Herzförmige Valentinspizza aus Sauerteig

Da wir heute auf einen Geburtstag eingeladen sind und wir heute abend deshalb garantiert keinen Hunger mehr haben werden, gab es die für heute gedachte Valentinspizza eben bereits gestern abend. Inspiriert wurde ich durch die fertigen Mozzarella-Herzen, die aber nach dem Backen leider ihre Form etwas verloren haben.

Vor dem Backen:

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Nach dem Backen:

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Habt einen schönen Valentinstag! SmileyWinken.gif

Herzförmige Valentinspizza aus Sauerteig

Quellenangabe: Erfasst 14.02.16 von Sus
Kategorien: Backen, Pizza, Sauerteig, Valentinstag
Mengenangaben für: 2 Herzen

Zutaten:

80 g Roggen-Sauerteig (war da und musste weg)
200 g Weizenmehl 00 (Pizzamehl)
20 g Maisgrieß
2 Eßlöffel Olivenöl
100 ml Wasser
Salz
Pfeffer
Belag:
200 ml Tomatensauce; gewürzt (eingekochter Vorrat)
2 Handvoll Blattspinat
Mozzarella-Herzen oder – Kugeln
10 Scheibe Peperonisalami (je nach Größe und Dicke der Scheiben); bis 1/2 mehr
1 Gelbe Paprika
5 Kirschtomaten; bis doppelte Menge
Salz, Pfeffer
1 Prise Chili

Zubereitung:

Mehl mit Sauerteig, Salz und Pfeffer mischen. Olivenöl dazugeben. Alles gut verkneten; soviel Wasser dazugeben, bis ein elastischer, nicht zu weicher Teig entstanden ist.

Zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und in einer Schüssel im Kühlschrank 12-24 Stunden ruhen lassen.

2 Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Falls er sich nicht merklich vergrößert hat, den Teig noch einmal durchkneten, dann ruhen lassen.

Mit einem geeigneten Plätzchenausstecher in Herzform aus der Salami und der geputzten Paprika Herzen ausstechen. Tomaten halbieren und den Strunk so ausschneiden, dass sie herzförmig werden. Spinat gründlich waschen.

Backofen (mit Backstein, wenn vorhanden) auf 230°C aufheizen.

Den Teig in zwei Teile teilen, noch einmal durchkneten und so dünn wie möglich herzförmig auf ein/e Backpapier oder Backfolie legen. Wenn man mag, einen Rand um die Herzen formen. Den Teig mit Tomatensauce bestreichen, Spinat darauflegen, dann die restlichen Zutaten verteilen. Würzen.

Im Backofen ca. 15 Minuten backen.

Anmerkung:

Der Teig war bei uns ein wenig zu dick, so dass die Pizza noch 5 Minuten länger gebraucht hat.

Sehr lecker! SmileyLecker.gif


Apfel-Kreppel oder Apfel-Krapfen oder Apfel-Berliner oder …

Meine Leidenschaft für Apfel-Kreppel oder -Krapfen oder wie sie nun wo-auch-immer heißen mögen, besteht schon sehr lange.

Mein Großvater hat früher an Silvester für die Großfamilie lauter kleine runde Apfel-Kreppelchen gebacken; das müssen hunderte gewesen sein, ehrlich. Die waren köstlich!

Viele Jahre lang war in der Nähe meines Arbeitsplatzes ein Supermarkt mit einer Bäckerei-Filiale eines regionalen Bäckers im Eingang. Der hat auch immer geniale Apfel-Kreppel gebacken, die allerdings riesig waren. Deshalb bekamen sie auch von allen Kunden den Spitznamen „Tretminen“. Leider wurde der Supermarkt abgerissen und der Bäcker hat nun seit geraumer Zeit im Ort keine Filiale mehr.

