Mal wieder spät dran …

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)

Als bekennende Karnivoren ist natürlich eine fleischfreie Mahlzeit die einfachste Möglichkeit an Julias Event im Kochtopf teilzunehmen:

Wurzel-Pizza

WurzelPizza.jpg

Quellenangabe: Erfaßt 15.03.2011 von Sus; gekocht und verzehrt aber schon ca. zwei Wochen vorher…
Kategorien: Pizza, Pastinake, Topinambur, Karotte
Mengenangaben für: 1 Blech(e)

Zutaten:

Teig:
Siehe hier
Sauce:
700 Gramm Passierte Tomaten
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Karotte
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Thymian
Rosmarin
Salz, Pfeffer
Chili nach Geschmack
Belag:
2 Karotten
1 gross Pastinake
2 Topinambur
1 Rote Zwiebel
Packung Kresse

Zubereitung:


Sauce:
Karotte putzen und klein würfeln, mit kleingeschnittener Zwiebel und Knoblauch mit wenig Öl kräftig anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen.

Das Ganze bei kleiner Hitze auf die Hälfte reduzieren, dabei mit den übrigen Zutaten abschmecken.

Teig:
Siehe hier.

Belag:
Für den Belag alle Gemüse putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Teig ausrollen, zuerst mit der Sauce, dann mit den restlichen Zutaten belegen.

Für 10-15 Minuten bei 240 °C auf einem heißen Backblech backen. Zum Servieren mit Kresse bestreuen.


Manchmal…

… gibt es kein Rezept und funktioniert trotzdem:

DinkelSauerteigBrot.jpg

Vor ein paar Wochen habe ich nach dem Backen dieses Brotes mir einen Teil Sauerteig übrigbehalten, der dann im Kühlschrank vor sich hin dümpelte.

Letzten Freitag habe ich dann angefangen, diesen Ansatz aufzuwärmen und zu füttern. Ein bisschen Wasser, ein bisschen (Dinkel-)Mehl. Nachdem er anfing, fröhlich vor sich hin zu blubbern, gab es noch ein bisschen Wasser und noch ein bisschen Mehl. Das Ganze durfte dann über Nacht in einer abgedeckten Schüssel vor sich hin gehen.

Am nächsten Tag habe ich diesen Vorteig genommen und viel Wasser und noch mehr Mehl dazugegeben, auch noch etwas Salz dazu. Den Teig habe ich dann mit einem Kochlöffel und den Händen kräftig umgerührt und geknetet und etwas ruhen lassen.

DinkelSauerteigBrot2.jpgBeim nächsten Kneten/Falten (so nach einer Stunde oder so), diesmal nur mit den Händen auf der Arbeitsplatte, war mir der Teig zu fest, deshalb gab es noch ein kleines bisschen Wasser und nur Mehl für die Finger.

Danach habe ich einen Fehler gemacht, denn ich habe den Teig zu lange in der Schüssel ruhen lassen. Als ihn herausnehmen wollte, um ihn in den bemehlten Gärkorb zu legen, war er schon wunderbar aufgegangen. Beim Transfer war er dadurch ziemlich klebrig und ist deutlich zusammengesackt. Ich hatte dann auch nicht mehr genügend Zeit, ihn noch lang genug neu gehen zu lassen, deshalb kam er nach einer weiteren knappen Stunde in den Backofen (vorgeheizt auf 240 °C plus einem Schüsselchen Wasser). Dort hat das Brot ca. 45 Minuten gebraucht, um fertig zu werden. Das Brötchen, welches sich aus den Teigresten am Schüsselrand ergab, war schon nach einer halben Stunde soweit.

Aber wie man sieht: Beim Backen ist der Teig noch aufgegangen und das Brot sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?


Die Einen gehen …

… zum Rauchen auf den Hof, die Anderen gehen in die Küche, Salat schnibbeln…

Inspiriert von Petras Beitrag zum letzten Garten-Koch-Event (zum Roundup bitte hier entlang) gab es heute mittag:

AvocadoOrangenSalat.jpg

Avocado-Orangen-Salat

Quellenangabe: 04.03.2011 von Sus
Kategorien: Salat, Avocado, Orange, Karotte
Mengenangaben für: 1 große Portion

Zutaten:

1 Avocado
1 große Orange
1 Lauchzwiebel (Schalotte); in feinen Ringen
1 Möhre/Karotte; hier in Streifen
1 kleine Peperoni, scharf; in Ringen
1 Stück Frischer Ingwer, haselnussgroß; in feinen Scheiben
3-4 Büschel Feldsalat
1 Eßlöffel Salatkernmischung (Sonnenblumen-, Kürbiskerne o.ä.)
2 Eßlöffel Heller Essig oder Zitronensaft
1 Eßlöffel Öl (neutrales oder z.B. Hanföl)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Orange schälen und filetieren. Aus den inneren Abfallstücken (nicht die Schalen) noch so viel Saft wie möglich herauspressen. In einer verschließbaren Schüssel die Möhrenstreifen, hauchdünne Ingwerscheiben, Lauchzwiebel- und Peperoniringe im Orangensaft mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer marinieren. Die Orangenstücke kann man dazulegen, sollte sie aber später leicht herausnehmen können. Ab in den Kühlschrank damit.

Zum Servieren die Möhrenstreifen auf einen Teller legen. Die Avocado in Streifen schneiden, kurz in der Salatsauce schwenken und mit den Orangenscheiben auf den Möhren anrichten. Restliches Dressing darüber verteilen. Mit Feldsalat und Kernen garnieren.

Fazit:

– Die Kombination Orange, Avocado, Ingwer und Peperoni war wirklich toll! SmileyLecker.gif


War …

… das eben ein Erdbeben? Ca. 20 Sekunden hat hier (Roßdorf bei Darmstadt) alles gewackelt und vibriert.

Nachtrag 15:30: Da sonst niemand im Internet etwas gespürt hat, haben wir es uns wohl eingebildet. (Oder ein unsichtbarer Riese ist draußen vorbeigelaufen…)

Definitive Orange…

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Für das Garten-Koch-Event „Orange“ im Gärtnerblog hatte ich mir mindestens ein Dutzend Rezepte zurechtgelegt. Und wie es so kommt, hatte ich gerade mal Zeit, eines davon auszuprobieren. Dabei ist das jetzt sogar eher eine Eigenentwicklung …

OrangenTarte2.jpg

Orangentarte

Quellenangabe: 19.02.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Mürbeteig, Orange
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Mürbeteig:
250 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
125 g Butter
Füllung:
2 Bio-Orangen
150 g Butter
3 Eier
150 g Zucker
100 g Mandeln; gemahlen
Belag:
2 Bio-Orangen
4 Eßlöffel Zucker

Zubereitung:

OrangenTarte1.jpgAus Mehl, Zucker, Ei und Butter einen Mürbeteig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Gemahlene Mandeln in einer trockenen Pfanne sehr(!) vorsichtig rösten, bis sie leicht braun werden (oder geschälte Mandeln/Mandelsplitter rösten und danach fein mahlen). Die Schale einer Orange abreiben, anschließend den Saft beider Orangen auspressen. Die Butter zerlassen.

Eier, Zucker, Orangenschale und ein Viertel des Orangensaftes schaumig rühren. Die warme flüssige Butter langsam dazugeben und unterrühren. Die Mandeln und den restlichen Orangensaft untermischen. Eine Spring- oder Tarteform mit Fett bestreichen, ggf. noch zwei Streifen Backpapier überkreuz hineinlegen und den Mürbeteig darin gleichmäßig verteilen und festdrücken. Dabei einen 3 Zentimter hohen Rand formen. Die Orangenmasse einfüllen. Bei 220 °C ca. 30 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Die Orangen in hauchfeine Scheiben schneiden, Schale und weißen Rand entfernen. (Wer es gerne bitterer mag, kann die Schalen dran lassen.) Den Zucker erhitzen und die Orangenscheiben darin in 5-8 Minuten ziehen lassen. Den Kuchen damit belegen.

Anmerkung:

Eigentlich wollte ich die Torte mit hellen Orangenscheiben belegen. Da ich aber die Hälfte des ausgepressten Orangensaftes fröhlich auf mir und dem Küchenboden verteilt hatte, blieben nur noch Blutorangen für die Dekoration übrig.

Fazit:

Nicht so photogen wie ich es gerne gehabt hätte, aber seeeehr lecker! Diese Orangen-Mandel-Ei-Schicht war ein Traum!SmileyLecker.gif


Immer noch Wintergemüse …

Leider gibt sich das Wetter ja weiterhin nicht wirklich frühlingshaft, sondern eher kalt und nicht besonders gemütlich. Deshalb gibt’s hier noch eine winterliche Komfort-Mahlzeit – oder auch Seelentröster genannt:

HackbaellchenMitFritiertenSchwarzwurzeln.jpg

Hackbällchen mit fritierten Schwarzwurzeln

Quellenangabe: Inspiriert durch Christel von Kräuterkram und
Meine Landküche 01/2011
Erfaßt 30.01.2011 von Sus
Kategorien: Rind, Hack, Schwarzwurzel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Hackbällchen:
500 g Hackfleisch, Rind
100 g Speckwürfel, mager
1 kleine Zwiebel; fein gehackt
1 Ei
5 Getrocknete Tomaten; fein gehackt
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
1/2 trockenes Brötchen; zu Paniermehl zermahlen
Salz, Pfeffer
Pimenton de la Vera, scharf
4 Eßlöffel Petersilie; fein gehackt
Schwarzwurzel:
1 kg Schwarzwurzel
Zitronensaft oder Essig
Salz
1 1/2 trockene Brötchen; zu Paniermehl zermahlen
Sesamsamen
Nigellasamen (Schwarzer Sesam)
1 Prise Garam Masala
Salz, Pfeffer
1 Ei
 
Barbecue-Sauce

Zubereitung:


Die Zutaten für die Hackbällchen gut miteinander vermischen und kleine Bällchen daraus formen. In einer Pfanne mit ganz wenig Fett (es tritt genug aus den Hackbällchen aus) kross anbraten und durchgaren lassen.

