
Zimmer-Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis)
in richtig hübschem Baby-Mädchen-Schweinchen-Rosa 

Zimmer-Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis)
in richtig hübschem Baby-Mädchen-Schweinchen-Rosa 
Mit einem Beitrag für dieses Event aus dem Kochtopf, diesmal veranstaltet von Mestolo, habe ich mich erstaunlicherweise schwer getan. Ich mag Oliven sehr, aber nur die grünen. Die wenigsten schwarzen Oliven schmecken mir. Aber dummerweise stehe ich mit Oliven überhaupt in unserem Haushalt etwas alleine da.
Auf dem örtlichen Wochenmarkt decke ich mich jeden Freitag bei dem Olivendealer meines Vertrauens mit meinen Lieblingsoliven (und wahlweise eingelegten Auberginen, eingelegtem Ziegen- oder Schafskäse, roten oder grünen Peperoni oder frisch gebackenem Oliven-Weißbrot
) ein. Diese Lieblingsoliven sind große, grüne Oliven aus Griechenland, die mit Zitronenstücken gefüllt sind.
Die selben Oliven gibt es auch mit oder ohne Kern, die letztere Variante super geeignet zum Selberfüllen. Dies habe ich jetzt auch versucht:

| Quellenangabe: | 15.11.09 von Sus |
| Kategorien: | Olive, Tapas, Mozzarella, Schinken |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 15 | große | Grüne, griechische Oliven; entsteint |
| Füllung 1: | ||
| 2 | Mozzarellabällchen | |
| 1 | Stengel | Basilikum |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1 | Teelöffel | Olivenöl |
| Füllung 2: | ||
| 2 | Mozzarellabällchen | |
| 3 | Getrocknete Tomaten in Öl | |
| 1 | Frühlingszwiebel | |
| 1 | kleine | Knoblauchzehe |
| 1 | kleine | Tomate |
| 1 | Teelöffel | Pinienkerne; geröstet |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1 | Teelöffel | Olivenöl |
| Füllung 3: | ||
| 2 | Scheiben | Serranoschinken |
Füllung 2:
Alle Zutaten im Mixer zu einer stückigen Masse verarbeiten und mit einem Löffel (Stiel zu Hilfe nehmen!) in die Oliven füllen.
Füllung 3:
Serranoschinken in Fetzen reißen und mit dem Löffelstiel in die Oliven stopfen.
– Die Dekoration ist ein selbstgepflückter Zweig aus der Türkei.
– Mit diesen Oliven hätte ich an drei aktuellen Events teilnehmen können: Eben diesem Oliven-Event, der Mozzarella-Revolution und dem Spanien-Event. 
Zahnarzt zur Patientin:
„Sie brauchen keine Angst zu haben, ich bin ja bei Ihnen.“
Nach einem kurzen Ausflug in den anatolischen Westen letzte Woche kommt das Koch-Event von Tobias „1st Mediterranean Cooking Event – Turkey“ gerade recht, um die neuen Urlaubseindrücke zu verarbeiten.

Im vor Ort erstandenen türkischen Kochbuch werden Böreks und andere Kombinationen mit Yufka-Teig lapidar eingeleitet: „Man verwende fertige Yufka-Teigblätter, denn die hat die türkische Hausfrau sowieso immer im Haus.“ Aha. Im türkischen Supermarkt zeigte sich dann, daß Yufka-Teig nur aus Mehl, Wasser und Salz besteht. Wenn’s weiter nichts ist, …
Die Vorlage für das zweite Rezept entdeckten wir zuerst an einer kleinen Raststätte mitten im Gebirge: mit Sesam und Honig kandierte Erdnüsse. Suchtfaktor: Sehr hoch! Um den Vorrat nicht zur Neige gehen zu lassen, habe ich gleich zuhause eine Portion zubereitet.

