Schon wieder Orangen…

Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.01.2013]

Merkt Ihr was? Es ist Orangen-Saison…

Da vom Wochenende genügend Reis übrig war, bildete er gestern die Basis eines schönen Avocado-Orangen-Salates – wie geschaffen für das Garten-Koch-Event „Avocado“, oder? SmileyGrin.gif

OrangenAvocadoSalat.jpg

Orangen-Avocado-Salat

Quellenangabe: Erfaßt 29.01.2013 von Sus
Kategorien: Salat, Avocado, Orange, Reis
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Avocado
1 große Orange, schön süß und saftig
1 Tasse (250 ml) Orangenreis oder weißer, gekochter Reis
4-5 Sardellenfilets in Öl (Menge nach Geschmack)
1 Eßlöffel Sonnenblumenöl
1 Eßlöffel Weißweinessig
Pfeffer

Zubereitung:

Orange halbieren und eine Hälfte auspressen. Die andere Hälfte filetieren.

Avocado schälen und in Streifen schneiden, diese dann in einer Vinaigrette aus Essig, Öl und Orangensaft ca. 30 Minuten marinieren.

Sardellenfilets abtropfen lassen und zurechtzupfen.

Alle Zutaten auf einem Teller anrichten, Vinaigrette gleichmäßig verteilen und zum Schluß den Salat mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Anmerkung:

– Wenn nur normaler Reis vorhanden ist, eine Orange mehr verwenden und das Fruchtfleisch untermischen.

– Die leicht säuerlich-süße Orange hat mit den salzigen Sardellen und der milden Avocado eine schöne Kombination ergeben.

Nachtrag:

Als ich eben mein Rezeptverzeichnis mit diesem Rezept aktualisieren wollte, mußte ich feststellen, daß ich schon mal vor zwei Jahren einen Avocado-Orangen-Salat zubereitet hatte. Witzigerweise hatte ich auch dieses Mal überlegt, ob Sonnenblumenkerne dazu passen würden…


Nebenbei…

Diesen Reis habe ich mir selbst so ausgedacht, in Anlehnung an ein Rezept, welches ich schon vor Ewigkeiten mal verbloggt hatte.

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Orangen-Kardamom-Reis

Quellenangabe: Ausgedacht, gekocht und erfaßt 06.01.2013 von Sus
Kategorien: Reis, Orange, Karotte, Beilage
Mengenangaben für: 4-5 Portionen

Zutaten:

1 Tasse (250 ml) Jasminreis
1 Tasse (250 ml) Wasser
1 Tasse (250 ml) Orangensaft; frisch
1 Teelöffel Orangenschale; frisch gerieben
1 Karotte; fein geraspelt
5 Kardamomkapseln
Salz

Zubereitung:

Wenn eine Bio-Orange vorhanden ist, davon die Schale fein abreiben (nicht benötigten Anteil einfrieren). Orange auspressen, eventuelles Fruchtfleisch (ohne Haut) grob hacken und beiseite legen.

Reis mit Wasser und Orangensaft aufsetzen und zum Kochen bringen, dann salzen. Hitze ausschalten und zuerst mit geschlossenem Deckel ziehen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.

Währenddessen Kardamomkapseln schälen und die Körnchen im Mörser fein mahlen. Karotte fein raspeln. Kardamom, Karotte und restliches Orangenfruchtfleisch unter den Reis heben und den Reis ohne Deckel noch etwas abdämpfen lassen.


Auch …

… ein schönes Curry-Gericht ist geeignet, um die Winterkälte nach draußen zu verbannen. So am vergangenen Wochenende geschehen, als wir auf den zweiten Eisregen dieses Jahres warteten, der dann aber glücklicherweise dann doch ausblieb.

