Kürbis-Konfitüre

Wir retten … Alles mit Kürbis! Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal den Kürbis vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich hierzulande noch nicht so viele Fertigprodukte mit Kürbis wahrgenommen habe, hauptsächlich Kürbis süßsauer im Glas. ABER DAS GIBT ES HIER IN DIESEM BLOG NICHT! Den hat meine Großmutter jeden Herbst selbstgemacht und mich dann den Winter über zu jeder zweiten Mahlzeit beglückt gequält.

Glücklicherweise habe ich dann vor ein paar Jahren entdeckt, dass man mit Kürbis auch andere Gerichte zubereiten kann. Und seitdem finden sich hier einige leckere Rezepte.

Zurück zum Thema. In den USA wird Ende November Thanksgiving gefeiert und üblich ist dort der Pumpkin Pie mit Pumpkin Pie Spice, wobei dort alle Zutaten natürlich fertig oder halbfertig zu kaufen sind.
Ich habe jetzt keinen Pumpkin Pie gebacken, aber diese Kürbiskonfitüre schmeckt mindestens genauso gut und ist viel länger haltbar. Theoretisch zumindest… SmileyLecker.gif

Da wir natürlich keine Kürbisstücke aus der Dose verwenden, musste ich zur Rettung zuerst einen Kürbis meucheln…
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.. bevor ich ihn zur Konfitüre verarbeiten konnte…
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Wie man sieht, ist für weitere Experimente noch genügend Kürbismaterial vorhanden…

Kürbis-Konfitüre

Quellenangabe: Erfasst 28.10.2018 von Sus
Kategorien: Konfitüre, Kürbis, Thanksgiving
Mengenangaben für: 3 Gläser à 250 ml

Zutaten:

750 g Hokkaido (ungeputzt)
150 ml Orangensaft (frisch gepresst)
400 g Brauner Zucker
1 mittlere Zitrone; geriebene Schale und Saft
2 Teelöffel Kürbisgewürz
Kürbisgewürz:
4 cm Zimtstange
1 Teelöffel Ingwer; gefriergetrocknet
1/4 Vanilleschote; ausgekratzt und getrocknet
1 Teelöffel Muskatnuss; gemahlen
2 Gewürznelken
4 Körner Piment
2 Kapseln Kardamom (*); die Kernchen davon

Zubereitung:

Für das Kürbisgewürz die Gewürze grob zerkleinern und in einer Gewürz- oder Kaffeemühle sehr fein zermahlen. In ein Glas geben und dunkel aufbewahren.

Für die Konfitüre beim Hokkaido die Schale gründlich waschen, bei einem anderen Kürbis die Schale entfernen. Die Kerne und Fäden mit einem Löffel aus dem Kürbis herausschaben. Das Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Kürbis mit Orangensaft und Zucker in einem großen Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist (ca. 45 Minuten).

Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Zusammen mit dem Kürbisgewürz zum Kürbis geben, von der Kochstelle nehmen und sorgfältig mit dem Pürierstab fein pürieren. Noch einmal unter beständigem Rühren kurz aufkochen.

Sofort randvoll in sterilisierte Gläser füllen, diese verschliessen und fünf Minuten auf den Deckel stellen.

Anmerkung:

– Ich habe einen Rest mit gemahlenen scharfen Chilis gemischt: Sehr fein! Ich werde wohl noch ein paar Gläser kochen müssen.
– (*) Kardamon ist kein klassisches Pumpkin-Spice-Gewürz, macht sich aber trotzdem gut.


 
 
WirRettenWasZuRettenIst_300x111.jpgEbenfalls wurde der Kürbis gerettet bei:

auchwas – Kürbis süß-sauer
Bonjour Alsace – Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
Brigittas Kulinarium – Kürbisravioli aus Kartoffelteig
Brittas Kochbuch – Kürbisrisotto
Brotwein – Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
Cakes Cookies an more – Mac and Cheese mit Kürbis
Das Mädel vom Land – Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
evchenkocht – Kürbis-Cannelloni
Fliederbaum – Kürbis-Kartoffel-Gratin
genial-lecker – Kürbis-Möhren-Quiche
lieberlecker – Kürbis Vermicelles
Madam Rote Rübe – Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
our food creations – Vielseitiges Kürbismus
Pane-Bistecca – Kuerbis Prussien
Unser Meating – Kürbis-Käse-Suppe
Turbohausfrau – Kürbistascherl mit Grammeln

Dank auch an die Organisatoren Ingrid und Susi von #WirRettenWasZuRettenIst.

