Schlaraffenland in Frankfurt…

Samstag abend war dann leckere Unterhaltung angesagt: Im Frankfurter Restaurant Margarete gab es abwechselnd eine schöne Geschichte (vom Autoren selbst) vorgelesen und dann das dazu passende Gericht (von den Köchen genial zubereitet) serviert.

1. Kapitel: Nachtschichten
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Jakobsmuschel / Gurke / Wasabischaum / knusprige Nori-Alge

2. Kapitel: Wellenreiter
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Fisch des Tages / Salat / Calamares / Kichererbsen / Tomaten / Kräuter

3. Kapitel: Revolution
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Ochsenbacke / Safran-Risotto

4. Kapitel: Bauchgefühl
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Gewürzter Grießbrei / Honig

Danke, Stevan, für den schönen Abend!

P.S.: Die Geschichten und die dazugehörigen Rezepte lassen sich übrigens in diesem Buch nachlesen.


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Saison-Eröffnung

Samstag wurde in mehrfacher Hinsicht die Saison eröffnet:

Die ersten Pflanzenflohmärkte fanden statt und ich hatte zum ersten Mal einen Stand in Groß-Gerau. Glücklicherweise hatte ich ein sonniges Plätzchen erwischt, denn der Wind war ganz schön kalt. So kalt (und trocken), daß meine Tomatenpflänzchen irgendwann aussahen, als hätten sie noch nie einen Tropfen Wasser spendiert bekommen.

PflanzenflohmarktGrossGerau2013.jpg

Aber ansonst war es ganz ok: Kundschaft kam, blieb stehen, schaute, fachsimpelte und kaufte auch gelegentlich etwas.

Das erste Eis vom Italiener gab es trotz der Kälte auch.

Nachmittags haben wir uns dann in den Reigen der Rasenmäher eingereiht, aber nicht ohne vorher die Löwenzahnblüten zu pflücken und zu verarbeiten:

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Löwenzahn-Butter

Quellenangabe: Eigenes Rezept 22.04.2013 von Sus
Kategorien: Butter, Löwenzahn, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Butter
15-30 Löwenzahnblüten; je nach Größe
1/2 Teelöffel Meersalz; nicht zu fein

Zubereitung:

Die gelben Blütenblätter des Löwenzahns aus den Blüten zupfen (Beschreibung dazu: hier).

Zimmerwarme Butter in einem hohen, schlanken Gefäß mit dem Knethaken des Handrührgeräts weich kneten, die Blütenblätter und das Salz zugeben und gleichmäßig verteilen. Entweder in ein verschließbares Schüsselchen füllen oder in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und in den Kühlschrank legen.

Die Butter läßt sich so auch prima einfrieren, dann vorzugsweise schon in Scheiben geschnitten.


Huch, …

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]

… es ist ja schon Freitag Samstag und ich habe die Gerichte vom letzten Wochenende noch gar nicht verbloggt…

Momentan bin ich dabei, den Inhalt meines Gefrierschranks etwas zu reduzieren und da kam mir das Paket Hackfleisch gerade recht.

Eigentlich fand ich mich mit der Idee, den Bärlauch für das aktuelle Gartenkoch-Event in Frikadellen zu verarbeiten, wahnsinnig innovativ, aber tatsächlich habe ich sie sogar schon selbst einmal gemacht und auch noch hier gebloggt. SmileyWeia.gif Aber das macht gar nichts! Schließlich ist das ja schon ein paar Jahre her … und Frikadellen gehen immer!

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(Übrigens ist das Blatt Bärlauch auf dem Teller dasselbe wie im Logo über dem ‚ä‘ …)

Bärlauch-Frikadellen

Quellenangabe: Erfaßt 15.04.2013 von Sus
Kategorien: Rind, Hackfleisch, Bärlauch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

700 g Rinder-Hackfleisch
1 Brötchen; vom Vortag
1 Ei
3 Lauchzwiebeln
30 g Bärlauch
Salz, Pfeffer
Piment
Rosenpaprika

Zubereitung:

Brötchen in etwas warmem Wasser einweichen und in kleine Stückchen zupfen, dann gut auspressen. Lauchzwiebeln und Bärlauch putzen und in feine Ringe bzw. Streifen schneiden. Alles zusammmen mit dem Ei mit der Hackfleischmasse verkneten. Würzen und abschmecken.

