Das sind die Ergebnisse meiner Marillenverarbeitung auf einen Blick:

- Marillen-Röster
- Beschwipste Marillen
- Marillen-Chutney
- Marillen-Marmelade
- Marillen-Essig
- Marillensenf
- Marillen-Apfel-Mus
Die Rezepte werde ich hier noch verlinken…
Das sind die Ergebnisse meiner Marillenverarbeitung auf einen Blick:

Die Rezepte werde ich hier noch verlinken…
Wie versprochen, kommen endlich ein paar der Rezepte, in denen ich die vielen Wachauer Marillen verarbeitet habe. (Aus gut unterrichteten Kreisen habe ich erfahren, dass man auch jetzt noch auf dem Münchner Viktualienmarkt echte Wachauer Marillen erstehen kann.) Aber für einen Kuchen sind natürlich auch andere, gut schmeckende Sorten geeignet.

Das Rezept habe ich mir bei Katharina Seisser abgeschaut und seither schon dreimal gebacken. Es geht so schön schnell und einfach und hat – wohl durch den Puderzucker – eine biskuitähnliche Konsistenz.
Man kann den Kuchen auch mit anderen Früchten variieren. Gestern gab es ihn z.B. mit Reineclauden.
| Quellenangabe: | Katharina Seiser Erfasst 10.08.2017 von Sus |
| Kategorien: | Backen, Kuchen, Marille, Aprikose, Biskuit |
| Mengenangaben für: | 1 Blech |
| 1 1/2 | kg | Reife Marillen / Aprikosen |
| 200 | g | Butter |
| 200 | g | Puderzucker |
| 4 | mittlere | Eier |
| 200 | g | Mehl |
| 5 | g | Weinstein-Backpulver (oder weniger) |
| 1 | Prise(n) | Salz |
| 1 | Esslöffel | Vanillezucker |
| 1/2 | Zitrone; die abgeriebene Schale davon | |
| 1 | Esslöffel | Marillenbrand |
Marillen waschen und trocken tupfen, dann halbieren und entsteinen.
Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.
Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte vom Mehl untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.
Vanillezucker, Zitronenschale, Marillenbrand einrühren und das restliche Mehl hinzufügen.
Die recht flüssige Masse auf ein Blech mit Backpapier gleichmäßig verteilen und mit den vorbereiteten Marillen mit der Schnittfläche nach oben belegen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Es war schon lange ein Wunsch von mir, zur Aprikosenernte in die Wachau in Österreich zu fahren. Dieses Jahr war es dann soweit.
Wir fuhren mit dem Zug nach St. Pölten und holten uns dort einen Leihwagen. Gewohnt haben wir in Rossatz, einem kleinen Ort auf der rechten Donauseite, direkt gegenüber von Dürnstein.
Hier habe ich auch die erste echte Wachauer Marille meines Lebens gleich auf dem Hotelparkplatz gegessen.

Gaaanz zufälligerweise fand an diesem Wochenende das Kremser Marillenfest statt und wir sind auch gleich nach der Ankunft am Freitag Nachmittag dorthin gefahren.
Wir hatten schon vorher entdeckt, dass Freitags vom Tourismusbüro eine Stadtführung angeboten wird, an der wir dann auch teilnahmen. Kann ich sehr empfehlen, denn so erfährt man schon etwas mehr als aus Reiseführern.
Das Kremser Stadttor:

Beeindruckt hat uns die Vielfalt der Häuserstile. Teilweise waren Häuser noch erhalten, die bereits vor 1000 Jahren gebaut wurden.
Verschiedene Häuser aus verschiedenen Epochen, einträchtig nebeneinander:

Auch nett, das große Sgraffitohaus, mit vielen, vielen Bildergeschichten:

Funkelnde Stadtpfarrkirche St. Veit von innen:

Abends waren wir dann (bei zünftiger Musik) im Nachbarort Stein schön essen. (Gar nicht so einfach, ein Restaurant zu finden, welches ab 18:00 noch warmes Essen serviert…)
Hier der Nachtisch: Marillenknödel, was sonst?