Mit Hackfleisch gefüllter Kürbis

Im kühlen Keller schlummerte noch ein Kürbis, für den es letztes Wochenende langsam Zeit wurde, seiner Bestimmung zugeführt zu werden.

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Den hatte ich im Herbst gekauft, weil ich ihn so hübsch fand. Er heißt „Delicata“ und gehört zu den Sommerkürbissen. Angeblich kann man ihn mit der Schale verzehren, wie den Hokkaido. Allerdings war das bei unserem Exemplar nicht der Fall: Die Schale war einfach zu hart. Ansonsten hat er uns sehr gut geschmeckt.

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Mit Hackfleisch gefüllter Kürbis

Quellenangabe: Erfasst 08.02.18 von Sus
Kategorien: Kürbis, Hackfleisch, Backofen
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Kürbis „Delicata“
5 Stengel Glatte Petersilie
1 Esslöffel Olivenöl (hier: Rapsöl)
2 große Knoblauchzehen
400 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Ras-el-Hanout (oder ähnliches Curry-Gewürz)
Chilipulver
1 Esslöffel Käse; gerieben (hier: Belper Knolle)

Zubereitung:

KuerbisDelicataMitPetersilie.jpgKürbis gut waschen, der Länge nach halbieren und die Kerne herauskratzen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und in die vorbereitete Backform legen. Knoblauch und Petersilie fein hacken und mit dem Öl gut vermischen. Die Innenseite des Kürbis damit bestreichen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen, dann die Kürbishälften auf einem Blech oder in einer geeigneten Auflaufform in den Ofen geben. Für gut 30 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist.

Zwischenzeitlich die Zwiebel schälen und klein hacken. Mit wenig Öl in der Pfanne anschwitzen, dann das Hackfleisch dazugeben. Das Fleisch kräftig würzen und unter Rühren krümelig braten lassen.

Wenn der Kürbis weich genug ist, das Hackfleisch mit dem ausgetretenen Bratensaft in die Hälften füllen und mit Käse bestreuen. Noch ein paar Minuten im Backofen lassen, bis der Käse gebräunt ist.

Anmerkung:

– Angeblich kann man die Schale von Delicata-Kürbissen mitessen. Bei unserem war sie zu hart.

– Das Rezept geht natürlich auch mit anderen Kürbissen, z.B. Hokkaido. Den halbiert man dann nicht, sondern schneidet einen Deckel ab und füllt ihn mit dem Hackfleisch.

– Mir hat der Delicata besser geschmeckt als ein Hokkaido: nicht so süß und mächtig.


Kürbis-Zupfkuchen

Neulich meinte einer der drei kühl gelagerten Kürbisse, doch nicht so haltbar zu sein, denn er entwickelte eine dunkle Stelle an der Seite. Nun gut, nach dem üblichen Kürbisgemüse war immer noch ein halber Kürbis übrig. Was damit anfangen, war die Frage.

Da kam mir das folgende Rezept gerade recht:

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Kürbis-Zupfkuchen

Quellenangabe: brigitte.de
Erfasst 25.11.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Kürbis, Haselnuss, Zimt
Mengenangaben für: 20 Scheiben

Zutaten:

Teig:
400 g Hokkaido-Kürbis
Salz
500 g Mehl (Type 550)
50 g Zucker
20 g Hefe
200 ml Milch
50 g Butter; weich
Mehl
Fett für die Form
Füllung:
50 g Butter
100 g Brauner Zucker
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
1/4 Teelöffel Muskat; gerieben
1/2 Teelöffel Piment; gemahlen
1/3 Vanilleschote; das Mark davon
1 Prise(n) Salz
100 g Haselnüsse
Guss:
60 g Puderzucker
2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

Für den Teig:

Den gewaschenen Kürbis entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden; in wenig Salzwasser weich kochen. Kürbisfleisch abtropfen lassen, dann fein pürieren.

Hefe in der lauwarmen Milch und dem Zucker auflösen und ca. 15 Minuten gehen lassen. Mehl und Salz hinzugeben und miteinander verkneten.

Das Kürbispüree und die weiche Butter dazugeben. Alles mit den Knethaken in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen sichtbar vergrößert hat. Den Teig nochmals auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig kneten und zu einem großen Rechteck (etwa 30 x 50 cm Größe) ausrollen.