Wenig Öl in der Pfanne erhitzen und die aus der Fleischmasse geformten Frikadellen von beiden Seiten gut anbraten, dann bei mittlerer Hitze für ca. 10-15 Minuten weiterbraten, gelegentlich vorsichtig wenden.

Anmerkung:

Ich habe geräuchertes Salz verwendet – hat sich gut gemacht.


Nachtrag…

Wie bei Barbara so halb versprochen, kommt hier noch unser Karfreitagsfisch (naja, eigentlich meiner, der Liebste hat dann doch Fischstäbchen vorgezogen):

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Kokos-Curry-Spinat mit Skrei

Quellenangabe: Gekocht am 29.03.2013 und erfaßt 08.04.2013 von Sus
Kategorien: Spinat, Kokos, Beilage, Curry, Fisch, Skrei
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Skrei-Filets
500 g Blattspinat
400 ml Dose Kokosmilch; ungesüßt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Grüne Currypaste (oder weniger)
3 Kaffirlimetten-Blätter
1 Teelöffel Zitronengras; in feinen Ringen
1 Limette
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spinat verlesen, waschen und trockenschleudern. Limette waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Limette halbieren, aus einer Hälfte 1 El Limettensaft pressen. Von der anderen Hälfte 4 dünne Scheiben abschneiden.

Zwiebel fein würfeln und mit feingehacktem Knoblauch in einem großen Topf anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen; Currypaste, Kaffirlimettenblätter, etwas Limettenschale und Zitronengras zugeben. Alles aufkochen.

Spinat zugeben (ein paar junge Blättchen beiseite legen) und zugedeckt bei starker Hitze zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Skrei von beiden Seiten mit Limettensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Hautseite erst scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren und ein paar Minuten garen lassen. Den Fisch wenden und auch diese Seite noch kurz anbräunen. Der Skrei darf (darf? muß!) gerne noch etwas fest sein.

Zum Servieren unter den leicht abgetropften Spinat die jungen Spinatblättchen mischen und auf den Teller geben. Fisch darauflegen und mit Limettenscheiben garnieren.

Dazu gab’s kleine Bratkartöffelchen mit geröstetem Sesam.


Da haben wir den Salat…

Gestern habe ich beim A*di was Neues im Gemüseregal entdeckt:

SalatMitWurzeln.jpg

Salat mit Wurzeln

Es handelt sich hier um drei Salatpflanzen (grüner und rötlicher Kopfsalat und Romanasalat), die wohl in einem quadratischen Topf von ca. 7 cm ausgesät wurden und dann mit Wurzeln und Erde in die Plastiktüte gesteckt wurden.

Wenn ich die italienische Anleitung richtig interpretiere, soll so der Salat kühl und hell gelagert eine Woche halten; er kann auch mal gegossen werden, die Blätter wachsen weiter und er muss nicht gekühlt werden. Man soll sich die Blätter nach Bedarf pflücken und wenn sie aufgebraucht sind, dürfen angeblich die Wurzeln und die Tüte in den Biomüll, weil die Tüte zu 100% Prozent abgebaut wird.

Aha. Ob das was taugt, sei dahingestellt. Ob die Menschheit damit was anfangen kann, ebenfalls.

Ich habe mir den Spaß gemacht, als erstes die drei Salate in einen Topf umzupflanzen. Vielleicht teile ich sie auch noch und spendiere jedem seinen eigenen Topf. Mal sehen, wie weit ich sie dann noch zum Wachsen bekomme…

P.S.: Dies ist keine Werbung.


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Endlich Rinderzunge mit Madeira…

An Ostern habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt: Ich wollte schon immer einmal Rinderzunge selbst zubereiten. Meine Großmutter und meine Mutter hatten diese früher gelegentlich an Feiertagen serviert und ich hatte auch als Kind noch nie ein Problem damit, sie zu essen.

Kurz nach Weihnachten fand ich zufälligerweise eine relativ kleine Zunge, die ich aber erst einmal in den Gefrierschrank verfrachtete.

Dieses Ostern hatten wir mal keine Lust auf Lammkeule, deshalb kam die Rinderzunge wieder ins Gespräch. Warum nicht?

