Stecknudeln mit Lammrüben

Garten-Koch-Event Januar 2012: Steckrübe [31.01.2012]

Nachdem ich Freitag abend gerade noch rechtzeitig den Markt erreicht habe, um dem schon einpackenden Händler noch ganz schnell zwei Steckrüben aus dem Lieferwagen zu entlocken, sollte es am Wochenende natürlich auch ein passendes Gericht dazu geben.

Nudeln sollten es sein und das Lammfleisch im Gefrierschrank wollte verarbeitet werden. Das ist doch schon mal ein netter Anfang. Dann fand sich in meinen gesammelten Kochbüchern leider kein hübsches Rezept für Steckrüben und das Internet gab fast nur Eintöpfe her. Dazu mangelte es mir allerdings an den übrigen Zutaten. Außerdem wollte ich den Eigengeschmack der Steckrüben/Erdkohlrabis erhalten und nicht mit anderen Gemüsen mischen.

Nach ein bißchen Überlegen kam dann das Folgende dabei heraus:

NudelnMitLammUndSteckruebenSauce.jpg

Der Liebste nannte es spontan „Stecknudeln mit Lammrüben“ und so reiche ich es denn beim Garten-Koch-Event „Steckrüben“ ein:

Stecknudeln mit Lammrüben oder: Nudeln mit Lamm und Steckrüben-Sauce

Quellenangabe: 08.01.2012 von Sus
Kategorien: Lamm, Steckrübe, Sauce, Nudeln
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Steckrübensauce:
1 kg Steckrübe (ca.)
2 Zwiebeln
4 Scheiben Geräucherter Schinken
1 Eßlöffel Tomatenmark
100 ml Apfelwein (oder Weißwein oder Gemüsebrühe) (ggf. mehr)
100 ml Sahne (ggf. mehr)
5 Stengel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Thymian; getrocknet
Salbei; getrocknet
Kreuzkümmel
1 Eßlöffel Zitronenschale; frisch, gerieben
Fleisch:
500 g Lammgulasch
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Eßlöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian
Majoran

Zubereitung:


Zuerst das Fleisch in kleine Stückchen (1-2 cm) und die dazugehörigen Zwiebeln in feine Ringe schneiden; Knoblauchzehe hacken. Die Steckrübe putzen und ebenfalls in ziemlich kleine Würfelchen (knapp 1 cm) schneiden. Die entsprechenden Zwiebeln dazu fein hacken.

In einer Pfanne die Schinkenscheiben knusprig anbraten; in kleine Stücke brechen oder schneiden und beiseite legen.

Zwiebeln und Knoblauch für das Fleisch in einem Topf im Olivenöl langsam bei schwacher Hitze anschwitzen. Wenn sie glasig sind, das Fleisch dazugeben und bei stärkerer Hitze anbraten. Dabei würzen. Das Fleisch mit dem Schöpflöffel aus dem Topf heben und in die Pfanne geben. Übrige Flüssigkeit im Topf eventuell etwas aufgießen.

Steckrüben und Zwiebeln in den Topf geben, gleichmäßig mit der Bratflüssigkeit vermischen und kurz ‚anbraten‘. Mit Apfelwein aufgießen (nicht zuviel, lieber später noch etwas). Tomatenmark und Gewürze unterheben; von der Zitronenschale einen Teil bis zum Schluss übrigbehalten. Köcheln lassen, bis die Steckrübenwürfel ‚al dente‘ sind. Mit dem Pürierstab nur ca. 1/3 der Masse zerkleinern; die meisten Würfel sollten erkennbar bleiben. Sahne zugeben, kurz köcheln lassen und die Hälfte der fein gehackten Petersilie unterheben.

Das Lammfleisch in der Pfanne noch einmal kurz anbraten. Zum Servieren restliche Zitronenschale unterheben und Petersilie auf das Steckrübengemüse streuen.

Dazu gab es Chili-Bandnudeln, mit Speckstückchen bestreut.

Anmerkung:

– Die Zitronenschale unbedingt dazugeben: die Kombination war super!


Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – Teil 3 …

Unter Auslassung des Hauptgangs (leckere Pute, Schwarzwurzel und Knödel – aber nicht von mir) kommen wir gleich zum weihnachtlichen Dessert:

MandelPannaCottaMitQuittenkompott.jpg

Ich habe mich zum ersten Mal an eine Panna Cotta gewagt, was auch prompt schief ging: Ich hatte – durch fehlerhafte Rezeptvorlagen und schlechte Recherche – viel zu wenig Gelatine verwendet und dieses auch noch zu spät bemerkt. Wir haben die gefüllten Formen deshalb noch schnell für eine Stunde in den Gefrierschrank verfrachtet (obwohl man das bei Gelatine eigentlich nicht machen soll). Trotzdem verläuft die Panna Cotta auf dem Bild auch schon wieder. Im Rezept habe ich bei den Zutaten die Menge der Gelatine korrigiert.

Aber trotz der Konsistenz hat es allen sehr gut geschmeckt und deshalb darf das Rezept auch auf den Blog: SmileyLecker.gif

Mandel-Panna Cotta mit Quittenkompott und gebrannten Mandeln

Quellenangabe: Erfasst 03.01.2012 von Sus
Kategorien: Dessert, Sahne, Mandel, Quitte
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

Mandel-Panna Cotta:
500 ml Süße Sahne
125 ml Milch
200 g Gemahlene Mandeln
80 ml Ahornsirup
6 Blatt Gelatine
2 Esslöffel Kaltes Wasser
Quitten-Kompott:
800 g Quitten
2 Sternanis
2 Teelöffel Vanille-Zucker
100 ml Ahornsirup
150 nl Orangensaft
1 Zitrone; Saft davon
1 Esslöffel Speisestärke
Gebrannte Mandeln:
1 Handvoll Mandeln; ungeschält
2 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Mandel-Panna Cotta:

Geriebene Mandeln in einer kleinen, trockenen Pfanne anrösten. Vorsicht: verbrennt sehr schnell!

Sahne und Milch in einem mittelgroßen Topf aufkochen lassen und gleich vom Herd ziehen. Mandelmehl hinzufügen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach das Sahne-Nuss-Gemisch durch ein sehr feines Sieb gießen. (Die Mandeln anderweitig verwenden.) Den Zucker durch Rühren in der Sahne auflösen.

In einer kleinen Schüssel die Gelatine im Wasser auflösen. Etwas ausdrücken und unter die Sahnemischung rühren, bis sie sich vollständig verteilt hat.

Die Sahneflüssigkeit in geeignete Förmchen gießen und mindestens 4 Stunden kalt stellen, besser über Nacht, damit die Masse fest wird.

Quitten-Kompott:

Quitten abreiben, waschen und schälen. Das Kerngehäuse herausschneiden und die Quitten in 1 cm große Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Quitten, Vanillezucker, Ahornsirup und Orangensaft mischen. In 15-20 Minuten bei milder Hitze weich kochen. Stärke mit 1-2 Esslöffel abgekühlter Kochflüssigkeit oder Wasser glatt rühren, zugeben und das Kompott damit unter Rühren binden.

Gebrannte Mandeln:

In einer unbeschichteten Pfanne den Zucker zum Schmelzen bringen. Mandeln hinzufügen und im Zucker hin- und herbewegen, bis sie gleichmäßig bedeckt sind. Einzeln auf Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

Servieren:

Die Formen mit der Panna Cotta kurz unter heißes Wasser halten und mit einem kräftigen Stoß auf den Teller stürzen. Quittenkompott und Mandeln drapieren.


Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – Teil 2 …

Als Dekoration für die Kaninchenterrine habe ich neben dem obligatorischen Feldsalat mit Physalis noch Kürbis-Sterne gebacken.

Das Rezept stammt aus einem Buch von Johann Lafer, in dem Kürbis-Chips gebacken werden. Ich habe hauptsächlich nur etwas mehr Mehl verwendet, damit der Teig fester wird und ihn dicker ausgerollt.

Kuerbissterne2.jpg

Kürbis-Sterne

Quellenangabe: Modifiziert nach Lafers Kürbisküche und erfasst 23.12.2011 von Sus
Kategorien: Kürbis, Snack, Gebäck, Dekoration, Weihnachten
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

150 g Kürbis (hier: Hokkaido)
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Currypulver
2 Eiweiß
100 g Weiche Butter
70 g Kürbiskerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen.

Kürbis putzen, schälen und fein in eine Schüssel reiben. Mehl, Zucker, Salz, Currypulver und die Eiweiße zufügen und alles glatt rühren. Die weiche Butter nach und nach unterarbeiten. Die Kürbiskerne mittelfein hacken, ein paar zurückbehalten. Den Teig für mindestens eine halbe Stunde sehr kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen und mit einem Plätzchenförmchen Sterne ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Sterne mit den restlichen Kürbiskernen verzieren.

