… auch bei trübem Wetter:

Taglilie (Hemerocallis) ‚Crimson Pirate‘
… auch bei trübem Wetter:

Taglilie (Hemerocallis) ‚Crimson Pirate‘
Alex von chefhansen.de rührt in diesem Monat im Kochtopf einmal um und veranstaltet das aktuelle Blog-Event LXX: Ran an den Speck!
Das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen. Für den guten Zweck habe ich die Gelegenheit genutzt, mal wieder den oberleckeren (aber speiseplan-politisch viel zu inkorrekten) gewürzten Pancetta vom Lieblingsitaliener (der eigentlich ein Spanier ist) zu kaufen, an dem ich sonst immer sehnsuchtsvoll vorbeigehe. Zugegebenermaßen habe ich aber bei den einzelnen Scheiben allzu große weiße Stücke herausgeschnitten.
Das Rezept für den Pizzateig habe ich mir einfach aus dem Hause Mestolo entliehen. Auch die Idee, das Backblech mit vorzuheizen, habe ich von dort, obwohl es bestimmt mittlerweile noch an weiteren Stellen im Internet zu finden ist. Sie funktioniert übrigens bestens!

| Quellenangabe: | 24.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Pizza, Zucchini, Speck |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| Teig: | ||
| 180 | g | Weizenmehl |
| 60 | g | Dinkelvollkornmehl |
| 130 | ml | Kaltes Wasser |
| 10 | g | Frischhefe |
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | Prise | Pfeffer |
| Belag: | ||
| 1 | mittlere | Zucchini |
| 1-2 | Eßlöffel | Olivenöl |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| Rosmarin; frisch gemahlen | ||
| Salz, Pfeffer | ||
| 150-200 | g | Pancetta di Calabria, gewürzt |
| 2 | kleine | Rote Zwiebeln |
| 1 | kleine Dose | Tomaten (oder fertige Sauce von hier bzw. hier) |
| 3 | Scheiben | Manchego-Käse |
Zucchini waschen und nach Geschmack schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln in etwas Olivenöl mit der gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, frisch gemahlenem Rosmarin gut 1 Stunde ziehen lassen, gelegentlich umrühren.
Tomaten in einen kleinen Topf geben, mit dem Pürierstab zerkleinern, nach Geschmack würzen (etwas Knoblauch, etwas Zwiebel, Thymian, Salz, Pfeffer) und auf die Hälfte einköcheln lassen.
Den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchkneten, anschließend ruhen lassen, bis er Zimmertemperatur angenommen haben.
Backofen inklusive Blech auf 220° (Original: 250 °C, aber ich wollte den rohen Zucchinischeiben etwas mehr Zeit geben) vorheizen.
Auf einem gleichgroßen Backblech Backpapier auslegen, darauf den Teig gleichmäßig ausrollen. Zuerst die Tomatensauce, dann den Käse in dünnen Streifen darauf verteilen. Mit Zucchini- und Zwiebelscheiben belegen, dann Speckstreifen und obendrauf noch etwas Käse verteilen.
Die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und für ca. 15 Minuten (Original: 10 Minuten) auf der mittleren Schiene backen.
Fazit: 
… ich brauche ein Diktiergerät … Kennt Ihr das: Während des Backens und/oder Kochens eines Rezepts fallen Euch schlaue Sprüche und witzige Anmerkungen ein, die unbedingt dazu gebloggt werden müssen. Wenn dann aber das Rezept eingetippt ist, das Bild ordentlich hingefriemelt wurde, ja, dann sind alle hübschen Textphrasen auf Nimmerwiederhören verschwunden. Gnmpf!
Nun gut, dann eben ohne, schließlich geht es ja auch um’s Essen, das ist eine ernste Sache, nix zum Witzchen drüber machen. Jawoll!
Das Rezept bei BBC hat mich angelacht und schließlich steht ja noch ein Rezept für das Garten-Koch-Event „Pfirsich“ aus. (Es wird aber nicht das letzte sein!)
Die Tarte ist von der Optik nicht ganz so gelungen wie das Original, schmeckt aber vorzüglich!

