Es wird Sommer …

Am letzten Wochenende war es zwar ziemlich frisch (was sich ja gerade glücklicherweise ändert), aber doch schön genug, um den Grill anzuschmeißen. Es gab:

Marinierte Lammhaxe vom Grill

LammHaxeMitMinze.jpg

Quellenangabe: 20.06.2010 von Sus
Kategorien: Lamm, Minze, Grill
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Lammhaxe
1 Handvoll Minze, frisch
2 Knoblauchzehen
2 Eßlöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Pimentón de la vera dulce
1/4 Teelöffel Pimentón de la vera picante

Zubereitung:


Die Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Zusammen mit den gewaschenen Blättern der Minze und etwas Öl im Mixer zerkleinern. Gewürze hinzufügen.

Den Knochen der Haxe auslösen und das Fleisch in 4 ca. gleichgroße Stücke zerteilen. Jedes Stück mit der Marinade gleichmäßig einreiben und im Kühlschrank 2-3 Stunden ziehen lassen (z.B. in einer Plastiktüte).

Vom Liebsten so auf dem Holzkohlengrill grillen lassen, daß das Fleisch innen noch ganz, ganz leicht rosa und butterzart ist.

Dazu die letzten Spargel für dieses Jahr und gegrillte Kartoffeln.

Anmerkung:


– Die Spargel auf dem Grill waren ein leicht mißglückter Versuch; zum Essen gab es schön dicke, klassisch gekochte Spargel.


Schon wieder Salat …

Heute morgen wusste ich noch nicht, was es zum Mittagessen im Büro geben sollte. Weil ich sowieso regelmäßig am Bahnhof vorbeikomme, bin ich mal dort in den neuen Supermarkt gegangen, um mich inspirieren zu lassen.

Die Weinbergpfirsiche haben mich angelacht und angeduftet. Dazu ein paar Zwiebeln und Mozzarella wären doch nicht schlecht als Salat, oder? Nachdem ich schon ein Bund Lauchzwiebeln in der Hand hatte, bin ich an einer Salattheke zum Selbermixen vorbeigekommen. Da gab es auch bereits in Ringe geschnittenen rote Zwiebeln. Wie praktisch! Damit die Verkäuferin an der Kasse nicht ganz so dumm irritiert schaut, habe ich auch noch drei Artischocken mitgenommen. . An der Kühltheke war dann der Ziegenkäse im Angebot, auch recht.

Basilikum wäre noch gut gewesen, aber ich kaufe keinen ganzen Topf, während zu Hause im Kühlschrank noch ein ganzes Bündel verarbeitet werden will. Dafür habe ich noch zwei Peperoni mitgenommen.

Kurz vor der Mittagszeit habe ich mich dann in die Küche gestellt, das Ganze zurecht geschnibbelt und kurz ziehen lassen. Fertig!

Pfirsich-Artischocken-Salat mit Ziegenkäse

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Quellenangabe: 23.06.2010 von Sus
Kategorien: Salat, Pfirsich, Artischocke, Ziegenkäse
Mengenangaben für: 1 reichliche Portion

Zutaten:

3 Weinbergpfirsiche
3 Artischockenherzen
100 g Ziegen-Weichkäse
1/2 Rote Peperoni
1/2 Grüne Peperoni
1/4 Rote Zwiebel; in Ringen
1/2 Eßlöffel Dunkler Balsamico-Essig
2 Eßlöffel Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Zuerst die Vinaigrette zubereiten und die kleingezupften Zwiebelringe zugeben.

Pfirsich in Spalten vom Kern schneiden, Artischockenherzen vierteln. Käse ebenfalls in gabelgerechte Stücke zerkleinern. Peperoni in Ringe schneiden. Alles zusammen auf einem Teller verteilen, salzen und pfeffern und mit dem Dressing beträufeln. Ein paar Minuten ziehen lassen, eventuell noch etwas Pfeffer drübermahlen und dann essen.

Anmerkung:


– Gelbfleischige Pfirsiche wären photogener gewesen, aber die Weinbergpfirsiche haben schon richtig aromatisch geschmeckt.


Wo wir doch gerade …

… beim Lavendel waren – einen schnellen Salat für’s Büro:

Spargel-Rucola-Minze-Lavendel-Salat

SpargelRucolaMinzeLavendelSalat.jpg

Quellenangabe: 21.06.2010 von Sus
Kategorien: Salat, Spargel, Minze, Lavendel, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

7-8 Dünne Spargel
1 Handvoll Minze, frisch
2 Handvoll Rucola
1 Eßlöffel Distelöl
1 Eßlöffel Mango-Balsam-Essig
1 Eßlöffel Zwiebelwürfel
Salz, Pfeffer
2 Lavendelblüten

Zubereitung:

Am Vorabend die Spargel kochen (nicht zu weich) und in je drei Teile schneiden. Minze und Rucola waschen und die Stiele entfernen. Die Minze sehr grob hacken, den Rucola halbieren. Mit den Lavendelblüten in einer Plastikschüssel (mit Deckel) im Kühlschrank aufbewahren.