Als Yushka dann vorgestern ihre Apfel-Berliner vorgestellt hat, wäre ich ja fast aufgesprungen, um zu ihr zu fahren und mir einen davon abzuholen. War dann aber doch ein bißchen weit dafür…

Die Variante mit dem Brandteig war mir so nicht geläufig; ich glaube, sowohl mein Großvater und der Bäcker haben nur Hefeteig verwendet.

Helau! SmileyFasching.gif

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Apfel-Kreppel

Quellenangabe: Frei nach Dr. Ö. aus B.
Erfasst 06.02.16 von Sus
Kategorien: Backen, Kleingebäck, Kreppel, Apfel, Fastnacht, Frittieren
Mengenangaben für: 20 Stück

Zutaten:

Hefeteig:
250 ml Milch
75 g Butter
500 g Weizenmehl
30 g Frische Hefe
75 g Zucker; mit Vanille aromatisiert
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
Brandteig:
125 ml Wasser
25 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
1 Eßlöffel Zucker
75 g Weizenmehl
15 g Speisestärke
2 Eier (Größe L)
Füllung:
600 g Äpfel; hier: Boskoop
Zimt-Zucker
Ausserdem:
Butterschmalz oder Öl
Zimt-Zucker

Zubereitung:

Für den Hefeteig die Milch erwärmen und Butter darin zerlassen. Hefe darin auflösen und ein wenig gehen lassen.

Das Mehl in eine Rührschüssel geben, Zucker und Salz zugeben, die warme Milch-Fett-Mischung hinzufügen und alles mit einem Knethaken kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Für den Brandteig das Wasser mit Fett, Salz und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen. Das Mehl mit der Speisestärke mischen und auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben. Alles zu einem glatten Teigkloß verrühren, dann etwa 1 Min. unter ständigem Rühren erhitzen („abbrennen“) und vom Herd nehmen. Die Eier nacheinander mit einem Mixer auf höchster Stufe unterarbeiten.

Die Äpfel waschen, vierteln und in kleine Würfel schneiden.

Den Hefeteig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem Rechteck (etwa 60 x 30 cm) ausrollen. Den Brandteig darauf verstreichen und die Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und in 20 etwa 3 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben zugedeckt nochmals etwa 15 Min. gehen lassen.

Zum Ausbacken Butterschmalz oder Öl in einem breiten Topf auf etwa 180°C erhitzen, so dass sich um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffelstiel Bläschen bilden.

Die Teigschnecken portionsweise im siedenden Butterschmalz/Öl zuerst von der einen, dann von der anderen Seite goldbraun ausbacken. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in Zimt-Zucker wälzen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.


Glücksschweinchen

Garten-Koch-Event Dezember 2015: Haselnuss [31.12.2015]

Die letzten Vorbereitungen für das Jahresende sind hiermit erledigt. Und bei einer solchen Horde von Glücksschweinchen, die ich dieser Tage bei Yushka entdeckt habe, kann eigentlich nur alles gut werden, oder?

Und da die Füllung zum großen Teil aus Haselnuß besteht, landen die Schweinchen auch noch schnell im Gärtner-Blog.

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Glücksschweinchen

Quellenangabe: Über Yushka von hier.
Erfasst 31.12.15 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Haselnuß, Neujahr
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

Teig:
20 g Frische Hefe
250 g Milch
60 g Butter
60 g Zucker
500 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 Spritzer Orangenblütenwasser
Füllung:
50 g Haselnüsse, ganz
40 g Marzipan-Rohmasse
30 g Zucker
Stattdessen
10 Stück Quittenpaste
1 Eiweiß
1 Eigelb
klein Sahne
3 Stück Quittenpaste
klein Schokoladenfettglasur, weiß und dunkel

Zubereitung:

Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten und mit einem Tuch die braune Haut grob abreiben. Abkühlen lassen.

