Kurz vor Schluss …

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]

Hier kommt nun mein eigentlicher Beitrag für das Garten-Koch-Event „Granatapfel“ im Gärtner-Blog.

Leider hat die Realität optisch nicht ganz mit meiner Vorstellungskraft mithalten können, denn ich dachte an ein leuchtendes Rot. Geschmacklich ist es aber wie erhofft super!

Die Granatapfelschnitten waren ursprünglich mal bei Zorra Zitronenschnitten, bevor sie Anfang letzten Jahres bei mir zu Mandarinen-Schnitten mutierten.

Fremdkochen MukoviszidoseDamit eignen sie sich auch für das gerade noch laufende Fremdkochen-Event der Hüttenhilfe:

Granatapfel-Schnitten

GranatapfelSchnitten.jpg

Quellenangabe: Eigen-fremdgebacken von hier und ursprünglich fremdgebacken von hier30.12.2010 von Sus
Kategorien: Fremdgebacken, Granatapfel, Gebäck, Ei
Mengenangaben für: 16-20 Stück

Zutaten:

Boden:
100 g Mehl
30 g Puderzucker
1/4 Teelöffel Salz
70 g Butter; kalt
Belag:
200 g Zucker
1 große Granatapfel
60 g Mehl
1 Prise Salz
3 Eier

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Für den Teig Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter dazugeben und mit den Händen zu einer Art Streuselteig verarbeiten. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verteilen und andrücken. Im Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun werden.

Den Backofen auf 160 °C herunterschalten.

Den Granatapfel halbieren, ein paar Kerne beiseite legen und die halben Früchte mit einer Orangenpresse auspressen. Den Zucker mit dem Mehl und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die Eier schaumig schlagen und den Granatapfelsaft (ca. 2 Eßlöffel aufheben) dazugeben. Die Flüssigkeit unter die Mehlmischung rühren und in die Form gießen. Diese wieder in den Backofen stellen und für 25-30 Minuten weiterbacken, bis die Masse gestockt ist. Bei der Stäbchenprobe sollte noch etwas Masse klebenbleiben. Vollständig auskühlen lassen. Puderzucker mit dem restlichen Granatapfelsaft verrühren und auf dem Kuchen verteilen; mit Granatapfelkernen garnieren. Im Kühlschrank aufbewahren.

Anmerkung:


– Leider ist die wunderschöne rote Farbe des Granatapfels schon beim Verrühren mit der Eimasse eher ins Violette gewandert.


Irgendwie…

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]… kam mal wieder alles ganz anders als geplant… Eigentlich wollte ich für das Garten-Koch-Event „Granatapfel“ im Gärtner-Blog säuerliche Granatapfelkerne mit mildem Kartoffelpüree mischen. Jetzt waren die ausgelösten Kernchen so schön reif und süß, daß ich sie lieber mit dem Sauerkraut kombiniert habe.

Jetzt ist das zwar nicht soo der innovative Knüller, aber ich nominiere das Rezept trotzdem mal für das Event, bis mir noch etwas besseres einfällt.

Normalerweise hätte ich denn Kassler einfach in Scheiben geschnitten im Sauerkraut erwärmt. Aber das wäre ja zu einfach gewesen… SmileyGrin.gif

KasslerbratenMitKraeutern.jpg

Kassler mit Kräuterkruste

Quellenangabe: 19.12.2010 von Sus
Kategorien: Kassler, Braten, Kräuter
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

1 Kilo Kasslerbraten
40 g Fein gehackte Kräuter (hier: Grüne Sauce-Mischung + Petersilie + Schnittlauch + Knoblauch + etwas Dill)
1 kleine Zwiebel
Pfeffer
1 Eßlöffel Senf (wer mag, gerne mehr)
20 g Butter, kalt;
1 Schuss Rapsöl
1 Kilo Sauerkraut
1 Zwiebel
3 Nelken
3 Wacholderbeeren
2-3 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
6 Eßlöffel Granatapfelkerne

Zubereitung:

Normalerweise Kräuter waschen und fein hacken. Wenn man – wie ich dieses Mal – gefrorene Kräuter verwendet, entfällt das. Zwiebel schälen und fein hacken. Kräuter mit der Zwiebel in einer Schüssel mit den Butterstückchen und Öl mischen. Mit Pfeffer würzen, Salz ist nicht notwendig, da der Kassler schon recht salzig ist.