Kuerbissterne.jpg

Die Sterne im heißen Ofen (mittlere Schiene) in gut 10 Minuten backen, dass sie außen knusprig sind, aber innen noch leicht feucht.

Anmerkung:

– Wenn man den Teig für die Sterne dünner ausrollt, sind sie nach dem Backen auch innen knusprig und halten sich dann einige Tage. Dafür auch vor dem Backen noch etwas grobes Meersalz auf die Sterne streuen.

– Durch die gehackten Kürbiskerne in der Masse schmecken die Sterne auch schön kräftig nach Kürbis.

– Der Teig war sehr weich; ggf. etwas mehr Mehl zugeben und wirklich kalt stellen, sonst bekommt man die Sterne nicht unfallfrei auf das Backblech.


Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – Teil 1 …

Auch dieses Jahr war ich für die weihnachtliche Vorspeise zuständig. Ich habe mich mal wieder für eine Terrine entschieden. Schließlich macht die nicht wirklich viel Arbeit und mit dem geeigneten Zubehör (Mixer und natürlich der Liebste!) geht’s auch trotz wehem Handgelenk…

Kaninchenterrine2011_4.jpg

Belgische Kaninchenterrine mit Steinpilzen

Quellenangabe: Pasteten & Terrinen, BellaVista
Erfasst 28.12.2011 von Sus
Kategorien: Terrine, Schwein, Kaninchen, Pastete
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

900 Gramm Kaninchenfleisch
450 Gramm Schweinefleisch
300 Milliliter Dunkles Bier
2 Lorbeerblätter
4 Nelken
1 Wacholderbeere
1/2 Teelöffel Thymian
1 Esslöffel Petersilie; gehackt
Salz, Pfeffer
2 Eier
250 Gramm Steinpilze; (leider) aus dem Glas
1 klein Zwiebel; gehackt
250 Gramm Durchwachsene Speckscheiben
2 Esslöffel Petersilie; gehackt

Zubereitung:

Das Kaninchenfleisch und das Schweinefleisch grob würfeln. Jede Fleischsorte einzeln mit jeweils der Hälfte des Biers und der Hälfte der Gewürze (grob zermahlen) und Kräuter über Nacht marinieren.

Die Steinpilze gut abtropfen lassen. Zwiebel fein hacken und mit den Pilzen in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und nach Sorten getrennt durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen (oder im Mixer zerkleinern).

Kaninchenterrine2011_1.jpgJe 1 Ei zu den Fleischmassen geben und untermischen. Die Steinpilze unter die Kaninchenmasse mischen. Eine Terrinenform mit Speckscheiben auskleiden. Zuerst eine Lage Kaninchenfleisch hineindrücken und mit Petersilie bestreuen. Die nächste Lage besteht aus dem Schweinefleisch. Wieder mit Petersilie bestreuen, dann die restliche Kaninchenmasse daraufschichten.

Die Marinade darübergießen und mit den Speckscheiben oben verschließen.

Form mit Alufolie abdecken und den Deckel auflegen. Im vorgeheizten Backofen im Wasserbad bei ca. 150 °C ca. 3 Stunden garen. Kalt servieren.

Anmerkung:

Kaninchenterrine2011_3.jpg– Ich hatte ein Kuchen-Kastenform verwendet und mit Alufolie ausgekleidet. Als Deckel habe ich eine zweite Kastenform, mit Wasser gefüllt daraufgestellt.

– Bei mir zeigte das Fleischthermometer nach zwei Stunden schon 75 °C an. Ich habe die Pastete aus der Form und der Alufolie genommen und dann noch eine knappe Viertelstunde im schon ausgeschalteten Backofen gelassen, damit der Speck nicht so durchgeweicht aussieht.

– Nach 1-2 Tagen hat die Pastete noch besser geschmeckt.


