dann die Holunderbeeren pflücken wollte, waren die Büsche … abgeholzt!! SmileySauer.gif Alle anderen Büsche, die ich dann ausfindig machen konnte, waren schon abgeerntet. Deshalb musste ich tatsächlich auf Holunderbeersaft angewiesen. Es gibt sogar Holunderbeer-Direktsaft im Supermarkt von mehreren Herstellern, hätte ich nicht gedacht.

Die Kombination von Apfel und Holunder mag ich sehr gerne. Zuerst hatte mir ja eine Art Apfel-Granité vorgeschwebt, aber bei dem aktuellen Wetter war dann ein etwas herbstlicher angehauchtes Dessert passender.

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Apfel-Holunder-Dessert

Quellenangabe: Erfasst 31.08.2014 von Sus
Kategorien: Dessert, Apfel, Holunder, Sahne
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 Äpfel
50 g Zucker
1 Esslöffel Zitronensaft
250 ml Süße Sahne
4 Blatt Gelatine
100 ml Holunderbeersaft

Zubereitung:

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen Kochtopf stückig zerkochen. Auf die Gläser aufteilen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Gelatine nach Anweisung auflösen und mit dem Holundersaft, ggf. etwas Zucker und etwas Sahne gleichmäßig verrühren. Ebenfalls kaltstellen.

Zum Servieren die Holundercreme auf das Apfelkompott schichten, dann etwas geschlagene Sahne darübergeben. Mit Holunderbeeren (falls vorhanden) oder tropfenweise Holundersaft dekorieren.