Weiter geht’s …

… mit den nächsten Plätzchen für Advent und Weihnachten:
Aber ehrlich gesagt finde ich sie nicht so besonders. Die Mango schmeckt man fast gar nicht, dafür umso stärker den Kardamom. Die Konsistenz ist ein kleines bißchen fest – ob das am fehlenden Schmalz liegt?
Mango-Mohn-Plätzchen
| Quellenangabe: | — essen & trinken spezial 02/2010 – Süße Weihnachten — Erfasst 05.12.10 von Sus |
| Kategorien: | Plätzchen, Mango, Mohn, Weihnachten |
| Mengenangaben für: | 90 Stück |
Zutaten:
| 125 | Gramm | Butter (weich) |
| 125 | Gramm | Schweineschmalz (weich) |
| 125 | Gramm | Zucker |
| 75 | Gramm | Dunkler Rübensirup |
| 50 | Gramm | Gehackte Mandeln |
| 100 | Gramm | Mohnback (backfertige Mohnfüllung) |
| 385 | Gramm | Mehl |
| 1 | Teelöffel | Backpulver |
| 1/2 | Teelöffel | Gemahlener Kardamom |
| 1/2 | Teelöffel | Gemahlener Anis |
| 1/2 | Teelöffel | Gemahlene Nelken |
| 150 | Gramm | Getrocknete Mango |
| Mehl zum Bearbeiten |
Zubereitung:
1. Butter, Schweineschmalz, Zucker und Rübensirup mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Mandeln und Mohn unterrühren. Das Mehl sieben und mit Backpulver und den Gewürzen mischen, zugeben und unterrühren.
2. Mango im Biltzhacker fein hacken und unter den Teig kneten. Abgedeckt 1 Stunde kaltstellen.
3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von 6 cm Ø Halbmonde ausstechen.
4. Die Plätzchen auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Gas 1-2, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten nacheinander 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.
5. Die Plätzchen halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier kühl und trocken aufbewahrt ca. 4 Wochen.
Anmerkung: Ich hatte kein Schmalz, deshalb habe ich die Buttermenge entsprechend angepaßt.
Nicht nur zur Weihnachtszeit …
… könnte ich mich in diese Muffins reinknien:

Snickers-Bananen-Muffins
| Quellenangabe: | 04.12.2010 von Sus |
| Kategorien: | Muffin, Erdnuß, Schokolade, Banane |
| Mengenangaben für: | 8 Stück |
Zutaten:
| 4 | Snickers-Riegel à 50 g (Erdnuß-Karamell-Nougat-Schokoladen-Riegel) |
|
| 1 | Reife Banane | |
| 100 | Gramm | Mehl (Typ 405) |
| 90 | Gramm | Vollkornmehl |
| 2 | Teelöffel | Backpulver |
| 1/2 | Teelöffel | Natron |
| 2 | Eier | |
| 100 | Gramm | Brauner Zucker |
| 80 | Milliliter | Pflanzenöl |
| etwas | Kuvertüre |
Zubereitung:
Snickers in kleine Würfel hacken; je nach Anzahl der Muffins Scheiben für die Dekoration beiseite legen. Banane in Scheiben schneiden.
Mehle mit dem Backpulver, Natron und Salz mischen. Schokoladenwürfel und Bananenscheiben hineingeben.
Die Eier mit dem Öl und dem Zucker verquirlen. Mit den trockenen Zutaten kurz mischen und in geölte Muffinformen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen (180 °C) ca. 20-25 Minuten backen. Die Muffins aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
Etwas Kuvertüre erhitzen und damit die Muffins verzieren. Restliche Snickers-Stücke mit Kuvertüre festkleben.
Schicksal …
Nachdem ich dieses Rezept in einer der aktuellen Zeitschriften und dann eine Stunde später beim Rezeptbücher-Blättern noch einmal gesehen habe, konnte es kein Zufall sein: Diese Lebkuchen mussten gebacken werden.

