
Zimmer-Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis)
in richtig hübschem Baby-Mädchen-Schweinchen-Rosa 

Zimmer-Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis)
in richtig hübschem Baby-Mädchen-Schweinchen-Rosa 
Es ist ja wohl mittlerweile bekannt, daß ich Quitten liebe. Ich liebe sie so sehr, daß wir außer unserem Quittenbaum auch einen Zierquitten-Busch im Garten haben. Dieser Busch stand damals auf unserem Grundstück dem neuen Haus im Weg. Also wurde er ausgebuddelt und vegetierte knapp zwei Jahre in einem Farbeimer vor sich hin, bis er dann seinen endgültigen Platz im Garten einnehmen durfte.

Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)
Das Bild stammt vom April diesen Jahres und man sieht deutlich, daß sich die Blüten alle am vor- und vorvorjährigen Holz befinden. Daher sollte man beim Schneiden auch lieber ganze Äste entnehmen als nur die Spitzen zu schneiden.
Der Busch hat auch recht fleißig getragen, so daß trotz sehr kleiner Früchte ein knappes Kilo zusammenkam. (Leider habe ich vergessen, ein Photo zu machen.) Beim Einsammeln habe ich noch überlegt, was hier so parfümiert stinkt riecht, bis ich gemerkt habe, daß das die kleinen Zierquitten waren. 
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Ein Rezept gibt’s nicht: Zuerst habe ich die Quitten in etwas Wasser weich gekocht und dann durch einen Fleischwolf mit Beerenaufsatz gepreßt. Die Masse habe ich dann gewogen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker 2:1 vermischt und nach Anleitung aufgekocht und abgefüllt. Die gesamte Küche hat dabei nach Rose geduftet!
P.S.: Das Rote neben der Zierquittenmarmelade ist ein Jutta nachempfundenes Tomaten-Sugo. Eigentlich sollte es Ketchup werden, aber das hat mir beim Kochen dann zu lange gedauert.
Letzten Samstag war mal wieder Pflanzen-Flohmarkt in Seeheim an der Bergstraße. Es hatte sich ja strahlender Sonnenschein angekündigt, also nichts wie rein ins Auto mit dem Gepflanz, welches sich den Sommer über in kleinen und mittelgroßen Pöttchen angesammelt hatte, weil es entweder aus Platzmangel irgendwo herausgerupft wurde und zu schade zum Wegschmeißen oder liebevoll aus Stecklingen herangezogen worden war. Auch die eine wunderschön pink blühende Mirabilis sollte mit, schließlich will man seine Kundschaft mit hübschen Blüten zum Kauf animieren.
Die anderen Pflanzenverkäufer hatten sich bereits eingefunden, mittlerweile kennt man sich, und man fror frohgemut gemeinsam den Kunden entgegen. Frohgemut. Ja. Und fror. Entgegen. Doch da kam nix. Keine Kunden.
Nach gegenseitigen Frusteinkäufen erschienen dann doch noch ein paar Exemplare der ersehnten Kundschaft.

