Noch ein Doppelpack…

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Eigentlich hatte ich am Wochenende keine Lust auf Pizza, obwohl der Liebste sie sich gewünscht hatte. Als aber dann im neuen Kochtopf das neue Event „Wir Herzchen ♥ Pizza!“ von Luna von Luna’s Philosophy ausgerufen wurde, war ich ja dann wohl in der Minderheit, oder? SmileyGrin.gif

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Doppel-Pizza: Pizza Hawaii und mit Ziegenkäse und Thymian

Quellenangabe: 24.03.2013 von Sus
Kategorien: Pizza, Ananas, Ziegenkäse, Thymian
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
250 g Weizenmehl
130 ml Kaltes Wasser
10 g Frischhefe
1 Prise Salz
1 Eßlöffel Frischer Thymian; gezupft
1 Prise Pfeffer
Belag für beide Varianten:
200 ml Würzige Tomatensauce
1 große Rote Zwiebel
2 Teelöffel Frischen Thymian; gezupft
Belag 1:
3 Scheiben Gekochter Schinken; in Stücke gezupft
3 Scheiben Frische Ananas; in Stücke geschnitten
50 g Paprikasalami; in Scheiben
Belag 2:
100 g Ziegenfrischkäse; in dünne Stücke geschnitten
50 g Roher Schinken; in Stücke gezupft
1 Eßlöffel Frischer Thymian; gezupft

Zubereitung:

Die Hefe im kalten Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Salz vermischen und einen Hefeteig herstellen, dabei den Thymian untermischen. Den Teig erst ca. 30 Minuten gehen lassen und dann für 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchkneten, und ruhen lassen, bis er Zimmertemperatur angenommen haben.

Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne kurz anschmelzen.

Zucchini waschen und nach Geschmack schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln in etwas Olivenöl mit der gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, frisch gemahlenem Rosmarin gut 1 Stunde ziehen lassen, gelegentlich umrühren.

Tomaten in einen kleinen Topf geben, mit dem Pürierstab zerkleinern, nach Geschmack würzen (etwas Knoblauch, etwas Zwiebel, Thymian, Salz, Pfeffer) und auf die Hälfte einköcheln lassen.

Backofen inklusive Blech auf 240 °C vorheizen.

Auf einem gleichgroßen Backblech Backpapier auslegen, darauf den Teig gleichmäßig ausrollen. Zuerst die Tomatensauce auf der gesamten Pizza verteilen.
Jede Hälfte mit den entsprechenden Zutaten belegen, dann wieder auf der ganzen Pizza die Zwiebelringe und den Thymian verteilen.

Die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und für ca. 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Anmerkung:

Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]Und weil da schon wieder soviel Thymian verarbeitet wurde, darf diese Pizza auch noch am Garten-Koch-Event „Thymian“ teilnehmen.


Nachgereicht…

Den Salat, den es zum Leberkäse gab, will ich hier noch einmal extra vorstellen:

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Feldsalat mit Orangen-Vinaigrette

Quellenangabe: Erfasst 18.03.2013 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Orange
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Portionen Feldsalat
6 Stengel Glatte Petersilie
Vinaigrette:
1 Orange; Saft und Fruchtfleisch
2 Esslöffel Distelöl
1-2 Esslöffel Apfelessig
2 Esslöffel Frühlingszwiebeln; in Ringen
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Pimentón de la Vera picante

Zubereitung:

Orange auspressen; das Fruchtfleisch in einem Schälchen fein pürieren. Mit den anderen Zutaten für die Salatsauce mischen und etwas ziehen lassen. Feldsalat und Petersilie waschen und putzen; von der Petersilie die Blätter abzupfen und grob hacken. Zum Servieren mit Salat den der Vinaigrette mischen.

Anmerkung:

In dem Löffel ist noch etwas restliches Orangenfruchtfleisch; mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt.


Doppelte Portion…

Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]

Trotz der leicht misslungenen Präsentation will ich Euch das Essen vom letzten vorletzten Wochenende nicht vorenthalten, denn geschmeckt hat es wirklich gut!

Es gab selbst aufgebackenen Fleischkäse vom Metzger, dazu Backofen-Kartoffeln mit einer Mischung aus Thymian-Gremolata und -Würzöl und Feldsalat mit Orangen-Vinaigrette.

