Premiere…

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Am Samstagnachmittag fand bei strahlendem Sonnenschein der erste Darmstädter Pflanzenflohmarkt am Löwentor der Rosenhöhe statt. Veranstaltet wurde er vom Förderverein Park Rosenhöhe. Leider war das Publikum eher spazierengehende Laufkundschaft, so dass (zumindest bei mir) der Verkauf etwas schleppend verlief. Aber was soll’s, bei schönem Wetter den Nachmittag in netter Gesellschaft zu verbringen – das ist auch was Feines.

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Fazit: Schöne Location und der Flohmarkt hat definitiv Potential; bis zum nächsten Jahr!


Eigentlich..

… wollte ich zum Karfreitag einen schönen Fisch für den Liebsten in hübsche Fischstäbchen verwandeln, aber danach…

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… hatte ich echt keine Lust mehr zum Kochen.

Es gab dann halt gelieferte Pizza (meine mit viel Meeresfrüchten).


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Wir basteln im Garten…

Letztens lief ich so durch das Garten-Center eines Baumarkts und sah etwas, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat: Eine Säule, die von allen Seiten mit Fleißigen Lieschen bewachsen war. Was mir daran nicht gefiel, war der Preis. Da ich mich aber in einem Baumarkt befand und ich genau wußte, daß der Werkzeugkasten des Liebsten seeehr gut bestückt ist, ging ich schnurstracks in die Abteilung mit den Abwasserrohren und suchte mir ein passendes aus:

Blumensaeule_1.jpgDas Rohr ist 50cm lang und hat einen Durchmesser von 16 cm.


Blumensaeule_2.jpgAn den geeigneten Stellen habe ich vorab ein paar Kreuze gemacht (die allerdings beim Bohren teilweise auch wieder verworfen wurden), dann wurde die Bohrmaschine mit dem Lochsägen-Aufsatz (⌀ 8 cm) angesetzt.


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Dafür das Rohr auf eine geeignete Unterlage legen, damit es seitlich nicht so leicht wegrutschen kann.


Blumensaeule_4.jpgJetzt noch die Lochränder noch mit einem alten Messer entgraten und glätten:


Blumensaeule_5.jpgEigentlich wollte ich die Säule einfach so auf ihr dickeres Ende in einen Blumentopfuntersetzer stellen und mit Erde füllen. Das war mir dann aber doch zu wackelig und ich habe mir einen geeigneten Blumentopf gesucht, in den die Säule so reinpaßt, daß man außenrum noch weitere Pflanzen einpflanzen kann.

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Blumensaeule_7.jpgBeim Einpflanzen natürlich von unten nach oben arbeiten. Die Fleißigen Lieschen schräg von außen in die Löcher einsetzen und gut mit Erde auffüllen. Lagenweise auch noch ein bißchen Dünger verteilen.


Fertig.

Am Anfang sieht es noch ein wenig mager aus, … … aber das gibt sich mit der Zeit:
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Alles in allem hat diese Blumensäule gerade mal ein Drittel von dem gekostet, was die käufliche Version kosten sollte.

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Gegossen wird die Säule bei mir mit dem Gartenschlauch ohne viel Druck unten im Blumentopf und von oben, bis das Wasser seitlich aus den Löchern läuft.


Überraschung!

Meine Büro-Clivie (Clivia miniata) spinnt:

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Sie blüht dieses Jahr schon zum zweiten Mal. SmileyStaun.gif

Clivien/Klivien, oder auch Riemenblatt genannt, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts aus Afrika in die hiesigen Wohnzimmern eingebürgert. Es ist eigentlich eine recht unkomplizierte Pflanzen: sie mag ganzjährig einen hellen, aber nicht zu sonnigen Platz, der im Winter auch gerne kühler sein darf; nur Frost mag sie als Afrikanerin natürlich nicht. Luft- oder gelegentliche Bodentrockenheit macht ihr nichts aus, nur zu naß darf sie nicht stehen. Wenn man über Winter etwas weniger gießt, erscheinen Anfang des Jahres die Blütendolden. Manchmal bilden sich daraus auch Samenkapseln, die rot ausreifen.

Meine Mutter hatte jahrelang eine schon ziemlich große Clivie, die jeden Sommer in den Garten (schattig) gestellt wurde und den Winter im Keller verbrachte. Dort fing sie dann meist Ende März an zu blühen: weiß! Trotz Zeitschaltuhr-gesteuerter Beleuchtung war es den Blüten zu dunkel. Sobald sie dann aber Tageslicht bekamen, färbten sie sich in das bekannte Orange um.

