Sommer, Regen und Sonnenschein …

Fremdkochen Pfifferlinge

Im Moment gibt es Pfifferlinge in Hülle und Fülle. Da kommt es gerade recht, daß die Hüttenhilfe das aktuelle Fremdkochen-Event unter dem Zeichen dieses Pilzes ausgerufen hat.

Am Sonntag gab bei uns Nudeln (davon später mehr) und es waren noch genügend übrig, um am nächsten Tag mit einer großen Portion Pfifferlingen wieder eine vollständige Mahlzeit zu ergeben. Bei der Suche nach einem hübschen Rezept stieß ich auf Petras Rezept, welches ich sogar schon vor längerer Zeit ‚gebookmarkt‘ hatte.

NudelnMitPfifferlingen.jpg

Nudeln mit Pfifferlingen und Borretsch-Pesto

Quellenangabe: Abgeschaut von Chili und Ciabatta und fremdgekocht am 10.08.2009 von Sus
Kategorien: Pfifferling, Nudeln, Schinken
Mengenangaben für: 3-4 Portionen

Zutaten:

300 g Spaghetti
400 g Pfifferlinge
100 g Serranoschinken; in Würfel geschnitten
5 Lauchzwiebeln; in feine Ringe geschnitten
1/2 Zehe Knoblauch; fein gehackt
5-6 Cocktail-Tomaten
Zitronensaft
Salz; Pfeffer
3-4 Zweige Glatte Petersilie
3-4 Eßlöffel Borretsch-Pesto
Bergkäse; gerieben

Zubereitung:


Pfifferlinge putzen – möglichst ohne Wasser – größere vierteln oder halbieren, kleine ganz lassen.

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und abgießen. Alternativ Nudeln vom Vortag in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten.

Währenddessen den Schinken in einer Pfanne anbraten, ggf. etwas Butter zugeben und die Lauchzwiebeln anschwitzen. Die Temperatur erhöhen und die Pilze zugeben. Braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, mit einigen Tropfen Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Tomaten zugeben und kurz heiß werden lassen.

Die Nudeln mit dem Pfanneninhalt und Pesto mischen. Zum Servieren mit Bergkäse bestreuen und mit Borretsch oder Petersilie dekorieren.

Anmerkung:


– Das Photo entstand, bevor der Käse zum Einsatz kam. Auch vom Pesto ist leider recht wenig zu sehen.


Zum Thema Pesto:

Zufälligerweise habe ich vor kurzem mit Borretsch-Pesto experiementiert. (Dieses Jahr hat sich der Borretsch mit seinen hübschen blauen Blüten so im ganzen Garten verteilt, daß ich nur ganz wenig dazukaufen mußte, damit ich davon ein kleines Glas mit Pesto herstellen konnte.)


Borretsch-Pesto


Borretsch.jpg

Quellenangabe: 10.07.09 von Sus
Kategorien: Pesto, Borretsch
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Bund Borretsch
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
1/2 Zehe Knoblauch
Salz
Sonnenblumenöl

Zubereitung:


Sonnenblumenkerne in einer Pfanne trocken rösten, bis sie leicht braun werden. Abkühlen lassen.

Borretsch-Blätter von den Stielen entfernen und waschen. Zusammen mit den Sonnenblumenkernen, kleingehacktem Knoblauch, Salz und ein paar Tropfen Öl in einen Mixer geben (oder Schüssel und Pürierstab) und zu grobem Mus zerkleinern.
Abschmecken. In ein Glas füllen und mit Sonnenblumenöl bedecken und kalt stellen.

Anmerkung:


Besser schmeckt es, wenn es mindestens einen Tag lang ziehen konnte.


Sonntagsfrühstück …

… oder: So läßt sich’s aushalten:

Am Sonntagmorgen äh -vormittag gemütlich auf der Terrasse sitzen, leckere Muffins futtern und gleichzeitig dem Bloggerleben frönen.

Blog-Event XLVIII - Kaffee (Abgabeschluss 15. August 2009)

Diesen Monat hat FoodFreak zum Event im Kochtopf eingeladen. Ich habe lange überlegt und gesucht, aber leider kein nicht-süßes Rezept mit Kaffee gefunden, welches mich angesprochen hätte. Dann eben doch wieder Muffins.