Unter dem Weihnachtsbaum lag ein neues indisches Kochbuch, welches sich selbst als das einzige Kochbuch bezeichnet, was man denn jemals braucht. Beim Durchblättern riefen ungefähr 327,5 Rezepte „Koch mich!“ Als ich dann im türkischen Supermarkt frische Okraschoten fand, gab es kurzentschlossen ein Okraschoten-Curry.

Fazit: Sehr lecker! SmileyLecker.gif

Das Rezept für den Orangen-Kardamom-Reis kommt gleich…

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Bhindi Masala – Pikantes Okraschoten-Curry

Quellenangabe: Frei nach ‚Indien – Das Kochbuch‘ von Pushpesh Pant
Erfaßt 11.01.2013 von Sus
Kategorien: Curry, Okra, Tomate
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Eßlöffel Pflanzenöl
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
660 g Okraschoten; in 2 cm große Stücke geschnitten
1/2 Teelöffel Garam Masala
1/4 Bündel Koriandergrün (alternativ: Glatte Petersilie); gehackt
Masala – Sauce:
3 Eßlöffel Pflanzenöl
2 Zimtstangen
2 Kardamomkapseln
2 Gewürznelken
2 Zwiebeln; geschält und gehackt
1 1/2 Teelöffel Ingwerpaste
1 1/2 Teelöffel Knoblauchpaste
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel Koriandersamen; gemahlen
1/2 Teelöffel Gelbwurz (Kurkuma)
4 Tomaten, gehackt
1/2 Eßlöffel Tomatenmark
Salz

Zubereitung:

Das Öl für die Masala Sauce in einem großen schweren Topf bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zimtstangen, Kardamomkapseln und Gewürznelken darin einige Minuten anbraten. Die Zwiebeln zugeben und in 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren goldbraun braten. Ingwer- und Knoblauchpaste zugeben und kurz anbraten. Dann Cayennepfeffer, gemahlenen Koriander und Gelbwurz sowie gehackte Tomaten und Tomatenmark zugeben. Bei starker Hitze unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen.

In einem zweiten Topf das Öl bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Kreuzkümmelsamen und Okraschoten einige Minuten darin anbraten. Die Masala Sauce zugießen und einige Minuten erhitzen. Das Gericht mit etwas Garam Masala und dem Koriander Petersiliengrün bestreuen. Mit Salz abschmecken und sofort servieren.


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Buntmarmor…

Der Liebste hat einen Beutel Blutorangen mitgebracht. Und irgendwie war mir nach einem schönen klassischen Kuchen. Wie wäre es denn mit einem Marmorkuchen? Mit Blutorangen?

An Weihnachten hat ein neues Buch seinen Platz bei den Kochbüchern geschenkt bekommen. So habe ich mal nachgesehen, wie sich Johann Lafer einen Marmorkuchen vorstellt. Aber statt der dunklen Hälfte mit Kakao habe ich mit Saft, Fruchtstückchen und Schalenabrieb eine rosa-orangene Hälfte produziert. Eigentlich sollte sie noch viel dunkler sein, aber die Blutorangen waren nicht rot genug dafür.

Geschmacklich und auch optisch genial! SmileyLecker.gif

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Blutorangen-Marmorkuchen

Quellenangabe: Marmorkuchen-Rezept nach ‚Der große Lafer Backen‘
Blutorangen-Version 26.01.2013 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Orange
Mengenangaben für: 1 Kastenform, 24 cm

Zutaten:

2 Blutorangen, Bio-Qualität
250 g Butter; weich
225 g Zucker
5 Eier; zimmerwarm
1 Prise Salz
1 Eßlöffel Vanillezucker (oder das persönliche Äquivalent davon)
250 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Kuchenform einfetten. Die Schale einer Orange mit einer Mikro-Reibe abraspeln, dann beide Orangen mit dem Messer so schälen, daß keine weiße Haut übrig bleibt. Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen. Filets in kleine Stücke schneiden, abtropfen lassen und auch hier den Saft auffangen.