In einem anderen Plastiktöpfchen aus dem Essig, Öl, Zwiebeln, Salz und Pfeffer und ein paar fein gehackten Minzeblättern eine Vinaigrette herstellen und ebenfalls kalt stellen.

Vor dem Essen die Lavendelblüten beiseite legen, die Vinaigrette mit dem Salat in der größeren Schüssel mischen und auf dem Teller anrichten. Einzelne Lavendelblütchen abzupfen und darüberstreuen.


Aprikosen-Kuchen Upside-Down

Heidenei! Heilig’s Blechle! Irgendwie ging am Samstag so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Kann man Kuchenbacken eigentlich verlernen?

Garten-Koch-EventIrgendwie spukte mir für das Garten-Koch-Event „Eßbare Blüten“ die Kombination Aprikose und Lavendel im Kopf herum, vorzugsweise als Eiscreme. Einmal die Suchmaschine angeschmissen und schon lachte mir als erstes Suchergebnis Barbaras Rezept entgegen. Zwar sehr schön (und ich werde es auch noch nachmachen), aber somit nichts Neues.

Da beschloss ich einfach so (ohne Suchmaschine), meinen bewährten Kastenkuchen statt mit Ananas mit Aprikosen zu backen und mit einem – vorzugsweise zart-violett schimmernden – Zuckerguss zu überziehen. Soweit die Phantasie…

Ich habe diesen Kuchen in verschiedenen Variationen schon unzählige Male gebacken. Normalerweise braucht er ca. eine Stunde zum Backen. Dieses Mal war er nach dieser Zeit bei der Stäbchenprobe noch klatschnass. Merkwürdig. Also habe ich ihn mit Alufolie abgedeckt noch weiterbacken lassen; es dauerte tatsächlich noch eine halbe Stunde, bis er einigermaßen durch war. Sehr merkwürdig.

Nach ein paar Minuten Abkühlen wollte ich den Kuchen vorsichtig aus der Form stürzen. Tja, nix mit vorsichtig: Auf einen Schlag lösten sich die oberen Dreiviertel des Kuchens aus der Form, das untere Viertel blieb in der Form hängen. Wie man auf dem Photo erkennen kann, waren die Aprikosen alle bis fast ganz unten gesackt. An dieser Schicht ist der Kuchen dann auseinander gebrochen. Was soll’s, drehen wir den Kuchen einfach um, ignorieren den hängengebliebenen Teil und deklarieren die Aprikosen zur Oberseite.SmileyGrin.gif

Da mir der Kuchen innen aber immer noch zu feucht war, legte ich ihn auf einem Backblech noch einmal in den Backofen, um ihn mit der Restwärme noch ein wenig trockener zu bekommen. Nach ca. 10 Minuten roch es im Haus immer stärker nach Kuchen. Lecker, aber schon wieder seltsam. Diesmal gibt es aber eine Erklärung: Nix mit Restwärme, ich hatte vergessen, den Backofen auszuschalten und er hat munter bei voller Hitze weitergebacken. Zum Glück bin ich gerade noch rechtzeitig gekommen: nur ein kleines Eckchen des Kuchens hatte etwas zuviel Röstaromen entwickelt. SmileyRotWerd.gif

LavendelGuss.jpgDanach gab ich die Lavendelblüten und den Zucker in den Mixer und verwandelte sie in Puderzucker. Dummerweise habe ich auch ein paar Lavendelblättchen dazugetan, weil sie ebenfalls so lecker rochen. Das Ergebnis war ein hellgrüner Puderzucker, der bei Wasserzugabe nicht – wie erhofft – heller, sondern dunkler wurde. Hat schon mal jemand Schlamm-farbenen Zuckerguss auf seinen Kuchen gestrichen? Ich nicht. Also habe ich eine neue Portion angesetzt, diesmal ohne die Blättchen; da ist der Guss auch nach dem Anrühren heller geblieben.

Beim Bestreichen sah es noch ein wenig merkwürdig aus, aber beim Trocknen war es dann ok.

Mittlerweile weiß ich allerdings auch, dass ich nicht die Einzige beim Event bin mit einem Aprikosen-Lavendel-Kuchen. Da der Kuchen aber wirklich phantastisch geschmeckt hat, darf er trotzdem teilnehmen. SmileyLecker.gif

Aprikosenkuchen mit Lavendel

AprikosenkuchenMitLavendel.jpg

Quellenangabe: 19.06.2010 von Sus
Kategorien: Kuchen, Aprikose, Lavendel
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Prise

500 g Aprikosen
200 g Butter oder Margarine, weich
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eier
1 Zitrone, unbehandelt
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver
200 g Zucker
4-5 Frische Lavendelblüten (je nach Geruchsintensität mehr oder weniger)

Zubereitung:

Aprikosen waschen, entsteinen und je nach Größe vierteln bis achteln. Fett, Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale in den Teig reiben. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Aprikosenstücke vorsichtig unterheben.

Eine Kastenform (30cm Länge) einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit den Teig in der Mitte einschneiden, damit er gleichmäßig reißt. Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Zucker und gezupfte Lavendelblüten im Mixer zu Puderzucker zermahlen. Mit wenig heißem Wasser glattrühren. Den noch warmen Kuchen damit überziehen und mit Lavendelblüten verzieren.

Anmerkung:

– Ich hatte keine Zitrone im Haus, weder behandelt noch unbehandelt. Ich habe sie mit zwei Eßlöffel Zitronensirup ersetzt.

– Weiß jemand, was ich mit 200 g dunkelgrünbraunem Lavendel-Puderzucker anfangen kann? SmileyGrin.gif


Variationen in Holunder …

Garten-Koch-Event

Im aktuellen Garten-Koch-Event des Gärtner-Blogs hat sich Barbara Rezepte mit eßbaren Blüten gewünscht. Eßbare Blüten… Da fällt mir als erstes Löwenzahn ein. Aber den hatten wir schon mehrmals, außerdem blüht er nicht mehr.

Vielleicht sollte ich mal etwas mit Holunderblüten anfangen? Die hatte ich nämlich noch nie. Ich habe mir zwei schöne große Holunderbüsche gesucht und diese beerntet. Wobei es gar nicht so einfach ist, Holunderbüsche zu finden, an die man auch drankommt. Entweder sie stehen auf einem Privatgrundstück oder an einer vielbefahrenen Straße. Wenn sie am Feldrand wachsen, ist es auch nicht immer so einfach, dranzukommen: Oft genug ist ein Graben oder eine Brenn(n)essel-Hecke dazwischen …

Nun ja, ich habe mich in drei verschiedenen (klassischen) Übungen versucht:

1. Holunderblüten-Sirup
2. Holunderblüten-Essig
3. Frittierte Holunderblüten

Ergebnis:

HolunderEssig.jpg HolunderInTeig.jpg
Holunderblüten-Essig Holunderblüten in Teig

Der Sirup ist mir schon nach drei Tagen verschimmelt (warum auch immer…) und die in Teig frittierten Holunderblüten waren zwar lecker, aber nicht so aufregend, wie es immer beschrieben wurde. Der Holunderblüten-Essig ist an Ulrikes Rezept für hellen Fliederessig angelehnt, nur eben mit Holunderblüten. Da ich diesen Essig zwar schon Anfang Juni angesetzt habe, er aber sechs Wochen ziehen muss, wird das wohl nichts mit dem Event-Beitrag.

Am besten hat mir der Original-Geruch der Blüten gefallen.

Auf zur nächsten Blüte …


Weil es gerade paßt, …

… nehme ich den aktuellen Beitrag der Gärtnerin zum Anlaß, Euch auch einmal meine 1-Euro-Rosen vorzustellen:

Kletterrose2010.jpg

Zugegeben, es waren DM 1,49-Rosen, die die ersten 4 Jahre ihres Lebens (gemeinsam) in einem Farbeimer verbracht haben. Dann habe ich sie an diese Stelle gepflanzt, nach einem Jahr durch den Einbau des zweiten Rosenbogens wieder ausgebuddelt und neu geplanzt.

Jetzt sehen sie doch richtig toll aus, oder?

Ach ja, gekauft hatte ich eine rote und eine weiße Rose, jeweils gefüllt, herausgekommen sind eine gefüllte rosafarbene und eine ungefüllte rote Rose. Immerhin riechen beide gut.


Quietschkäse …

8ter mediterraner Kochevent - Zypern - tobias kocht! - 10.05.2010-10.06.2010

Tobias wünscht sich in diesem Monat für sein 8. mediterranen Koch-Event Rezepte aus Zypern.

Wir waren schon mal vor ewigen Zeiten auf Zypern, im griechischen Teil, vor der Öffnung der Grenze. Ich muss gestehen, essenstechnisch ist mir da nicht viel in Erinnerung geblieben, außer dem wohl bekanntesten Produkt der Insel: Halloumi, der nicht-schmelzende Käse, der so schön quietscht.

Jahrelang war dieser Käse hier nicht aufzutreiben, mittlerweile gibt es ihn in ziemlich jedem Kühlregal. Leider läßt die Menge an Minze bei diesen Produkten doch sehr zu wünschen übrig; das habe ich irgendwie anders in Erinnerung.

HalloumiSticks.jpg

Die unten beschriebene Methode mit der Panade habe ich mir deshalb ausgedacht, damit ich viel Minze an die Stäbchen bekomme, diese aber nicht verbrenne.

Halloumi-Sticks

Quellenangabe: 08.06.2010 von Sus
Kategorien: Käse, Pfefferminze, Snack, Zypern
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Prise

200 g Halloumi
1 Handvoll Minze; gehackt
1 Eßlöffel Weißweinessig
1 Eßlöffel Olivenöl
1 Salz, Pfeffer
2 Handvoll Semmelbrösel oder zerriebenes Panko

Zubereitung:


Halloumi der Länge nach in acht Stäbchen schneiden. Aus den übrigen Zutaten (ohne die Semmelbrösel) eine Vinaigrette mischen und den Käse darin 1-2 Stunden ziehen lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Stäbchen darin von allen Seiten leicht anbräunen. Sofort noch einmal durch die Vinaigrette ziehen und darauf achten, daß viel Minze an den Stäbchen hängenbleibt, dann in den Semmelbröseln wälzen. Gleich wieder in die Pfanne geben und von allen Seiten noch einmal anbräunen.

Mit etwas Salat oder Gemüse (z.B. Tomate und Fenchelgrün) als Snack sofort servieren. Kalt sind die Stäbchen zwar auch ganz gut, aber heiß schmecken sie besser.


Du kummst hier nich rein!

Das hat man übrigens davon, wenn man nur ein paar Tage nicht zuhause war:

WildeClematis.jpg

Wilde Clematis (Clematis vitalba)

Ich mag sie (trotzdem). Viele betrachten sie als Unkraut, weil sie eben extrem stark wuchert, aber die Blüten und später die Puschel sind einfach zu niedlich.

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Blüten Samenstände

Lelystad…

An touristischen Attraktionen kann es Lelystad nicht mit Amsterdam aufnehmen. Nicht wirklich. Dennoch haben wir uns schon am zweiten Tag dorthin aufgemacht, um eine arme notleidende Südhessin mit einem Care-Paket aus 5 Kilo Spargel, diversen Kabanossis und deutschem Brot zu versorgen.

Lelystad2010LelyDenkmal.jpgAls Dank dafür gab es eine Führung durch Lelystad, inkl. Begehung des dortigen Einkaufszentrums. Auf dem Bild sieht man die untere Hälfte des Denkmals des Herrn Cornelis Lely, der diese Stadt möglich gemacht hat, indem er sich einen Plan ausgedacht hatte, wie man durch einen Deich einen ganzen Küstenabschnitt vor Sturmfluten und Hochwasser schützen kann. (Warum ich von der Säule nur die untere Hälfte geknipst habe, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.)


Weil Lelystad eben so aufregend ist, mussten wir uns von dort zurückziehen und kamen nach einer langen Fahrt über das Meer (für die nächsten 30 Kilometer rechts das Ijsselmeer, links das Markermeer und in der Mitte die Straße) nach Enkhuizen.

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So eine niedliche Stadt sieht der Tourist gerne:
Enkhuizen2010.jpg

Enkhuizen2010SymmetrischeFenster.jpg

Enkhuizen2010FrecheEnten.jpgDie Enten sind hier auch sehr frech zutraulich:


Enkhuizen2010Jillz.jpgIn Enkhuizen habe ich ein Getränk kennengelernt, welches ich als Südhessin ehrlich gesagt nur gruselig finde:

Eine Mischung aus Cidre, Gerste und Wasser mit Fruchtgeschmack, für die (angeblich hauptsächlich weibliche) Kundschaft, die kein Bier mag. Der arme Apfelwein…


Nach der Rückkehr nach Lelystad besuchten wir noch eine leider an diesem Tag geschlossene Einrichtung: Den Tauschgarten von Lelystad. Das Konzept finde ich super: Wenn man zuviele Pflanzen im Garten hat, die sich ja auch noch selbstständig vermehren, kann man diese hier abgeben. Sie werden in die Erde gepflanzt und gepflegt, bis sich jemand findet, der genau diese Pflanze schon immer gesucht hat. Warum gibt es sowas bei uns nicht?

Lelystad2010Tauschgarten.jpg

Es folgte noch ein Rundgang durch den eigenen Garten (Jetzt kenne ich einige Pflanzen des Gärtner-Blogs auch persönlich! SmileyGrin.gif) und dann wurde ein Teil des frisch importierten Spargels geschält, lecker marinierte Koteletts gebraten und gemütlich beisammengesessen, bis wir dann leider etwas abrupt aufbrechen mussten, um den letzten Zug zurück in die große Stadt zu bekommen.

Vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Tag! Ich sag’s mal frei nach Paulchen Panther: Wir kommen wieder, keine Frage!