Schneller Jahres-End-Snack

Garten-Koch-Event Dezember 2011: Erdnuss [31.12.2011]

Falls Ihr Euch wundert, daß ich mich solange nicht mehr gemeldet habe: Das lag am Weihnachtsstress, gepaart mit einer heftigen Sehnenscheidenentzündung an der rechten Hand. Das macht für einen Rechtshänder keinen Spaß, sag ich Euch …

Deshalb gibt es an dieser Stelle nur ein kleines schnelles Rezept für die heutige Silvester-Knabberei. Das Schöne daran ist, daß man sowohl den Fett- als auch den Salzgehalt der Nüsse selbst steuern kann. Und mit den Gewürzen kann man ja sowieso herumspielen wie man möchte… SmileyGrin.gif

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr! SmileySilvester.gif

Gewürzte Erdnüsse

GewuerzteErdnuesse.jpg

Quellenangabe: Erfaßt 31.12.2011 von Sus
Kategorien: Erdnuss, Party, Snack
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Curry-Nüsse
1 Handvoll Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1 Teelöffel Neutrales Öl
1 Esslöffel Gewürze (hier: Cardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Zitronenabrieb, Salz, Piment)
Ingwer-Nüsse
1 Handvoll Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1 Teelöffel Neutrales Öl
1 Esslöffel Ingwer-Sirup
1 cm Frischer Ingwer; gerieben
Salz
Chili-Nüsse
1 Handvoll Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1 Teelöffel Neutrales Öl
1/3 Teelöffel Chili-Schoten; fein gemahlen
Paprikapulver (für die  Farbe)

Zubereitung:


Für die Curry-Nüsse die Gewürze in einer kleinen Pfanne trocken kurz anrösten, Öl dazugeben. Wenn das heiß ist, die Erdnüsse dazugeben und durchschwenken, bis alle gleichmäßig benetzt sind. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Für die Ingwer-Nüsse zuerst das Öl in der Pfanne heiß werden lassen. Ingwer-Sirup und frischen Ingwer hinzufügen und sofort die Erdnüsse dazugeben. Kurz umrühren und gleich herausnehmen. Wer mag, kann sie noch mit etwas Salz bestreuen.

Für die Chili-Nüsse das Öl erhitzen und die Erdnüsse darin kurz rösten. Herausnehmen und gleichmäßig mit Chili und Paprika bestreuen.

Anmerkung:


Die Gewürze lassen sich natürlich beliebig variieren. Am Besten fand ich die Ingwer-Nüsse: gleichzeitig etwas scharf, süß und salzig. SmileyLecker.gif


Ziegenkäse – auch zu Weihnachten

KulinarischerAdventskalender2011-Tuerchen14.pngNatürlich habe ich das gestrige Rezept doch nicht so ganz zufällig veröffentlicht…

Als Zorra zur Teilnahme am Kulinarischen Adventskalender inklusive Gewinnspiel aufrief, schwebte mir mal ausnahmsweise kein süßes Rezept vor, sondern eine gesunde und leckere Vorspeise. (Naja, mehr lecker als gesund …)

Aus ‚wissenschaftlich-neugierigen‘ Gründen habe ich es auch mit der Variante mit Lab-Zugabe versucht. Leider ist mir dabei der Käse nicht so gut gelungen: Er war zwar ganz lecker, wurde aber nicht trocken genug, um ihn vernünftig zu frittieren. Deshalb habe ich dann doch auch wieder auf die altbekannte Version zurückgegriffen.

(Aber für eine feine Vorspeise, die auch weihnachtstauglich sein soll, muss man natürlich den Frischkäse nicht unbedingt selbst herstellen. Er sollte eben fest genug sein, um ihn formen zu können.)

ZiegenKaeseFrittiertAufFeldsalat.jpg

Feldsalat mit frittiertem Ziegenfrischkäse

Quellenangabe: Erfaßt 13.12.2011 von Sus
Kategorien: Salat, Weihnachten, Vorspeise, Ziegenkäse
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Käsebällchen:
200 Gramm Ziegenfrischkäse
1 Ei
2 Esslöffel Waldhonig (kräftig schmeckend)
50-100 Gramm Sesamkörner
3 Esslöffel Rosa Pfeffer
1/4 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
Salz
Distelöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
Salat:
150 Gramm Feldsalat
2-3 Esslöffel Granatapfelkerne
Dressing:
1/2 Granatapfel; Saft davon
1 Esslöffel Apfelessig
1-2 Esslöffel Neutrales Salatöl
2-3 Tropfen Dunkles Sesamöl
2 Lauchzwiebeln; in dünne Ringe geschnitten
Salz, Pfeffer
Dazu:
4 Scheiben Baguette
1 Esslöffel Knoblauchöl (Rapsöl mit Knoblauchstückchen)

Zubereitung:


Für das Dressing die Zutaten mischen und ziehen lassen.

Feldsalat putzen und bereitstellen; Granatapfelkerne auslösen.

Sesamkörner zusammen mit dem rosa Pfeffer und der Zitronenschale zu grobem ‚Paniermehl‘ mahlen und in einen tiefen Teller geben.