Für den Teig die Butter in eine Schüssel geben und mit den Quirlen eines Handrührgeräts in mindestens 5 Minuten cremig rühren. Nach und nach die Hälfte des Zuckers dazugeben und etwas 3 Minuten unterschlagen.

Die Eier trennen. Ein Eingelb nach dem anderen zur Butter-Zucker- Masse geben und etwa 1 Minute unter die Masse schlagen. Vanillezucker zugeben.

Eiweiß mit Salz steifschlagen, dabei nach und nach den restlichen Zucker einrieseln lassen. Eischnee bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

Mehl mit Backpulver mischen und über die Butter-Zucker-Eimasse sieben, dann unterrühren. Backofen auf 180 °C vorheizen.

Ein Drittel des Eischnees unter den Teig rühren, dann den Rest vorsichtig unterheben. Knapp zwei Drittel des Teigs in der Form verteilen.

Orangenfilet-Stückchen, Saft und die Hälfte der geriebenen Orangenschale unter den restlichen Teig mischen – wenn er zu feucht wird, noch etwas Mehl hinzufügen. Orangenteig auf dem anderen Teig verteilen. Zum Marmorieren eine Gabel spiralförmig einmal durch die beiden Teigschichten ziehen.

Den Kuchen auf der unteren Schiene im vorgeheizten Backofen (180 °C, Umluft 160 °C) ca. 1 Stunde backen. Danach in der Form abkühlen lassen. Herausnehmen und mit Puderzucker und etwas von der geriebenen Orangenschale bestreuen.


Draußen kalt und drinnen lecker …

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Weil es draußen zwar immer noch wunderhübsch ist, aber doch ziemlich kalt, war es mal wieder Zeit, den Gefrierschrank abzutauen. Da kam eine Lammkeule zum Vorschein, die unbedingt gegessen werden wollte. Bitte sehr, da sträuben wir uns doch nicht lange…

Wie immer habe ich die Lammkeule im Römertopf zubereitet, dieses Mal mit Paprikagemüse.

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Lammkeule mit Paprika

Quellenangabe: Erfaßt 22.01.2013 von Sus
Kategorien: Lamm, Römertopf, Paprika
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Lammkeule (mit Knochen)
250 ml Buttermilch
350 ml Trockener Rotwein
2 Blatt Lorbeer
1 Knoblauchzehe; in Scheiben
3 Rote Spitzpaprika
2 Karotten
2 groß Zwiebeln
2 Petersilienwurzeln
Salz, Pfeffer
Rosenpaprika

Zubereitung:

Fett und Sehnen von der Lammkeule entfernen. Keule in Buttermilch und Rotwein mit dem Lorbeer (zerbrochen) und den Knoblauchscheiben ca. 1 Tag im Kühlschrank marinieren lassen.

Römertopf wässern. Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Lammkeule aus der Flüssigkeit nehmen und trockentupfen, mit Salz und Pfeffer einreiben. Knoblauchscheiben aus der Flüssigkeit fischen und zum Gemüse geben.

Lammkeule in einer Pfanne von allen Seiten kräftig anbraten. Mit Rosenpaprika bestäuben und beiseite legen. Das Gemüse in dieser Pfanne anrösten und mit ein wenig Rotwein ablöschen. Gemüse und Flüssigkeit in den Römertopf geben, Lammkeule darauflegen. Mit etwas Rotwein oder Gemüsebrühe (über die Lammkeule laufen lassen) angießen, daß das Gemüse knapp bedeckt ist.

LammkeuleMitPaprika3.jpgGeschlossenen Römertopf in den Backofen schieben und diesen auf 180 °C einstellen. Je nach Größe der Lammkeule 3 – 4 Stunden schmoren lassen. Gelegentlich die Keule umdrehen und mit etwas von der ausgetretenen Flüssigkeit begießen.

