… hätte ich meinen Beitrag zum Darmstädter Heinerfest verpaßt:
Darmstädter Hundertwasserhaus und Frankfurter Skyline vom Riesenrad aus gesehen:

Ach, übrigens: Der alte Affe ist immer noch da!
… hätte ich meinen Beitrag zum Darmstädter Heinerfest verpaßt:
Darmstädter Hundertwasserhaus und Frankfurter Skyline vom Riesenrad aus gesehen:

Ach, übrigens: Der alte Affe ist immer noch da!
… besser: weil noch was übrig war, gab es aus den Resten am nächsten Tag einen Salat:

Und weil die Kombination Kohlrabi, Sesam und Ingwer so lecker war, ist dies noch ein Beitrag für das Garten-Koch-Event „Kohlrabi“!
| Quellenangabe: | 24.06.2011 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Kohlrabi |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 1 | kleiner | Kohlrabi |
| 1-2 | Schalotten | |
| 1 | Eßlöffel | Erdnüsse; geröstet |
| 1 | Eßlöffel | Sesam; geröstet |
| 1/2 | Scharfe Peperoni | |
| 2 | Stengel | Fenchelkraut; grob gehackt |
| Dressing: | ||
| 1 | Teelöffel | Dunkles Sesamöl |
| 1 | Eßlöffel | Hanföl |
| 1-2 | Eßlöffel | Weißer Essig |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1 | cm | Frischer Ingwer; gerieben |
Dressing vorbereiten und mit den Schalottenstückchen ziehen lassen. Vor dem Servieren die Kohlrabi- und Peperonistücke, sowie das Fenchelkraut untermischen und das Ganze mit den Erdnüssen und Sesamkörnern bestreuen.
Nach der ganzen Herumreiserei in englischen Gefilden musste mal wieder was Vernünftiges auf den Tisch. Außerdem war da doch noch so ein Event…
Das Hackfleisch habe ich in Anlehnung an dieses Rezept zubereitet, wobei ich ca. die doppelte Menge angebraten und den Rest eingefroren habe. Es eignet sich super für eine ganz schnelle Tomatensauce oder auch als Pizzabelag.
Natürlich wurde bei mir der ausgezogene Teig und damit der ganze Strudel größer als das Backblech. Ich habe dann beide Enden abgeschnitten und daraus kleine Strudelchen geformt, die sich wunderbar zum Mittagessen im Büro eigneten.