In einem anderen Teller das Ei mit Honig und Salz gleichmäßig verrühren. Den Honig sollte man hier deutlich schmecken.

ZiegenKaesebaellchen.jpgJetzt den Frischkäse mit der Hand in walnussgroße Stückchen rollen. Diese Kugeln zuerst in der Eimasse rollen und dann in den Sesambröseln; 2-3 Mal wiederholen, bis die Panade schön dick ist und gut am Käse haftet.

Bis hierhin lässt sich alles gut vorbereiten – jetzt kommt der Teil, der kurz vor dem Servieren passieren sollte:

Salat auf den Tellern anrichten und mit dem Dressing mischen; Granatapfelkerne dekorativ verteilen.

ZiegenKaesebaellchenBeimFrittieren.jpgIn einem möglichst kleinen Topf (um den Ölverbrauch zu verringern – 1-2 cm reichen) Öl zusammen mit dem Sesamöl erhitzen, bis ein hineingehaltener Holzstiel Bläschen erzeugt.

Die panierten Käsebällchen in das heiße Öl geben und von allen Seiten kurz! sehr kurz! frittieren. Herausnehmen, auf einem Papiertuch kurz abtropfen lassen und auf den Salat legen.

Anmerkung:

ZiegenFrischkaesePralinen.jpg– Die hellen ‚Häufchen‘ oben im Bild sind Frischkäse-Pralinen aus der Lab-Version, bestreut mit etwas Paprikapulver:

Kurz eingefroren lassen sie sich gut aus der Form holen und tauen dann ganz schnell wieder auf.

– Der Honig in der Panade hat super gepasst! SmileyLecker.gif


Ganz zufällig …

… kommt jetzt ein Rezept, welches ich schon vor ein paar etlichen Jahren mit Faszination erfolgreich ausprobiert habe:

Ziegenfrischkäse

ZiegenFrischkaeseSelbstgemacht.jpg

Kategorien: Käse, Ziegenkäse, Ziege
Mengenangaben für: 1 Rezept
Quelle: unbekannt

Zutaten:

1 Liter Ziegenmilch
1 Zitrone; Saft davon (ggf. etwas mehr)
Salz

Zubereitung:


Ziegenmilch mit dem Zitronensaft und etwas Salz versetzen, in einem Topf langsam und vorsichtig erwärmen, bis eine deutliche Ausflockung beobachtbar ist. Nötigenfalls mit etwas mehr Zitronensaft nachhelfen. Abkühlen lassen, dann durch ein Passiertuch gießen. Bevor die zurückbleibende Käsemasse zu fest wird, mit Wasser nochmals nachspülen (sonst wird der Käse zu sauer). Mehrere Stunden abtropfen lassen, in Schüssel geben, nach Geschmack würzen (Salz, Knoblauch, Kräuter …), cremig rühren.

Anmerkung:


Funktioniert auch mit pasteurisierter, hocherhitzter, ultrahocherhitzter und sogenannter Long-Shelf-Life-Milch.


Früher …

… hatte ich ein Rezept für Vanillekipferl aus einem Backbuch, das ich sonst sehr schätze, in dem Backpulver verwendet wurde. Jung wie ich war, glaubte ich, das gehört so. SmileyWeia2.gif Und habe mich immer wieder über die dicken Flatscher gewundert, die nach dem Backen auf dem Blech lagen.

Dann kam zum Glück das Internet…

Diese Vanillekipferl backe ich schon seit ein paar Jahren mit Erfolg: Lecker, schön mürbe und vanillig.

Lustigerweise hat Zorra gerade heute nachmittag ziemlich genau das gleiche Rezept veröffentlicht. Scheint also was dran zu sein… SmileyLecker.gif

Vanillekipferl.jpg

Vanille-Kipferl

Quellenangabe: Ursprünglich: „Gabys Vanillekipferl“ über Petra aus dem Internet; schon vor Ewigkeiten erfaßt von Sus
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Vanille, Mürbeteig, Weihnachten
Mengenangaben für: ~50 Stück

Zutaten:

280 g Mehl
70 g Zucker
100 g Mandeln; gemahlen
210 g Butter; kalt
1/4 Vanilleschote
Puderzucker
1/4 Vanilleschote
1 ganz kleine Prise Salz

Zubereitung:


Gemahlene Mandeln in einer Pfanne ohne Fett ganz vorsichtig goldbraun rösten. Abkühlen lassen.

Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln, Vanillemark und der kleingewürfelten Butter in eine großen Schüssel geben. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. In Folie gewickelt mind. 30 Minuten, ggf. auch über Nacht, kühl stellen.

Vom Teig jeweils walnussgroße Stücke abnehmen und zwischen den Handflächen erst zu Röllchen und dann zu Hörnchen formen.

Auf ein (oder zwei) mit Backpapier belegte Bleche legen. Auf der Mittelschiene im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft: 160°C) 15 bis 20 Minuten backen.

Puderzucker und Vanille vermischen und die noch warmen Plätzchen darin wenden. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Anmerkung:

– Die Vanille auch im Teig habe ich dieses Jahr zum ersten Mal; macht sich aber gut!


Nächstes Mal wird’s besser …

SpringerleModeln.jpgNachdem ich endlich die Modeln meiner Großmutter wiedergefunden hatte (in einem verschlossenen Aktenschrank in einer unbenutzten Toilette im Keller, in dem das Licht kaputt war und an dessen Tür stand „Vorsicht, bissiger Leopard!“), wollte ich natürlich endlich letzten Sonntag auch einmal Springerle backen. Ja. Super. Nach diesem Rezept. Ja. Oder eher nicht.

Langes Stottern, kurzer Sinn: Des war nix. Der Teig war trotz Kühlung zu flüssig, um durch die Modeln vernünftige Abdrücke zu erhalten. Ein folgender Versuch, den Teig durch eine ‚Pistole‘ für Spritzgebackenes zu jagen, sah anfangs sehr vielversprechend aus. Nach der 24-stündigen Ruhepause waren die niedlichen Häufchen aber leider doch verlaufen.

AnisSpringerleVerkorkst.jpgBeim Backen sind sie dann aber doch recht hübsch wieder aufgegangen.

Da Springerle klassischerweise Anis enthalten und meine Plätzchen ja gar nicht so schlecht schmecken, Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - Anis - TOBIAS KOCHT! vom 1.11.2011 bis 1.12.2011deklariere ich sie als Anis-Häufchen und sie dürfen an Tobias‘ Event teilnehmen.

P.S.: Jegliche Fehler bei der Zubereitung liegen an mir …


Con algo hay que empezar …

Obwohl es mich ja immer noch irritiert, daß letztes Wochenende schon der erste Advent war, habe ich es tatsächlich geschafft, rechtzeitig ein paar Plätzchen zu backen. (Note to self: Bis Nikolaus müssen es aber noch deutlich mehr werden!)

Die Überschrift ist übrigens der einzige vollständige Satz, den ich auf Spanisch kann. Er stand als erste Überschrift in dem Lehrbuch, welches meine Mutter vor Äonen zum Spanisch-Lernen benutzte und bedeutet „Mit etwas muss man anfangen“.

Genau das habe ich am Samstag getan:

Weihnachts-Cantuccini

WeihnachtsCantuccini.jpg

Quellenangabe: Nach einer Idee von essen und trinken;
erfaßt 28.11.2011 von Sus
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100 g Mandeln; gemahlen
100 g Mandelstifte
125 g Weiche Butter
200 g Zucker
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
1/2 Teelöffel Sternanis; gemahlen
3 Eier
300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
50 g Dunkle Schokolade (70%); gehackt
50 g Getrocknete Kirschen; gehackt
2-3 Eßlöffel Puderzucker

Zubereitung:


Gemahlene Mandeln in einer Pfanne ohne Fett ganz vorsichtig goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Ebenso die Mandelstifte rösten.

Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Kühl stellen.

Butter, Zucker, Zimt und Sternanis cremig aufschlagen. Das Eigelb nach und nach unter die Buttermasse rühren.

Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln mischen und kurz unterrühren. Das geschlagene Eiweiß bis auf 2-3 Eßlöffel unter den Teig heben. Zum Schluss die Mandelstifte, Schokolade und Kirschen unterrühren.

WeihnachtsCantuccini2.jpgAus dem Teig 3 Rollen von ca. 30 cm Länge formen, auf ein Blech mit Backpapier/ Backmatte legen und etwas flach drücken. Mit dem verbliebenen Eischnee bepinseln und mit etwas Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C) für ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Dann herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Zwischenzeitlich den Ofen auf 160 °C (Umluft 140 °C) herunterschalten.

Die warmen Kekse in 1 1/2-2 cm dicke Scheiben schneiden, nebeneinander mit etwas Luft dazwischen wieder auf das Backblech stellen und weitere 10-15 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.