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Die Idee mit den Spiegeleiern in den Paprikaringen habe ich irgendwo im Internet gesehen. Man muss dazu allerdings möglichst große Paprikas wählen und die Ringe möglichst plan schneiden, damit das Eiweiß sich weder aufstauen noch untendrunter durchlaufen kann. Das ist mir beim zweiten Mal am nächsten Tag deutlich besser gelungen.

LeberkaeseMitSpiegeleiUndThymianOfenKartoffeln2.jpg

Da war die Beilage denn auch keine Backofen-Kartoffel mehr, sondern Bratkartoffeln mit restlichen Paprikastückchen und Thymian-Mischung. Fast noch besser! SmileyLecker.gif

Thymian-Ofen-Kartoffeln

Quellenangabe: Frei nach einem Rezept vom Essen&Trinken-Newsletter
Erfaßt 21.03.2013 von Sus
Kategorien: Kartoffel, Backofen, Thymian, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 große Kartoffeln
100 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
8 Stiele Thymian (Zitronen-)
1/2 Bündel Glatte Petersilie
1/2 Unbehandelte Zitrone
60 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Thymian- und Petersilienblätter grob hacken. Zitronenschale fein abreiben.

Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten, salzen, pfeffern. Thymian, Petersilie, Zitronenschale und etwas Saft zugeben, gut verrühren und ziehen lassen.

Kartoffeln mit dem Kräuteröl bepinseln und dann fest in Alufolie wickeln. Auf der 2. Schiene von unten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Gas 3-4, Umluft 200 Grad) gut 1 Stunde backen lassen.

Kartoffel aus dem Ofen nehmen, über Kreuz einschneiden, aufdrücken und etwas Kräuter-Öl-Mischung in die Mitte geben.


Wider den Schnee…

Am Samstag waren draußen doch tatsächlich mal wieder Farben jenseits von weiß, schwarz und matschgrau zu sehen: blauer Himmel mit so einer merkwürdigen grellen Scheibe mittendrin, grünes Gras und … fröhlich-bunte Muffins:

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Speculoos-Orangen-Muffins

Quellenangabe: Gebacken und erfaßt 16.03.2013 von Sus
Kategorien: Muffin, Speculoos, Erdnuß, Orange
Mengenangaben für: 10 kleine Muffins

Zutaten:

100 g Speculoos-Creme
Alternativ:
100 g Erdnußbutter und
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
3 Eßlöffel Butter; geschmolzen
1 Prise Salz
45 g Brauner Zucker
1 Ei
100 ml Milch
1 Bio-Orange; geriebene Schale davon
100 ml Orangensaft
2 Eßlöffel Orangen-Fruchtfleisch
7 g Backpulver
250 g Weizenmehl
Alternativ:
150 g Weizenmehl< und/td>
100 g Spekulatius- oder Karamellkekse; gemahlen
Guss:
2 Eßlöffel Speculoos-Creme
2 Eßlöffel Puderzucker
2 Eßlöffel Orangensaft

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Orangenschale fein abreiben, Orange auspressen und das herausgelöste Fruchfleisch aufheben.

Butter schmelzen und in einer Backschüssel mit der Speculoos-Creme (oder Erdnußbutter und Lebkuchengewürz), Salz, Zucker und Orangenschale mischen. Mit dem Ei schaumig schlagen und Milch und Orangensaft untermischen. (Wenn die Orange nicht genügend Saft ergeben hat, einfach mit etwas mehr Milch auffüllen.)

Mehl (oder Mehl mit zermahlenen Keksen – geht im Mörser ganz einfach) mit dem Backpulver mischen und zu der Creme-Mischung geben. Orangen-Fruchtfleisch gleichmäßig verteilen und alles kurz miteinander vermengen.

Teig in gefettete Muffinformen geben und für ca. 20 Minuten backen.

Guß aus etwas Speculoos-Creme, Orangensaft und Puderzucker bereiten und auf die noch warmen Muffins auftragen; mit bunten Streuseln verzieren.


Schnelle Kleinigkeit…

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Für das sehr schöne Blog-Event LXXXV – Aus Sultans Küchen – veranstaltet von Ninive von music, dream & more – wusste ich schon bald, was ich zubereiten wollte; allein, es haperte an den Tonschälchen. Ich wusste genau, dass die passenden Teile irgendwo sein müssen, aber gefunden habe ich sie nicht – bis gestern 🙁 Immerhin rechtzeitig genug, um noch auf den letzten Drücker teilnehmen zu können.