KaffeeMuffins.jpg

Kaffee-Muffins mit schwarzen Johannisbeeren

Quellenangabe: 08.08.2009 von Sus
Kategorien: Muffin, Kaffee, Schwarze Johannisbeeren
Mengenangaben für: 6-8 mittlere Muffins

Zutaten:

120 g Dinkelvollkornmehl
80 Weizenmehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
3 Eßlöffel Kakao
4 Eßlöffel Kaffebohnen
200 g Schwarze Johannisbeeren
60 g Butter
60 g Brauner Zucker
1 Ei
200 ml Milch
Schokoladenguß

Zubereitung:


Die Johannisbeeren enstielen, waschen und leicht trockentupfen. Kaffeebohnen grob mahlen, so daß es dicke Krümel ergibt.

Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Muffinform leicht einölen.

Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit dem Backpulver und dem Salz vermischen. Kakao, die Hälfte der gemahlenen Kaffebohnen und die Johannisbeeren locker unter die Mehlmischung mischen.

Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mit dem Zucker, dem Ei und der Milch in einer Schüssel gut verrühren. Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung gießen; nur kurz unterrühren, bis alle Zutaten gerade miteinander vermischt sind.

Den Teig in die Muffinform füllen und 18-20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Muffins erst aus dem Ofen und dann aus der Form herausnehmen. Auf einem Gitter etwas abkühlen lassen, mit Schokoladenguß und den restlichen Kaffebohnen verzieren.

Anmerkung:


– Im Hintergrund: Indisches Blumenrohr (Canna Indica) ‚Picasso‘


Ja, …

… ganz klasse!

Kaum habe ich den gestrigen Beitrag veröffentlicht, sehe ich, daß ich nicht die Einzige bin, die diese Sauce nachkochwürdig findet.

Fremdkochen Grillen

Nun gut, gilt auch Grillen mit dem Backofengrill? Denn am Wochenende zuvor wollten wir zwar eigentlich richtig schön draußen grillen, aber da hat uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Deswegen habe ich es mal mit dem Backofengrill versucht: Chikken Tikka mit Naan, dazu Blumenkohl-Linsen-Curry, aber das kommt vielleicht später.

Chicken-Tikka

ChickenTikka.jpg

Quellenangabe: Frei adaptiert nach FoodFreak
19.07.09 von Sus
Kategorien: Huhn, Grill, Kokos
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Hühnerbrustfilets
1 Teelöffel frischer Ingwer; gepreßt
1 Teelöffel Knoblauch; gepreßt
1 Teelöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Kurkumapulver
1/2 Teelöffel Salz
150 100 ml Naturjoghurt Kokosmilch
60 ml Zitronensaft
2 Eßlöffel Zitronenmelisse-Pesto
Knoblauchöl (hier: aus Distelöl und geräuchertem Knoblauch)
Frisches Thai-Basilikum

Zubereitung:

Hühnerfleisch würfeln (ca. 2cm) und mit Ingwer, Knoblauch, Chilipulver, Kurkumapulver, Salz, Kokosmilch, Zitronensaft und Pesto in einer Schüssel vermischen und mindestens 2 Stunden marinieren lassen.

Das marinierte Fleisch in eine feuerfeste Form geben und mit Pflanzenöl einpinseln, einen Teil der Marinade hinzufügen.

Den Backofengrill vorheizen. Das Hühnerfleisch 20-30 Minuten grillen und dabei 2-3 Mal wenden. Mit Thai-Basilikum garnieren und sofort servieren.


Naan

Naan.jpg

Quellenangabe: Frei adaptiert nach 1x umrühren, bitte
19.07.09 von Sus
Kategorien: Brot, Grill, Indien
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten:

250 g Weizenmehl
1 geh. Teelöffel Trockenhefe
5 g Salz
5 g Zucker
15 g Butter; geschmolzen
85 g/ml Wasser
Knoblauchöl (hier: aus Distelöl und geräuchertem Knoblauch)
30 g griechischer Joghurt darf ich nicht
25 g Vollei hab ich nicht
stattdessen:
etwas Milch
1 Ei

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen und zu einem glatten weichen Teig kneten. Gut 1 1/2 Stunden zugedeckt gehen lassen. 6 gleich grosse Kugeln formen und diese 10 Minuten entspannen lassen. Jede Kugel mit dem Nudelholz rund auf 0,5 cm ausrollen.

Naans auf ein bemehltes Tuch legen, mit leicht feuchtem Tuch abdecken. Die Naans können sofort gebacken werden oder auch unter dem Tuch 15-30 Minuten entspannen.