Auf der Suche nach Rezepten stieß ich im Internet auf den Glaubenskrieg, ob man eine gepökelte oder ungepökelte Rinderzunge verwenden darf. Tja, meine war gepökelt. deshalb habe ich mich mit dem Trick beholfen, sie vorab zu wässern. Ob es wirklich einen Unterschied ausmacht, weiß ich nicht.

Bei Arthurs Tochter fand ich noch die Idee, in das Kochwasser neben Suppengemüse auch Suppenfleisch zu geben. Das war echt gut: die Zunge und die Sauce schmeckten richtig würzig und ich habe auch noch drei schöne Beutel Rinderbrühe eingefroren.

Es war eigentlich gar nicht schwer, nur ein bißchen langwierig, aber man muß ja nicht dauernd dabei bleiben. Keine Ahnung, warum ich mich so lange nicht getraut hatte…

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Rinderzunge mit Madeira-Sauce

Quellenangabe: Erfaßt 04.04.2013 von Sus
Kategorien: Rind, Innereien, Ostern
Mengenangaben für: 6-8 Portionen

Zutaten:

Zunge:
1300 g Rinderzunge (hier: gepökelt)
500 g Suppenfleisch (mit Markknochen)
1 Zwiebel
2 Karotten
2 Pastinaken
1 Stück Sellerie
2 Stangen Lauch
2 Wacholderbeeren
2-3 Nelken
1 Pimentkorn
5 Pfefferkörner
3 Lorbeerblätter
Sauce:
2 Eßlöffel Butter
2 Eßlöffel Mehl
1 kleine Zwiebel; gehackt
500 ml Brühe von oben (ca.)
5 Eßlöffel Suppengemüse; gekocht
3 Champignons; gehackt
200 ml Madeira (ca.)
150 ml Rotwein (ca.)
3 Teelöffel Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wenn es eine gepökelte Rinderzunge ist, diese vorab ein paar Stunden in kaltem Wasser ziehen lassen, dabei regelmäßig das Wasser wechseln.

RinderzungeImTopf.jpgDie Zwiebel schälen und halbieren, das Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Mit ein wenig Öl die Zwiebeln auf der Schnittfläche in einem großen Topf/Bräter anbraten, dann das Gemüse dazugeben und dann mit etwas Wasser ablöschen. Zunge in den Topf legen, das Suppenfleisch dazugeben und mit Wasser auffüllen, bis die Zunge bedeckt ist. Gewürze hinfügen. Jetzt das Ganze je nach Gewicht der Zunge 3 – 3,5 Stunden köcheln lassen. Die Zunge ist gar, wenn ein spitzes Messer (oder ein Holzstäbchen) an der Zungenspitze leicht durch das Fleisch geht.

Die Zunge aus der Flüssigkeit nehmen und noch heiß(!) die weißliche Haut durch Abziehen entfernen. Unschöne Fleischstückchen von der Zungenoberseite ebenfalls abschneiden.

Wird die Zunge gleich gegessen, in der Fleisch-/Gemüsebrühe warmhalten; wird sie erst am nächsten Tag gegessen, gut in Alu- und/ oder Plastikfolie einpacken (damit sie nicht austrocknet) und im Kühlschrank aufbewahren.

RinderzungeInDerSauce.jpgFür die Sauce in einem nicht zu kleinen Topf die feingehackte Zwiebel in der Butter anschwitzen, dann das Mehl zugeben und quellen lassen; nicht zu braun werden lassen. Mit der Fleisch-/ Gemüsebrühe ablöschen. Gekochtes Gemüse und Champignons dazugeben und mit dem Stabmixer alles pürieren. Madeira und Rotwein dazugeben. Alles langsam reduzieren lassen, dann mit weiterem Madeira, Wein, Brühe und Gewürzen abschmecken; ggf. wieder reduzieren lassen.

Zum Servieren die Zunge in ca. 1cm breite Stücke schneiden und diese in die Sauce geben.

Anmerkung:

– Ich habe die Zunge am Vortag zubereitet und vor dem Aufschneiden vorab noch einmal kurz in der Brühe erhitzt.

– Den Rotwein habe ich eigentlich nur hinzugefügt, weil mir sonst die Sauce zu hell geblieben wäre.

SmileyLecker.gif Des Söß’sche war eschd legger!