| Quellenangabe: | BBC Good Food Erfaßt 24.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Kuchen, Mandel, Pfirsich, Mürbeteig, Tarte |
| Mengenangaben für: | 8 Portionen |
| Teig: | ||
| 280 | Gramm | Mehl |
| 230 | Gramm | Weiche Butter |
| 2 | Eigelb | |
| 120 | Gramm | Puderzucker |
| Mandelcreme: | ||
| 125 | Gramm | Butter |
| 125 | Gramm | Brauner Rohrzucker |
| 125 | Gramm | Mandeln; gemahlen |
| 20 | Amarettini | |
| 2 | Eier (bzw. 1 Ei und 2 Eiweiß) | |
| Pfirsiche: | ||
| 250 | Milliliter | Wasser |
| 200 | Gramm | Brauner Rohrzucker |
| 1 | Vanilleschote; der Länge nach aufgeschnitten | |
| 8 | Pfirsiche | |
| Sonstiges: | ||
| Aprikosenmarmelade | ||
| Mandelsplitter; geröstet |
Für den Teig Mehl, Zucker und Salz mischen. Weiche Butter und Eigelb hinzufügen. Zu einem Teig verrühren, diesen zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Backofen auf 190 °C/Umluft 170°C/Gas Stufe 5 vorheizen. Das Wasser erhitzen und Zucker und die Vanilleschote hineingeben. Zucker auflösen. Pfirsiche halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten in eine feuerfeste Schüssel legen. Mit dem Sirup begießen. Zugedeckt im Backofen für 15-25 Minuten backen lassen, je nach Reife der Pfirsiche. Aus dem Ofen nehmen und in der Flüssigkeit abkühlen lassen.
Die gekühlte Teigrolle in dünne Scheiben schneiden und in einer 30-cm-Tarteform, mit Backpapierstreifen ausgelegt, verteilen, daß die Ränder und der Boden gleichmäßig bedeckt sind. Zurechtdrücken, bis alle Löcher geschlossen sind. Für weitere 30 Minuten kaltstellen.
Backofen auf 160 °C/Umluft 140 °C/Gas Stufe 3 herunterschalten. Die Pfirsiche in der Tarteform gleichmäßig verteilen. Die Mandelmasse entweder mit einem Löffel oder einer Spritztülle um die Pfirsiche verteilen, daß die Früchte noch herausschauen.
Für 50-55 Minuten backen; die Mandelmasse sollte durch und schön goldbraun gefärbt sein.
Eigentlich gehören noch Aprikosenmarmelade als Glasur und geröstete Mandelsplitter dazu, da aber die Mandelmasse bei mir so gleichmäßig verlaufen ist, habe ich sie weggelassen.
Außerdem war im Original im Sirup etwas Mandellikör, aber keine Amarettini in der Mandelmasse.
Den Pfirsichsirup nicht wegschütten, dazu schmeckt er viel zu lecker! Mit kaltem Mineralwasser ein leckeres Sommergetränk!
… das Wetter, desto bunter der Salat!
Heute morgen wusste ich mal wieder nicht, was ich heute mittag essen wollte. Das kam dann dabei heraus:

| Quellenangabe: | 20.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Salat, Kichererbsen, Schafskäse |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
| 100 | g | Kichererbsen (aus der Dose) |
| 1 | kleine | Zwiebel |
| 1/2 | Rote Paprika | |
| 1 | Wiener Würstchen | |
| 50 | g | Schafskäse (Feta) |
| 1 | Handvoll | Rucola |
| 1 | Eßlöffel | Hanföl |
| 1-2 | Eßlöffel | Weißer Essig |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1 | Teelöffel | Zitronensaft |
… wie unterschiedlich Geranien aussehen können:
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| Stellar Bird Dancer Pelargonium Zonale |
Rosenblütige Geranie Pelargonium Zonale Rosebud |
Bei der Durchsicht meiner Photos fiel mir auf, daß ich ja tatsächlich einen passenden Artikel für das Sommer-Grill-Event von Tobias beisteuern könnte. Gerade noch rechtzeitig, denn heute gleich ist schon Abgabeschluss!

| Quellenangabe: | 03.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Fisch, Forelle, Grill |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 2 | Forellen | |
| 4-5 | Stengel | Glatte Petersilie |
| 3-4 | Stengel | Fenchelgrün (wilder Fenchel); Dill geht auch |
| 1/2 | Bund | Basilikum |
| 1 | Handvoll | Zitronenmelisse |
| 1 | Zitrone, unbehandelt | |
| 1-2 | Eßlöffel | Olivenöl |
| Salz, Pfeffer | ||
| Cocktailtomaten | ||
Tomaten zusammen mit etwas Kräutermischung, Salz und Pfeffer und Öl in Alufolie einschlagen und für 10-15 Minuten auf den Grill legen.
Forellen in einen leicht geölten Grillkorb geben (Ja, mittlerweile haben wir einen!) und von jeder Seite ca. 5-10 Minuten grillen.
Forellen vorsichtig aus dem Korb nehmen und schnell servieren.
Dazu gab’s Brokkoli mit Mandelsplittern, gegrillte Kartoffeln und einen Klacks Aprikosen-Ketchup.
Solange Kirschen noch Saison haben, will ich Euch ein kleines Experiment vorstellen, welches wir neulich ausprobiert haben. Fazit: 

| Quellenangabe: | 03.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Kirsche, Grill, Dessert, Marshmallow |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| 40 | Feste, dunkle Süßkirschen, z.B. Ockstädter | |
| 4 | Marshmallows | |
| 4 | Teelöffel | Rohrzucker |
| 8 | Blättchen | Spearmint oder andere kräftige Minze |
| 4 | Teelöffel | Mandelsplitter |
Kirschen waschen und entsteinen. Je zehn Kirschen auf ein Stück Alufolie geben. Mit Zucker, gehackten Minzeblättchen und Mandelsplitter bestreuen. Alufolie wie ein Säckchen verschließen und für 10-20 Minuten auf den Grill legen. Die Dauer hängt von der Festigkeit der Kirschen ab. (Wir hatten es auch mit Sauerkirschen probiert: die waren nach 10 Minuten Matsch sehr weich.)
Entweder Marshmallow auf einem Holzspießchen über der Glut rösten und dann zu den Kirschen servieren oder das Alupaket vorsichtig öffnen, Marshmallow auf die Kirschen legen und noch auf dem Grill schmelzen lassen.
In diesem Monat wünscht sich Sylvia von rock the kitchen bunte Gerichte auf dem Teller bzw. im Kochtopf.
Die klassische bunte Gemüsemischung (neben Leipziger Allerlei) ist meiner Meinung nach das Ratatouille. Es lohnt sich auch, eine größere Menge davon zu kochen, denn am nächsten Tag sieht es zwar nicht mehr ganz so hübsch aus, schmeckt aber immer noch!