Naan über starker Hitze 1-2 Minuten pro Seite über Holzkohle grillieren oder im Backofen jeweils 3-4 Minuten grillen. Sofort mit Knoblauchöl bestreichen.

Anmerkung:

Sehr gut! Und viel einfacher als ich dachte!


Summer time? BBQ time!

Fremdkochen Grillen

Die Barbecue-Sauce von Petra hat mich schon länger gereizt, aber für zwei Personen war mir das immer zu aufwendig. Jetzt haben wir in der nächsten Zeit Grillfest in der Firma, und da habe ich die Gelegenheit genutzt und werde eben (u.a.) Barbecue-Sauce beisteuern.

Ich hatte die Sauce mit der anderthalbfachen Menge angesetzt. Beim Abschmecken stellte sich heraus, daß mir die Sauce definitiv viel zu süß ist. Nach Hinzufügen einer kleinen Dose Tomaten und dann noch einmal 400 ml passierter Tomaten und dem entsprechend längeren Einkochen-Lassen schmeckte die Sauce hervorragend.

Mit einem Teil habe ich die Spare Ribs über Nacht mariniert, einen Teil im Kühlschrank aufbewahrt und den größeren Rest habe ich eingefroren, damit er sich garantiert bis zum Grillfest hält.

Das Originalrezept findet sich hier und es folgt das Rezept, wie es dann geworden ist.

SpareRibsMitMaiskolben2009.jpg

Spicy Apple Barbecue Sauce

Quellenangabe: Frei adaptiert nach Chili und Ciabatta
26.07.09 von Sus
Kategorien: Sauce, Marinade, Grill
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

— 1 Tasse entspricht 250 ml. —
1 1/2 Tassen Ketchup (würde ich das nächste Mal weglassen bzw. durch passierte Tomaten ersetzen)
3 Tassen Apfelsaft
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1/3 Tasse Cidre-Essig (ersetzt durch Malzessig und Apfelwein)
1/3 Tasse Brauner Zucker
2 Eßlöffel Zucker (schon gleich weggelassen)
2 Teelöffel Mildes Paprika- oder Chilipulver (hier: Ancho-Chili)
1 1/2 Teelöffel Zimtpulver
1 knapper Teelöffel Nelkenpulver
2 Eßlöffel Selleriesamen (ebenfalls weggelassen)
Meersalz
Schwarzer Pfeffer (hier: Tellicherry-Pfeffer)
zusätzlich:
1 kleine Dose Tomaten
400 ml Passierte Tomaten
Koriander; gemahlen

Zubereitung:


Ketchup Passierte Tomaten, Apfelsaft, Zuckerrübensirup, Essig, braunen Zucker, Zucker, Paprikapulver, Zimt, Nelken und Selleriesamen Koriander in einen ausreichend großen schweren Topf geben und langsam zum Kochen bringen, dabei rühren, um alles gut zu vermischen.

Die Temperatur reduzieren und die Sauce etwa 40 Minuten (oder länger) simmern lassen, bis sie dick und sehr aromatisch ist, dabei oft umrühren. Am Ende sollte etwa die Hälfte des Volumens übrigbleiben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen, sie soll sehr kräftig schmecken. Die Sauce hält sich gekühlt mehrere Wochen. Vor Gebrauch auf Zimmertemperatur bringen.

Nachtrag:

Ein bißchen Knoblauch ist auch noch drin.


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Pieksbeeren …

Garten-Koch-Event Juli 2009: Stachelbeere

Am Garten-Koch-Event „Stachelbeere“ des Gärtner-Blogs konnten unsere fünf eigenen kleinen Stachelbeeren leider nicht mehr teilnehmen, denn die haben wir schon längst selbst gefuttert.

Als heute morgen wunderschöne Stachelbeeren im Supermarkt im Angebot waren, habe ich zugegriffen. Was ich damit machen wollte, wußte ich schon seit Beginn dieses Events:

StachelbeerClafoutis.jpg

Fazit: Sehr lecker!

