Das Runde in das Ovale auf das Eckige …

Blog-Event XLVII - Löffel-Food (Abgabeschluss 15. Juli)

Ursula von Kochfun hat sich für das jetzige Koch-Event das Thema ‚Löffel-Food‘ ausgesucht.

Hmm, Löffel-Food … das ist mir so noch nicht über den Weg gelaufen; zu Stehempfängen mit leckerem Essen werde ich eher selten eingeladen. Also muß ich mir wohl etwas ausdenken …

Auf der Suche nach geeigneten Löffeln stieß ich auf meine Mini-Sammlung verschiedenster chinesischer Löffel, teilweise auch selbst importiert. Die sind perfekt: da paßt wenigstens was rein. Aber was? Bei China kommt die Assoziation zu Reis … Reisbällchen wären gut. Dummerweise war der Jasminreis, den ich dafür verwenden wollte, von lustigen kleinen Tierchen bewohnt. Langkorn- mit Wildreis, der auch noch da war, dürfte wohl keine vernünftigen Bällchen ergeben (Reis-Mikado!). Da fiel mir noch der hier fälschlich gekaufte feine Couscous ein. Das könnte doch funktionieren. Ist zwar nicht ganz stilecht, aber was soll’s. Das Aprikosenmus war sowieso vorgesehen und die Gewürze habe ich dann noch ein bißchen angepaßt.

Et voilà:

CouscousBaellchenAufAprikose.jpg

Couscousbällchen auf Aprikose

Quellenangabe: 12.07.09 von Sus
Kategorien: Dessert, Couscous, Aprikose
Mengenangaben für: 20-30 Bällchen (*)

Zutaten:

200 g Instant-Couscous, fein (*)
2 Grüne Kardamom-Kapseln
2-3 Eßlöffel Zucker
1 Schuß Rosenlikör
50 g Pistazien; gehackt
8-10 Aprikosen

Zubereitung:

Gewaschene und entsteinte Aprikosen mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten und mind. 2 Stunden kalt stellen.

Die Samen aus den Kardamomkapseln im Mörser zerkleinern. Couscous nach Anleitung zubereiten, dabei das Salz durch Zucker und Kardamom ersetzen. Beim letzten Gehen die Hälfte der Pistazien und den Rosenlikör unterrühren.

Aus der noch warmen Couscous-Masse kleine Bällchen formen und auf dem kalten Aprikosenmus, garniert mit den restlichen gehackten Pistazien, servieren.

Anmerkung:

* Die Mengenangaben sind nur geschätzt; den Couscous hatte ich nicht abgewogen.


Entstehungsgeschichte eines Kuchens …

Ich hatte mir aus der Juli-Ausgabe der Zeitchrift kochen & geniessen einen Johannisbeer-Kokos-Kuchen ausgeguckt, um für dieses Wochenende ein paar Johannisbeeren sinnvoll zu vernichten. Als es Freitag Abend dann soweit war, war ich einfach zu faul, erst einen Teig zu backen, dann mit Früchten und Baiser zu verzieren und noch einmal zu backen und dabei aufzupassen wie ein Schießhund, daß das/der Baiser nicht verbrennt. Dummerweise waren die Johannisbeeren aber schon fertig gezupft… Beim ziellosen Weiterblättern im Heft stieß ich auf einen Kirsch-Amarettini-Streusel. Hmm… Kirschen durch Johannisbeeren ersetzen… Statt zerbröselter Amarettini gemahlene Kokosflocken verwenden… Paßt!

… Zwischendurch kamen noch ein paar Aprikosen dazu, um die Säure der Johannisbeeren etwas zu mildern …

JohannisbeerAprikosenStreusel.jpg

Johannisbeer-Aprikosen-Streusel

Quellenangabe: Inspiriert durch kochen & genießen 07/09 am 10.07.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Johannisbeere, Aprikose, Streusel, Kokos
Mengenangaben für: 1 Springform, 26 cm Durchmesser

Zutaten:

200 g Butter
100 g Kokosflocken; fein gemahlen
500 g Johannisbeeren
300 g Aprikosen; entsteint
2-3 Eßlöffel Marillenlikör
600 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei

Zubereitung:

Springform fetten oder mit Backpapier auskleiden. Johannisbeeren waschen und zupfen; Aprikosen waschen, grob schälen und in Stücke schneiden. Zusammen in eine Schüssel geben und mit Marillenlikör vermischen. Kokosflocken getrennt fein mahlen.

Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.

Ei und flüssige Butter zufügen. Alles erst mit den Knethaken des Handrührgeräts und dann mit den Händen zu Streuseln verkneten.

2/3 der Streusel als Boden in der Springform verteilen und andrücken. Die Kokosflocken unter die restlichen Streusel kneten. Obstmischung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Restliche Kokosstreusel darüber streuen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen; ggf. nach 30 Minuten abdecken.

Anmerkung:

– Ich habe die Gesamtmenge auf eine 22 cm-Springform und 2 kleine Silikon-Herz-Formen aufgeteilt. Der Teig hat dafür nicht ganz gereicht – wäre aber wahrscheinlich in einer normalen Springform ausreichend.


Die Hesse komme …

Neulich hatte ich ein kleines Problem: Was bringt man mit, wenn man auf eine Veranstaltung mitten in Hessen eingeladen ist, zu der die Teilnehmer aus ganz Deutschland halb Europa regionale Spezialitäten beisteuern und man selbst gerade mal 50 km entfernt wohnt? Glücklicherweise fand ich gerade noch rechtzeitig bei Shermin’s Magischem Kessel dieses Rezept, welches ich dann auf die hessische Weise abgewandelt habe.

ApfelweinGelee.jpg

Äppelwoi-Gelee

Quellenangabe: Nach einer Idee von Champagner-Gelee von Shermin’s Magischem Kessel
Abgeschaut 29.05.09 von Sus
Kategorien: Apfel, Apfelwein, Gelee, Marmelade
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 Apfel, säuerlich
700 ml Apfelwein, trocken
300 ml Apfelsaft, klar (Direktsaft)
350 g Zucker
24 g Pektin 3:1
Zimt
Zitronensaft

Zubereitung:

Zucker mit dem Pektin vermischen und zu dem Apfelwein und -saft in einen großen Topf geben. Wer mag, kann mit ein wenig Zimt und/oder Zitronensaft abschmecken. Den Apfel reiben und für ein klares Gelee in einem kochfesten Passiertuch in die Flüssigkeit hängen, bei einem trüben Gelee kann der Apfel direkt dazugegeben werden.

Alles zusammen aufkochen lassen und unter Rühren mindestens 3 Minuten lang sprudelnd kochen lassen. Gelingt die Gelierprobe, das Tuch mit dem Apfel entfernen und die Masse in saubere Gläser füllen. Diese sofort verschließen und kurz kopfüber stellen.


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Befindlichkeits-Bloggen …

BrunnenBadWimpfen.jpgSchön ist es, vor der großen Hitze auf der Terrasse zu frühstücken, nachdem man noch schnell die Blumentöpfe und Kübel mit Wasser versorgt hat, weil man gestern nicht dazu gekommen ist, weil man den Tag und den Abend auf interessante Weise in extrem lieber Gesellschaft verbracht hat, dabei den Vögeln zuzuhören und den Schmetterlingen beim Flattern zuzusehen. Die Nachbarn haben einen Brunnen, der angenehm vor sich hin plätschert, ein leichtes Lüftchen weht …

 

KirschenMichel2009.jpgDas Frühstück besteht aus vorgestern abend gebackenem Kirschen-Michel (im Kühlschrank aufbewahrt) nach dem gleichen Rezept wie der Johannisbeer-Jockel von letztem Jahr.

Sauerkirsche2009Reif.jpgNatürlich mit Sauerkirschen von hier, die inzwischen tatsächlich noch viel dunkler geworden sind. Mittlerweile habe ich schon 527 Kirschen gepflückt und die eine Hälfte des Baums hängt immer noch fast voll.

Aktuelle Neuerwerbung (deshalb noch nicht eingepflanzt):

TaglilieCourtMagician.jpg

Taglilie (Hemerocallis) ‚Court Magician‘

 

Nachtrag: Die Sonne kommt gerade um die Ecke – jetzt geh ich an den See …


Pe-Pe-Peppers …

BreadBakingDay #21 - Pizza Party and giveaways for 2 years anniversary - last day of submission July 1stFor the Bread Baking Day, which has its second anniversary this month, Zorra from 1x umrühren bitte announced a pizza party.