In einer Rührschüssel die Hefe in der Milch auflösen, dann Butter und Zucker unterrühren. Dann das Mehl, das Ei, das Salz und das Orangenblütenwasser dazugeben. Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst (ca. 10 Minuten). Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zwischenzeitlich die Haselnüsse in einem Mixer fein mahlen, dann das Marzipan, die Quittenpaste und das Eiweiß zugeben und ebenfalls zu einer halbwegs homogenen Masse zermahlen.

Den Hefeteig ca. 4-5 mm dick auswellen und 20 runde Plätzchen mit einem Durchmesser von 8 cm und 10 Plätzchen mit 4 cm Durchmesser ausstechen. Den restlichen Teig erneut ausrollen und daraus die Öhrchen formen. 10 der großen Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier legen und die Füllung verteilen. Das Eigelb mit Sahne verquirlen und die Ränder der Plätzchen damit bestreichen, ein zweites Plätzchen darauf setzen und die Ränder zusammendrücken. Aus den kleinen Plätzchen die Schnäuzchen mit den Nasenlöchern formen. Schnäuzchen und Öhrchen auf der Unterseite mit Eigelb bestreichen und auf die großen Plätzchen drücken. Die Schweinchen vollständig mit mit Eigelb bestreichen.

Aus der Quittenpaste runde Kügelchen formen und als Augen aufsetzen.

Die Schweinchen noch ca. 15 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen auf 200° Umluft etwa 15 Minuten backen und abkühlen lassen.


Spekulatius-Sirup schmeckt auch nach Weihnachten…

Damit das Rezept nicht verloren geht, stelle ich es noch schnell hier ein. Es war eines dieser Last-Minute-Geschenke, die ganz spontan entstanden sind. EIne Bekannte suchte direkt vor Weihnachten einen Lebkuchen-Sirup zu kaufen, um ihn zu verschenken, fand ihn aber nirgends. Meine ersten Worte waren natürlich: „Kann man doch auch selber machen!“

Kann man auch, wenn man Lebkuchengewürz im Haus hat. Hatte ich aber nicht, so wurde es denn Spekulatius-Sirup. Der Kaffee damit soll aber trotzdem ziemlich ähnlich schmecken wie in der großen Kaffeehauskette, habe ich mir sagen lassen …

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Spekulatius-Sirup

Quellenangabe: Diverse Internetquellen
Erfasst 20.12.15 von Sus
Kategorien: Sirup, Getränk, Weihnachten, Zimt
Mengenangaben für: 450 ml

Zutaten:

500 l Wasser
300 g Zucker
6 Teelöffel Spekulatiusgewürz
1/2 Vanillestange
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung:

Wasser mit Zucker und Zitronensaft aufkochen und ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Den Topf vom Herd nehmen, die Gewürze gut einrühren und 2-3 Minuten ziehen lassen.

Danach durch ein Passiertuch abtropfen lassen. In sterilisierte Flaschen abfüllen und kühl lagern.

Eignet sich, um Kaffee, Tee oder heiße Schokolade aufzupeppen, Aber auch z.B. in Vanillesauce über Eis oder Waffeln stelle ich mir den Sirup gut vor.


Gänsekeulen mit Gewürzhonig

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

Tina Foodina fragt im Kochtopf, ob wir die Gewürzkombination Zimt, Kardamom und Nelke eher indisch oder eher weihnachtlich empfinden. Hmm, schwierig. Einzeln kommen die Gewürze in meiner Küche regelmäßig vor, ohne daß ich dabei an indische oder weihnachtliche Küche denken muß.

