Champignons revisited …

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Auf der Suche nach einem hübschen Rezept für das Fremdkochen-Event „Champignons“ bei der Hüttenhilfe bin ich bei einem englisch-sprachigen Blog aus Kanada mit hauptsächlich indisch-vegetarischen Rezepten fündig geworden.

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Auch wenn das Bild trotz diverser Versuche immer noch nach zu dunkel geratenen Champignons aussieht (es waren wieder braune Champignons), hat es wirklich lecker und aromatisch geschmeckt. Der zitronige Reis mit frischer Petersilie hat wunderbar zu dem würzigeren Champignon-Curry gepasst. Und wer eingefleischter Fleischesser ist, wird diese Kombination als Beilage schätzen. SmileyGrinsStatic.gif

Champignon-Curry

Quellenangabe: 22.02.09 von Sus
gefunden hier in Lisa’s Kitchen
Kategorien: Curry, Champignon, Vegetarisch, Indien
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

400 Gramm Frische Champignons; in Scheiben geschnitten
2-3 Esslöffel Ghee (oder jeweils zur Hälfte Butter und Öl)
1 kleine Zwiebel; fein gehackt
2-3 Knoblauchzehen; fein gehackt oder zerquetscht
2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
2 Teelöffel Koriander
1-2 Teelöffel Paprikapulver
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Paprika
1 Teelöffel Kurkuma
1/2 Teelöffel Salz
2-3 Frische Peperonis; fein gehackt
2-3 Esslöffel Tomatenkonzentrat
Esslöffel Frische Petersilie oder Koriandergrün; gehackt

Zubereitung:

In einer großen Bratpfanne die Zwiebel im Öl anbraten. Den Knoblauch hinzufügen und für eine Minute anbraten.
Die Gewürze mit einigen Teelöffeln Wasser hinzufügen und für einige Minuten bei mittlerer Hitze weiterrühren.
Als nächstes die Champignons mit dem Tomatenkonzentrat, den gehackten Peperonis und Salz dazugeben.
Noch etwas Wasser unterrühren, abdecken und bei schwacher Hitze für ungefähr 10 Minuten köcheln lassen.

Zum Servieren mit den gehackten Kräutern garnieren.

 

Pikanter Zitronen-Reis

Quellenangabe: 22.02.09 von Sus
gefunden hier in Lisa’s Kitchen
Kategorien: Reis, Zitrone, Beilage, Cashew, Indien
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

Tasse

1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 Teelöffel Salz
2-3 Esslöffel Ghee (oder jeweils zur Hälfte Butter und Öl)
1/2-2/3 Tassen Rohe Cashewnüsse; grob gehackt (hatte ich nicht: ich habe ungesalzene geröstete verwendet)
1 Esslöffel Urad Dal (geschälte, halbierte Urd-Linsen)
1 Teelöffel Schwarzen Senfsamen
1/2 Frischer Zitronen- oder Limettensaft
4 Esslöffel Frische Petersilie oder Koriander; gehackt
1/4 Tasse Kokosnuss; geraspelt (die habe ich vergessen)

Zubereitung:

Den Reis einige Stunden in Wasser einweichen. Das Wasser abschütten und aufheben. Den Reis für ungefähr 15 Minuten trocknen lassen.

Das Einweichwasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Reis, Salz und ein bisschen Butter einrühren. Zugedeckt bei niedriger Hitze für 15 – 20 Minuten köcheln lassen oder bis das Wasser aufgesogen ist.
Vom Herd nehmen.

Das Fett in einer kleinen Bratpfanne erhitzen. Die Cashewkerne goldbraun rösten. Mit einem Schöpflöffel herausnehmen und zum Reis geben.

Die Senfsamen und Linsen in die Pfanne geben. Anbraten, bis die Senfsamen explodieren und die Linsen rötlich-braun werden (ging bei mir ziemlich schnell). Die Senfsamen und Dal in den Reis geben; Kurkuma, Zitronensaft und Petersilie mit einer Gabel gleichmäßig verteilen.

Zum Servieren jede Portion mit frischen Kokosraspeln garnieren. (Wie schon gesagt: Vergessen, hätte sich bestimmt gut gemacht, war aber auch so sehr, sehr lecker.)