That’s nice, because we like pizza. The peppers were on sale, the zucchini was the first of a long summer full of zucchinis and the chorizo already was in the fridge for a while. Fits!

In my opinion, for a good pizza you need a good tomato sauce and should invest some time in it. So this was the most time-consuming part. But it was worth the effort.

Bell Pepper & Chorizo Pizza

PaprikaChorizoPizza.jpg

Source: 28.06.09 by Sus
Kategorien: Pizza, Bell Peppers, Chorizo
Yields: 1 Baking Tray

Ingredients:

Dough:
14 g Fresh yeast
180 ml Warm wasser (37° C)
1 pinch Sugar
350 g Flour (here: spelt flour)
2 tablespoons Olive oil
Salt, pepper
1 teaspoon Thyme mix or fresh thyme
Sauce:
1 Onion
2-3 cloves Garlic (or more)
2 tablespoons Olive oil
1 twig Rosemary
5 twigs Thyme
2 twigs Oregano
2 small cans Tomatoes
Salt, pepper
Topping:
2 Bell peppers, orange
1 Zucchini
1 Red pepper, medium hot
1 medium-sized Onion
200 g Chorizo; cut in thin slices
1 twig Rosemary
100 g Soft goat’s cheese; im crumbles

Preparation:

Dough:
Dissolve the yeast with the sugar in the water and let rest a short while.

Mix the salt and the thyme into the flour and add the olive oil. Slowly mix in the yeast water, using a dough hook first, then knead with the hands until you have a smooth, soft dough.

Moisten the surface lightly and cover the bowl with a clean towel. Now either put the bowl into the oven at 50° C or into the full sunshine, until the dough’s volume has doubled.

Sauce:
Chop the onion, garlic and the fresh spices and sauté them with some olive oil. Cut the tomatoes roughly still in their cans and pour them into the pot. Now reduce the sauce in ca. 1 hour to half of its volume, stirring constantly. Season it to taste.

Topping:
Slice the bell peppers aund the zucchini. Cut the onion into slices and quarter these. Marinate all with some olive oil, chopped rosemary, salt and pepper.

Roll out the dough on the baking tray (slightly oiled or with some baking paper) thinly. First spread the sauce evently, leaving out the edge, then add the remaining ingredients.

Bake for about 15 to 20 minutes in the oven at 250° C.

Notes:

– My oven has a setting „Intense heat“. I used this and the pizza was very crisp.


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Pa-Pa-Paprika …

BreadBakingDay #21 - Pizza Party and giveaways for 2 years anniversary - last day of submission July 1stFür den Bread Baking Day, der gerade seinen zweiten Jahrestag feiert, hat Zorra im Kochtopf zur Pizza-Party aufgerufen.

Fein, Pizza mögen wir immer. Die Paprika waren im Angebot, die Zucchini der Beginn einer Zucchinischwemme und die Chorizo lag schon länger im Kühlschrank. Passt!

Zu einer guten Pizza gehört meiner Meinung nach eine gute Tomatensauce, für die man sich ein bißchen Zeit nehmen sollte. Deshalb war sie auch das Aufwendigste an der ganzen Sache. Aber es hat sich gelohnt.

Paprika-Chorizo-Pizza

PaprikaChorizoPizza.jpg

Quellenangabe: 28.06.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Paprika, Chorizo
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
1/3 Würfel frische Hefe
180 ml warmes Wasser (37° C)
1 Prise Zucker
350 g Mehl (Hier: Dinkelmehl)
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer(!)
1 Teelöffel Thymian-Gewürzmischung
Sauce:
1 Zwiebel
2-3 Zehen Knoblauch (oder mehr)
2 Eßlöffel Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
5 Zweige Thymian
2 Zweige Oregano
2 kleine Dosen Tomaten
Salz, Pfeffer
Belag:
2 Paprika, orange
1 Zucchini
1 Peperoni, mittelscharf
1 mittelgroße Zwiebel
200 g Chorizo; in dünne Scheiben geschnitten
1 Zweig Rosmarin
100 g Ziegenfrischkäse; leicht zerkrümelt

Zubereitung:

Teig:
Hefe mit Zucker im Wasser auflösen und kurz gehen lassen.