Ostergebäck: Robiols

Im Urlaub schlenderten wir in Palma in eine Bäckerei und kamen mit ein paar Stückchen (süße Teilchen, Mürbs) wieder heraus. Die Bäckerin erzählte uns in fließendem Spanisch, von dem wir vielleicht zwei Worte verstanden hatten, dass dies eine Spezialität sei, die es nur in dieser Jahreszeit gäbe. Aha. Zumindest konnte ich mir den Namen merken, um dann später herauszufinden, was denn die gute Dame erzählt haben mag.

Robiols sind ein typisch mallorquinisches Gebäck, welches ursprünglich wohl nur an Ostern oder Weihnachten gebacken wurde, mittlerweile aber ganzjährig erhältlich ist.

Es handelt sich dabei um halbmondförmige Teigtaschen aus Schmalzteig mit einer Füllung aus Marmelade (Cabell d’àngel bzw. Engelshaar, aber auch Quitten- und andere Marmeladensorten), Frischkäse oder Schokolade sind möglich.

Mallorca2013RobiolMarmelade.jpgNatürlich hat jede Hausfrau ihr eigenes Rezept; wer es eilig hat, greift auf das Marktangebot zurück:

Diese Marmelade wird traditionell aus dem Fruchtfleisch eines Winterkürbis hergestellt, den es bei uns natürlich nicht gibt. Weil ich aber unbedingt die Originalversion mit Kürbis nachmachen wollte (Quittenmarmelade hätten wir schließlich auch genug gehabt), habe ich ersatzweise einen Butternut-Kürbis verwendet, der noch in der Speisekammer war.


Das Gelee lässt sich prima auch schon Tage vorher zubereiten – auch als Brotaufstrich schmeckt es sehr gut. Die Menge im Rezept hat aber (zufälligerweise) ziemlich genau zur Anzahl der Robiols gepasst.

RobiolsRosa3.jpg

Robiols

Quellenangabe: Hauptsächlich nach: http://satitacris.blogspot.de/2011/04/crespells-i-robiols-de-na-cuca.html
Erfasst 02.04.2013 von Sus
Kategorien: Gebäck, Kürbis, Ostern, Mallorca
Mengenangaben für: 18 Stück

Zutaten:

200 g Mehl
1/2 Zitrone; geriebene Schale davon
200 g Schweineschmalz (alternativ: Butter); Raumtemperatur
65 ml Olivenöl
100 ml Muskat-Wein (hier: Pfälzer Morio-Muskat)
2 Eigelb
1 Teelöffel Zimt (optional, macht sich aber gut)
650 g Mehl
Marmelade (Cabell d’àngel, Quitten- oder andere Marmelade, Nutella, …)
Puderzucker
Cabell D’àngel:
400 g Winterkürbis (hier: Butternut)
400 g Zucker
1/2 Orange; geriebene Schale und Saft davon

Zubereitung:

Cabell d’àngel:

Das geschälte Kürbisfleisch wiegen und dann mit möglichst wenig Flüssigkeit weichkochen. Das Fruchtfleisch mit der Gabel zerdrücken. Die gleiche Menge Zucker zugeben, dann die Orangenschale und etwas Orangensaft zugeben. Solange köcheln lassen bis sich eine sirupartige Masse bildet.

Robiols:

Fein geriebene Zitronenschale in einer Schüssel mit dem Zucker mischen. Das weiche Schmalz mit dem Eigelb cremig schlagen. Öl und Wein unterrühren bis es eine homogene Masse ergibt. Das Mehl nach und nach zugeben und jeweils so lange unterrühren bis die Masse weich und geschmeidig ist. Sie sollte noch weich sein, aber nicht mehr kleben.

Auf einer leicht gemehlten Unterlage den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Kreise von ca. 12-15 cm Durchmesser ausstechen, in die Mitte einen Esslöffel Füllung legen und den Teig zu halbkreisförmigen Taschen zusammenklappen. Die Ränder gut verschließen und mit einer Gabel Muster in den Rand drücken.

Den Backofen währenddessen auf 200 °C vorheizen.

Die Robiols auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in den Backofen geben. Diesen auf 180 °C herunterschalten. Ca. 20-25 Minuten backen, der Teig sollten nur ganz leicht braun werden.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkung:

– Ich hatte es zuerst mit Maultaschen-Formen probiert, aber der Teig war zu weich und drückte sich auf der Rückseite wieder aus der Form.

– Mittlerweile habe ich gesehen, dass es eigene Robiol-Formen gibt, bei denen man die Teigtaschen erst füllt und zusammenklappt und dann halbkreisförmig aussticht.