| Quellenangabe: | 23.06.2011 von Sus |
| Kategorien: | Strudel, Kohlrabi, Hackfleisch |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| Teig: | ||
| 300 | g | Mehl |
| 25 | ml | Öl |
| Salz | ||
| 150 | ml | lauwarmes Wasser |
| Etwas | Mehl | |
| 50 | Gramm | Butter |
| Füllung: | ||
| 100 | g | Erdnüsse |
| 2 | Eßlöffel | Sesam |
| 400 | g | Hackfleisch |
| Kreuzkümmel | ||
| Koriandersamen | ||
| Knoblauch | ||
| Zimt | ||
| Cayennepfeffer | ||
| Salz, Pfeffer | ||
| 3 | Kohlrabis | |
| 2 | Schalotten | |
| 50 | Gramm | Butter |
| Salz, Pfeffer | ||
| Muskat |
Nacheinander Erdnüsse und Sesam, Koriander und Kreuzkümmel in einer trockenen Pfanne rösten. Koriander und Kreuzkümmel im Mörser zermahlen.
Hackfleisch in einer Pfanne krümelig und sehr trocken braten, würzen; ggf. das Fett abgießen.
Kohlrabis schälen, in Stifte schneiden; schöne Kohlrabiblätter in Streifen schneiden. Schalotten schälen, würfeln. Beides in Butter 8 Min. dünsten, würzen.
Den Teig nach dem Ruhen auf einer bemehlten Fläche (Tuch) so dünn wie möglich ausrollen, dann den Teig von der Mitte her über die Handrücken so lange dehnen und ziehen, bis er gleichmäßig hauchdünn ist. [Anmerkung: Soweit zur Theorie, aber in der Praxis sollte man die Größe des Backblechs beachten.
Außerdem bin ich froh, daß ich keine österreichischen Vorfahren habe: die wären wahrscheinlich rotiert wie nepalesische Gebetsmühlen!]
Den Teig mit zerlassener Butter bestreichen. Hackfleisch, Kohlrabi, Kohlrabiblätter, Erdnüsse und Sesam auf das untere Drittel des Teiges verteilen. Strudel aufrollen, mit Butter bestreichen. Im heißen Backofen bei 200°C ca. 15 Min. backen.
Ich bin Euch ja noch einen kleinen Reisebericht schuldig.
Angefangen hat alles, als der Liebste ich mal wieder nicht wusste, was ich dem Liebsten zum Geburtstag schenken könnte. Irgendwie kamen wir dann darauf, daß auf der Isle of Man erstaunlich viele alte Schienenfahrzeuge verkehren, was einen Bahn-Enthusiasten natürlich begeistert.
Letzte Woche war es dann soweit. Aber es ist gar nicht so einfach, auf die Isle of Man zu kommen:
Direktflüge gibt es so gut wir gar keine, sondern man hat eine Zwischenlandung in Birmingham, Manchester oder Dublin. Netterweise hat man uns kurzfristig den Flug von Frankfurt nach Manchester gestrichen, so daß wir von Düsseldorf aus fliegen mussten. Dafür hatten wir dann aber knapp vier Stunden Aufenthalt in Manchester. Die haben wir zu einem kleinen Ausflug in die Innenstadt genutzt. Ich weiß zwar nicht so genau, was wir alles gesehen haben, aber wir waren da. 

Anflug auf die Isle of Man:
Aber schließlich sind wir dann doch gut in Douglas, der Hauptstadt der Isle of Man, angekommen und haben auch unser Hotel gefunden.
Blick aus dem Fenster:

Die kleine Mini-Burg (Tower of Refuge) im Hafen sieht aus wie ein Spielzeug, dient aber der Rettung von Seeleuten. Weil regelmäßig Schiffe an einem Riff vor Douglas strandeten und es zu weit war, um sicher ans Ufer zu schwimmen, wurde diese Burg genau auf das Riff gebaut. Es werden dort – heute noch – Decken, Wasser und Lebensmittel bereitgehalten, obwohl dort seitdem kein Schiff mehr gestrandet ist.
Beim ersten Bummel durch den Ort durften wir feststellen, daß – bis auf einen Supermarkt und die Friseure(!) – alle Läden zwischen 5 und halb 6 schließen. (Manche Läden haben wir nie offen gesehen, weil wir tagsüber auf Ausflügen waren und abends zu spät zurückgekommen sind.)

Die Promenade:

Die Pferde-Straßenbahn an der Promenade von Douglas:

Die Wagen sind über 100 Jahre alt, die Pferde glücklicherweise nicht.
Weil das Wetter so schön war, sind wir gleich am nächsten Tag auf den höchsten Berg der Insel, den Snaefell (ganze 2,036ft bzw. 621 m hoch!), gefahren. Natürlich nicht mit dem Auto!
Dies ist auch die Auflösung vom ersten Rätselbild: Hinter dem Eis versteckt sich ein Waggon der Snaefell Mountain Railway.
Oben angekommen, hatten wir eine gute Sicht auf Schottland, England und Irland.