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Krabbentopf mit Pilzen und Tomaten (Karides Güveç)

Quellenangabe: Frei interpretiert und erfaßt 15.03.2013 von Sus
Kategorien: Meeresfrüchte, Ofen, Türkei
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 große Karotte
200 g Shrimps
1 kleine Knoblauchzehe; gehackt
80 g Champignons
1 große Zwiebel
2 Tomaten
100 g Schafskäse
1 Esslöffel Zitronenöl
1 Schuß Weißwein
1 Teelöffel Zitronenthymian
Salz, Pfeffer
2 Prisen Zitronenschale; gerieben

Zubereitung:

Karotten putzen und in Stücke (geviertelte Scheibchen) schneiden; Champignons putzen und vierteln; Zwiebeln schälen und in entsprechende Stücke schneiden. Tomaten grob hacken.

Zitronenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Knoblauch und Shrimps darin anbraten, beiseite legen. Karotten- und Zwiebelstückchen in derselben Pfanne anbraten und mit Weißwein ablöschen. Champignons und Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen, alles gleichmäßig verrühren und ein paar Minuten schmurgeln lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen. Shrimps mit dem Gemüse gleichmäßig mischen und in flache Tonschalen füllen. Mit Käse, Pinienkernen und Zitronenschale bestreuen.

Im Backofen gut 15 Minuten garen; eventuell Grill zuschalten, damit der Käse besser schmilzt.


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Eine Pomeranzen-Geschichte…

Es war einmal ein kleines Mädchen, das wollte unbedingt Bitterorangen haben. Doch leider waren weder auf dem Land noch in der großen Stadt welche zu finden. Da hörte es von einem großen Händler im süddeutschen Raum, welcher diese seltene Frucht auch im Norden Deutschlands feilbot. Erstaunlicherweise hatte dieser Händler auch eine Dependance in einem hiesigen, nicht allzuweit entfernten Ort. Da Mädchen eilte dorthin, wurde aber enttäuscht, denn Bitterorangen bzw. Pomeranzen hätten sie keine. Der norddeutsche Händler hätte eben viel mehr Kundschaft und deshalb ein größeres Sortiment.

Ein Gebinde von mindestens 10 kg vom örtlichen türkischen Gemüsehändler mußte sie leider auch ablehnen. Entmutigt gab das Mädchen für dieses Jahr auf.

Doch plötzlich, im Gespräch mit einer Nachbarin, hörte sie, daß im Nachbarort ein kleiner Obst- und Gemüsehändler Pomeranzen anböte. Flugs eilte das Mädchen dorthin – und siehe da:

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Lauter Pomeranzen…

Und schon wurden sie voll und ganz verarbeitet:

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Orangeat, Orangenmarmelade, Pomeranzen-Sirup

Quellenangabe: Erfaßt 14.02.2013 von Sus
Kategorien: Pomeranze, Bitterorange, Konserve, Sirup, Marmelade
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 kg Pomeranzen (Bitterorangen); unbehandelt
Orangeat und Pomeranzen-Sirup:
Wasser
Schalen der Pomeranzen
1 l Wasser
1 kg Zucker
Orangenmarmelade:
400 g Saft und Fruchtfleisch der Pomeranzen
1 Zitrone; Saft
400 g Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Orangeat:

Die Orangen gründlich mit heißem Wasser waschen. Dann quer halbieren, den Saft in eine Schüssel auspressen und das Fruchtfleisch mit einem Löffelstiel (oder den Fingern) aus den einzelnen Segmenten fieseln und zum Saft geben, dabei die Kerne natürlich entfernen. Danach die gesamte restliche weiße Haut aus der Orangenhälfte herausziehen. Die Schale einmal halbieren und und mit dem Löffel möglichst viel Weißes von der Schaleninnenseite kratzen. Wer mag, kann die Schalen in schmale Streifen schneiden. Schalen in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und kurz ziehen lassen. Das Wasser wegschütten. Diesen Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen, um die Bitterstoffe zu minimieren. (Wer es bitter mag, muß es nicht so oft wiederholen.)

Erneut Wasser aufsetzen, Zucker hineingeben und zum Kochen bringen. Wenn der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, Herd ausschalten und die Orangenschalen in die Zuckerlösung geben. Gleichmäßig verteilen und mindestens 20 Minuten ziehen lassen.