Stachelbeer-Clafoutis

Quellenangabe: Direkt abgeschaut von Fool for Food 20.07.2009 von Sus
Kategorien: Backen, Stachelbeere, Clafoutis, Pfannkuchen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

3 Eier
45 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
110 g Mehl
300 g Stachelbeeren
Butter für die Form
45 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Backofen auf 225 °C vorheizen. Die Eier mit dem Puderzucker und einer Prise Salz mit einem Schneebesen verschlagen. Milch zufügen und weiterrühren, dann das Mehl unterrühren. Es sollen sich keine Klümpchen bilden. Eine ofenfeste runde Form ausbuttern und die Stachelbeeren gleichmäßig darin verteilen. Vorsichtig den Teig drübergeben. Der Teig hat ungefähr die Konsistenz eines etwas dickeren Crepe-Teiges. Clafoutis ca. 40 Minuten backen. Unbedingt den Backofen beobachten und gegebenenfalls den Clafoutis abdecken, falls er zu schnell bräunt.

Den fertigen Clafoutis mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung:

– Wenn ich mich an die Anleitung gehalten und die Form eingefettet hätte, wären die Stücke bestimmt besser aus der Form gegangen. SmileyWeia2.gif


Das Runde in das Ovale auf das Eckige …

Blog-Event XLVII - Löffel-Food (Abgabeschluss 15. Juli)

Ursula von Kochfun hat sich für das jetzige Koch-Event das Thema ‚Löffel-Food‘ ausgesucht.

Hmm, Löffel-Food … das ist mir so noch nicht über den Weg gelaufen; zu Stehempfängen mit leckerem Essen werde ich eher selten eingeladen. Also muß ich mir wohl etwas ausdenken …

Auf der Suche nach geeigneten Löffeln stieß ich auf meine Mini-Sammlung verschiedenster chinesischer Löffel, teilweise auch selbst importiert. Die sind perfekt: da paßt wenigstens was rein. Aber was? Bei China kommt die Assoziation zu Reis … Reisbällchen wären gut. Dummerweise war der Jasminreis, den ich dafür verwenden wollte, von lustigen kleinen Tierchen bewohnt. Langkorn- mit Wildreis, der auch noch da war, dürfte wohl keine vernünftigen Bällchen ergeben (Reis-Mikado!). Da fiel mir noch der hier fälschlich gekaufte feine Couscous ein. Das könnte doch funktionieren. Ist zwar nicht ganz stilecht, aber was soll’s. Das Aprikosenmus war sowieso vorgesehen und die Gewürze habe ich dann noch ein bißchen angepaßt.

Et voilà:

CouscousBaellchenAufAprikose.jpg

Couscousbällchen auf Aprikose

Quellenangabe: 12.07.09 von Sus
Kategorien: Dessert, Couscous, Aprikose
Mengenangaben für: 20-30 Bällchen (*)

Zutaten:

200 g Instant-Couscous, fein (*)
2 Grüne Kardamom-Kapseln
2-3 Eßlöffel Zucker
1 Schuß Rosenlikör
50 g Pistazien; gehackt
8-10 Aprikosen

Zubereitung:

Gewaschene und entsteinte Aprikosen mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten und mind. 2 Stunden kalt stellen.

Die Samen aus den Kardamomkapseln im Mörser zerkleinern. Couscous nach Anleitung zubereiten, dabei das Salz durch Zucker und Kardamom ersetzen. Beim letzten Gehen die Hälfte der Pistazien und den Rosenlikör unterrühren.

Aus der noch warmen Couscous-Masse kleine Bällchen formen und auf dem kalten Aprikosenmus, garniert mit den restlichen gehackten Pistazien, servieren.

Anmerkung:

* Die Mengenangaben sind nur geschätzt; den Couscous hatte ich nicht abgewogen.


Entstehungsgeschichte eines Kuchens …

Ich hatte mir aus der Juli-Ausgabe der Zeitchrift kochen & geniessen einen Johannisbeer-Kokos-Kuchen ausgeguckt, um für dieses Wochenende ein paar Johannisbeeren sinnvoll zu vernichten. Als es Freitag Abend dann soweit war, war ich einfach zu faul, erst einen Teig zu backen, dann mit Früchten und Baiser zu verzieren und noch einmal zu backen und dabei aufzupassen wie ein Schießhund, daß das/der Baiser nicht verbrennt. Dummerweise waren die Johannisbeeren aber schon fertig gezupft… Beim ziellosen Weiterblättern im Heft stieß ich auf einen Kirsch-Amarettini-Streusel. Hmm… Kirschen durch Johannisbeeren ersetzen… Statt zerbröselter Amarettini gemahlene Kokosflocken verwenden… Paßt!