Mehl mit Salz (und Gewürzmischung) vermengen und das Olivenöl zugeben. Die Hefeflüssigkeit nach und nach unter das Mehl rühren, dann zuerst mit dem Knethaken verkneten, danach mit der Hand kneten, bis ein gleichmäßiger, glatter Teig entstanden ist.

Oberfläche leicht anfeuchten und die Schüssel mit einen Tuch abdecken. Nun entweder die Schüssel in den 50° C heißen Backofen oder in die Sonne stellen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

Sauce:
Die Zwiebel, Knoblauch und die Gewürze hacken und mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Die Tomaten noch in der Dose grob zerschneiden und dazugeben. Nun unter Rühren die Sauce für ca. 1 Stunde einkochen und auf die Hälfte reduzieren, dabei abschmecken.

Belag:
Für den Belag Paprika und Zucchini in Streifen schneiden. Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und diese vierteln. Alles zusammen mit etwas Olivenöl, zerhackten Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer marinieren.

Den Teig auf dem Blech (leicht geölt oder Backpapier) dünn ausrollen. Zuerst die Sauce darauf verteilen (dabei den Rand freilassen), dann mit den Zutaten belegen und bei 250°C ca. 15-20 Minuten backen.

Anmerkung:

– Mein Backofen hat eine Einstellung „Intensivhitze“, damit ist die Pizza schön knusprig geworden.


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Kamelle …

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]

Ein Jahr ist es nun schon, daß Barbara und ich das Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog durchführen, und ich muß sagen, es macht Spaß!

Ich hätte gerne mit meinem Best-Rosen-Rezept-ever teilgenommen, aber das kennt ihr ja schon …

Meine duftenden Rosen sind schon verblüht, deshalb habe ich bei der Verarbeitung auf getrocknete Rosenblätter und -gelee zurückgreifen müssen. Rechtzeitig für’s Photo hat sich ein Neuankömmling (Resterampe, 2 Euro, hat allerdings etwas Mehltau) erbarmt und noch schnell eine Blüte geöffnet.

RosenKaramell.jpg

Rosen-Sahne-Karamell

Quellenangabe: 29.06.09 von Sus
Kategorien: Bonbon, Karamell, Rose
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 ml Flüssige Sahne
270 g Zucker
6 Eßlöffel Rosengelee
Rosenwasser

Zubereitung:


Sahne, Zucker und die Hälfte des Rosengelees in einer Kasserolle unter ständigem Rühren bis auf 120 Grad erhitzen. Dies dauert eine ganze Weile, deshalb sicherheitshalber mit einem geeigneten Thermometer die Temperatur nachmessen. Zwischendurch abschmecken, ob der Rosengeschmack noch vorhanden ist (Achtung: heiß!).

Bei Erreichen der Temperatur das restliche Rosengelee und gegebenenfalls noch etwas Rosenwasser hinzugeben (Achtung: kann spritzen!) und nach kurzem Umrühren vom Feuer nehmen. Den Topf sofort in kaltem Wasser (z.B. in einer größeren, mit Wasser gefüllten Pfanne) abschrecken. Die Masse noch einmal kräftig umrühren und entweder in passende, hitzefeste Förmchen füllen oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Tortenring etwa ein Zentimeter hoch ausgießen. Abkühlen lassen. Die erstarrte Masse aus der Form lösen und/oder in zwei mal zwei Zentimeter große Stücke schneiden.

Anmerkung:

– Sie sind bei Zimmertemperatur etwas klebrig, deshalb am Besten kühl aufbewahren.
– Ich könnt‘ mich reinsetzen, so lecker schmecken die.