 
Für die Füllung:

Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und dann die braune Haut mit einem Handtuch so weit wie möglich abrubbeln. Abkühlen lassen, einen Teil fein mahlen und den anderen Teil grob hacken.

Die Butter in einem Topf schmelzen, aber nicht zu heiß werden lassen. Zucker und Gewürze unterrühren. Den ausgerollten Teig damit bestreichen und die Haselnüsse gleichmäßig darauf verteilen. Die Teigplatte in 6 gleich breite Streifen (etwa 8 x 30 cm Größe) schneiden. Je 3 Teigstreifen übereinanderlegen und dann (quer) in 4 Stücke teilen. Diese „Teigsandwiches“ aufrecht hintereinander in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (etwa 25 cm Länge) stellen. Die Form mit einem Tuch abdecken und etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C, (Umluft 180 °C, Gas Stufe 4) vorheizen. Das Brot in etwa 25-35 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldbraun backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und dann den Kuchen vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
 
Für den Guss:

Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten dickflüssigen Guss verrühren. Den Guss mit einem Löffel in dünnen Streifen über den Kuchen träufeln und trocknen lassen.


Grün: Kürbiskern-Pesto

Garten-Koch-Event November: Kürbiskerne [30.09.2014]

Eigentlich wollte ich das folgende Rezept zusammen mit Nudeln und Kürbisstücken servieren und photographieren. Jetzt ist mir leider die Zeit davongelaufen und deshalb gibt es das Kürbiskernpesto für das <Garten-Koch-Event „Kürbiskerne“ eben solo:

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Kürbiskern-Pesto

Quellenangabe: Erfaßt 28.11.2014 von Sus
Kategorien: Sauce, Pesto, Kürbis, Basilikum
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Steirische Kürbiskerne
50 ml Steirisches Kürbiskernöl
1 Teelöffel Salz
25 g Basilikum
1 Prise Chili
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Kürbiskerne im „Universalzerkleinerer“ des Stabmixers sehr fein zerhacken. Salz und gehacktes Basilikum zugeben. Nach und nach das Kürbiskernöl eintröpfeln lassen, bis bei wiederholtem Mixen eine sämige Paste entsteht. Mit Chili abschmecken.

In saubere Gläser füllen und mit Sonnenblumenöl abdecken. Im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen.


Martinsgans mal anders: Asiatische Gänsekeulen

Passend zum morgigen Martinstag gab es bei uns gestern Gans – keine ganze Gans, sondern mal wieder „nur“ Gänsekeulen.

Zur Abwechslung habe ich die Keulen in eine asiatisch inspirierte Marinade eingelegt, bevor ich sie – wie gewohnt – in den Römertopf verfrachtet habe. Dazu gab es eine mehr oder weniger klassische deutsch-asiatische Gemüsemischung.

Fazit: SmileyLecker.gif Lecker!

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Asiatische Gänsekeulen

Quellenangabe: Erfaßt 28.10.2014 von Sus
Kategorien: Gans, Römertopf, Kürbis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Gänsekeulen
2 Zwiebeln
3 Karotten
Marinade:
1-2 Eßlöffel Hoisin-Sauce
1 große Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
2 Eßlöffel Zwiebeln; gehackt
1 Eßlöffel Orangenschale; gerieben
1 Eßlöffel Reisessig
Szechuanpfeffer
Cayennepfeffer
1 Eßlöffel Ume-Su
Alternativ:
2 Prisen Zucker
2 Prisen Salz
1 Eßlöffel Apfelessig
Asia-Gemüse:
1 kleiner Hokkaidokürbis
200 g Bambussprossen
50 g Asiatische Pilzmischung
Bessere Alternative:
100 g Frische Shiitake-Pilze
1 Packung Frische Mungbohnensprossen
150 g Erbsen (TK)
1 Bündel Lauchzwiebeln
1/2 Stange Porree (Lauch)
1 Zitrone; Saft davon
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
1 Eßlöffel Sesam; geröstet

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade miteinander verrühren, dabei Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln jeweils durch die Knoblauchpresse drücken. Gänsekeulen waschen und trockentupfen, dabei evtl. Federkiele und überflüssiges Fett entfernen. Die Keulen von allen Seiten mit der Marinade einreiben und zugedeckt im Kühlschrank ein paar Stunden ziehen lassen. Römertopf mindestens 1/2 Stunde wässern. Zwiebeln schälen und halbieren; Möhren putzen und in große Stücke schneiden. Gänsekeulen in einer Pfanne mit wenig Öl (es tritt noch genug Fett aus!) von allen Seiten anbraten; Zwiebeln und Möhren ebenfalls anbraten.