Am nächsten Morgen ließ uns das gute Wetter leider im Stich. Zuerst fuhren wir nach Melk, um uns in den Regenpausen ein bisschen umzuschauen.

Diese Steinbank vor der alten Post hätte ich zu gerne mitgenommen. Sie steht da allerdings schon seit ca. 200 Jahren …

Weiter ging es nach Maria Taferl, dem zweitwichtigsten Wallfahrtsort in Österreich. Diesen Tipp (und andere) habe ich von der lieben Sina erhalten. Noch einmal vielen Dank dafür! Weil es bei der Ankunft in Strömen regnete, haben wir uns bei schöner Aussicht erst einmal mit Mohnzelten gestärkt.

Maria Taferl liegt etwas erhöht und dadurch hat man einen guten Blick auf die Donau und bei besserem Wetter auch auf die Alpen.

Die Wallfahrtskirche von aussen …

… und von innen (hier fand gerade eine Hochzeit statt):

Auf dem Rückweg kamen wir an einem Stand mit Steckerlfisch vorbei nicht vorbei.

Abends, bei frischem, aber wieder schönem Wetter, saßen wir beim Heurigen und probierten uns durch die hauseigene Weinkarte.
Am nächsten Tag lösten wir ein Kombiticket für eine Donaufahrt von Krems nach Spitz (mit der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft und der Kapitän hatte auch eine Mütze auf!) und wieder zurück mit der Wachaubahn.
Dürnstein mit Stiftskirche und Burgruine (verspielt können die Österreicher…)

St. Michael, eine der ersten Kirchen in der Wachau:

Wachaubahn in Krems:

Nachmittags ging es dann von Rossatz aus mit der Personenfähre auf die andere Donauseite nach Dürnstein, nicht ohne vorher die Füße in die Donau gehalten zu haben:

Am nächsten Tag (leider schon der letzte) kam endlich der zweite Koffer zum Einsatz:

Es gab im Ort nicht so viele reife Marillen zu kaufen wie geplant, da zum Einen das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte und zum Anderen am Sonntag halb Wien in die Wachau eingefallen war, um sich mit Marillen einzudecken. Deshalb mussten wir noch ein Stückchen weiter fahren, um den Koffer auch wirklich voll mit echten Wachauer Marillen zu bekommen.

Und dann ging es auch schon wieder nach Hause. Ein letzter Gruß:

Zuhause angkommen, sind wir nach dem folgenden Photo ziemlich geschafft ins Bett gefallen:

Und was aus den Marillen alles geworden ist, erzähle ich Euch ein andermal.
Letztes Wochenende waren wir in der Wachau und haben uns mit köstlichen Marillen (österreichisch für Aprikosen) versorgt. Ein paar davon sind in den folgenden Salat gewandert:

| Quellenangabe: | Erfasst 20.07.2017 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Marille, Aprikose, Käse, Tomate, Büro |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 1/2 | Büffelmozzarella | |
| 5-10 | Cocktailtomaten | |
| 5 | Marillen/Aprikosen | |
| 10 | Blätter | Basilikum |
| 1/2 | Teelöffel | Marillenkernöl |
| 1 | Teelöffel | Guter Essig |
| 1/3 | Teelöffel | Limettenschale; gerieben |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1/2 | Teelöffel | Sesamkörner; geröstet |
| 1 | Prise | Chilipulver |
| 1/2 | kleine | Wildschweinsalami |
Aprikosen und Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Salami und Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Zusammen auf einem Teller anrichten; Öl und Essig darübergeben; mit Salz, Pfeffer, Limette, Sesam und ggf. Chili bestreuen. Mit Basilikumblättern garnieren.
Wir hatten Lust auf Pizza…
Es lohnt sich, schon zu Beginn der Zucchini-Saison die kleinen Biester zu dezimieren, denn sonst steht man plötzlich vor einem Berg Gemüse und weiß nicht mehr, wohin damit.