… Zwischendurch kamen noch ein paar Aprikosen dazu, um die Säure der Johannisbeeren etwas zu mildern …

JohannisbeerAprikosenStreusel.jpg

Johannisbeer-Aprikosen-Streusel

Quellenangabe: Inspiriert durch kochen & genießen 07/09 am 10.07.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Johannisbeere, Aprikose, Streusel, Kokos
Mengenangaben für: 1 Springform, 26 cm Durchmesser

Zutaten:

200 g Butter
100 g Kokosflocken; fein gemahlen
500 g Johannisbeeren
300 g Aprikosen; entsteint
2-3 Eßlöffel Marillenlikör
600 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei

Zubereitung:

Springform fetten oder mit Backpapier auskleiden. Johannisbeeren waschen und zupfen; Aprikosen waschen, grob schälen und in Stücke schneiden. Zusammen in eine Schüssel geben und mit Marillenlikör vermischen. Kokosflocken getrennt fein mahlen.

Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.

Ei und flüssige Butter zufügen. Alles erst mit den Knethaken des Handrührgeräts und dann mit den Händen zu Streuseln verkneten.

2/3 der Streusel als Boden in der Springform verteilen und andrücken. Die Kokosflocken unter die restlichen Streusel kneten. Obstmischung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Restliche Kokosstreusel darüber streuen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen; ggf. nach 30 Minuten abdecken.

Anmerkung:

– Ich habe die Gesamtmenge auf eine 22 cm-Springform und 2 kleine Silikon-Herz-Formen aufgeteilt. Der Teig hat dafür nicht ganz gereicht – wäre aber wahrscheinlich in einer normalen Springform ausreichend.


Die Hesse komme …

Neulich hatte ich ein kleines Problem: Was bringt man mit, wenn man auf eine Veranstaltung mitten in Hessen eingeladen ist, zu der die Teilnehmer aus ganz Deutschland halb Europa regionale Spezialitäten beisteuern und man selbst gerade mal 50 km entfernt wohnt? Glücklicherweise fand ich gerade noch rechtzeitig bei Shermin’s Magischem Kessel dieses Rezept, welches ich dann auf die hessische Weise abgewandelt habe.

ApfelweinGelee.jpg

Äppelwoi-Gelee

Quellenangabe: Nach einer Idee von Champagner-Gelee von Shermin’s Magischem Kessel
Abgeschaut 29.05.09 von Sus
Kategorien: Apfel, Apfelwein, Gelee, Marmelade
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 Apfel, säuerlich
700 ml Apfelwein, trocken
300 ml Apfelsaft, klar (Direktsaft)
350 g Zucker
24 g Pektin 3:1
Zimt
Zitronensaft

Zubereitung:

Zucker mit dem Pektin vermischen und zu dem Apfelwein und -saft in einen großen Topf geben. Wer mag, kann mit ein wenig Zimt und/oder Zitronensaft abschmecken. Den Apfel reiben und für ein klares Gelee in einem kochfesten Passiertuch in die Flüssigkeit hängen, bei einem trüben Gelee kann der Apfel direkt dazugegeben werden.

Alles zusammen aufkochen lassen und unter Rühren mindestens 3 Minuten lang sprudelnd kochen lassen. Gelingt die Gelierprobe, das Tuch mit dem Apfel entfernen und die Masse in saubere Gläser füllen. Diese sofort verschließen und kurz kopfüber stellen.


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Pa-Pa-Paprika …

BreadBakingDay #21 - Pizza Party and giveaways for 2 years anniversary - last day of submission July 1stFür den Bread Baking Day, der gerade seinen zweiten Jahrestag feiert, hat Zorra im Kochtopf zur Pizza-Party aufgerufen.

Fein, Pizza mögen wir immer. Die Paprika waren im Angebot, die Zucchini der Beginn einer Zucchinischwemme und die Chorizo lag schon länger im Kühlschrank. Passt!

Zu einer guten Pizza gehört meiner Meinung nach eine gute Tomatensauce, für die man sich ein bißchen Zeit nehmen sollte. Deshalb war sie auch das Aufwendigste an der ganzen Sache. Aber es hat sich gelohnt.