Zwiebeln und Möhren in den Römertopf geben, die Gänsekeulen darauflegen und die restliche Marinade darüber verteilen. Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und diesen auf 200°C Ober-/Unterhitze einstellen (Umluft nicht empfehlenswert). Für gut 2 Stunden braten lassen, dabei zwischendurch etwas ausgetretene Fettbrühe abschöpfen und kalt stellen, um das Fett zu entfernen.

In der Zeit, in der die Gänsekeulen vor sich hin schmoren, in aller Gemütsruhe das Gemüse vorbereiten. Bei getrockneten Pilzen diese für ca. eine Stunde in lauwarmes Wasser einlegen. Den Kürbis gut abwaschen und in „Würfel“ von ca. 1,5 cm schneiden. Lauch putzen und in halb so breite Ringe schneiden; Lauchzwiebeln in Streifen schneiden.

Die Kürbiswürfel in etwas Gänsefett in einer großen Pfanne (Wok) anbraten, bis sie noch bißfest sind. Bis hierhin kann das Gemüse vorbereitet werden, der Rest sollte ca. 10 Minuten vor dem Servieren zubereitet werden. Bambus, Lauch, (gut abgetropfte) Pilze, Erbsen zugeben und unterrühren, würzen, auch mit dem Zitronensaft. Wer mag, gibt noch etwas Chili hinzu. Lauchzwiebeln und Sprossen erst am Ende hinzufügen.

Parallel dazu Mie-Bandnudeln kochen. Zum Servieren mit geröstetem Sesam bestreuen.


Heimisch…

In unserer Gegend (Kleinstadt mit vielen Bauernhöfen rundherum) wird es unter den Bauern gerade modern, die eigenen Produkte nicht nur zur Spargel- oder Erdbeerzeit direkt zu vermarkten. So hat der eine Bauernhof an der großen Straße neben seinem Frischeautomaten, aus dem man zu jeder Tages- und Nachtzeit Äpfel, Birnen und Eier ziehen kann, auch ein Häuschen aufgestellt, in dem zu normalen Geschäftszeiten die verschiedensten Produkte verkauft werden. Gestern kam ich dort vorbei und hatte Lust auf ein paar letzte Cocktail-Tomaten. Da lag auch ein großer Muskat-Kürbis, der bereits angeschnitten war. Prompt landete ein kleines Stück auch im Einkaufskörbchen. Der Bio-Ziegenkäse stammt von einem anderen Bauernhof, der zufälligerweise auch auf dem Weg zur Arbeit liegt; den Feldsalat habe ich auf dem Markt gekauft. Die Chili habe ich selbst geerntet. Nur die Pistazien sind nicht von hier…

Daraus habe ich mir dann heute den folgenden Salat gebastelt: SmileyLecker.gif

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Kürbis-Carpaccio auf Feldsalat

Quellenangabe: Erfasst 06.11.2014 von Sus
Kategorien: Kürbis, Salat, Feldsalat, Pistazie, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

100 g Muskat-Kürbis
5-6 Büschel Feldsalat
1-2 Stengel Glatte Petersilie
Ziegenfrischkäse
1/4 Teelöffel Frische Chili; in Ringen; je nach Schärfe mehr oder weniger
1/4 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
2 Eßlöffel Pistazien; geschält; ggf. gehackt
1 Teelöffel Pistazienöl
1 Teelöffel Granatapfelsirup
1 Prise Meersalz
Marinade bzw. Dressing:
1 kleine Lauchzwiebel
1/2 Teelöffel Tahini
1 Teelöffel Sojasauce
2 Eßlöffel Wasser
1 Teelöffel Granatapfelsirup
1 Spritzer Essig
1/2 Teelöffel Neutrales Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kürbis mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Aus den Dressingzutaten eine Marinade zusammenrühren und erhitzen (z.B. in der Mikrowelle). Die Kürbisstreifen unterheben und im geschlossenen Behälter ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Salat putzen und auf dem Teller drapieren. Kürbisstreifen mit Marinade darauf geben. Die restlichen Zutaten darüber verteilen.