| Quellenangabe: | Erfasst 30.06.2017 von Sus |
| Kategorien: | Pizza, Hefe, Zucchini, Speck, Champignon |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
| Teig: | ||
| 300 | g | Mehl |
| 150 | ml | Wasser |
| 10 | g | Hefe |
| Salz, Pfeffer | ||
| Belag: | ||
| 1 | kleine | Grüne Zucchini |
| 1 | kleine | Gelbe Zucchini |
| 150 | g | Braune Champignons |
| 200 | ml | Tomatensauce (hier: selbst eingemacht) |
| 100 | g | Südtiroler Speck |
| 200 | g | Alter Gouda; gerieben |
| Marinade: | ||
| 2-3 | Eßlöffel | Neutrales Öl |
| 1 | Teelöffel | Zitronensaft |
| 1 | große | Knoblauchzehe |
| Rosmarin | ||
| Zitronenthymian | ||
| Majoran | ||
| Salz, Pfeffer |
Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Gewürze dazugeben. Zu einem Teig verkneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Im Kühlschrank für ca. 8-10 Stunden kalt stellen. Ca. 1/2-1 Stunde vor Backbeginn den Teig herausholen und sich aufwärmen lassen.
Zucchini gut waschen und mit Schale in hauchdünne Streifen hobeln. Ebenso die Champignons hobeln. Öl mit Zitronensaft mischen, die Kräuter ganz fein hacken oder zerreiben, den Knoblauch fein hacken oder pressen und alles zum Öl geben. Die Zucchini- und Champignonscheiben mit der Marinade mischen und im Kühlschrank 1-2 Stunden ziehen lassen. Den Speck in hauchdünne Streifen schneiden.
Backofen mit Backstein auf 230 °C vorheizen. Pizzateig noch einmal mit der Hand und etwas Mehl durchkneten und auf Backpapier ausrollen. Mit Tomatensauce bestreichen und mit etwas Käse bestreuen. Das marinierte Gemüse abtropfen lassen und auf der Pizza verteilen. Speck und restlichen Käse gleichmäßig verteilen. Die Pizza mit dem Backpapier auf den heißen Backstein ziehen und für 10-15 Minuten backen lassen.
Bei Hitze machen sich Salate immer gut. Scharfes Essen bringt uns zum Schwitzen und hilft dadurch bei der Abkühlung des Körpers. Deshalb gab es mit den aller-allerletzten Spargeln im Büro einen schönen Gurken-Spargel-Salat mit viel „Scharf“ aus frischem Ingwer und Chili.
Natürlich kann man den Spargel auch durch andere Gemüse wie z.B. Kohlrabi- oder Karottenstreifen ersetzen.

| Quellenangabe: | Erfasst 18.06.2017 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Gurke, Spargel, Büro |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 1/2 | Schlangengurke | |
| 10 | Spargelspitzen; gekocht | |
| 1 | Handvoll | Zitronenmelisseblätter |
| 2 | Esslöffel | Eingelegter Meerfenchel (alternativ: Kapern) |
| 1-2 | Prisen | Gochugaru (Chilipulver) |
| 1 | Esslöffel | Sesamsaat; geröstet |
| 1 | Esslöffel | Reisessig |
| 2 | Esslöffel | Distelöl |
| 1 | Lauchzwiebel; in feinen Ringen | |
| 1 | Stück | Ingwer; gerieben |
| Salz |
Aus Essig, Öl, Salz, Ingwer und Zwiebelringen eine Vinaigrette erstellen.
Gurke schälen und in dünne Scheiben schneiden; Melisseblätter waschen und zupfen. Gurken, Melisse, Meerfenchel und Spargel mit der Vinaigrette gut vermischen und gekühlt ziehen lassen.
Zum Servieren mit Chili und Sesam bestreuen.
Am Wochenende haben wir die ersten Johannisbeeren geerntet. Da die gepflückte Menge sogar für den Johannisbeer-Jockel zuviel waren, hatte ich heute welche mit im Büro, mit der Absicht, sie als Nachtisch in einen Joghurt zu rühren.
Doch dann hatte ich eine bessere Idee:

Witzigerweise habe ich genau heute vor zwei Jahren mir ein ähnliches Erdbeerbrot zubereitet.
| Quellenangabe: | Erfasst 26.06.2017 von Sus |
| Kategorien: | Brot, Johannisbeere, Ziegenkäse, Büro |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 1 | Brötchen | |
| 100 | g | Cremiger Ziegenfrischkäse |
| 5-7 | Esslöffel | Johannisbeeren |
| 1 | Teelöffel | Schnittlauch |
| Pfeffer; frisch gemahlen |
Brötchen mit Ziegenkäse bestreichen; gewaschene und gezupfte Johannisbeeren und Schnittlauch gleichmäßig verteilen und mit Pfeffer bestreuen.

| Quellenangabe: | Erfasst 15.06.2017 vonSus |
| Kategorien: | Tofu, Koriander, Korea, Beilage |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 200 | g | Fester Tofu |
| 4 | Stengel | Koriandergrün |
| Sonnenblumenöl | ||
| Dunkle Sojasauce | ||
| 1 | Knoblauchzehe | |
| 1 | Frühlingszwiebel | |
| 1/2-1 | Teelöffel | Gochugaru (Chilipulver) |
Tofu in Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit der Sojasauce und dem Gochugaru vermischen. Den Tofu darin mindestens 1 Stunde marinieren.
Koriander putzen und grob zupfen. Die Tofuwürfel abtropfen lassen.
Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu von allen Seiten knusprig frittieren und auf einem Teller mit einem Küchentuch wieder abtropfen lassen. Korianderblätter vorsichtig ebenfalls frittieren. Zum Servieren mit etwas Salz und Gochugaru abschmecken.

| Quellenangabe: | Erfasst 15.06.2017 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Mairübe, Korea, Beilage |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| 2-3 | Mairüben | |
| 1/2-1 | Teelöffel | Gochugaru (Chilipulver) |
| 1 | Knoblauchzehe; sehr fein gehackt | |
| 2-3 | Stengel | Glatte Petersilie |
| Salz | ||
| 1/2 | Teelöffel | Brauner Zucker |
| Dunkles Sesamöl |
Mairüben waschen und putzen, in dünne Streifen schneiden. Mit viel Salz bestreuen und für ca. 1 Stunde ziehen lassen. Danach unter fließendem Wasser auswaschen und mit den Händen die restliche Flüssigkeit gut ausdrücken.
Petersilie waschen und putzen. Die Blätter in Streifen schneiden. Zusammen mit den Mairübenstreifen mit den restlichen Zutaten mischen und kühl stellen.

| Quellenangabe: | Nach Miss Boulette Erfasst 15.06.2017 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Spinat, Bärlauch, Korea, Beilage |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 250 | g | Frischer Blattspinat |
| 1 | Bündel | Bärlauch |
| 2 | Esslöffel | Sesam |
| 1 | Teelöffel | Dunkles Sesamöl |
| 1 | Knoblauchzehe; sehr fein gehackt | |
| Salz |
Sesam in einer Pfanne trocken rösten, bis die ersten Kernchen platzen. Auf einem Teller abkühlen lassen.
Spinat und Bärlauch gründlich säubern und putzen. In einem großen Topf Salzwasser sprudelnd kochen und die Blätter hinzugeben. Sobald das Wasser wieder aufkocht, einmal wenden und wieder aufkochen lassen (dauert jeweils ca. 1-2 min). Das Wasser abschütten, Blätter sofort in sehr kaltes Wasser geben und abschrecken. Gut (aber vorsichtig) in den Händen ausdrücken und mit dem Messer grob zerteilen. Mit allen weiteren Zutaten mit der Hand gut vermengen. Mit Salz abschmecken.