Leider wurde die Pflanze eines Herbstes im Garten vergessen, als der Winter einmal zu früh und heftig hereinbrach. SmileyTraurig.gif

Da ich Clivien mag, habe ich mir dann ein paar Jahre später eine eigene Pflanze zugelegt, die ihre Tage im Büro verbringt und normalerweise pünktlich im Februar blüht. Dieses Mal eben auch noch im Juni. Schön!

Übrigens habe ich dieses Frühjahr im Urlaub auf Mallorca gesehen, daß dort eine andere Art in den Blumentöpfen vertreten ist:

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Die einzelnen Blüten sind viel schmaler, länglich und gestreift. Aber interessanterweise habe ich dort auch nur diese Variante gesehen, genauso, wie man hier eigentlich immer die Art mit den dickeren, orangefarbenen Blüten bekommt. Wahrscheinlich stammen die Pflanzen jeweils von einer Urpflanze ab und werden als Ableger immer weiter gereicht und/oder verkauft.


Gutes-Wetter-Blümchen

Die Gärtnerin hat hübsche Blümchen in ihrem Garten. Ich natürlich auch. SmileyGrin.gif

Vor ca. drei Jahren habe ich begonnen, Sonnenröschen (Helianthemum x cultorum) anzupflanzen. Mittlerweile ist eine kleine Sammlung daraus geworden. Sie gedeihen prächtig in meinem sandigen, vollsonnigen und ziemlich trockenen Vorgarten. Sie blühen nur bei schönem, warmem Wetter, bei Regen lassen sie’s bleiben.

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Sonnenröschen ‚Lawrenson’s Pink‘ und ‚Ben Fhada‘

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Sonnenröschen ‚Raspberry Ripples‘

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Sonnenröschen ‚Rubin‘

Seit letzter Woche habe ich auch noch eine orangefarbene, eine weiße und eine rotpinke Pflanze, die aber erst noch ordentlich anwachsen müssen, bevor ich sie Euch zeigen kann.


Da haben wir den Salat…

Gestern habe ich beim A*di was Neues im Gemüseregal entdeckt:

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Salat mit Wurzeln

Es handelt sich hier um drei Salatpflanzen (grüner und rötlicher Kopfsalat und Romanasalat), die wohl in einem quadratischen Topf von ca. 7 cm ausgesät wurden und dann mit Wurzeln und Erde in die Plastiktüte gesteckt wurden.

Wenn ich die italienische Anleitung richtig interpretiere, soll so der Salat kühl und hell gelagert eine Woche halten; er kann auch mal gegossen werden, die Blätter wachsen weiter und er muss nicht gekühlt werden. Man soll sich die Blätter nach Bedarf pflücken und wenn sie aufgebraucht sind, dürfen angeblich die Wurzeln und die Tüte in den Biomüll, weil die Tüte zu 100% Prozent abgebaut wird.

Aha. Ob das was taugt, sei dahingestellt. Ob die Menschheit damit was anfangen kann, ebenfalls.

Ich habe mir den Spaß gemacht, als erstes die drei Salate in einen Topf umzupflanzen. Vielleicht teile ich sie auch noch und spendiere jedem seinen eigenen Topf. Mal sehen, wie weit ich sie dann noch zum Wachsen bekomme…

P.S.: Dies ist keine Werbung.


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Ein Wintertag, …

… wie er nicht allzuoft vorkommt.

Heute morgen war der Winter noch normal – ein bißchen Schnee und niedliche Besucher im Vogelhäuschen:

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Dann, so gegen drei Uhr machte es plötzlich „Pling-Pling“ am Fenster. Kurz darauf sah es dann so aus:

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Der Bambus klopfte vehement an die Küchentür:

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Sämtliche Büsche, sämtliche Äste, Zweige und Blätter waren von einem dicken Eispanzer überzogen:

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Die Schildläuse übrigens auch:

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Nach dem Abendessen haben wir noch einmal Blähton-Split gestreut (schließlich waren die Straßen ja auch spiegelglatt!) und dabei eine dunkle, glitzernde Wunderwelt vorgefunden:

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Übrigens hat’s gerade wieder angefangen zu schneien. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht…

Update:

Jetzt liegt zusätzlich noch Schnee auf dem Eis…
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