Besser is‘ das…

Garten-Koch-Event November 2011: Physalis [30.11.2011]

Nach einem mißglückten Versuch mit Champagner-Sekt-Physalis-Gelee mit ganzen Früchten und grünem Pfeffer (geschmacklich seeehr lecker, aber optisch leider nicht so der Bringer) habe ich dann doch noch schnell für das aktuelle Garten-Koch-Event ‚Physalis‘ lieber auf ein gelingsichereres Rezept umgeschwenkt:
(Sehr zur Freude des Liebsten…) SmileyLecker.gif

Physalis-Schoko-Muffins

PhysalisSchokoladenMuffins.jpg

Quellenangabe: Erfaßt 27.11.2011 von Sus
Kategorien: Muffin, Schokolade, Physalis
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

240 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Natron
100 Gramm Zucker
2-3 Teelöffel Kakao
75 g Dunkle Schokolade (70%); grob gehackt
1 Ei
80 ml Neutrales Öl (Sonnenblume, Distel oder so)
200 ml Buttermilch
100 g Physalis
Deko:
Schokoladenguß
8 Physalis; mit Lampions/Hüllblüten

Zubereitung:


Backofen auf 175 °C vorheizen und Muffinblech gut einfetten.

Mehl in eine Schüssel geben; dazu kommen Zucker, Kakao, Backpulver und Natron.

In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Öl und Buttermilch verrühren und zur Mehlmischung geben. Kurz verrühren, damit sich die Zutaten gerade so mischen.

Blätter von den Physalis entfernen, diese waschen und abtrocknen und mit der gehackte Schokolade vorsichtig unter den Teig heben.

Teig in die Muffinform füllen und für 20-25 Minuten backen.

Muffins etwas abkühlen lassen und mit dem Schokoladenguß bestreichen. In den noch weichen Guß je eine Physalis mit nach hinten gebogenen Hüllblättern drücken.


Ein Kürbis … Zweiter Teil

Also so etwas ist mir tatsächlich noch nie passiert:

Ein Hefeteig, der wunderschön aufgegangen ist (leider kein Photo gemacht), und in der Kastenform im Backofen weiterhin richtig schön steigt, fällt nach(!) dem Backen (mehrmals Stäbchenprobe: alles trocken) total in sich zusammen.

KuerbisStuten.jpg

Ich verstehe immer noch nicht, wie das passieren konnte! SmileySchulterzuck.gif

Dabei war das Rezept vom Päm doch so schön und die nicht zusammengefallenen Spitzen waren auch so lecker.

Kürbis-Stuten

Quellenangabe: Übernommen von Mestolo,
variiert und erfasst 18.11.2011 von Sus
Kategorien: Kürbis, Kuchen, Brot
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

42 g Frische Hefe
500 g Mehl
60 g Zucker (ich habe 1/3 weniger genommen)
Milch
60 g Butter; flüssig
Salz
Piment; gemahlen
500 ml Kürbismus aus einem kleinen Hokkaido (oder einem halben, größeren)
2-3 Eßlöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

Den Hokkaido entkernen, grob zerkleinern und mit wenig Wasser sehr weich koch und pürieren. Mit Piment würzen.

Mehl und Zucker in eine große Schüssel geben und eine Vertiefung in die Mitte des Mehls drücken. Da hinein kommt die Hefe zerkrümeln, 2 TL Zucker und 4 EL lauwarme Milch dazugeben. Alles vorsichtig verrühren und ca. 20 min an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen.

Anschließend die flüssige Butter, etwas Salz und das Kürbispüree hinzugeben und gut verkneten, wenn nötig, noch etwas Milch hinzugeben. Danach nochmals in der abgedeckten Schüssel deutlich aufgehen lassen.

Teig in zwei Kastenformen verteilen, mit Kürbiskernen bestreuen und im vorgeheizten Ofen (180°C) ungefähr 30 Minuten backen lassen.

Anmerkung:

– Zusätzliche Milch war bei mir nicht notwendig.