Braten auf ein kräftiges, großes Stück Alufolie legen und mit den Kräutern von oben und an den Seiten bestreichen. Fest einpacken, ggf. mit noch einer weiteren Lage Alufolie umwickeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 140°C Umluft oder 150°C Ober-und Unterhitze für 60-90 Minuten braten lassen. Ofen ausschalten, Alufolie oben öffnen und den Braten im Ofen noch ziehen lassen.

Sauerkraut:

Zwiebel schälen und fein hacken. Mit etwas Öl im Topf anbraten, leicht angedrückte (so geben sie mehr Geschmack ab, lassen sich später aber besser herausfischen) Nelken und Wacholderbeeren dazugeben und kurz mitrösten. Sauerkraut und Lorbeerblätter dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Servieren mit Granatapfelkernen bestreuen.

Dazu ein schönes Jenaer Bockbier aus der Papiermühle.




Weil ich aber trotzdem ein besonderes Kartoffelpüree haben wollte, kam mir dann nach kurzem Überlegen Sesam in den Sinn. Sesam mit Kartoffel? Das klingt gut. Und siehe da: in dieses Kartoffelpüree könnte ich mich hineinknien, so gei.. genial schmeckt das.

Sesam-Kartoffelpüree

Quellenangabe: 19.12.2010 von Sus
Kategorien: Kartoffel, Sesam, Beilage
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

1 Kilo Kartoffeln, mehlig kochend
Salz
1/4 Liter Milch
50 g Butter
Muskatnuss
4 Esslöffel Sesam
2-3 Prisen Getrocknete Knoblauchflocken
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl

Zubereitung:

Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, dann abkühlen lassen. Getrockneten Knoblauch mit der Mühle dazureiben.

Kartoffeln schälen, kleinschneiden und wie Salzkartoffeln kochen. Abgießen und auf dem Herd noch etwas Feuchtigkeit verdampfen lassen. Entweder in eine Schüssel umfüllen oder gleich im Topf die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Butterflocken, heiße Milch, Sesamöl und einen Teil der Sesamkörner zugeben und untermischen. Mit Muskat und Salz würzen. Beim Servieren mit restlichen Sesamkörnern bestreuen.

Anmerkung:

– Eigentlich war das meine eigene Erfindung. Aber zwischenzeitlich habe ich im Internet gesehen, daß ich dann doch nicht die Erste bin…


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Wieder einmal …

Kulinarischer Adventskalender 2010 mit Wettbewerb - Türchen 18.jpg… nähert sich Weihnachten mit Riesenschritten.

Doch nein, davor gibt es einen Kalender, der uns in der Adventszeit täglich mit neuen Rezepten zu kulinarischen Abenteuern verführen möchte: Der Kulinarische Adventskalender im Kochtopf aka 1 x umrühren, bitte lädt uns wieder ein, jeden Tag ein neues Rezept zu finden, Rätsel zu lösen und viele, schöne Preise zu gewinnen.

Dieses Jahr wollte ich mal kein DessertRezept präsentieren, sondern etwas deftiges, klassisches. Meistens gibt es bei uns ein solches Essen an Nikolaus oder einer der späteren Adventssonntage. Am liebsten hätte ich Euch natürlich eine ganze Gans aus dem Römertopf vorgestellt, doch das ist für uns dann (leider) doch etwas überdimensioniert. Deshalb wurden es (nur) Gänsekeulen. Römertopf-technisch lässt sich das mit genügender Zeit auch problemlos übertragen.

Es gab: Gänsekeulen aus dem Römertopf, Rosenkohl mit Speckwürfelchen und Serviettenknödel-Sterne

Gänsekeulen aus dem Römertopf

Gaensekeulen2010_1.jpg

Quellenangabe: 18.12.2010 von Sus
Kategorien: Gans, Römertopf, Weihnachten
Mengenangaben für: 6 Portion(en)

Zutaten:

6 Gänsekeulen
Marinade:
2 Knoblauchzehen; geschält und in Scheiben geschnitten
10 Zweige Thymian (wenn möglich: Zitronenthymian)
1 Sternanis
1 kleine Zimtstange
1 Bio-Orange; geriebene Schale und etwas Saft davon
Neutrales Öl, z.B. Distelöl
Salz, Pfeffer
Sonstiges:
3 Zwiebeln
2 Quitten; geviertelt und entkernt
3 Karotten
2 Petersilienwurzeln
1 Pastinake
Gemüsebrühe
Rotwein

Zubereitung:

Den Römertopf ausreichend wässern.