Die Schalen herausnehmen und auf ein Kuchengitter legen und 24 Stunden trocknen lassen. Etwas Beschleunigen läßt sich das mit einem Backofen, der auf 70°C eingestellt wird. Das Gitter mit den Schalen für ca. eine Stunde hineinstellen. Wenn möglich, die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen, andernfalls regelmäßig lüften.

Sirup:

Für den Sirup die Zuckerlösung, in der die Schalen eingelegt wurden, noch einmal kurz zum Kochen bringen und in vorher sterilisierte Flaschen abfüllen. Wer mag, kann vor dem Aufkochen auch etwas ausgepressten Saft in den Sirup geben.

Marmelade:

Wenn man Streifen der Schale in der Marmelade haben möchte, bereitet man sie wie oben beschrieben vor: Soviel Weißes wie möglich abkratzen, in Streifen schneiden und mehrmals mit frischem Wasser aufkochen. (Oder man nimmt gleich etwas von der kandierten Schale.)

Zitronensaft mit Saft, Fruchfleisch und Schalen der Pomeranzen abwiegen und mit der gleichen Menge Gelierzucker in einem Topf zum Kochen bringen. Sprudelnd aufkochen und nach Anweisung ca. 5 Minuten kochen lassen; dabei den entstehenden Schaum abschöpfen. Wenn die Gelierprobe gelingt, heiß in vorbereitete, saubere Gläser füllen, verschließen und ggf. diese für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Anmerkung:

Es ist nicht empfehlenswert, aus den weißen Hautstücken noch unbedingt Saft herauspressen zu wollen: das wird extrem bitter.


Will you be my Clementine?

„Of course!“

Das hätte der Liebste allerdings auch ohne die kleine Bestechung in Form des folgenden Rezepts gesagt… (und auch ohne schräge Anspielung auf den Valentinstag…)

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Bratäpfel mit Clementinen-Pistazien-Füllung

Quellenangabe: Frei nach Rezepte-Wiki
Erfaßt 14.02.2013 von Sus
Kategorien: Dessert, Apfel, Pistazie, Clementine
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 große Säuerliche Äpfel (hier: Braeburn)
Füllung:
2 Teelöffel Pistazien; grob gehackt
4 Teelöffel Pistazien; fein gemahlen
1-2 Clementinen
1 Eßlöffel Orangenmarmelade
1 Teelöffel Bienenhonig
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
Weitere Zutaten:
1 Teelöffel Pistazien; grob gehackt
1 Teelöffel Butter
1 Teelöffel Bienenhonig

Zubereitung:

Äpfel waschen und das Kerngehäuse ausstechen; darauf achten, daß sie (die Äpfel) von alleine stehen können. Clementinen schälen, weiße Haut gründlich entfernen und filetieren, dabei den Saft auffangen.

Den Clementinensaft mit der Marmelade, den geriebenen und gehackten Pistazien sowie dem Vanillemark verrühren. Clementinenfilets und Honig (nach Geschmack) untermengen.

Backofen auf 220 °C (Umluft 210 °C) vorheizen. Die ausgehöhlten Äpfel mit der Clementinen-Pistazien-Masse füllen. In eine passende Auflaufform setzen und mit den restlichen gehackten Pistazien bestreuen. Butterflocken und etwas Honig gleichmäßig darüber verteilen. Für etwa 20 bis 25 Minuten gar braten, ggf. mit etwas Alufolie abdecken.

Zum Servieren die Äpfel auf einen Teller geben und mit der entstandenen Flüssigkeit beträufeln (etwas flüssige Sahne hätte sich auch gut gemacht).

Anmerkung:

Welch Zufall, daß gerade ein Event mit Clementinen läuft:

Garten-Koch-Event Februar: Clementine [28.02.2013]


Gestern …

… begann in China ein neues Jahr – das Jahr der Wasser-Schlange. Dies war für mich ein Grund, mal wieder im Asia-Laden stöbern zu gehen. Dort gibt es immer interessante Sachen zu entdecken.