Mein erster …

… selbstgebackener Kreppel:

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Nachdem Bäcker Süpke aus der Erfurter Gegend schon seit längerem seine Brotrezepte mit der Blog-Gemeinde teilt, hat er auch sein Pfannkuchen-, Berliner, Krapfen- oder eben Kreppelrezept vorgestellt. Es wurde bereits von Zorra und Petra mit Erfolg aufgegriffen.

Ich habe mich an die Mengen von Zorra gehalten, da wir auch nur ein Zwei-Personen-Haushalt sind und acht Kreppel à 70-75 Gramm erhalten. Was ich nicht bedacht habe, ist der Zeitaufwand: Auch meine Friteuse nimmt nicht mehr als einen Kreppel auf. Acht Stück bedeuten demnach zwei Stunden Zeitaufwand für das Fritieren.

Daher ist dieser Beitrag sozusagen ein Livebericht: Während ich diese Zeilen schreibe, brutzeln die anderen Kreppel in der Friteuse so vor sich hin. Alle drei Minuten piepst der Wecker, ich drehe den Kreppel einmal um und tippele weiter. Kitchen-Blogging pur! Ein Hoch auf Laptops und WLan!

Gefüllt werden die Kreppel mit … Quittenmarmelade!


Ja, wo isser denn auf einmal?

Wie gut, dass es das nachfolgende Essen nicht erst heute gibt – den Thymian hätte ich hier nicht mehr gefunden:

MoskitograsImSchnee.jpg

Moskitogras (Bouteloua gracilis) im Schnee;
davor der versteckte Zitronenthymian.

Doch nun zum eigentlichen Beitrag:

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Im Gärtner-Blog geht es diesen Monat kochtechnisch um Champignons. Ich mag Rühreier bzw. Omeletts: Man öffne die Kühlschranktür, schaue zuerst nach, ob genügend Eier vorhanden sind und gehe dann auf Entdeckungstour. Alles, was sich nicht laut genug wehrt, wird kleingeschnibbelt, in der Pfanne angebraten und dann mit geklepperten Eiern zugedeckt. Fertig.

Soweit zur Kurzfassung. Jetzt folgt die ausführliche Version, in der ich auch die Champignons vorher mariniert habe:

Champignon-Omelett mit Huhn


ChampignonOmelett2.jpg

(Wem das Bild zu unscharf ist: Peperoni.gif SmileyGrinsStatic.gif)

Quellenangabe: Eigenkreation 14.02.2009 von Sus
Kategorien: Ei, Champignon, Huhn
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

200 g Frische Champignons
2 Knoblauchzehen
2-3 Esslöffel frische Zitronenthymianblättchen
6 Esslöffel Distelöl
2 Hühnerbrustfilets
50 g Speckwürfel
4 Eier
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer
Piment; gemahlen
Ancho Chili Pulver (oder Cayennepfeffer)

Zubereitung:

Die Champignons putzen, die Stiele entfernen und die Hüte sechsteln oder achteln. In eine Schüssel mit Öl und den gezupften Thymianblättchen die geschälten Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse hineindrücken. Die Champignonstücke darin für mindestens eine Stunde marinieren.

Die Hühnerbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit Chili leicht einreiben. In einer Pfanne scharf von allen Seiten anbraten, beiseite legen.

Die Zwiebel schälen, kleinhacken und mit den Speckwürfelchen in dem von den Hühnerbrustfilets erzeugten Bratensaft anbraten. Wenn davon nicht genügend vorhanden ist, die Menge der Speckwürfel etwas erhöhen. Die Champignons dazugeben und unter Rühren schmoren lassen. Die Fleischstücke hinzufügen.

ChampignonOmelett1.jpgDie Eier in einer Schüssel, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Piment, mit etwas Mineralwasser schaumig schlagen. Die Eimasse gleichmäßig über die Champignons verteilen und bei mittlerer Hitze langsam stocken lassen. Wenn möglich, das Omelett wenden und ebenfalls von der anderen Seite bräunen.

Zusammen mit etwas Feldsalat servieren.


Liebe und Magen und so weiter …

In dieser kalten und trüben Jahreszeit hat man Lust auf Soul food – alles, was das Herz erwärmt. Da kam der Valentinstag gerade recht, um mal wieder Valentins-Brownies in Herzform zu backen.

Da momentan in der Foodblogger-Szene die Nach-Koch- und Nach-Back-Laune (oder auch ‚Fremdkochen‘ genannt) um sich greift (Ist ja wohl auch verständlich bei den vielen tollen Rezepten! ), gibt es mittlerweile schon richtige Kaskaden. Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich die Brownies entdeckt, die sie wiederum von der Hedonistin in Low Budget Cooking abgeschaut hat.