Ich habe …

… es schon wieder getan:

Fremdkochen Eis, Granitas, Sorbet

Hier habe ich es gestern gefunden und dort habe ich es dann abgeschrieben, da aber keine Bananen im Haus waren und Sonntags die Läden nicht offen haben, habe ich einfach mich selbst ebenfalls kopiert. Das ist mit etwas Improvisation dabei herausgekommen:

SauerkirschNutellaEis.jpg

Sauerkirsch-Nutella-Eis

Quellenangabe: Bananen-Nutella-Eis von 1x umrühren bitte
via Brot und Rosen
Fremdgerührt 28.06.09 von Sus
Kategorien: Eis, Sauerkirsche, Schokolade
Mengenangaben für: 900 ml

Zutaten:

Grundmasse:
200 ml Schlagsahne
200 ml Milch
1 Teelöffel Johannisbrotkernmehl
Fruchtmasse:
300 g Sauerkirschen
60 g Zucker
20 ml Wasser
Nutellamasse:
1/3 von der Grundmasse
50 g Nutella (dem Liebsten die letzten Reste aus dem Glas gekratzt, deshalb noch:)
70 g Nuß-Nougat

Zubereitung:


Grundmasse: Sahne, Milch, Maizena und Johannisbrotkernmehl kurz aufkochen. Etwas auskühlen lassen. Von der Grundmasse 1/3 auf die Seite stellen.

Fruchtpürée: Zucker und Wasser so lange erhitzen bis der Zucker geschmolzen ist. Entsteinte Kirschen pürieren, ausgekühlten Sirup dazugeben, dieses Pürée zu der Grundmasse geben und nochmals aufmixen. Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit Nutella und Grundmasse über einem Wasserbad oder direkt in der Pfanne schmelzen, auskühlen lassen, jedoch nicht in den Kühlschrank stellen. Ein paar Kirschen unterrühren.

Kalte Kirschen-Grundmasse in der Eismaschine gefrieren lassen.

Dann die Masse in einen Kunststoffbehälter füllen und die Nutellamasse einrühren, daß diese als Schlieren sichtbar ist. Zum Nachgefrieren in den Tiefkühler geben.


Erst heiß, dann Eis …

Fremdkochen Eis, Granitas, Sorbet

Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden, dann hatte ich keine Lust, dann spielte das Wetter nicht mit, dann hatte ich keine Zeit, aber dieses Wochenende kam ich endlich dazu, meinen Beitrag zum Fremdkochen-Event „Eis“ der Hüttenhilfe zu leisten.

Das folgende Rezept ist bestens dazu geeignet, überreife Pfirsiche zu verarbeiten, und macht so gut wie keine Arbeit.

Pfirsicheis.jpg

Pfirsich-Eis mit karamellisierten Pfirsichen

Quellenangabe: Roasted Peach Ice Cream von Sticky, Cooey, Creamy, Chewy
Fremdgerührt 21.06.09 von Sus
Kategorien: Eis, Pfirsich
Mengenangaben für: 400 ml

Zutaten:

100 g Brauner Rohrzucker
5 Pfirsiche
250 ml Schlagsahne
150 ml Milch
2 Eßlöffel Marillenlikör
2 Tütchen Vanillinzucker
50 g Brauner Rohrzucker

Zubereitung:


Die Pfirsiche waschen und halbieren, dabei den Stein herauslösen. Die Hälften in braunem Zucker wälzen und mit der geschnittenen Seite nach unten auf ein Backblech (Backpapier!) legen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen schmurgeln lassen, bis die Pfirsche weich sind und die Haut braun.

Die Pfirsiche aus ihren Schalen kratzen und in eine Schüssel geben, den entstandenen Sirup nicht vergessen. Kurz mit dem Pürierstab zerkleinern, daß noch kleine Stückchen bleiben. Im Kühlschrank kalt stellen.

Vanillinzucker und Rohrzucker in Milch auflösen. Wer ungeduldig ist, nimmt ganz wenig Milch, gibt den Zucker dazu und erwärmt die Flüssigkeit (so wenig wie möglich), bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Restliche Milch, Sahne und Likör hinzugeben und im Kühlschrank einige Zeit kaltstellen. Mit dem Schneebesen aufschäumen, aber nicht steif schlagen und in die Eismaschine füllen. Sobald die Eismasse fast steif ist, in einen Gefrierbehälter umfüllen und die Pfirsichmasse ungleichmäßig verteilen. Im Gefrierfach bis zur gewünschten Festigkeit einfrieren.

Anmerkung:


– Ich hatte noch etwas von der Pfirsich-Masse übrig; diese habe ich vollständig püriert und unter dem Eis serviert.
– Das Eis hätte für die Konsistenz ruhig noch ein bis zwei Stunden im Gefrierfach bleiben können, was aber dem Geschmack nichts ausgemacht hat, eher im Gegenteil.


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