Pumpkin in the Lye …

World Bread Day 2010 (submission date October 16)Bereits zum fünften Mal findet der World Bread Day statt, wie immer veranstaltet von 1 x Umrühren bitte.

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, Laugen-Brötchen in einer relativ einfachen und unkomplizierten Variante kennenzulernen. Da der Geschmack dem ‚original‘ Laugen-Gebäck doch recht nahe kommt, möchte ich sie allgemein vorstellen:

Kürbis-Laugen-Brötchen

KuerbisLaugenBroetchen.jpg

Kategorien: Brötchen, Lauge, Kürbis, Kürbiskern
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
20 Gramm Hefe, frisch
100 Gramm Wasser; lauwarm
Teelöffel Zucker (1/4)
550 Gramm Mehl Type 550
1 Teelöffel Salz
50 Gramm Schmand
200 Gramm Kürbispüree (*)
Lauge:
1 Liter Wasser
50 Gramm Natron

Zubereitung:

Frische Hefe in lauwarmem Wasser einrühren, Zucker dazugeben und diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben; Salz, Schmand, Kürbispüree und Hefemischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Ca. 15 Minuten gehen lassen, nochmals durchkneten und (sehr) kleine Brötchen formen.

Wasser mit Natron aufkochen lassen und die Brötchen hineinlegen, bis sie nach oben steigen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen, mit Hagelsalz oder Kürbiskernen bestreuen.

Im Backofen Ober-/ Unterhitze vorgeheizt bei 180 °C 20-25 Minuten backen.

Anmerkung:

– Dieses Rezept verwendet keine „richtige“ Natronlauge, sondern eine relativ harmlose Mischung von ‚Kaisernatron‘ bzw. ‚Baking Soda‘ (NaHCO3, bzw. ‚doppeltsohlenkauendes Nashorn‘) mit Wasser, während die von den Bäckern verwendete Natronlauge eine ziemlich ätzende und mit Vorsicht zu genießende NaOH-Lösung ist.
Für den ‚typischen‘ Geschmack Brötchen vor dem Backen mit grobem (Meer-)Salz bestreuen.

* Kürbispüree: Kürbis grob zerkleinern, wenn notwendig, schälen. In wenig Wasser weichdünsten, abkühlen lassen, pürieren.


Ernte sei Dank ..

Blog-Event XL: Happy Turkey DayZum Tag des glücklichen Truthahns, wie ihn FemNerd im Kochtopf (1x umrühren, bitte) ausgeschrieben hat, kann ich leider kein solches Federvieh beisteuern (und ob es dann auch noch glücklich wäre, ist sowieso fraglich).

Diese Muffins eignen sich meiner Meinung nach – wobei diese Meinung reine Theorie ist: ich habe bisher weder ein Thanksgiving-Essen vorbereitet noch an einem teilgenommen – vorzüglich dazu, an den Feiertagen Reste von Cranberries und Kürbispüree zu verarbeiten. In der Kürbisfüllung ist relativ viel Salz, was gut zu den obersüßen Cranberries kontrastiert. Die Muffins schmecken sowohl warm als auch kalt.

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Kürbis-Muffins mit Cranberries

Quellenangabe: Frei nach diversen Rezepten aus dem Internet 15.11.2008 von Sus
Kategorien: Muffin, Kürbis, Cranberries
Mengenangaben für: 9 Stück

Zutaten:

Belag:
150 Gramm Cranberries (vorzugsweise frische, aber getrocknete gehen auch)
150 Gramm Zucker
1 Eßlöffel Wasser
1 Eßlöffel geriebene Orangenschale
Füllung:
300 Gramm Kürbisfleisch (hier: Butternut)
1/2 Teelöffel Salz
Muskat
Piment
Zimt
2-3 Nelken; fein zerstoßen
Teig:
240 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Natron
1 sehr kleine Prise Zitronensäure
1 normale Prise Salz
120 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
2 Eier
120 ml Milch
120 ml Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Getrocknete Cranberries in etwas Wasser ca. 1/2 Stunde vorher einweichen und das Wasser bis auf ca. einen Eßlöffel abtropfen lassen. Frische Cranberries können direkt verwendet werden. Die Cranberries in einem kleinen Topf zusammen mit dem Zucker und der Orangenschale aufkochen, bis die austretende Flüssigkeit zu Sirup reduziert ist. In jede Muffinform ca. einen Eßlöffel Cranberries geben, so daß der Boden bedeckt ist.

