Krümel …

14ter mediterraner Kochevent - Syrien - tobias kocht! - 10.11.2010-10.12.2010

Für Tobias‘ (gerade noch) aktuelles Mediterranes Kochevent ‚Syrien‘ habe ich anfangs irgendwie nichts Vernünftiges gefunden. Dann kam Robert und zeigte mir diesen Blog: Syrian Foodie in London.

Dort fand ich dann viele interessante Rezepte, unter Anderem ein schnelles Rezept für syrisches Sucuk, welches sich von der wohl bekannteren Sucuk-Wurst hauptsächlich in der Konsistenz unterscheidet. (Meine Großmutter hätte es wohl „Haschee mit merkwürdigen Gewürzen“ genannt.)

Damaszener Sucuk

SyrischesSucuk.jpg

Quellenangabe: Syrian Foodie in London
— Erfasst 10.12.10 von Sus
Kategorien: Lamm, Hackfleisch, Rind, Syrien
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 Gramm Lamm-Hackfleisch (oder  50/50 Lamm- und  Rinderhack)
1 Esslöffel Ghee (Geklärte Butter)
2 Teelöffel Rosenpaprika, scharf
2 Teelöffel Chiliflocken; gemahlen
1 Teelöffel Piment; gemahlen
1 Teelöffel Knoblauchpulver (hier: getr. Knoblauchflocken, gemahlen)
1 Teelöffel Bockshornklee; gemahlen
1 Teelöffel Salz

Zubereitung:


In einer schweren Pfanne das Hackfleisch mit der Butter anbraten, bis es leicht braun wird. Salz und alle Gewürze hinzufügen und solange weiterbraten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist.

Hitze herunterschalten und für ca. 30 Minuten weiterköcheln/-brateln lassen, dabei regelmäßig umrühren. Das Sucuk ist fertig, wenn alles Fett weggeschmolzen ist und das restliche Fleisch knusprig braun gebraten ist.

Die Krümel in eine Schüssel umfüllen und akühlen lassen. Danach eng in Frischhaltefolie packen und 1-2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Anmerkung:


– Im Kühlschrank lt. Autor bis zu einer Woche haltbar (noch nicht ausprobiert)
– Verwendbar für alles Mögliche, was ansatzweise orientalisch/arabisch klingt.


Weiter geht’s …

MohnMangoPlaetzchen.jpg
… mit den nächsten Plätzchen für Advent und Weihnachten:

Aber ehrlich gesagt finde ich sie nicht so besonders. Die Mango schmeckt man fast gar nicht, dafür umso stärker den Kardamom. Die Konsistenz ist ein kleines bißchen fest – ob das am fehlenden Schmalz liegt?



Mango-Mohn-Plätzchen

Quellenangabe: — essen & trinken spezial 02/2010 – Süße Weihnachten
— Erfasst 05.12.10 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Mango, Mohn, Weihnachten
Mengenangaben für: 90 Stück

Zutaten:

125 Gramm Butter (weich)
125 Gramm Schweineschmalz (weich)
125 Gramm Zucker
75 Gramm Dunkler Rübensirup
50 Gramm Gehackte Mandeln
100 Gramm Mohnback (backfertige  Mohnfüllung)
385 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Gemahlener Kardamom
1/2 Teelöffel Gemahlener Anis
1/2 Teelöffel Gemahlene Nelken
150 Gramm Getrocknete Mango
Mehl zum Bearbeiten

Zubereitung:


1. Butter, Schweineschmalz, Zucker und Rübensirup mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Mandeln und Mohn unterrühren. Das Mehl sieben und mit Backpulver und den Gewürzen mischen, zugeben und unterrühren.

2. Mango im Biltzhacker fein hacken und unter den Teig kneten. Abgedeckt 1 Stunde kaltstellen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von 6 cm Ø Halbmonde ausstechen.

4. Die Plätzchen auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Gas 1-2, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten nacheinander 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

5. Die Plätzchen halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier kühl und trocken aufbewahrt ca. 4 Wochen.

Anmerkung: Ich hatte kein Schmalz, deshalb habe ich die Buttermenge entsprechend angepaßt.