Und auch ohne Schnee, der es wert gewesen wäre, ihn wegschippen zu müssen, schmecken die Brownies extrem lecker.

Valentins-Brownie-Herz


Valentinsherz2009.jpg

Quellenangabe: Chili und Ciabatta bzw. Low Budget Cooking
Erfasst 14.02.2009 von Sus
Kategorien: Gebäck, Brownies, Schokolade, Valentinstag
Mengenangaben für: 2 Herzkuchen

Zutaten:

150 g Weiche Butter
200 g Zucker
1/2 Fläschchen Vanille-Aroma
3 Eier
170 g Mehl
50 g Kakao
1/4 Teelöffel Salz
175 g Blockschokolade (40%); grob gehackt
250 g Gemischte Beeren, gefroren
Deko:
50 g Weiße Kuvertüre; geschmolzen

Zubereitung:


Die Beerenmischung auftauen und abtropfen lassen. Die Früchte durch ein Sieb passieren, um die Kernchen zu entfernen.

Zwei Herzformen kreuzweise mit Backpapier auslegen, das Papier soll an den Seiten etwas überhängen.

Butter, Zucker und Vanille hellcremig rühren. Eier nacheinander gründlich einmixen. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl nach und nach einrühren. Die Hälfte der grob gehackten Schokolade untermengen. Eine Hälfte des Teigs in die Formen füllen. Darauf die Fruchtmasse verteilen (2-3 Eßlöffel zurückbehalten) und den restlichen Teig vorsichtig darübergeben und glattstreichen. Mit dem Rest der gehackten Schokolade bestreuen.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Form auf die zweitunterste Schiene schieben und backen, bis die Masse sich von den Formrändern löst, die Stäbchenprobe aber eine noch leicht feuchte Mitte ergibt (Bei Petra ca. 25-30 Minuten, bei mir etwas länger). Nach dem Backen in der Form abkühlen lassen. Kuvertüre schmelzen und die Herzen mit Hilfe einer Gabel mit der Hälfte der Schokolade verzieren. Die zweite Hälfte mit der Fruchtmasse verrühren und ebenfalls über die Kuchen ‚zittern‘. Fest werden lassen.
Valentinsherz2009Anschnitt.jpg

Die Herzen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben. In Stücke habe ich sie nicht gleich geschnitten, da zum Verschenken die Herzform erst einmal erhalten bleiben sollte.

Nachtrag: So sieht der Kuchen im Anschnitt aus. Der Teig ist sehr cremig und schokoladig. Durch die leichte Säure der Beerenfrüchte wird es nicht zu mächtig.

Anmerkung:


Originale siehe
http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2009/02/nachgebacken-greyston-bakery-brownies.html
bzw. http://hedonistin.blogspot.com/2009/02/greyston-bakery-brownies.html


Motten in der Küche …

Blog-Event XLII- Eintopf - Einsendeschluss 15. Februar

Kürzlich im Asialaden fiel mir ein Beutel „Moth Beans“ in die Hände. Mottenbohnen? Niedlicher Name. Die Bohnen sind sehr klein, knapp 2 mm breit und 4 mm lang und mittelbraun. Niedliche Bohnen. Bloß, was fange ich damit an? Da kam das Event im Kochtopf, diesmal ausgerichtet von Eva (Deichrunner’s Küche) gerade recht. Also ein Bohnen-Eintopf soll es werden.

Auf der Suche nach einem hübschen Rezept habe ich auch gleich ein bißchen über die Bohnen nachgeforscht. Sie wächst hauptsächlich in Indien und ist sehr gut für trockene Steppengebiete geeignet. Der Name ‚Mottenbohne‘ ist wohl eine Verballhornung des ursprünglichen Namens: Aus dem Indischen ‚mat‘ wurde im Englischen ‚moat‘ und dann ‚moth‘ und dadurch im Deutschen even ‚Motte‘ oder ‚Matte‘. Im Lateinischen heißt sie übrigens ‚Vigna aconitifolia‘.

Ein konkretes Rezept habe ich nicht gefunden, da habe ich halt mal wieder selbst was zusammengewürfelt:

BohneneintopfZutaten.jpg

Auf dem Photo sind die Bohnen schon gequollen – trocken sind sie etwa halb so groß und etwas dunkler.