Deshalb sind meine Gänsekeulen mit Gewürzhonig einfach nur … lecker! SmileyLecker.gif

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Gänsekeulen mit Gewürzhonig

Quellenangabe: Erfasst 14.12.15 von Sus
Kategorien: Gans, Römertopf, Weihnachten, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Gänsekeulen
2 Zwiebeln
1 Zitrone; ungespritzt
Gewürzhonig
3 Eßlöffel Honig
3 Nelken
3 Kardamomkapseln
1 Teelöffel Zimt
1 Prise Chili
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Römertopf mind. 1/2 Stunde wässern. Gänsekeulen waschen und trockentupfen. Für die Marinade den Honig ggf. leicht erwärmen und mit den gemahlenen Gewürze mischen. Die Gänsekeulen damit von allen Seiten bestreichen und auch mind. 1/2 Stunde – lieber länger ziehen lassen. Zwiebeln schälen und halbieren, Zitrone abwaschen und halbieren. Zusammen in den Römertopf legen, darauf kommen die Gänsekeulen.

Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen, dann auf 200°C aufheizen. Die Gänsekeulen brauchen gut 1 1/ 2 Stunden. Gegen Ende für die Sauce die ausgetretene Bratenflüssigkeit abschöpfen, das Fett weitestmöglich trennen und mit etwas Rotwein vermischt einköcheln lassen.

Dazu gab es selbstgemachtes Rotkraut und böhmische Knedliky aus der Tüte.


Grünes Shortbread mit Matcha

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Matchatee-Shortbread

Quellenangabe: Für Sie 24/2015
Erfasst 06.12.15 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Matcha, Maulbeere
Mengenangaben für: 40 Stück

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
125 g Reismehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 Teelöffel Matchatee-Pulver
1 Limette; geriebene Schale
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
250 g Butter; weich; gewürfelt
Ausserdem:
100 g Dunkle Konfitüre (hier: Maulbeere, sonst Brombeere oder schw. Johannisbeere)
40 Mandelscheiben

Zubereitung:

Mehle, Zucker, Salz und Teepulver in einer Schüssel mischen. Limettenschale, Vanille und Butter untermischen. Mit den Händen zu Bröseln verarbeiten, dann zu einem galtten Teig kneten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Teig halbieren, jeweils rechteckig (ca. 20×16 cm) ca. 1 cm dick ausrollen. Ein Rechteck mit glatt gerührter Konfitüre bestreichen. Das zweite Rechteck darauflegen. Abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden kalt stellen.

Teigblock längs halbieren, dann jeweils 1 cm breite Streifen mit einem großen scharfen Messer (glatte Klinge) abschneiden. Mit einer Schnittfläche und etwas Abstand auf’s vorbereitete Blech (Backpapier) legen. Bei 150 °C (Mitte) 12-13 Minuten backen.

Anmerkung: Da ich nicht genug Butter hatte (ca. 200 g), wurde der Teig recht krümelig. Statt zwei große Rechtecke auszurollen, habe ich mit einem rechteckigen Förmchen jeweils zwei Rechtecke ausgestochen, eines mit Marmelade bestrichen und das andere darauf gesetzt. Und damit’s hübscher aussieht, kamen noch Mandelscheiben obendrauf.


Saftige Kokosmakronen

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Als ich für das Curry neulich Kokosraspel in Kokosmilch eingeweicht habe, kam mir der Gedanke, daß das für Kokosmakronen doch vielleicht auch keine schlechte Idee wäre. Und siehe da: Super-saftige Kokosmakronen! SmileyLecker.gif

Kokosmakronen

Quellenangabe: Erfasst 02.12.15 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Kokos, Ei, Eiweiß, Weihnachten
Mengenangaben für: 45 Stück

Zutaten:

3 Eiweiß
125 g Zucker
200 g Kokosraspel
3 Eßlöffel Kokosmilch
1 Eßlöffel Zitronenschale; gerieben
1 Tropfen Rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Kokosrapsel mit der Kokosmilch verrühren und ziehen lassen.

Den Backofen auf 160 °C vorheizen.

Das Eiweiß steif schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Dabei immer weiter schlagen, damit dies Masse steif wird. Die Kokosraspel mit der Zitronenschale unterziehen.

Wer mag, kann die Hälfte der Kokosmasse mit etwas Lebensmittelfarbe rosa färben.

Auf ein Backblech mit Backpapier mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen setzen.