| Quellenangabe: | Spezialitäten der Provence; BLV-Verlag 03.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Gemüse, Beilage, Frankreich |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| 1 | Aubergine | |
| 1 | Zucchini | |
| 1 | Gelbe Paprika | |
| 2 | Zwiebeln | |
| 2-3 | Fleischtomaten | |
| 10 | Cocktailtomaten; möglichst aromatisch | |
| 3 | Knoblauchzehen | |
| Thymian | ||
| 1/2 | Bund | Petersilie |
| 1/2 | Bund | Basilikum |
| 4 | Stengel | Fenchelgrün |
| Olivenöl | ||
| Salz, Pfeffer |
Die Paprikaschoten halbieren, die Stielansätze herausschneiden, Samen und Scheidewände entfernen, das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden.
Die Zwiebeln schälen, je nach Größe sechsteln oder achteln und die Stücke quer halbieren.
Wer mag, kann die Tomaten kurz blanchieren, kalt abschrecken, häuten und die Fleischtomaten grob zerteilen. Wenn die Häute nicht stören, läßt man sie dran.
Den Knoblauch und die Hälfte der Kräuter hacken und in einem großen Topf in 3 EL Olivenöl andünsten. Die gehackten Fleischtomaten zufügen, salzen und ca. 30 Minuten sanft schmoren.
Währenddessen in einer Pfanne einige EL Olivenöl erhitzen und die Auberginen ca. 10 Minuten braten, dabei mehrmals wenden. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, salzen und in eine Schüssel geben.
Auf die gleiche Weise nacheinander die Zwiebeln, die Paprikaschoten, Zucchini und Cocktailtomaten braten, wobei sie noch Biß haben sollten, salzen und ebenfalls in die Schüssel geben.
Wenn alle Gemüse in der Schüssel sind, diese mit einem Suppenteller bedecken und schräg über dem Spülbecken plazieren, so daß das überschüssige Öl ablaufen kann.
Das Gemüse in den Topf zur leise köchelnden Tomatensauce geben und mit zwei Holzspateln vorsichtig durchmischen.
Die Ratatouille noch 5 Minuten bei mittlerer Temperatur im offenen Topf kochen, die restlichen gehackten Kräuter untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.
Dazu gab’s Rumpsteak, medium.
Letztes Wochenende war Grillen angesagt und ein paar Aprikosen waren schon etwas sehr reif… da kam das folgende Rezept gerade recht:
| Quellenangabe: | Lust auf Genuss 06/2011 03.07.2011 von Sus |
| Kategorien: | Sauce, Ketchup, Aprikose, Grill |
| Mengenangaben für: | 1 Rezept |
| 500 | g | Aprikosen |
| 1 | Rote Paprika (*) | |
| 1/4-1/2 | Eßlöffel | Rote Peperoni, scharf (je nach Geschmack) (*) |
| 3 | Knoblauchzehen | |
| 1 | mittlere | Zwiebel |
| 2 | Eßlöffel | Öl |
| 200 | ml | Weißwein (Apfelwein geht auch) |
| 1-2 | Eßlöffel | Zucker |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1-2 | Eßlöffel | Zitronensaft |
| 1-2 | Teelöffel | Shoarma-Gewürz |
| 3 | Messerspitzen | Pimentón de la Vera, mild |
Aprikosen waschen, entsteinen und in Stückchen schneiden, Paprika ebenso. Zwiebeln und Knoblauch schälen und kleinhacken.
In einem Topf Zwiebel und Knoblauch in heißem Öl 3 Minuten dünsten. Aprikosen und Paprika zugeben, 2 Minuten mitdünsten.
Mit Wein ablöschen, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen. Mit Zitronensaft, Pimenton und Shoarma-Gewürz abschmecken. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen. Pürieren, noch einmal aufkochen.
Fertigen Aprikosenketchup noch heiß in saubere Gläser bzw. Glasflaschen mit Schraubdeckel füllen. Gläser verschließen.
– Im Original wurden statt Paprika und Chilischote 2-4 milde Peperonis verwendet.
– Sicherheitshalber im Kühlschrank aufbewahren (oder in Eiswürfelbehältern einfrieren).
… hätte ich meinen Beitrag zum Darmstädter Heinerfest verpaßt:
Darmstädter Hundertwasserhaus und Frankfurter Skyline vom Riesenrad aus gesehen:

Ach, übrigens: Der alte Affe ist immer noch da!