Ca. eine Stunde bevor die Keule fertig ist, etwas Flüssigkeit und Gemüse aus dem Römertopf entnehmen und in einen kleinen Topf geben. Mit dem Stabmixer pürieren. Je nach Konsistenz noch etwas Brühe oder Rotwein zugeben, ein Schuß Sherry ist auch nicht schlecht. Sauce bei mäßiger Hitze auf die Hälfte reduzieren. Je nach Geschmack mit Stärke binden.

Zum Servieren den Knochen entfernen und die Keule in Scheiben schneiden.

Dazu gab’s Rosenkohl mit Paprika und Thüringer Klöße mit Speckwürfelchen.


Bunt und lecker…

Weil ich bei der Lammkeule auch schon rote Paprika verwendet hatte, fand ich es gut, sie ebenfalls in der Beilage zu verarbeiten.

Und siehe da: Die Kombination von Rosenkohl mit Paprika war echt gut! Zum einen sieht’s hübscher aus und zum anderen hat die Paprika etwas Frische in den doch sonst ein wenig biederen Rosenkohl gebracht.

RosenkohlMitPaprika.jpg

Paprika-Rosenkohl

Quellenangabe: Erfaßt 22.01.2013 von Sus
Kategorien: Rosenkohl, Paprika, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

750 g Rosenkohl
3 Rote Spitzpaprika
1 klein Zwiebel
100 g Speckwürfel
1 Eßlöffel Öl
1 Tasse (250 ml) Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Rosenpaprika
Piment d’Espelette

Zubereitung:

Rosenkohl putzen und auf der Unterseite kreuzweise einschneiden. Paprika waschen, ggf. mit einem Sparschäler dünn schälen, putzen und in schmale Streifchen schneiden. Zwiebel mittelfein hacken.

Zwiebeln und Speckwürfel mit dem Öl in einem großen Topf anschwitzen. Rosenkohl und Gemüsebrühe dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zugedeckt köcheln lassen bis der Rosenkohl noch nicht ganz fertig ist (so nach ca. 10-15 Minuten, je nach Dicke der Köpfchen) und dann die Paprikastücke dazugeben. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken.


Was ist schon ein Name?

Auf der Suche nach elsässischen Rezepten blätterte ich vor kurzem durch eine deutsche Ausgabe der Zeitschrift ‚Saveur‘. Fündig wurde ich zwar nicht, aber ein paar interessante Rezepte waren dann doch dabei.

Von der Weihnachtsbäckerei hatte ich noch ein Paket Datteln übrig. Und gesalzene Butter war zufälligerweise Anfang letzter Woche in meinen Einkaufskorb gehüpft. Da kam mir am Samstagmorgen das Rezept für den ‚Toffee-Kuchen mit Karamellsauce‘ gerade recht. Allerdings frage ich mich, wie der Kuchen zu seinen Namen gekommen ist – ich würde ihn eher Dattel-Kuchen mit Toffeesauce nennen…

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Irgendwie habe ich es auch verpeilt, ein Photo vom angeschnittenen Kuchen zu machen. Dann hätte man sehen können, daß der Teig wunderbar fluffig geworden ist.

Fazit: Optisch nicht so toll, dafür aber ziemlich lecker! SmileyLecker.gif

Dattel-Kuchen mit Toffeesauce

Quellenangabe: Saveurs 1/2013
Erfaßt 22.01.2013 von Sus
Kategorien: Kuchen, Dattel, Karamell
Mengenangaben für: 6-8 Portionen bzw. 1 Springform Ø 24 cm
bzw. 2 Herzformen

Zutaten:

160 ml Wasser
230 g Entsteinte Datteln
75 g Zimmerwarme gesalzene Butter
125 g Rohrohrzucker
2 Eßlöffel Honig
2 Eßlöffel Zucker- Vanille-Sirup
2 Eier
175 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Teelöffel Natron
Karamellsauce:
50 g Zucker
50 g Rohrohrzucker
50 g Gesalzene Butter
150 ml Zucker- Vanille-Sirup
150 ml Creme fraiche