Elisenlebkuchen mit Quittenpaste
| Quellenangabe: | Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck Abgewandelt 04.12.2010 von Sus |
| Kategorien: | Gebäck, Lebkuchen, Advent, Weihnachten, Quitte |
| Mengenangaben für: | 20 Stück |
Zutaten:
| 1/2 | Teelöffel | Hirschhornsalz |
| 1 | Esslöffel | Rum |
| 40 | Gramm | Orangeat |
| 30 | Gramm | Zitronat |
| oder | ||
| 100 | Gramm | Quittenpaste |
| 200 | Gramm | Geriebene Mandeln |
| 50 | Gramm | Geriebene Haselnüsse |
| 40 | Gramm | Mehl |
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | Teelöffel | Lebkuchengewürz |
| 4 | Eiweiß | |
| 190 | Gramm | Zucker |
| 130 | Gramm | Marzipanrohmasse |
| 20 | Runde Oblaten (9 cm Durchmesser) | |
| 150 | Gramm | Ganze Mandeln; oder andere Nüsse |
| Zum Verzieren: | ||
| 1 | Eiweiß | |
| 100 | Gramm | Puderzucker |
| 1 | Esslöffel | Zitronensaft |
Zubereitung:
Das Hirschhornsalz im Rum auflösen. Das Orangeat und das Zitronat bzw. die Quittenpaste möglichst fein hacken und mit den geriebenen Mandeln und Haselnüssen, dem Mehl, Salz und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.
Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem festen, cremigen Schnee schlagen.
Das Marzipan auf der Küchenreibe raspeln und mit 2 EL Eischnee in einer Schüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts glatt rühren. Das aufgelöste Hirschhornsalz hineinrühren. Dann mit dem Teigschaber die Mehlmischung abwechselnd mit dem Eischnee unter das Marzipan ziehen.
Die Masse kuppelförmig auf die Oblaten streichen. Mit den Mandeln oder anderen Nüssen belegen, auf Backbleche setzen und 1/2 – 1 Tag trocknen lassen.
Den Backofen auf 170 °C vorheizen und die Lebkuchen etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
In der Zwischenzeit für die Glasur das Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die ofenwarmen Lebkuchen damit bestreichen.
Tipp: Die Lebkuchen werden beim Backen noch schöner, wenn der Teig vor dem Aufstreichen auf die Oblaten 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchzieht.
Anmerkung:
– Die Oblaten habe ich weggelassen; auf Backpapier ging’s auch problemlos.
– Die Mandeln zum Verzieren habe ich
Amsel-Orakel …
Schnee-Reh …
Mit Schnee gepudert …
So oder so ähnlich sah es bei uns heute morgen im Garten aus:

… leicht von Schnee bepudert.
Quitten-Muffins mit Kirschen
| Quellenangabe: | 27.11.2010 von Sus |
| Kategorien: | Kleinkuchen, Quitte, Muffin, Kirsche |
| Mengenangaben für: | 12 Stück |
Zutaten:
| 2 | kleine | Quitten |
| 75 | Gramm | Getrockene Kirschen |
| 125 | Gramm | Butter |
| 100 | Gramm | Zucker |
| 1 | Prise | Salz |
| 2 | Päckchen | Vanillezucker oder das persönliche Äquivalent davon |
| 3 | Esslöffel | Dunkler Rum |
| 3 | Eier | |
| 200 | Gramm | Mehl |
| 1 | Teelöffel | Backpulver |
| 2 | Teelöffel | Kakao |
| 30 | Gramm | Puderzucker |
| 12 | Quittenspalten |
Zubereitung:
Die Kirschen würfeln. Butter, Zucker, Salz, Vanillezucker und Rum mit dem Handrührgerät cremig rühren. Nach und nach einzeln die Eier dazugeben. Weiterrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren.
Quitten abreiben und waschen. In schmale Spalten schneiden, pro Stück eine Spalte beiseite legen, den Rest würfeln. Die Quitten- und Kirschenwürfel vorsichtig unter den Teig heben.
Ein Muffinblech einfetten oder mit Förmchen auslegen. Den Teig einfüllen und im auf 155 °C vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Vitamine …
Heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe „Am Morgen durch den Supermarkt geschlappt – zu Mittag gegessen“:

Feldsalat mit Salami und Käse, Granatapfel und dem letzten Boskoop aus dem Garten
| Quellenangabe: | 25.11.2010 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Feldsalat, Apfel, Granatapfel |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
Zutaten:
| 75-100 | g | Feldsalat |
| 2 | Scheiben | Alten Gouda |
| 50 | g | Luftgetrocknete Minisalamis |
| 1 | Granatapfel | |
| aber eigentlich nur | ||
| 2 | Eßlöffel | Granatapfelkerne |
| 1/2 | Apfel | |
| 1 | Lauchzwiebel (Schalotte) | |
| 1 | Eßlöffel | Öl |
| 1 | Eßlöffel | Weißwein-Essig |
| Salz, Pfeffer | ||
| Ein paar | Spritzer | Zitronensaft, wenn sich’s ergibt |
Zubereitung:
Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, ggf. Zitronensaft ein ganz normales Dressing bereiten. Das kann man gleich beim ersten Bürokaffee erledigen, dann können die Zwiebelstückchen noch schön durchziehen.
Feldsalat waschen und putzen. Mini-Salamis in Scheibchen und Käse in Stückchen schneiden. Granatapfel oben aufschneiden und mit einem Löffel vorsichtig ein paar Kerne herauslösen. Der restliche Granatapfel hält sich im Kühlschrank problemlos bis zum nächsten Tag.
Feldsalat auf einem Teller legen, Salami und Käse daraufgeben. Dressing darüber verteilen und vorsichtig gleichmäßig vermischen. Apfelscheiben verteilen und mit Granatapfelkernen bestreuen.
Fertig. Mahlzeit.
Anmerkung:
– Die andere Apfelhälfte gab’s dann mit etwas Joghurt und noch ein paar Granatapfelkernen zum Nachtisch.
Auf die muss ich gut aufpassen …
Und weil am Wochenende der Backofen schon mal an war, habe ich gleich die folgenden Plätzchen hinterhergeschoben:

Das im ursprünglichen Rezept verwendete Spekulatiusgewürz habe ich durch die holländische Variante ersetzt und die Füllung besteht zur Hälfte aus Speculoos, jenem süchtig-machenden Brotaufstrich belgischer Herkunft.
Speculaas-Schnecken
| Quellenangabe: | Lust auf Genuss 23/2010 Erfasst 21.11.2010 von Sus |
| Kategorien: | Plätzchen, Weihnachten |
| Mengenangaben für: | 30 Stück |
Zutaten:
| 150 | Gramm | Butter; weich |
| 250 | Gramm | Puderzucker |
| 1 | Eigelb | |
| 2 | Esslöffel | Speculaas-Gewürzmischung |
| 1 | Prise | Salz |
| 100 | Gramm | Schlagsahne |
| 350 | Gramm | Mehl |
| 100 | Gramm | Nuß-Nougat bzw. Nougat-Brotaufstrich |
| 100 | Gramm | Speculoos-Creme |
| 1 | Esslöffel | Speculaas-Gewürzmischung |
| 20 | Gramm | Puderzucker |
Zubereitung:
Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Eigelb, Spekulatius-Gewürz und Salz unterrühren. Sahne handwarm erhitzen, nach und nach in die Buttermasse rühren. Mehl nach und nach untermischen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa 1/3 der Teigmasse in einem Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (hier: mittlere Sterntülle) füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Schnecken (insgesamt ca. 50 Stück, Durchmesser ca. 4 cm – bei mir wurden es 60) spritzen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. (Wie Petra schon bemerkte, ist es sinnvoll, jeweils eine Hälfte rechtsdrehende und eine Hälfte linksdrehende Schnecken zu formen, damit man sie besser zusammensetzen kann. Dies ist bei mir eher zufällig geschehen.) Schnecken im Ofen ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
Nuß-Nougat mit dem Speculoos im Wasserbad geschmeidig rühren und mithilfe eines Spritzbeutels etwas davon auf der Hälfte der Schnecken verteilen. jeweils eine unbestrichene Schnecke daraufsetzen, etwas andrücken. Den Rest des Spekulatiusgewürz mit dem restlichen Puderzucker mischen und die Schnecken damit bestäuben.
Anmerkung:
– Saulecker!
Suchtfaktor: Immens!– Nächstes Mal die Plätzchen ca. halb so groß formen, dann sind sie beim Essen handlicher.
– Auch Petra von Chili und Ciabatta hat die Schnecken am Wochenende gebacken.