ChoiSum.jpgSo zum Beispiel „Choi Sam“, ein Gemüse welches dem nebendran liegenden Pak Choi extrem ähnlich sah. Auf meine Frage, wie es denn schmecken würde, kam die lapidare Antwort: „Anders“. Ah ja. Ich hab’s trotzdem mal mitgenommen. Das Internet hat mir dann verraten, daß es wohl eher „Choi Sum“ heißen sollte, auf lateinisch „Brassica parachinensis“ und damit mit dem Pak Choi doch ziemlich verwandt ist und wohl zufälligerweise auch das Grünzeug ist, welches Barbara hier als ihr liebstes chinesisches Gemüse bezeichnet.


Und gar nicht zufälligerweise gibt es auch noch ein Event, welches man mit diesem Essen bedienen kann:

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Ich muß allerdings gestehen: „Isch ‚abe gar kein Wok!“ Aber ich hoffe, eine große Pfanne darf auch mitmachen beim aktuellen Event im Kochtopf, dieses Mal ausgerichtet von Sandra from-Snuggs-Kitchen.

ChinesischesRindfleisch.jpg

Chinesisches Rindfleisch mit Choi Sum

Quellenangabe: Erfaßt 11.02.2013 von Sus
Kategorien: Rind, Wok, China
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

350 g Rindfleisch (Minuten-Steaks)
Marinade:
1 Teelöffel Sojasauce
2 Eßlöffel Hoisin-Sauce
1/2 Teelöffel Dunkles Sesamöl
Gemüse:
2 groß Karotten
2 Rote Spitzpaprika
1/2 Chilischote
5 Lauchzwiebeln
100 g Frische Champignons
1 Knoblauchzehe
250 g Choi Sum
6 Baby-Maiskolben
Sonstiges:
Neutrales Öl
3 Eßlöffel Hoisin-Sauce
Dunkles Sesamöl
Salz, Pfeffer
2 Teelöffel Sesamsaat, geröstet
250 g Wok-Nudeln

Zubereitung:

Rindfleisch in dünne Streifen schneiden. Aus den angegebenen Zutaten eine Marinade bereiten und das Fleisch darin für ca. 2 Stunden im Kühlschrank einlegen.

Karotten putzen und zu Julienne-Streifen schneiden (z.B. mit dem Sparschäler seitlich in lange Streifen schneiden, diese dann so kürzen, daß man mit einem scharfen Messer mit einem Schnitt dünne Streifchen schneiden kann), beiseite legen.

Paprika der Länge nach halbieren und putzen. Mit dem Sparschäler längs an der Kante dünne Streifen abziehen, ggf. kürzen. Champignons abbürsten und in so etwas Ähnliches wie Streifen schneiden. Lauchzwiebeln ebenfalls in dünne Streifchen schneiden.

Choi Sum gut waschen und die Blätter von den Stielen trennen, eventuelle Blüten für die Dekoration beiseite legen. Stiele und Blätter getrennt in Streifen schneiden. Maiskölbchen je nach Größe längs halbieren oder vierteln.

ChinesischesRindfleisch2.jpg

In einem Wok oder einer entsprechenden Pfanne Öl mit ein paar Spritzer Sesamöl erhitzen, (längs geschnittenen) Knoblauch darin leicht bräunen. Fleisch mitsamt Marinade zugeben und unter beständigem Rühren anbraten, dann beiseite legen und warm halten.

Zuerst Lauchzwiebeln, Paprika, einen Teil der Karotten und die Choi Sum-Stiele in der zurückgebliebenen Flüssigkeit (ggf. etwas (= ganz wenig) Brühe nachgießen) unter beständigem Rühren ein bis zwei Minuten garen, warm stellen.

Etwas mehr Brühe zugeben, ein paar Spritzer Sojasauce und Sesamöl und die Woknudeln nach Anweisung 3-4 Minuten garen. (*) Beiseite legen, bzw. warm halten.

Die restlichen Karotten, Champignons und Maiskölbchen in die Pfanne geben und rührend anbraten; auch hier wieder etwas Flüssigkeit zugeben, wenn notwendig. Die Choi Sum-Blätter zugeben und kurz unterrühren. Das restliche Gemüse wieder zugeben und gleichmäßig mischen.

Nudeln auf einen Teller geben, Gemüse darauf und darauf das Rindfleisch verteilen. Mit gerösteten Sesamkörnern bestreuen, evtl. mit Choi Sum-Blüten dekorieren.

Anmerkung:

* Keine Ahnung, warum, aber die Nudeln haben bei mir fast doppelt so lange gebraucht. Glücklicherweise habe ich sie nicht am Schluß zum Gemüse gegeben, wie auf der Packung angegeben, sondern wie beschrieben vorab getrennt gekocht.