Paprika-Chorizo-Pizza

PaprikaChorizoPizza.jpg

Quellenangabe: 28.06.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Paprika, Chorizo
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
1/3 Würfel frische Hefe
180 ml warmes Wasser (37° C)
1 Prise Zucker
350 g Mehl (Hier: Dinkelmehl)
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer(!)
1 Teelöffel Thymian-Gewürzmischung
Sauce:
1 Zwiebel
2-3 Zehen Knoblauch (oder mehr)
2 Eßlöffel Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
5 Zweige Thymian
2 Zweige Oregano
2 kleine Dosen Tomaten
Salz, Pfeffer
Belag:
2 Paprika, orange
1 Zucchini
1 Peperoni, mittelscharf
1 mittelgroße Zwiebel
200 g Chorizo; in dünne Scheiben geschnitten
1 Zweig Rosmarin
100 g Ziegenfrischkäse; leicht zerkrümelt

Zubereitung:

Teig:
Hefe mit Zucker im Wasser auflösen und kurz gehen lassen.

Mehl mit Salz (und Gewürzmischung) vermengen und das Olivenöl zugeben. Die Hefeflüssigkeit nach und nach unter das Mehl rühren, dann zuerst mit dem Knethaken verkneten, danach mit der Hand kneten, bis ein gleichmäßiger, glatter Teig entstanden ist.

Oberfläche leicht anfeuchten und die Schüssel mit einen Tuch abdecken. Nun entweder die Schüssel in den 50° C heißen Backofen oder in die Sonne stellen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

Sauce:
Die Zwiebel, Knoblauch und die Gewürze hacken und mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Die Tomaten noch in der Dose grob zerschneiden und dazugeben. Nun unter Rühren die Sauce für ca. 1 Stunde einkochen und auf die Hälfte reduzieren, dabei abschmecken.

Belag:
Für den Belag Paprika und Zucchini in Streifen schneiden. Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und diese vierteln. Alles zusammen mit etwas Olivenöl, zerhackten Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer marinieren.

Den Teig auf dem Blech (leicht geölt oder Backpapier) dünn ausrollen. Zuerst die Sauce darauf verteilen (dabei den Rand freilassen), dann mit den Zutaten belegen und bei 250°C ca. 15-20 Minuten backen.

Anmerkung:

– Mein Backofen hat eine Einstellung „Intensivhitze“, damit ist die Pizza schön knusprig geworden.


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Kamelle …

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]

Ein Jahr ist es nun schon, daß Barbara und ich das Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog durchführen, und ich muß sagen, es macht Spaß!

Ich hätte gerne mit meinem Best-Rosen-Rezept-ever teilgenommen, aber das kennt ihr ja schon …

Meine duftenden Rosen sind schon verblüht, deshalb habe ich bei der Verarbeitung auf getrocknete Rosenblätter und -gelee zurückgreifen müssen. Rechtzeitig für’s Photo hat sich ein Neuankömmling (Resterampe, 2 Euro, hat allerdings etwas Mehltau) erbarmt und noch schnell eine Blüte geöffnet.

RosenKaramell.jpg

Rosen-Sahne-Karamell

Quellenangabe: 29.06.09 von Sus
Kategorien: Bonbon, Karamell, Rose
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 ml Flüssige Sahne
270 g Zucker
6 Eßlöffel Rosengelee
Rosenwasser

Zubereitung:


Sahne, Zucker und die Hälfte des Rosengelees in einer Kasserolle unter ständigem Rühren bis auf 120 Grad erhitzen. Dies dauert eine ganze Weile, deshalb sicherheitshalber mit einem geeigneten Thermometer die Temperatur nachmessen. Zwischendurch abschmecken, ob der Rosengeschmack noch vorhanden ist (Achtung: heiß!).

Bei Erreichen der Temperatur das restliche Rosengelee und gegebenenfalls noch etwas Rosenwasser hinzugeben (Achtung: kann spritzen!) und nach kurzem Umrühren vom Feuer nehmen. Den Topf sofort in kaltem Wasser (z.B. in einer größeren, mit Wasser gefüllten Pfanne) abschrecken. Die Masse noch einmal kräftig umrühren und entweder in passende, hitzefeste Förmchen füllen oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Tortenring etwa ein Zentimeter hoch ausgießen. Abkühlen lassen. Die erstarrte Masse aus der Form lösen und/oder in zwei mal zwei Zentimeter große Stücke schneiden.

Anmerkung:

– Sie sind bei Zimmertemperatur etwas klebrig, deshalb am Besten kühl aufbewahren.
– Ich könnt‘ mich reinsetzen, so lecker schmecken die.