Nachdem ich Freitag abend gerade noch rechtzeitig den Markt erreicht habe, um dem schon einpackenden Händler noch ganz schnell zwei Steckrüben aus dem Lieferwagen zu entlocken, sollte es am Wochenende natürlich auch ein passendes Gericht dazu geben.
Nudeln sollten es sein und das Lammfleisch im Gefrierschrank wollte verarbeitet werden. Das ist doch schon mal ein netter Anfang. Dann fand sich in meinen gesammelten Kochbüchern leider kein hübsches Rezept für Steckrüben und das Internet gab fast nur Eintöpfe her. Dazu mangelte es mir allerdings an den übrigen Zutaten. Außerdem wollte ich den Eigengeschmack der Steckrüben/Erdkohlrabis erhalten und nicht mit anderen Gemüsen mischen.
Nach ein bißchen Überlegen kam dann das Folgende dabei heraus:

Der Liebste nannte es spontan „Stecknudeln mit Lammrüben“ und so reiche ich es denn beim Garten-Koch-Event „Steckrüben“ ein:
Stecknudeln mit Lammrüben oder: Nudeln mit Lamm und Steckrüben-Sauce
| Quellenangabe: | 08.01.2012 von Sus |
| Kategorien: | Lamm, Steckrübe, Sauce, Nudeln |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
Zutaten:
| Steckrübensauce: | ||
| 1 | kg | Steckrübe (ca.) |
| 2 | Zwiebeln | |
| 4 | Scheiben | Geräucherter Schinken |
| 1 | Eßlöffel | Tomatenmark |
| 100 | ml | Apfelwein (oder Weißwein oder Gemüsebrühe) (ggf. mehr) |
| 100 | ml | Sahne (ggf. mehr) |
| 5 | Stengel | Glatte Petersilie |
| Salz, Pfeffer | ||
| Thymian; getrocknet | ||
| Salbei; getrocknet | ||
| Kreuzkümmel | ||
| 1 | Eßlöffel | Zitronenschale; frisch, gerieben |
| Fleisch: | ||
| 500 | g | Lammgulasch |
| 2 | Zwiebeln | |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| 1 | Eßlöffel | Olivenöl |
| Salz, Pfeffer | ||
| Thymian | ||
| Majoran | ||
Zubereitung:
Zuerst das Fleisch in kleine Stückchen (1-2 cm) und die dazugehörigen Zwiebeln in feine Ringe schneiden; Knoblauchzehe hacken. Die Steckrübe putzen und ebenfalls in ziemlich kleine Würfelchen (knapp 1 cm) schneiden. Die entsprechenden Zwiebeln dazu fein hacken.
In einer Pfanne die Schinkenscheiben knusprig anbraten; in kleine Stücke brechen oder schneiden und beiseite legen.
Zwiebeln und Knoblauch für das Fleisch in einem Topf im Olivenöl langsam bei schwacher Hitze anschwitzen. Wenn sie glasig sind, das Fleisch dazugeben und bei stärkerer Hitze anbraten. Dabei würzen. Das Fleisch mit dem Schöpflöffel aus dem Topf heben und in die Pfanne geben. Übrige Flüssigkeit im Topf eventuell etwas aufgießen.
Steckrüben und Zwiebeln in den Topf geben, gleichmäßig mit der Bratflüssigkeit vermischen und kurz ‚anbraten‘. Mit Apfelwein aufgießen (nicht zuviel, lieber später noch etwas). Tomatenmark und Gewürze unterheben; von der Zitronenschale einen Teil bis zum Schluss übrigbehalten. Köcheln lassen, bis die Steckrübenwürfel ‚al dente‘ sind. Mit dem Pürierstab nur ca. 1/3 der Masse zerkleinern; die meisten Würfel sollten erkennbar bleiben. Sahne zugeben, kurz köcheln lassen und die Hälfte der fein gehackten Petersilie unterheben.
Das Lammfleisch in der Pfanne noch einmal kurz anbraten. Zum Servieren restliche Zitronenschale unterheben und Petersilie auf das Steckrübengemüse streuen.
Dazu gab es Chili-Bandnudeln, mit Speckstückchen bestreut.
Anmerkung:
– Die Zitronenschale unbedingt dazugeben: die Kombination war super!
![Garten-Koch-Event Januar 2012: Steckrübe [31.01.2012]](http://farm8.staticflickr.com/7028/6646037225_26b73737f9.jpg)





Je 1 Ei zu den Fleischmassen geben und untermischen. Die Steinpilze unter die Kaninchenmasse mischen. Eine Terrinenform mit Speckscheiben auskleiden. Zuerst eine Lage Kaninchenfleisch hineindrücken und mit Petersilie bestreuen. Die nächste Lage besteht aus dem Schweinefleisch. Wieder mit Petersilie bestreuen, dann die restliche Kaninchenmasse daraufschichten.
– Ich hatte ein Kuchen-Kastenform verwendet und mit Alufolie ausgekleidet. Als Deckel habe ich eine zweite Kastenform, mit Wasser gefüllt daraufgestellt.![Garten-Koch-Event Dezember 2011: Erdnuss [31.12.2011]](http://farm8.staticflickr.com/7021/6464780207_b9b77e444e.jpg)





Jetzt den Frischkäse mit der Hand in walnussgroße Stückchen rollen. Diese Kugeln zuerst in der Eimasse rollen und dann in den Sesambröseln; 2-3 Mal wiederholen, bis die Panade schön dick ist und gut am Käse haftet.
In einem möglichst kleinen Topf (um den Ölverbrauch zu verringern – 1-2 cm reichen) Öl zusammen mit dem Sesamöl erhitzen, bis ein hineingehaltener Holzstiel Bläschen erzeugt.
– Die hellen ‚Häufchen‘ oben im Bild sind Frischkäse-Pralinen aus der Lab-Version, bestreut mit etwas Paprikapulver:
Und habe mich immer wieder über die dicken Flatscher gewundert, die nach dem Backen auf dem Blech lagen.
Nachdem ich endlich die
Beim Backen sind sie dann aber doch recht hübsch wieder aufgegangen.

Aus dem Teig 3 Rollen von ca. 30 cm Länge formen, auf ein Blech mit Backpapier/ Backmatte legen und etwas flach drücken. Mit dem verbliebenen Eischnee bepinseln und mit etwas Zucker bestreuen.