Im Gegensatz dazu ist die Isle of Man auch durchzogen von vielen tiefen, sehr schmalen Tälern, den sogenannten Glens, in denen es meist wildromantisch zugeht. Hier der Groudle Glen, dem aber in viktorianischen Zeiten ein wenig nachgeholfen wurde:


Hier in diesem Tal fährt tatsächlich auch eine kleine Dampf-Eisenbahn ab, die Groudle Glen Railway. Leider hat sie momentan nur am Wochenende Betrieb.
Auf der Insel wurde früher viel Bergbau betrieben. Im 19. Jahrhundert wurde dieses riesige Wasserrad in Laxey gebaut, um das Wasser aus den Minen zu pumpen:

In Laxey haben wir auch unsere erste (und einzige) Manx-Katze gesehen. Leider hat sie uns nicht den Gefallen getan, ordentlich für die Kamera zu posieren. Aber so sind’se nun mal, die Katzen, sogar die schwanzlosen…
Am nächsten Tag ging es mit der Isle of Man Steam Railway, der ältestens englischen Schmalspurbahn unter Dampf, nach Port Erin und Castletown.
Das Wetter war der Gegend angemessen:

Kleine Schmalspurdampflok:

Weiter nach Castletown:

Nach Peel mussten wir am nächsten Tag mit dem Bus fahren, weil das der einzige (größere) Ort ist, zu dem keine Schienen (mehr) führen:

Peel Castle, aus der Wikingerzeit:

Hier habe ich den ersten Seehund meines Lebens (in freier Natur) gesehen, mitten im Hafen:
Von Peel ging es weiter nach Ramsey in den Norden. Dort wollten wir wieder mit der Eisenbahn zurück nach Douglas fahren, was uns allerdings durch einen Leitungs- oder Triebwerksschaden (war nicht so genau herauszufinden) verwehrt wurde. Die Strecke war für diesen Tag stillgelegt. 
Am letzten Tag war das Wetter leider gar nicht so gut:

Was wir uns prompt mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Insel versüßten. Das Ingwereis dort war köstlich!
Danach ging es dann leider auch schon wieder heimwärts, nicht ohne kleinere Problemchen wie unangekündigte Zwischenhalte in Birmingham, dadurch entstehende Verspätungen und Anzeige unseres Fluges als „annulliert“, was unsere Abholer beliebig verwirrte.
Was es außer Eis noch zu Essen gab (neben superleckerem indischen Curry, annehmbaren Steaks, gruseligem italienischen Essen und sehr leckerem, klassischen Pub-Food):
Das typische Frühstück, welches wir uns aber nur einmal angetan haben:

Noch ein typisches Frühstück, was ich natürlich auch probieren musste, waren Manx Kippers, warm. Leider habe ich vergessen, sie zu photographieren.
Unterwegs die obligatorischen Fish and Chips, mit Malzessig:
Leckeres Bier von der Insel, mit Reinheitsgebot:
Aber am Besten waren die Manx Queenies, ganz frisch, vor meinen Augen in wenig Öl gebraten, mit etwas Salz:
Und zum Schluss noch die Mitbringsel:

)Uff, geschafft! Schöner Urlaub, viel zu kurz und es gibt noch viel mehr zu sehen!


… oder was davon noch übrig ist:

Diese Rumkugeln waren schon verschenkt und ich musste sie mir leihweise! zurückholen, um noch schnell ein Photo machen zu können.
Rumkugeln sind supereinfach und kommen einfach immer gut an. In meiner Verwandtschaft werden sie sogar gefordert, ursprünglich nur zu Weihnachten, dann auch an Ostern und mittlerweile zu jeder sich bietenden Gelegenheit.
Weil sie so ein schönes, schnelles Geschenk sind, dürfen sie auch noch ganz schnell am aktuellen Event „Geschenke aus meiner Küche“ im Kochtopf teilnehmen, diesmal ausgerichtet von Klärchen Kompott aus dem Gourmetbüdchen.
Ach ja, bzgl. Verpackungstip: Kleines Zellophantütchen mit bunter Schleife, mehr braucht’s nicht, denn die Verpackung stört nur…
| Quellenangabe: | Erfaßt 10.06.2011 von Sus |
| Kategorien: | Konfekt, Rum, Schokolade |
| Mengenangaben für: | 1 Portion(en) |
| 50 | Gramm | Butter |
| 175 | Gramm | Blockschokolade; gerieben |
| 2-4 | Esslöffel | Rum |
| Schokoladenstreusel |
Jawoll! Wenn die Zutaten vom Bauern des Vertrauens stammen, sollte das auch weiterhin kein Problem sein.