Im Backofen für ca. 20-30 Minuten backen. Dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Ostern: Lammkeule à la Provence

An Ostern gab es mal wieder Lammkeule. (Ich hatte zwar Lust auf etwas anderes, wurde aber überstimmt. Pech.) Klassischerweise habe ich sie dann wieder im Römertopf zubereitet, diese Mal mit viel Knoblauch…

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Dazu gab’s frühlingshaftes Mairübengemüse und Bratkartoffel-Wedges.

 

Hier noch die Lammkeulen vor dem Backofen und ca. 2 1/4 Stunden später:

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Vorher
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Nachher

Lammkeule à la Provence

Quellenangabe: Erfasst 07.04.2015 von Sus
Kategorien: Lamm, Frankreich, Römertopf, Ostern
Mengenangaben für: 8 Portionen

Zutaten:

2 Lammkeulen (à 1300 g mit Knochen)
2 Möhren
1 Stange Lauch
3-4 große Knoblauchzehen; in Scheiben
5 Stengel Thymian
2 Stengel Rosmarin
4 Lorbeerblätter
10 kleine Getrocknete Tomaten in Öl
375 ml Kräftiger Rotwein
100 ml Schlagsahne
1 Teelöffel Speisestärke
1 Eßlöffel Sherry
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Am Vortag Fett und Sehnen von den Lammkeulen entfernen und diese dann mit den Kräutern, den Tomaten und dem Knoblauch in Rotwein über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Den Römertopf gut wässern. Das Gemüse putzen und grob zerteilen.

Die Kräuter von den Lammkeulen zupfen und beiseite legen. Die Keulen gut abtupfen und in einer Pfanne von allen Seiten kräftig anbraten. Beiseite legen und das Gemüse in der Pfanne enbenfalls anrösten, dann in den gewässerten Römertopf legen. Die Lammkeulen kommen darauf. Die Kräuter und Tomaten wieder über das Fleisch verteilen und mit der Marinade begießen. Eventuell noch etwas Rotwein zufügen.

Den Römertopf schließen und den Backofen auf 130°C einstellen. Dann brauchen die Keulen etwas mehr als zwei Stunden, um eine Kerntemperatur von 70°C zu erreichen.

Zwischendurch von der entstandenen Bratenflüssigkeit ca. 500 ml abschöpfen, etwas erkalten lassen und das oben schwimmende Fett entfernen. Die Brühe mit etwas Rotwein in einem kleinen Topf auf der Herdplatte leicht köcheln und dabei reduzieren lassen. Etwas Gemüse aus dem Römertopf (vor allem ein paar Tomaten) in die Sauce geben und pürieren. Schlagsahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Sherry abschmecken. Noch ein bißchen weiter köcheln lassen, dann ggf. mit Stärke binden.

Die Lammkeulen aus dem Römertopf nehmen, das Fleisch von den Knochen lösen, in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.


Weihnachtliche Vorspeise: Blätterteig-Schiffchen

Auch wenn es schon fast wieder Schnee von gestern ist, kommt hier noch schnell die weihnachtliche Vorspeise. Sie sollte – wie jedes Jahr – wieder etwas sein, was man beim Geschenke-Auspacken nebenher futtern konnte.

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Bei den vielen Geschenken von Blog Your Food war auch eine Backform dabei, mit der man kleine, ovale Formen zum Füllen backen kann – Schiffchen eben. Es war zwar ein Mürbeteigrezept beigelegt, aber ich wollte schon seit einiger Zeit das Blätterteig-Rezept bei Werner ausprobieren. Und was soll ich sagen? Genial!!! Ab jetzt habe ich immer ein Paket Butter im Tiefkühlfach…

Blätterteig

 

Quellenangabe: Cucina e piu
Erfaßt 03.01.15 von Sus
Kategorien: Backen, Blätterteig
Mengenangaben für: 1 gekaufte Rolle