Ein Kürbis …

… und zwei nachgekochte bzw. -gebackene Rezepte. Sehr effektiv! SmileyGrin.gif

Das erste Rezept, welches es bereits am Sonntag gab, habe ich bei Shermin entliehen. Das zweite folgt morgen…

Ofengebackenes Kürbisgemüse

OfengebackenesKuerbisgemuese.jpg

Quellenangabe: Übernommen von Shermins magischer Kessel,
variiert und erfasst 20.11.2011 von Sus
Kategorien: Kürbis, Gemüse, Beilage, Backofen
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

500 g Hokkaido-Kürbis
2 Kartoffeln
2 Zwiebeln
6-7 Eßlöffel Tomatensauce (oder passierte Tomaten)
Shoarma-Gewürzmischung
Ancho-Chili; gemahlen
Salz

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in dünne(!) Scheiben schneiden. Zwiebeln achteln. Kürbis von außen gut waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In Scheiben von ca. 1 cm Dicke schneiden.

Alles auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (wenn möglich in nur einer Schicht), mit den Gewürzen bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 200° (Umluft + Grill) 15-20 Minuten backen, bis der Kürbis innen weich und außen schön gebräunt ist.

Anmerkung:
– Das Backen hat bei mir länger gedauert: ca. 30 Minuten.
– Kartoffeln wirklich deutlich dünner als die Kürbisscheiben schneiden.
– Mir sahen meine Kürbisscheiben zu trocken aus, deshalb habe ich noch nach der Hälfte der Zeit die oben aufgeführte Tomatensauce dazugegeben.
– Eine Blechhälfte haben wir mit der Shoarma-Gewürzmischung und die andere Hälfte mit Chili und Salz bestreut. Beide haben sehr lecker geschmeckt.


Ja, ist denn schon Weihnachten?

dfssgf-gelbklein.jpgDank guter Zureden von allen Seiten hat Rosa von Schnuppensuppe erneut (zum siebten Mal!) das beliebte (D)FssgFDeutsche Foodblogger schicken sich gegenseitig Freßpakete – ausgerufen. Wie schön, denn wir lieben doch alle vorweihnachtliche Überraschungspakete. Dankeschön, Rosa!


Als ich am Samstag das von mir gepackte Päckchen zur Post brachte, fiepte das Handy mit einer SMS, daß da auch etwas zum Abholen bereitliegen würde. Sehr praktisch!

Die Absenderin stammt aus NordMittelhessen und ist war mir zugegebenermaßen unbekannt. Also, schnell nach Hause geeilt und das Päckchen geöffnet:

DFssgF7Paket.jpg

Claudia von Wolkenspiel hat das Päckchen wirklich liebevoll zusammengestellt:

Es fand sich als Erstes eine große Tüte mit selbstgerösteten indisch gewürzten Nüssen und Kürbiskernen, mit einem absolut gefährlichen Suchtfaktor! Zum Glück hat Claudia ihr Rezept hier veröffentlicht, so können wir den Bedarf zukünftig selbst decken.

Danach kamen zwei sehr lecker aussehende Beispiele aus der neu entdeckten Leidenschaft des Marmelade-Kochens zum Vorschein: Kürbis-Orange und Mirabelle. Die gibt es bei uns bald zum Frühstück (wenn die angebrochenen Gläser alle sind…)

Sodann: Eine Tüte original-österreichische Sport-Gummis, die sich Claudia wohl vom Munde abgespart hat. Die heißen so, weil sie früher in Fußball-Stadien verkauft wurden und auch ziemlich ‚gesund‘ sein sollen. Natürlich haben wir sie gleich probiert und fanden den Geschmack … ungewöhnlich, aber lecker. Mittlerweile weiß ich, daß in den Gummis auch Salz enthalten ist. Drum.

Eine individuell gestaltete Tafel Schokolade, die mit Lebkuchengeschmack, Marzipansternchen und Orangengeschmack wunderbar in die kommende Adventszeit paßt. (Allerdings wird sie diese nicht langer überleben.)

Zu guter Letzt war da noch ein Glas getrocknete Tomaten, die praktischerweise schon vorgeschnitten sind. Ich wusste gar nicht, daß es so was gibt. Außerdem sind mir gerade wieder die getrockneten Tomaten ausgegangen…

Liebe Claudia, vielen Dank für Dein sehr schönes Päckchen – es hat uns super gefallen!