| Quellenangabe: | Gefuttert am 27.05.2011 und erfasst 07.06.2011 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Radieschen, Erdbeere, Rucola |
| Mengenangaben für: | 1 Portion(en) |
| 10 | Erdbeeren | |
| 5-7 | Radieschen | |
| 1 | Handvoll | Rucola |
| 1 | Esslöffel | Gehackte Zwiebel |
| 3 | Scheiben | Serrano-Schinken |
| 1/2 | Mozzarella | |
| Zitronensaft | ||
| Salz, Pfeffer | ||
| Distelöl | ||
| Weißen Traubenessig |
Erdbeeren und Radieschen waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Zwiebeln und dem Zitronensaft marinieren lassen.
Zum Servieren Rucola waschen, putzen und in gabelgerechte Stücke rupfen. Schinken und Mozzarella ebenfalls passend zerkleinern. Alles mischen und mit Dressing würzen.
– Der Mozzarella war zu mild, ein kräftigerer Käse wäre besser gewesen.
Letzten Samstag habe ich auf dem Dieburger Flohmarkt einen Fund gemacht, auf den ich schon sehr lange gewartet habe: Eine funkelnagelneue manuelle Saftpresse wie aus Großmutters Zeiten. Dumm nur, daß das Teil so schwer ist und ich es am Anfang des Flohmarkts gekauft habe. Gegen Ende waren meine Arme so um ein bis zwei Zentimeter länger.
Da unser Maulbeerbaum mal wieder übervoll mit Früchten hängt, die beim leisesten Windhauch (oder Amselhüpfen) herunterfallen, habe ich die Saftpresse gestern gleich ausprobiert. Funktioniert einwandfrei!
Und jetzt?
Nach etwas Suchen bin ich bei Bethany von Dirty Kitchen Secrets aus dem Libanon fündig geworden: Sie beschreibt mit vielen Bildern, wie man Sharab El Toot bzw. Maulbeersirup zubereitet.
| Quellenangabe: | Vom Dirty Kitchen Secrets abgeguckt und erfaßt 02.06.2011 von Sus |
| Kategorien: | Sirup, Maulbeere |
| Mengenangaben für: | 800 ml Sirup und 200 g Marmelade |
| g | Maulbeer-Sirup | |
| 800 | g | Dunkle Maulbeeren |
| 800 | g | Zucker |
| g | Maulbeer-Marmelade | |
| 100 | g | Maulbeerbrei |
| 100 | g | Zucker |
| 4 | g | Gelierpulver 1:1 |
| g | Maulbeer-Limonade | |
| Eiskaltes Mineralwasser | ||
| Zitronensaft |
Die Maulbeeren waschen und verlesen. Wie oben im Bild entsaften – der Trester, der vorne herausgedrückt wird, kann in dem Kompost.
Den aufgefangenen, sehr dicklichen Saft durch ein Tuch laufen lassen, den dabei entstehenden breiigen Rest in einen Topf geben.
Für den Sirup den Saft abwiegen und in einem anderen Topf mit der doppelten Menge Zucker mischen. Aufkochen lassen und einige Zeit unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit reduziert hat. Den entstehenden Schaum regelmäßig abschöpfen und zum Maulbeerbrei für die Marmelade geben.
Im Original wird der Sirup erst nach dem Abkühlen abgefüllt; ich habe gleich die heiße Flüssigkeit in Flaschen gefüllt.
Den Maulbeerbrei mit der gleichen Menge Zucker vermischen. Entsprechende Menge Gelierpulver mit einem Eßlöffel Zucker mischen und die Marmelade nach Gebrauchsanweisung des Gelierzuckers kochen. Nach erfolgreicher Gelierprobe in die vorbereiteten Gläser füllen, diese verschließen und kurz auf den Kopf stellen.
Zum Servieren etwas Maulbeersirup in ein Glas geben, kaltes Mineralwasser und ggf. Eiswürfel dazugeben und mit ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Die Marmelade wird natürlich auf’s Brötchen geschmiert.