Nicht nur zur Weihnachtszeit …

… könnte ich mich in diese Muffins reinknien:

SnickersBananenMuffins.jpg

Snickers-Bananen-Muffins

Quellenangabe: 04.12.2010 von Sus
Kategorien: Muffin, Erdnuß, Schokolade, Banane
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

4 Snickers-Riegel à 50 g
(Erdnuß-Karamell-Nougat-Schokoladen-Riegel)
1 Reife Banane
100 Gramm Mehl (Typ 405)
90 Gramm Vollkornmehl
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
2 Eier
100 Gramm Brauner Zucker
80 Milliliter Pflanzenöl
etwas Kuvertüre

Zubereitung:

Snickers in kleine Würfel hacken; je nach Anzahl der Muffins Scheiben für die Dekoration beiseite legen. Banane in Scheiben schneiden.

Mehle mit dem Backpulver, Natron und Salz mischen. Schokoladenwürfel und Bananenscheiben hineingeben.

Die Eier mit dem Öl und dem Zucker verquirlen. Mit den trockenen Zutaten kurz mischen und in geölte Muffinformen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (180 °C) ca. 20-25 Minuten backen. Die Muffins aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

Etwas Kuvertüre erhitzen und damit die Muffins verzieren. Restliche Snickers-Stücke mit Kuvertüre festkleben.


Schicksal …

Nachdem ich dieses Rezept in einer der aktuellen Zeitschriften und dann eine Stunde später beim Rezeptbücher-Blättern noch einmal gesehen habe, konnte es kein Zufall sein: Diese Lebkuchen mussten gebacken werden.

ElisenLebuchenQuitte.jpg

Elisenlebkuchen mit Quittenpaste

Quellenangabe: Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck
Abgewandelt 04.12.2010 von Sus
Kategorien: Gebäck, Lebkuchen, Advent, Weihnachten, Quitte
Mengenangaben für: 20 Stück

Zutaten:

1/2 Teelöffel Hirschhornsalz
1 Esslöffel Rum
40 Gramm Orangeat
30 Gramm Zitronat
oder
100 Gramm Quittenpaste
200 Gramm Geriebene Mandeln
50 Gramm Geriebene Haselnüsse
40 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
4 Eiweiß
190 Gramm Zucker
130 Gramm Marzipanrohmasse
20 Runde Oblaten (9 cm Durchmesser)
150 Gramm Ganze Mandeln; oder andere Nüsse
  Zum Verzieren:
1 Eiweiß
100 Gramm Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:


Das Hirschhornsalz im Rum auflösen. Das Orangeat und das Zitronat bzw. die Quittenpaste möglichst fein hacken und mit den geriebenen Mandeln und Haselnüssen, dem Mehl, Salz und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem festen, cremigen Schnee schlagen.

Das Marzipan auf der Küchenreibe raspeln und mit 2 EL Eischnee in einer Schüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts glatt rühren. Das aufgelöste Hirschhornsalz hineinrühren. Dann mit dem Teigschaber die Mehlmischung abwechselnd mit dem Eischnee unter das Marzipan ziehen.

Die Masse kuppelförmig auf die Oblaten streichen. Mit den Mandeln oder anderen Nüssen belegen, auf Backbleche setzen und 1/2 – 1 Tag trocknen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen und die Lebkuchen etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

In der Zwischenzeit für die Glasur das Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die ofenwarmen Lebkuchen damit bestreichen.

Tipp: Die Lebkuchen werden beim Backen noch schöner, wenn der Teig vor dem Aufstreichen auf die Oblaten 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchzieht.

Anmerkung:


– Die Oblaten habe ich weggelassen; auf Backpapier ging’s auch problemlos.
– Die Mandeln zum Verzieren habe ich vergessen auch weggelassen.


Mit Schnee gepudert …

So oder so ähnlich sah es bei uns heute morgen im Garten aus:

QuittenMuffinsMitKirschen.jpg

… leicht von Schnee bepudert.

Quitten-Muffins mit Kirschen

Quellenangabe: 27.11.2010 von Sus
Kategorien: Kleinkuchen, Quitte, Muffin, Kirsche
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

2 kleine Quitten
75 Gramm Getrockene Kirschen
125 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker oder das persönliche Äquivalent davon
3 Esslöffel Dunkler Rum
3 Eier
200 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Kakao
30 Gramm Puderzucker
12 Quittenspalten

Zubereitung:


Die Kirschen würfeln. Butter, Zucker, Salz, Vanillezucker und Rum mit dem Handrührgerät cremig rühren. Nach und nach einzeln die Eier dazugeben. Weiterrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren.
Quitten abreiben und waschen. In schmale Spalten schneiden, pro Stück eine Spalte beiseite legen, den Rest würfeln. Die Quitten- und Kirschenwürfel vorsichtig unter den Teig heben.