Wie es sich herausstellte, war in der lokalen Presse keine Veranstaltungsankündigung abgedruckt worden, trotz vorheriger Bekanntgabe durch den Veranstalter Bund Darmstadt-Dieburg. Tja, keine Presse, keine Leute. Da sieht man mal wieder, welchen Einfluß selbst so ein kleiner Zweizeiler haben kann.
Gegen später kamen noch etwas mehr Leute, die sich für den Herbst vorzugsweise entweder mit winterharten Pflanzen oder Exoten wie Sukkulenten oder Kakteen eindecken wollten.
Leider nicht ganz mein Repertoire. Schade.
Interessanterweise gab es dieses Mal auch einen Stand mit vierbeinigen Ausstellungsstücken:
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Sie waren Werbeträger für einen nahegelegenen Bauernhof mit Fleisch- und Obstverkauf.
Die Termine für nächstes Jahr weiß ich auch schon:
Pflanzenflohmarkt Seeheim-Jugenheim
Sa, 24.04.2010 und Sa, 02.10.2010 von 08:00 bis 12:00
hinter der Sport- und Kulturhalle in Seeheim
Fazit: Alles in allem ein sehr schöner Herbst-Vormittag, der allerdings nicht wirklich profitabel war. Jetzt steht meine Mirabilis wieder neben meiner Terrasse. Selber schuld!
… gibt es diesen Zwetschgenkuchen. Dieses Jahr aber mit vollständig eigener Ernte! 
Der Baum hat brav 3 Kilo Zwetschgen heranreifen lassen, die letzte Woche dringend geerntet werden mußten, weil die Wespen der Meinung waren, daß die Früchte jetzt genau richtig für sie wären. Womit sie gar nicht mal unrecht hatten: süß, saftig, aber nicht überreif!
Zwei Kilo habe ich im Kuchen verarbeitet, den Rest erst einmal eingefroren. Mal sehen, was ich nach dem Urlaub damit noch anstellen kann.
Vor ein paar Tagen las ich im Gärtner-Blog einen Beitrag, der mich mal wieder verwundert hat. Es geht um die Süßkartoffel als Zierpflanze. Auch hier wurde wieder gesagt, daß diese Pflanze im Allgemeinen nur durch ihre Blätter auffällt und eher selten blüht.
Vor drei Jahren hatte ich zum ersten Mal ein Exemplar der violetten Variante gekauft, ohne zu wissen, um was es sich für ein Gewächs handelt. Das Pflänzchen blühte innerhalb von zwei Wochen und hörte bis zum Frost nicht mehr auf. Eine Gärtnerei in der Nachbarschaft zeigte sich darüber überrascht, konnte mir aber sagen, daß es sich eben um eine Variante der Süßkartoffel (Ipomoea batatas) handelt. Seitdem habe ich jedes Jahr mindestens eine Pflanze im Blumenkasten oder -topf und jede hat geblüht. Seltsam!

Süßkartoffel (Ipomoea batatas) ‚Blacky‘
Der mittlerweile über dreißigjährige Oleander, den ich vor vier Jahren total verlaust vor dem Kompost gerettet habe, sieht dieses Jahr wieder richtig manierlich aus. Ich mußte ihn damals extrem zurückschneiden (von 1,50 auf gerade mal noch 30 cm), worauf er aber wieder austrieb. Im ersten Winter kam er in den Keller; da wäre er dann durch erneuten Lausbefall beinahe vollends eingegangen. Die letzten zwei Jahre mickerte er vor sich hin, wuchs zwar, aber extrem langsam. Im Sommer stand er draußen, die Winter durfte er in einer Ecke im Wohnzimmer verbringen (helle Ecke, ca. 18°C). Letzten Winter hätte ich ihn aufgrund der vorherigen, fast frostfreien, Jahre beinahe draußen gelassen. Zum Glück habe ich mich dann doch nicht getraut.
Dieses Jahr ist der Oleander wieder knapp 70 cm hoch und mit Knospen übersät, die sich gerade nach und nach öffnen. Braver Oleander! ![]()

Oleander (Nerium oleander)
Wie er heißt, weiß ich nicht; die Blüten sind kräftig rosa-pink, mit ca. 4 cm Durchmesser und sind doppellagig (nicht gefüllt, aber auch nicht einfach). Kennt jemand da draußen die Sorte? Danke!
Unser kleiner, niedlicher vier Jahre alter und fünf Meter hoher Maulbeerbaum hat uns dieses Jahr überreich mit Früchten beschenkt.
Gestern war dann semi-professionelles Maulbeerpflücken angesagt:
Die Folien (Verpackungs-Noppen-Folien und Vliesbahnen für Pflanzen-Winterschutz) hatten wir sicherheitshalber auch auf der anderen Seite des Zauns ausgebreitet, damit das Pflaster der Nachbarn so wenige blaue Flecken bekommt wie möglich.
Und das ist das Ergebnis:

Knapp 2,4 kg Maulbeeren! Und jetzt?
Inspiriert durch den heutigen Artikel im Gärtner-Blog habe ich mich mal an die Recherche gemacht, wie denn der Steinbrech heißen könnte, der gerade so hübsch in meinem Vorgarten blüht:

Schatten-Steinbrech (Saxifraga umbrosa ‚aureopunctata‘)
( … nehme ich an …)

Grönlandveilchen oder Labrador-Veilchen (Viola labradorica)