| Quellenangabe: | 08.11.09 von Sus |
| Kategorien: | Lamm, Hack, Teig, Türkei |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| Yufka-Teig: | ||
| 200 | g | Mehl (Hier: Dinkel-Vollkorn und Weizenmehl) |
| 100-125 | ml | Wasser |
| 1/4 | große Prise | Salz |
| Füllung: | ||
| 250 | g | Lamm- oder Rinderhack |
| 5 | Stiele | Glatte Petersilie |
| 5 | Stiele | Minze |
| 4 | Eßlöffel | Feinen Couscous |
| 2-3 | Tomaten (oder Tomatenmark) | |
| Salz, Pfeffer | ||
| Cayennepfeffer | ||
| Kreuzkümmel | ||
| Olivenöl | ||
| Beilage: | ||
| 4 | Türkische Spitzpeperoni | |
| 4-6 | kleine | Tomaten |
| 150 | g | Joghurt |
| 1 | Stiel | Minze |
| 1 | Stiel | Glatte Petersilie |
| Salz |
Für den Joghurt Minze und Petersilie mittelfein hacken und mit einer Prise Salz unter den Joghurt mischen.
Für den Teig Salz zum Mehl geben und mit dem Wasser zu einem relativ festen, elastischen Teig kneten. Zugedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Für die Füllung die Zwiebel sehr fein schneiden oder reiben. Knoblauchzehe fein hacken, Tomaten fein würfeln und die gewaschenen Kräuter fein hacken. Den Couscous mit 1-2 Eßlöffel heißem Wasser ein paar Minuten quellen lassen.
Etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln mit Knoblauch kurz anschwitzen lassen. Die Zwiebeln mit dem Hackfleisch, dem Couscous und der Hälfte der Kräuter vermengen und in der Pfanne anbraten, bis die Masse krümelig wird. Tomaten hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Restliche Kräuter untermischen. Noch ein paar Minuten zusammen anbraten, dann beiseite stellen.
Mit dem verbliebenen Fett in der Pfanne die entkernten und in große Stücke geschnittenen Paprikas anbraten, bis die Haut Blasen wirft. Geviertelte Tomaten hinzugeben und kurz miteinander schmurgeln lassen. Warm stellen.
Den Yufka.Teig in 6-8 Kugeln teilen und diese so dünn wie möglich zu einem Dreieck ausrollen. An der breiten Seite etwas Hackfleischmasse darauflegen und zur Spitze hin aufrollen. Die Rolle (Zigarre) mit etwas Wasser bestreichen.
Öl in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Die Rollen darin von allen Seiten anbraten. Die übrig gebliebene Hackfleischmasse ggf. in der Pfanne wieder aufwärmen.
Rollen zusammen mit Gemüse und Joghurt servieren.
– Ich hatte etwas mehr Hackfleischmasse zubereitet und sie – nicht gerollt – dazu serviert.
| Quellenangabe: | Irgendwo an einer Raststätte in der Türkei zum ersten Mal gefuttert; nachgemacht 08.11.09 von Sus |
| Kategorien: | Snack, Süßspeise, Erdnuß, Sesam, Türkei |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
| 200 | g | Erdnüsse (mit Schale geröstet) |
| 3-4 | Eßlöffel | Sesam |
| 2 | Eßlöffel | Honig (möglichst dunkel und kräftig) |
| 1 | Prise | Salz |
Erdnüsse von der Schale und der braunen Haut befreien.
Sesamkörner in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu platzen. Beiseite legen.
Erdnüsse in der selben Pfanne kurz anrösten, dann den Honig dazugeben und gleichmäßig verrühren. Vorsichtig salzen. Nach zwei bis drei Minuten den Sesam über die Erdnüsse geben und alles zusammen unter ständigem Rühren noch kurz weiterrösten.
Auf ein mit Backpapier (oder Silikonmatte) ausgelegtes Blech ausbreiten und kalt werden lassen.
Es ist ja wohl mittlerweile bekannt, daß ich Quitten liebe. Ich liebe sie so sehr, daß wir außer unserem Quittenbaum auch einen Zierquitten-Busch im Garten haben. Dieser Busch stand damals auf unserem Grundstück dem neuen Haus im Weg. Also wurde er ausgebuddelt und vegetierte knapp zwei Jahre in einem Farbeimer vor sich hin, bis er dann seinen endgültigen Platz im Garten einnehmen durfte.

Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)
Das Bild stammt vom April diesen Jahres und man sieht deutlich, daß sich die Blüten alle am vor- und vorvorjährigen Holz befinden. Daher sollte man beim Schneiden auch lieber ganze Äste entnehmen als nur die Spitzen zu schneiden.
Der Busch hat auch recht fleißig getragen, so daß trotz sehr kleiner Früchte ein knappes Kilo zusammenkam. (Leider habe ich vergessen, ein Photo zu machen.) Beim Einsammeln habe ich noch überlegt, was hier so parfümiert stinkt riecht, bis ich gemerkt habe, daß das die kleinen Zierquitten waren. 
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Ein Rezept gibt’s nicht: Zuerst habe ich die Quitten in etwas Wasser weich gekocht und dann durch einen Fleischwolf mit Beerenaufsatz gepreßt. Die Masse habe ich dann gewogen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker 2:1 vermischt und nach Anleitung aufgekocht und abgefüllt. Die gesamte Küche hat dabei nach Rose geduftet!
P.S.: Das Rote neben der Zierquittenmarmelade ist ein Jutta nachempfundenes Tomaten-Sugo. Eigentlich sollte es Ketchup werden, aber das hat mir beim Kochen dann zu lange gedauert.
Die Hüttenhilfe hat nach der Sommerpause wieder zu einem Fremdkochen-Event aufgerufen. Dieses Mal sollen wir keine Rezepte aus anderen Blogs mopsen nachempfinden, sondern uns an unsere liebsten Rezepte unserer Mamas erinnern.
Sind auch Groß-Mama-Rezepte zugelassen? Dann würde ich gerne den Apfelpfannkuchen beisteuern, den meine Oma regelmäßig gebacken hat. Die zwei Boskop-Äpfel sind aber von Mamas Baum – jetzt paßt’s wieder!
| Quellenangabe: | Großmama; 25.10.09 von Sus |
| Kategorien: | Pfannkuchen, Ei, Apfel |
| Mengenangaben für: | 4 Stück |
| 250 | g | Mehl |
| 3 | Eier | |
| 1/4 | Liter | Milch |
| 1/8 | Liter | Wasser |
| Mineralwasser mit Kohlensäure | ||
| 2 | Eßlöffel | Zucker |
| 1 | Päckchen | Vanillezucker |
| 1 | Prise | Salz |
| 2 | Säuerliche Äpfel | |
| 4 | Eßlöffel | Zimt-Zuckermischung |
| Neutrales Öl |
Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.
Öl in der Pfanne erhitzen, bis ein hineingestellter Holzstiel Bläschen wirft. Einen großen Schuß Mineralwasser mit Kohlensäure unter den Teig rühren.
Die Hälfte der Apfelscheiben für diesen Pfannkuchen(!) in die Pfanne geben (Achtung: spritzt!) und 1-2 Schöpfkellen Pfannkuchenteig darüber verteilen. Pfanne ggf. schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Die andere Hälfte der Apfelscheiben, die für diesen Pfannkuchen vorgesehen war, auf den Teig geben.
Wenn die Unterseite braun ist, den Pfannkuchen wenden. und die andere Seite ebenfalls bräunen. Auf den Teller geben und mit Zimtzucker bestreuen.
Das mit dem Wenden klappt nicht immer, aber das gehört einfach dazu!
… heißt Zwiebelernte, Nebel, Traubenernte, Federweißer, warme Küche, lecker Essen …
Deshalb habe ich für das Garten-Koch-Event „Trauben & Wein“, welches diesen Monat im Gärtner-Blog stattfindet, das folgende Rezept meiner Schwiegermama abgeluchst:

Schwäbischer Zwiebelkuchen mit Trauben
| Quellenangabe: | Schwiegermutters „Querbeet durch die gute Küche“ 23.10.09 von Sus |
| Kategorien: | Backen, Zwiebel, Traube, Hefeteig |
| Mengenangaben für: | 1 Blech |
| Teig: | ||
| 400 | g | Weizenmehl |
| 200 | g | Dinkelvollkornmehl |
| 1 | Würfel | Hefe |
| 1 | Eigelb | |
| 125 | g | Margarine |
| 1/8 | l | Milch |
| 1/2-1 | Teelöffel | Salz |
| Belag: | ||
| 10 | Zwiebeln | |
| 250 | g | Trauben |
| 50 | g | Butter oder Öl |
| 200 | g | Magerspeck; klein gewürfelt |
| 1/2-1 | Teelöffel | Kümmel |
| 4 | Eier | |
| 1 | Tasse | Rahm (= Saure Sahne) |
| 1 | Teelöffel | Salz |
| Pfeffer | ||
| Muskat |
Währenddessen die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Trauben waschen, halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Zusammen mit der Hälfte der Speckwürfelchen anschließend in etwas Fett glasig dünsten.
Rahm mit Eiern, Gewürzen und dem restlichen Speck verquirlen und auf den Teig geben. Zwiebel- und Traubenmasse darüber verteilen.
Bei (vorgeheizter) Mittelhitze (180-190°C) 30 Minuten backen.
… übrigens u.a. der Grund, warum ich auf der Suche nach Quitten-Rezepten bin:

Dieses Jahr hat unser Bäumchen 70 Quitten getragen!
Ein paar waren schon etwas lädiert, die habe ich gleich zu Saft und Quittenpaste verarbeitet.
Mittlerweile sind aber schon wieder einige Quitten hinzugekommen: Zitat: „Du magst doch Quitten. Und bei uns vergammeln sie nur.“ Seufz!

| Quellenangabe: | Mal wieder frei nach: Elke Blome: Backen, was allen schmeckt, Falken-Verlag, 1984 Gebacken 17.10.09 von Sus |
| Kategorien: | Kuchen, Backen, Rührteig, Quitte |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
| Teig: | ||
| 200 | Gramm | Butter oder Margarine |
| 200 | Gramm | Zucker |
| 4 | Eier | |
| 300 | Gramm | Dinkelvollkornmehl |
| 100 | Gramm | Stärkemehl |
| 1 | Päckchen | Backpulver |
| etwas | Quittensaft (Original: Milch) | |
| 1 | Ungespritzte Orange; abgeriebene Schale und Saft | |
| Belag: | ||
| 3 | grosse | Quitten |
| etwas | Zitronensaft | |
| Puderzucker |
Die Suchanfragen, die auf diesen Blog führen, enthalten zur Zeit sehr oft den Begriff „Quitte“. Das kann ich verstehen, denn ich könnte auch noch ein paar gute Rezepte gebrauchen. 
Deshalb habe ich hier noch ein schnelles Rezept anzubieten, welches ich irgendwann letzten Monat zubereitet hatte, als die Sonne noch schien, das Leben noch schön war und kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel noch richtige kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel waren.

| Quellenangabe: | 27.09.09 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Leber, Quitte |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 2 | kleine Scheiben | Rinderleber |
| 2 | Esslöffel | Mehl |
| 2 | Lauch- oder Frühlingszwiebeln | |
| 1 | Quitte, so weich wie möglich | |
| 2 | Handvoll | Schnabelsalat (oder anderen Blattsalat) |
| 2 | Handvoll | Johannisbeertomaten |
| Distelöl | ||
| Himbeeressig | ||
| Salz, Pfeffer |
Die Leber in schmale Streifen schneiden und in einem Teller in dem Mehl wälzen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Quitte waschen und vom Flaum befreien, ggf. schälen, danach in schmale Scheiben schneiden.
Salat waschen und gabelgerecht zerteilen; Tomaten waschen.
Das Weiße der Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer verrühren.
Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, die Leberstückchen mit den restlichen Zwiebeln von allen Seiten anbraten. Wenn die Leber fertig gebraten ist, beiseite legen und warm halten.
Pfanneninhalt mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Apfelwein oder -saft) ablöschen und die Quittenstücke hineingeben und weichköcheln lassen.
Salat, Tomaten, Leber und Quitten auf dem Teller anrichten und die Vinaigrette darüber verteilen.
Wenn Barbara aus ihrem Küchenfenster schaut, sieht sie ihre Spielwiese. Nun möchte sie wissen, wie es aussieht, wenn wir aus unseren Küchenfenstern schauen.
Mittlerweile muß man ja wieder aufpassen, wann man vernünftige Tageslicht-Photos machen kann. Leider hat an diesem Wochenende das Wetter nicht wirklich mitgespielt. Deshalb ist das Bild ein bißchen … düsterer als es normalerweise rüberkommt.

Und wer erwartet hat, daß ich die Fensterbank räume, hat sich geirrt. 
Im Vordergrund – frostsicher auf der Innenseite – das wuchernde Zitronengras. Hinter dem Fenster versuchen die Süßkartoffel und die Kretaminze im Balkonkasten noch den aktuellen Nachtfrösten zu trotzen.
Die große. grüne Fläche gehört leider nicht mehr zu unserem Grundstück; das hört mit dem rotbraunen, kleinen Mäuerchen auf.