Wurzel-Purzel …

Garten-Koch-Event November 2010: Wurzelpetersilie [30. November 2010]

Irgendwann wollten die Petersilien-Wurzeln, die ich auf dem obigen Banner für das Garten-Koch-Event „Wurzelpetersilie“ im Gärtner-Blog abgelichtet hatte, auch kulinarisch verwendet werden.

So gab es letzte Woche dann relativ spontan abends das folgende Essen:

Wurzelpetersilie-Nudeln.jpg

(Das hätte sich diese Petersilie auch nicht gedacht, daß sie gleich zweimal ins Internet kommt …SmileyGrin.gif)

Wurzelpetersilie-Nudeln

Quellenangabe: 20.11.2010 von Sus
Kategorien: Wurzelpetersilie, Petersilie, Nudeln
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

4 Petersilienwurzeln, möglichst groß und gleichmäßig
Petersiliengrün
oder
4 Stengel Glatte Petersilie
1 Eßlöffel Zitronenöl
2 Eßlöffel Rapsöl
1/2 Zitrone, Saft davon
1/2 – 1 Eßlöffel Kreuzkümmel; fein gemörsert
Salz, Pfeffer
4-6 Lauchzwiebeln
6 Scheiben Serrano-Schinken; sehr fein geschnitten
Pecorino; möglichst dünn gehobelt (Ziegen-Gouda wäre auch nicht schlecht…)
250 g 250 g Tomatenspaghetti, der Farbe wegen

Zubereitung:


1-2 Lauchzwiebeln in kleine Ringe, die restlichen in dünne, schmale Streifen schneiden. Petersilienwurzeln kräftig putzen, ggf. dünn schälen und mit einem Sparschäler in sehr dünne Scheiben schneiden. Petersiliengrün mittelfein hacken. Serrano-Schinken in längliche Streifen schneiden oder reißen.

Spaghetti nach Anweisung kochen.

Währenddessen die Öle in der Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebel-Ringe anschwitzen. Dazu die Petersilienwurzelstreifen geben und würzen. Zuerst unter Rühren anbraten, dann bei geschlossenem Deckel schmoren lassen, bis die Gemüsestreifen weich genug (‚al dente‘) sind. Bei geöffnetem Deckel die Zwiebelstreifen und einen Teil der Petersilienblätter dazugeben und unterrühren, mit Zitronensaft abschmecken.

Nudeln mit den Wurzelstreifen, Serrano-Schinkenstreifen, Pecorino und restlicher Petersilie servieren.

Anmerkung:

– Man könnte den Schinken auch vorher in der Pfanne knusprig braten, aber da würde ich dann eher einen kräftigeren (z.B. Schwarzwälder) Schinken wählen.


Es geht wieder lo-hos …

… die Plätzchenzeit hat begonnen!

Zum Aufwärmen erst mal etwas ganz einfaches:

Mandel-Ingwer-Splitter.jpg

Mandel-Ingwer-Splitter

Quellenangabe: Brigitte spezial 2010
Abgewandelt und erfaßt 20.11.2010 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mandel, Ingwer, Schokolade
Mengenangaben für: 30 Stück

Zutaten:

100 Gramm Mandelsplitter
5 Marshmallows
100 Gramm Zartbitter-Kuvertüre
50 Gramm Ingwer; kandiert
1 Prise Ringelblumen-Blüten

Zubereitung:


Die Mandelstifte in einer unbeschichtenen Pfanne ohne Fett goldgelb rösten. Auf einem Teller abkühlen lassen.

Den Ingwer sehr fein würfeln, die Marshmallows ebenfalls.

Die Kuvertüre in einer Schüssel im heißen Wasserbad schmelzen. Gut durchrühren.

Mandelstifte, Ingwer, Marshmallows und geschmolzene Kuvertüre verrühren.

Mit zwei Teelöffeln ca. 30 kleine Häufchen auf (Dauer-) Backpapier oder eine Silikonmatte setzen; ggf. mit Blütenblättern (Rose, Ringel- oder Kornblume) verzieren und fest werden lassen.


Ein Paket …

dfssgf-gelbklein.jpg… fand seinen Weg …

Wieder einmal hat Rosa von Schnuppensuppe ein DFssgF – Deutsche Foodblogger schicken sich gegenseitig Fresspakete – veranstaltet. Dafür einen vielen lieben Dank, weil sie uns damit immer wieder freudigen Überraschungen aussetzt…

Mein Paket kam dieses Mal aus dem Frankenland, genau in der Mitte zwischen Würzburg, Nürnberg und Erlangen, noch genauer von Petra von Brot und Rosen.

Donnerstag hat sie das Päckchen abgeschickt und Freitag war es schon in der Packstation, so dass ich es bequem nach der Arbeit abholen konnte.

Die Spannung war natürlich wieder so groß, dass – wie üblich – zuerst die Schere an die Arbeit kam und dann erst der Photoapparat.

DFssgF6Paket.jpg

Als erstes kam mir ein großes, großes geräuchertes Karpfen-Filet entgegen. Es ist war unter Vakuum eingeschweißt, so daß auch bei einem etwas längerem Postweg nichts passiert wäre. Petra erklärte, daß dies eine Spezialität aus dem Steigerwald ist. Sehr fein, so kannte ich Karpfen noch nicht. Dazu passte der mitgeschickte Meerrettich wunderbar…

Am Sonntag war dann Kaffee- Tee-Zeit mit selbstgebackenen Elisenlebkuchen und Nikolaustee angesagt. Petra hat garantiert ein lautes Schmatzen gehört… 🙂

Und damit wir diese Teezeit wiederholen können, war auch noch ein Paket echtes ‚Nürnberger Lebkuchengewürz‘ dabei. Das Rezept für die Lebkuchen hole ich mir bei Gelegenheit ab…

Ein wunderhübsches Teelicht begleitet uns jetzt schon zur Adventszeit und auch mindestens bis ins nächste Jahr, das ist schon einmal sicher.

Das selbstgemachte Holunder-Chutney, pikant, ist für mich eine große Überraschung, denn Holunder kenne ich bisher nur in süß … ich freue mich schon darauf!

Liebe Petra, es war ein sehr schönes Paket, welches uns sehr viel Freude bereitet hat – vielen Dank dafür!

Zwiebel-Pizza ohne Fisch …

Der Vollständigkeit halber, wenn auch ein bisschen spät, zeige ich Euch auch noch die andere Pizza, direkt aus dem Backofen:

ZwiebelPizza.jpg

Dinkel-Zwiebel-Pizza

Quellenangabe: Teig von lamiacucina 08.11.2010 von Sus
Kategorien: Pizza, Zwiebel
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig: siehe hier
Tomatensauce/Ketchup: siehe hier oder z.B. hier
3 Rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Eßlöffel Olivenöl
5 Zweige Zitronenthymian
100 g Ziegenkäse (Konsistenz: Fester Weichkäse)
1 Dose Mais
1 Grüne Paprika
100 g Ungarische Salami; in Scheiben

Zubereitung:

Teig: siehe hier

Zwiebeln in feine Ringe schneiden; Knoblauch halbieren und in Scheiben schneiden. Bei geringer Hitze mit Olivenöl, der Hälfte des Thymians und Salz anschwitzen. Die Zwiebeln sollten völlig gegart sein, ohne aber Farbe angenommen zu haben.

Paprika in sehr dünne Streifen schneiden; Salami so dünn wie möglich schneiden. Mais abtropfen lassen. Käse grob krümeln.

Backpapier gemäß Blech zuschneiden. Backofen mit Backblech ohne Backpapier auf 240° C vorheizen.

Teig auf dem Backpapier gleichmäßig verteilen. Grünes Ketchup bzw. Tomatensauce gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Käse darüberstreuen.

Zwiebeln, Mais und Paprika gleichmäßig darüber verteilen. Mit Salz und Pfeffer, ggf. Chili würzen. Salamischeiben dekorativ auflegen.

Backpapier mit der Pizza auf das heiße Blech ziehen und für ca. 10-15 Minuten backen.


Zwiebel-Fisch-Pizza

Am Wochenende hatten wir Lust auf Pizza. Weil ich mal wieder einen dünnen, knusprigen Teig haben wollte, war ich auf der Suche nach einem Teig mit wenig Hefe. Bei lamiacucina wurde ich recht schnell fündig.

Am Samstag habe ich abends den Vorteig angesetzt, um dann am Sonntagnachmittag den restlichen Teig vorzubereiten. Eine Einladung zum Kaffee stand an, danach wollte ich die Pizza backen. Allerdings zog sich dieses Kaffekränzchen doch weit über die Abendessenszeit hinaus, so dass wir die Pizza auf gestern verschieben mussten. (Der Teig hat die zusätzlichen 24 Stunden Ruhezeit im Kühlschrank erstaunlich gut überstanden.)

13ter mediterraner Kochevent - Frankreich - tobias kocht! - 10.10.2010-10.11.2010

Irgendwann zwischendurch fiel mir ein, dass ja noch ein Blog-Event mit dem Thema Frankreich ansteht. Mal schnell das Internet „Pizza Frankreich“ befragt, kam mehrheitlich eine Pissaladière, eine Pizza, meist aus Brotteig, mit Zwiebeln, (pürierten) Sardellen und Oliven heraus. Passt.

Und da ich bei uns die Einzige bin, die so etwas freiwillig isst, habe ich von der großen Pizza ein bisschen Teig abgezweigt und mir eine französische Mini-Pizza extra gebacken:

PizzaPissaladiere.jpg

Dinkel-Pissaladière

Quellenangabe: Teig von lamiacucina 08.11.2010 von Sus
Kategorien: Pizza, Zwiebel, Sardelle, Frankreich
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Vorteig (Biga):
50 g Dinkelvollkornmehl
50 g Weizenmehl
60 ml Wasser
0,2 g Frische Hefe
Teig:
100 g Dinkelvollkornmehl
120 g Weizenmehl
150 ml Wasser
5 g Salz
3 g Frische Hefe
Belag:
8 Rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Eßlöffel Olivenöl
20 Sardellenfilets
10 Zweige Zitronenthymian

Zubereitung:

Für den Vorteig (Biga):
Hefe in einer Schüssel im Wasser auflösen. Mehl gut unterrühren. Mit Folie zugedeckt bei 21°C für 16 h stehen lassen.

Hauptteig:
In einer Rührschüssel Hefe im Wasser auflösen. Mehle und Salz zugeben und mit dem Knethaken bei geringer Geschwindigkeit mischen. Anschliessend die Biga löffelweise (hier: stückeweise) zugeben. Weitere 4 Minuten bei höherer Geschwindigkeit mischen. (Ich habe den Teig mit der Hand geknetet.)
Teig zu einer Kugel formen und in der zugedeckten Rührschüssel bei Raumtemperatur 4 Stunden gehen lassen.

Pizza ausrollen, belegen und für 10 Minuten bei 240°C (vorzugsweise auf Pizzasteinen, ansonsten auf einem geölten, heißen Blech) backen.

Belag:
Zwiebeln in feine Ringe schneiden; Knoblauch halbieren und in Scheiben schneiden. Bei geringer Hitze mit Olivenöl, der Hälfte des Thymians und Salz anschwitzen. Die Zwiebeln sollen völlig gegart sein, ohne aber Farbe angenommen zu haben.

Zwiebeln, abgetropfte Sardellen, Oliven und restlichen Thymian gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Anmerkung:

– Der Vorteig war bei mir weder klebrig noch soweit flüssig, daß man ihn hätte löffeln können. Es war ein eher mehliger Teigbatzen, der aber mit der wenigen Hefe doch enorm aufgegangen ist. Für den Hauptteig habe ich ihn dann in Stücke gerissen.
– Die Pizza wurde sehr schön dünn und knusprig, durch das Dinkel-Vollkornmehl auch angenehm würzig.
– Der Teig wurde größtenteils für eine andere Pizza verwendet; die Belagmengen sind hochgerechnet.


Zitronen-Cupcakes, puristisch …

Uff, eben bin ich mit dem Roundup des Garten-Koch-Events „Birne“ fertig geworden – Zeit, sich mal kurz dem eigenen Blog zu widmen.

Am Wochenende hatte ich mal wieder Lust auf einen klassischen Zitronenkuchen. Mohn fand ich aber auch nicht schlecht. Zeit habe ich sowieso nie genug. Also wurden es Zitronen-Mohn-Cupcakes nach einem einfachen Rezept für Zitronenkuchen. Irgendwann demnächst werde ich wohl auch mal Cupcakes mit neckischer Verzierung aus Sahne oder Buttercreme machen, aber im Moment war mir ein einfacher Zitronenguss lieber.

Der eine Minikuchen ist mir beim Lösen aus der Form zerbrochen, da könnt Ihr schön die Marmorierung erkennen.

Zitronen-Mohn-Cupcakes

ZitronenMohnCupcakes.jpg

Quellenangabe: 30.10.2010 von Sus
Kategorien: Kuchen, Cupcake, Kleinkuchen, Zitrone, Mohn
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

200 Gramm Butter
180 Gramm Zucker
4 Eier
2 Zitronen; unbehandelt
200 Gramm Mehl
100 Gramm Speisestärke
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
75 Gramm Mohn; gemahlen
150 Gramm Puderzucker
Fett für die Form

Zubereitung:

Fett und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Zitronen heiß abwaschen, trockentupfen und mit einem Juliennereißer einige Schalenstreifen zum Verzieren beiseite legen. Restliche Schale fein reiben.

Mehl, Speisestärke und Backpulver, Salz und abgeriebene Zitronenschale mischen und unter die Fett-Zuckermasse rühren. Muffinformen ggf. etwas gut einfetten. In jede Form einen großen Eßlöffel Teig geben, dabei ca. die Hälfte des Teigs verteilen. In die andere Hälfte den Mohn einrühren und in die Formen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175° C/Gasherd: Stufe 2) 30-40 Minuten backen. Die Kuchen aus den Formen stürzen und mehrmals an der Oberfläche mit einem Holzspießchen einstechen. Die Zitronen auspressen. Zitronensaft und Puderzucker verrühren. Guß über die Kuchen gießen, mit etwas Mohn und Zitronenstreifen verzieren.


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Gestern …

… war uns nach asiatisch:

HuhnMitKuerbisKokosGemuese.jpg

Huhn mit Kürbis-Kokos-Gemüse

Quellenangabe: 31.10.2010 von Sus
Kategorien: Kürbis, Kokos, Huhn
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

800 g Hokkaido-Kürbis; entkernt
500 g Hühnerbrustfilet
100 ml Kokosmilch
1 Zitrone oder Limette; Saft davon
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Knoblauchzehe
3 Eßlöffel Zitronengras; der weiße Teil feingehackt
2 Eßlöffel Ingwer
5 Kaffir-Limettenblätter
6 Frühlingszwiebeln
1 Grüne Paprika
1 kleine Zucchini; rund
1 Peperoni; scharf
Chilifäden

Zubereitung:


Hühnerbrustfilets in Streifen schneiden, mit Limetten- oder Zitronensaft und dunklem Sesamöl für 1-2 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Kürbis, Zucchini, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Zitronengras in 2 cm lange Stücke schneiden und zerquetschen (oder in ganz feine Ringe schneiden).

Knoblauch, Zitronengras, Ingwer, Limettenblätter und Frühlingszwiebeln in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln goldbraun sind.

Kürbiswürfel zugeben, nach kurzem Umrühren Kokosmilch zugeben und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten garen. Paprika und in Ringe geschnittene Peperoni zugeben und weitere 5 Minuten garen. Ggf. etwas salzen und pfeffern.

Zucchini zugeben und noch ca. 5 Minuten weiterköcheln.

Zwischenzeitlich Hühnerfleisch abtupfen und in einer Pfanne mit etwas Öl (hier: Distelöl mit ein paar Tropfen dunklem Sesamöl) 5-10 Minuten stark anbraten, bis es braun wird.

Vor dem Servieren Limettenblätter und große Zitronengras-Stücke herausfischen.

Beilage: Basmati-Reis, mit Chili-Fäden garniert.

Fazit: SmileyLecker.gif


So an Schmarr’n …

Garten-Koch-Event Oktober 2010: Birnen [31. Oktober 2010]

Obwohl ich ja selbst das Thema Birnen im Gärtner-Blog ausgerufen habe, muss ich zugeben, daß Birnen eigentlich nicht so mein Ding sind. Entweder sie sind steinklotzenhart und schmecken nach nichts oder sie sind viel zu weich und babbsüß.

Auf dem Groß-Gerauer Bauernmarkt Anfang Oktober wurde ich dann doch fündig und habe ein paar superfeine Birnen gefunden: zum einen die Gute Luise und zum anderen die Gellerts Butterbirne: saftig, aber fest, süß, aber nicht zu sehr, und richtig lecker. Sie sind übrigens sowohl auf dem Banner als auch im folgenden Photo zu sehen. SmileyGrin.gif

Kaiserschmarrn aus dem Ofen mit karamelisierten Birnen

KaiserschmarrnMitKaramelisiertenBirnen.jpg

Quellenangabe: Fool for Food; variiert 10.10.2010 von Sus
Kategorien: Süßspeise, Dessert, Pfannkuchen, Birne
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Birnen:
6 Birnen
100 Gramm Rohrzucker
1 Sternanis
Pfannkuchen:
100 Gramm Datteln
3 Eßlöffel Apfelsaft
4 Eier
250 ml Milch
1 Eßlöffel Vanillezucker
150 Gramm Mehl; gesiebt
50 Gramm Zucker
1 Prise Salz
100 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
2 Esslöffel Butter zum Einfetten der Form
40 Gramm Puderzucker

Zubereitung:


Datteln entsteinen, achteln und in Apfelsaft einlegen.

Eier trennen. Eiweiß mit 50 g Zucker und einer Prise Salz zu Schnee schlagen.

KaiserschmarrnImOfen.jpgEigelb mit Milch und Vanillezucker verquirlen, das Mehl unterrühren. Eischnee unterheben.

Form mit Butter einfetten und den Teig einfüllen; mit den abgetropften Dattelstücken bestreuen.

Bei 220 Grad C (vorgeheizt) 10-15 Minuten backen.

Während der Teig im Backofen vor sich hin backt, Birnen ggf. schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Zucker in einer Pfanne karamelisieren lassen und mit ganz wenig Apfelsaft ablöschen.

Birnen und den Sternanis hineingeben und gut verteilen. Die Birnen geben auch noch Saft ab, so daß man damit den Zucker vollständig auflösen kann.

Köcheln lassen, bis die Birnen weich sind. Diese herausnehmen und die Flüssigkeit noch etwas reduzieren. Sternanis entfernen.

Für den Schmarrn Butter in einer Pfanne schmelzen. Den Pfannkuchen mit zwei Gabeln zerpflücken. Stücke in der Butter braten, dabei Zucker einrieseln lassen, damit sie karamelisieren können.

Zum Servieren den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestreuen, die Birnen dazugeben und mit der Karamellsauce überziehen.


Bolognese als Begleitung …

Als neuestes Mitglied in der Discounter-Gemüse-Gemeinschaft habe ich letzte Woche den grünen Blumenkohl entdeckt: geschmacklich ein bißchen ‚grüner‘ als ein weißer Blumenkohl, aber ansonsten kein Unterschied.

Aus farbtechnischen Gründen gab es dazu eine bunte Hackfleisch-Gemüse-Sauce und Salzkartoffeln:

GruenerBlumenkohlMitHackfleischsauce.jpg

Grüner Blumenkohl mit Hackfleischsauce

Quellenangabe: 17.10.10 von Sus
Kategorien: Blumenkohl, Hackfleisch
Mengenangaben für: 6-8 Portionen

Zutaten:

1 Blumenkohl, weiß oder grün
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Paprikaschoten, rot
3 Möhren
1 Peperoni, rot; Schärfe nach Geschmack
800 Gramm Rinder-Hackfleisch
1 Liter Tomatenpüree
1 kl. Dose Tomaten; geschält
10 Zweige Thymian
3 Zweige Oregano
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
1 Teelöffel Cayennepfeffer
1/2 Bund Petersilie, glatte; grob gehackt

Zubereitung:


Zwiebeln würfeln, Möhren der Länge nach vierteln und in Scheiben schneiden. Paprika in Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Hälfte der Zwiebeln mit den Paprika darin anbraten. Beiseite legen.

Die zweite Hälfte der Zwiebeln wieder mit etwas Öl in den Topf geben und diesmal mit den Möhren anbraten. Dann das Hackfleisch mit dem Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugeben und krümelig braten. Tomatenpüree und Tomaten hinzugeben. Peperoni in Ringen unterrühren. Die Hälfte des Thymians und des Oreganos unterrühren. Mit Paprika und Cayennepfeffer würzen.

Das Ganze jetzt solange wie möglich – mindestens 1 Stunde – köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren.

Gegen Ende die Paprika-Zwiebelmischung wieder hinzufügen, restliche Kräuter und einen Teil der Petersilie hineingeben. Abschmecken.

Zum Servieren noch etwas Petersilie drüberstreuen.

Der Blumenkohl wird ganz normal in einem großen Topf in etwas Salzwasser gar gekocht/gedämpft. Dazu Salzkartoffeln.


Impressionen …

Bei Päm von Mestolo habe ich gestern ein schönes Rezept für sauerkrautgefüllte Äpfel gesehen, welches ich bestimmt noch nachkochen nachempfinden werde. Die dortige Erwähnung von Blauschimmelkäse setzte einen kurzfristigen Geier frei … deshalb gibt es hier mal wieder einen schnellen Teller, heute morgen vor der Arbeit eingekauft und fünf vor Mahlzeit zubereitet:

FrikadelleMitBlauschimmelkaese.jpg

Frikadelle mit Blauschimmelkäse

Quellenangabe: 22.10.2010 von Sus
Kategorien: Frikadelle, Käse, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Frikadelle
80 Gramm Blauschimmelkäse
2 große Champignons
5-10 Kirschtomaten
1 Eßlöffel Speckwürfelchen (optional)

Zubereitung:

Eine Frikadelle vom Imbiß des geringsten Mißtrauens (also am Besten selbstgemacht…) halbieren. Champignons in Scheiben schneiden und auf und neben die Frikadellen legen. Darauf dünne Scheiben Blauschimmelkäse verteilen. In der Mikrowelle (oder natürlich im Backofen) solange erhitzen, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit Tomaten und Salat garnieren.

Fazit:

– Für eine schnelle Mahlzeit mal was anderes. SmileyLecker.gif