Die Gänsekeulen von überschüssigem Fett befreien, waschen und trockentupfen.

Die Zutaten für die Marinade mischen, Sternanis und Zimt ganz leicht zerdrücken, so daß die Gewürze noch am Stück bleiben (damit man sie später leichter herausfischen kann). Die Gänsekeulen damit einreiben und für mindestens 3-4 Stunden, am Besten über Nacht, darin ziehen lassen.

Gaensekeulen2010_2.jpgZuerst die geschälten und halbierten Zwiebeln in einer großen Pfanne dunkel, dann die Gänsekeulen nacheinander braun anbraten. Beiseite legen.

Gaensekeulen2010_3.jpgDas geputzte und in grobe Stücke geschnittene Gemüse inkl. der Quitten in der selben Pfanne anbraten, herausnehmen und den Pfannenboden mit etwas Gemüsebrühe und/oder Rotwein ablöschen.

Gaensekeulen2010_4.jpgZuerst die Hälfte der Zwiebeln und des Gemüses in den Römertopf legen, dann die Gänsekeulen darauf und das restliche Gemüse dazwischen verteilen.
Ein bis zwei Eßlöffel der Marinade inkl. der verwendeten Gewürze mit dem Bratensaft aus der Pfanne mischen und über die Gänsekeulen geben; eventuell noch etwas Rotwein nachgießen.

Den Römertopf schließen und in den ungeheizten Backofen auf unterste Schiene (anders passt er sowieso nicht rein) stellen, dann die Temperatur entweder auf 180 °C einstellen und mit mindestens 3 Stunden rechnen oder die Temperatur auf 250 °C für knapp zwei Stunden wählen. Ich habe mich mit mir selbst auf die Mitte geeinigt: 210 °C und die Gänsekeulen haben dann insgesamt ca. 2,5 Stunden gebraucht.

Nach einer Stunde den Römertopf öffnen, evtl. die Keulen etwas umarrangieren und von der entstandenen Fettbrühe genug für die Sauce abschöpfen. Auch ein paar Gemüsestücke herausholen. Danach den Rest wieder in den Backofen.

Für die Sauce das enthaltene Fett entfernen. Bei der momentan herrschenden Witterung geht das ganz einfach: den Topf für eine halbe Stunde ins Freie stellen und dann die oben schwimmende Fettschicht am Stück entfernen. Andernfalls funktionieren auch Gefrierfach, Eiswürfel oder extra Fettabschöpfer-Saucieren. Die Sauce in einen kleinen Topf geben und darin das Gemüse mit dem Pürierstab zu Mus zerkleinern. Eventuell noch etwas Flüssigkeit (Brühe oder Rotwein) zugeben und auch nachwürzen. Das Ganze unter leichtem Köcheln etwas einreduzieren lassen. Eigentlich sollte die Sauce jetzt schon die richtige Konsistenz aufweisen, andernfalls mit etwas Soßenbinder nachhelfen. Beiseite stellen und kurz vor dem Servieren wieder erwärmen.

Zwischenzeitlich die Serviettenknödel-Sterne produzieren. Rezept: siehe unten

Gaensekeulen2010_7.jpgNach einer weiteren Stunde so langsam die Gänsekeulen regelmäßig checken, ob sie gar sind: Sticht man in die fleischigen Partien, darf nur noch klare Bratenflüssigkeit, aber kein Blut mehr austreten.

Falls dann die Keulen noch nicht knusprig braun sind, den Deckel entfernen und noch ein paar Minuten im Ofen bräunen lassen.

Dazu gibt es Rosenkohl mit Speckwürfelchen und eben …

Serviettenknödel

Quellenangabe: 18.12.2010 von Sus
Kategorien: Kloß, Beilage, Brötchen
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten:

500 Gramm Vollkorn-Toastbrot
1 klein Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Bund Petersilie
oder
1/2 Bund Grüne-Sauce-Kräuter
100 Milliliter Milch
2 Eier

Zubereitung:

Toastbrot in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben.
Zwiebel fein hacken und mit dem Öl in einer Pfanne anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen. Milch dazugeben, kurz aufkochen lassen, über die Brotwürfel gießen.

Kräuter klein hacken, mit den verquirlten Eiern mischen und unter die Brot-Milchmasse verteilen. Alles ca. 5-10 Minuten quellen lassen.