Mottenbohnen-Eintopf


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Quellenangabe: Gekocht 08.02.09 und
erfasst 12.02.09 von Sus
Kategorien: Eintopf, Bohne, Kartoffel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

250 Gramm Mottenbohnen
6 kleine Chorizo-Würste
1/2 Knollensellerie
1 mittlere Pastinake
3-4 Kartoffeln
3 Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
1 Chipotle in Adobo-Sauce (geräucherte Poblano-Chilis)
Koriander
Kreuzkümmel
1 Salz, Pfeffer
1 Gemüse- oder Fleischbrühe
1/2 Bund Glatte Petersilie

Zubereitung:


Bohnen mind. 12 Stunden in einem großen Gefäß mit 1-2 cm Wasser bedeckt einweichen.

Das Wasser abschütten und die Bohnen solange abspülen, bis das Wasser klar ist.

Sellerie und Pastinaken putzen und in kleine Stücke (0,5-1cm) schneiden. Kartoffeln schälen und in etwas größere Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Die Würstchen häuten und in Scheiben schneiden. Koriander und Kreuzkümmel im Mörser zerstoßen.

Würstchen mit Zwiebeln, Knoblauch und den zerstoßenen Gewürzen in einem großen Topf unter ständigem Rühren anbraten. Sellerie, Pastinake und eine Handvoll Bohnen dazugeben und weiterrühren. Mit der Brühe ablöschen und die restlichen Bohnen und Kartoffeln dazugeben. Die Chipotle in Streifen schneiden und dazugeben. Das Ganze jetzt für ca. 1 Stunde köcheln lassen (ggf. kürzer oder länger – solange, bis die Bohnen weich sind) und dabei gelegentlich umrühren. Gegebenenfalls zwischendurch noch etwas Flüssigkeit nachgießen und wieder abschmecken.

Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu paßt frisches Weiß- oder Fladenbrot.

Anmerkung:


– An die Chilis habe ich erst beim Kochen gedacht; gekauft hatte ich sie schon vor Längerem, aber beim Lesen hier sind sie wieder ins aktive Gedächtnis gewandert.
Der rauchige Geschmack hat sich sehr gut gemacht; wenn man es schärfer haben möchte, sollte man dann zusätzlich aber eher normales, ungeräuchertes Chili-Pulver verwenden.


Einfach, schnell, lecker …

Garten-Koch-Event: Knollensellerie

Aufgrund immer noch akuten Zeitmangels habe ich für das Koch-Event im Gärtner-Blog nicht viel ausprobieren können. Vorgestern Abend gab es deshalb noch schnell:

Shepherd’s Pie mit Sellerie

ShepherdsPie.jpg

Quellenangabe: 29.01.09 von Sus
Kategorien: Lamm, Knollensellerie, Auflauf, Backofen, Ohne_Käse
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

400 Gramm Lammhackfleisch
1/2 große Sellerieknolle
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
3 Eßlöffel Weißer Sesam
3 Eßlöffel Schwarzer Sesam (Nigella)
2 Eßlöffel Worcestersauce
500 Gramm Kartoffelpüree
Muskat
Optional:
100 Gramm Käse (Cheddar oder alten Gouda)

Zubereitung:

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Im einer trockenen Pfanne den weißen und den schwarzen Sesam zusammen rösten, bis die Kernchen aufplatzen. Den Knollensellerie schälen und in ganz kleine Würfel schneiden. Beide Zwiebeln hacken, aber nur eine davon mit dem Sellerie in eine heiße Pfanne mit etwas dunklem Sesamöl geben. Die Hälfte der gerösteten Sesamkörner unterrühren. Den Sellerie gut anbraten, dann beiseite stellen.

Das Hackfleisch mit der zweiten gehackten Zwiebel in der Pfanne ebenfalls gut anbraten, mit Worcestersauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Auflaufform die Selleriewürfel verteilen, darauf die Hackfleischmasse und darauf das Kartoffelpüree verstreichen. Mit einer Gabel das Püree einritzen, damit eine unregelmäßige Oberfläche entsteht. Mit den restlichen Sesamkörnern bestreuen.

Die Form für 25-30 Minuten in den Backofen stellen. Wenn das Püree anfängt, sich zu bräunen (ca. 10 Minuten vor Ende), kann man noch geriebenen oder gehackten Käse darüber verteilen. (Dann natürlich die Sesamkörner erst jetzt draufstreuen!)


Fremde Enten …

Fremdkochen Ente

Für das aktuelle Event der Hüttenhilfe sollten wir uns im Januar bei unseren Mit-Bloggern ein Entenrezept aussuchen. Aber das mit dem Fremdkochen ist gar nicht so einfach: ich schaffe es einfach nicht, bei einem Rezept zu bleiben und dieses dann buchstabengetreu nachzukochen.

Ich habe viele schöne Beiträge gefunden und von dann einigen etwas mitgenommen: Die Grundidee stammt von 1 x umrühren bitte mit einem Verweis zu Chili und Ciabatta. Dort fand ich auch die Bestätigung, daß Paprikagemüse sehr wohl zu Ente paßt. Die Idee für die Sauce stammt von Didos Kochblog und den Anstoß für die Schupfnudeln gab es bei Einfach Guad.

Entenbrust mit Paprikagemüse und Orangensauce


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Quellenangabe: Gekocht 18.01.09 und erfasst 19.01.09 von Sus
Ideengeber: 1 x umrühren bitte, Chili und Ciabatta, Didos Kochblog, Einfach Guad
Kategorien: Ente, Orange, Niedertemperatur, Deutschland
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

1 Entenbrust
5 Salbeiblätter
1/2 Knoblauchzehe; in Scheiben
Salz, Pfeffer
Sauce:
4 Orangen, Saft und ausgetretenes Fruchtfleisch
Zucker
1 Schuss/Spur Sherry, medium
Rotwein
1 Teelöffel Sojasauce
Rosmarin
Paprikagemüse:
2 gross Rote Paprika
200 Gramm Champignons
1 Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe; gehackt
1 Esslöffel Sojasauce
Salz, Pfeffer
1 Esslöffel Gänseschmalz
Schupfnudeln:
500 Gramm Kartoffeln; geschält und gekocht
300 Gramm Mehl (hier: Vollkorn-Dinkelmehl)
1 Ei
Salz
Muskat
1 Zweig Rosmarin

Zubereitung:


Den Backofen auf 100 °C vorheizen. Die Entenbrust waschen und trockentupfen. Die Fettschicht mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Die Brust mit der Fettseite nach unten in einer heißen Pfanne ca. 5 Minuten anbraten, wenden und noch 3 Minuten anbraten, ggf. auch noch hochkant. Auf ein Stück Alufolie Salz, Pfeffer, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch und die Salbeiblätter legen, darauf die Entenbrust mit Fettschicht nach oben. Das Paket verschließen und für 45-50 Minuten in den Backofen geben. Am Ende kann man die Entenbrust bei geöffneter Alufolie noch kurz unter den Grill legen.

Für die Sauce in einem kleinen Topf Zucker karamelisieren lassen und mit Orangensaft ablöschen. Das beim Anbraten ausgetretene Fett der Entenbrust dazugeben (War bei mir nicht sehr viel, vielleicht ein Eßlöffel voll). Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Sherry und Rosmarinnadeln würzen. Je nach Geschmack mehr Rotwein oder mehr Orangensaft zugeben und einköcheln lassen. Wenn zum Schluß bei der Entenbrust Bratensaft anfällt, ebenfalls rein damit und noch einmal kurz aufköcheln.

Für die Schupfnudeln die Kartoffeln zerstampfen und mit Salz, Muskat und kleingeschnittenen Rosmarinnadeln würzen. Mit dem Mehl und dem Ei zu einem festen Teig verkneten. Aus diesem Teig kleine Kugeln entnehmen und entweder zwischen beiden Händen oder auf einer Arbeitsfläche zu kleinen Würstchen rollen. Portionsweise in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie wieder auftauchen, sind sie durch. Mit einer Schaumkelle abschöpfen und beiseite legen. Kurz vor dem Servieren in einer Pfanne mit etwas Fett anbraten.

Die Paprika putzen und in schmale Streifen schneiden, die Zwiebel in kleine Stücke. Zusammen mit etwas Schmalz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken. Die Champignons bürsten und in Stücke brechen. Kurz vor dem Servieren dazugeben und unter Rühren anbraten.

Anmerkung:


Die Sauce ist nach und nach so entstanden. Sie schmeckt eigenwillig, aber lecker, besonders gut hat sie zum Paprikagemüse gepaßt.


Räuchern im Schnee …

Blog-Event XLI - Räuchern gestattet

Also, als Erstes vorneweg: Ich bin blutiger Laie auf dem Gebiet des Räucherns. Ich habe keine Ahnung und die folgende Beschreibung würde ich nicht als Gebrauchsanweisung auffassen!

Anfang letzten Jahres legte mir ein netter, leicht verzweifelter Mensch („Was wünschst Du Dir denn jetzt endlich zum Geburtstag?“) einen kleinen Tisch-Räucherofen für den Anglerbedarf auf den Gabentisch.

Anfang des Sommers haben wir ihn dann ausprobiert: Dank einer dürftigen Anleitung und schlechten Suchergebnissen im Internet kamen versuchsweise auf den Rost: Hühnerbrustfilets, Zucchinischeiben und Kartoffelscheiben. Und eine Knoblauchzwiebel, weil ich irgendwo, irgendwann mal gehört hatte, daß das in Frankreich eine Spezialität sein soll. Alles einfach in den Ofen und los damit. Hm, ja. Das Fleisch war ganz lecker, aber fad, die Kartoffeln waren gerade noch eßbar und die Zucchini überhaupt nicht, viel zu bitter. Da haben wir gelernt, daß feuchte Sachen anscheinend im Räucherofen nichts zu suchen haben. Die Knoblauchzwiebel war allerdings eine Offenbarung. Eine Aioli aus geräuchertem Knoblauch schmeckt göttlich. SmileyLecker.gif

Die nächsten Versuche waren auch nicht überzeugend. Mittlerweile habe ich aber dazugelernt: Man muß das Fleisch vorher in Salzlake, nach Belieben mit Gewürzen, relativ lange ziehen lassen. Zum Räuchern muß es dann gut abgetrocknet und ggf. noch etwas gewürzt werden. Das Räucherholz sollte man feucht machen.

So, eigentlich wollte ich zu diesem Event im Kochtopf, diesmal ausgerichtet von Véronique, Forellen räuchern. Leider habe ich momentan nicht allzuviel Zeit, so daß ich mir das nicht richtig zugetraut habe. Ich habe auch keine Lust, nachts um zehn Forellen zu räuchern und dann noch zu essen. So hatte ich ein paar Hühnerflügel besorgt, diese vorgestern Abend über Nacht eingelegt, gestern morgen rausgeholt und gestern abend geräuchert.

Ich muß sagen, sie sind gar nicht so schlecht geworden:

GeraeucherteHuehnerfluegel.jpg

Geräucherte Hühnerflügel

Quellenangabe: 14.01.09 von Sus
Kategorien: Geflügel, Huhn, Geräuchert
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten:

6 Hühnerflügel
2 Liter Wasser
150 g Salz
1/2 Zwiebel (oder: Zwiebelpulver)
1 Knoblauchzehe
5 Wacholderbeeren
3 Pimentkörner
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
3 Pfefferkörner

Zubereitung:


Das Wasser zum Kochen bringen, mit Salz, kleingeschnittener Zwiebel, gehacktem Knoblauch und den gemörserten Gewürzen aufkochen und dann abkühlen lassen.

Die Hühnerflügel in die Lake legen und mindestens 12 Stunden marinieren lassen.

Die Flügel aus der Flüssigkeit nehmen und gut abtrocknen; evtl. mit noch etwas Gewürzmischung (ohne Salz) einreiben.

Holzbrösel mit wenig Wasser einweichen und ausdrücken, gemäß Anleitung auf dem Boden des Räucherofens verteilen. Hühnerflügel auf den Rost legen, Ofen verschließen und Feuer entzünden.

Nach 25-30 Minuten waren die Flügel durch.

Anmerkung:


– Das Holz zum Räuchern gab es beim Grillzubehör im Baumarkt, leider steht nicht dabei, was es für eine Holzsorte ist.

– Bei größeren Fleischmengen empfiehlt sich ein Thermometer und eine korrekte Regulierung des Feuers; bei den kleinen Flügeln war das nicht so wichtig.

– Ich habe auch während des Räucherns bei -7°C Außentemperatur den Ofen geöffnet, um ein Photo zu machen. Das macht man nicht! Deswegen haben die Flügel wahrscheinlich auch so lange gebraucht.


Fladen der Könige an der Schokolade

King Cake 2009Zorra hat zum Backen eines Dreikönigskuchens aufgerufen. Von Haus aus kenne ich diese Sitte überhaupt nicht, für uns in Hessen ist Heilige Drei Könige ja noch nicht mal Feiertag. Der klassische „deutschsprachige“ Dreikönigskuchen ist ein Hefekuchen, aber dazu hatten wir keine Lust, wir sind ja gerade erst mit der großen Neujahrbrezel fertig geworden. (Nein, die zeige ich nicht, Eure sind viel hübscher geworden!)

Auf der Suche nach einem netten Rezept bin ich auf die traditionelle französische Gebäckvariante gestoßen: Galette des Rois. Normalerweise gibt es die mit einer Mandelcreme-Füllung, aber ich habe auch eine Schokoladenversion gefunden, allerdings nur auf französisch. Meine Schulkenntnisse sind etwas eingerostet, deshalb habe ich den Babelfisch mit interessanten Ergebnissen bemüht. Unten habe ich Euch mal die verschiedenen Versionen dargestellt.

GaletteDesRois2.jpgAuf den König warten wir immer noch; das Galette ist so mächtig, daß wir noch nicht alles aufgegessen haben.

Das war der Originaltext:

Galette des rois au chocolat

Recipe By : France Serving
Size : 6
Amount Measure Ingredient Preparation Method

2 pk pâte feuilletée
– pur beurre
15 g beurre salé
150 g crème liquide
150 g chocolat noir
75 g sucre
80 g poudre d’amandes
55 g d’amandes mondées
2 oeufs
— Divers :
– 1 fève et une couronne

Préchauffer le four Th ° 180

Casser le chocolat en morceaux dans un saladier et mettre à fondre au bain-marie.

Battre vivement les oeufs et le sucre.

Une fois le chocolat fondu ajouter la crème liquide et le beurre.
Mélanger. Incorporer au mélange oeufs/ sucre la préparation chocolatée.
Puis ajouter le mélange d’amandes.

Prendre un disque de pâte feuilletée et, à l’aide d’un pinceau trempé dans l’eau, faire un passage au bord.

Disposer au centre la crème d’amande chocolatée à l’aide d’une spatule.

Remettre l’autre disque de pâte feuilletée par-dessus en évitant dessinant avec la pointe d’un couteau tout en faisant des rainures dans la pâte, ceci pour éviter la formation de poches d’air.

Dorer au jaune d’oeuf si envie (moi hier je ne l’ai pas fait) puis faire cuire pendant 30 mn.

Servir tiède.

Und das kam beim Babelfisch heraus:

Fladen der Könige an der Schokolade

Recipe By: Frankreich Serving
Size: 6
Amount Measure Zutat Method-Vorbereitung

2 pk Blätterteig
– reine Butter
15 g gesalzte Butter
150 g flüssige Sahne
150 g schwarze Schokolade
75 g Zucker
80 g d’pulver; Mandeln
55 g d‘ gesäuberte Mandeln
2 Eier
Verschiedenes:
– 1 Bohne und eine Krone

Den Ofen Th ° 180 vorheizen

Die Schokolade in Stücken in einer Salatschüssel brechen und stellen zu schmelzen an Bad-Marie.

Die Eier und den Zucker sehr schlagen. Einmal die geschmolzene Schokolade die flüssige Sahne und die Butter hinzuzufügen.
Vermischen. In die Mischung oeufs/Zucker eingliedern die Schokoladenvorbereitung.

Dann die d’mischung hinzuzufügen; Mandeln. Eine Platte von Blätterteig und an l‘ nehmen; d’hilfe; ein in l‘ getränkter Pinsel; Wasser einen übergang zum Rand zu machen.

Im Zentrum die d’sahne verfügen; Schokoladenl’mandel; d’hilfe; ein Spachtel.

L‘ verschieben; andere Platte von Blätterteig über, indem man vermeidet zeichnet mit der d’spitze;

ein Messer, indem man Rillen macht in der Teig, dies, um die Taschenbildung d‘ zu vermeiden; Luft.

Am d’gelben vergolden; Ei, wenn (mich gestern beneidet ich l‘ ließen) dann während 30 kochen lassen Mn.

Dienen lauwarm.

Und das ist dann dabei herausgekommen:

Galette des Rois mit Schokoladenfüllung


GaletteDesRois1.jpg

Quellenangabe: fr.rec.cuisine 06.01.09 von Sus
Kategorien: Galette, Blätterteig, Schokolade, Frankreich
Mengenangaben für: 1 Stück (22 cm Durchmesser)

Zutaten:

1 Platte Blätterteig, rechteckig, ca. 25x42cm, aus dem Kühlregal
15 g Butter
150 g Schlagsahne
150 g dunkle Schokolade (hier: Blockschokolade mit einem Rest Nougat)
75 g Zucker
80 g Mandeln; gemahlen
55 g Ganze Mandeln; geschält
2 Eier
1 Bohne
1 Krone
1 Ei

Zubereitung:


Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Schokolade in Stücke teilen und im Wasserbad schmelzen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die flüssige Sahne und Butter zur geschmolzenen Schokolade hinzufügen und gleichmäßig verteilen. Die Ei-Zucker-Mischung unter die Schokoladenmasse rühren. Dann die Mandeln hinzufügen.

Die Blätterteigplatte halbieren und beide Teile ein wenig ausrollen, damit eine Springform von 22 cm Durchmesser einen vollständigen Abdruck hinterlassen kann. Beide Kreise ausschneiden, einen davon auf ein Blech mit Backpapier legen.

Das Ei trennen und mit dem Eiweiß den Rand des Kreises einpinseln. In die Mitte die Schokoladen-Mandel-Masse geben und die Bohne oder Figur irgendwo verstecken.

Den zweiten Kreis oben drauf legen und mit einer Gabel am Rand festdrücken. Löcher oder kleine Schnitte in die obere Platte stechen, damit die Luft entweichen kann.
Mit dem Eigelb bestreichen und im Backofen 20-30 Minuten backen. Lauwarm servieren.

Anmerkung:


– Aus Versehen habe ich 200 ml Schlagsahne verwendet und mußte mit noch mehr gemahlenen Mandeln die Masse wieder etwas fester bekommen.. Außerdem war das Rezept wohl für eine größere Galette gedacht. Jetzt habe ich einen Topf voll oberleckerer Schokoladen-Mandel-Mischung übrig. SmileyGrinsStatic.gif


Weiter geht’s …

Kurz nach Weihnachten hatte ich ganz plötzlich zu viel Eiweiß übrig. Plätzchen wollte ich keine mehr backen, zumal Makronen bei mir die Angewohnheit haben, eher in die Breite zu gehen als kleine hübsche Häufchen zu bilden. Beim Wegräumen der Plätzchenback-Ideengeber für nächstes Jahr fiel mir dann doch das folgende Rezept in die Hände: Leipziger Lerchen. Wie praktisch: Nußmakronen mit Teig drumherum, der sie am Weglaufen hindert!

Leipziger Lerchen

LeipzigerLerchen.jpg

Quellenangabe: 100 Backideen 01/09 – 26.12.08 von Sus
Kategorien: Gebäck, Ei, Mürbeteig, Makrone
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 Teelöffel Weinbrand (hier: Orangenlikör)
65 g Zucker
125 g Butter
Füllung:
125 g Butter
200 g Puderzucker
1 Eigelb
100 g Mandeln (hier: Haselnüsse); gemahlen
1/2 Fläschchen Bittermandelöl (hier: entfallen)
75 g Mehl
25 g Speisestärke
4 Eiweiß (hier: 5)
Butter für die Förmchen
300 g Aprikosenkonfitüre (hier: Quittengelee, was sonst?)

Zubereitung:


Für den Teig Mehl sieben und eine Mulde hineindrücken. Ei, Salz und Weinbrand in die Mulde geben, Zucker und Butter in Flöckchen darüber geben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung Butter schaumig rühren und nach und nach Puderzucker, Eigelb, Mandeln, Bittermandelöl, Mehl und Speisestärke unterrühren.Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Die Lerchenförmchen (ca. 6cm Durchmesser) einfetten. Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen, die Förmchen damit auslegen und mit einer Gabel einpieksen. Aus dem übrig gebliebenen Teig 24 Streifen von ca. 6 cm Länge ausradeln.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Aprikosenkonfitüre durch ein Sieb streichen, die Böden damit bestreichen und die Füllung darauf verteilen. Jeweils mit einen Kreuz (#) aus Teigstreifen belegen.

Die Leipziger Lerchen ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Unter-/Oberhitze 180 °C, Umluft 160 °C). Nach dem Backen aus den Förmchen stürzen und sofort wieder umdrehen.

Kühlzeit: ca. 30 Minuten

Anmerkung:


– Statt „Lerchen“-Förmchen habe ich kleine Muffinformen verwendet.
– Lecker, kann man wieder machen!