P.S.: Die Zusammenfassung des (D)FssgF 7 findet sich hier.

Meine Erste!

Traraa! Darf ich vorstellen: Meine erste ganze Gans!

Martinsgans.jpg

Bisher habe ich mich nur an Gänsekeulen (z.B. hier oder hier) gewagt, aber in diesem Jahr war ich’s leid. Ich wollte eine Gans, eine ganze! Nun sind wir ein Zwei-Personen-Haushalt, der mit einem klassischen 4-5 Kilo schweren Tier heillos überfordert wäre.

Glücklicherweise fand ich eine ca. 3-Kilo-Gans, die auch zufälligerweise genau in meinen heißgeliebten Römertopf paßt. Und so gab es am Sonntag eine leicht verspätete …

Martinsgans mit Pilz-Maronen-Quitten-Füllung

Quellenangabe: Erfasst 14.11.2011 von Sus
Kategorien: Gans, Herbst, Römertopf
Mengenangaben für: 3-4 Portionen

Zutaten:

3 kg Gans
1/2 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch)
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
Füllung:
1 Gänseleber
3 Scheiben Toastbrot
20 g Steinpilze; getrocknet
100 g Champignons; frisch
75 g Maronen; vorgekocht
3-4 Stengel Petersilie
1-2 Quitten (alternativ: Äpfel)
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
Majoran
2-3 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Römertopf von allen Seiten 30-60 Minuten wässern. Steinpilze in Wasser ca. 30 Minuten einweichen.

Innereien aus der Gans entnehmen und die Gans gründlich waschen und abtrocknen. Mit Salz und Pfeffer von allen Seiten, auch innen, gleichmäßig einreiben.

Für die Füllung die Steinpilze aus dem Wasser nehmen und leicht ausdrücken. Die Flüssigkeit verwahren. Steinpilze, geputzte und grob gehackte Champignons, gewürfeltes Toastbrot, Maronen, grob gehackte Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Gänseleber hinzufügen und mit anbraten. Mit etwas Einweichwasser von den Pilzen ablöschen und einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer, Majoran, gehackter Petersilie und zerdrückten Wacholderbeeren würzen. In einen Mixerbehälter geben oder mit dem Stabmixer nicht zu fein zerkleinern. Noch einmal ruhig etwas kräftiger abschmecken, das verliert sich später wieder.

Quitte oder Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Unter die Füllmasse mischen.

Gans mit der Füllung äh… füllen, aber nicht zu voll, denn die Masse dehnt sich beim Braten noch aus. Je nach Vorliebe mit Zahnstochern, Küchengarn oder Metallpieksern die Öffnungen verschließen und die Gliedmaßen beisammenhalten.

Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In der gleichen Pfanne anrösten, mit Pilz-Wasser oder etwas Rotwein ablöschen.

Gemüse in den Römertopf verteilen und etwas Flüssigkeit (Pilz-Wasser, Rotwein, Gemüsebrühe oder Wasser, je nach persönlicher Vorliebe) angießen. Die Gans mit Rücken nach oben daraufsetzen. Den verschlossenen Römertopf in den nicht aufgeheizten Backofen stellen und bei 180°C gute 3 – 3,5 Stunden braten lassen. Nach der Hälfte der Zeit schon mal etwas von der entstandenen Flüssigkeit abschöpfen und die Gans wenden, daß die Brustseite oben liegt.

Gegen Ende der Garzeit die Hitze etwas herunterdrehen und den Deckel des Römertopfs abnehmen. Soviel Flüssigkeit und Suppengemüse wie möglich abschöpfen oder -gießen.

Von der herausgenommenen Flüssigkeit das oben schwimmende Fett weitgehend abschöpfen und den Rest mit ca. 1/3 des Suppengemüses pürieren. Falls noch Pilz-Einweichwasser vorhanden ist, damit angießen, ansonsten wieder Rotwein, Gemüsebrühe und/oder Wasser verwenden. Etwas einkochen lassen, abschmecken und andicken, falls notwendig.