– Als Brühe habe ich Wasser mit etwas aufgelöster Hoisin-Sauce verwendet.

– Zum Warmhalten habe ich die einzelnen Zutaten in den 50°C warmen Backofen gestellt.


Nachschlag…

Als Beilage zum gestrigen Chili gab es ein schnelles Maisbrot, ebenfalls nach USA Kulinarisch…
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Corn Bread (Maisbrot)

Quellenangabe: USA kulinarisch
Erfaßt 07.02.2013 von Sus
Kategorien: Brot, Mais, Beilage
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

1 Ei
250 ml Buttermilch
50 g Butter; geschmolzen
1/2 Teelöffel Salz
2 Eßlöffel Zucker
1 Teelöffel (gestr.) Backpulver
1 Teelöffel (gestr.) Natron
120 g Feines gelbes Maismehl (Polenta)
150 g Mehl

Zubereitung:

Ei in einer Schüssel verschlagen, Buttermilch und Butter dazugeben und gut rühren. In einer anderen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen, die Flüssigkeit dazugeben und kurz zu einem glatten Teig rühren. In einer Kuchenform (rund etwa 18 bis 20 cm, eckig 20 bis 23 cm) etwa 25 Minuten bei 200 Grad backen. Etwas abkühlen lassen und in Quadrate schneiden.

Anmerkung: Schmeckt frisch und noch leicht warm am Besten!


Chili con Carne – Fasching kann kommen …

Ein schönes Rezept für diese Jahreszeit – sei es nun die vierte oder die fünfte    SmileyFasching.gif – ist ein großer Topf mit Chili, Bohnen und Hackfleisch.

ChiliConCarneYCafe.jpg

Das Rezept habe ich mir bei USA kulinarisch geholt und noch ein kleines bisschen modifiziert. Ich muss sagen: Nicht zu unrecht ist es dort eines der meist gelesenen Rezepte…

Chili Con Carne Y Café (Chili mit Kaffee)

Quellenangabe: USA kulinarisch
Erfasst 07.02.2013 von Sus
Kategorien: Chili, Rind, Hackfleisch, Eintopf
Mengenangaben für: 6 – 8 Portionen

Zutaten:

30 ml Öl
2 große Zwiebeln; gehackt
3 Knoblauchzehen; zerdrückt
700 g Rinderhack
300 g Bauchspeck; fein gewürfelt
2 große Dosen (850er) Tomaten, mit Flüssigkeit, aber etwas zerdrückt
250 ml Dunkles Bier (Bock-Bier)
200 ml Kaffee
1 kleine Dose (à 70g) Tomatenmark
5 Getrocknete Tomaten in Öl
200 ml Rinderbrühe (ich habe Wildfond genommen)
50 g Brauner Zucker
2 Eßlöffel Chilipulver (Ancho-Chili-Pulver)
1 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1 Teelöffel Kakao-Pulver
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
1/2 Teelöffel Getr. Oregano
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
2 Teelöffel Frischer Zitronenthymian
2 Teelöffel Orangenschale; gerieben
(Geräuchertes) Salz, Pfeffer
2 kleine Dosen (425er) Kidneybohnen, abgegossen
2 kleine Frische Chilischoten, entkernt und fein gewürfelt (oder mehr)
8 Eßlöffel Saure Sahne oder Créme fraîche

Zubereitung:

Öl in einem großen Topf erhitzen, darin Zwiebeln, Speck, Hackfleisch zehn Minuten schön anbräunen. Dann die restlichen Zutaten (bis auf die Bohnen dazugeben) und abschmecken – ruhig erst mit weniger Chilischote anfangen. Bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren etwa eineinhalb Stunden garen. Dann die Bohnen hinzufügen und weitere 30 Minuten köcheln lassen, eventuell etwas weitere Brühe oder Bier hinzufügen.

Zum Servieren mit einem Klacks saure Sahne oder Créme fraîche versehen.

Anmerkung:

Das Originalrezept befindet sich hier. Ich habe hauptsächlich das Gulasch durch gewürfelten Bauchspeck ersetzt und Orangenschale und Zitronenthymian hinzugefügt. Das mit der Orangenschale hatte ich irgendwo gelesen und ausprobiert. Hat sich gut gemacht.