Seit August letzten Jahres veranstaltet Sunita von Sunita’s World ein monatliches Koch-Event: Think spice …. Jeden Monat lädt sie zur Teilnahme mit einem Rezept ein, in welchem das jeweilige Gewürz eine herausragende Rolle spielt. Diesen Monat war Knoblauch an der Reihe. Ich liebe Knoblauch in allen Variationen. So fiel es mir nicht schwer, die Lammkeule, die letztes Wochenende unbedingt aus der Gefriertruhe rauswollte, mit viiieeel Knoblauch aufzupeppen.
Als ich vorgestern noch schnell die Event-Regeln nachschauen wollte, war die verlinkte Seite nicht mehr vorhanden. Auf der Startseite erzählte Sunita dann, daß sie bei der Administration ihres Blogs dieses aus Versehen gelöscht hatte. Au weh! Was für eine gräßliche Vorstellung! Zum Glück hat sie sowohl den Blognamen als auch den Inhalt restaurieren können. Und jetzt kann das Event doch noch stattfinden. (Und ich habe sofort ein Backup meines Blogs gemacht – bei Twoday geht das glücklicherweise sehr einfach!)
Lammkeule, mit Knoblauch gespickt
| Quellenangabe: | 22.01.2008 von Sus |
| Kategorien: | Fleisch, Lamm, Knoblauch |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |

Zutaten:
| 1900 | Gramm | Lammkeule (mit Knochen) |
| 10-15 | Knoblauchzehen | |
| 1 | Zitrone, Saft davon | |
| 200 | ml | Weißwein |
| 1 | Teelöffel | Instant-Hühnerbrühen-Pulver |
| 10 | Stengel | Minze, frisch |
| 2 | Eßlöffel | Gänseschmalz (oder Butter) |
| 1 | Steckrübe | |
| 2-3 | Pastinaken | |
| 5 | Petersilienwurzeln | |
| 3 | Zwiebeln | |
| 3 | Möhren | |
| 3-5 | Knoblauchzehen |
Zubereitung:
Die Lammkeule vom gröbsten Fett befreien und trockentupfen. Die Knoblauchzehen schälen und jeweils in zwei bis drei Stifte teilen. Die Lammkeule mit dem Knoblauch spicken und für mindestens 2-3 Stunden in Weißwein und Zitronensaft einlegen.
Den Römertopf gut wässern. Das Wurzelgemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln und die restlichen Knoblauchzehen schälen und halbieren.
Die Minze waschen, die Blätter von den Stielen trennen und kleinhacken. Mit dem Gänseschmalz vermischen und die Lammkeule damit von allen Seiten einreiben.
Das geputzte Gemüse in den Römertopf geben, so daß in der Mitte eine Mulde für die Lammkeule bleibt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Pfanne die Lammkeule von allen Seiten gut anbraten und dann auf/in das Gemüse im Römertopf legen. Den Bodensatz in der Pfanne mit der Marinade ablöschen und auflösen. Je nach Geschmack die Instant-Brühe hinzufügen. Die Flüssigkeit über das Gemüse im Römertopf geben.
Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und bei 180°C ca. 2 bis 2 1/2 Stunden darin belassen. Nach einer Stunde die Lammkeule wenden.
Dazu gab es Bratkartoffeln.
Nee, ernsthaft: Ich habe letzten Sommer zufälligerweise auch zwei Taro-Knollen gekauft, und zwar im hiesigen Asia-Laden, und – weil sie schon keimten – natürlich auch nicht gegessen, sondern in den Blumentopf gesteckt und ins Freie an ein sonniges Plätzchen gestellt und regelmäßig gegossen. Eine Pflanze hat’s geschafft, die andere nicht; ich glaube, da waren Schnecken oder Amseln oder was Ähnliches am Werk. … Wartet mal, die hab ich doch bestimmt photographiert? … Eine halbe Stunde und hektisches Wühlen auf der Festplatte später: die Knollen ja, aber die Pflanze selbst nicht. So was! Also, Kamera geschnappt und ab in den Keller. Dort überwintert sie nämlich.
Oha, da sind ja ein paar Blattläuse … ab in die Badewanne. Frisch geduscht und zwei alter, vertrockneter Blätter entledigt, steht sie nun da. Die neuen Blätter sind ein wenig zu hell und verkrumpelt; der Keller ist halt nicht hell genug.
Mittlerweile habe ich doch noch ein Photo gefunden, auf dem man die eigentliche Blattstruktur und -farbe ganz gut erkennen kann.