Zum Servieren die Gans aus dem Römertopf entnehmen, das Füllsel herausholen und in eine Schüssel geben.

Beilagen: Rosenkohl und Salzkartoffeln


Is‘ ja gar nichts …

… los hier! Ja, so sieht’s tatsächlich aus, aber es stimmt nicht ganz, denn ich bin viel am Werkeln hinter den Kulissen. Außerdem drängelt sich auch das Real-Life gelegentlich in den Vordergrund. Aber gekocht und gebacken wird trotzdem …

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)

Im Kochtopf rief Uwe von High Foodality auf, seinen Kollegen mit neuen Burgerrezepten für die nächste Firmen-Grill-Party zu unterstützen.

Ich weiß zwar nicht, ob mein kleiner Forellenburger imstande ist, eine erbitterte Büro-Schlacht um den besten Burger zu gewinnen, aber als Abwechslung finde ich ihn sehr lecker.

Forellen-Burger

ForellenBurger.jpg

Quellenangabe: Ausgedacht 08.11.11 und erfasst 11.11.11 von Sus
Kategorien: Burger, Fisch, Forelle, Apfel
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1-2 Forellenfilet(s); geräuchert
1 Roggenbrötchen mit Speck ( = Lieblingsbrötchen vom Lieblingsbäcker)
3 Eßlöffel Schmand
1 Eßlöffel Meerrettich
Salz, Pfeffer
1 kleiner Apfel (Quitte geht natürlich auch SmileyGrinsStatic.gif)
1 Eßlöffel Zucker
1 Teelöffel Butter
1 Schuss Apfelwein
1 Schuss Essig
1/4 Paket Kresse

Zubereitung:

Schmand, Meerrettich, Salz und Pfeffer miteinander verrühren.

Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, Kerngehäuse jeweils herausschneiden. Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen, Butter hinzufügen. Apfelscheiben darin leicht karamellisieren, herausnehmen und auf einem Teller warmhalten. Den Zucker mit etwas Apfelwein und Essig ablöschen und leicht einköcheln lassen. Forellenfilet halbieren und kurz in der Flüssigkeit von beiden Seiten ‚anbraten‘, dann mit etwas frischgemahlenem Pfeffer bestreuen.

Brötchen halbieren und grillen oder toasten.

Beide Brötchenhälften mit dem Meerrettich-Schmand bestreichen. Alternierend mit Apfelscheiben und Forellenfilet-Stücken belegen, dabei gleichmäßig etwas Schmand und Kresse dazwischen verteilen.


Ein Wochenende in Würzburg …

Heute morgen im Büro an der Kaffemaschine:

Kollege: Und? Was hast du so am Wochenende gemacht?
Ich: Ich war in Würzburg, lecker Pizza essen.
Kollege: Würzburg? Ist das nicht ein bißchen weit zum Essen gehen?
Ich: Nö. Nicht, wenn das Essen so gut ist und die Gesellschaft so angenehm… SmileyGrinsStatic.gif

Blogger Treffen FrankenDas stimmt, es war wirklich toll! Vielen, vielen lieben Dank an Evi, Noémi und Simone und ihre Truppe für die Idee, die Organisation und die Ausführung! Vielen Dank auch an Petra für die nette Stadtführung; es ist nicht leicht, eine Horde Foodblogger beisammen zu halten!

Nachdem ich mich nach der Ankunft am Vormittag damit vergnügt hatte, die hübschen kleinen Läden und den Markt der Würzburger Innenstadt zu erkunden (und leerzukaufen SmileyGrinsStatic.gif), ging es um kurz vor zwei Richtung Residenz. Ausgemachter Treffpunkt: Frankoniabrunnen.

Wuerzburg2011ResidenzFrankoniabrunnen.jpg

Ok, ein großer Brunnen ist gefunden…

Es standen auch ein paar Leute dort, aber da diese – ebensowenig wie ich – zuverlässig wussten, wie denn dieser Brunnen heißt, konnten es auch nur Touristen sein.

Wuerzburg2011ResidenzFrankoniabrunnenSchlechtGelaunt.jpg

Glücklicherweise erspähte ich eine Person mit einem Schildchen an der Jacke, dessen Logo mir bekannt vorkam. Und ja, Noémi konnte mir sofort versichern, daß ich am Frankoniabrunnen angekommen war. SmileyGrinsStatic.gif

Wuerzburg2011PotentielleFoodblogger.jpgGehören die auch zu uns?


Nach und nach trudelten auch die anderen Foodblogger ein und bekamen gleich ihre Namensschilder verpaßt. Eine gute Idee, denn man konnte schön die neugierigen Blicke auf die Schildchen beobachten, auf die dann ein „Ach, Du bist das!“ oder auch ein „Du hast ja gar keine Gurke Zucchini in der Hand!“ folgte.

Bald darauf übernahm Petra die Führung und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten von Würzburg:

Wuerzburg2011DomSeite.jpg Wuerzburg2011Neumuenster2.jpg
Dom (von hinten) Neumünster

Wuerzburg2011Marienkapelle.jpgMarienkapelle (Mir unverständlich, wie so etwas Großes ‚Kapelle‘ heißen kann)

Wuerzburg2011Vierroehrenbrunnen.jpg Wuerzburg2011MainbrueckeStBurkhard.jpg
Vierröhrenbrunnen am Rathaus St. Burkhard auf der alten Mainbrücke



Auch versteckte Kleinode bekamen wir zu sehen:

Wuerzburg2011LusamGaertchen.jpg

Kreuzgang im Lusamgärtchen



Wuerzburg2011FraenkischerGerupfter.jpgDanach ging es zu einer Stärkung in ein Pfannkuchenhaus. Aufgrund der zu erwartenden Köstlichkeiten waren wir eher zurückhaltend bei den Bestellungen. Ich bestellte mir einen „Fränkischen Gerupften“, von dem allerdings die anwesenden Franken noch nie etwas gehört hatten. SmileyGrinsStatic.gif

Danach ging es zum nächsten Treffpunkt am Dom, um in der einbrechenden Dämmerung von einem ‚offiziellen‘ Stadtführer etwas über die (teilweise weniger rühmliche) Geschichte Würzburgs zu erfahren.

Wuerzburg2011DomFront.jpg Wuerzburg2011Domstrasse.jpg
Der Dom von vorne Domstraße mit Blick auf die Mainbrücke




Übrigens: Die vielzitierte Würzburger Achse von Residenz über Dom endet nicht an der Mainbrücke, sondern an der Osteria!

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Osteria O Trio am Ende des Regenbogens der Mainbrücke

Zum Essen in der Osteria stießen dann auch noch die letzten Teilnehmer dazu, so daß wir ein seeehr gemütliches Beisammensein hatten. (Die letzten anwesenden ’normalen‘ Gäste wurden sozusagen von der Foodblogger-Masse hinausgeschubst…)

Getreu dem Motto „Erst Photographieren, dann Essen“ wurden alle Speisen von allen Seiten mindestens 5x abgelichtet, teilweise sogar durch einen amtlich bestallten Beleuchter. SmileyGrinsStatic.gif

Wuerzburg2011FeigenCrostini.jpg Wuerzburg2011GegrilltesGemuese.jpg
Feigen-Crostini Gegrilltes Gemüse mit Rucola

Wuerzburg2011PolentaSchnittenItalienisch.jpg Wuerzburg2011HuhnHaufenItalienisch.jpg
Italienische Polenta-Schnitten Italienischer Hühnerhaufen

Also, es war wirklich super-ober-saulecker! Ehrlich! Und ich bin froh, daß es doch noch Pizza gab, denn die waren definitiv Spitzenklasse! Dummerweise habe ich da kein Photo gemacht, ich weiß auch nicht, warum.

Das Nachtisch-Büffet konnte sich wirklich sehen lassen, aber auch hier war ich irgendwie zu beschäftigt, um es zu photographieren. Wer sich im Vorfeld sorgte, es könnte nicht genug zusammenkommen, hatte sich übrigens geirrt.

Der Abend war lang, es wurde gequatscht und gelacht, getrunken und gefuttert, Bücher und Geschenke ausgetauscht, noch mehr gequatscht, noch ein bißchen mehr getrunken, wieder gelacht…. Schön!