Schwarzwurzeln schälen, in Stücke schneiden und in einen Topf mit Wasser und Zitronensaft (oder etwas Essig) geben. Salz hinzufügen und bißfest kochen. Abtropfen lassen.

Beide Sesamsorten und die Gewürze mit dem Paniermehl mischen. Die Schwarzwurzelstücke erst in Ei, dann im Paniermehl wälzen. In einer Pfanne nacheinander in heißem Öl fritieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen, ggf. im Backofen warmhalten, bis alle Stücke fertig sind.

Mit Feldsalat (den gab’s bei uns getrennt dazu) und etwas Barbecue-Sauce servieren.


Und jetzt kommt die Werbung …

Auch ich erhielt dieser Tage zuerst eine Mail und dann ein Päckchen. SmileyFreu.gif

Wir kennen ja wahrscheinlich alle die Hüttenhilfe, ein Blog mit vielen schönen Rezepten, einigen Blog-Events, z.T. für gute Zwecke, dem Hüttenhilfe-Lexikon für Dinge aus dem Küchenbereich, dem angegliederten Rezeptebuch und … und … und …

Jetzt haben Alin und Sebastian ein weiteres Projekt gestartet: die Herstellung und den Vertrieb von kaltgepreßtem Bio-Hanföl, natürlich auch mit einer eigenen Webseite (und einem G**gle-Link gaaanz weit oben).

HanfoelFlasche.jpgVorab muss ich gestehen, daß ich keine Ahnung von Hanföl habe. Ich hatte keine Ahnung, was mich da erwartet und ich habe auch jetzt noch keine richtigen Vergleichsmöglichkeiten.

Auf jeden Fall sieht die Flasche schon einmal richtig edel aus. Beim vorsichtigen Füllen eines ganz kleinen Schälchens zum ersten Probieren des Öls kam dann gleich ein: „Huch, ist das aber grün!“ Schnell einen Finger ein Stück Brot reingetunkt und abgeschleckt: Ja, lecker! Schmeckt so grün wie es aussieht SmileyGrin.gif, relativ leicht und frisch und nach … äh …Hanf. (Ach!)

Ein paar Tage später gab’s dann:

ZiegenkaeseMitHanfoel.jpg

Ziegenkäse mit Hanföl

Quellenangabe: 16.02.2011 von Sus
Kategorien: Käse, Hanföl
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

200 g Ziegenkäse (türkisch, in Salzlake eingelegt)
2 Eßlöffel Hanföl
2 Eßlöffel Pinienkerne; geröstet
Salz (wenig), Pfeffer
Glatte Petersilie

Zubereitung:

Käse in Scheiben bröckeln schneiden und vorsichtig etwas Hanföl darüber verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Pinienkernen und Petersilie dekorieren. Dazu frisches Weißbrot.

Fazit: SmileyLecker.gifEin leichtes, sehr gesundes Öl, welches mir wirklich gut schmeckt.


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Die ersten Blumen …

… aus dem Backofen:

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)

Alice aus dem kulinarischen Wunderland veranstaltet das aktuelle Event im Kochtopf aka 1 x umrühren, bitte und wünscht sich passend für den Valentinstag Rezepte, um die/den Liebste/n zu verwöhnen.

Mir war nach Frühling zumute, deshalb gab es dieses Jahr für meinen Liebsten statt gebackener Herzen gebackene Blümchen:

Valentinsblumen2011.jpg

Valentinsblumen

Quellenangabe: 14.02.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Muffin, Rose, Valentinstag
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

175 g Butter; weich
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker (oder entsprechendes Äquivalent)
4 Eier
250 g Mehl
50 g Stärkemehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Rosenmarmelade
30-40 ml Rosenlikör
100 g Puderzucker
2 Tropfen Rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:


Für den Teig die weiche Butter, Zucker und Vanillin-Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. 1-2 Eßlöffel Rosenlikör ebenfalls dazugeben.

Mehl, Stärkemehl und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem cremigen, glatten Teig verrühren.

Form gut einfetten; ggf. mit etwas Semmelbrösel ausstreuen. Die einzelnen Mulden zu einem Drittel füllen, dann etwas Rosenmarmelade daraufgeben, evtl. mit einer Gabel etwas unterrühren und mit weiterem Teig bedecken.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 35-45 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form holen.

Puderzucker mit Rosenlikör und Lebensmittelfarbe zu einer dicken Masse verrühren und auf den Blumen verteilen. Nach Belieben dekorieren.

Anmerkung:


– Ich hatte eine Form mit Blüten-Motiven; normale Muffinformen gehen natürlich auch.
– Das mit dem Hübsch-Dekorieren sollte ich anderen Leuten überlassen, die können das viiiel besser!


Was bisher geschah:

2006: Valentins-Rosen-Schokoladen-Herz
2007: Valentinspizza
2008: Herz-Nudeln
2009: Valentins-Brownie-Herz
2010: Schneekuchen