Das Kürbisfleisch pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.

Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver, Natron, Zucker, Vanillinzucker und Salz in einer Schüssel mischen und mit der Gabel ein paar Mal auflockern. Die Eier in einer anderen Schüssel schaumig schlagen; mit Milch, Öl und Zitronensäure verrühren. Ca. 1/3 der Kürbismasse hinzugeben und verteilen. Die flüssigen Zutaten mit den trockenen kurz vermischen.

Mit dem Teig die Muffinformen zur Hälfte auffüllen. Von der Kürbismasse je einen Klacks in die Mitte der Muffins geben und mit Teig bedecken.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Die Muffins aus der Form holen und mit der Cranberry-Seite nach oben abkühlen lassen.


Pumpkin Rolls

breadbakingday #12 [August 1, 2008]Heiner from Wir sind im Garten reminded me that I also have a packet of frozen squash in my freezer and the next pumpkins are already ripening. So I used the opportunity and his recipe for Pumpkin Bread, changing it to Pumpkin Rolls to be able to take part in the Bread Baking Day #12: Small breads – hosted this time by My Diverse Kitchen.

(I’m sorry, but I’m not quite sure where the difference between pumpkin and squash is. So, please, insert the correct word while reading this entry.)

Pumpkin Rolls

Kuerbisbroetchen.jpg

Source: Wir sind im Garten
31.07.08 by Sus
Categories: Bread, Yeast, Pumpkin, Squash
Yields: 1 Recipe

Ingredients:

300 gram Pumpkin/Squash; coarsely chopped, frozen
500 gram Flour
125 ml Vegetable stock; (diluted version)
1 tablespoon Butter
2 tablespoon Sugar
1 package Dry yeast
1 Hand full of Pumpkin seeds

Preparation:

Let the squash unfreeze and puree. Add the vegetable stock. Add the remaining ingredients, keeping about half of the pumpkin seeds. Choose the program for kneading yeast dough on your bread baking machine and let it do the work of kneading and keeping the dough warm.

Flour your hands and get the risen dough out of the machine – one large handful at a time – and roll and knead it on a floured surface. Form balls or oblong rolls. Put these on a baking tray, brush them with water and slighty press the remaining pumpkin seeds into the surface. Let the rolls rise again.

In the meantime preheat the oven to 190°C and then bake the rolls for about 30-40 minutes.


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Nachgebacken …

breadbakingday #12 [August 1, 2008]Heiner von Wir sind im Garten hat mich dran erinnert, daß auch bei mir noch ein Paket Kürbis im Gefrierschrank schlummert. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und auch gleich sein Rezept für Kürbisbrot nachgebacken. Und damit es auch zum Bread Baking Day #12: Small breads – diesmal veranstaltet von My Diverse Kitchen – paßt, habe ich Kürbisbrötchen daraus gemacht.

Kürbisbrötchen

Kuerbisbroetchen.jpg

Quellenangabe: Wir sind im Garten
31.07.2008 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Hefe, Kürbis
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300 Gramm Kürbisfleisch; gewürfelt
500 Gramm Mehl (*)
125 ml Gemüsebrühe
1 Eßlöffel Butter
2 Eßlöffel Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
1 Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung:

Den Kürbis auftauen lassen und pürieren. Gemüsebrühe hinzugeben. Die anderen Zutaten ebenfalls hinzugeben, dabei die Hälfte der Kürbiskerne zurückbehalten. Alles von der Brotbackmaschine kneten und gehen lassen.

Den gegangenen Teig mit bemehlten Händen handvollweise aus dem Behälter holen und auf einer bemehlten Fläche zu Kugeln oder schmalen Laiben formen. Auf ein Backblech legen, mit etwas Wasser bestreichen und die restlichen Kürbiskerne auf der Oberfläche leicht eindrücken. Noch einmal gehen lassen.

Währenddessen des Backofen auf 180°C aufheizen und die Brötchen ca. 30-40 Minuten backen.

Anmerkung:

(*) Eigentlich wollte ich Dinkel-Vollkornmehl verwenden. Aber leider mußte ich feststellen, daß mein gesamter Mehlvorrat, obwohl in einer luftdichten Kiste gelagert, von Milben befallen war. Im Supermarkt um die Ecke gibt es leider nur Standard-Weizenmehl.


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