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Am nächsten Morgen habe ich noch einen kleinen Spaziergang zur Marienfestung gemacht und zum Abschluss einen schönen Blick über Würzburg genossen:

Wuerzburg2011Ueberblick.jpg

Würzburg, ich komme wieder, zum nächsten Bloggertreffen oder auch so!

Auch ich schließe mich dem Reigen an und verlinke auf die anderen schönen Beiträge mit anderen Photos und anderen Ansichten:

Simone von Pi mal Butter

Evi von kycheBericht

Noémi von SammelhamsterBericht

Jutta von SchnuppschnüssBericht

Petra von Brot und RosenBericht

Heike von Heikes BlogBericht

Ralf von WuerzblogBericht hier und auch hier

Azestoru von AzestoruBericht

Robert von lamiacucinaBericht

Kathi von KochfroschBericht

Petra von Chili und CiabattaBericht

Eva von Deichrunner’a KücheBericht

Anikó von Paprika meets Kardamom

Franz von Einfach köstlichBericht

Karin von Dies‘ und das und süsse Sachen…Bericht

Alex von Mein I-TüpfelchenBericht

Tina von FoodinaBericht

Miri von Miris kitchenBericht

Rosa von Schnuppensuppe

Uwe von HighFoodality

Ina von Essen aus Engelchens KücheBericht

Werner von Cucina e piu

Ann von DillspitzenBericht

Hartwig von Lotta – kochende LeidenschaftBericht

Nathalie von Cucina Casalinga

Andrea von Einfach GuadBericht

Billi von KräutersturmBericht

Jemanden vergessen?


Eine hab‘ ich noch…

Fremdkochen Tartes

Es ist ja nicht so, daß ich keine Quitten mehr hätte…

Auf der Suche nach neuen Rezepten in der Apfel- und Birnen-Sektion (natürlich, um diese zu variieren) stieß ich auch auf ‚Tartes‘. Äh, da war doch noch was? Ja klar, das wiederauferstandene Fremdkochen bei der Hüttenhilfe, ab jetzt betreut und ausgerichtet von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Und dabei geht es um … Tartes.

Also habe ich die Suche auf Blogs konkretisiert und wurde prompt zweimal fündig: Aus einer Verbindung von Rikes Quittentarte mit Nusskaramell und Rosas bereits modifizierter Quittentarte mit Butterkaramell habe ich eine (meiner Meinung nach) absolut göttlichen Quitten-Tarte zusammengebastelt:

QuittenTarteMitNussKaramell.jpg

Quitten-Tarte mit Haselnuss-Karamell

Quellenangabe: Inspiriert von Genial-Lecker.de und Schnuppensuppe
Aus beiden Rezepten nachgebacken und erfasst 23.10.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Quitte, Mürbeteig
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker (mit Vanille aromatisiert)
1 Ei
1/2 Teelöffel Salz
Belag:
2 mittlere Quitten
1/2 Zitrone; Saft davon
100 g Zucker
100 g Butter
200 ml Süße Sahne
100 g Haselnüsse; gemahlen
1 Ei

Zubereitung:


Mehl, kalte Butter, Puderzucker, Ei und Salz verkneten. Teig in eine Tarteform von 26 cm Durchmesser (bei mir zwei Herzformen mit zusammen dem selben Volumen) ausrollen und am Rand ca. 2 cm hochziehen. Teigboden mehrfach einstechen und 15 Minuten sehr kalt stellen.

Quitten schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Quittenspalten mit Zitronensaft bestreichen.

QuittenTarteMitNussKaramell2.jpgZucker in einer großen Pfanne schmelzen, bis er leicht braun wird; Butter hinzugeben. Wenn die Butter geschmolzen ist, die Quittenscheiben hineinlegen und von beiden Seiten knapp 5 Minuten schmoren lassen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf den Kuchen legen.

Sahne mit dem restlichen Karamell aufkochen, gemahlene Nüsse und das Ei unterrühren. Die Masse über die Quitten gießen.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Vorsicht beim Herausnehmen aus der Form: Sehr brüchig.