– Im Original bildet der Kürbis beim Kochen lange Fasern (wohl so ähnlich wie ein Spaghetti-Kürbis), die dann zerzupft werden. Wohl auch – neben der Farbe – deshalb der Name „Engelshaar“.

– Zur Kürbismarmelade wird ursprünglich Zitronenschale und Wasser anstatt Orangeschale und -saft hinzugefügt. Hat sich aber gut gemacht.

– Fazit: SmileyLecker.gif


Noch ein Doppelpack…

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Eigentlich hatte ich am Wochenende keine Lust auf Pizza, obwohl der Liebste sie sich gewünscht hatte. Als aber dann im neuen Kochtopf das neue Event „Wir Herzchen ♥ Pizza!“ von Luna von Luna’s Philosophy ausgerufen wurde, war ich ja dann wohl in der Minderheit, oder? SmileyGrin.gif

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Doppel-Pizza: Pizza Hawaii und mit Ziegenkäse und Thymian

Quellenangabe: 24.03.2013 von Sus
Kategorien: Pizza, Ananas, Ziegenkäse, Thymian
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
250 g Weizenmehl
130 ml Kaltes Wasser
10 g Frischhefe
1 Prise Salz
1 Eßlöffel Frischer Thymian; gezupft
1 Prise Pfeffer
Belag für beide Varianten:
200 ml Würzige Tomatensauce
1 große Rote Zwiebel
2 Teelöffel Frischen Thymian; gezupft
Belag 1:
3 Scheiben Gekochter Schinken; in Stücke gezupft
3 Scheiben Frische Ananas; in Stücke geschnitten
50 g Paprikasalami; in Scheiben
Belag 2:
100 g Ziegenfrischkäse; in dünne Stücke geschnitten
50 g Roher Schinken; in Stücke gezupft
1 Eßlöffel Frischer Thymian; gezupft

Zubereitung:

Die Hefe im kalten Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Salz vermischen und einen Hefeteig herstellen, dabei den Thymian untermischen. Den Teig erst ca. 30 Minuten gehen lassen und dann für 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchkneten, und ruhen lassen, bis er Zimmertemperatur angenommen haben.

Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne kurz anschmelzen.

Zucchini waschen und nach Geschmack schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln in etwas Olivenöl mit der gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, frisch gemahlenem Rosmarin gut 1 Stunde ziehen lassen, gelegentlich umrühren.

Tomaten in einen kleinen Topf geben, mit dem Pürierstab zerkleinern, nach Geschmack würzen (etwas Knoblauch, etwas Zwiebel, Thymian, Salz, Pfeffer) und auf die Hälfte einköcheln lassen.

Backofen inklusive Blech auf 240 °C vorheizen.

Auf einem gleichgroßen Backblech Backpapier auslegen, darauf den Teig gleichmäßig ausrollen. Zuerst die Tomatensauce auf der gesamten Pizza verteilen.
Jede Hälfte mit den entsprechenden Zutaten belegen, dann wieder auf der ganzen Pizza die Zwiebelringe und den Thymian verteilen.

Die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und für ca. 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Anmerkung:

Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]Und weil da schon wieder soviel Thymian verarbeitet wurde, darf diese Pizza auch noch am Garten-Koch-Event „Thymian“ teilnehmen.


Nachgereicht…

Den Salat, den es zum Leberkäse gab, will ich hier noch einmal extra vorstellen:

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Feldsalat mit Orangen-Vinaigrette

Quellenangabe: Erfasst 18.03.2013 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Orange
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Portionen Feldsalat
6 Stengel Glatte Petersilie
Vinaigrette:
1 Orange; Saft und Fruchtfleisch
2 Esslöffel Distelöl
1-2 Esslöffel Apfelessig
2 Esslöffel Frühlingszwiebeln; in Ringen
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Pimentón de la Vera picante

Zubereitung:

Orange auspressen; das Fruchtfleisch in einem Schälchen fein pürieren. Mit den anderen Zutaten für die Salatsauce mischen und etwas ziehen lassen. Feldsalat und Petersilie waschen und putzen; von der Petersilie die Blätter abzupfen und grob hacken. Zum Servieren mit Salat den der Vinaigrette mischen.

Anmerkung:

In dem Löffel ist noch etwas restliches Orangenfruchtfleisch; mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt.