Würzburg im August …

Letzten Freitag war es mal wieder Zeit für den Genußbloggertreff in Würzburg. Trotz später Anmeldung fand sich in kleiner Runde noch ein Plätzchen für mich.

Nach kurzem Shopping habe ich mir auf der alten Mainbrücke noch einen kleinen Aperitiv gegönnt:

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Erdbeer-Limetten-Secco mit schöner Aussicht

Jetzt nur noch über die Brücke zur Osteria Trio und dabei die Aussicht genießen:

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Jungfrau Maria als Patrona Franconiae

Dort gab es Pizza:

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Pizza Tirolese: Speck, Tapenade, Büffelmozzarella

Und nochmal Pizza:

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Pizza Syracusana: Aubergine, Kapern, Oregano, Büffelmozzarella
Pizza Siziliana: Kapern, Sardellen, Oliven, Tomaten

Und dann wieder ein kleiner Spaziergang über die Brücke. Merkwürdigerweise haben die Heiligen jetzt merkwürdige Dinge auf dem Kopf:

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Der heilige Koronat mit Stirnband
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Kaiser Karl der Große mit Krähe

Zum Nachtisch gab es Eis von der Eisdiele:

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Himbeer-Orange-Ingwer und Sahne-Rhabarber

Und danach noch einen kleinen Absacker:

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Sehr leckerer Quittensaft im Dunkeln

Leider war der Abend mal wieder viel zu kurz und es ging pünktlich wieder nach Hause:

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Am Bahnsteig

Alles in allem: wieder mal ein sehr schöner Abend in netter Gesellschaft!


Stammtisch…

Wieder einmal habe ich einen vergnüglichen Abend in Würzburg im „La Rustica“ verbracht. Auf dem Weg dorthin ist mir dieser kleine Geselle begegnet. Ich glaube, ich habe vorher noch nie eine Drachen mit einem so großen Kater gesehen. SmileyGrinsStatic.gif

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Zum regelmäßigen Stammtisch hat sich dieses Mal der männliche Anteil anderweitig beschäftigt, so daß es ein „Mädels-Abend“ mit Noémi, Claudia, Lisa und Sylvia wurde. Leider war es ein wenig kühl und regnerisch (GottSeiDank! Endlich Regen!), so daß wir nicht draußen sitzen konnten.

 

Antipasti:
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Scharfe Salami, Schinken, Bresaola
Auberginen-Zucchini-Gemüse
Spaghetti-Frittata auf Artischocken
Taleggio und Hartkäse vom italienischen Biobauern am Gardasee, Parmesan
Salatgarnitur

 

Pasta – der Hauptgang (es war entgegen einiger Befürchtungen tatsächlich der Hauptgang):
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Tortellaci mit Ziegenkäse-Ricotta und Salbei-Butter
Panzerotti mit Steinpilzen und Rinderfilet
Tomaten-Ravioli mit Jakobsmuscheln und Garnelen
Tortellini mit Ricotta-Feigen-Honig-Füllung und Trüffel
Canelloni mit Tomate und Spinat

 

Dolce:
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Dessertvariation mit Tiramisu und Vanille-Karamell-Mousse
Obstgarnitur

 

Absacker (wie heißt denn das auf italienisch?):

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San Marzano (nein, nicht die Tomate) und Limoncello von Mama

 

Trotz der Bewölkung war es so hell, daß wir den amtlich bestallten Beleuchter in dieser Funktion überhaupt nicht vermisst haben.

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Ein schöner Abend!

 

P.S.: Ohne Trombini ging natürlich gar nichts:
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(Wenn auch die Zitronen gefehlt haben…)

Fast ein Fastengericht…

Gestern war mal wieder einiges los:

Am Vormittag gab es – bei uns netterweise bei wolkenlosem Himmel – eine partielle Sonnenfinsternis, für die sogar „hoch“-wichtige Besprechungen unterbrochen wurden. Mit ein paar mehr oder weniger antiken Sonnenfinsternisbrillen (meine stammt noch von der totalen Sonnenfinsternis 1999) haben wir uns das Schauspiel angesehen. ich habe es sogar geschafft, durch eine Brille hindurch die Sonne halbwegs scharf photographieren zu können.

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Nach Ende der Besprechung habe ich mich schleunigst in mein Auto gesetzt, um nach Würzburg zu fahren. Schließlich war gestern der vorletzte Freitag des Monats und das bedeutet natürlich „Genusstreffen Würzburg“!

 

Diesen netten Kerl habe ich damit betraut, mein Auto zu bewachen:

Wuerzburg201503_Torbogen.jpgWeiß jemand, wie er heißt?

 

Angekommen! Auf zum Markt:
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Noch ein bißchen Schlendern und In-der-Sonne-Sitzen….
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Dann war es soweit!
Als Erstes empfahl uns der Chef eine große Flasche Chianti, die wir mit Leichtigkeit geleert haben.
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In Windeseile standen drei leckere Pizzas auf dem Tisch, die mindestens ebenso schnell auch wieder verschwunden waren.

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Danach gab es Risotto mit Trüffel und Antipasti als Beilage:

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Eine halbe Zitrone fand sich plötzlich auch auf dem Tisch wieder (leider nicht für mich):
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Auf dringende Nachfrage bekamen wir dann doch noch ein paar heiße (aber sowas von) Trombini direkt aus dem großen Pizzaofen serviert:
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Die Dessertplatte war reichlich gefüllt:
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Neben den üblichen Grappas und Espressi gab es auch eine Neuheit: S’Amaro, ein italienischer Kräuterlikör deutscher Herkunft. Mir hat er geschmeckt (aber ich mag auch Rakı).
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Interessanterweise waren wir dieses Mal recht früh mit dem Essen fertig. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, uns noch lange gemütlich zu unterhalten. Danke Euch! Und schön war’s! Ich komme wieder, keine Frage.

 

Auf dem Weg zum Auto war die Aussicht auch wieder ganz schön:
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Südkorea 7: Die Mitbringsel

So, jetzt kommt der Teil, auf den Ihr wohl schon alle gewartet habt, oder?

Wenn ich mir allerdings die folgenden Bilder so anschaue, frage ich mich, wie ich das alles im Gepäck untergebracht hatte. Naja, zugegeben, einen Teil habe ich erst am Flughafen gekauft und in einer Extra-Riesen-Tüte ins Flugzeug geschleift.

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  • Frisches Kimchi, gut verpackt
  • Geröstete Algen
  • Fertigsuppen (sollen lt. Kollegen besser schmecken als die hier erhältlichen)
  • Soju – Reiswein/-schnaps
  • Frische Yuja-Zitronen (jap: Yuzu)
  • Yuja Cha – In Honig eingelegte Yuja-Streifen, die mit heißem Wasser aufgegossen werden und dann einen göttlich duftenden Tee produzieren. Gut gegen Erkältungen!
  • Frische Getrocknete Dae Chu (Chinesische Jujuba (Ziziphus zizyphus, syn. Ziziphus jujuba) oder Rote Dattel oder Azufeifa – auch auf Mallorca als Ginjols erhältlich)
  • Geröstete Gingkonüsse
  • Mogwa – Eine frische chinesische Quitte
  • Diverse Hustenbonbons mit Quitte
  • Gochu Garu – Chilipulver, u.a. für Kimchi
  • Gochu Gang – Chilipaste
  • Frisches Kurkuma
  • Pinienkerne
  • Getrocknete Mini-Fischchen, wird gern als salzige Würze verwendet
  • Tteok – Reiskuchen
  • Grüner und anderer Tee
  • Reiscracker

Bei den Nicht-Lebensmitteln kam nicht soviel zusammen. Das lag unter anderem daran, daß ich die vielen, teilweise riesigen Department Stores und Malls aus Zeit- und Interessegründen nicht besucht habe, sondern eben mehr in kleinen Geschäften und auf den Märkten unterwegs war.

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  • Socken, T-Shirts
  • Verschiedene Samen, z.B. rotes und grünes Perilla (Kkaenip)
  • Diverse hübsche selbstklebende Notizzettel
  • Hübsche Pralinentütchen
  • Koreanisches Geschirr und Besteck von der Resterampe
  • Blümchen-Kulis
  • Eine hübsche, kleine Perlmutt-Schachtel
  • Kühlschrankmagnete
  • Weihnachtsbäume aus Alufolie
  • Stempel mit unseren Namen in koreanischer Schrift
  • Schreibmappen
  • Von der Palastwache gemeuchelte Bambusstäbe
  • Gemüseausstecher
  • Ein Kofferschloß in Herzform vom N Seoul Tower

So, das war’s! Eine anstrengende, natürlich viel zu kurze Geschäftsreise mit Mini-Urlaub, die mir sehr gefallen und den Wunsch geweckt hat, in Südkorea doch mal etwas länger Urlaub zu machen.


Südkorea 6: Der Rückflug

Am nächsten Morgen (Montag) mußte ich dann relativ früh aus dem Hotel auschecken, um vom Bahnhof Seoul mit dem Express-Zug direkt und absolut problemlos zum Flughafen Incheon zu fahren. Ich konnte sogar mein Gepäck bereits am Bahnhof einchecken.

Unterwegs war die Landschaft teilweise atemberaubend schön:

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Chinesisches Bergland
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Eine Fabrik im chinesischen Niemandsland
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Die Grenze von China und der Mongolei

Auch habe ich ein paar Meteoritenkrater gesehen, aber die Bilder sind leider nichts geworden.

Später über Sibirien:

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Der Fluß Ket, ein Nebenfluß des Ob

Nur ein paar Stunden später (hüstel) waren wir dann auch schon wieder über Deutschland:

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Fulda von oben

Tags:

Südkorea 5: Seoul

Am nächsten Tag (Sonntag) war es doch recht frisch, wenn nicht gar „saukalt“. Wo am Abend zuvor ein geschäftiger Markt war, lag alles verwaist im Sonntagmorgen-Schlaf. Selbst die Tauben hatten so früh am Vormittag keine rechte Lust.

Ich wanderte vobei an der alten und der neuen City Hall zum Deoksugung, einer der fünf Palast-Komplexe in Seoul aus der Joseon-Zeit.

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Seoul City Halls
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Deoksugung Palast
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Tor zum Deoksugung Palast mit roter Herbstfärbung

Dann ging es weiter in Richtung Norden an großen modernen Hochhäusern und riesigen Einkaufszentren vorbei (zum großen Teil noch geschlossen, da Sonntagmorgen) zum Sejong-ro Park mit Blick auf den Berg Bukhansan. Die große Statue stellt König Sejon dar, der im 15. Jahrhundert das koreanische „Alphabet“ entwickelte/entwickeln ließ, damit die Koreaner sich nicht mit den komplizierten chinesischen Schriftzeichen abmühen mußten.

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Sejong-ro Park mit König Sejon und Bergen im Hintergrund

Kurz dahinter befindet sich der Eingang zum großen Gyeongbokgung Palast. Hier bin ich aber nicht weiter hineingegangen, denn ich wollte noch ein bißchen mehr von der Stadt sehen als Kaiserpaläste.

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Tor zum Gyeongbokgung Palast

Zum Beispiel diesen kleinen Tempel hier mit seiner Ansammlung von Drachen/Löwen/Hunden oder was immer diese niedlichen Tierchen darstellen sollen, die auch auf den Palastgeländen oder auch einfach so in der Stadt häufig anzutreffen waren.

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The 40th Anniversary Monument of Gojong’s Enthronement (1902)

Weiter ging es nach Bukchon Hanok, einem kleinen Viertel in Seoul, in dem versucht wurde, die alten koreanischen Häuser zu erhalten. Die Häuser sind auch noch bewohnt, allerdings haben sich in den Hauptstraßen viele Läden angesiedelt, die den stetig steigenden Touristenstrom bedienen.

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Bukchon Hanok

Auch an einem buddhistischen Tempel mitten in der Stadt kam ich vorbei:

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Jogyesa Tempel – Zentrum des Zen Buddhismus in Korea

Danach ließ ich mich von einem Taxi ins Hotel zurückfahren, um kurz darauf den Namsam Hill zu besteigen befahren. Eigentlich wollte ich zum Sonnenuntergang auf dem Hügel sein und bin extra eine Stunde früher losgegangen.

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Namsam Hill – Talstation

Dummerweise war ich nicht die Einzige mit dieser Idee, sodaß ich erst bei völliger Dunkelheit oben ankam.

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Namsam Hill – N Seoul Tower

Das Besteigen des Turms habe ich mir dann auch gespart; der Ausblick war auch so schon sehr schön.

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Namsam Hill – Blick auf die Stadt

Wieder unten angekommen, bin ich nochmal kurz auf den Namdaemun Markt gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen:

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Imbiss-Stand mit freier Auswahl auf dem Namdaemun Markt

Südkorea 4: Seoul

Eigentlich war der „offizielle“ Teil meines Südkorea-Aufenthalts beendet, aber da bot sich das Wochenende an, noch ein kleines bißchen mehr von diesem Land zu entdecken. So bin ich am nächsten Morgen (Samstag) nicht direkt zum Flughafen gefahren, sondern nach Seoul, um dort das Wochenende zu verbringen. Leider waren die schönen Sonnentage vorbei und es regnete sogar gelegentlich.

Da es eine Direktverbindung von Suwon nach Seoul gibt, hatte ich beschlossen, mit dem Zug zu fahren.

Zugfahren ist in Südkorea relativ unkompliziert: Die Damen an den Schaltern sprechen ein wenig Englisch, die Anzeigen schalten zwischen koreanischer und lateinischer Schrift um, die Züge sind so modern wie bei uns auch. (Gut, ich weiß jetzt natürlich nicht, wie es auf dem Land aussieht, denn ich bin ja nur von Großstadt zu Großstadt und später zum Flughafen gefahren.)

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Bahnhof von Suwon

Beim Warten auf den Zug habe ich übrigens meiner neuen Getränke-Leidenschaft gefrönt:

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Green Tea Latte

Da kommt er endlich:

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Der Zug fährt ein

Nach etwas mehr als einer halben Stunde gemütlicher Zugfahrt:

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Der Bahnhofsvorplatz in Seoul – Seoul ist wohl doch ein bißchen größer als Suwon….

Das Hotelzimmer in Seoul war jetzt nicht ganz so toll wie in Suwon, aber es war sehr sauber, hatte alles „Notwendige“ (neben Bett einen Riesen-Fernseher, Kühlschrank, Mini-Bad und sogar einen PC) und für zwei Tage auch völlig ausreichend. Und der Ausblick war auch ganz nett:

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Erster Blick aus dem Fenster auf den N Seoul Tower

Da es schon gegen Nachmittag war, habe ich mich gleich aufgemacht, die Nachbarschaft zu erkunden:

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In der Nähe des Seoul City Hotels

Kurz darauf bin ich dann auf dem Naemdaemun Markt gelandet:

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Namdaemun Market – der Anfang

Als Erstes gab es eine kleine Stärkung, typisches Street-Food, die wohl durch ihren Reismehl-Gehalt für kleines Geld sehr sättigend ist, mir aber dann doch zuviel wurde, da ich schließlich auch noch andere Sachen probieren wollte:

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Tteokbokki – Reis- und Fischpaste mit Chili

So stromerte ich über den Markt, besuchte kleine Läden mit Schreib- und Spielwaren oder Haushaltszubehör wie Kimchi-Behälter (alte Tonkrüge oder moderne Plastikboxen für den Kühlschrank) oder gemusterter Noppenfolie für die Fenster-Isolierung im Winter, bestaunte die ersten weihnachtlichen Deko-Läden mit kontinuierlicher „Feliz Navidad“- Beschallung, futterte hier einen frittierten Fischpasten-Spieß, dort einen gefüllten Hefekloß, amüsierte mich über Verkaufsstände mit Socken, Perücken, Ginseng-Wurzeln in Alkohol, Hello-Kitty-Reis-Ausstechern und vielem mehr.

Auch eins meiner neuen Lieblingsgetränke: Yujacha – ein Aufguß aus in Honig eingelegten Streifchen der Schale der Yuja-Zitrone (Citrus×junos, im japanischen auch Yuzu-Zitrone genannt). Diese Zitrone ist extrem aromatisch, meiner Meinung nach eine Verbindung aus Zitrone und Clementine und Bitterorange.

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Yujacha – Zitronentee mit Honig im Straßenverkauf

Die andere Seite des Marktes wird durch das Namdaemun Gate begrenzt:

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Namdaemun Gate mit buntem Weihnachtsbaum

Südkorea 3: Suwon

Am Freitag hatte ich Zeit, die Stadt zu erkunden.

Hier sieht man noch ein paar Feuerahorn-Bäume, die um diese Jahreszeit (bzw. ein paar Wochen eher als Mitte November) ganz Korea zu einem Naturschauspiel werden lassen.

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Bunt gefärbte Ahornbäume

Dieser Buddha wacht über Suwon:

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Buddha-Statue über Suwon

… und hat dabei die folgende Aussicht:

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Blick auf Suwon

 

Danach war Palastbesichtigung angesagt:

Der Hwaseong Haenggung war ein Palast, der Mitte des 18. Jahrhundert errichtet wurde, zuerst als eine Art „Zweitwohnsitz“, sollte aber später ausgebaut werden, wenn die Stadt Hwaseon (später: Suwon) zur Hauptstadt erklärt werden würde. Doch dazu kam es nie.

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Typische Dachreiter
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Hübsche Ecke
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Drache, Löwe oder Hund – wer weiß das schon so genau?
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Koreanische Sonnenuhr

Diese Sonnenuhr wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erfunden, um auf einfache Weise auf größeren Plätzen der Bevölkerung Uhren zur Verfügung zu stellen. Richtig justiert, kann an ihr Datum und Uhrzeit abgelesen werden.

 

Danach wanderte ich mehr oder weniger ziellos durch die Innenstadt.

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Straßenverkäufer mit Ginseng, Kastanien und chinesischen Datteln
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Paldalmun Gate – Erhaltenes Stadttor
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Markt

Markt = Feste Läden + Fliegende Händler mit allem, was der Mensch so braucht…

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Hinter dem Markt

 

Ein paar Snacks zwischendurch:

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Odeng

Fischpüree mit Teig vemengt, als Pfannkuchen in Streifen geschnitten und in deftiger Brühe ziehen lassen.

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Bungeoppang

Fische aus Waffelteig mit roter Bohnenpaste – ein Winter-Snack


Südkorea 2: Suwon

Der nächste Tag (Donnerstag) war mit Arbeit ausgefüllt, bei der auch keine Kameras erlaubt waren. Deshalb auch nur ein paar Bilder von der Fahrt:

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Hinweg
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Rückweg

Abends wurde in großer Kollegen-Runde gespeist. Da es etwas zu feiern gab, besuchten wir ein Restaurant, welches sich auf frischen, rohen Fisch (Saengseon hoe) spezialisiert hatte.

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Fisch-Restaurant in Suwon

Die Fische sind in Aquarien vor dem Restaurant untergebracht. Es kommt auch vor, daß sich der Gast seinen Fisch explizit aussucht.

Aufgetischt:

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Roher Fisch und Meeresfrüchte und Beilagen

Hier kommt etwas Ungewöhnliches:

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Bbeondegi – gekochte und marinierte Seidenraupen

Davon hatte ich schon gelesen und war eigentlich ganz froh, es hier serviert zu bekommen. Auf den Straßen bekommt man die Seidenraupen zwar auch angeboten, aber gleich eine ziemlich große Tüte voll. Da hätte ich mich wegen der Menge wahrscheinlich nicht getraut, welche zu kaufen. Fazit: Naja, kann man essen, haben mir jetzt aber nicht so toll geschmeckt.

Die haben auch nicht gefehlt:

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Frische koreanische Austern

Netterweise meinten die südkoreanischen Kollegen, mir einen Streich spielen zu müssen, und bestellten Sannakji:

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Roher Oktopus, der noch nicht gemerkt hat, daß er eigentlich schon tot ist

Glücklicherweise hatte ich davon bereits gelesen. Dadurch blieb der von allen anderen erwartete Aufschrei meinerseits aus. Pech gehabt. SmileyGrinsStatic.gif

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Die ‚Gefahr‘ dabei, die dieses Gericht zu den angeblich gefährlichsten Speisen der Welt macht, besteht darin, daß sich die Tentakel mit ihren Saugnäpfen noch überall festklammern; wenn man Pech hat, eben im Mund oder im Rachen.

Nachtrag: Wer sich ein bißchen gruseln möchte, schaue sich diesen Beitrag an.

Und als wir eigentlich schon alle satt waren, gab’s noch eine große Schüssel Fischsuppe:

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Scharfe Suppe mit diversen Fischstücken und Gemüsen

Nach reichlich Bier und Soju wankten wir mehr oder weniger heftig in unsere Betten.