Ein Muffinblech einfetten oder mit Förmchen auslegen. Den Teig einfüllen und im auf 155 °C vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Vitamine …

Heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe „Am Morgen durch den Supermarkt geschlappt – zu Mittag gegessen“:

FeldsalatMitSalamiKaeseUndGranatapfel.jpg

Feldsalat mit Salami und Käse, Granatapfel und dem letzten Boskoop aus dem Garten

Quellenangabe: 25.11.2010 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Apfel, Granatapfel
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

75-100 g Feldsalat
2 Scheiben Alten Gouda
50 g Luftgetrocknete Minisalamis
1 Granatapfel
aber eigentlich nur
2 Eßlöffel Granatapfelkerne
1/2 Apfel
1 Lauchzwiebel (Schalotte)
1 Eßlöffel Öl
1 Eßlöffel Weißwein-Essig
Salz, Pfeffer
Ein paar Spritzer Zitronensaft, wenn sich’s ergibt

Zubereitung:


Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, ggf. Zitronensaft ein ganz normales Dressing bereiten. Das kann man gleich beim ersten Bürokaffee erledigen, dann können die Zwiebelstückchen noch schön durchziehen.

Feldsalat waschen und putzen. Mini-Salamis in Scheibchen und Käse in Stückchen schneiden. Granatapfel oben aufschneiden und mit einem Löffel vorsichtig ein paar Kerne herauslösen. Der restliche Granatapfel hält sich im Kühlschrank problemlos bis zum nächsten Tag.

Feldsalat auf einem Teller legen, Salami und Käse daraufgeben. Dressing darüber verteilen und vorsichtig gleichmäßig vermischen. Apfelscheiben verteilen und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Fertig. Mahlzeit.

Anmerkung:


– Die andere Apfelhälfte gab’s dann mit etwas Joghurt und noch ein paar Granatapfelkernen zum Nachtisch.


Auf die muss ich gut aufpassen …

Und weil am Wochenende der Backofen schon mal an war, habe ich gleich die folgenden Plätzchen hinterhergeschoben:

SpeculaasSchnecken3.jpg

Das im ursprünglichen Rezept verwendete Spekulatiusgewürz habe ich durch die holländische Variante ersetzt und die Füllung besteht zur Hälfte aus Speculoos, jenem süchtig-machenden Brotaufstrich belgischer Herkunft.

Speculaas-Schnecken

Quellenangabe: Lust auf Genuss 23/2010
Erfasst 21.11.2010 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Mengenangaben für: 30 Stück

Zutaten:

150 Gramm Butter; weich
250 Gramm Puderzucker
1 Eigelb
2 Esslöffel Speculaas-Gewürzmischung
1 Prise Salz
100 Gramm Schlagsahne
350 Gramm Mehl
100 Gramm Nuß-Nougat bzw. Nougat-Brotaufstrich
100 Gramm Speculoos-Creme
1 Esslöffel Speculaas-Gewürzmischung
20 Gramm Puderzucker

Zubereitung:


Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Eigelb, Spekulatius-Gewürz und Salz unterrühren. Sahne handwarm erhitzen, nach und nach in die Buttermasse rühren. Mehl nach und nach untermischen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa 1/3 der Teigmasse in einem Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (hier: mittlere Sterntülle) füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Schnecken (insgesamt ca. 50 Stück, Durchmesser ca. 4 cm – bei mir wurden es 60) spritzen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. (Wie Petra schon bemerkte, ist es sinnvoll, jeweils eine Hälfte rechtsdrehende und eine Hälfte linksdrehende Schnecken zu formen, damit man sie besser zusammensetzen kann. Dies ist bei mir eher zufällig geschehen.) Schnecken im Ofen ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Nuß-Nougat mit dem Speculoos im Wasserbad geschmeidig rühren und mithilfe eines Spritzbeutels etwas davon auf der Hälfte der Schnecken verteilen. jeweils eine unbestrichene Schnecke daraufsetzen, etwas andrücken. Den Rest des Spekulatiusgewürz mit dem restlichen Puderzucker mischen und die Schnecken damit bestäuben.

Anmerkung:


– Saulecker! SmileyLecker.gif Suchtfaktor: Immens!
– Nächstes Mal die Plätzchen ca. halb so groß formen, dann sind sie beim Essen handlicher.
– Auch Petra von Chili und Ciabatta hat die Schnecken am Wochenende gebacken.