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| Vorher | Nachher |
Ich trinke viel Mineralwasser, vorzugsweise mit viel Kohlensäure. Doch manchmal ist mir das zu langweilig. Da hätte ich gern ein bißchen Geschmack in meinem Wasser. Die einfachste Methode wäre natürlich in den Laden zu gehen und aus dem riesigen Angebot von Wassern mit allen möglichen Geschmäckern und möglichst wenig Zucker sich das leckerste herauszusuchen. Aber ist Euch schon einmal aufgefallen, daß es keine Variante mit Kohlensäure gibt? (Genausowenig wie es Eistee ohne Fruchtgeschmack gibt? In den Niederlanden gibt es beides, sogar in Kombination: Reiner Eistee mit Kohlensäure! Aber ich schweife ab…)
Am Wochenende tauchte in meinem Newsreader ein super-leckeres Rezept aus dem Kleinen Kuriositätenladen auf, welches ich unbedingt nachmachen wollte. Bio-Zitronen waren einfach zu bekommen, aber Bio-Limetten werden immer seltener. Selbst in Läden, die eigentlich sich mit Bio auskennen müßten, entsteht folgender Dialog:
Verkäuferin: „Die sind nur gewachst, die können sie nehmen.“
Ich: „Auch für z.B. Caipirina?“
Verkäuferin: „Ja, sie essen die Schale ja nicht.“
Ich: „Nee, aber ich gebe die Schale ins Glas und matsche kräftig mit dem Stößel darauf rum.“
Verkäuferin: „Ach ja, stimmt.“
Ich: „Seufz!“
Fündig wurde ich dann im türkischen Supermarkt. Sicherheitshalber habe ich die Limetten (die Zitronen auch) aber trotzdem gründlich mit heißem Wasser, einem Tropfen Öl und Spüli geschrubbt. Da sollte eigentlich nicht mehr viel übrig bleiben. Kennt jemand eine bessere Methode?
Aber nun zu dem leckeren Sirup, dessen übriggebliebene Zitronen-Minz-Ingwer-Masse ich ebenfalls mit Begeisterung gefuttert habe:
(Ein besseres Photo gibt’s leider nicht.)
| Quellenangabe: | Vom Kleinen Kuriositätenladen abgeguckt und erfaßt 30.05.2011 von Sus |
| Kategorien: | Sirup, Zitrone, Minze, Ingwer |
| Mengenangaben für: | 400 ml |
| 3 | Bio-Zitronen | |
| 2 | Bio-Limetten | |
| 40 | g | Ingwer, in Scheiben geschnitten |
| 5 | Grüne Kardamomkapseln | |
| 1/2 | Bund | Minze |
| 300 | g | Zucker |
| 300 | ml | Wasser |
Die Zitrusfrüchte heiß abwaschen und die Schale dünn schälen, dabei darauf achten, dass möglichst wenig Weißes an der Schale ist, da der Sirup dadurch bitter wird (Mikroreibe geht super). Die Zitrusfrüchte auspressen und den Saft mit der geriebenen Schale in einen Topf geben. Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden (ich habe die Scheiben zuerst durch die Knoblauchpresse gequetscht und dann dazugegeben), die Kardamomkapseln im Mörser gut anquetschen, so dass sich die Körner aus den Schalen lösen.
Alle Zutaten (außer der Minze) zusammen in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Minze zur kochenden Flüssigkeit geben, alles ca. eine Minute kochen, dann von der Platte ziehen und abgedeckt vollständig auskühlen lassen.
Durch ein feines Sieb gießen und erneut zum Kochen bringen. Für ca. 10 Minuten kochen lassen, dann in sterilisierte Flaschen füllen. Gut verschließen, auf den Kopf stellen und so auskühlen lassen.