Serviettenknoedel_1.jpgEin 30 cm langes Stück Alufolie auf die Arbeitsfläche legen, darauf ein etwas größeres Stück Frischhaltefolie. Die Knödelmasse  in der Mitte länglich (mit einem Durchmesser ähnlich der Sternform) ndarauf geben; zuerst mit der Frischhaltefolie, dann mit der Alufolie fest umwickeln, am Ende fest zudrehen.


In kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten garen, vorzugsweise so mit dem Topfdeckel einklemmen, daß die Alu-Wurst nicht auf dem Topfboden aufliegt.

Serviettenknoedel_2.jpgNach der Garzeit herausnehmen, den Knödelteig aus den Folien nehmen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.


Mit einem sternförmigen Plätzchenausstecher Sterne herausstechen und in etwas Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Anmerkung:


Die Reste können am nächsten Tag ebenfalls problemlos angebraten und gegessen werden.


Immer noch kein Ende …

… in Sicht! Zum Glück!  SmileyGrin.gif

Gefüllte Datteln

GefuellteDatteln2010.jpg

Quellenangabe: Ausgedacht und erfaßt 20.11.2010 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Dattel, Mandel, Marzipan, Orange, Schokolade
Mengenangaben für: 40 Stück

Zutaten:

40 Datteln
40 Mandeln
40 Mandel-Hälften
100 Gramm Marzipan
2 Eßlöffel Puderzucker
1 Bio-Orange, nur die Schale
2 Eßlöffel Orangenlikör
150 g Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:


Mandeln enthäuten, ein Drittel davon halbieren und beiseite legen, die anderen zwei Drittel ganz lassen und in einer unbeschichtenen Pfanne ohne Fett anrösten. Abkühlen lassen.

Marzipan mit dem Puderzucker, geriebener Orangenschale und Orangenlikör verkneten.

Datteln seitlich aufschneiden und den Kern herauslösen. In jede Dattel etwas Marzipan hineinfüllen, eine geröstete Mandel dazugeben und die Dattel wieder zudrücken.

Die Kuvertüre in einer Schüssel im heißen Wasserbad schmelzen. Gut durchrühren.

Datteln mit einer Pralinengabel (Maiskolben-Piekser gehen auch) in die Kuvertüre tauchen und auf einem Drahtgitter abtropfen lassen. Auf die Löcher der Pralinengabel eine halbe, ungeröstete Mandel drücken.


Krümel …

14ter mediterraner Kochevent - Syrien - tobias kocht! - 10.11.2010-10.12.2010

Für Tobias‘ (gerade noch) aktuelles Mediterranes Kochevent ‚Syrien‘ habe ich anfangs irgendwie nichts Vernünftiges gefunden. Dann kam Robert und zeigte mir diesen Blog: Syrian Foodie in London.

Dort fand ich dann viele interessante Rezepte, unter Anderem ein schnelles Rezept für syrisches Sucuk, welches sich von der wohl bekannteren Sucuk-Wurst hauptsächlich in der Konsistenz unterscheidet. (Meine Großmutter hätte es wohl „Haschee mit merkwürdigen Gewürzen“ genannt.)

Damaszener Sucuk

SyrischesSucuk.jpg

Quellenangabe: Syrian Foodie in London
— Erfasst 10.12.10 von Sus
Kategorien: Lamm, Hackfleisch, Rind, Syrien
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 Gramm Lamm-Hackfleisch (oder  50/50 Lamm- und  Rinderhack)
1 Esslöffel Ghee (Geklärte Butter)
2 Teelöffel Rosenpaprika, scharf
2 Teelöffel Chiliflocken; gemahlen
1 Teelöffel Piment; gemahlen
1 Teelöffel Knoblauchpulver (hier: getr. Knoblauchflocken, gemahlen)
1 Teelöffel Bockshornklee; gemahlen
1 Teelöffel Salz

Zubereitung:


In einer schweren Pfanne das Hackfleisch mit der Butter anbraten, bis es leicht braun wird. Salz und alle Gewürze hinzufügen und solange weiterbraten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist.

Hitze herunterschalten und für ca. 30 Minuten weiterköcheln/-brateln lassen, dabei regelmäßig umrühren. Das Sucuk ist fertig, wenn alles Fett weggeschmolzen ist und das restliche Fleisch knusprig braun gebraten ist.