Zutaten:

60 g Gefrorene Butter
120 g Quark
120 g Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung:

Butter in Würfel schneiden; zusammen mit dem Quark, dem Mehl und dem Salz in einen Mixer geben und für ca. 10 Sekunden zerhacken, bis alles in kleinen Krümeln vermischt ist. Die Krümel auf die Arbeitsfläche geben und zusammenpressen, dann leicht verkneten. Den Teig zweimal falten und dann mit Klarsichtfolie umwickelt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Zum Verarbeiten den Teig auf einer ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

Je nach Anwendung den Blätterteig 15-25 Minuten bei 220°C backen.


 
Aus dem Teig mit der passenden Ausstechform die Schiffchen ausstechen und in die leicht geölte Form legen. Die Schiffchen mit getrockneten Erbsen (hier: Kichererbsen) füllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen.

BlaetterteigSchiffchenBlind1.jpg BlaetterteigSchiffchenBlind2.jpg

Nach dem Abkühlen die Erbsen sorgfältig (und vollständig!) aus den Schiffchen herauslösen.

Gefüllt wurden die Schiffchen mit Lachs- und Pilztartar und einer Creme aus geräucherter Entenbrust.

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Hier nun die einzelnen Rezepte:

Lachstartar-Schiffchen

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Quellenangabe: Erfaßt 05.01.2015 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Fingerfood, Lachs, Blätterteig
Mengenangaben für: 8 Stück

 

Zutaten:

100 g Geräucherter Lachs
1 Schalotte oder ziemlich kleine Zwiebel
1 Limette (Bio)
Salz, Pfeffer
3-4 Stiele Stiele Dill
Salz, Pfeffer
8 Blätterteig-Schiffchen

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein hacken; Lachs in sehr kleine Würfelchen schneiden (oder ganz kurz im Mixer zerkleinern). Ca. die Hälfte der Limettenschale abreiben und die Limette auspressen. Alles zusammen gut vermischen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Zum Servieren die Masse in die Schiffchen füllen und mit gezupftem Dill garnieren.


Pilztartar-Schiffchen

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Quellenangabe: Erfaßt 05.01.2015 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Fingerfood, Pilz, Blätterteig
Mengenangaben für: 8 Stück

 

Zutaten:

1 Eßlöffel Olivenöl
4 Scheibe Serrano-Schinken
2 Lauchzwiebeln
2-3 Dunkle Champignons
2-3 Kräuterseitlinge
1 Eßlöffel Butter
1 Stiel Glatte Petersilie
5 Stiele Schnittlauch
Salz, Pfeffer
8 Blätterteig-Schiffchen

Zubereitung:

Die Pilze putzen und klein hacken. Schalotten schälen, fein würfeln. Kräuter waschen und trocken schütteln.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Schinkenscheiben in große Stücke zupfen und von jeder Seite knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Butter zugeben und erhitzen. Die Pilze darin unter Wenden goldbraun braten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Schalotten zum Schluss kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

Petersilie fein hacken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Kräuter unter die Pilze mischen. Mit Zitronensaft und evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Masse in die Schiffchen füllen und mit den Schinkenscheiben garnieren.


Schiffchen mit geräucherter Entenpaste

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Quellenangabe: Erfaßt 05.01.2015 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Fingerfood, Ente, Blätterteig
Mengenangaben für: 8 Stück

 

Zutaten:

100 g Geräucherte Entenbrust (am Stück)
1 Eßlöffel Sherry
Salz, Pfeffer
3-4 Stiele Schnittlauch
8 Blätterteig-Schiffchen

Zubereitung:

Entenbrust in der Pfanne auf der Hautseite noch etwas knusprig anbraten, dann grob zerkleinern. Mit den restliche Zutaten im Mixer zu einer feinen Paste zerkleinern.

Masse in die Schiffchen füllen und mit halbierten Schnittlauchstielen garnieren.