Zubereitung:

Das Wasser aufkochen und zusammen mit den Datteln in einen Mixer geben. Beiseitestellen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Springform einfetten. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker, dem Honig, dem Zuckersirup und den Eiern verrühren. Mehl und das Backpulver hinzufügen und alles mit einem Löffel gut verrühren. Die Datteln mit dem Wasser pürieren und das Natron hinzufügen. Anschließend die Dattelmasse unter den Teig heben und das Ganze in die Springform gießen. 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form löst.

In der Zwischenzeit für die Karamellsauce alle Zutaten mit Ausnahme der Creme fraiche in einen Topf geben und bei geringer Hitze köcheln lassen. Wenn sich der Zucker nach 5 Minuten vollständig aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Creme fraiche unterrühren. 10 Minuten abkühlen lassen, damit der Karamell schön zähflüssig wird. Den Kuchen damit bestreichen und servieren.

Anmerkung:

Ich habe die Creme fraiche durch Schlagsahne ersetzt. Vielleicht ist deshalb die Karamellsauce nicht so zähflüssig geworden wie sie sollte?


Als eigene Idee habe ich den im Rezept geforderten Zuckersirup in einen Vanille-Sirup verwandelt:

Vanille-Sirup


VanilleSirup.jpg

Quellenangabe: Erfaßt 22.01.2013 von Sus
Kategorien: Sirup, Vanille
Mengenangaben für: 500 ml

Zutaten:

250 g Zucker
250 ml Wasser
1 Vanilleschote ohne Mark

Zubereitung:

Für den Sirup Wasser, Zucker und zerbrochene Vanilleschote (ich habe z.B. die Reststücke aus meinem Glas Vanillezucker herausgefischt) zusammen in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Kalt werden (bzw. ziehen) lassen, dann noch einmal kurz zum Kochen bringen und durch ein feines Sieb in Flaschen füllen. Der Sirup hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.


Ein Wintertag, …

… wie er nicht allzuoft vorkommt.

Heute morgen war der Winter noch normal – ein bißchen Schnee und niedliche Besucher im Vogelhäuschen:

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Dann, so gegen drei Uhr machte es plötzlich „Pling-Pling“ am Fenster. Kurz darauf sah es dann so aus:

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Der Bambus klopfte vehement an die Küchentür:

Winter2013_VereisterBambus.jpg

Sämtliche Büsche, sämtliche Äste, Zweige und Blätter waren von einem dicken Eispanzer überzogen:

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Die Schildläuse übrigens auch:

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Nach dem Abendessen haben wir noch einmal Blähton-Split gestreut (schließlich waren die Straßen ja auch spiegelglatt!) und dabei eine dunkle, glitzernde Wunderwelt vorgefunden:

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Übrigens hat’s gerade wieder angefangen zu schneien. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht…

Update:

Jetzt liegt zusätzlich noch Schnee auf dem Eis…
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Tourelles de pommes de terre alsaciennes …

Blog-Event LXXXIII - Das Elsass (Einsendeschluss 15. Januar 2013)

Beinahe wäre mir für das Event „Elsass“ im Kochtopf – ausgerichtet von Sabine von Bonjour Alsace – nichts Gescheites eingefallen. Choucroute mag ich nicht, Sauerkraut hatten wir außerdem seit Silvester schon mehrmals, Quiches mag der Liebste nicht und auf Flammkuchen hatten wir keine Lust. So, damit wären die Klischees erst einmal bedient. Meine Phantasie allerdings leider auch.

So vergingen die Tage. Am Wochenende fielen mir dann die Anna-Kartoffeln aus der Muffinform von Petra wieder ein, die ich gerne in der Weihnachtszeit zubereitet hätte, aber nicht dazu gekommen bin. Immerhin stammen sie ursprünglich aus Frankreich. Dazu noch ein bißchen Lauch und Käse und – et voilà – ist eine Beilage entstanden, die auch aus dem Elsaß hätte kommen können.