Die Krümel in eine Schüssel umfüllen und akühlen lassen. Danach eng in Frischhaltefolie packen und 1-2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Anmerkung:


– Im Kühlschrank lt. Autor bis zu einer Woche haltbar (noch nicht ausprobiert)
– Verwendbar für alles Mögliche, was ansatzweise orientalisch/arabisch klingt.


Weiter geht’s …

MohnMangoPlaetzchen.jpg
… mit den nächsten Plätzchen für Advent und Weihnachten:

Aber ehrlich gesagt finde ich sie nicht so besonders. Die Mango schmeckt man fast gar nicht, dafür umso stärker den Kardamom. Die Konsistenz ist ein kleines bißchen fest – ob das am fehlenden Schmalz liegt?



Mango-Mohn-Plätzchen

Quellenangabe: — essen & trinken spezial 02/2010 – Süße Weihnachten
— Erfasst 05.12.10 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Mango, Mohn, Weihnachten
Mengenangaben für: 90 Stück

Zutaten:

125 Gramm Butter (weich)
125 Gramm Schweineschmalz (weich)
125 Gramm Zucker
75 Gramm Dunkler Rübensirup
50 Gramm Gehackte Mandeln
100 Gramm Mohnback (backfertige  Mohnfüllung)
385 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Gemahlener Kardamom
1/2 Teelöffel Gemahlener Anis
1/2 Teelöffel Gemahlene Nelken
150 Gramm Getrocknete Mango
Mehl zum Bearbeiten

Zubereitung:


1. Butter, Schweineschmalz, Zucker und Rübensirup mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Mandeln und Mohn unterrühren. Das Mehl sieben und mit Backpulver und den Gewürzen mischen, zugeben und unterrühren.

2. Mango im Biltzhacker fein hacken und unter den Teig kneten. Abgedeckt 1 Stunde kaltstellen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von 6 cm Ø Halbmonde ausstechen.

4. Die Plätzchen auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Gas 1-2, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten nacheinander 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

5. Die Plätzchen halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier kühl und trocken aufbewahrt ca. 4 Wochen.

Anmerkung: Ich hatte kein Schmalz, deshalb habe ich die Buttermenge entsprechend angepaßt.


Nicht nur zur Weihnachtszeit …

… könnte ich mich in diese Muffins reinknien:

SnickersBananenMuffins.jpg

Snickers-Bananen-Muffins

Quellenangabe: 04.12.2010 von Sus
Kategorien: Muffin, Erdnuß, Schokolade, Banane
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

4 Snickers-Riegel à 50 g
(Erdnuß-Karamell-Nougat-Schokoladen-Riegel)
1 Reife Banane
100 Gramm Mehl (Typ 405)
90 Gramm Vollkornmehl
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
2 Eier
100 Gramm Brauner Zucker
80 Milliliter Pflanzenöl
etwas Kuvertüre

Zubereitung:

Snickers in kleine Würfel hacken; je nach Anzahl der Muffins Scheiben für die Dekoration beiseite legen. Banane in Scheiben schneiden.

Mehle mit dem Backpulver, Natron und Salz mischen. Schokoladenwürfel und Bananenscheiben hineingeben.

Die Eier mit dem Öl und dem Zucker verquirlen. Mit den trockenen Zutaten kurz mischen und in geölte Muffinformen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (180 °C) ca. 20-25 Minuten backen. Die Muffins aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

Etwas Kuvertüre erhitzen und damit die Muffins verzieren. Restliche Snickers-Stücke mit Kuvertüre festkleben.


Schicksal …

Nachdem ich dieses Rezept in einer der aktuellen Zeitschriften und dann eine Stunde später beim Rezeptbücher-Blättern noch einmal gesehen habe, konnte es kein Zufall sein: Diese Lebkuchen mussten gebacken werden.

ElisenLebuchenQuitte.jpg

Elisenlebkuchen mit Quittenpaste

Quellenangabe: Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck
Abgewandelt 04.12.2010 von Sus
Kategorien: Gebäck, Lebkuchen, Advent, Weihnachten, Quitte
Mengenangaben für: 20 Stück

Zutaten:

1/2 Teelöffel Hirschhornsalz
1 Esslöffel Rum
40 Gramm Orangeat
30 Gramm Zitronat
oder
100 Gramm Quittenpaste
200 Gramm Geriebene Mandeln
50 Gramm Geriebene Haselnüsse
40 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
4 Eiweiß
190 Gramm Zucker
130 Gramm Marzipanrohmasse
20 Runde Oblaten (9 cm Durchmesser)
150 Gramm Ganze Mandeln; oder andere Nüsse
  Zum Verzieren:
1 Eiweiß
100 Gramm Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:


Das Hirschhornsalz im Rum auflösen. Das Orangeat und das Zitronat bzw. die Quittenpaste möglichst fein hacken und mit den geriebenen Mandeln und Haselnüssen, dem Mehl, Salz und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem festen, cremigen Schnee schlagen.

Das Marzipan auf der Küchenreibe raspeln und mit 2 EL Eischnee in einer Schüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts glatt rühren. Das aufgelöste Hirschhornsalz hineinrühren. Dann mit dem Teigschaber die Mehlmischung abwechselnd mit dem Eischnee unter das Marzipan ziehen.

Die Masse kuppelförmig auf die Oblaten streichen. Mit den Mandeln oder anderen Nüssen belegen, auf Backbleche setzen und 1/2 – 1 Tag trocknen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen und die Lebkuchen etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

In der Zwischenzeit für die Glasur das Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die ofenwarmen Lebkuchen damit bestreichen.

Tipp: Die Lebkuchen werden beim Backen noch schöner, wenn der Teig vor dem Aufstreichen auf die Oblaten 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchzieht.

Anmerkung:


– Die Oblaten habe ich weggelassen; auf Backpapier ging’s auch problemlos.
– Die Mandeln zum Verzieren habe ich vergessen auch weggelassen.


Mit Schnee gepudert …

So oder so ähnlich sah es bei uns heute morgen im Garten aus:

QuittenMuffinsMitKirschen.jpg

… leicht von Schnee bepudert.

Quitten-Muffins mit Kirschen

Quellenangabe: 27.11.2010 von Sus
Kategorien: Kleinkuchen, Quitte, Muffin, Kirsche
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

2 kleine Quitten
75 Gramm Getrockene Kirschen
125 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker oder das persönliche Äquivalent davon
3 Esslöffel Dunkler Rum
3 Eier
200 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Kakao
30 Gramm Puderzucker
12 Quittenspalten

Zubereitung:


Die Kirschen würfeln. Butter, Zucker, Salz, Vanillezucker und Rum mit dem Handrührgerät cremig rühren. Nach und nach einzeln die Eier dazugeben. Weiterrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren.
Quitten abreiben und waschen. In schmale Spalten schneiden, pro Stück eine Spalte beiseite legen, den Rest würfeln. Die Quitten- und Kirschenwürfel vorsichtig unter den Teig heben.

Ein Muffinblech einfetten oder mit Förmchen auslegen. Den Teig einfüllen und im auf 155 °C vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Vitamine …

Heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe „Am Morgen durch den Supermarkt geschlappt – zu Mittag gegessen“:

FeldsalatMitSalamiKaeseUndGranatapfel.jpg

Feldsalat mit Salami und Käse, Granatapfel und dem letzten Boskoop aus dem Garten

Quellenangabe: 25.11.2010 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Apfel, Granatapfel
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

75-100 g Feldsalat
2 Scheiben Alten Gouda
50 g Luftgetrocknete Minisalamis
1 Granatapfel
aber eigentlich nur
2 Eßlöffel Granatapfelkerne
1/2 Apfel
1 Lauchzwiebel (Schalotte)
1 Eßlöffel Öl
1 Eßlöffel Weißwein-Essig
Salz, Pfeffer
Ein paar Spritzer Zitronensaft, wenn sich’s ergibt

Zubereitung:


Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, ggf. Zitronensaft ein ganz normales Dressing bereiten. Das kann man gleich beim ersten Bürokaffee erledigen, dann können die Zwiebelstückchen noch schön durchziehen.

Feldsalat waschen und putzen. Mini-Salamis in Scheibchen und Käse in Stückchen schneiden. Granatapfel oben aufschneiden und mit einem Löffel vorsichtig ein paar Kerne herauslösen. Der restliche Granatapfel hält sich im Kühlschrank problemlos bis zum nächsten Tag.

Feldsalat auf einem Teller legen, Salami und Käse daraufgeben. Dressing darüber verteilen und vorsichtig gleichmäßig vermischen. Apfelscheiben verteilen und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Fertig. Mahlzeit.

Anmerkung:


– Die andere Apfelhälfte gab’s dann mit etwas Joghurt und noch ein paar Granatapfelkernen zum Nachtisch.