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Dazu gab’s ein schönes Schnitzel Wiener Art mit Haselnußpanade und Feldsalat (doch, doch, schon noch etwas mehr als auf dem Bild) mit Kartoffeldressing.

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Elsässer Kartoffeltürmchen

Quellenangabe: Frei nach Chili und Ciabatta
06.11.2012 von Petra Holzapfel
Elsässisch interpretiert 13.01.2013 von Sus
Kategorien: Beilage, Kartoffel, Lauch
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

18 Sehr kleine festkochende Kartoffeln*
1 Lauchstange
6 Scheiben Lachsschinken (oder normaler geräucherter Schinken)
1 Teelöffel Thymianblättchen; gehackt
24 kleine Thymianzweigspitzen (hatte ich nicht)
125 g Butter
Salz, Pfeffer
2 Prise Muskatnuß
100 g Münster-Käse (optional)

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Die Vertiefungen eines Muffinblechs mit Butter auspinseln, die Böden dann mit Kreisen aus Backpapier auslegen. Jeweils 2 kleine Thymianzweigchen in die Mulden geben, mit je 1/2 Tl Butter beträufeln. Den gehackten Thymian und den Knoblauch in die restliche Butter geben, unter Rühren etwa 2 Minuten sanft erhitzen, bis die Mischung duftet, dann vom Herd nehmen. Die geschälten Kartoffeln in sehr feine Scheiben hobeln, diese in eine Sieb geben und gut in kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Schinken in kleine Stückchen schneiden oder zupfen.

In einer Schüssel die Thymianbutter über die Kartoffeln gießen und alles gut mischen, dabei salzen und pfeffern; Muskatnuß darüber reiben. Die Kartoffelscheiben nun überlappend, abwechselnd mit den Lauchringen und Schinkenstückchen, in die vorbereiteten Vertiefungen der Muffinform einschichten, dabei die Kartoffeln immer wieder gut andrücken. Die restliche Butter über die Kartoffeln träufeln.

Die Muffinform dicht mit Alufolie abdecken und für 35 Minuten in den Backofen stellen, die Kartoffeln sollen sich dann leicht mit einem Messer durchstechen lassen. Herausnehmen, die Folie abnehmen, die Kartoffel-Stapel auf ein mit Alufolie belegtes Backblech stürzen. Das geht am besten, indem man das Backblech auf die Muffinform legt und beide Bleche zusammen umdreht und dann die Muffinform vorsichtig abnimmt, wobei man nach Bedarf leicht auf die Unterseite der Form klopft. Alternativ kann man die Alufolie, die man als Abdeckung verwendet hat, als Unterlage zum Wenden benutzen. Eventuell einzeln herausfallende Scheiben wieder auf den Stapel legen.

Backpapier ggf. entfernen. Bis hierher können die Kartoffelstapel schon am Vortag zubereitet werden, in dem Fall abgedeckt kühl stellen.

Den Backofen auf 220°C hochstellen. Münsterkäse in dünne Raspel schneiden und auf die Kartoffelstapel verteilen. Das Blech mit den (ggf. abgedeckten) Kartoffeln in den Backofen schieben und 25-30 Minuten backen, bis die Kanten goldbraun sind.

* die Kartoffeln müssen klein sein, damit man die Muffinformen gut damit auslegen kann.

Anmerkung Petra: absolut geniales Rezept! Lässt sich prima für Gäste vorbereiten. Die Stapel sind beim Herausstürzen erstaunlich stabil. … Pro Person je nach Hunger und Größe des Ganges 1-2 Stapel rechnen.

Anmerkung Sus: Beim Käse hat der Liebste gestreikt. Er (der Käse) hätte im Backofen doch etwas arg streng gerochen.


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